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Hinteres Jöchle (Brandnertal) – Skitour

Schneelage:

Die Sonne hat in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet. Auch heute liegen die Temperaturen am frühen Morgen bei gerade null Grad. Pulver gehört der Vergangenheit an, der Schnee ist feucht und schwer. Was auch die Lawinengefahr deutlich erhöht! Bitte daher die Touren gut planen und im Zweifelsfall mit dem örtlichen Tourismusverband die Routen abstimmen.

Route:

Die Tour auf das Hintere Jöchle ist eine wunderschöne Tour, die vor allem durch landschaftliche Reize besticht. Der Anstieg ist steht und nimmt gegen Ende etwas Fahrt auf.

Bis zur Unterzalimalpe steigt man entweder entlang der Skipiste auf oder geht, wie ich, über den Glingaweg hoch. Bis zur Unterbrüggelealpe geht es nun beinahe flach weiter, ehe es heißt: Luft holen für den Anstieg. Durch den Wald geht es nun hoch zur Oberbrüggelealpe. Hier erreicht man zum einen die Waldgrenze und den ersten lohnenden Aussichtspunkt. Eine Alpe, die wirklich traumhaft schön gelegen ist. Und hier fange ich auch die ersten Sonnenstrahlen heute ein.

Aber der Oberbrüggelealpe geht es linker Hand hoch in Richtung Oberzalimhütte, rechter Hand Richtung Hinteres Jöchle. Ab hier steigt man in der Sonne hoch und links und rechts von mir sieht man den Hängen die liebe Mühe mit der Sonne an.

Der letzte Anstieg auf das Jöchle ist der steilste, aber schlußendlich lohnt sich, denn das Panorama ist ein Traum! Und die bevorstehende Abfahrt lässt ja das Herz auch höher schlagen.

Bis zur Oberbrüggelealpe erfolgt die Abfahrt entlang ab dem Aufstieg. Oberhalb der Oberbrüggelealpe links halten und den Spuren durch den Tiefschnee folgen. Es lohnt sich ab hier nicht mehr der Aufstiegsroute zu folgen!

Tourendaten:

Höhenmeter: 1085m

Länge: 12,5km

Einkehrmöglichkeiten: nur in Brand

Die detaillierte Route könnt ihr auch hier abrufen!

Weiterer Tourenbericht zur Region:

Frühlings-Skitour auf die Oberzalimhütte

 

 

Hinweis:

Einmal mehr möchte ich auf das Spenden-Projekt für Nepal aufmerksam machen! Die Kinder in Nepal brauchen unsere Hilfe! Jeder noch so kleine Betrag hilft!

Nepal-Hilfe

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Brandnertal – ein kleines Paradies

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„Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen,
sondern mit dem Herzen.“

Bernhard von Clairvaux

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5 Wanderungen und Bergtouren für den Frühsommer

Der Frühling lockt mit seiner Farbenpracht. Bergwiesen erwachen aus ihrem Winterschlaf und sind übersäht mit herrlichem Enzian, Berg Anemonen und anderen herrlichen Frühlingsbooten. Und doch gilt es im Frühjahr Vorsicht walten zu lassen. Alt-Schneefelder, nasse Wiesen und andere unliebsame Begleiter können den Ausflug in die schöne Bergwelt sehr schnell zum Albtraum werden lassen. Daher ist die Tourenplanung gerade zu dieser Jahreszeit besonders wichtig. Die hier angeführten Touren sind bei „normalen“ Wetterverhältnissen, also wenn das Wetter keine Kapriolen schlägt, ein wahrer Frühlingstraum

1.     Mottakopf im Brandnertal

Mottakopf

Der Hausberg vom kleinen, idyllischen Bergdorf Brand steht wie ein Wächter im Süden von Brand. Der Aufstieg erfolgt von der Südseite des Gipfels über herrliche Wiesen und immer wieder an herrlichen rauschenden Gebirgsbächlein. Die Tour auf den Mottakopf ist ein wahres Naturerlebnis und entlohnt den fleißigen Naturfreund mit einem beeindruckenden Gipfelpanorama. Im April beziehungsweise Mai kann es, je nach Wetterlage, immer wieder kleine Reste von Schneefeldern geben, die aber in der Regel keine große Gefahr darstellen. Der Mottakopf ist so gesehen ein echter Gipfel des Frühsommers.

Brand von Oben – Hausberg Mottakopf

2.     Zafern Horn im Großen Walsertal

Zafern Horn

Das Zafern Horn ist quasi der Hausberg der Faschina. Zugegeben auf den ersten Blick kein beeindruckender Gipfel, aber er hat einiges zu bieten und kann gerade gegen Ende Mai und Anfang Juni mit herrlich blühenden Wiesen und einer Artenvielfalt aufwarten, die zu begeistern weiß. Die Tour auf das Zafern Horn kann auch als Rundtour oder im Kombipack mit dem Hochlicht angelegt werden. Der Aufstieg erfolgt entlang wunderschöner alpiner Bergwege und gewinnt an Reiz, wenn man entlang des südlichen Grates aufsteigt. Das Panorama auf dem Gipfel lässt nichts vermissen und bietet einen Blick bis zum Bodensee und tief in den Rätikon hinein.

Zafernhorn – Blick auf die Riesen in Vorarlberg

3.     Drei Schwestern am Eingang des Rätikon

Drei Schwestern

Die Drei Schwestern sind quasi der Hausberg von Feldkirch. Was man hier kaum erwartet, wird Wirklichkeit, sobald man die Alpwege verlassen hat und auf alpinen Wegen empor zu den lieblichen Schwestern steigt. Man befindet sich, man kann es kaum glauben, in einer alpinen, beinahe hochalpinen Landschaft. Die Drei Schwestern sind zudem Teil einer Sage und wenn man dieser glauben darf, in ihrer schroffen Art, sogar weiblich. Das Gipfelpanorama auf dem Gipfel ist sagenhaft und die herrlichen Alpwiesen sind vor allem im Frühsommer ein wahres Naturerlebnis.

Die Drei Schwestern und der Garsellakopf

4.     Winterstaude im Vorderen Bregenzerwald

Winterstaude

Die Winterstaude ist beinahe zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert. Nicht ohne Grund gehört er zu einem beliebten Ziel vieler Bergfexen. Je nach Schnee- und Wetterlage kann man bei der Aufstiegsvariante variieren, denn der von mir geliebte Aufstieg über den „Hasenstrick“ ist gerade bei Alt-Schneefeldern nicht empfehlenswert. Die Wiesen, die dem Gipfel zu den Füßen liegen, warten mit einer herrlichen Artenvielfalt auf und sind ein wahrer Genuss für die Seele. Der Gipfel der Winterstaude bietet zudem einen herrlichen Blick auf die umliegenden Gipfel des Vorderen Bregenzerwaldes und reicht bis zum Bodensee.

Winterstaude – Gipfelsturm über die östliche Flanke

5.     Riedberhorn, das Tor zum Allgäu

Riedberghorn

Auch das Riedberghorn gehört zu jenen Gipfeln, die zu jeder Jahreszeit zu begeistern wissen und zudem auch für weniger Geübte geeignet ist. Für mich gehört er zudem zu jenen Gipfeln, auf denen der Sonnenaufgang einen besonderen Reiz ausübt. Im Frühling wartet der Aufstieg zum Gipfel mit wunderschönen Alpenblumen auf. Zudem beeindruckt das Panorama, was man kaum erwarten würde, auf dem Gipfel. Die Wanderung kann beliebig ausgedehnt und verkürzt werden und eignet sich daher auch ideal für einen Ausflug mit Kindern in die Bergwelt des Allgäu.

Morgenerwachen auf dem Riedberghorn

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Genuss-Skitour auf den Koppachstein (1.537m)

Lecknertal - St. Antonius
St. Antonius Kapelle

Nach wie vor ist die Lawinenlage kritisch in den Bergen und so gilt es eine sichere Tour auszuwählen. Die Skitour auf den Koppachstein vom Lecknertal aus, ist eine richtige Genuss-Skitour, die gut und gerne auch mit Kindern begangen werden kann, aber nicht wirklich etwas vermissen lässt! Eine echte Genuss-Tour eben.

Schneelage

Das Lecknertal präsentiert sich frisch verschneit. Eingehüllt in ein herrliches weißes Kostüm. Tief winterlich, idyllisch und schön. Knie-hohes Pulver bedeckt die Bäume und Wiesen – was will man mehr. Eisige Kälte und ein frischer Wind bläst mir um die Ohren. Die Gebirgsbächlein sind größtenteils zugefroren. Ja, da kann das Wochenende kommen.

Lecknertal in Eis gehüllt

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese schöne Tour ist das Lecknertal. Bei Hittisau fährt man Richtung Riefensberg und zweigt nach der Brücke über die Bolgenach nach rechts ab. Im Winter ist der Fahrweg bis kurz vor das Mauthäuschen geräumt. Je nach Schneelage sind hier in der Regel auch einige, wenige Parkplätze frei geräumt.

Reinstes Pulver im Lecknertal

Eine Genuss-Skitour – auch ideal für Kinder und Anfänger

Die Skitour auf den Koppachstein ist eine landschaftlich schöne Skitour, die ideal ist vor allem auch für den Einstieg in den Skitouren-Himmel oder für Tourengeher, die ihre Kinder für das Tourengehen begeistern möchten.

Tief verschneite Winterlandschaft

Vom Parkplatz aus geht es auf dem tief verschneiten Güterweg in Richtung St. Antonius Kapelle. Kurz vor der Kapelle (hier findet man auch eine große Tafel auf der die Tour beschrieben ist – und bitte wirklich auf den markierten Wegen bleiben, denn das Wild hat hier seine Ruhezeit – und diese ist mehr als verdient!) führen die Spuren durch das tief verschneite Almgeländer bergwärts. Stet ansteigend geht es über die Felder hoch.

Aufstieg über Pulver

Nach einigen Höhenmetern taucht man in den Wald ein und spurt kurvig hoch in Richtung Ochsenlageralpe. Erst kurz vor der Alpe verlässt man das waldige Gebiet und spurt erneut auf Almwiesen durch das tiefe Pulver. Die tief verschneite Ochsenlageralpe liegt rechter Hand. Nach einem kurzen, recht ebenen Stück geht es wieder etwas steiler zur Sache und nun endgültig in Richtung Koppachstein.

Schöne Tiefschneeabfahrten

Das schöne Pulver lässt bereits von herrlichen Abfahrten träumen. Der Koppachstein ist bald erreicht und empfängt den fleißigen Tourengeher mit einer schönen Aussicht. Balderschwang, die Nagelfluhkette und der Vordere Bregenzerwald sind von hier aus bestens zu sehen. Der eisige Wind lässt die Pause sehr kurz ausfallen und so werden die Skier vorbereitet für das Gleiten durch das Pulver.

Die Abfahrt durch die schön verschneiten Nordhänge ist noch schöner als erwartet. Heute gleitet man quasi auf Federn ins Tal! Ein echter Genuß!

Eine herrliche Tour, die auch versierte Tourengeher begeistern wird und mal ehrlich, es muss nicht immer ein 3.000er oder der nächste Höhenrausch sein, um die Seele zu begeistern!

Details:

 Wegstrecke 7,2km
Gehzeit 3 ½ – 4 ½ Stunden
Höhenmeter 633m
Höchster Punkt 1.537m Koppachstein
Einkehrmöglichkeiten Keine
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Lecknertal

Lust auf Urlaub im Südtirol …

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Karte/Höhenprofil:

Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
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Wenn das Christkind einen Föhn bringt … (Hirschberg)

…dann haben Wintersportorte und Wintersportfreunde keine Freude. Einmal mehr dürfen wir von weißen Weihnachten träumen und müssen mit grünen, nicht weniger schönen, Weihnachten Vorlieb nehmen. Und wenn man dem 100-jährigen Kalender Glauben schenken darf, dann kehrt der Winter erst nach den Ferien wieder zurück.

Ausgangspunkt

Oberhalb von Schnepfegg (das liegt zwischen Bizau und Schnepfau) gibt es einen kleinen Wanderparkplatz in der Nähe der Alpenvereinshütte. Von hier aus wandert man auf einem schönen Güterweg in den Wald hinein. Linker Hand liegt Bizau und rechter Hand Schnepfau. Man befindet sich quasi in der Mitte.

Die Route – ideal auch für Kinder

Diese Wanderung kann auch mit Kindern gut in Angriff genommen werden. Sie ist leicht zu begehen und wer möchte, der kann den Weg immer wieder durch Passagen im Wald abkürzen. Das macht den Kleinen Spaß, denn es gibt dabei viel zu entdecken.

Der Güterweg führt durch schönen Wald hindurch und schlängelt sich langsam in die Höhe. Normalerweise sollte hier um diese Jahreszeit Schnee liegen und die man sollte auf Tourenskiern oder mit Schneeschuhen unterwegs sein. Wie dem auch sei, heute ist es eine Frühlings-/Herbstwanderung. Nicht weniger schön, nicht weniger erholsam, aber bei Leibe nicht winterlich. Föhnwolken ziehen dem Himmel entlang und es ist für die Jahreszeit eindeutig zu warm. Immer wieder schaffen Sonnenstrahlen den Wald zu durchfluten und die gefühlten Temperaturen liegen über 10 Grad.

Erst mit Erreichen der Unterhirschbergalpe auf knapp 1.159m lichtet sich der Wald und geht langsam über in Alpgebiet. Die Skilifte stehen still. Schnee ist auch hier Fehlanzeige. Lediglich auf dem südlichen Rücken der Winterstaude (1.877m) liegen einzelne Schneefelder und auch die Holenke (2.044m) ist angezuckert.

Der Fön wird immer wärmer und stürmischer und dürfte nun auch jenen Skigebieten zu schaffen machen, die sich mutig gegen die Wetterkapriolen gestemmt haben und die Wintersaison allen Unkenrufen zum Trotz eröffnet haben.

Die Sonne ist herrlich warm und erinnert an einen schönen, warmen Frühlingstag. Müsste ich die Jahreszeit schätzen, ich würde auf späteren Frühling tippen.

Die Oberhirschbergalpe wird über Wiesen und Felder erreicht. So unangenehm der Föhn für Wintersportorte und Wintersportfreunde ist, so zaubert er doch herrliche Wolkenbilder an den Himmel. Ein schönes Schauspiel, das es sich lohnt zu betrachten.

Der Rückweg erfolgt über die gleiche Route. Bleibt zu hoffen, dass der 100-jährige Kalender und die Prognosen nicht Recht behalten und wir vielleicht doch noch eine weiße Weihnacht erleben dürfen. Falls nicht, wünsche ich Euch allen wunderschöne, zwar grüne, aber erholsame und besinnliche Weihnachtsfeiertage.

Details:

 Wegstrecke 11,8km
Gehzeit 3 ½ – 4 ½ Stunden
Höhenmeter 615m
Höchster Punkt 1.506 (Oberhirschbergalpe)
Einkehrmöglichkeiten Alpen, wenn sie geöffnet haben
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz beim Alpenvereinshaus

Karte/Höhenprofil:

Hirschberg - Bizau - Schnepfegg
Von Schnepfegg auf den Hirschberg / Outdooractive.com

Hirschberg - Höhenprofil

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Skifahren, Skitouren: wo kann man derzeit Wintersportvergnügen erleben?

Der wenige Niederschlag und die warmen Temperaturen lassen viele Gebirgsregionen nach wie vor eher herbstlich, als winterlich erscheinen. Nur einige wenige handverlesene Regionen können in die Skisaison starten. Die Aussichten, dass sich das kurzfristig ändert sind nicht rosig. Wo aber kann man derzeit Winterspaß genießen?

Mittelfristige Wetteraussichten

Sowohl der 100 jährige Kalender (Ein Winter ohne Schnee?), als auch hoch moderne Wetterstationen lassen derzeit keine Hoffnungen auf Schnee in absehbarer Zeit zu. Große Skiregionen hätten eigentlich normalerweise dank guter Ausstattung mit Schneekanonen kein Problem damit, doch in diesem Jahr machen ihnen die warmen Temperaturen und der anhaltende Fön Sorgen. Die Inbetriebnahme der Schneekanonen ist derzeit kaum möglich beziehungsweise zielführend. Die mittelfristigen Prognosen sehen keine Änderung der aktuellen Wetterlage vor. Fön und Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad gehören auch in den nächsten Tagen zum Adventsprogramm.

Wo kann man sich derzeit ins Schneevergnügen stürzen?

Eigentlich sollten mit diesem Wochenende beinahe alle Skiregionen in eine schneereiche Ski- und Wintersaison starten. Allerdings musste der Saisonstart vielen Orts verschoben werden. Darunter sind selbst schneesichere Gebiete wie zum Warth.

Im Bregenzerwald ist Damüls/Mellau in die Saison gestartet. Am Arlberg hat Zürs/Lech seine Pforten geöffnet. Im Montafon haben einige höher gelegene Skigebiete den Saisonstart wie geplant durchgeführt. Nichts desto trotz fehlt es auch in diesen Gebieten an einer schönen, ausreichenden Decke des schönen Weiß.

Skitouren?

Konnte man im letzten Advent zu dieser Zeit bereits zahlreiche Touren in Angriff nehmen, so zeigt sich das Bild in diesem Jahr umgekehrt. Derzeit fehlt es an ausreichend Schnee, damit eine Skitour richtig Spaß macht. Derzeit fehlt es in beinahe allen Gebieten an Schnee. Daher warten auch meine Tourenskier (bereits vorbereitet auf die Saison) noch im Keller auf ihren Einsatz.

 

Bleibt zu hoffen, dass der 100 jährige Kalender RECHT behält und zumindest der Januar und Februar schneereiche Monate werden.

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Sonnenaufgang: die vielleicht schönsten Gipfel für …

Wer es einmal erlebt hat, der möchte es immer wieder erleben. Den schönen Sonnenauf- oder untergang in den Bergen. Staunend betrachten, wie sich der Himmel verfärbt. Rot, Orange, Gelb und darauf warten bis der leuchtend rote Ball hinter den Gipfeln der Berge auftaucht oder schimmernd im See am Horizont versinkt. Ein Naturspektakel der Extraklasse. Ein kleines Wunder, das man sich ohne großen Aufwand selbst schenken kann.

Sonnenaufgang in den Bergen

Immer wieder taucht die Frage auf, welches sind ideale Gipfel für einen Sonnenaufgang oder einen schönen Sonnenuntergang. Gleich vorab, es gibt viele wunderschöne Gipfel in den Alpen, die dafür in Frage kommen und es muss nicht der Höchste sein! Ich habe viele wunderschöne Erlebnisse auf quasi kleinen Riesen unter den Gipfeln der Bergwelt erlebt.

Bei der Auswahl des Gipfels gilt es lediglich darauf zu achten, dass es ein möglichst frei stehender Gipfel ist, der auch am Tage ein schönes Panorama bietet. Je nachdem, ob man die untergehende Sonne betrachten möchte oder doch lieber die aufgehende, weil sie etwas mehr Optimismus versprüht vielleicht, sollte die Sicht nach Westen bzw. Osten frei sein. Besonders schön für wunderbare Sonnenuntergänge sind die Gipfel im äußeren Westen des Bregenzerwaldgebirges mit Blick auf den Bodensee. Dann nämlich kann man die im See versinkende Sonne betrachten. Ein Schauspiel der Extraklasse.

Nun aber zum wichtigsten dieses Beitrags, der Auswahl einiger herrlicher Gipfel für ein Naturerlebnis der besonderen Art.

Gipfel für Sonnenaufgänge

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Hoher Freschen (2.004m)

 

Der Hohe Freschen ist beinahe zu jeder Tageszeit ein Gipfel, der mit schönem Gipfelpanorama aufwarten kann. Der Hohe Freschen liegt im äußersten Westen des Bregenzerwaldgebirges und grenzt an das Rheintal. Gerade bei Vollmond ist er für eine Sonnenaufgangswanderung zu empfehlen, denn mit etwas Glück hat man den leuchtenden Vollmond auf der westlichen Seite und die erwachende Sonne auf der anderen Seite. Ein Naturerlebnis das schöner nicht sein könnte. Zudem ist es ein Gipfel, der wenn er vom Laternsertal in Angriff genommen wird, für JEDERMANN geeignet ist.

Weiterführende Informationen:

Sonnenaufgang in den Bergen

Riedberghorn (1.787m)

 

Das Riedberghorn ist ein Gipfel im Allgäu bei Balderschwang. Er ist leicht zu erreichen und überrascht mit einem herrlichen Panorama und wunderschöner alpiner Landschaft. Er ist ein Klassiker unter den Sonnenaufgangsgipfeln und das ist vielleicht auch der Grund, warum man hier an schönen morgendlichen Stunden nur selten alleine den Sonnenaufgang genießt.

Weiterführende Informationen:

Sonnenaufgang in den Bergen

Mondspitze (1.967m)

 

Ein Gipfel am Eingang zum Brandnertal mit Blick auf den Walgau und die Gipfel im Lechquellengebirge und des Rätikons. Wer auf der Tschengla parkt, hat den Gipfel bald erreicht und wird für die morgendlichen Mühen mit einem wunderschönen Sonnenaufgang beschenkt. Landschaftlich eine einmalig schöne Gegend und zudem für Liebhaber des Einkehrschwungs bei der Rückkehr mit schönen Alpen gesegnet.

Weiterführende Informationen:

Sonnenaufgang in den Bergen

Gipfel für Sonnenuntergänge

Sonnenaufgang in den Bergen

Mörzelspitze (1.830m)

 

Die Mörzelspitze ist vielleicht einer der Gipfel mit dem schönsten Blick auf den Bodensee. Ein Gipfel, der für wunderschöne Sonnenuntergänge somit mehr als nur geeignet ist. Er liegt im äußersten Westen des Bregenzerwaldgebirges und wer hier auf die untergehende Sonne wartet, der darf getrost viel erwarten und wird nicht enttäuscht.

Weiterführende Informationen:

Sonnenaufgang in den Bergen

Pfänder (1.064m)

 

Richtig! Der Pfänder ist normalerweise kein Gipfel für mich, denn als Hausberg vom Bodensee und auch dank seiner guten Erreichbarkeit Dank der Seilbahn ist er ein viel besuchter Gipfel. Und ja, für einen Bergfex wie mich, ist der Pfänder eigentlich auch kein echter Gipfel. Aber er steht im Osten des Bodensees und bietet einen herrlichen Blick über diesen und genau das macht es aus, denn dadurch wird er zu einem wahren Naturerlebnis in den abendlichen Stunden. Sorry, er gehört einfach in diese Liste J

Weiterführende Informationen:

Sonnenaufgang in den Bergen

Grubenjochspitze (2.659m)

 

Die Grubenjochspitze ist für mich einer jener Gipfel mit den schönsten Panoramen. Er bietet sich nicht nur für Sonnenuntergänge an, sondern auch für Aufgänge. Allerdings erfordert dieser Gipfel Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Aber wer den Gipfel erklommen hat, wird mit einem Traum von einer Bergwelt beschenkt! Mein absoluter Favorit!

Weiterführende Informationen:

Sonnenaufgang in den Bergen

Was man beachten sollte …

 

Sowohl bei Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangs-Wanderungen muss man bedenken, dass man im Dunkeln aufsteigt oder aber im Dunkeln absteigt. Gerade im Hochgebirge darf man die Gefahren dabei nicht unterschätzen. Eine Stirnlampe, wie diese hier zum Beispiel, mit einer Ladung Ersatzbatterien gehört zur Grundausstattung und ist absolute Pflicht. Nicht weniger wichtig ist, dass man zur Ruhezeit der Tierwelt unterwegs ist. Lärm ist ohnehin in den Bergen fehl am Platz, aber gerade zu diesen Zeiten gilt es das noch mehr zu beherzigen. Wandere rechtzeitig los und plane genau, denn die schönsten Momente sind schnell verflogen, um unnötigen Stress beim Aufstieg zu vermeiden, sollte man sich vorher schlau machen, wann die Sonne auf beziehungsweise untergeht. Nichts ist schlimmer, als im letzten Drittel des Anstieges zu sein und zu erleben, dass die Sonne vor einem das erklärte Ziel erreicht hat J … auch hier gilt: in der Ruhe liegt die Kraft. Also gut planen und vielleicht sicherheitshalber einen ortskundigen vorab befragen.

Viel Spaß bei einem der schönsten Naturerlebnisse in den Bergen! Übrigens: Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge sind zu jeder Jahreszeit sehenswert. In Kombination mit einer Vollmond-Nacht sind sie kaum zu toppen!

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Die günstigsten Skigebiete in Vorarlberg

Skifahren ist längst kein Breitensport mehr. Tageskarten in den beliebten Skigebieten erhält man in der Regel nicht mehr unter € 40,–. Wer also mit Familie unterwegs ist und das vielleicht sogar einen ganzen Tag lang, muss ganz schön tief in die Tasche greifen. Essen, Benzin, Trinken und Skikarte wollen bezahlt sein, damit liegt man nicht selten über € 200,– pro Tag. Das ist mehr, als so mancher Geldbeutel vertragen mag.

Günstige Alternativen zum Skifahren

 

Bitte nicht sofort kritisieren! Aber auch dieser Punkt gehört in den Artikel. Es gibt Alternativen! Allerdings sind sie nicht immer für kleine Kinder geeignet beziehungsweise machen diesen auch entsprechend Spaß. Aber so manch einer kann mit den Alternativen sein Glück versuchen. Das Langlaufen ist mittlerweile mehr als nur gefragt. Nicht ohne Grund, es ist gesund und günstig und man ist in herrlicher Landschaft sportlich unterwegs. Aber auch das Tourengehen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Und mal ehrlich, was gibt es Schöneres, als nach einem anstrengenden Gipfelsturm über frisches Pulver ins Tal zu gleiten?

Für beide Alternativen gibt es in Vorarlberg, im Allgäu, im Tirol und in der Schweiz ausreichend Möglichkeiten.

Günstige Skigebiete in Vorarlberg

 

Wer aber auf das Skifahren aus guten Gründen nicht verzichten möchte, der kann, wenn ihm das nötige Kleingeld fehlt auf die kleinen Skigebiete ausweichen. Natürlich muss man im Komfort Abstriche machen. Häufig fährt man noch mit dem Schlepplift hoch und auch die Pistenauswahl ist kleiner, als in den Riesen der Region. Aber all dies tut dem Spaß im schönen Weiß in der Regel keinen Abbruch.

Die günstigsten Angebote in Vorarlberg – Ski-Tageskarten

 

Skigebiet TageskarteErwachsene/Kinder PistenkilometerLeicht/Mittel/Schwer
Sulzberg / Dorflift € 9,–/€ 7,50 0,40/0,00/0,00
Nenzing € 11,– / € 8,00 1,20/0,00/0,00
Reuthe € 12,50 / € 7,00 0,00/0,30/0,40
Hohenems / Schuttanen € 14,– / € 8,50 3,00/7,00/0,00
Dalaas / Paluda € 15,– / € 10,00 2,00/1,50/1,20
Hittisau / Hittisberg € 15,– / € 10,50 1,00/0,90/0,00
Gurtis / Bazora € 15,– / € 9,00 2,00/2,00/1,00
Ebnit / Heumöser € 15,70 / € 10,60 0,00/3,00/0,00
Bregenz / Pfänder € 16,60 / € 10,00 6,00/0,00/0,00
Übersaxen € 17,00 / € 10,00 1,50/1,50/0,00
Sulzberg € 18,00 / € 15,00 0,20/4,20/0,00
Buch / Schneiderkopf € 18,00 / € 11,50 1,00/0,50/0,00
Furx € 19,00 / € 14,00 2,00/0,50/0,00

 

Erfasst sind hier nur Skigebiete, deren Tageskarte unter € 20,– für Erwachsene liegt.

Wer etwas andere Sprüche stellt, der findet hier ausführliche Informationen:

Günstige Unterkünfte in den Skigebieten

 

Wer sich neben dem Pistenspaß auch etwas Erholung gönnen möchte, ist in den zuvor genannten Orten ebenfalls am richtigen Platz.

Hier eine Übersicht von wirklich günstigen Unterkünften:

Sulzberg – Frisenhof Blank

frisenhof sulzberg

Sulzberg – Lindenhof

lindenhof sulzberg

Gasthof Hirschen – Langenegg

Natürlich handelt es sich hierbei nicht um Luxusherbergen oder Wellnesstempel, aber für einen schönen, erholsamen Urlaub ist gesorgt. Und mal ehrlich: Kinder kommen auch ganz gut ohne Luxus zu Recht. Ihnen ist die Zeit mit den Eltern am wichtigsten, wenn sie es denn nicht verlernt haben 🙂

TIPP: Adventsurlaub mit der Familie in Vorarlberg

Schlussbemerkung

 

Leider hält der Trend an und die großen Skigebiete werden immer größer und komfortabler. Das hat seinen Preis und der schlägt sich durch. Aus einem Breitensport ist ein Sport für finanziell gut abgesicherte geworden. Familien mit Kindern und dem üblichen durchschnittlichen Einkommen fällt es immer schwerer an diesem schönen Sport teil zu haben. Natürlich spielt auch die Klimaerwärmung eine Rolle und in wärmeren Wintern schauen die kleineren Skigebiete, die in der Regel ohne Schneekanonen den Winter herbeizaubern, etwas blass aus. Vielleicht müssen sich viele von uns doch mit anderen Alternativen im schönen Weiß zufrieden geben … aber noch gibt es Möglichkeiten am Spaß mit zu naschen …

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Langlaufen in Vorarlberg

 

Skilanglauf fristet längst kein „Maublümchen“-Dasein mehr. Viele haben das Langlaufen als nicht nur günstige Alternative zum alpinen Skifahren entdeckt, sondern haben auch die anderen Vorzüge dieses schönen Sports entdeckt. Kein Wunder, dass das Angebot an tollen Loipen immer größer wird. In diesem Beitrag möchte ich Euch die schönsten Loipen in Vorarlberg vorstellen.

 

Hittisau (Bregenzerwald) – das Langlauf-Mekka im Ländle

 

Hittisau, ein kleiner, ursprünglicher Ort im Bregenzerwald hat sich als Langlauf-Mekka einen Namen gemacht. Kein Wunder, denn auch in der Allgäuer Nachbar-Gemeinde Balderschwang wird der Langlaufsport seit vielen Jahren hochgelebt.

Hittisau verwöhnt seine Besucher mit 55 Loipen-Kilometer – sowohl klassisch, als auch Skating. Auf den Geschmack kommen hier sowohl Anfänger, als auch Profis.

Bekannt ist vor allem die Grenzlandloipe zwischen Hittisau und Balderschwang, die insgesamt 70 Kilometer lang ist. Wer nur einen Weg zurücklegen möchte, was durchaus möglich ist, der kann auf das gut ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz zurückgreifen. Die Buse verkehren zwischen Balderschwang und Hittisau regelmäßig.

  • Loipen-Kilometer: 55km
  • Preis: € 4,50/Tag

€ 3,00/Halbtag (ab 14 Uhr)

 

Au/Schoppernau (Bregenzerwald) – Langlaufen am Fuße des Diedamskopf

 

Auch in Au/Schoppernau kommen Langläufer auf ihre Kosten. Das Netz ist 50 Kilometer lang und verfügt zudem über 12 Kilometer Skatingloipen.

Insgesamt hat Au/Schoppernau 8 Loipen für die unterschiedlichsten Ansprüche.

Die Loipe für hohe Ansprüche ist die bekannte Dörflerloipe mit 13,6 Kilometer Länge.

  • Loipen-Kilometer: 50km

 

Kleinwalsertal – auf den Langlaufskiern durch das Tal

 

Das Kleine Walsertal ist nicht nur für Skifahrer ein Paradies, sondern auch für Langläufer. Mit insgesamt 41 Loipenkilometer verwöhnt man den Sportler.

Gäste, die auch im Tal nächtigen, können die Loipen kostenlos benützen. Alle anderen bezahlen für die Benützung der Loipen € 5,–/Tag.

Wer hier auf den Loipen spurt, der genießt Freiluftsport auf über 1.000m Seehöhe.

  • Loipen-Kilometer: 41km
  • Preis: € 5,–/Tag

Lech/Zürs – nicht nur für Skifahrer ein Paradies

 

Lech/Zürs und die Arlbergregion sind vor allem für das alpine Skifahren bekannt und beliebt. Aber auch die Loipen hier können beeindrucken und zählen für mich zu den absoluten Highlights im Ländle. Landschaftlich beeindruckend und stets erstklassig präperiert.

Insgesamt kann man mit 30 Loipenkilometern aufwarten, davon 17,5 Kilometer auch für Sakter.

  • Loipen-Kilometer: 30km

 

Weitere Loipen in Vorarlberg

 

Ort/Region KilometerKlassisch/Skating Tagespreis Anmerkung
Hochmontafon 16km/0 Kostenlos St. Gallenkirch –Partenen
Silvretta/Bielerhöhe 15km/0 Kostenlos Schneegarantie
Feldkirch 25km/0
Sibratsgfäll 22km/3km € 4,50 Hittisau und Balderschwang im Preis inklusive
Mellau 21km/21km
Brandnertal 20,5km/6km
Sulzberg 20km/20km € 4,00 Landschaftlich schön
Alpenregion Bludenz 18,5km/15km
Warth/Schröcken 17km/4,5km
Übersaxen 15km Kostenlos
Kristberg 14,5km
Schruns/Tschagguns 13km/6km
Hochhäderich 12km/12km Traumhaft schön!
Großes Walsertal 10,5km
Bezau 9km/9km
Bödele 9km kostenlos
Bizau 8,5km/8,5km
Klösterle 8km/8km
Andelsbuch 7km/4km
Alberschwende 7km
Damüls 6km/11km
Egg 6km/6km

 

Weiterführende Informationen:

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Es herbstelt … Eindrücke vom Herbst in den Bergen

 

Gehrenfalben: Was hilft aller Sonnenaufgang,…

Gehrenfalben: Drei Alpen und ein schöner Gipfel

 

„Der Herbst ist ein zweiter Frühling,

wo jedes Blatt zur Blüte wird.“

Albert Camus

 

 

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