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Hinteres Jöchle (Brandnertal) – Skitour

Schneelage:

Die Sonne hat in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet. Auch heute liegen die Temperaturen am frühen Morgen bei gerade null Grad. Pulver gehört der Vergangenheit an, der Schnee ist feucht und schwer. Was auch die Lawinengefahr deutlich erhöht! Bitte daher die Touren gut planen und im Zweifelsfall mit dem örtlichen Tourismusverband die Routen abstimmen.

Route:

Die Tour auf das Hintere Jöchle ist eine wunderschöne Tour, die vor allem durch landschaftliche Reize besticht. Der Anstieg ist steht und nimmt gegen Ende etwas Fahrt auf.

Bis zur Unterzalimalpe steigt man entweder entlang der Skipiste auf oder geht, wie ich, über den Glingaweg hoch. Bis zur Unterbrüggelealpe geht es nun beinahe flach weiter, ehe es heißt: Luft holen für den Anstieg. Durch den Wald geht es nun hoch zur Oberbrüggelealpe. Hier erreicht man zum einen die Waldgrenze und den ersten lohnenden Aussichtspunkt. Eine Alpe, die wirklich traumhaft schön gelegen ist. Und hier fange ich auch die ersten Sonnenstrahlen heute ein.

Aber der Oberbrüggelealpe geht es linker Hand hoch in Richtung Oberzalimhütte, rechter Hand Richtung Hinteres Jöchle. Ab hier steigt man in der Sonne hoch und links und rechts von mir sieht man den Hängen die liebe Mühe mit der Sonne an.

Der letzte Anstieg auf das Jöchle ist der steilste, aber schlußendlich lohnt sich, denn das Panorama ist ein Traum! Und die bevorstehende Abfahrt lässt ja das Herz auch höher schlagen.

Bis zur Oberbrüggelealpe erfolgt die Abfahrt entlang ab dem Aufstieg. Oberhalb der Oberbrüggelealpe links halten und den Spuren durch den Tiefschnee folgen. Es lohnt sich ab hier nicht mehr der Aufstiegsroute zu folgen!

Tourendaten:

Höhenmeter: 1085m

Länge: 12,5km

Einkehrmöglichkeiten: nur in Brand

Die detaillierte Route könnt ihr auch hier abrufen!

Weiterer Tourenbericht zur Region:

Frühlings-Skitour auf die Oberzalimhütte

 

 

Hinweis:

Einmal mehr möchte ich auf das Spenden-Projekt für Nepal aufmerksam machen! Die Kinder in Nepal brauchen unsere Hilfe! Jeder noch so kleine Betrag hilft!

Nepal-Hilfe

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Windeggerspitze (2.331m) – ein Gipfel für einsame Gebirgsjäger

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Das Brandnertal ist sowohl im Winter als auch zu anderen Jahreszeiten ein besonderes Tal. Mächtige, schroffe Felsgipfel, herrliche Almwiesen und eine Artenvielfalt, die ihres Gleichen sucht. Die Orte Bürserberg und Brand sind klein und idyllisch, beschaulich, schön und haben Flair. Ja, das Brandnertal hat was. Etwas Besonderes.

Ausgangspunkt – Wanderparkplatz Brand/Brügga

Ausgangspunkt für diese Tour ist der Ortsteil Brügga in Brand. Quasi die letzte Bastion, bevor es hoch in Richtung Lünersee geht. Über den Glingabrunnenweg steigt man ein und wandert anfangs auf einer Güterstraße sanft steigend hoch in Richtung Glingabrunnen.

Naturdenkmal – Glingabrunnen

Bereits nach einigen Serpentinen auf dem Güterweg zweigt linker Hand ein Waldweg ab in Richtung Glingabrunnen. Unbedingt diese Variante wählen – sie ist nur unwesentlich länger, aber um vieles schöner und eindrucksvoller und zudem wandert man hier im Schatten nebst rauschendem Gewässer. Ein schmaler Waldweg führt entlang dem Gebirgsbach hoch. Bereits nach wenigen Metern erreicht man einen herrlichen Wasserfall. Weiter geht es kurvenreich hoch durch den Wald, immer entlang dem rauschenden Bach. Am oberen Ende, kurz vor der Hochebene, erreicht man das Naturdenkmal, den Glingabrunnen. Eine Quelle mit herrlichem, kristallklarem Wasser.

Alpgebiet

Nach wenigen Schritten geht es vom Wald über in das Alpgebiet auf der schönen Hochebene. Alpen säumen den Weg. Die Unterzalimalpe, ein Gedicht von einer Alpe, und die Untere Brüggelealpe, eine der wohl schönsten Alpen überhaupt, sind hier beheimatet. Noch befindet man sich auf dem Weg, der auch zur Mannheimer Hütte führt. Erst in etwa der Mitte des Hochplateaus gabelt sich der Weg. Der Weg für diese Tour führt rechter Hand weg zur Unteren Brüggelealpe. Idyllisch liegt diese alte Alpe am Rande des Hochplateaus. Wer Hunger oder Durst hat, der kann hier einen angenehmen Einkehrschwung machen.

Ab zur Bergetappe – Obere Brüggelealpe

Ab der Unteren Brüggelealpe geht es nun endlich richtig zur Sache. Über einen bewaldeten Güterweg führt uns der Weg kurvenreich hoch zur Oberen Brüggelealpe. Herrlich eingebettet zwischen herrlichen Gipfeln liegt die Alpe an einem traumhaft schönen Platz mit einem wunderbaren Panorama. Vis-à-vis liegt die Brandner Mittagsspitze, der Mottakopf und der Saulakopf. Rechter Hand blickt man Richtung Wildberg und Mannheimer Hütte und im Rücken liegen Blanuskopf und die Windeggerspitze. Ab der Alpe heißt es den Weg suchen, denn Markierungen sind hier Fehlanzeige. Immerhin ist die Windeggerspitze ja auch ein Gipfel für die einsamen Gebirgsjäger und so soll und darf es bleiben. Anfänglich geht man auf dem Weg, der Richtung Oberzalimhütte führt, weiter. Aber Achtung sehr bald kann man sich nur noch am Ziel, der Windeggerspitze, orientieren. Halten sie sich rechts und versuchen sie den rund 2.000m hohen, mit Latschenkiefer bewachsenen, namenlosen Gipfel unterhalb der Windeggerspitze zu fixieren. Immer wieder entdeckt man alte Wegpfade, die hier dereinst hoch geführt haben. Die Aussichtskuppel auf 2.000m ist bald erreicht. Hier steht man nun direkt vor dem Tagesziel. Über die östliche Flanke geht es über Schiefer steil bergauf zum Gipfel. Trittsicherheit, Übung und auch Schwindelfreiheit sollten nun im Gepäck sein. Ist das nicht der Fall, dann sollte man sich mit der Aussichtskuppel zufriedengeben. Steil und knackig geht es hoch zum Gipfel.

Bilderbuch-Panorama

Auf dem Gipfel erschließt sich dem Gipfelstürmer ein herrliches Panorama. Östlich liegt der Mottakopf, die Brandner Mittagsspitze und der Saulakopf. Südlich davon die Schesaplana und der Lünersee. Direkt vor unserer Nase liegt der Panülerkopf und die Wildspitze und im Rücken, also westlich der beeindruckende Fundelkopf. Über den Grat geht es weiter in Richtung Blanuskopf, der über diesen Weg spannend erreicht werden kann. Für diese Tour steigt man aber im ersten Drittel des Grates über steil abfallende Wiesen und Schieferplatten ab. Achtung: ist es feucht, dann kann es hier sehr rasch talwärts gehen! Rund 300 Höhenmeter werden in dieser Art und Weise zurückgelegt, ehe man wieder den ursprünglichen Weg (oberhalb der Oberen Brüggelealpe) erreicht. Über die Aufstiegsroute geht es zurück nach Brand. Eine herrliche Tour, die aber durchaus knackig ist und herrliche Landschaftsbilder vor das Auge zaubert. Für den Gipfelsturm muss man Trittsicherheit und Bergerfahrung mitbringen. Was aber für diese Tour am wichtigsten ist, das ist der Orientierungssinn! Ohne diesen geht gar nichts, denn aber der Oberen Brüggelealpe wird man zum Pfandfinder.

  • Wegstrecke:                    12,9km
  • Gehzeit:                           5 ½ – 6 ½ Stunden
  • Höhenmeter:                   1.302m
  • Höchster Punkt:              Windeggerspitze (2.331m)
  • Einkehrmöglichkeiten:     in Brand, Untere Brüggelealp
  • Parkmöglichkeiten:          Wanderparkplatz Brand/Brügga
Windeggerspitze - Weg
Quelle: outdooractive.com
Windeggerspitze - Höhenprofil
Quelle: outdooractive.com

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Schillerkopf (2.006m) – auf zur größten Doline in Vorarlberg

Der Schillerkopf ist ein markanter Gipfel am Eingang des Brandnertal. Er ist nicht nur für seine schroffe Erscheinung und landschaftliche Schönheit bekannt, sondern auch für die größte Doline in Vorarlberg. Der Schillerkopf ist ein Gipfel mit herrlichem Panorama, aber gehört zu jenen, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern.

Ausgangspunkt – Wanderparkplatz Tschengla

 

Bei Bürserberg fährt man hoch bis zum Wanderparkplatz Tschengla. Über einen Schotterweg geht es ein paar Hundert Meter hoch bis zur ersten Weggabelung. Rechts geht es zur Alpe Rona (Schausennerei), links zum Loischekopf und über den Wiesenweg in der Mitte hoch in Richtung Mondspitze und Schillerkopf.

Wanderung über schöne Alpwiesen

 

Über wunderschöne Alpwiesen führt der Weg sanft ansteigend hoch bis auf das Hochplateau unterhalb der Mondspitze und dem Schillerkopf. Zwischen Latschenkiefer und bunt blühenden Wiesen geht es weiter bergwärts zwischen den beiden Gipfeln durch. Zwei Gipfel, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Mondspitze die grüne, sanfte mit Latschenkiefer bewachsene und der Schillerkopf, der schroffe, felsige und markante.  Beide haben ihren Zauber und Reiz.

Der Schillerkopf selbst hieß früher Kessikopf wurde aber aufgrund seiner großen Felsnase, die Friedrich Schiller ähneln soll, in Schillerkopf umbenannt. Ab dem Hochplateau geht es direkt auf den Schillersattel, der das Verbindungsstück zwischen Mondspitze und Schillerkopf ist, zu. Der letzte Anstieg auf den Sattel ist etwas steiler, dafür wird man aber auf dem Sattel mit einem herrlichen Blick in den Walgau, das Rheintal und die umliegende Bergwelt belohnt.

Über steiniges Gelände geht es über die westliche Seite um den Schillerkopf herum. Dabei passiert man die größte Doline Vorarlbergs, das Kessiloch. Das Kessiloch hat 300m Durchmesser und ist etwas 100m tief. Beeindruckend.

Nach Umrundung der Doline geht es nun steil, über felsiges Gelände hoch bis knapp unterhalb des Gipfels des Schillerkopfes. Das letzte Stück wandert man steil abfallend, aber gesichert hoch zum Gipfel. Der Blick ins Tal und die umliegende Bergwelt ist fantastisch und entlohnt für die Mühe. Der schmale Platz um das Gipfelkreuz herum und die steil abfallenden Felswände mögen den einen oder anderen erschaudern oder staunen lassen. Ja, der Schillerkopf ist allemal ein Erlebnis.

Der Abstieg vom Gipfel erfolgt diesmal auf der östlichen Seite, den Tälisteig. Steil geht es hinunter auf das Hochplateau. Von hier geht es wieder zurück zum Wanderparkplatz.

Wer Hunger bekommen hat oder guten Käse mit nach Hause nehmen möchte, der macht noch einen Abstecher zur Schausennerei Alpe Rona. Hier gibt es mehrfach prämierten Käse. Kein Wunder bei diesen prächtigen Wiesen.

Interessant sind aber auch die Steinkreise auf der Tschengla. Die neolithischen Steinkreise gelten als Kraft Ort und erzählen Geschichte. Ein Abstecher, der sich lohnt!

 

  • Gehzeit: 4-5 Stunden
  • Wegstrecke: 8,4km
  • Höhenmeter: 862m
  • Höchster Punkt: 2.006m
  • Parkmöglichkeiten: Wanderparkplatz Tschengla
  • Einkehrmöglichkeit: Alpe Rona

schillerkopf

höhenprofil

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Schneesicher ohne Schneekanonen?

Mancher Orts ist der Frühling eingekehrt! Für diese Jahreszeit fehlt der Schnee an allen Ecken und Enden. Im vergangenen Winter (2012/2013) hatte ich bis Mitte Januar viele Touren hinter mich gebracht und einige Pisten unsicher gemacht. Im aktuellen Winter stellt sich das anders dar. Ich kann erst mit vier Touren, einer Schneeschuhwanderung und 2 Besuchen von Skigebieten aufwarten. Dass das schöne „weiß“ noch kommt, steht außer Frage. Vielleicht schon Morgen, wenn man den Prognosen glauben schenken darf. Aber manch einem trocknen die Feller schön langsam aus und man ist begierig auf der Suche … und wenn es nur eine Tour mit Schneeschuhen ist.

Die großen Skigebiete, wenn sie nicht hoch genug gelegen sind, behelfen sich mit Schneekanonen und haben vor allem in der Weihnachtszeit von diesen Investitionen reichlich profitiert. Gebiete wie Warth/Schröcken und Damüls/Faschina sind von Natur aus schneesicher, aber selbst diese haben zuletzt die künstliche Hilfe benötigt. Im Brandnertal, das ich letzten Freitag besucht habe, liegt Schnee, aber noch zu wenig für eine schöne Skitour, aber die Schneeschuhe anschnallen macht hier bereits richtig Spaß.

Da stellt man sich die Frage, gibt es überhaupt Gebiete, in denen man ohne Schneekanonen auf Schnee bauen kann und auch abseits der Pisten Spaß im Schnee haben kann? Wintersportorte wie Alberschwende und Andelsbuch, um nur zwei zu nennen, müssen in der aktuellen Saison auf eine trostlose Bilanz verweisen.

Folgende kleineren Skigebiete konnten bis heute die Pistenfreaks mit schönem Schnee erfreuen:

Gerade Egg/Schetteregg und der Hochhäderich gelten im Volksmund als „Schneelöcher“. Ein Ruf, der ihnen in diesem Jahr zu Gute kam.

Der Schnee, der das vergangene Wochenende gefallen ist, war wenig ergiebig. Aber immerhin waren es zwischen 10-20cm Neuschnee. Wichtiges Pulver, das allerorts dringend benötigt wird. Wer aktuell mit den Tourenskiern unterwegs sein möchte, der muss sich in Höhen von 1.300-1.400m Ausgangslage begeben. Mit den Schneeschuhen geht es bereits ab 1.000-1.100m. Alpinskifahrer haben es einfacher, denn hier können die meisten Regionen mit gut präparierten Pisten aufwarten. Die meisten der 16 getesteten Skigebiete können auch aktuell Vergnügen im Schnee bieten.

Vertrauen wir auf die Wetterprognosen für Morgen und übermorgen … Schnee ist im Anmarsch und sollte für ein schönes Wochenende im Gebirge sorgen.

Aktuelle Wetterprognose:

Heute Nacht soll ein Tiefdruckgebiet mit etwas kälterer Luft die Westalpen besuchen. Die Schneefallgrenze liegt bei tausend Höhenmeter. Während des Tages zieht das Tiefdruckgebiet weiter Richtung Osten. Für all jene Gebiete, die über tausend Meter liegen sind ergiebige Neuschneemengen prognostiziert. Immerhin … und die Hoffnung stirbt doch zuletzt.

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Endlich Schnee – mit den Schneeschuhen auf die Mondspitze (1.967m)

Aktuelle Schneelage (10.01.2014)

Endlich Schnee! Bereits in der Nacht hat es bis – so meine Vermutung – auf ca. tausend Höhenmeter herunter geschneit. Das wirft zwar meine Pläne etwas durcheinander, denn eigentlich hatte ich eine Wanderung auf die Mörzelspitze geplant, aber die Freude über den Schnee ist zu groß, als dass mich das Umplanen ärgern würde. Da absolut nicht abzuschätzen ist, ob und wieviel Schnee gefallen ist, landen im Auto die Tourenskier, die Schneeschuhe und so ziemlich die komplette Outdoorausrüstung, damit ich für alles gerüstet bin. Ich entscheide mich für die Tschengla bei Bürserberg. Im Walgau und auch am Bürserberg ist es noch grün. Es regnet, aber der Blick auf die Tschengla zaubert ein Lächeln in mein Gesicht. Schnee! Die Skianlagen werden gerade in Betrieb genommen. Hier ist es zwar noch recht aper, aber es schneit. Beim Wanderparkplatz auf der Tschengla wird klar, 10cm Neuschnee reichen nicht aus für eine Skitour und daher packe ich die Schneeschuhe an meinen Rucksack und mache mich auf den Weg in Richtung Schillerkopf oder Mondspitze.

Die Tour

Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz auf der Tschengla bei Bürserberg. Es schneit, aber es liegt zu wenig Schnee für eine Skitour und so mache ich die Schneeschuhe am Rucksack fest und mache mich auf den Weg in Richtung Schillersattel. Über die Furkla geht es hoch in Richtung Hochplateau. Dichter Schneefall und stürmischer Wind sorgen dafür, dass es frisch ist. Aber mal ehrlich, die Sehnsucht auf das schöne Weiß, läßt alles vergessen. Auf dem Hochplateau liegt bereits einiges an Schnee und so entscheide ich mich dazu, die Schneeschuhe in Betrieb zu nehmen. Kniehoch liegt hier der Schnee und der Aufstieg wird somit auch etwas anspruchsvoller. Immer wieder versucht der Himmel sich zu lichten, aber noch erfolglos. Das stürmische Treiben herrscht vor und will nicht weichen und das ist gut so, denn die Tourenskier warten auf die erste Tour im Jahr 2014. Durch das dichte Schneetreiben geht es hoch in Richtung Schillersattel. Immer wieder ein herrliches Erlebnis, denn die Landschaft hier ist einfach herrlich. Links von mir liegt der imposante Schillerkopf. Ein beeindruckender Anblick. Auf dem Sattel hätte ich eine kurze Pause eingeplant, aber der eisige Wind weiß das zu verhindern. Gehe ich links hoch zum Schillerkopf oder rechts hoch zur Mondspitze? Die Mondspitze macht das Rennen und so steige ich entlang dem Grat hoch in Richtung Mondspitze. Eisiger Wind und dichtes Schneetreiben sorgen dafür, dass es eisig kalt ist. Auch auf dem Gipfel der Mondspitze weht ein eisiger Wind und der Schneefall wird immer dichter und so verzichte ich auch hier auf eine Pause und steige ab in Richtung Furklaalpe. Über die steile Schneise fahre ich auf meinen Schneeschuhen ab. Und ich bin überrascht, welches Tempo ich damit erreiche. Wow. Ich halte mich am linken Rand bei den Latschenkiefern, um sicherzugehen, dass ich das Risiko einer Lawinenauslösung vermeiden kann. Die Furklaalpe ist bald erreicht und ab hier geht es wieder zurück in Richtung Tschengla. Eine tolle Schneeschuhwanderung. Frisch, rassig und mit Schnee. Was will man mehr?

Bilder zur Tour gibt es hier: Sport in Vorarlberg auf Facebook

  • Höhenmeter: `748m
  • Wegstrecke: 7,8km
  • Höchster Punkt: Mondspitze (1.967m)

Weitere Empfehlungen/Touren in der Umgebung:

mondspitze

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Aktueller Blick auf die Schneelage in den Skigebieten

Pünktlich mit dem Ende der Weihnachtsferien setzt der Schneefall ein. Wer Zeit hat, der sollte den Dreikönigstag noch für eine Skitour oder einen Skitag nützen. Schönes Wetter und Neuschnee garantieren einen tollen Tag. Leider kann ich davon nur träumen …

Hier ein Blick auf einige Skigebiete:

Insgesamt also endlich wieder bessere Verhältnisse … ab auf die Skier. Vor allem die höher gelegenen Skigebiete haben jetzt endlich mehr vom schönen „Weiß“ und zur Not helfen hier die zahlreichen Schneekanonen nach. Ich muss leider Morgen auf den Schnee verzichten baue aber auf das bald schon nahende Wochenende …

Weitere Livecams findet ihr hier und weitere Skigebiete im Test hier.

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Die größten Snowparks in Vorarlberg

 

Burton Snowpark Damüls

Der Burton Snowpark der Size XL hat für jeden was zu bieten. Die Obstacles werden Jahr für Jahr neu positioniert und so entsteht jedes Jahr aufs Neue ein neues Erlebnis, das keine Wünsche offen läßt. 7 Lines stehen dem Parkbesucher zur Verfügung. In der Saison 2013/2014 wird der Park durch die „All-Mountain-Line“ erweitert. Damüls ist bekannt als das Freestyle Mekka in Vorarlberg und in der neuen Saison wird das Skigebiet mit einem neuen Snowpark Konzept begeistern. Der neue Small Park bringt eine 3er Kickerline mit jeweils 2 Takeoffs, eine 3er Jib-Tubes Line, Banks und Waves mit. Die „All-Mountain-Line“ ist mit dem bestehenden Burton Snowpark verbunden. Der bestehende Mainpark wird ebenfalls um 6x neue Down/Straightrails und 4x neue Jib Tubes erweitert.

Parkfläche: 8,5ha

Parkdesigner: Thomas Alton

Parkeingang: 1.800hm

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Nike Snowpark Silvretta Montafon

Wie Vieles an der Silvretta schreibt auch der Nike Snowpark Superlativen. 40 Obstacles in allen Könnerstufen bieten Abwechslung pur. Wie auch in anderen Parks wird das Setup jährlich überarbeitet und so wird der Besucher jedes Jahr auf ein Neues überrascht.

Der Nike Snowpark wird auch hohen Ansprüchen gerecht und zieht nicht ohne Grund jährlich zahlreiche Stammgäste an. Auch das Snowboard Pros des Nike Teams ist hier jährlich anzutreffen, was die Qualität des Parks unterstreicht. Der Nike Snowpark ist ein Park, der zu begeistern weiß.

Parkfläche: 3ha

Parkdesigner:

Parkeingang: 2.050hm

 

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Pleasure Diedamskopf

Der Pleasure Diedamskopf gehört mit Size L nicht zu den ganz Großen, aber er wird auch hohen Ansprüchen gerecht. Einzigartige Kombinationen aus Rails, Boxen, Jibs, Tubes und vielen Kickern mit Tables zwischen 3 und 16 Metern begeistern jährlich auf ein Neues!  Das Set-Up wird jährlich erweitert und verändert und so darf sich der Besucher jedes Jahr auf eine Neues überraschen lassen.

Parkfläche: 90m²

Parkdesigner: Basti Adam

Parkeingang: 1.900hm

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Backyards Snowpark im Brandnertal

Seit nunmehr drei Jahren besteht der Backyards Snowpark im Brandnertal. Wie auch in Damüls wird der Park jährlich erweitert und ausgebaut. Der Park hat die Size XL und bietet jährlich neue Attraktionen. Kreative Obstacles sind fixer Bestandteil und ziehen jährlich zahlreiche Snowparkfreunde an.

Parkfläche: 25m²

Parkdesigner: Los Boncos

Parkeingang: 1.600hm

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Snowpark Zürs/Lech

Im Ski-Eldorado Zürs/Lech darf natürlich ein Snowpark nicht fehlen. Mit Park Size M gehört man hier zwar nicht zur Elite, aber das Skigebiet weiß auch anderweitig zu begeistern. Der Park ist weitläufig angelegt und bietet einiges an Attraktion und Action. Mit der besten Triplekickerline in den Alpen möchte man die absoluten Profis ansprechen. Keine Frage, der Park ist ansprechend und hat einiges zu bieten.

Parkfläche: 40ha

Parkdesigner: Dirk Scheumann

Parkeingang: 1.650hm

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Funslope Steffisalp Warth/Schröcken

Warth/Schröcken geigt in der Saison 2013/2014 gleich mehrfach auf. Zum einen wurde mit dem Auenfeldjet die Verbindung mit dem Skigebiet Zürs/Lech finalisiert und zum anderen eröffnet man in diesem Jahr den ersten Funslope in Westösterreich! Mit zahlreichen Wellen, Steilkurven, Funboxen und Butterboxen ist Spaß und Action vorprogrammiert. 2 Kicker und 2 Tubes sind mit auf dem Programm der Funslope.

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Brandnertal – ein Skigebiet für die ganze Familie

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Die Alpen sind auch im Winter, vielleicht dann ganz besonders, ein Magnet für Sportfreunde. Die Möglichkeiten sind vielfältig und vor allem abwechslungsreich. Auf meinem Blog findet ihr bereits viele Berichte über Skitouren und andere Aktivitäten abseits der typischen Touristenströme. Kein Wunder, denn eigentlich bin ich kein großer Freund von Publikumsmagneten. Und trotzdem zieht es mich immer wieder auf die Piste. Meine Erfahrungen und Eindrücke werde ich hier zusammentragen.

 

brandnertal-logo

Brandnertal – Skivergnügen für die ganze Familie:

 

Im Brandnertal hat man sich vor allem der Familie verschrieben. Das Angebot auf und abseits der Piste ist ganz auf Familien abgestimmt. Daher verwundert es auch nicht weiter, daß man hierfür bereits Auszeichnungen erhalten hat. Durch den Zusammenschluß mit dem Skigebiet Bürserberg hat man zudem an Größe und Varianten gewonnen. Eine gute Investition, die ganz im Trend liegt.

Das Brandnertal ist zudem sehr Schnee sicher und bietet zudem zahlreiche Varianten für Tourengeher.

Nun aber zum eigentlichen Kern der Sache, dem Skigebiet. Hier die Facts:

  • 5 Schlepplifte
  • 6 Sesselbahnen
  • 3 Kabinenbahnen

Mit den 14 Bahnen gehört man zwar nicht zu den ganz Großen, aber für ein vielfältiges Angebot ist allemal gesorgt. Die Bahnen entsprechen modernstem Komfort und sorgen für eine kurzweilige Bergfahrt in das schöne Skigebiet. Die Pisten sind hervorragend präpariert und stehen den großen Skigebieten in Sachen Präparation in nichts nach.. Hier geht es zum  interaktiven Pistenplan.

55 Pistenkilometer werden dem Skifahrer geboten. Die richtig schweren Kaliber für hohe Ansprüche fehlen allerdings.

  • 22 km “blaue” Pisten (leicht)
  • 30 km “rote” Pisten (mittel)
  • 3 km “schwarze” Pisten (schwer)

Die Abfahrten sind ideal für Anfänger, Genuß-Skifahrer und Familien mit Kindern. Für sehr sportliche und anspruchsvolle Fahrer gibt es hier wenig zu holen. Das Gebiet erstreckt sich von Bürserberg (Tschengla) bis nach Brand und bietet eine „bunte“ Palette an Variationen.

Der Funpark – Backyards– allerdings gehört zu den längsten in Vorarlberg und sorgt für Fun abseits der präparierten Pisten. Das Angebot im Skigebiet wird durch den Funpark deutlich aufgewertet.

Preise:

  • Tageskarte/Erwachsene € 39,50
  • Tageskarte/Kinder € 25,00

Das besondere Plus für Familien: nur das erste Kind zahlt den regulären Kindertarif. Jedes weitere Kind erhält den Bambini-Tarif und das sind gerade einmal € 4,00.

Damit zeigt das Brandnertal auch bei den Preisen seine Familienorientierung. Preislich ein wirklich tolles Package, das seines Gleichen suchen kann.

Auch abseits der Skipisten bietet das Brandnertal seinen Gästen einiges.

Sportmöglichkeiten im Winter:

  • 4 Rodelpisten
  • Langlaufloipen (30 Kilometer)
  • Panorama Rundloipe mit 15 Kilometer auf dem Hochplateau Tschengla (Bürserberg)
  • Winterwanderwege (ein wirklich tolles, abwechslungsreiches Angebot)
  • Schneeschuhwandern
  • Hundeschlittenfahrt (Husky)
  • Eislaufen, Eisstockschießen
  • Eisfallklettern
  • Reiten
  • Bogensport

Das Angebot steht auch den großen Skisportregionen in nichts nach und kann sich sehen lassen.

Saisonstart im Brandnertal ist am 7. Dezember 2013!

Wissenswertes:

  • Im 14. Jahrhundert wurden 12 Walserfamilien angesiedelt
  • 657 Einwohner

Luxus-Herbergen Brandnertal:

5-Sterne Hotels gibt es im Brandnertal keine. Aber die Region kann mit einigen ausgezeichneten Hotels in der 4-Sterne Kategorie aufwarten, die auch hohen Ansprüchen mehr als nur gerecht werden.

 

Haubenlokale in der Region:

Mit Haubenlokalen kann das Brandnertal nicht aufwarten, aber auf sehr gute Küche muß man dennoch nicht verzichten. Ausgezeichnete, gutbürgerliche Küche steht im Fokus und verwöhnt den Gaumen.

Erwähnung gefunden im Gault Millau hat das Hotel Valschena. Mit 12 Punkten hat es für die Haube nicht ganz gereicht, aber man liegt nur knapp daneben. Was noch nicht ist, das kann ja noch werden.

Die Küche im Brandnertal muß sich nicht verstecken, nein, auch hier wird Qualität groß geschrieben. Das Angebot ist vielfältig und bietet für jeden Geschmack etwas.

Nightlife in der Region:

 

Als Familien-Skigebiet muß man in der Nacht bzw. vielleicht soll man nicht „ausschwärmen“. Wer Action auch in der Nacht sucht, der muß ins nahe gelegene Bludenz ausweichen. Denn im Brandnertal ist man mit dem

zufrieden.

Après-Ski:

Das Après-Ski Angebot kann sich sehen lassen und vor allem die urigen und gut bewirtschafteten Hütten bieten einiges für die gute Stimmung.

Fazit:

Das Brandnertal ist in der Tat ein echtes Familienskigebiet. Das Angebot und auch die Preise (!) sind darauf abgestimmt. Die Pisten sind bestens präpariert und bieten viele Varianten. Durch den Zusammenschluß mit Bürserberg hat man das Angebot ideal ergänzt.

Das gastronomische Angebot ist sehr gut und auch das Angebot an sehr guten Hotels – vor allem auch Familien- und Kinderhotels – ist vorbildlich.

Für Fun nach dem Skifahren an der Après-Ski Bar oder in einer der urigen Hütten ist ausreichend gesorgt. Für echte Nachtschwärmer bleibt lediglich der Heuboden in Brand, es sei denn man rückt in das nahe gelegene Bludenz aus.

Tourengeher haben hier viele Möglichkeiten und auch all die anderen Wintersportler kommen hier nicht zu kurz.

Bewertung: 

Bewertungskriterien  
Größe des Skigebietes «««
Pistenangebot, Pistenzustand und Variationen «««
Liftangebot, Komfort der Lifte, Bahnen ««««
Schneesicherheit ««««
Anfahrt, Parkmöglichkeiten «««
Pistenplan, Ausschilderung, Beschreibung «««««
Gastronomie, Hotel, Unterkünfte «««
Après-Ski ««««
Unterkünfte direkt an den Liften ««««
Angebot für Familien mit Kindern «««««
Freerider, Tourengeher ««««
Pisten für Anfänger «««««
Langlauf, Loipen ««««
Snowparks «««
Anspruchsvolle Pisten, Abfahrten ««
Nightlife «
Wintersportangebot abseits der Pisten ««««
Rodeln, Snowtubing «««««
 
  66/90

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Damüls, Mellau & Faschina – das größte Skigebiet im Bregenzerwald (71 von 90 Punkten)

Silvretta Montafon – das sportliche Skigebiet (79 von 90 Punkten)

Skigebiet Lech/Zürs im Fokus (79 von 90 Punkten)

Bürser Schlucht – ein Paradies nicht nur für Kinder

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Die Bürser Schlucht ist ein Naturdenkmal von besonderer Schönheit. In diesem kleinen Naturparadies fühlen sich nicht nur Kinder wohl, sondern Naturfotografen, Wanderer und solche, die einfach nur die eindrucksvolle Schönheit der Natur genießen wollen. Der Weg durch die Schlucht wird liebevolle gepflegt und so wechseln sich schöne Naturpfade, mit Stegen, Treppen und Brücken ab. 

Im kleinen und verträumten Ort Bürs befindet sich der Ausgangspunkt für diese abwechslungsreiche und stimmungsvolle Wanderung durch die Bürser Schlucht. Bereits zu Beginn der Wanderung wird man mit ersten Eindrücken verwöhnt. So führt der Weg zu Beginn durch ein Labyrinth von Felsblöcken, die zu Tale gestürzt sind. Wer bei dieser Wanderung auch noch etwas lernen möchte, der achtet auf die interessante Beschilderung. Geologische Hintergründe werden dem Interessierten auf spannende Art und Weise näher gebracht.

Der Weg führt anfänglich direkt am Bach entlang und bietet vielfältige, interessante Eindrücke. Im Sommer ist hier ein beliebter Treffpunkt von Besuchern, die bei stimmungsvoller Umgebung den Tag ausklingen lassen wollen. Was angesichts der Schönheit hier nicht weiter verwunderlich ist. Kinder werden begeistert sein, denn ist es mal der reißende Bach der fasziniert, so ist es ein anderes Mal der Fels, unter dem man sich durchwenden muss. Aber auch die Tierwelt hier hat einiges zu bieten. Für Kinderaugen ein wahres Eldorado für Entdeckungen.

Mit Erreichen der ersten Brücken kommt man in den rauheren, alpineren Bereich der Schlucht. Der zuvor noch etwas gemütlich anmutende Gebirgsbach rauscht in ungeahnte Tiefen und verzaubert durch Kalktuffrinnen, durch die das Wasser seinen Weg bahnt und findet. Bald erreicht man den Wasserfall, der wie wild ins Tal rauscht. Wer zuvor von der Schönheit der Schlucht nicht beeindruckt war, der ist es spätestens hier.

Ab dem Wasserfall geht es nun steil bergauf durch den wild verwachsenen Wald. Bald wird die Weggabelung erreicht. Ein schmaler Weg führt steil durch den Wald hinauf nach Bürserberg. Für jeden, der eine ausgedehntere Wanderung sucht, der wählt diesen Weg, alle anderen halten sich rechts und wandern auf dem etwas breiteren Forstweg zurück Richtung Bürs. Auf dem Weg nach Bürs passiert man eine trockene Klamm, die liebevoll als „Kuhloch“ bezeichnet wird. Nun ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt dieser schönen Schluchtenwanderung.

  • Wegstrecke: ca. 4,5km
  • Dauer: ca. 2 Stunden
  • Höhenunterschied: ca. 200m

Weitere Touren, die ideal für Familien mit Kindern sind

Tolle Kamera zu sensationellem Preis – Olympus SP-810UZ

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