Archiv der Kategorie: Aktuelle Schnee-/Wetterlage

Alt, aber bewährt – Wettervorhersage nach dem 100 jährigen Kalender

Der 100 jährige Kalender ist zwar alt, aber er bewährt sich nach wie vor. Die Prognosen für den letzten Sommer und für den bisherigen Winter waren treffend, was vor allem für die Monate Januar und Februar für Wintersportfreaks hoffen lässt. Grund genug, einen Blick auf die Monate März bis Mai zu werfen.

Ausblick für März 2015

1.März Heftige Winde – Schnee teilweise bis in die Tallagen
2.-3. März Schönes Winterwetter
4.-7. März Regnerisches Wetter
8. März Windiges, sehr trübes Wetter
9. März Deutlich wärmer, regnerisch
10. März Erneut Schneefall
11.-13. März Kaltes, aber schönes Wetter
14. März Regnerisches Wetter; teilweise Schnee bis in tiefere Lagen
15.-16. März Deutlich kälter, aber klar
17.-18. März Stark windig, tlw. sehr heftige Böen
19.-20. März Kalt und windig und es fällt erneut Schnee (tlw. sehr ergiebig)
21.-23. März Kaltes Winterwetter
24.-31. März Frost am Morgen, am Tag Tauwetter

Ausblick für April 2015

1.-2. April Erneut kalt
3.-5. April Warmes und sehr schönes Wetter
6.-7. April Windig und regnerisch
8.-11. April Schönes, warmes Wetter
12. April Starker Regen, teilweise heftige Gewitter
13.-14. April Schönes Wetter
15.-21. April Regnerisches Wetter und teilweise gewittrig
22.-25. April Sehr kalt und windig
26.-29. April Kaltes und trübes Wetter
29.-30. April Regnerisches Wetter

Ausblick für Mai2015

1.-2. Mai Raues, kaltes und windiges Wetter
3.-14. Mai Schönes Frühlingswetter, das nur zeitweise von leichtem Regen unterbrochen wird
15.-22. Mai Kaltes und regnerisches Wetter, zeitweise sogar Hagel möglich
24.-26. Mai Sehr schönes Frühlingswetter
27.-29. Mai Erneut kalt und leichter Regen
30. Mai Der Winter kehrt zurück – es fällt tlw. Schnee bis in die Tallagen

Vorhersage für Januar und Februar 2015

Die Vorhersage nach dem 100 jährigen Kalender für die Monate Januar und Februar findet ihr hier.

Weiterführende Informationen

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Skifahren, Skitouren: wo kann man derzeit Wintersportvergnügen erleben?

Der wenige Niederschlag und die warmen Temperaturen lassen viele Gebirgsregionen nach wie vor eher herbstlich, als winterlich erscheinen. Nur einige wenige handverlesene Regionen können in die Skisaison starten. Die Aussichten, dass sich das kurzfristig ändert sind nicht rosig. Wo aber kann man derzeit Winterspaß genießen?

Mittelfristige Wetteraussichten

Sowohl der 100 jährige Kalender (Ein Winter ohne Schnee?), als auch hoch moderne Wetterstationen lassen derzeit keine Hoffnungen auf Schnee in absehbarer Zeit zu. Große Skiregionen hätten eigentlich normalerweise dank guter Ausstattung mit Schneekanonen kein Problem damit, doch in diesem Jahr machen ihnen die warmen Temperaturen und der anhaltende Fön Sorgen. Die Inbetriebnahme der Schneekanonen ist derzeit kaum möglich beziehungsweise zielführend. Die mittelfristigen Prognosen sehen keine Änderung der aktuellen Wetterlage vor. Fön und Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad gehören auch in den nächsten Tagen zum Adventsprogramm.

Wo kann man sich derzeit ins Schneevergnügen stürzen?

Eigentlich sollten mit diesem Wochenende beinahe alle Skiregionen in eine schneereiche Ski- und Wintersaison starten. Allerdings musste der Saisonstart vielen Orts verschoben werden. Darunter sind selbst schneesichere Gebiete wie zum Warth.

Im Bregenzerwald ist Damüls/Mellau in die Saison gestartet. Am Arlberg hat Zürs/Lech seine Pforten geöffnet. Im Montafon haben einige höher gelegene Skigebiete den Saisonstart wie geplant durchgeführt. Nichts desto trotz fehlt es auch in diesen Gebieten an einer schönen, ausreichenden Decke des schönen Weiß.

Skitouren?

Konnte man im letzten Advent zu dieser Zeit bereits zahlreiche Touren in Angriff nehmen, so zeigt sich das Bild in diesem Jahr umgekehrt. Derzeit fehlt es an ausreichend Schnee, damit eine Skitour richtig Spaß macht. Derzeit fehlt es in beinahe allen Gebieten an Schnee. Daher warten auch meine Tourenskier (bereits vorbereitet auf die Saison) noch im Keller auf ihren Einsatz.

 

Bleibt zu hoffen, dass der 100 jährige Kalender RECHT behält und zumindest der Januar und Februar schneereiche Monate werden.

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100 jähriger Kalender – Ein Winter ohne Schnee?

Viele Skigebiete und Wintersport-Fanatiker warten auf das wunderschöne Weiß, das die Adventszeit erst im richtigen Licht erscheinen lässt. Der Blick auf den hundertjährigen Kalender verheißt zumindest für Dezember nichts Gutes. Aber wie sieht es mit dem Rest vom Winter aus? Erwarten wir einen Winter ohne Schnee?

Ausblick auf den Januar 2015

1.-4.1.2015 Trüb und mittelkalt, herbstliches Wetter
5.-6.1.2015 Kälter und Schneefall bis in höhere Tallagen
7.-9.1.2015 Trübes und kühles Wetter
10.1.2015 Erneut kühler und Schneefall bis in die Tallagen
11.-12.1.2015 Windig, trüb und kühl
13.1.2015 Schneefall
14.-16.1.2015 Erneut sehr trüb und kühl
17.-19.1.2015 Klares, kaltes Wetter
20.1.2015 Eisige Kälte
21.-22.1.2015 Windig und Schneefall
23.-26.1.2015 Klar und eisig kalt
27.-30.1.2015 Erneut Schneefall und sehr windig
31.1.2015 Eisige Kälte

Zumindest der 100-jährige Kalender geht von einem typischen Wintermonat aus. Gezeichnet von Schnee und Kälte.

Ausblick auf den Februar 2015

1.-4.2.2015 Sehr kalt
5.-6.2.2015 Schneefall und erneut kalt
7.2.2015 Eisige Kälte
8.-10.2.2015 Es wird immer Kälter
11.-13.2.2015 Stark windig, kalt und Schneefall
14.2.2015 Trübes Wetter
15.-16.2.2015 Starker Schneefall
17.-18.2.2015 Trüb, leichter Schneefall, etwas wärmer
19.2.2015 Warmes, schönes Wetter
20.-27.2.2015 Regen und der Schnee schmilzt zu einem großen Teil
28.2.2015 Regen im Tal, Schnee in höheren Lagen

Auch der Februar verspricht richtiges Winterwetter – zumindest bis zum 20. Februar. Danach soll es Tauwetter geben.

Weiterführende Informationen

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100 jähriger Kalender – Prognose für Winter 2014

100 jähriger kalender

(Grafik klicken, um zu vergrößern)

„Sonnenschein wirkt köstlich, 

Regen erfrischend,

Wind aufrüttelnd, 

Schnee erheiternd.

Wo bleibt da das schlechte Wetter?“

John Huskin

Weiterführende Informationen:

Ein Sommer nach Plan – 100 jähriger Kalender

 

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Aufstieg hui, Abfahrt pfui – Skitour auf die Hohe Matona (1.997m)

Aktuelle Schneelage (17.01.2014)

Regen im Rheintal. 5° Plus und die Hoffnung, dass sich in den Bergen ein etwas anderes Bild eröffnet, als Grau in Grau, wie hier im Tal. Ich habe mich für das Laternsertal entschieden. Aber bereits bei der Hinfahrt schwindet meine Hoffnung auf eine schöne Skitour zusehends. Auch in Laterns regnet es und es hat nach wie vor 3° Plus. Erst in Höhe Bad Laterns geht der Regen in nassen Schnee über. Auch nicht schön, aber deutlich besser. Aber es liegen hier knapp 40cm Schnee, die das Tiefdruckgebiet der letzten Woche hier abgeladen hat. Richtig schöner Schneefall und gute Schneeverhältnisse eröffnen sich auf der Garnitza Alpe, die auf 1.272m liegt. Aber auch hier sind die vorhandenen 40cm noch nicht optimal, denn es ist schwerer, feuchter Schnee, der hier vielschichtig liegt. Erst auf Höhe der Unteren Saluver Alpe, die auf 1.565m liegt, geht der Schnee in echten Powder über! Daher meine Empfehlung an alle, die für das Wochenende eine Skitour planen: plant eine Tour oberhalb von 1.500m!

 

Die Tour

Ausgangspunkt für diese Tour ist der Wanderparkplatz bei Bad Laterns. Mein Ziel ist die Hohe Matona, allerdings habe ich dieses Mal eine andere Aufstiegsroute geplant, die sich etwas mehr zieht und ja, vielleicht auch etwas mehr fordert, da mit einigen Spitzkehren gearbeitet werden muss. Entlang dem Garnitzenweg geht es hoch in Richtung Vorderer- und Hinterer Garnitza Alpe. Beide Alpen liegen auf einem wunderschönen Hochplateau, das von herrlichen Bergen umgeben ist. Ein Gebiet, das mir sowohl im Winter, als auch im Sommer immer sehr gut gefällt. Ab der Hinteren Garnitza Alpe geht es steil bergauf durch tiefen Schnee hoch in Richtung Untere Saluver Alpe und Lusbühel. Die immer wieder auftauchenden aperen Stellen machen mir etwas Sorgen in Hinblick auf die Abfahrt. Ab der Unteren Saluver Alpe spure ich nicht mehr auf dem üblichen Weg, denn mich reizt der Aufstieg entlang des felsigen Grat hoch zur Hohen Matona. Ein Fehler, wie sich aber leider erst weiter oben herausstellt, denn zwischen den Bäumen liegt kaum Schnee und so ist es kaum eine echte Genusstour, wie man sich das wünschen würde. Aber der Blick auf die umliegenden Gipfel entschädigt für einiges, aber nicht für alles. Mühsam geht es hoch in Richtung Hohe Matona. Allerdings wird es immer felsiger und so muss ich die Skier an den Nagel Rucksack hängen. Der Aufstieg durch die immer wieder bis zu den Knie reichenden Schneefeldern ist mühsam. Aber lohnend alle mal. Das Wetter ist zwar nicht optimal, aber die tief verschneite Landschaft ist einfach schön. Das erste Stück muss ich wieder mit den Skischuhen absteigen, es ist mir einfach zu schade um meine Skier. Aber ab dem Sattel kann ich bis zur Waldgrenze wunderschön abfahren. Aber bereits bei den ersten Kehren durch das bewaldete Gebiet ist klar, mit Skiern geht hier kaum mehr was und so schnalle ich die Skier wieder an den Rucksack und steige mühsam ab in Richtung Vordere Garnitzen Alpe. Eine mühsame Tour, die einen schönen Aufstieg bot, aber einen schrecklichen Abstieg. Erkenntnis: Touren geht im Moment erst ab 1.500 Höhenmeter wirklich gut!

  • Höhenmeter: `923m
  • Wegstrecke: 11,4km
  • Höchster Punkt: Hohe Matona (1.997m)

Fotos zur Tour gibt es wie immer auf Berge in Vorarlberg auf Facebook.

hohe matona

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Schneesicher ohne Schneekanonen?

Mancher Orts ist der Frühling eingekehrt! Für diese Jahreszeit fehlt der Schnee an allen Ecken und Enden. Im vergangenen Winter (2012/2013) hatte ich bis Mitte Januar viele Touren hinter mich gebracht und einige Pisten unsicher gemacht. Im aktuellen Winter stellt sich das anders dar. Ich kann erst mit vier Touren, einer Schneeschuhwanderung und 2 Besuchen von Skigebieten aufwarten. Dass das schöne „weiß“ noch kommt, steht außer Frage. Vielleicht schon Morgen, wenn man den Prognosen glauben schenken darf. Aber manch einem trocknen die Feller schön langsam aus und man ist begierig auf der Suche … und wenn es nur eine Tour mit Schneeschuhen ist.

Die großen Skigebiete, wenn sie nicht hoch genug gelegen sind, behelfen sich mit Schneekanonen und haben vor allem in der Weihnachtszeit von diesen Investitionen reichlich profitiert. Gebiete wie Warth/Schröcken und Damüls/Faschina sind von Natur aus schneesicher, aber selbst diese haben zuletzt die künstliche Hilfe benötigt. Im Brandnertal, das ich letzten Freitag besucht habe, liegt Schnee, aber noch zu wenig für eine schöne Skitour, aber die Schneeschuhe anschnallen macht hier bereits richtig Spaß.

Da stellt man sich die Frage, gibt es überhaupt Gebiete, in denen man ohne Schneekanonen auf Schnee bauen kann und auch abseits der Pisten Spaß im Schnee haben kann? Wintersportorte wie Alberschwende und Andelsbuch, um nur zwei zu nennen, müssen in der aktuellen Saison auf eine trostlose Bilanz verweisen.

Folgende kleineren Skigebiete konnten bis heute die Pistenfreaks mit schönem Schnee erfreuen:

Gerade Egg/Schetteregg und der Hochhäderich gelten im Volksmund als „Schneelöcher“. Ein Ruf, der ihnen in diesem Jahr zu Gute kam.

Der Schnee, der das vergangene Wochenende gefallen ist, war wenig ergiebig. Aber immerhin waren es zwischen 10-20cm Neuschnee. Wichtiges Pulver, das allerorts dringend benötigt wird. Wer aktuell mit den Tourenskiern unterwegs sein möchte, der muss sich in Höhen von 1.300-1.400m Ausgangslage begeben. Mit den Schneeschuhen geht es bereits ab 1.000-1.100m. Alpinskifahrer haben es einfacher, denn hier können die meisten Regionen mit gut präparierten Pisten aufwarten. Die meisten der 16 getesteten Skigebiete können auch aktuell Vergnügen im Schnee bieten.

Vertrauen wir auf die Wetterprognosen für Morgen und übermorgen … Schnee ist im Anmarsch und sollte für ein schönes Wochenende im Gebirge sorgen.

Aktuelle Wetterprognose:

Heute Nacht soll ein Tiefdruckgebiet mit etwas kälterer Luft die Westalpen besuchen. Die Schneefallgrenze liegt bei tausend Höhenmeter. Während des Tages zieht das Tiefdruckgebiet weiter Richtung Osten. Für all jene Gebiete, die über tausend Meter liegen sind ergiebige Neuschneemengen prognostiziert. Immerhin … und die Hoffnung stirbt doch zuletzt.

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Endlich Schnee – mit den Schneeschuhen auf die Mondspitze (1.967m)

Aktuelle Schneelage (10.01.2014)

Endlich Schnee! Bereits in der Nacht hat es bis – so meine Vermutung – auf ca. tausend Höhenmeter herunter geschneit. Das wirft zwar meine Pläne etwas durcheinander, denn eigentlich hatte ich eine Wanderung auf die Mörzelspitze geplant, aber die Freude über den Schnee ist zu groß, als dass mich das Umplanen ärgern würde. Da absolut nicht abzuschätzen ist, ob und wieviel Schnee gefallen ist, landen im Auto die Tourenskier, die Schneeschuhe und so ziemlich die komplette Outdoorausrüstung, damit ich für alles gerüstet bin. Ich entscheide mich für die Tschengla bei Bürserberg. Im Walgau und auch am Bürserberg ist es noch grün. Es regnet, aber der Blick auf die Tschengla zaubert ein Lächeln in mein Gesicht. Schnee! Die Skianlagen werden gerade in Betrieb genommen. Hier ist es zwar noch recht aper, aber es schneit. Beim Wanderparkplatz auf der Tschengla wird klar, 10cm Neuschnee reichen nicht aus für eine Skitour und daher packe ich die Schneeschuhe an meinen Rucksack und mache mich auf den Weg in Richtung Schillerkopf oder Mondspitze.

Die Tour

Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz auf der Tschengla bei Bürserberg. Es schneit, aber es liegt zu wenig Schnee für eine Skitour und so mache ich die Schneeschuhe am Rucksack fest und mache mich auf den Weg in Richtung Schillersattel. Über die Furkla geht es hoch in Richtung Hochplateau. Dichter Schneefall und stürmischer Wind sorgen dafür, dass es frisch ist. Aber mal ehrlich, die Sehnsucht auf das schöne Weiß, läßt alles vergessen. Auf dem Hochplateau liegt bereits einiges an Schnee und so entscheide ich mich dazu, die Schneeschuhe in Betrieb zu nehmen. Kniehoch liegt hier der Schnee und der Aufstieg wird somit auch etwas anspruchsvoller. Immer wieder versucht der Himmel sich zu lichten, aber noch erfolglos. Das stürmische Treiben herrscht vor und will nicht weichen und das ist gut so, denn die Tourenskier warten auf die erste Tour im Jahr 2014. Durch das dichte Schneetreiben geht es hoch in Richtung Schillersattel. Immer wieder ein herrliches Erlebnis, denn die Landschaft hier ist einfach herrlich. Links von mir liegt der imposante Schillerkopf. Ein beeindruckender Anblick. Auf dem Sattel hätte ich eine kurze Pause eingeplant, aber der eisige Wind weiß das zu verhindern. Gehe ich links hoch zum Schillerkopf oder rechts hoch zur Mondspitze? Die Mondspitze macht das Rennen und so steige ich entlang dem Grat hoch in Richtung Mondspitze. Eisiger Wind und dichtes Schneetreiben sorgen dafür, dass es eisig kalt ist. Auch auf dem Gipfel der Mondspitze weht ein eisiger Wind und der Schneefall wird immer dichter und so verzichte ich auch hier auf eine Pause und steige ab in Richtung Furklaalpe. Über die steile Schneise fahre ich auf meinen Schneeschuhen ab. Und ich bin überrascht, welches Tempo ich damit erreiche. Wow. Ich halte mich am linken Rand bei den Latschenkiefern, um sicherzugehen, dass ich das Risiko einer Lawinenauslösung vermeiden kann. Die Furklaalpe ist bald erreicht und ab hier geht es wieder zurück in Richtung Tschengla. Eine tolle Schneeschuhwanderung. Frisch, rassig und mit Schnee. Was will man mehr?

Bilder zur Tour gibt es hier: Sport in Vorarlberg auf Facebook

  • Höhenmeter: `748m
  • Wegstrecke: 7,8km
  • Höchster Punkt: Mondspitze (1.967m)

Weitere Empfehlungen/Touren in der Umgebung:

mondspitze

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Aktueller Blick auf die Schneelage in den Skigebieten

Pünktlich mit dem Ende der Weihnachtsferien setzt der Schneefall ein. Wer Zeit hat, der sollte den Dreikönigstag noch für eine Skitour oder einen Skitag nützen. Schönes Wetter und Neuschnee garantieren einen tollen Tag. Leider kann ich davon nur träumen …

Hier ein Blick auf einige Skigebiete:

Insgesamt also endlich wieder bessere Verhältnisse … ab auf die Skier. Vor allem die höher gelegenen Skigebiete haben jetzt endlich mehr vom schönen „Weiß“ und zur Not helfen hier die zahlreichen Schneekanonen nach. Ich muss leider Morgen auf den Schnee verzichten baue aber auf das bald schon nahende Wochenende …

Weitere Livecams findet ihr hier und weitere Skigebiete im Test hier.

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Aktuelle Schneelage am Ski-Arlberg – Zürs/Lech

Aktuelle Schneelage (23.12.2013)

Wer einen schönen Skitag in den Weihnachtsferien verbringen möchte, der muss hoch hinaus. Selbst am Ski Arlberg kämpft man mit vielen aperen Stellen und am Nachmittag werden die Schneereste sulzig. Die aktuelle Lage erinnert mehr an Frühlings-Skilaufen, als an einen klassischen Skitag im Hochwinter.

Auch in Lech/Zürs oder dank Auenfeldjet in Warth/Schröcken ist die Lager derzeit nicht anders.

Laut aktuellem Wetterbericht ist hier in den nächsten Tagen auch nicht mit einer Änderung zu rechnen.

Unser Skitag war dennoch ein Traum! Es hat sich gelohnt!

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Kaiserwetter in den Bergen – oft kommt es anders als man denkt ….

Aktuelle Schneelage (13.12.2013)

Im Rheintal liegt dichter Nebel, Temperaturen von -5° und keine Aussicht auf Besserung. Ein Grund die Feller und Skier in das Auto zu packen und das Glück in der Höhe zu versuchen. Einmal mehr habe ich als Tourenziele die Gerenspitz und die Hohe Matona (diese wollte meinen Besuch in der letzten Woche schon nicht) auserkoren. Kaum habe ich Batschuns erreicht, lichtet sich der Nebel und eines ist klar, das Wetter ist ein Traum. Allerdings sehen die Gipfel sehr aper aus, diese hatten wohl in den letzten Tagen etwas zu sehr mit der wärmenden Sonne zu kämpfen. Die Skilifte in Laterns haben zwar geöffnet, aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass es hier heute wirklich der „Burner“ ist. Auch das Furkajoch hat noch keine Wintersperre und so fahre ich weiter hoch, in der Hoffnung etwas mehr Schnee zu sehen zu bekommen. Noch ist nicht daran zu denken, die Tourenskier anzuschnallen. Bei der Portlaalpe parkiere ich mein Auto, die Sonne und die schöne Winterlandschaft sind einfach zu verlockend. Die Skier schnalle ich an den Rucksack und so geht es auf Skischuhen hoch zu meinen Gipfeln! Bergschuhe oder Schneeschuhe wären heute die bessere Alternative gewesen …

Die Tour

Bei der Portlaalpe steige ich auf in Richtung Sattel. Das Portlahorn sieht sehr aper aus und so wähle ich die Route zur linken Hand, den Stechweidweg, der bis zum Gehrenfalben führt. Das Wetter ist ein Traum, die Sonne entfaltet ihre volle Kraft und die Gipfel sind mit Schönem weiß angezuckert. Der Aufstieg in den Skischuhen ist zwar nicht wirklich nach meinem Geschmack, aber das Wetter hat einen Gipfel verdient. Bis zum Knie sinke ich immer wieder ein und die warme Sonne – oder ist es doch der mühsame Aufstieg – treiben mir den Schweiß ins Gesicht. Der Blick ins Rheintal ist heute besonders schön – im Tal liegt dichter Nebel und das läßt erahnen, dass ich es hier um einiges wärmer habe, als die Talgeister. Die Skier hätte ich im Auto lassen können, denn diese sind heute – auch in Hinblick auf die Abfahrt – nutzlos. Bald habe ich den namenlosen Gipfel (1.975m) – den Wächter des Gehrenfalben – erreicht. Ein herrliches Panorama und die warme Sonne laden zu einer Pause ein. Richtung Furkajoch geht es nun an den Abstieg. Immer wieder gibt es die Möglichkeit die Skier anzuschnallen und ein Stück durch den Schnee abzufahren. Aber mal ehrlich, bei diesem Schnee ist das nicht wirklich ein Vergnügen. Aber die strahlende Sonne entschädigt für Vieles. Eine kurze knackige Tour, die dank der Skischuhe doch auch etwas fordernd war, vor allem die Wächten am Grat hatten ihre Tücken J Achtung: bei diesen Verhältnissen schnallt der umsichtige Tourengeher nur bei wirklich guter Schneelage die Skier an – das Gebiet hier ist Naturschutzgebiet und die Kanten der Skier könnten erheblichen Schaden anrichten.

  • Höhenmeter: 479m
  • Wegstrecke: 4,2km
  • Höchster Punkt: Gipfel namenlos (1.975m)

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