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5 schöne Schneeschuhtouren auf und um den Pfänder

Pfänder im Winter

Es müssen nicht immer Touren im Hochgebirge sein, die bezaubern! Wenn es frisch angezuckert hat, dann ist eine schöne Schneeschuhwanderung auch in den Niederungen oder Mittelgebirge schön. Mein Hausberg, der Pfänder bietet einige schöne Möglichkeiten dem Schneeschuhwandern zu frönen. Ich möchte Euch heute fünf wunderschöne, leichte Touren vorstellen!

Tatzen, Trögerhöhe und St. Ulrich

Diese schöne Schneeschuhtour beginnt in Möggers Dorf. Also am nördlichsten Teil des Pfänderrückens. Parken kann man hier direkt bei der Kirche beziehungsweise knapp darunter (gebührenpflichtig!). Von Möggers Dorf aus geht es sanft ansteigend hoch in Richtung Wald. Unterhalb des Tatzen (1.024m) geht es durch wunderschönen Wald in Richtung Trögerhöhe (1.039m). Frisch verschneit ist die Landschaft hier am Schönsten. Ein wahres Bilderbuch erwartet Dich dann hier! Kurz vor der Trögerhöhe zweigt ein Weg ab in Richtung Bromatsreute. Ab hier geht es nun leicht abfallend zum schön gelegenen Bromatsreute. Nur kurz lichtet sich hier der Wald, ehe man wieder durch den verschneiten Wald wandert. Sobald man den kleinen Fahrweg erreicht, wandert man am besten quer Feld ein in Richtung Scheidegg. Bald erreicht man den Kapellenweg, der zur schönen St. Ulrichs Kapelle führt. Ein Platz, der immer zum Verweilen und Innehalten einlädt. Ab hier geht es leicht ansteigend wieder retour nach Möggers.

Eine wunderschöne, leichte Tour, die sich ideal für den Einstieg ins Schneeschuhen eignet oder einfach eine Tour für richtige Genießer!

 Wegstrecke 6,4km
Gehzeit 2-2 ½ Stunden
Höhenmeter 276m
Höchster Punkt 1.063m
Einkehrmöglichkeiten
Parkmöglichkeiten Parkplatz in Möggers (Dorf)

Pfänder im Winter

Durch Wald und über Wiesen

Diese Tour beginnt in Lutzenreute. Bevor es in Richtung Gasthaus Paradies geht, gibt es hier in der Regel am Rande des Fahrwegs einige wenige Parkmöglichkeiten. Achtung: bitte nicht entlang dem Fahrweg wandern, sondern in Richtung Gasthaus Paradies aufsteigen und links am Gasthaus vorbei durch lichten Wald. Nach wenigen Schritten im Schnee wandert man hier entlang dem herrlichen Bergrücken. Dies ist weitaus schöner, als die Route entlang dem Fahrweg. Über die verschneiten Felder erreicht man hier die Parzelle Geigers. Ab Geigers läuft man ein kleines Stück neben der Fahrstraße entlang, bis das Hinweisschild den Weg in Richtung Riedstüble weist. Ab hier steigt man nun durch den Wald ab zum idyllisch gelegenen Riedstüble. Das übrigens jederzeit für eine Einkehr zu empfehlen ist. Durch die schöne Wiesen geht es nun hier hoch in Richtung Möggers Dorf. Ab hier wandert man (wie bei der ersten Tour beschrieben) durch schönen Wald in Richtung Trögerhöhe. Wer möchte, der kann hier zum Trögerstüble absteigen und dort den Einkehrschwung machen. Alle anderen wandern nördlich am Hochberg (1.069m) vorbei und wandern vorbei am schönen Fesslerhof zurück nach Lutzenreute.

Eine wunderschöne Route, die vor allem mit einigen Einkehrmöglichkeiten aufwarten kann! Einkehrmöglichkeiten, die in der Regel auch im Winter geöffnet haben. Vielleicht auch so etwas wie eine Genuss-Tour 😉

 Wegstrecke 8,5km
Gehzeit 2 ½ -3 Stunden
Höhenmeter 317m
Höchster Punkt 1.064m
Einkehrmöglichkeiten Ried Stüble, Ghf. Paradies
Parkmöglichkeiten Lutzenreute

Pfänder im Winter

Vom Bodensee hoch zur Ruggburg und Lutzenreute

Ausgangspunkt für diese Wanderung ist die Parzelle Backenreute in Hörbranz. Achtung: hier gibt es nur wenig Parkmöglichkeiten, dafür ist der Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel hier sehr gut. Durch schönes Waldgebiet geht es hier sofort bergauf. Keine Sorge, diese Route schreckt vielleicht am Anfang die weniger Geübten etwas mit ihrer Steigung ab, lässt aber hernach immer wieder Ruhephase mit moderater Steigung zu. Richtig idyllisch und schön wird diese Wanderung ab dem Weingärtle, das man nach einigen Serpentinen durch den Wald erreicht. Ab hier geht es beinahe hoch oberhalb vom Bodensee in Richtung Ruggburg. Kurz bevor es über die Brücke zur verfallenen Ruine Ruggburg geht, zweigt man links ab in Richtung Lutzenreute. Erneut geht es hier wieder steil zur Sache und hier gilt es aufpassen, denn bei guter Schneelage ist das hier eine beliebte und genauso berüchtigte Rodelstrecke! Also lieber am Rand entlang wandern. Kurz bevor man Lutzenreute erreicht zweigt unterhalb der kleinen Parzelle ein Weg rechter Hand in den Wald ab. Über eine Brücke geht es hier nun leicht abfallend in Richtung Eichenberg. Kaum zu glauben, in früheren Jahren war das hier die Gemeindestraße. Erneut wollen wir das Dorf Eichenberg nicht sehen und zweigen noch im Wald in Richtung Ruggburg und Hörbranz talwärts ab. Steil geht es nun bergab in Richtung Ruggburg. Diese kann – auf Voranmeldung – auch besichtigt werden. Über einen wunderschönen Weg geht es hier erneut steil bergab nach Hörbranz. Auch hier gilt es wieder achtsam sein, denn erneut wandern wir auf der rassigen Rodelstrecke. Bald ist die Parzelle Backenreute erreicht. Ab hier ist man nur noch einen Steinwurf vom Ausgangspunkt entfernt.

Eine schöne Tour, die immer wieder schöne Blicke auf den Bodensee erlaubt. Allerdings auch jene Route, die im Jahr – aufgrund von Schneemangel – am seltensten in Angriff genommen werden kann.

 Wegstrecke 8,1km
Gehzeit 2 ½ – 3 ½ Stunden
Höhenmeter 397m
Höchster Punkt 841m
Einkehrmöglichkeiten Ghf. Paradies
Parkmöglichkeiten Hörbranz (Backenreute)

Vollmondwanderung im Winter

Der Klassiker …

Nicht ohne Grund ist diese Wanderung der viel begangene Klassiker unter den Routen am Pfänder. Er führt zum einen durch eine wunderschöne Landschaft und zum anderen bietet diese Wanderung die schönsten Blicke auf den wunderschönen Bodensee! Ein Traum! Auch bei Vollmond sehr empfehlenswert. Parken kann man hier direkt auf der Fluh. Unmittelbar bei den ersten Häusern ist in der Regel ein Parkplatz frei geräumt. Über einen Teil des Jakobsweg (Einsiedeln-Bregenz-Möggers) geht es hoch in Richtung Pfänder. Immer wieder lichtet sich der Wald und man wird mit wunderschönen Blicken auf den Bodensee belohnt. Hier kann es dann und wann sehr eisig sein und in guten Wintermonaten herrscht hier auch Rodelbetrieb. Also entweder immer wieder über die Felder im tiefen Schnee hochsteigen oder am Rande des Weges wandern. Die Pfänderdohle – ein beliebtes, uriges Gasthaus – ist bald erreicht. Entlang dem Fahrweg wandert man unterhalb der Bergstation der Pfänderbahn in Richtung Eichenberg/Möggers. Direkt beim Wanderparkplatz, dort wo auch die Straße in Richtung Eichenberg/Möggers führt, wandert man rechter Hand talwärts in Richtung Langen/Wirthatobel. Nach einigen Serpentinen gabelt sich hier der Weg. Hier hält man sicher rechts und wandert oberhalb von Grasreute zurück nach Fluh.

Der Klassiker am Pfänder, vielleicht auch die schönste der Touren, dafür aber nicht selten überlaufen. Wer es also lieber etwas ruhiger mag, der wählt eine der anderen Alternativen.

 Wegstrecke 9,1km
Gehzeit 3- 3 ½ Stunden
Höhenmeter 412m
Höchster Punkt 1.052m
Einkehrmöglichkeiten
Parkmöglichkeiten Fluh

Pfänder im Winter

Wanderung zum Nachbarn des Pfänders – Hirschberg

Für diese Variante startet man am besten vom Gasthof Stollen (Traube) in Langen aus. Direkt bei der Kapelle Stollen beziehungsweise beim Gasthof gibt es einige, wenige Parkmöglichkeiten. Über den Fahrweg geht es hier anfänglich hoch in Richtung Geserberg (939m). Ab hier geht es beinahe eben weiter nach Ahornbach. Ab hier wird es nun endlich wieder etwas ernster, aber vor allem auch schöner und eindrucksvoller. Unterhalb des Hirschberg wandert man durch den schönen Wald in Richtung Hinteregg. Beim alten Sägewerk hält man sich wieder rechts und wandert durch den Wald hoch zum Hirschberg und dessen schön gelegenen Alpe. Vorbei an der schönen Kapelle geht es hier über die Wiese hoch zum Gipfel. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf den Vorderen Bregenzerwald und das Allgäu. Von hier steigt man direkt (südlich) ab in Richtung Ausgangspunkt.

Eine schöne Tour, die vor allem durch ein schönes Panorama beeindrucken kann. Ein Tour, die sich ideal auch für Sonnenaufgangs-Jäger eignet, denn die Sonne geht hier traumhaft schön auf.

 Wegstrecke 9,3km
Gehzeit 3 – 3 ½ Stunden
Höhenmeter 380m
Höchster Punkt 1.092m  Hirschberg
Einkehrmöglichkeiten Ghf. Stollen
Parkmöglichkeiten Langen (Stollen)

 

Weitere Tipps und Empfehlungen für die Region

 

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Vollmondwanderung in einer Rauhnacht – Pfänder

Wer etwas Besonderes erleben möchte, der muss nicht unbedingt in ferne Länder reisen, hohe Gipfel erklimmen oder mit anderem Programm aufwarten. Ab und dann reicht eine Vollmondnacht ganz und gar aus. Wie die heutige Vollmondwanderung in einer Rauhnacht (Nacht der Transformation) etwas ganz Besonderes, Mystisches und Beeindruckendes hatte.

Der ideale Gipfel für eine Vollmondnacht

Gibt es den idealen Gipfel, die ideale Stelle für eine gelungene Vollmondwanderung überhaupt? Ich glaube, in einer Nacht wie dieser, in der der Vollmond derart zu überzeugen weiß, spielt es keine große Rolle, wo man seine Wanderung anlegt beziehungsweise unternimmt. Ich persönlich liebe aber die Berge, den Blick auf einen See und die wunderschönen Konturen in den Wäldern. Von daher bin ich durchaus etwas wählerisch. Für die heutige Vollmondnacht, die übrigens eine der letzten Rauhnächte (Nacht der Transformation) war, habe ich mir eine Rundtour auf dem Pfänder ausgewählt. Der Pfänder ist der Hausberg und gleichzeitig die Aussichtskanzel der Bodenseeregion.

Die Tour/Wegbeschreibung

Um den Vollmond in dieser Jahreszeit in vollen Zügen genießen zu können, sollte man die Startzeit für den Abmarsch auf 5 Uhr 30 beziehungsweise 6 Uhr legen. Ausgangspunkt ist das Kloster Thalbach in Bregenz. Von hier aus wandert man in Richtung Fluh. Der Weg führt direkt entlang der wunderschönen Rodelbahn, die leider nur noch sehr selten ausreichend Schnee hat, um befahren werden zu können. In früheren Jahren, konnte man hier beinahe an zwei Monaten durchgehend vom Pfänder auf den Kufen in das Tal rutschen.

Der Weg führt durch wunderschönen Wald hoch auf die Bregenz Fluh. Der Vollmond wirft bereits seine Strahlen durch die Baumwipfel und kann bereits jetzt verzaubern. Noch liegt er hoch über dem Bodensee und sein Licht schimmert bezaubernd im Wasser. Mit Erreichen der Fluh eröffnet sich auch ein herrlicher Blick auf Bregenz und den Bodensee. Der Vollmond ist nun in seiner vollen Pracht zu erkennen. Mystisch spiegelt sich sein Licht im schönen Bodensee. Ein schönes, beeindruckendes Naturschauspiel, das ich heute Morgen hier bewundern darf.

Der wenige Schnee, der noch liegen geblieben ist, ist gefroren und so geht es auf hartem, teilweise rutschigem Untergrund weiter bergwärts. Immer wieder darf ich das schöne Bild vom Vollmond und dem Bodensee erhaschen. Einfach beeindruckend.

Übrigens: man wandert hier auf einem Teil des Jakobsweges, der über den Pfänderrücken führt. Der Hennenbühel, die lichte Stelle auf der Mitte des Weges, sollten sie für eine Pause nützen und den Blick auf den See und den Vollmond genießen.

Hernach geht es weiter bergwärts durch schönen Wald. Vorbei an der schönen Pfänderdohle und schon steht man vor der Bergstation der Pfänderbahn. Erneut, wenn man denn zügig und zeitig genug unterwegs war, kann man von hier aus einen herrlichen Blick auf den See und den Vollmond genießen.

Der Abstieg erfolgt etwas direkter, knackiger, aber vielleicht mit noch besserer Aussicht. Wer möchte kann natürlich die Route auch auf den Kopf stellen. Bei der Pfänderdohle (Gasthaus) geht es dieses Mal nicht Richtung Fluh weiter, sondern rechter Hand direkt nach Bregenz. Entlang dem Maldonalift (auch Winterbetrieb, wenn denn Schnee liegt) steigt man hier mit beeindruckendem Blick ab in Richtung Bregenz. Orientieren Sie sich beim Abstieg an der Pfänderbahn, denn der Weg führt entlang dieser talwärts und zweigt erst kurz vor erreichen von Bregenz wieder in Richtung Bregenz Thalbach ab.

Eine herrliche Tour, die auch mit Kindern gut begangen werden kann und vor allem mit dem schönen Blick auf den Bodensee zu beeindrucken weiß. Allerdings: in den Sommermonaten ist hier reger Betrieb, denn der Pfänder ist beliebt und kann bequem per Bahn erreicht werden. Sprich: wer die Ruhe sucht, sollte dann andere Varianten wählen.

Weiterführende Informationen

Informationen zu den Rauhnächten

Tourdaten

Wegstrecke: 9,8km
Höhenmeter: 672m
Parkplatz: Oberstadt Bregenz, Berg Isel bzw. Kirche St. Gallus
Einkehrmöglichkeiten: Um die hier angeführte Uhrzeit keine 😉 – ansonsten auf der Fluh, direkt auf dem Pfänder beziehungsweise in Bregenz

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Eine leichte, aber schöne Schneeschuhtour auf dem Pfänderrücken

An Tagen wie diesen – mit viel Schnee und herrlichem Wetter, muss man nicht unbedingt ins Hochgebirge ziehen, um schöne Schneeschuhtouren zu machen. Die hier beschriebene Tour, die jederzeit ausgebaut, aber auch verkürzt werden kann, ist ideal für den Einstieg in die Schneeschuhtourenwelt. Denn sie hat kaum Höhenmeter, kann aber landschaftlich mehr als nur beeindrucken und sie macht richtig Spaß auf mehr.

Ausgangspunkt

Als Ausgangspunkt für diese Tour kann entweder Möggers Dorf oder aber die Parzelle Oberschwenden in Scheidegg ausgewählt werden. An beiden Orten sind ausreichend Parkplätze für den PKW vorhanden. Möggers Dorf kann auch bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden, was an Wintertagen bei Schneefahrbahn sicherer und bequemer ist.

Durch Wälder, Wiesen und Schnee

Direkt vom Parkplatz in Oberschwenden kann man auf dem Wanderweg in Richtung Pfänder in die Winterwelt eintauchen. Wenn es nicht gerade frisch geschneit hat und man nicht sehr früh am Morgen unterwegs ist, findet man hier in der Regel Spuren, denen man folgen kann. Hier kann man im Übrigen auch in die wunderschöne Langlaufloipe von Scheidegg einsteigen. Unmittelbar neben der Loipe verläuft der gespurte Winterwanderweg.

Durch tiefen Schnee geht es vom Parkplatz aus in Richtung Wald und Pfänder. Durch das sogenannte „Kapellenholz“ führt die Tour durch den tief verschneiten Wald. Auf der Südseite des Tatzen (1.024m) durchwandert man in idyllischer Landschaft sanft ansteigend den Winterwald. Den vorhergesagten Wetterumschwung kann man heute bereits spüren, denn der Schnee fällt nass und schwer von den Bäumen ab. Schade um diese Bilderbuchlandschaft.

Am höchsten Punkt dieser Tour erreicht man den Höhenweg Pfänder-Möggers, der auch Teil des Jakobsweges ist. Ab hier wandert man wieder retour in Richtung Möggers. Auch hier führt der Weg, bis knapp vor Möggers Dorf durch den Wald.

An der schönen Kirche von Möggers vorbei führt der Weg wieder Richtung Scheidegg in den Wald hinein. Mit leichtem Gefälle wandert man hier wieder in Richtung Oberschwenden. Mitten im schönen Wald erreicht man die idyllische Bilderbuch Kapelle St. Ulrich. Die Kapelle ist bekannt für ihren Brunnen, dessen Wasser nachgesagt wird, dass es Heilkräfte für Augenleiden hat.

Ab hier geht es über tief verschneite Wiesen wieder retour zum Parkplatz in Oberschwenden.

Tourdaten

Wegstrecke: 8,3km
Höhenmeter: 275m
Parkplatz: Parzelle Oberschwenden in Scheidegg oder Möggers Dorf
Einkehrmöglichkeiten: Auf dem Weg keine – Ausnahme: Sky Walk in Scheidegg oder mit einem Abstecher ins Gasthof Riedstüble

ulrichs kapelle

ulrichs kapelle höhenprofil

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Walderlebnispfad Möggers – Sägetobel

Urlaub in den Alpen

Möggers ist ein kleiner, beschaulicher und vor allem ruhiger Ort im Herzen des Pfänderstocks. Hier wird vorwiegend Landwirtschaft betrieben und der Tourismus spielt eine untergeordnete Rolle. Für Kinder bietet aber die kleine Gemeinde – die laut Zählungen mehr Kühe als Menschen beheimaten soll – ein kleines Paradies – den Walderlebnispfad!

 

Ausgangspunkt – Schönsteinhof

 

Ausgangspunkt ist der schön gelegene Schönsteinhof. Wenn man von Lindau/Hohenweiler mit dem PKW anreist, dann passiert man unmittelbar nach Erreichen der Waldgrenze die ersten Häuser und Höfe. Nach einer scharfen links ausgerichteten Kurve folgt eine Kurve in die andere Richtung. Unmittelbar in dieser Kurve zweigt man links zum Schönsteinhof ab. Der Walderlebnispfad ist hier bereits angeschrieben.

Parken kann man gegen eine kleine Gebühr auf dem Gelände des Schönsteinhofes, der für die Kinder bereits einige Überraschungen bereithält. Neben frei umher laufenden Tieren kann man hier in einem aus Holz gezimmerten Ausschank idyllisch Produkte direkt vom Erzeuger…

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Pfänderstock – auf alten Wegen

Der Pfänder, Hausberg von Bregenz und Aussichtsgipfel am Bodensee, ist auf „herkömmlichen“ Pfaden kein Ziel nach meinem Geschmack, da er richtig überlaufen ist. Die schöne Aussicht, die Schwebeseilbahn, die Adlerwarte und der Wildpark ziehen jährlich viele Besucher an. Kein Wunder, denn schön ist es hier ja. Ich bevorzuge es ruhiger und wenn ich mal keinen richtigen Gipfel erklimmen kann und will, dann geht es auf „alten“ Pfaden (alter Schulweg) quer durch den Wald.

Ausgangspunkt – Kapelle Giggelstein

Die Kapelle in Giggelstein ist ein kleines Idyll und gleichzeitig hat sie Geschichten zu erzählen. Die St. Rochus Kapelle, so ihr Name, am Giggelstein ist eine Pestkapelle und so verwundert es auch nicht, dass es die eine oder andere Geschichte zu erzählen gibt. Die Hörbranzer folgen jährlich ihrem Versprechen und halten als Dank für die Befreiung der „Pestplage“ eine Prozession ab. Die Kapelle selbst ist, wenn nicht gerade ein Gottesdienst stattfindet, verschlossen. Aber einen Besuch ist sie alle mal wert. Direkt vor der Kapelle kann man das Auto parkieren, denn von hier aus führt der „alte“ Lutzenreuter Schulweg durch den Wald hoch in den Pfänderstock.

Wanderung auf „alten“ Wegen

 

Achtung: hier wandert man auf unbeschilderten Wegen, wer dies vermeiden möchte, fährt mit dem Auto etwas weiter bis nach Backenreute und folgt hier dem beschilderten Weg oder wählt zum Beispiel als Alternative die Wanderung auf dem Pfänderrücken. Auf dem hier beschriebenen Weg muss man sich zudem ab und dann durch dichtes Gebüsch kämpfen. Das ist nicht jedermanns Sache und zudem sollte man sich nach der Wanderung intensiv auf Zecken untersuchen!

Bei der Kapelle Giggelstein wandert man vorab entlang dem ausgetrockneten Bach in den Wald hinan. Dieser kleine Forstweg nimmt bald sein Ende, hier hält man sich nun rechts und steigt auf einem schmalen Waldweg etwas steiler auf. Hier lässt sich der Pfad sehr gut finden und wer diesem folgt, gelangt später auf den zuvor beschilderten Forstweg der nach Lutzenreute bzw. Eichenberg führt.

Entlang diesem Forstweg läuft man durch das Weingärtle in Richtung Eichenberg. Bis man die Kreuzung erreicht an der sich der Weg Richtung Lutzenreute und Eichenberg gabelt. Übrigens: hier befindet man sich unmittelbar hinter der Ruine Ruggburg. Damit auf geschichtsträchtigem Boden.

Wer möchte, der kann ab hier den Forstweg Richtung Lutzenreute weitergehen, mein Pfad führt mich zurück durch das Weingärtle bis zur kleinen Brücke, die über den seichten Bach führt. Kurz vor der Brücke hält man sich rechts und steigt auf einem schmalen Waldpfad hoch in Richtung Lutzenreute. Der Pfad ist gut auszumachen, aber echter Weg ist es keiner mehr J

Mit Erreichen der Waldgrenze erreicht man auch den zuvor erwähnten Forstweg, bevor sich dieser scharf links windet, führt ein kleiner Forstweg wieder in den Wald hinein. In das sogenannte Niederhaus-Bocherttobel. Diesem Weg folgt man bis man an den Bach gelangt. Hier nimmt der Weg nun auch sein Ende und man muss den Waldpfad entlang der Alpwiese suchen, bahnen und finden. Wer es angenehmer möchte, der steigt zum Bauernhof in Stegen auf und folgt dem Wald- und Wiesenweg der Stegerwiese. Diesem folgt man bis man auf die Stegerwiese gelangt. Eine Wiese, die mit einer herrlichen Artenvielfalt aufwarten kann.

Ich nehme an dieser Stelle immer noch den Aussichtspunkt mit, der rasch erreicht ist und einen herrlichen Blick auf den Bodensee bietet. Kurz nachdem man die Stegerwiese wieder Richtung Lutzenreute verlassen hat, führt links ein schmaler Pfad den Fels hoch. Achtung: hier ist es gerne rutschig und der Pfad ist dicht bewachsen.

Nach einem kurzen steilen Anstieg durch den Wald gelangt man zu einer kleinen Wiese, von hier aus kann man bereits einen Bauernhof ausmachen. Entlang dieser Wiese führt ein kleiner Pfad zum Aussichtspunkt. Zurück geht es wieder auf gleichem Wege bis zum Ausgangspunkt bei der Stegerwiese. Hier heißt es etwas genauer schauen, denn hier führt ein schmaler Waldpfad hinab durch den Wald. Über einen steileren, dicht bewachsenen Pfad geht es nun durch den Wald zurück bis auf den Forstweg, der nach Lutzenreute führt. Ab hier folgt man wieder dem Aufstiegsweg zurück zur Kapelle Giggelstein.

Eine schöne Wanderung, auf Pfaden, die früher als Schulweg gedient hat. Allerdings muss man heute etwas Leidenschaft mitbringen, denn viele Stellen sind dicht bewachsen und manches Mal muss man den Weg leidenschaftlich suchen. Also Orientierungssinn ist gefragt. Ab und dann muss man etwas Hand am Wurzelwerk anlegen, um die eine oder andere Hürde zu überwinden, aber insgesamt eine tolle Wanderung im Wald. Wer etwas die Augen offen hält, der kann zwei kleine Wasserfälle, die Ruine Ruggburg und vieles mehr entdecken.

In jedem Falle sollte man nach der Wanderung – so man die hier vorgestellte Route wählt – duschen und sich intensiv auf Zecken untersuchen. Ich bringe immer wieder solche ungeliebten Geister mit nach Hause und das obwohl ich diese Tour immer in einem schönen Tempo renne und nicht wandere J

Wegstrecke 8km
Gehzeit 3 ½ – 4 ½ Stunden (als Wanderung)
Höhenmeter 650m
Höchster Punkt Aussichtspunkt (Känzele) 841m
Einkehrmöglichkeiten Lutzenreute Ghf. Paradies oder Riedstüble in Möggers
Parkmöglichkeiten Kapelle Giggelstein

 

Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
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Biketour – Rund um den Pfänder

Der Pfänder ist der Hausberg von Bregenz und bekannt für die Adlerwarte, den Wildpark und den herrlichen Blick über den Bodensee. Er gehört zu den viel besuchten Attraktionen am Bodensee. Nicht auch zuletzt, da er gemütlich per Kabinenseilbahn erreicht werden kann. Aber der Pfänder kann noch mehr – er ist auch ein ideales Ziel für Biker, die Touren suchen, die auch von Einsteigern noch gut zu bewältigen sind.

Ausgangspunkt

 

Ausgangspunkt für diese Tour ist Hörbranz. Ein kleiner Ort unterhalb des Pfänders und unmittelbarer Grenzort zu Lindau am Bodensee. Parken kann man direkt bei der Pfarrkirche. Hier geht es den schmalen Fahrweg hoch in Richtung Parzelle Giggelstein. Bereits nach kurzer Zeit macht der schmale Fahrweg eine Linkskurve, Biker können sich aber auch weiter geradeaus halten und auf dem kleinen Fußweg bis zur Allgäuerstraße hochfahren. Kurz die Brücke bei der Straße passieren und dann links hoch entlang der schmalen Fahrstraße (also die Allgäuerstraße verlassen). Bis zum Erreichen des Waldes bleibt man nun auf diesem Weg. Mit Erreichen des Waldes erreicht man nun auch den Einstieg in die eigentliche Tour.

Bergwärts Richtung Lutzenreute und Eichenberg

 

Kurz nach Erreichen des Waldes heißt es Augen offen halten, denn wer zügig unterwegs ist, kann unter Umständen die Abzweigung auf den Forstweg verpassen. Dieser führt scharf links hoch Richtungen Lutzenreute. Ab jetzt heißt es nun Höhenmeter machen und den Pedalen Stoff geben. Der Forstweg führt kurvenreich und teilweise schön ansteigend J durch den Wald hoch. Erst mit Erreichen des Weingärtle können die Beine für eine kurze Zeit verschnaufen, bevor es weiter bergwärts Richtung Lutzenreute geht.

Zwischenstopp am Höhepunkt

 

Wer durstig geworden ist, der kann entweder in Lutzenreute beim Gasthof Paradies zukehren oder noch ein paar weitere Höhenmeter zurückkehren und im Schüssellehen einen Drink zu sich nehmen. Was vielleicht nicht die schlechteste Alternative ist, denn ab hier geht es wieder deutlich gemütlicher zur Sache, denn die meisten Höhenmeter haben wir nun hinter uns.

Pfänderrücken – genießen auf dem Bike

 

Ab dem Schüssellehen geht es entlang der herrlichen Landschaft weiter Richtung Parzelle Hinteregg. Wer möchte, der kann hier in der Sennerei leckeren, mehrfach prämierten Käse in den Rucksack packen, bevor es nun talwärts geht. Bei Hinteregg hält man sich Richtung Wirthatobel/Hirschberg. Durch das wilde Wirthatobel geht es nun zügig talwärts. Achtung: hier fahren auch KFZ und der Forstweg ist nicht übertrieben breit. Und an so mancher Stelle geht es im Wirthatobel kräftig abwärts.

Wir fahren allerdings nicht ganz ab, sondern achten auf die Abzweigung, die Richtung Geserberg führt. Hier heißt es nochmals die letzten Kräfte etwas mobilisieren und einige Höhenmeter hoch in die Parzelle Geserberg zu machen.

Über den Stollen – Wallfahrtskapelle und Gasthaus – geht es nun endgültig talwärts Richtung Bregenz. Mit Erreichen des Endes des Wirthatobel kann man nun entscheiden:

…wer bereits genug hat, der fährt über die Langenerstraße gemütlich ab, wer noch „Saft“ in den Beinen hat, der fährt nochmals ansteigend hoch zur Fluh. Das ist die deutlich schönere Alternative und zudem wird man auf der Fluh nochmals mit einem herrlichen Blick über den See belohnt. Allerdings braucht es etwas „Most“ in den Beinen.

Über die Fluh geht es nun zurück nach Bregenz und von entlang dem Bodensee zurück nach Hörbranz.

Eine wunderschöne Tour, die nichts vermissen lässt. Schöne Steigungen für die Beine bietet, durch wunderschöne Natur führt und viele schöne Blicke auf den Bodensee gewährt! Eine Tour, die man immer wieder gerne macht.

Daten – Variante ohne Fluh:

  • Wegstrecke: 35,6km
  • Höhenmeter: 1.343m
  • Höchster Punkt: 992m
Biken Pfänder
Biken Pfänder

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Pfänder: Wanderung entlang dem Pfänderrücken – Bodensee im Visier

Der Pfänder, der Hausberg von Bregenz, ist vielen ein Begriff. Das hat seine guten Gründe, denn an klaren Tagen bietet er eine herrliche Sicht auf den traumhaft schönen Bodensee und an so manchen „geheimen“ Plätzchen kann man hier einen der schönsten Sonnenuntergänge überhaupt bewundern. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Da eine Kabinenseilbahn und auch eine Fahrstraße auf den Pfänder führt, ist er nicht selten beinahe „überbevölkert“. Dass man nicht im „Stau“ wandern muss, beweist die hier vorgestellte Variante abseits der der Hauptrouten.

Ausgangspunkt:

 

Bereits der Ausgangspunkt für diese Wanderung ist etwas Besonderes. Wir starten beim Kloster Maria Stern in Hohenweiler. Wie auch viele andere Klöster liegt auch dieses Kloster traumhaft schön. Neben „Einkehrtagen“, Meditationen, Hildegardfasten und anderen Angeboten, kann man auch im Hofladen des Klosters einkaufen. Sympathisch anders. Nun aber zum eigentlichen Anliegen, der Wanderung. Das Auto kann hier parkiert werden beziehungsweise wer mit dem Bus unterwegs ist, kann direkt an der Straße, die unterhalb des Klosters vorbeiführt, aussteigen (Haltestelle: Gwiggen/Reitmoos).

Über das Klostergelände …

 

Durch das Klostergelände hindurch führt uns unsere Wanderung. Obstgärten, Gemüsegärten und andere Lebensmittel werden hier im Auftrag des Klosters angebaut. Noch bevor der Wald beginnt, halten wir uns links und wandern nicht weiter in Richtung Andreute, sondern in Richtung Hohenweiler. Über einen kleinen Steg führt der Weg nun in den Wald hinein. Nur wenige Höhenmeter und wir zweigen erneut links ab in Richtung Hohenweiler und gehen vorab beinahe eben entlang der Waldgrenze weiter. Erst bei der nächsten Weggabelung halten wir uns nun bergwärts und nehmen den rasanten Anstieg durch den Wald in Angriff. Bis wir in Möggers die Parzelle Finken erreichen. Entlang der schmalen Fahrstraße geht es nun weiter in Richtung Geigers.

Durch schöne Natur in Richtung Pfänder

 

Über die Parzelle Geigers erreichen wir die Parzelle Ried. Über einen schönen, ebenen Forstweg geht es nun Richtung Lutzenreute. Der Weg ist eingebettet in sanfte Hügellandschaft und wird umrahmt von saftigen Wiesen. Im Herzen dieser schönen Landschaft befindet sich auch das wunderschöne Riedstüble. Ein Kleinod, ein Paradies und die Heimat von Genießern, die auf bodenständige regionale Küche stehen. Nach einer Stärkung geht es weiter nach Lutzenreute. Übrigens: wer im Riedstüble nicht zugekehrt ist, kann hier einen Abstecher ins Gasthof Paradies machen. Neben guter Küche erhält man hier eine wahrhaft schöne Aussicht auf den Bodensee geschenkt.

Auf zum höchsten Punkt der Tour …

 

Über Schüssellehen geht es in Richtung Hochberg, dem höchsten Punkt dieser Wanderung. Übrigens: Schüssellehen (Fesslerhof) ist bekannt für seine ausgezeichneten Wurst- und Fleischwaren. Diese können hier genossen werden, aber auch auf Vorrat eingekauft werden. Der Fesslerhof hat einen erhabenen Standort hoch über dem Bodensee. Der Hochberg mit seinen 1.069 Höhenmeter ist zwar nicht der Pfänder, aber er steht diesem in gar nichts nach und immerhin kann man diesen von hier erblicken.

Östlich geht es nun weiter in Richtung Trögerhöhe. Entlang dem Möggers Jakobsweg geht es nach Möggers. Ein herrlicher Weg durch den schönen Wald ist unser Begleiter. Erst kurz vor Möggers erreichen wir die Waldgrenze und damit das kleine idyllische Örtlein Möggers. Bereits nach den ersten Häusern zweigt unser Weg wieder links ab. Über herrliche Wiesen steigen wir wieder ab in Richtung Ried. Mit erreichen unsere ursprünglichen Aufstiegsweges im Ried wandern wir weiter Richtung Geigers, halten uns aber mit Erreichen der ersten Höfe links. Wir queren die Verbindungsstraße zwischen Eichenberg und Möggers und wandern unterhalb der Parzelle Höflings bis zur nächsten Weggabelung. Ab jetzt geht es wieder durch Wald hindurch zurück zum Kloster Maria Stern (Gwiggen).

  • Zeitbedarf: 4 ½ – 5 ½ Stunden
  • Wegstrecke: 18,3 km
  • Höhenmeter: 920m
  • Einkehrmöglichkeiten:  Riedstüble, Berggasthof Stadler, Gasthof Paradies, Schüssellehen (Fesslerhof)
  • Parkmöglichkeiten:  direkt beim Kloster Maria Stern in Hohenweiler

Öffnungszeiten Klosterladen Maria-Stern: Di-Sa 14:00-17:00

Wanderung - Pfänder / Bodensee

 

Wanderung – Pfänder / Bodensee

 

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Sonnwend in den Bergen

Sonnwend
Sonnwend

Die Anbetung/Verehrung der Sonne geht geschichtlich weit zurück – bis hin in die prähistorische Zeit. Die Sonne hatte immer schon eine wichtige Rolle für das Überleben. Die Sonnwende an sich hatte immer zwei Aspekte. Zum einen den des Todes, zum anderen den der Vergänglichkeit. Interessant ist, dass in den sogenannten abendländischen Kulturen die Sonne männlich gesehen wurde, im germanischen Sprachraum wird darin die Mutter gesehen. Die Sonnwendfeiern, die gerade in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen haben, können aus vielen verschiedenen Aspekten gesehen werden, denn beinahe für jeden Kulturkreis hatte diese eine tiefere Bedeutung. Heute dürfte das Sonnwendfeuer mehr Charakter eines Festes haben, als einem fixen Ritual dienen.

Die Sonnwende findet zwei mal jährlich statt – die Winter- und die Sommersonnwende. Seit jeher hat die Verehrung der Sonne einen hohen Stellenwert und so wundert es nicht, dass diese Tradition wieder mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Allerdings vermutlich nicht aus dem ursprünglichen Gedanken heraus, sondern vielmehr deshalb, da in Flammen gehüllte Gipfel einen ganz besonderen Reiz haben. Viele Regionen feiern dieses Jahr am 22. Juni deshalb die Sonnwend mit aufwendig angelegten Feuern auf den Gipfel. Über die Region Ehrwald habe ich bereits berichtet.

Aber auch im schönen Montafon gibt es zahlreiche Veranstaltungen, die einen Besuch wert sind!

Natürlich lassen sich auch die Bregenzerwälder einen guten Anlass für ein Fest nicht nehmen:

Weitere Sonnwendfeiern im Ländle:

Übrigens das Sonnwendfeuer war ursprünglich eine heidnische Tradition – aber die katholische Kirche zeigte sich im Rahmen der Christianisierung flexibel und hat es in das sogenannte Johannisfeuer umfunktioniert. Das Johannisfest wird traditionell am 24. Juni gefeiert. Allerdings wurde die heidnische Tradition ursprünglich am Tag des höchsten Sonnenstandes gefeiert, das wäre dann eigentlich am 21. Juni. Heuer liegen fast in der Mitte dieser beiden Termine, nehmen wir es als gutes Omen. Oder hat das womöglich andere gute Gründe :)?

Wie dem auch sei, schön und sehenswert ist es allemal! Viel Spaß in den Bergen!

Bauernregel für den Johannistag:

Nach der Sonnenwend‘ gib acht, da wächst das Getreide auch in der Nacht.

…hoffentlich hat das keine anderen Gründe…

Pfänderstock – Hike and Bike

Der Pränderstock ist ein Eldorado für leichte Bike & Hike Touren. Ein ideales Ziel, um in die neue Saison zu starten, zu trainieren und erste Frühlingsluft zu schnuppern.
 
Viele verschiedene Touren, Routen und Kombinationen können hier geplant werden. Für jeden ist etwas dabei. Herrliche, wenig befahrene Bike-Routen, aber auch wunderschöne kleine, kaum zu entdeckende Waldpfade abseits der üblichen Touristenströme.
 
Wer eine schöne Bike-Tour sucht, die ideal ist für den Saisonstart, der ist mit dieser Route gut beraten.
 
Die Tour beginnt in Hörbranz Dorf und geht über den sogenannten Kirchweg in Richtung Parzelle Backenreute. 
 
Hier geht es über einen Schotterweg im Wald hoch in Richtung Lutzenreute. Der Weg schlängelt sich stet steigend hoch, bis man die ersten Höhenmeter hinter sich gebracht hat und mit einem schönen Blick auf den Bodensee belohnt wird.
 
Beinahe eben führt der Weg weiter in Richtung Ruggbach. Direkt beim Ruggbach befindet man sich im Rücken der verfallenen Ruggburg. Von hier geht es hoch nach Eichenberg. Kurze steilere Stücke sind zu überwinden, ehe man das aussichtsreiche Dorf oberhalb des Sees erreicht.
 
Direkt beim Gasthof Schönblick geht es hoch Richtung Jungholz. Über zwei kürzere Steilstufen erreicht man die Erhebung oberhalb von Jungholz. Ab hier heißt es abfahren in Richtung Jungholz bis zum Weg, der über das Wirthatobel nach Langen und Bregenz führt.
 
Kurz bevor es hier bergab geht, führt ein Wald-/Schotterweg Richtung Hirschberg. Mäßig steigend geht es hoch zur höchsten Erhebung dieser Tour.
 
Der Rückweg erfolgt auf gleichem Wege. 21,9km und 670hm machen diese Tour zu einem idealen Trainingsgelände für den Auftakt in die neue Saison.