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Die schönsten Wanderungen im Bregenzerwald

 

Der Bregenzerwald ist bekannt für seine Ursprünglichkeit, seine schönen Dörfer, seine Tradition und seine Gastfreundlichkeit. Fast scheint es so, als ob man in einer anderen Welt gelandet ist. Einer Welt, in der die Uhren noch anders ticken, als anderswo. Der Bregenzerwald kann vor allem mit Vielfalt und Herzlichkeit aufwarten. Wer hier die schönste Zeit des Jahres verbringt – seinen Urlaub – dem ist Erholung gewiss.

Leichte Wanderungen und Touren

 

Mörzelspitze (1.830m)

Morgenerwachen auf der Mörzelspitze
Morgenerwachen auf der Mörzelspitze

Die Mörzelspitze ist vielleicht einer der schönsten Aussichtsberge, wenn es darum geht, den Bodensee und seine Umgebung von seiner schönsten Seite zu betrachten. Nämlich von Oben. Die Mörzelspitze kann von vielen Seiten her erreicht werden. Mir persönlich gefällt der Anstieg über die Unterfluhalpe am besten. Zudem ermöglich diese Variante, für all jene, die noch nicht genug haben, auch den Gipfelsturm des Hohen Freschen (2.004m).

Winterstaude (1.877m)

Winterstaude - hoch über der Nebelgrenze
Winterstaude – hoch über der Nebelgrenze

Die Winterstaude ist ein wunderschöner Gipfel im Vorderen Bregenzerwald. Viele kennen sie vom Winter her – denn Egg/Schetteregg ist als Skigebiet vor allem bei Familien sehr beliebt. Die Winterstaude ist aber auch bei Wanderern beliebt. Sie bietet wunderschöne Varianten und Möglichkeiten für eine Rundtour. Das Schönste aber ist der herrliche Blick den der Gipfel dem Gipfelstürmer bietet. Egal, ob sie über den Hasenstrick, den Tristenkopf oder die östliche Flanke aufsteigen, sie werden es nicht bereuen, denn landschaftlich steht die Winterstaude kaum einem anderen Gipfel in etwas nach.

Drei Gipfel – herrliche Bergseen und wunderschöne Panoramen

Sünser See von Oben
Sünser See von Oben

Eine Wanderung, die auch Kinder begeistern wird, denn sie lässt keine Wünsche offen. Allerdings sollten ihre Kinder das Wandern gewöhnt sein, denn etwas Ausdauer ist erforderlich. Das Ziel sind drei wunderschöne Gipfel – die Sünser Spitze, der Portlakopf und das Portlahorn. Für Kinder liegt der wunderschöne Sünser See als Attraktion am Fuße der Sünser Spitze. Landschaftlich eine wunderschöne Tour, die mit der Sünser Spitze einen herrlichen Aussichtsgipfel zum Ziel hat.

Hoch Häderich (1.565m)

Hoch Häderich - Kleinod
Hoch Häderich – Kleinod

Die Nagelfluhkette und das Hochmoor am Hoch Häderich sind landschaftlich eine Besonderheit. Arten- und Pflanzenvielfalt sind kaum zu überbieten. Für alle, die nicht zu den Gipfelstürmern gehören, gibt es herrliche Rundwege durch das schöne Hochmoor. Alle anderen sollten den Hoch Häderich und den Falken in Angriff nehmen. Es sind keine echte Größen unter den Gipfeln Vorarlbergs, aber sie beeindrucken, sind landschaftlich schön und bietet schöne Blicke ins Tal. Kurzum eine Tour, die man gemacht haben sollte als Wanderfreund. Eine Tour, die man auch gut mit Kindern in Angriff nehmen kann. Übrigens: der Hädrich ist auch im Winter ein schönes Skigebiet für Familien.

Schönenbach – Käsknöpfle, Gipfel und Alplandschaft

Schönenbach - sanfte Berglandschaft
Schönenbach – sanfte Berglandschaft

Eine Wanderung, die vor allem mit Kindern immer ein schönes Highlight ist. Schönenbach ist eine herrliche Alp-/Almlandschaft und ist umrahmt von schönen Gipfeln. Schöne Touren sind von hier aus möglich – zB zum Hohen Ifen und dem Gottesackerplateau. Wer aber mit seinen Kindern unterwegs ist, der sollte die Idylle hier genießen und den Rundweg in Angriff nehmen. Immer wieder gibt es schöne Bäche, Pfützen und vieles mehr zu entdecken. Hier lässt es sich verweilen, denn Schönenbach ist in der Tat ein kleines Paradies. Nach einem ausgedehnten Tag an der frischen Luft bieten sich die allseits bekannten Käsknöpfle im Gasthof Egender an. Diese sollten sie auf keinen Fall verpassen. Sie sind ein Gedicht!

Anspruchsvolle Touren und Wanderungen

 

Zitterklapfen (2.403m)

Zitterklapfen Panorama
Der erhabene Zitterklapfen

Zugegeben, der Zitterklapfen ist kein echter Riese, wenn man es rein auf die Höhenmeter absieht. Aber gehört zu den ganz Großen Zielen, die jeder Alpinist und Bergsteiger auf seiner Karte stehen hat, wenn er in Vorarlberg unterwegs ist. Die Tour verlangt einiges ab. Neben Ausdauer und Kondition sind für den Zitterklapfen Trittsicherheit und absolute Schwindelfreiheit unabdingbar. Wer sich aber erfolgreich überwunden hat, der wird mit herrlicher landschaftlicher Schönheit beschenkt und einem Panorama, das schöner nicht sein könnte. Für jeden anspruchsvollen Bergfreund ist der Zitterklapfen ein Muss.

Hochkünzelspitze (2.397m)

Hochkünzelspitze
Hochkünzelspitze

Die Hochkünzelspitze ist ein ganz besonderer Gipfel. Er besticht nicht durch seine Höhe, aber durch sein beeindruckendes Gipfelpanorama. Der Aufstieg fordert etwas Kondition und auf dem letzten Stück vielleicht etwas Überwindung, aber hier lohnt sich wirklich jede Mühe. Die Hochkünzelspitze ist ein beliebtes Ziel vieler Tourengeher. Nicht ohne Grund, denn landschaftlich ist sie spätestens ab der Biberacher Hütte kaum mehr zu toppen.

Großer Widderstein (2.533m)

Großer Widderstein
Großer Widderstein

Der Große Widderstein gehört mit Sicherheit zu den beliebtesten Gipfelzielen am Arlberg. Kein Wunder, denn der dank seiner markanten Erscheinung und seinem herrlichen Panorama ist er eine beliebte Trophäe eines jeden Gipfelstürmers. An Wochenenden sollte man Acht geben, denn dann kann es beim schmalen Aufstieg immer wieder mal zu Steinschlag kommen. Der Aufstieg auf den Gipfel ist kurz und knackig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gehören zur Grundausstattung, aber ansonsten ein wunderschöner, leicht zu begehender Gipfel.

Vier Walser und ein Kamm

Walserkamm
Walserkamm

Eine wunderschöne Wanderung zwischen dem Laternsertal, dem Großen Walsertal und mit Blick auf den Bregenzerwald. Keine wirklich schwierige Tour, aber eine Tour, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Eine Tour, die einen herrlichen Blick auf das Rheintal, das Große Walsertal, aber vor allem auf die umliegende Bergwelt Vorarlbergs erschließt. Eine Tour im Herzen von Vorarlberg, die landschaftlich beeindruckt und wirklich kaum einen Wunsch offen lässt. Aufgrund einzelner ausgesetzter Stellen, sollten diese Tour aber nur geübte Wanderer unternehmen und last but not least: bei feuchten Verhältnissen sollten sie diese Tour nicht machen.

Weiterführende Links zum Thema

 

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Besuch eines alten Bekannten – Großer Widderstein (2.533m)

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Einmal im Jahr sollte man alte Bekannte doch besuchen? Der Große Widderstein gehört zu jenen Bekannten, die ich liebend gerne besuche. Immer dann, wenn die Zeit knapp ist und ich aber dennoch etwas Besonderes erleben möchte. Der Große Widderstein thront am Rande der Allgäuer Alpen und besticht durch seine mächtige Erscheinung. Ein begehrtes Ziel für Viele. Daher bekommt er von mir nur unter der Woche Besuch!

Ausgangspunkt – Hochtannberg

Ausgangspunkt für diese Tour ist der Wanderparkplatz auf dem Hochtannbergpass. Bereits hier hat man das Flair von Hochgebirge und wär im Frühsommer unterwegs ist, der wird mit einer herrlichen Blüten-/Blumenpracht beschenkt. Was im Moment der Fall ist. Die unten im Bericht angeführten Zeitangaben beziehen sich auf „normale“ Bergtourengeher. Wer etwas geübter ist, der bewältigt diese Tour deutlich rasanter.

Vorbemerkung

 

Der Große Widderstein wird gerne als schwierig eingestuft. Der Gipfel erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, aber es gibt deutlich schwierigere Gipfelziele. Das Problem des Widderstein ist vor allem der Steinschlag, der durch andere Wanderer oder Steinwild ausgelöst werden kann. Der Aufstieg erfolgt in einer engen Schneise und daher sollte diese Gefahr nicht unterschätzt werden. Bei feuchten Verhältnissen können zudem die Felsen, Steine und Passagen sehr rutschig sein. Hier gilt es besondere Vorsicht walten zu lassen.

Aufstieg zur Widderstein Hütte

 

Vom Hochtannbergpass steigt man über herrliche Alpwiesen hoch in Richtung Widderstein und Widdersteinhütte. Der Blick nach Warth, zum Karhorn, zur Mohnenfluh und anderen erhabenen Gipfeln hier in der Region ist beeindruckend.

Die Pflanzenvielfalt, die man hier vorfindet ist beeindruckend. Wer Kräuter sammeln möchte und das noch mit Hochgebirgsflair, der ist hier richtig! Hier gibt es so einige Heilkräuter, die die Kraft der Berge in sich tragen.

Zur Widdersteinhütte ist es nicht weit, in weniger als 45 Minuten ist diese erreicht. Kurz vor der Hütte gabelt sich der Weg. Hier hält man sich links in Richtung Bregenzerwald.

 

Gipfelsturm – Großer Widderstein

 

Nach nur wenigen Schritten auf diesem Pfad gabelt sich der Weg erneut. Hier steigt man nun ein in den Gipfelsturm zu diesem erhabenen Gipfel. Anfänglich geht es über Schotter hoch bis zu den Felswänden des Großen Widderstein.

Dort angekommen steigt man in der Schneise zwischen den Felsen langsam hoch in Richtung Großer Widderstein. Immer wieder mal heißt es etwas Hand anlegen, aber man muss kein geübter Bergsteiger sein, um diese Passagen zu bewältigen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber Grundvoraussetzung für den Großen Widderstein.

In der Schneise gilt es immer wieder darauf zu achten, ob Steinwild die Passagen quert oder andere Gipfelstürmer wieder absteigen, denn Steinschlag ist hier kein guter Begleiter. Umgekehrt gilt, wer absteigt, bitte vorsichtig absteigen und nach Möglichkeit keine Steine lösen, denn diese stellen eine Gefahr für die Aufsteigenden dar.

Der Aufstieg auf den Großen Widderstein ist wunderschön und erfreut ein jedes Bergsteigerherz. Auch der Gipfel ist überraschend schnell erreicht. Der Blick, das Panorama des Großen Widderstein sind einmalig und an schönen Tagen hat man hier das Gefühl die kompletten Alpen überblicken zu können. Ein wahrlich beeindruckender Gipfel.

Der Abstieg erfolgt auf gleichem Wege, es sei denn man macht bei der Widdersteinhütte einen Einkehrschwung, was durchaus empfehlenswert ist. Aber der Weg ändert sich dadurch nur unwesentlich J

 

Wegstrecke 5,9km
Gehzeit 3-4 Stunden
Höhenmeter 882m
Höchster Punkt Großer Widderstein (2.533m)
Einkehrmöglichkeiten Widdersteinhütte
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Hochtannbergpass

 

Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
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Kaiserwetter, Kaisergipfel – Widderstein (2.533m)

 
Der Große Widderstein gehört topografisch zu den Allgäuer Alpen. Er ist der höchste Berge der Südöstlichen Walsertaler Berge. Der Große Widderstein trennt die Gemeinden Mittelberg und Warth. Namentlich wurde der Widderstein erstmals 1069 erwähnt. Die Bedeutung soll auf den „Stein des Widder“ zurückgehen, was gleichbedeutend mit Steinbock oder männlichem Schaf zu setzen ist. Der Widderstein ist ein viel besuchter Gipfel, der ein herrliches Panorama zu bieten hat.
Ein herrlicher Herbstmorgen ruft! Mein Weg führt mich dieses Mal auf den Hochtannberg.
Imposant und beeindruckend steht der Widderstein vor einem, wenn man aus dem Auto aussteigt. Von vielen anderen Gipfeln aus habe ich diesen Gipfel bewundert. Aber im Hochsommer ist er leider das Ziel von Massen. Das ist nichts für mich.
 
Heute habe ich Glück! Kein einziges Auto auf dem Parkplatz. Kein einziger Wanderer auf dem Weg. Die Chance heute den Widderstein zu machen.
 
Das Wetter ist wunderschön. Die Sonne strahlt und die restlichen Wolkenfelder der Nacht ziehen durch das Tal.
 
Der Weg führt hoch zur Widdersteinhütte, die einen erhabenen Platz erhalten hat. Die Hütte ist rasch erreicht. Noch vor der Hütte zweigt ein Weg links ab, der zu einem Wegweiser am Fuße des Berges führt.
 
Ab hier heißt es, mit leichter Kraxelei über Fels und Schotter steil zum Gipfel empor steigen. Herrlich! Einfach nur schön. Meine einzigen Begleiter sind das Steinwild, die immer wieder Steine lösen, die donnernd zu Tale gehen.
 
Die Blicke ins Tal und die umliegenden Gipfel sind ein Traum. Immer wieder muss ich verweilen, da der Anblick einfach zu schön ist. Ein Traum von einem Tag.
 
Der Gipfel ist bald erreicht! Es bläst ein kalter Wind und restliche Schneefelder umgeben den Gipfel. Das Panorama ist einzigartig. Ja, einfach wunderschön.
 
Der Abstieg erfolgt auf gleichem Wege und macht Spaß. Erst jetzt verkommen mir die ersten Gipfelstürmer. Glück gehabt 🙂
Wegstrecke: 5,7km
Höhenmeter: 857m
Parkplatz: Hochtannberg
Einkehrmöglichkeiten: Widderstein Hütte
Zeit: Aufstieg 1 ½ h und Abstieg ¾ h bei sportlichem Wandern

 
Höhenprofil:
 
Wegstrecke:
Blick nach Warth
Blick ins Bregenzerwaldgebirge
Blick zum Kalbelesee
Blick zum Kleinen Widderstein
Blick zum Körbersee
Blick zur Widderstein Hütte
Eisblumen
Blick ins Tal
Widderstein
Steinwild
Am Gipfel – Widderstein