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Auf dem Falken – Powder-Genuss pur

Schneelage:

Herrlicher Neuschnee! Die meisten Abfahrten können am Vormittag in reinstem Pulver abgefahren werden! Ein Traum. Eine Schneedecke, die man nur selten so vorfindet! Also raus und ab auf die Skier.

Route:

Am Ende des Lecknertales befindet sich ein geräumter Parkplatz für Winterfreunde. Von hier aus geht es den Spuren folgend linker Hand hoch in Richtung Hochhäderich und auf den Falken. Diese Seite des Lecknertales ist vor allem am frühen Morgen ein Genuss, da man hier in der Regel in den Genuss der Morgensonne kommt.

Der Aufstieg auf den Falken ist einfach und wenig anspruchsvoll. Immer wieder gibt es flache Passagen, die auch Anfänger durchatmen lassen.

Mir gefällt die Tour in Richtung Falken besser, da sie für die Abfahrt mehrere Varianten, aber vor allem längere Abfahrten ermöglicht.

Tourendaten:

Höhenmeter: 667m

Länge: 9,8km

Einkehrmöglichkeiten: keine

Weiterer Tourenbericht zur Region:

Frisches Pulver in den Bergen – Hochhäderich

Hinweis:

Einmal mehr möchte ich auf das Spenden-Projekt für Nepal aufmerksam machen! Die Kinder in Nepal brauchen unsere Hilfe! Jeder noch so kleine Betrag hilft!

Nepal-Hilfe

 

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Hoch Häderich (1.565m) – „Blumen sind das Lächeln der Erde.“ Emerson

Der Hoch Häderich (1.565m) ist ein Gipfel in den Allgäuer Alpen und gehört zu den beliebten Ausflugs-/Wanderzielen im Vorderen Bregenzerwald. Im Winter ist die Alpenarena bekannt für die schöne Langlaufloipe und das familienfreundliche Skigebiet. Zu den anderen Jahreszeiten ist die Gegend um den Hoch Häderich ein kleines Paradies für Naturliebhaber.

Hoch Häderich – einmal anders

 

Der Hoch Häderich wird vor allem von der nördlichen Seite her „gestürmt“. Kein Wunder, denn der Anstieg ist von dieser Seite etwas „sanfter“ und zudem von schönen Einkehrmöglichkeiten umrahmt. Wer das liebt, der bleibt im Norden. Mir persönlich ist der Süden lieber J

Einstieg für die hier angeführte Tour ist das Lecknertal. Direkt bei der Mautstelle oder knapp davor kann das Auto geparkt werden. Gleich danach führt ein kleiner Wald- und Wiesenweg links den Hang hoch. Geradeaus geht es weiter Richtung Lecknertal, Koppachstein und andere herrliche Wandervergnügen.

Alpwiesen wie zu alten Zeiten

 

Nachdem man sich durch den Wald hochgearbeitet hat, nicht ohne vom herrlichen Geräusch der rauschenden Bergbäche begleitet zu werden, erreicht man die Alpwiesen der Streichbrunnenalpe. Die Wiesen hier sind mit einer Vielfalt an Blütenpracht übersäht, die man heute kaum mehr findet. Ein guter Grund sein Tempo etwas zu verlangsamen und zu genießen. Die Wiesen sind durchzogen von kleinen rauschenden Bächlein, die sich ins Tale stürzen. Ein herrlicher Anblick.

Die Lochalpe unterhalb des Hoch Häderich

 

Kurvenreich und stet steigend geht es weiter hoch in Richtung Hoch Häderich. Erneut passiert man herrliche Alpwiesen und erreicht erfüllt vom schönen Anblick die Lochalpe. Über einen schmalen Wiesenweg geht es nun westlich vom Gipfel weiter bergwärts, bis man erneut in den lichten Wald eintritt. Der Blick ins Tal, das Lecknertal und den Vorderen Bregenzerwald ist ein weiteres Highlight dieser schönen Tour. Auf dem schönen Waldweg läuft man nun westlich hoch, bis man die Hauptroute (die Route des Nordens) erreicht, und kann nun dieser Folgen, bis man den Gipfel des Hoch Häderich erreicht.

Abstieg ins Lecknertal

 

Unterhalb des Gipfels zweigt sich der Weg. Hier wählt man nicht die Aufstiegsvariante, sondern den scheinbar direkten Weg ins Lecknertal. Immerhin geht es talwärts. Vorbei an der Urschlabodenalpe geht es talwärts. Bis man den Forstweg der Schwarzenberger-Plattenalpe erreicht. Auf diesem geht es nun in Richtung Lecknertal vorbei an der Ohligschwendalpe. In nur wenigen Minuten erreicht man den Fahrweg (mautpflichtig) des Lecknertals und wandert über herrliche Wege zurück zum Ausgangspunkt.

Eine landschaftlich beeindruckende Tour, die auch mit Kindern gut bewandert werden kann, wenngleich für diese die nördliche Variante vielleicht die etwas interessantere ist.

Daten :

  • Wegstrecke: 7,8km
  • Höhenmeter: 736m
  • Höchster Punkt: 1.565m
Hoch Häderich
Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com

 

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Schneesicher ohne Schneekanonen?

Mancher Orts ist der Frühling eingekehrt! Für diese Jahreszeit fehlt der Schnee an allen Ecken und Enden. Im vergangenen Winter (2012/2013) hatte ich bis Mitte Januar viele Touren hinter mich gebracht und einige Pisten unsicher gemacht. Im aktuellen Winter stellt sich das anders dar. Ich kann erst mit vier Touren, einer Schneeschuhwanderung und 2 Besuchen von Skigebieten aufwarten. Dass das schöne „weiß“ noch kommt, steht außer Frage. Vielleicht schon Morgen, wenn man den Prognosen glauben schenken darf. Aber manch einem trocknen die Feller schön langsam aus und man ist begierig auf der Suche … und wenn es nur eine Tour mit Schneeschuhen ist.

Die großen Skigebiete, wenn sie nicht hoch genug gelegen sind, behelfen sich mit Schneekanonen und haben vor allem in der Weihnachtszeit von diesen Investitionen reichlich profitiert. Gebiete wie Warth/Schröcken und Damüls/Faschina sind von Natur aus schneesicher, aber selbst diese haben zuletzt die künstliche Hilfe benötigt. Im Brandnertal, das ich letzten Freitag besucht habe, liegt Schnee, aber noch zu wenig für eine schöne Skitour, aber die Schneeschuhe anschnallen macht hier bereits richtig Spaß.

Da stellt man sich die Frage, gibt es überhaupt Gebiete, in denen man ohne Schneekanonen auf Schnee bauen kann und auch abseits der Pisten Spaß im Schnee haben kann? Wintersportorte wie Alberschwende und Andelsbuch, um nur zwei zu nennen, müssen in der aktuellen Saison auf eine trostlose Bilanz verweisen.

Folgende kleineren Skigebiete konnten bis heute die Pistenfreaks mit schönem Schnee erfreuen:

Gerade Egg/Schetteregg und der Hochhäderich gelten im Volksmund als „Schneelöcher“. Ein Ruf, der ihnen in diesem Jahr zu Gute kam.

Der Schnee, der das vergangene Wochenende gefallen ist, war wenig ergiebig. Aber immerhin waren es zwischen 10-20cm Neuschnee. Wichtiges Pulver, das allerorts dringend benötigt wird. Wer aktuell mit den Tourenskiern unterwegs sein möchte, der muss sich in Höhen von 1.300-1.400m Ausgangslage begeben. Mit den Schneeschuhen geht es bereits ab 1.000-1.100m. Alpinskifahrer haben es einfacher, denn hier können die meisten Regionen mit gut präparierten Pisten aufwarten. Die meisten der 16 getesteten Skigebiete können auch aktuell Vergnügen im Schnee bieten.

Vertrauen wir auf die Wetterprognosen für Morgen und übermorgen … Schnee ist im Anmarsch und sollte für ein schönes Wochenende im Gebirge sorgen.

Aktuelle Wetterprognose:

Heute Nacht soll ein Tiefdruckgebiet mit etwas kälterer Luft die Westalpen besuchen. Die Schneefallgrenze liegt bei tausend Höhenmeter. Während des Tages zieht das Tiefdruckgebiet weiter Richtung Osten. Für all jene Gebiete, die über tausend Meter liegen sind ergiebige Neuschneemengen prognostiziert. Immerhin … und die Hoffnung stirbt doch zuletzt.

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