Archiv der Kategorie: Vorderer Bregenzerwald

Auf dem Falken – Powder-Genuss pur

Schneelage:

Herrlicher Neuschnee! Die meisten Abfahrten können am Vormittag in reinstem Pulver abgefahren werden! Ein Traum. Eine Schneedecke, die man nur selten so vorfindet! Also raus und ab auf die Skier.

Route:

Am Ende des Lecknertales befindet sich ein geräumter Parkplatz für Winterfreunde. Von hier aus geht es den Spuren folgend linker Hand hoch in Richtung Hochhäderich und auf den Falken. Diese Seite des Lecknertales ist vor allem am frühen Morgen ein Genuss, da man hier in der Regel in den Genuss der Morgensonne kommt.

Der Aufstieg auf den Falken ist einfach und wenig anspruchsvoll. Immer wieder gibt es flache Passagen, die auch Anfänger durchatmen lassen.

Mir gefällt die Tour in Richtung Falken besser, da sie für die Abfahrt mehrere Varianten, aber vor allem längere Abfahrten ermöglicht.

Tourendaten:

Höhenmeter: 667m

Länge: 9,8km

Einkehrmöglichkeiten: keine

Weiterer Tourenbericht zur Region:

Frisches Pulver in den Bergen – Hochhäderich

Hinweis:

Einmal mehr möchte ich auf das Spenden-Projekt für Nepal aufmerksam machen! Die Kinder in Nepal brauchen unsere Hilfe! Jeder noch so kleine Betrag hilft!

Nepal-Hilfe

 

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Feuerstätter & Renknie – zwischen Frühling und Winter

Falken und Hochhäderich

Eine Wanderung, die man beinahe zu jeder Jahreszeit in Angriff nehmen kann, steht heute auf dem Programm. Der schöne Wanderweg über das Hochries, Renknie zum Feuerstätter. Eine wunderschöne Wanderung, die vor allem mit viel Abwechslung, schönen Aussichten und landschaftlicher Schönheit aufwarten kann. Eine Wanderung, die man auch mit Kindern gut unternehmen kann!

Schneelage

Die letzten Tage hat es wieder etwas abgekühlt und die Schneegrenze ist wieder etwas talwärts gerutscht. Ab knapp 1.300 Höhenmeter liegt Schnee und die Gipfel sind wieder mit dem schönen weiß angezuckert. Auf der hier beschriebenen Route stellt die Schneelage kein Problem dar, im Gegenteil, der schöne Wechsel zwischen frisch erwachender Natur, dem Frühling, und dem eisigen Winter tut der Seele gut und sorgt für Abwechslung.

Blick auf Sibratsgfäll

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese schöne Wanderung im Vorderen Bregenzerwald ist die Parzelle Sausteig in Sibratsgfäll. Hier findet man einige, rare Parkplätze. Der Ausgangspunkt kann aber ausgezeichnet mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden, denn beim Gasthof Waldrast befindet sich eine Bushaltestelle. Die Anbindung ist an das öffentliche Netz ist gut.

Vom Frühling in den Winter

Die Wanderung führt anfänglich durch wunderschönen Wald im Vorderries. Der Frühling hat hier bereits ganze Arbeit geleistet. Die Blumen (Schlüsselblumen, Veilchen und Huflattich) sprießen bereits aus dem vom Regen feuchten Boden und die Vögel sorgen für ein angenehmes morgendliches Konzert. Dank des Regens der Vortage riecht es hier angenehm nach Wald, Boden und Gras. Im Gegensatz zum Tal leistet hier die Sonne bereits gute Arbeit und ich kann mit meinem T-Shirt aufsteigen und die Jacke im Rucksack verstauen.

Stet geht es bergauf. Immer wieder wird man mit schönen Blicken auf die umliegende Bergwelt und ins Tal belohnt. Über einen grasigen Hügel steigt man nun auf zum wunderschönen Aussichtspunkt Renknie (1.411m). Von hier aus hat man einen herrlichen Rundblick, der von der Nagelfluhkette, zur Winterstaude bis hin ins Rheintal reicht.

Von hier aus steigt man über das Hochries ab zur wunderschön gelegenen Hochriesalpe. Von hier aus geht es weiter zur Neuburgalpe und weiter zu Gmeiner’s Burstalpe. Ab hier geht es nun hoch zum Feuerstätter (.1645m). Der Feuerstätter ist eigentlich für mich normalerweise der Einstieg in den Tourenwinter. Heuer habe ich ihn ausgelassen, umso mehr freut es mich, dass ich ihn zumindest jetzt mit Bergschuhen besuchen kann, denn irgendwie hat es mir hier die Landschaft einfach angetan. Mit etwas Wehmut denke ich an meine Tourenskier, die zu Hause geblieben sind. Obwohl der Feuerstätter mehr Höhenmeter als das Renknie aufweisen kann, kann er aufgrund der vielen Bäume, die ihn umgeben, nicht mit einem ähnlichen Panorama aufwarten. Aber nichts desto trotz genieße ich die Sonne in meinem Gesicht, die verschneite Natur und die wunderschönen Eindrücke, die von herrlichem Vogelgesang abgerundet werden.

Der Rückweg führt auf gleichen Pfaden zurück zum Ausgangspunkt.

 

Details:

 

 Wegstrecke 12,5km
Gehzeit 4 ½ – 5 ½ Stunden
Höhenmeter 804m
Höchster Punkt 1.645m Feuerstätterkopf
Einkehrmöglichkeiten Zu dieser Jahreszeit keine!
Parkmöglichkeiten Parknische Sausteig

 

Karte/Höhenprofil:

rennknie
Quelle: outdooractive.com

rennknie - höhenprofil

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Auftakt in die Wandersaison – Besler (1.679m) und Beslerkopf (1.668m)

Sommerliches Wetter, Temperaturen um die 15° – was will man mehr. Wenn man dann noch einen freien Tag hat, dann heißt es, ab in die Berge. Lange habe ich heute zwischen Sonnen-Skitour und Bergtour geschwankt, schlussendlich hat der Frühling gewonnen. Der Besler und der Beslerkopf waren mein erklärtes Sonnen-Ziel. Und gleich vorab: es hat sich mehr als nur gelohnt!

Schneelage

Skitouren oder Skifahren ist hier nicht mehr, aber wer jetzt auf den Besler will, der muss eisige Schneefelder queren und sollte idealerweise gutes Schuhwerk und Gamaschen an den Beinen haben. Teilweise sind die Schneefelder sehr vereist und rutschig. Der Aufstieg über den Klettersteig kann ich wirklich nur Geübten empfehlen, denn das Stahlseil liegt teilweise unter dem Altschnee und im oberen Teil muss man eine Schnee-/Eisrinne überwinden. Also wer etwas unerfahrener ist oder mit Kindern unterwegs ist, wählt die übliche, einfachere Route!

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt ist der Riedbergpass. Diesen kann man entweder mit öffentlichen Verkehrsmitteln (hier ist eine Haltestelle) oder mit dem eigenen PKW oder gar Bike erreichen. Von hier aus steigt man über das Schönbergjoch entlang dem Ränketobel ab zur Schönberg-Alpe (im Sommer bewirtschaftet). Die Alpe liegt am Fuße des Beslerkopf und bietet insbesondere am Morgen und Abend malerische Eindrücke.

Gebirgswasser

Beslerkopf
Beslerkopf
Blick zum Besler
Blick zum Besler

Aufstieg über Schneefelder

Bereits ab der Schönberg-Alpe wird klar, der Aufstieg erfolgt über Schneefelder und daher auch über nicht markierte Wege J. Entlang den Spuren von Skitourengehern und Schneeschuh Spuren geht es ab hier etwas steiler bergwärts. Der Schnee ist noch hart, was nicht weiter verwunderlich ist, denn ich bin früh morgens bei knapp 0°C gestartet. Gutes Schuhwerk und etwas Erfahrung mit Altschnee, sowie Orientierungssinn sind gefragt.

Auf dem Weg zum Besler
Felswände des Besler
Eisige Schneefelder
Eisige Schneefelder
Beslerkopf
Beslerkopf

Direkt unterhalb der Felswände des Besler und des Beslerkopfes sind die Schneefelder richtig eisig. Die Querung stellt aber kein wirklich großes Problem dar. Herrlicher Sonnenschein und mittlerweile Temperaturen, die mich mit T-Shirt aufsteigen lassen, machen diese Tour zu einem echten Traum.

Auf dem Sattel entscheide ich mich für die Variante über den kleinen, schönen Klettersteig. Gleich vorab: diese kann ich derzeit wirklich nur etwas Geübteren empfehlen, da das Drahtseil teilweise unter Altschnee vergraben liegt und im oberen Teil des Steigs der Aufstieg freihändig über eine Eisrinne erfolgen muss. Wer eher seltener auf solchen Pfaden unterwegs ist oder gar mit Kindern unterwegs ist, der sollte den herkömmlichen Aufstieg wählen! Denn Rutscher & Co duldet es hier nicht.

Blick zum Riedberghorn
Blick zum Riedberghorn
Beslerrunde
Beslerrunde
Blick ins Allgäu
Blick ins Allgäu

Ein herrliches Panorama, bei traumhaftem Wetter erschließt sich auf dem Besler. Gigantisch. Auf dem Rücken des Besler wandere ich über Schneefelder weiter in Richtung Beslerkopf. Immer wieder wechseln sich die schattigen Schneefelder mit schönen grünen Fleckchen ab, die teilweise sogar schon mit blühendem Huflattich überzogen sind. Wandern zwischen Winter und Frühling quasi.

Herrliches Wanderwetter
Herrliches Wanderwetter
Schneefelder auf dem Sattel
Schneefelder auf dem Sattel
Kurz vor dem Sattel
Kurz vor dem Sattel

Herrliche Fernsicht bietet heute der Beslerkopf. Von hier aus überblickt man den Vorderen Bregenzerwald, das Bregenzerwaldgebirge und das Allgäu. Tief unterhalb der steil abfallenden Felswände liegt die schöne Schönberg-Alpe.

An Tagen wie heute fällt der Abstieg doppelt schwer. Über die Schneefelder geht es rutschend talwärts. Das macht Spaß und geht vor allem sehr schnell 🙂

Besler - eisige Schneefelder
Besler – eisige Schneefelder
Der kleine Klettersteig
Der kleine, vereiste Klettersteig
Besler
Auf dem Gipfel des Besler
Bregenzerwaldgebirge
Bregenzerwaldgebirge
Blick in Richtung Klettersteig
Blick in Richtung Klettersteig
Bregenzerwaldgebirge
Bregenzerwaldgebirge

Details:

 

 Wegstrecke 5,1km
Gehzeit 2 – 3 Stunden
Höhenmeter 431m
Höchster Punkt 1.679m Besler
Einkehrmöglichkeiten Zu dieser Jahreszeit keine!
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Riedbergpass

 

Karte/Höhenprofil:

Besler, Beslerkopf

besler - höhenprofil

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Genuss-Skitour auf den Koppachstein (1.537m)

Lecknertal - St. Antonius
St. Antonius Kapelle

Nach wie vor ist die Lawinenlage kritisch in den Bergen und so gilt es eine sichere Tour auszuwählen. Die Skitour auf den Koppachstein vom Lecknertal aus, ist eine richtige Genuss-Skitour, die gut und gerne auch mit Kindern begangen werden kann, aber nicht wirklich etwas vermissen lässt! Eine echte Genuss-Tour eben.

Schneelage

Das Lecknertal präsentiert sich frisch verschneit. Eingehüllt in ein herrliches weißes Kostüm. Tief winterlich, idyllisch und schön. Knie-hohes Pulver bedeckt die Bäume und Wiesen – was will man mehr. Eisige Kälte und ein frischer Wind bläst mir um die Ohren. Die Gebirgsbächlein sind größtenteils zugefroren. Ja, da kann das Wochenende kommen.

Lecknertal in Eis gehüllt

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese schöne Tour ist das Lecknertal. Bei Hittisau fährt man Richtung Riefensberg und zweigt nach der Brücke über die Bolgenach nach rechts ab. Im Winter ist der Fahrweg bis kurz vor das Mauthäuschen geräumt. Je nach Schneelage sind hier in der Regel auch einige, wenige Parkplätze frei geräumt.

Reinstes Pulver im Lecknertal

Eine Genuss-Skitour – auch ideal für Kinder und Anfänger

Die Skitour auf den Koppachstein ist eine landschaftlich schöne Skitour, die ideal ist vor allem auch für den Einstieg in den Skitouren-Himmel oder für Tourengeher, die ihre Kinder für das Tourengehen begeistern möchten.

Tief verschneite Winterlandschaft

Vom Parkplatz aus geht es auf dem tief verschneiten Güterweg in Richtung St. Antonius Kapelle. Kurz vor der Kapelle (hier findet man auch eine große Tafel auf der die Tour beschrieben ist – und bitte wirklich auf den markierten Wegen bleiben, denn das Wild hat hier seine Ruhezeit – und diese ist mehr als verdient!) führen die Spuren durch das tief verschneite Almgeländer bergwärts. Stet ansteigend geht es über die Felder hoch.

Aufstieg über Pulver

Nach einigen Höhenmetern taucht man in den Wald ein und spurt kurvig hoch in Richtung Ochsenlageralpe. Erst kurz vor der Alpe verlässt man das waldige Gebiet und spurt erneut auf Almwiesen durch das tiefe Pulver. Die tief verschneite Ochsenlageralpe liegt rechter Hand. Nach einem kurzen, recht ebenen Stück geht es wieder etwas steiler zur Sache und nun endgültig in Richtung Koppachstein.

Schöne Tiefschneeabfahrten

Das schöne Pulver lässt bereits von herrlichen Abfahrten träumen. Der Koppachstein ist bald erreicht und empfängt den fleißigen Tourengeher mit einer schönen Aussicht. Balderschwang, die Nagelfluhkette und der Vordere Bregenzerwald sind von hier aus bestens zu sehen. Der eisige Wind lässt die Pause sehr kurz ausfallen und so werden die Skier vorbereitet für das Gleiten durch das Pulver.

Die Abfahrt durch die schön verschneiten Nordhänge ist noch schöner als erwartet. Heute gleitet man quasi auf Federn ins Tal! Ein echter Genuß!

Eine herrliche Tour, die auch versierte Tourengeher begeistern wird und mal ehrlich, es muss nicht immer ein 3.000er oder der nächste Höhenrausch sein, um die Seele zu begeistern!

Details:

 Wegstrecke 7,2km
Gehzeit 3 ½ – 4 ½ Stunden
Höhenmeter 633m
Höchster Punkt 1.537m Koppachstein
Einkehrmöglichkeiten Keine
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Lecknertal

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Karte/Höhenprofil:

Quelle: outdooractive.com
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Frisches Pulver in den Bergen – Hochhäderich

Lecknertal im Winter

Der Winter hat endlich wieder zugeschlagen und in den letzten Tagen – so hoffe ich – die schönen Gipfel mit herrlichem Pulver bedeckt. Das Wetter heute ist zwar nicht optimal, denn es windet stark und immer wieder herrscht starkes Schneetreiben, aber wer weiß, wie lange uns der Schnee erhalten bleibt und so gibt es heute natürlich nichts anderes, als raus aus der guten Stube und ab in den Schnee.

Schneesituation

Im Lecknertal liegt etwa ein halber Meter Neuschnee. Wunderschönes Pulver und die Landschaft ist herrlich verschneit. Nichts desto trotz herrscht Lawinenwarnstufe 3 – auch ein Grund, warum ich mich heute für das Lecknertal entschieden habe. Gerade die letzten Tage haben gezeigt, dass die Situation nicht unterschätzt werden darf, denn in Vorarlberg sind innert drei Tagen drei Lawinen abgegangen. Also bitte, Schnee und Natur genießen ja, aber keine Risiken eingehen und im Zweifelsfall erfahrende Bergführer vor Ort fragen!

Lecknertal im Winter

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese schöne Tour ist das Lecknertal. Bei Hittisau fährt man Richtung Riefensberg und zweigt nach der Brücke über die Bolgenach nach rechts ab. Im Winter ist der Fahrweg bis kurz vor das Mauthäuschen geräumt. Je nach Schneelage sind hier in der Regel auch einige, wenige Parkplätze frei geräumt.

Lecknertal im Winter

Die Tour und …

Herrlich verschneite Bäume, in weiß gehüllte, alte Bauernhöfe, stürmischer Wind und Schneetreiben wecken Vorfreude! Unendliche Vorfreude. Vorfreude, die aber auch verfliegen kann, wenn man den Kofferraum öffnet und feststellen muss, dass einige wesentliche Dinge fehlen. Stöcke und Feller liegen zu Hause in der warmen Stube. Ein kurzer Anflug von Wut auf mich selbst macht sich breit. Aber es hilft nichts, also werden die Schneeschuhe ausgepackt …

Lecknertal im Winter

Entlang dem kleinen Bächlein geht es durch den tief verschneiten Wald leicht ansteigend hoch zum Mauthäuschen. Hier muss ich mich entscheiden … hoch auf den Koppachstein oder doch lieber in Richtung Häderich. Mich zieht es auf den Hohen Häderich. Durch tiefen Schnee stapfe ich langsam hoch. Durch wildes Schneetreiben kämpfe ich mich einsam hoch in Richtung Ohligschwendalpe. Der Schnee, schönes Pulver, wird vom Wind durch die Luft gewirbelt. Ein herrliches Schauspiel.

Lecknertal im Winter

Zugegeben, der Aufstieg ist heute etwas mühsam, denn der Schnee ist tief. Aber es macht Spaß. Richtig Spaß. Der Aufstieg wird immer steiler und ja, langsam aber sicher auch deutlich mühsamer. Tempo drosseln heißt es jetzt. Die tief verschneiten Bäume, die dunklen Wolken am Himmel, die weißen Flocken, die mir ins Gesicht wehen, lassen für das Wochenende gutes erhoffen. Die Wetterprognose ist ein Traum!

Lecknertal im Winter

Da das Schneetreiben immer heftiger wird, packe ich nicht nur meine Kamera in den Rucksack, sondern auch mich zusehends immer mehr ein. Das heutige Wetter hat etwas von Sibirien denke ich. Gut, die bissige Kälte fehlt, aber alles andere ist nicht weit entfernt.

Den Gipfel des Hohen Häderich erspare ich mir, immerhin ist mir doch etwas kalt und so gehe ich unterhalb des Gipfels linker Hand Richtung Westen, um über die Lochalpe absteigen zu können.

Der heutige Wind und das Schneetreiben erinnern mich stark an die Zeit, als ich am Hohen Häderich meine Skiwoche verbracht habe. Nein, Skifahren möchte ich heute definitiv nicht und insgeheim bin ich froh über die Dinger an meinen Füßen, die Schneeschuhe.

Lecknertal im Winter

Durch tiefen Schnee steige ich über die Lochalpe zurück in Richtung Lecknertal ab. Und das macht jetzt nun wirklich richtig Spaß, denn der Schnee ist leicht, zwar tief, aber wunderschön, um abwärts mit den Schneeschuhen an den Beinen in das Tal zu steigen.

Eine wunderschöne Tour in herrlicher Winterlandschaft. Die Fotos heute sind aufgrund des Wetters zwar kein Traum und auch Mangelware, aber es hat sich gelohnt, heute die gute Stube zu verlassen.

Lecknertal im Winter

Empfehlung für das Wochenende: hinaus in die Berge! Schöner wird es nicht mehr…

Details:

 

 Wegstrecke 7,8km
Gehzeit 3-4 Stunden
Höhenmeter 662m
Höchster Punkt 1.566m (Hoher Häderich)
Einkehrmöglichkeiten Berggasthaus Hochhäderich
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Lecknertal

Eindrücke in Ton und Bild von der Region:

 

Hittisau und der Hoch Häderich

Karte/Höhenprofil:

Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com

Stimme und gewinne …

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Die erste Skitour 2015 – leichter Einstieg mit dem Riedberghorn

Endlich ist es soweit! Die Schneelage ist noch OK und die Arbeit gibt einen freien Tag her. Also nichts wie ab mit den Tourenskiern in die schöne Bergwelt. Da die Lawinenlage derzeit sehr kritisch ist, ist die Auswahl der Ziele eingeschränkt, das tut aber der Freude keinen Abbruch und für den Einstieg in den Tourenwinter ist eine leichte Tour ohnehin ideal.

Aktuelle Schneelage

Bereits bei der Anfahrt in den Vorderen Bregenzerwald wird klar, dass der Föhn sehr vieles vom schönen Weiß in den letzten Tagen wieder verschwinden lassen hat. Schade darum. Die Hänge in Alberschwende haben nur wenig Schnee und die Situation wird auch in Hittisau nicht wirklich besser. Auch Balderschwang passt zu diesem Bild. Erst auf dem Riedbergpass sieht es etwas besser aus. Hier liegen etwas 20-30cm Schnee. Allerdings kein Pulver, sondern eine „harschige“ Geschichte. Damit ist für mich klar, dass ich über die Pisten von Grasgehren zum Parkplatz zurückkehren werde, denn immerhin soll das Abfahren ja auch richtig Spaß machen.

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese Tour ist der Wanderparkplatz auf dem Riedbergpass. Unmittelbar bei der Bushaltestelle befindet sich der Parkplatz. Von hier aus steigt man auf der westlichen Seite des Riedberghorns, angenehm steigend hoch zum Gipfel.

Die Tour

Vom Riederbergpass aus geht es in Richtung Hörnle Alpe. Am Anfang auf einem schönen, gepflegten Winterwanderweg. Bei der ersten Weggabelung steigt man mit den Skiern zwischen den zwei sich gabelnden Wegen Richtung Riedberghorn hoch. Suchen muss man hier in der Regel nicht lange, denn in der Regel führt eine Tourenskispur hoch, der man gut folgen kann.

Durch lichten Wald geht es sanft ansteigend hoch in Richtung Riedberghorn. Der Schnee hier ist harschig, was aber einem angenehmen Aufstieg keinen Abbruch tut.

Bald hat man die Bergstation des Grasgehrenliftes erreicht. Linker Hand geht es hoch Richtung Riedberghorn. Dem Rücken des Riedberghorns entlang geht es hoch zum Gipfel. Die Aussicht von hier aus ist immer ein Genuss. Die Wolken am Himmel kündigen die erneut bevorstehende warme Wetterfront an. Schade um den Rest von Schnee.

Da mir der Schnee für die Abfahrt vom Gipfel nicht gefällt, toure ich weiter Richtung Osten dem Rücken des Riedberghorns entlang. Eine schöne Landschaft, die nicht umsonst im Herzen des Naturpark Allgäuer Nagelfluhkette liegt.

Über den Kamm geht es auf die andere Seite der Grasgehrenlifte zum sogenannten Bolgen (1.687m). Die Bergstation der Bolgengratbahn ist bald erreicht. Hier fahre ich auf der Piste zur Talstation ab. Die Piste ist übrigens bestens präpariert und so macht die Abfahrt richtig Spaß! Ein Traum.

Von der Talstation aus geht es auf dem Winterwanderweg zurück zum Wanderparkplatz.

Eine wunderschöne, leichte Tour, die ideal ist für den Einstieg.

Lawinengefahr

Das Gebiet um das Riedberghorn ist in der Regel nicht anfällig für Lawinen. Man sollte sich jedoch, wenn man wenig Erfahrung hat, an die Spuren der geübten Tourenskigeher halten und im Zweifelsfall lieber über die präparierten Pisten abfahren. So wie ich die Schneelage heute hier vorgefunden habe, würde ich die Situation als wenig kritisch einstufen. Insbesondere dann, wenn man die Tour so anlegt, wie hier beschrieben. Übrigens: im Zweifelsfall sollte man immer beim Liftbetreiber Informationen über die aktuelle Lawinensituation einholen.

Tourendaten

Wegstrecke: 7,3km
Höhenmeter: 478m
Einstufung: Leicht / Einsteigertour
Zeitaufwand: 2 ½ – 3 ½ Stunden
Parkmöglichkeiten: Wanderparkplatz Riedbergpass

Stimme und gewinne …

Outdoorblog Award 2015 - Stimme und gewinne...
Outdoorblog Award 2015 – Stimme und gewinne…

Der Outdoorblog-Award 2015 läuft bereits seit einigen Tagen und mittlerweile haben bereits viele Leser ihren Favoriten gewählt. Die erste Auslosung von Sachpreisen erfolgt in der kommenden Woche. Jede Stimme nimmt automatisch an der Verlosung teil. Ich danke Euch für Eure Unterstützung und Teilnahme und wünsche Euch bei der Verlosung viel Glück.

riedberghorn

riedberghorn - höhenprofil

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Wenn das Christkind einen Föhn bringt … (Hirschberg)

…dann haben Wintersportorte und Wintersportfreunde keine Freude. Einmal mehr dürfen wir von weißen Weihnachten träumen und müssen mit grünen, nicht weniger schönen, Weihnachten Vorlieb nehmen. Und wenn man dem 100-jährigen Kalender Glauben schenken darf, dann kehrt der Winter erst nach den Ferien wieder zurück.

Ausgangspunkt

Oberhalb von Schnepfegg (das liegt zwischen Bizau und Schnepfau) gibt es einen kleinen Wanderparkplatz in der Nähe der Alpenvereinshütte. Von hier aus wandert man auf einem schönen Güterweg in den Wald hinein. Linker Hand liegt Bizau und rechter Hand Schnepfau. Man befindet sich quasi in der Mitte.

Die Route – ideal auch für Kinder

Diese Wanderung kann auch mit Kindern gut in Angriff genommen werden. Sie ist leicht zu begehen und wer möchte, der kann den Weg immer wieder durch Passagen im Wald abkürzen. Das macht den Kleinen Spaß, denn es gibt dabei viel zu entdecken.

Der Güterweg führt durch schönen Wald hindurch und schlängelt sich langsam in die Höhe. Normalerweise sollte hier um diese Jahreszeit Schnee liegen und die man sollte auf Tourenskiern oder mit Schneeschuhen unterwegs sein. Wie dem auch sei, heute ist es eine Frühlings-/Herbstwanderung. Nicht weniger schön, nicht weniger erholsam, aber bei Leibe nicht winterlich. Föhnwolken ziehen dem Himmel entlang und es ist für die Jahreszeit eindeutig zu warm. Immer wieder schaffen Sonnenstrahlen den Wald zu durchfluten und die gefühlten Temperaturen liegen über 10 Grad.

Erst mit Erreichen der Unterhirschbergalpe auf knapp 1.159m lichtet sich der Wald und geht langsam über in Alpgebiet. Die Skilifte stehen still. Schnee ist auch hier Fehlanzeige. Lediglich auf dem südlichen Rücken der Winterstaude (1.877m) liegen einzelne Schneefelder und auch die Holenke (2.044m) ist angezuckert.

Der Fön wird immer wärmer und stürmischer und dürfte nun auch jenen Skigebieten zu schaffen machen, die sich mutig gegen die Wetterkapriolen gestemmt haben und die Wintersaison allen Unkenrufen zum Trotz eröffnet haben.

Die Sonne ist herrlich warm und erinnert an einen schönen, warmen Frühlingstag. Müsste ich die Jahreszeit schätzen, ich würde auf späteren Frühling tippen.

Die Oberhirschbergalpe wird über Wiesen und Felder erreicht. So unangenehm der Föhn für Wintersportorte und Wintersportfreunde ist, so zaubert er doch herrliche Wolkenbilder an den Himmel. Ein schönes Schauspiel, das es sich lohnt zu betrachten.

Der Rückweg erfolgt über die gleiche Route. Bleibt zu hoffen, dass der 100-jährige Kalender und die Prognosen nicht Recht behalten und wir vielleicht doch noch eine weiße Weihnacht erleben dürfen. Falls nicht, wünsche ich Euch allen wunderschöne, zwar grüne, aber erholsame und besinnliche Weihnachtsfeiertage.

Details:

 Wegstrecke 11,8km
Gehzeit 3 ½ – 4 ½ Stunden
Höhenmeter 615m
Höchster Punkt 1.506 (Oberhirschbergalpe)
Einkehrmöglichkeiten Alpen, wenn sie geöffnet haben
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz beim Alpenvereinshaus

Karte/Höhenprofil:

Hirschberg - Bizau - Schnepfegg
Von Schnepfegg auf den Hirschberg / Outdooractive.com

Hirschberg - Höhenprofil

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Die schönsten Wanderungen im Bregenzerwald

 

Der Bregenzerwald ist bekannt für seine Ursprünglichkeit, seine schönen Dörfer, seine Tradition und seine Gastfreundlichkeit. Fast scheint es so, als ob man in einer anderen Welt gelandet ist. Einer Welt, in der die Uhren noch anders ticken, als anderswo. Der Bregenzerwald kann vor allem mit Vielfalt und Herzlichkeit aufwarten. Wer hier die schönste Zeit des Jahres verbringt – seinen Urlaub – dem ist Erholung gewiss.

Leichte Wanderungen und Touren

 

Mörzelspitze (1.830m)

Morgenerwachen auf der Mörzelspitze
Morgenerwachen auf der Mörzelspitze

Die Mörzelspitze ist vielleicht einer der schönsten Aussichtsberge, wenn es darum geht, den Bodensee und seine Umgebung von seiner schönsten Seite zu betrachten. Nämlich von Oben. Die Mörzelspitze kann von vielen Seiten her erreicht werden. Mir persönlich gefällt der Anstieg über die Unterfluhalpe am besten. Zudem ermöglich diese Variante, für all jene, die noch nicht genug haben, auch den Gipfelsturm des Hohen Freschen (2.004m).

Winterstaude (1.877m)

Winterstaude - hoch über der Nebelgrenze
Winterstaude – hoch über der Nebelgrenze

Die Winterstaude ist ein wunderschöner Gipfel im Vorderen Bregenzerwald. Viele kennen sie vom Winter her – denn Egg/Schetteregg ist als Skigebiet vor allem bei Familien sehr beliebt. Die Winterstaude ist aber auch bei Wanderern beliebt. Sie bietet wunderschöne Varianten und Möglichkeiten für eine Rundtour. Das Schönste aber ist der herrliche Blick den der Gipfel dem Gipfelstürmer bietet. Egal, ob sie über den Hasenstrick, den Tristenkopf oder die östliche Flanke aufsteigen, sie werden es nicht bereuen, denn landschaftlich steht die Winterstaude kaum einem anderen Gipfel in etwas nach.

Drei Gipfel – herrliche Bergseen und wunderschöne Panoramen

Sünser See von Oben
Sünser See von Oben

Eine Wanderung, die auch Kinder begeistern wird, denn sie lässt keine Wünsche offen. Allerdings sollten ihre Kinder das Wandern gewöhnt sein, denn etwas Ausdauer ist erforderlich. Das Ziel sind drei wunderschöne Gipfel – die Sünser Spitze, der Portlakopf und das Portlahorn. Für Kinder liegt der wunderschöne Sünser See als Attraktion am Fuße der Sünser Spitze. Landschaftlich eine wunderschöne Tour, die mit der Sünser Spitze einen herrlichen Aussichtsgipfel zum Ziel hat.

Hoch Häderich (1.565m)

Hoch Häderich - Kleinod
Hoch Häderich – Kleinod

Die Nagelfluhkette und das Hochmoor am Hoch Häderich sind landschaftlich eine Besonderheit. Arten- und Pflanzenvielfalt sind kaum zu überbieten. Für alle, die nicht zu den Gipfelstürmern gehören, gibt es herrliche Rundwege durch das schöne Hochmoor. Alle anderen sollten den Hoch Häderich und den Falken in Angriff nehmen. Es sind keine echte Größen unter den Gipfeln Vorarlbergs, aber sie beeindrucken, sind landschaftlich schön und bietet schöne Blicke ins Tal. Kurzum eine Tour, die man gemacht haben sollte als Wanderfreund. Eine Tour, die man auch gut mit Kindern in Angriff nehmen kann. Übrigens: der Hädrich ist auch im Winter ein schönes Skigebiet für Familien.

Schönenbach – Käsknöpfle, Gipfel und Alplandschaft

Schönenbach - sanfte Berglandschaft
Schönenbach – sanfte Berglandschaft

Eine Wanderung, die vor allem mit Kindern immer ein schönes Highlight ist. Schönenbach ist eine herrliche Alp-/Almlandschaft und ist umrahmt von schönen Gipfeln. Schöne Touren sind von hier aus möglich – zB zum Hohen Ifen und dem Gottesackerplateau. Wer aber mit seinen Kindern unterwegs ist, der sollte die Idylle hier genießen und den Rundweg in Angriff nehmen. Immer wieder gibt es schöne Bäche, Pfützen und vieles mehr zu entdecken. Hier lässt es sich verweilen, denn Schönenbach ist in der Tat ein kleines Paradies. Nach einem ausgedehnten Tag an der frischen Luft bieten sich die allseits bekannten Käsknöpfle im Gasthof Egender an. Diese sollten sie auf keinen Fall verpassen. Sie sind ein Gedicht!

Anspruchsvolle Touren und Wanderungen

 

Zitterklapfen (2.403m)

Zitterklapfen Panorama
Der erhabene Zitterklapfen

Zugegeben, der Zitterklapfen ist kein echter Riese, wenn man es rein auf die Höhenmeter absieht. Aber gehört zu den ganz Großen Zielen, die jeder Alpinist und Bergsteiger auf seiner Karte stehen hat, wenn er in Vorarlberg unterwegs ist. Die Tour verlangt einiges ab. Neben Ausdauer und Kondition sind für den Zitterklapfen Trittsicherheit und absolute Schwindelfreiheit unabdingbar. Wer sich aber erfolgreich überwunden hat, der wird mit herrlicher landschaftlicher Schönheit beschenkt und einem Panorama, das schöner nicht sein könnte. Für jeden anspruchsvollen Bergfreund ist der Zitterklapfen ein Muss.

Hochkünzelspitze (2.397m)

Hochkünzelspitze
Hochkünzelspitze

Die Hochkünzelspitze ist ein ganz besonderer Gipfel. Er besticht nicht durch seine Höhe, aber durch sein beeindruckendes Gipfelpanorama. Der Aufstieg fordert etwas Kondition und auf dem letzten Stück vielleicht etwas Überwindung, aber hier lohnt sich wirklich jede Mühe. Die Hochkünzelspitze ist ein beliebtes Ziel vieler Tourengeher. Nicht ohne Grund, denn landschaftlich ist sie spätestens ab der Biberacher Hütte kaum mehr zu toppen.

Großer Widderstein (2.533m)

Großer Widderstein
Großer Widderstein

Der Große Widderstein gehört mit Sicherheit zu den beliebtesten Gipfelzielen am Arlberg. Kein Wunder, denn der dank seiner markanten Erscheinung und seinem herrlichen Panorama ist er eine beliebte Trophäe eines jeden Gipfelstürmers. An Wochenenden sollte man Acht geben, denn dann kann es beim schmalen Aufstieg immer wieder mal zu Steinschlag kommen. Der Aufstieg auf den Gipfel ist kurz und knackig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gehören zur Grundausstattung, aber ansonsten ein wunderschöner, leicht zu begehender Gipfel.

Vier Walser und ein Kamm

Walserkamm
Walserkamm

Eine wunderschöne Wanderung zwischen dem Laternsertal, dem Großen Walsertal und mit Blick auf den Bregenzerwald. Keine wirklich schwierige Tour, aber eine Tour, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Eine Tour, die einen herrlichen Blick auf das Rheintal, das Große Walsertal, aber vor allem auf die umliegende Bergwelt Vorarlbergs erschließt. Eine Tour im Herzen von Vorarlberg, die landschaftlich beeindruckt und wirklich kaum einen Wunsch offen lässt. Aufgrund einzelner ausgesetzter Stellen, sollten diese Tour aber nur geübte Wanderer unternehmen und last but not least: bei feuchten Verhältnissen sollten sie diese Tour nicht machen.

Weiterführende Links zum Thema

 

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Vis-a-vis vom Walserkamm – kurz, knackig und schön

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Der Walserkamm, der den südlichen Grenzpflock zum Laternsertal bildet, ist vielen ein Begriff. Wunderschöne Touren und Wanderungen sind hier möglich. Der Gehrenfalben – vis-a-vis – ist vielen noch ein Begriff, aber wenn es dem Kamm entlang ostwärts geht, dann wird es schon ruhiger und stiller. Die meisten wählen die Route über die Gärviserhöhe zurück nach Bad Laterns, für alle, die etwas ruhiges, kurzes oder vielleicht einen Trail suchen, ist diese Route hier eine Möglichkeit.

Vorbemerkung

 

Diese Variante ist kurz und knackig, also keine ausgedehnte Wanderung. Ich nehme diese gerne als Trail und versuche mich hier im Berglauf, wenn mir hier gerade danach ist. Landschaftlich ist die Tour wunderschön und bietet schöne Blicke auf die umliegende Bergwelt und auf dem Kamm reicht der Blick bis weit über den Bodensee hinaus. Die hier angeführte Variante führt oft über Stock und Stein und keine klassischen Wanderwege und auf dem Kamm entlang muss manches mal etwas Hand angelegt werden – nicht schwierig und keine Herausforderung – aber eben nicht jedermanns Sache.

Ausgangspunkt

 

Ausgangspunkt für diese Tour ist der Wanderparkplatz unmittelbar nach dem Furkajoch – also nicht direkt beim Kiosk parken, sondern 500m weiter in Richtung Damüls fahren und dort parkieren.

Von hier aus steigt man kurz in Richtung Portlaalpe auf. Nach etwas 500 Metern zweigt links ein markierter Wanderweg ab, der zurück in Richtung Furkajoch führt. Dieser ist für die hier beschriebene Tour der richtige Pfad – wär später nicht ohne Markierung wandern möchte, der kann auch über die Portlaalpe aufsteigen und quasi die spätere Abstiegsroute, auch als Aufstiegsroute wählen.

Über diesen Gebirgsweg läuft man zurück bis oberhalb des Parkplatzes, ab hier heißt es, rechter Hand quer Feld ein aufsteigen bis hoch zum Sattel. Wegbeschreibung dafür gibt es keine und hier muss man sich selbst die Route bahnen, aber mit dem Ziel vor Augen, stellt diese kein großes Problem dar.

Auf dem Kamm angelangt, trifft man nun auch wieder auf einen wenig begangenen alpinen Weg, der hoch zum namenlosen Gipfel führt. Ab und dann muss man kleine Felsen überwinden, die aber zum Spaß und zur Freude dazugehören. An feuchten Tagen kann es hier in den steil abfallenden Wiesen sehr rutschig sein, immer wieder kann es hier schneller zu Tale gehen, als gewünscht.

Auf dem Gipfel angelangt, trifft man nun auch auf den alpinen Weg, der über die Portlaalpe hier hoch führt – bekannt auch als Stechweidweg. Entlang diesem geht es nun westlich orientiert weiter Richtung Gehrenfalben. Entlang dem Kamm hat man einen schönen Blick auf Hoher Freschen, den Bodensee und den Walserkamm.

Wer hier ruhig ist, also auch den Trail ohne zu Lärmen hinter sich bringt, der kann hier in der Regel bei Dämmerung Steinwild in Hülle und Fülle entdecken.

Mir gefällt der Pfad zum Gehrenfalben sehr gut, da man den Weg immer wieder mal suchen muss und auf der anderen Seite auch dann und wann das eine oder andere Hindernis in Form von Felsen, Latschenkiefer oder ähnlichem hinter sich bringen muss. Das macht Spaß!

Ohne viel auf und ab geht es beinahe eben hinüber zum Gehrenfalben. Auf dem Gehrenfalben angelangt kann man die schöne Aussicht in vollen Zügen genießen und nach einer kurzen Pause dem Kamm entlang wieder Richtung Parkplatz zurückkehren. Allerdings steigt man dieses Mal über die Portlaalpe ab.

Eine schöne Variante, die für eine kurze Wanderung ideal ist, aber auch als Trail Spaß macht und für den Einstieg optimal ist. Landschaftlich ist die Gegend hier sehr reizvoll und kann mit einer schönen Artenvielfalt aufwarten. Auch für Kinder ist diese Route bestens geeignet, denn es gilt ab und dann nicht nur den Weg zu entdecken, wie ein Indianer, sondern es gibt auch viel anderes zu sehen.

 

Wegstrecke 6,6km
Gehzeit 2 ½ – 3 ½ (als Berglauf natürlich deutlich flotter J)
Höhenmeter 385hm
Höchster Punkt Gehrenfalben (1.938m)
Einkehrmöglichkeiten Unterwegs keine
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz, unterhalb des Furkapass

 

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Wald, Schlucht und Wasser – eine Tour für Kinderherzen

 

Kinderherzen sind nicht immer leicht für Wanderungen zu begeistern. Es will etwas erlebt werden, etwas entdeckt und gesehen werden. Und natürlich sollte jede Tour auf die Ansprüche und Möglichkeiten der Kinder ausgelegt sein. Eine Überforderung führt zu einem negativen Erlebnis, das die Lust an der Natur für lange Zeit nehmen kann. Die hier vorgestellte Route ist eine Tour, die zum einen von der länge her ideal ist, vieles zu bieten hat und zudem jederzeit verkürzt werden kann. Aber die Krönung ist das Grillen am Bach und das Staudamm bauen.

 

Ausgangspunkt Wanderparkplatz Alplochschlucht

 

Wer mit dem eigenen PKW anreist, der fährt auf der Fahrstraße Richtung Ebnit über die neu errichtete Rappenlochschlucht Brücke. Nach etwa 500 Metern führt diese rechts weiter in Richtung Ebnit, hier hält man sich links und fährt eine schmale Straße in den Wald hoch (im Winter gibt es hier oft kein Durchkommen, da nicht geräumt wird). Nach einigen Fahrmetern – direkt in der links Kurve – befindet sich ein Schotterplatz, hier kann man das Auto abstellen bzw. auch 500 Meter später. Wer die erste Parklücke wählt, läuft die 500 Meter entlang der Straße bis zur nächsten rechts Kurve hoch und läuft von hier den Schotterweg in Richtung Kobelbach hinab.

Eine kleine Brücke führt über den schön rauschenden Fluß und auf der anderen Seite wieder hoch. Nach nur wenigen Wegmetern, zweigt ein wunderschöner Waldweg rechts ab. Über diesen geht es hoch zum Kobelwald.

Durch den Kobelwald zur Kobelalp

 

Durch den schönen Kobelwald geht es durch herrlichen Mischwald (im Herbst ein echter Traum) hoch zu in Richtung Kobelalpe. Unterhalb rauscht der wilde Kobelbach an dem nicht selten gegrillt wird und vor allem für Kinder ein kleines Paradies ist. Ein Abstecher – etwas später – lohnt sich auf alle Fälle und sie werden sehen die Kinderherzen werden begeistert sein.

Hat es am Vortrag geregnet, dann ist aber auch der Kobelwald für Kinder eine Entdeckungsreise, denn dann tummeln sich hier Weinbergschnecken, Salamander und andere Tiere. Und man muss sie nicht einmal suchen, sie kreuzen den Weg, selbstverständlich und einfach so.

Gerade die Salamander begeistern Kinderhände und nehmen die Angst vor der Natur und ihren Bewohnern.

Mit Erreichen der Lichtung blickt man auch schon auf die wunderschöne Kobelalpe. Eine kleine, aber sehr feine Alpe. Wer bereits Hunger hat, der kann sich hier mit einer hervorragenden Jause verwöhnen lassen.

Hinter der Kobelalpe führt der Schotter-/Güterweg weiter in Richtung Rappenlochschlucht und zurück in Richtung Kobelbach. Genau auf dieser Route bleibt man nun, wenn man es mit den jungen Begleitern gut meint.

Bevor man Richtung Unterfluhalpe hoch läuft, lädt der schöne Kobelbach zum Grillen ein. Eine Einladung, die man im Sinne der Kinder unbedingt annehmen sollte, denn der Bach liegt idyllisch, ist nicht wirklich gefährlich und lädt zudem zum „Baumeistern“ ein. Eine perfekte Kombination und eine schöne Stelle für das Abenteuer ist hier rasch gefunden, wenn man sich vor etwas Gestrüpp nicht scheut.

Anschließend geht es dem Güterweg entlang hoch in Richtung Unterfluhalpe, der Hoher Knopf (1.092m) ist rechter Hand die höchste Erhebung. Wer möchte kann von hier aus auch ausgedehntere Touren in Angriff nehmen. Da diese Tour aber vor allem Kinder begeistern soll, die noch nicht so geübt sind, gilt es hier keine Erweiterungen vorzunehmen.

Bei der nächsten Weggabelung hält man sich rechts und wählt den Waldweg unterhalb des Hoher Knopf geht es in einem wunderschönen Wald zurück in Richtung Ausgangspunkt. Unterhalb rauscht der rauscht schon bald wieder der schöne Kobelbach und auf den schönen Waldwegen gibt es erneut viel für die Kleinsten zu entdecken.

Bald schon hat man den Ausgangspunkt wieder erreicht. Eine wunderschöne, sehr leichte, aber interessante Tour. Natürlich vor allem für Kinder, aber auch für Genießer, die einfach gerne einmal etwas Abschalten möchten. Außer dem Rauschen des Baches vernimmt man hier nicht viel. Also ein wahrer Ort der Einkehr.

Mit der angeführten Grill- und Bauarbeiterpause am Kobelbach kann man sich hier gut und gerne auch einen Tag verweilen. Den Kleinen geht hier das Programm so schnell nicht aus und für gute Stimmung und Laune ist so bei allen gesorgt!

Für Kinder kann ich zudem ein kleines, günstiges Fernglas wärmstens empfehlen. Zumindest bei meiner Mannschaft hat sich diese Investition mehr als nur gelohnt. Günstige Ferngläser gibt es bereits ab € 25,–. Keine Sorge, diese erfüllen bereits ihren Zweck. Das kleine Fernglas von Hama (Hama Optec 12×25) ist leicht, kostengünstig, passt beinahe in jede kleine Tasche und beispielsweise in der Outdoorrubrik von Otto zu haben.. Ein Begleiter, den die Kinder nur sehr selten vergessen werden, denn im Gegensatz zu vielen größeren Naturfreunden, haben sie noch Geduld und Ausdauer im Beobachten der Tierwelt.

 

Wegstrecke 6km
Gehzeit 2-3 Stunden
Höhenmeter 339m
Höchster Punkt 1.024m
Einkehrmöglichkeiten Kobelalpe
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz (Alplochschlucht)

 

Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
kobelbach höhenprofil
Quelle: outdooractive.com

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