Archiv der Kategorie: Südtirol

Im Herzen der Dolomiten – zwischen Sextner und Pragser Dolomiten

Die DREI ZINNEN, UNESCO Weltnaturerbe, sind viel mehr als das Wahrzeichen der Dolomiten, sie sind das Herz dieser anmutigen Bergkulisse. Das Hochpustertal ist eingebettet zwischen den Sextner und Pragser Dolomiten und ein Paradies für Natur- und Sportliebhaber. Naturschönheiten, wie der Pragser Wildsee, die Drei Zinnen oder das Fischleintal gehören zu jenen Plätzen, die nicht nur Aktiven ein Begriff sind, sondern auch allen anderen ein Begriff sind! Herrliche Bilder dieser abwechslungsreichen Landschaft hat jeder von uns schon einmal gesehen.

Urlaub im Herzen der Dolomiten – Innichen (San Candido)

 

hochpustertal logo                                                           sporthotel tyrol logo

 

Das Hochpustertal mit seinen Orten Sexten, Innichen, Toblach, Niederdorf und Prags stiftet gemeinsam mit dem Sporthotel Tyrol in Innichen

3 Übernachtungen für 2 Personen mit Halbpension im:

Sporthotel Tyrol & Wellness ****

Die Region im Herzen der Dolomiten begeistert mit seiner landschaftlichen Schönheit und seiner Vielfalt Jung und Alt und Familien wie Singles. Das Hochpustertal ist zu jeder Jahreszeit beliebt bei seinen Besuchern – im Winter werden Wintersportfans mit herrlichen präparierten Pisten in hochalpiner Landschaft verwöhnt und in den anderen Jahreszeiten begeistert die eindrucksvolle, imposante Schönheit der Sextner und Pragser Dolomiten die Besucher.

Drei Zinnen
Drei Zinnen (UNESCO Weltnaturerbe) – Foto: Oberhofer

Das Hochpustertal bietet für jeden etwas und verwöhnt seine Gäste neben typischer Südtiroler Gastfreundschaft mit einem Gesamtpaket, das jeden Urlaub zu einem wahren Traum werden lässt. Im Sommer können sich Kinder, während die Eltern die Gipfel der Dolomiten erklettern, im „Aquafun“ vergnügen. Wer im Winter genug von den Skiern hat, der kann sich mit lustigen Abfahrten mit dem „Funbob“ vergnügen.

Innichen (San Candido)
Innichen im Winter – Foto: Schoenegger

Innichen – ein Urlaubsort mit Flair

Innichen (San Candido)
Innichen – ein Urlaubsort mit Traumkulisse

Der Gewinner des Hauptpreises verbringt 3 Nächte mit Halbpension in der schönen Marktgemeinde Innichen (auf italienisch: San Candido). Der schöne, heimelige Ort wartet mit städtischem Flair und einer regen Fußgängerzone auf. Letzter lädt zum Flanieren, Shoppen und Ausspannen ein. Durch den  Erlebnisberg, Haunold, und das Schwimmbad Acquafun ist Innichen vor allem bei Familien sehr beliebt.

Innichen (San Candido)
Shopping mit Flair in Innichen – Foto: Schönegger

Sportlich aktive Gäste kommen sowohl im Sommer, zum Beispiel beim Radfahren oder Moutainbiken, als auch im Winter voll und ganz auf ihre Kosten.

Und nicht zuletzt ist Innichen ein idealer Ausgangspunkt um die beeindruckenden Dolomiten zu erkunden.

 

Skivergnügen Hochpustertal - Foto: Tschurtschenthaler
Skivergnügen Hochpustertal – Foto: Tschurtschenthaler

 

3 Übernachtungen vom Feinsten im Herzen der Dolomiten – Sporthotel Tyrol

Sporthotel Tyrol
Sporthotel Tyrol

Das Sporthotel Tyrol liegt im Herzen von Innichen. Mit seiner hervorragenden Lage ist das Hotel der ideale Ausgangspunkt für einen Aktivurlaub im Herzen der Dolomiten. Das Küchenteam des Hotels ist bekannt für seine ausgezeichnete Küche. Der Gast wird hier mit mediterranen und typischen Südtiroler Spezialitäten verwöhnt.

In der wunderschönen Wellness- und Verwöhnlandschaft kann der Gast seine Seele „baumeln“ lassen. Ein wunderschönes Hallenbad, der Whirpool, die Wellnesslandschaft mit Stubensauna, das türkische Dampfbad, das Vitarium und vieles mehr laden zum Relaxen ein.

Sporthotel Tyrol Hallenbad
Sporthotel Tyrol Hallenbad

Besonders imposant sind die Kellerräumlichkeiten aus dem 16. Jahrhundert. Hier befindet sich auch ein Billardtisch für abendliches Vergnügen in schönem Ambiente. Für Kinder gibt es ein Kinderspielzimmer, das keine Wünschen offen lässt.

Das Hochpustertal, das Sporthotel Tyrol und Innichen sind die ideale Kombination für einen garantiert traumhaft schönen und erholsamen Urlaub im Herzen der Dolomiten.

Weitere Details zum Hotel findest Du hier.

Die Gewinner der heutigen Ziehung sind …

Gewinner Preis Lieblings-Blog Bemerkung
 Carla Sophie B. 3 Übernachtungen mit Halbpension für 2 Personen im Sporthotel Tyrol  Outdoorhighlights  –

 

Outdoorblog Award 2015

Outdoorblog Award 2015 - Publikumspreis
Outdoorblog Award 2015 – Publikumspreis

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Schlossberg (Monte Castello) – Wanderung in der Schwarzenbachschlucht

 

Auer ist ein kleiner Ort im südlichen Südtirol. Der Name „ouwa“ bedeutet soviel, wie von Wasser umgeben. Kein Wunder mutet Auer doch beinahe wie eine Halbinsel am Verlauf des Schwarzenbach an. Laut einer Sage soll an genau diesem Ort früher eine große Stadt gestanden haben, die für ihren Reichtum und ihre Schönheit bekannt war. Aufgrund des ausschweifenden und lasterhaften Lebenswandels, den die Bürger führten, soll Gott beschlossen haben, die Stadt zu vernichten. Zumindest an Schönheit hat die Umgebung hier nichts verloren, soviel steht fest, wenn man die hier angeführte Wanderung unternimmt.

Ausgangspunkt Auer

 

Ausgangspunkt für diese schöne Rundtour ist Auer. Dort wo sich der Montanerbach und der Schwarzenbach treffen – am südlichen Ende der Ortschaft – startet diese landschaftlich wunderschöne Wanderung.

Auf der Katzenleiter hoch zum Schlossberg

 

Entlang dem Schwarzenbach führt die sogenannte „Katzenleiter“ mit ihren 550 Stufen hoch in Richtung Schlossberg. Die Katzenleiter 1 führt über viele Stufen hoch zum Wasserfall des Schwarzenbach. Als Katzenleiter wird im Südtirol ein steiler Fußsteig bezeichnet. Auch zur Katzenleiter gibt es eine Geschichte, wie zu so vielem im schönen Südtirol. Der Erzählung nach sollen einige Stufen der Katzenleiter vom Maultier hinterlassen worden sein, das das Jesuskind auf der Flucht von König Herodes getragen haben soll. An einer besonderen Stelle, die eine kleine Vertiefung aufweist, steht das Wasser nach Regenfälle gerne etwas länger, hier soll Maria Jesus die Windeln gewechselt haben.

Die Katzenleiter hat es in der Tat in sich und so ist sie vielleicht nicht jedermanns Sache und vor allem Wanderer mit Herz- und Kreislaufproblemen sollten sich hier in Acht nehmen, insbesondere an warmen Sommertagen.

Wer aber entlang den Stufen das Ziel, den Schlossberg erreicht, der wird mit einer schönen Aussicht auf Auer und Tramin belohnt. Noch mehr aber verzaubert immer wieder der Blick auf die Schwarzenbachschlucht.

Über Karnol zum Brückenwirt

 

Der Weg vom Schlossberg führt weiter Tal einwärts. Erste Gehöfte kreuzen den Weg und der Wald lichtet sich zusehends. Leicht ansteigend führt der Weg weiter bis man die kleine Straße „Aldein-Deutschnofen“ quert. Nur kurz läuft man dieser entlang, ehe man Richtung Gurndin weiter in Richtung Weißhorn wandert.

An der Weggabelung – Gsalbenbach/Hohlen – wandert man hinab in Richtung Gsalberbach. Diesen quert man und wandert weiter in Richtung Hohlen und Brantenbach. Auch diesen schönen Bach quert man, ehe man auf der anderen Talseite wieder zurück in Richtung Auer wandert. Ein schöner Waldweg führt direkt zum Brückenwirt, der bei Bikern, Wanderern und anderen Genussfreunden sehr beliebt ist.

Beim Brückenwirt überquert man die Fahrstraße und wandert direkt auf der anderen Seite auf einem schönen Waldweg nun wieder leicht ansteigend unterhalb des Cisloner Berg hoch. Hier befindet man sich nun im wunderschönen Naturpark Trudner Horn.

Für den Abstieg wählt man nicht den Bahnweg, der als erstes den Weg kreuzt, sondern den etwas später talwärts führenden Waldweg. Der Bahnweg ist bei Bikern sehr beliebt und für Wanderer daher nur bedingt zu empfehlen. Vor allem dann, wenn man mit Kindern unterwegs ist.

Durch den Wald geht es zurück nach Kalditsch und von hier weiter zum schönen Schloss Enn, das oberhalb vom malerischen Ort Montan liegt. Von Montan führt ein schöner lichter Waldweg zurück nach Auer.

Eine wunderschöne Wanderung, die sehr viele wunderschöne Eindrücke bietet, mit Abwechslung und herrlicher Natur aufwarten kann. Eine Wanderung, die vor allem auch für Familien mit Kindern ein absolutes Highlight ist, wenn diese etwas Übung und Kondition mitbringen.

 

 

Wegstrecke 14,1km
Gehzeit 5-6 Stunden
Höhenmeter 833m
Höchster Punkt Woller (834m)
Einkehrmöglichkeiten Brückenwirt, Auer, Montan, Kalditsch
Parkmöglichkeiten Auer

 

Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
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Castelfeder – wandern auf prähistorischen Spuren

 

Wandern , Natur und Geschichte – das vereint die Wanderung im südlichen Südtirol. Castelfeder ist eine prähistorische und römische Siedlung. Strategisch liegt Castelfeder, der Prophyrhügel, äußerst ideal bei Montan oberhalb von Auer. Castelfeder ist aber nicht nur für historisch interessierte ein Erlebnis, sondern Castelfeder kann auch landschaftlich beeindrucken.

Ausgangspunkt Neumarkt

 

Natürlich könnte man diese Wanderung auch deutlich kürzer anlegen, wenn man aber schon auf geschichtsträchtigen Spuren wandert, dann sollte man das richtig machen. Daher startet diese Tour im schönen, kleinen Neumarkt. Über den Mazoner Spazierweg steigt man durch lichten Wald auf zur ersten Sehenswürdigkeit dieser Tour, der Ruine Kaldiff. Den Überlieferungen nach haben die Herren von Enn die Burg erbaut. Später ging diese in den Besitz von Payr von Altenburg über. Ein schönes Bauwerk an aussichtsreicher Stelle.

Pinzoner Egger

 

Unmittelbar hinter der Ruine Kaldiff führt ein schöner Waldweg leicht abfallend zum rauschenden Bach. Diesen überquert man und steigt auf der anderen Seite in Richtung Pinzoner Egger auf. Mit Erreichen der letzten Bäume hat man von hier aus einen wunderschönen Blick in die Ortschaften im Tal. Tramin auf der anderen Talseite, die Leuchtenburg und all die anderen landschaftlichen Schönheiten sind von hier aus zu bewundern. Auf dem schmalen Fahrweg wandert man weiter in Richtung Pinzon und Lindenhof. Castelfeder hat man von hier aus bereits im Visier und wandert direkt darauf zu.

Im Kühmösel angelangt wählt man nicht den direkten Weg hoch auf Castelfeder, sondern den Weg, der unterhalb der Erhebung um Castelfeder herum führt. Eine sehr lohnende Umrundung der interessanten Erhebung durch wunderschönes Waldgebiet.

Auf dem Rundweg Forchwald wandert man nun unterhalb von Castelfeder in Richtung Auer, bis man den schönen Ort am nördlichen Ende von Castelfeder erreicht. Von hier aus steigt man nun auf der Nordostseite auf, erneut durch wunderschönes, abwechslungsreiches Waldgebiet. Immer wieder sind Echsen und andere Tiere zu bewundern, die sich hier offensichtlich richtig heimisch fühlen.

Mit Erreichen der Mauerreste von Castelfeder wird dem Wanderer klar, warum hier die Römer und später andere ihre Zelte aufgeschlagen haben. Strategisch liegt Castelfeder äußerst günstig und von hier aus konnte man die Handelsweg in und aus dem Südtirol bestens im Auge behalten. Auf der Südseite von Castelfeder steigt man nun wieder ab in Richtung Kühmösel. Nur kurz steigt man Richtung Pinzon auf, ehe man nach wenigen Metern in Richtung Montan aufsteigt. Bevor man in die Ortschaft wandert, zweigt man rechts in Richtung Süden auf den Bahnweg ab. Ein wunderschöner Weg, der oberhalb des Tales liegt und somit einen wunderschönen Blick auf den Süden Südtirols eröffnet. Ein sehr lohnender Abstecher.

Der Weg führt entlang der ehemaligen Fleimstalerbahn. Für Familien mit Kindern ein echtes Highlight. Am Ende des Weges führt ein schöner Wiesenweg zurück in Richtung Neumarkt.

Eine wunderschöne Wanderung, die landschaftlich beeindruckt, aber vor allem auch wirklich viele Möglichkeiten für Entdeckungen bietet. Eine sehr lohnende Tour, die ideal auch für Familien mit Kindern ist. Für mich ist die Tour ein echtes Highlight im Süden Südtirols.

 

 

Wegstrecke 12,8km
Gehzeit 4-5 Stunden
Höhenmeter 563m
Höchster Punkt
Einkehrmöglichkeiten Neumarkt, Montan, Auer
Parkmöglichkeiten In Neumarkt

 

 

castelfeder - höhenprofil
Quelle: outdooractive.com
castelfeder
Quelle: outdooractive.com

 

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Kaltern – das Frühlingstal und die Montiggler Seen

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Wer im schönen Kaltern seinen Urlaub verbringt, der kommt an dieser wunderschönen Tour nicht vorbei. Landschaftlich besticht sie durch Arten- und Pflanzenvielfalt. Wunderschöne Seen, alte Dörfer mit ursprünglichem Charakter und Blütenpracht machen diese Wanderung zu einem echten Highlight. Zugegeben, es fehlt an einem Gipfel, aber das macht die wunderschöne Natur in dieser Gegend ohne Probleme weg.

Ausgangspunkt Kalterer See

 

Ausgangspunkt für diese schöne Wanderung am östlichen Ufers des Kalterer See ist die Parzelle Geier am See. Hier befindet sich auch ein Freibad für all jene, die im warmen See ein Bad genießen möchten. Entlang dem Seerundweg geht es an das östliche Ufer des Kalterer See.

Durch einen schönen Waldweg geht es oberhalb der schmalen Fahrstraße in Richtung Kaltern. Hier ist es noch sehr flach und so ist genügend Zeit, um hier die Pflanzenvielfalt und den schönen Blick auf die Weingärten zu genießen.

Frühlingstal und Montiggler Seen

 

Bei Erreichen der Fahrstraße erreicht man auch das Tor zum eigentlichen Highlight dieser Wanderung, nämlich dem Frühlingstal. Einheimische empfehlen diese Wanderung gerne als absolutes Highlight und sie sollen Recht behalten, denn das Frühlingstal wartet mit allem auf, was sich der Naturliebhaber erträumt. Kleine Bächlein, die sich durch den Wald schlängeln. Vögel, die ihr Konzert unverdrossen singen und viele verschiedene blühende Blumen und Bäume. Entlang dem Angelbach geht es durch diesen schönen, ja einzigartigen Wald.

Als bald sich der Wald lichtet, erschließt sich dem Wandersfreund ein schöner Blick auf das urige, ursprüngliche Örtlein Montiggl. Hier fühlt man sich beinahe in eine andere Zeit versetzt. Unterhalb der Ortschaft geht es entlang der Waldgrenze zum ersten der Montiggler Seen. Schilf bewachsen und mit dem alten Schlössl stößt man auch hier wieder auf eine wahre Augenweide. Entlang dem südlichen Ufer führt ein kleiner verträumter Weg ans östliche Ufer des Sees. Einmal mehr führt ein idyllischer Waldweg über Wurzeln östlich weiter zum Kleinen Montiggler See, der beinahe noch mehr verzaubert.

Ein wunderschöner Waldweg führt um den See herum und so wandert man um den Kleinen Montiggler See herum und läuft am nördlichen Ufer der beiden Seen zurück in Richtung Montiggl. Wer möchte, der kann am westlichen Ufer des Großen Montiggler See eine Pause einlegen und ein Bad im schönen Freibad genießen. Zurück beim Schlössl am See führt von hier ein Weg zum Langmoos.

Einmal mehr gilt es herrliche Natur und Landschaft zu bewundern, ehe man den See erreicht. Ab hier geht es nun zum ersten Mal bergauf. Der Jagenberg liegt auf knapp 600 Höhenmeter. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum höchsten Punkt der Wanderung, dem Mitterberg (Sasso di Mezzo). Östlich vom Zwölferbühl (Dosso Dodici) geht es zurück in Richtung Kalterer See.

Eine ausgedehnte Wanderung, die mit Sicherheit landschaftlich zu den schönsten gehört und nie langweilig wird. Hier sollte man sich Zeit nehmen, um die ursprüngliche Schönheit richtig genießen zu können. Die Tour ist auch bestens für Kinder geeignet, denn hier gibt es wirklich viel zu entdecken!

 

Wegstrecke 16,6km
Gehzeit 4 ½ – 5 ½ Stunden
Höhenmeter 481m
Höchster Punkt Mitterberg (661m)
Einkehrmöglichkeiten Montiggel, Kalterer See, Kaltern
Parkmöglichkeiten Parzelle (Freibad) Geier am Kalterer See

 

Frühlingstal - Höhenprofil

Frühlingstal

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Leuchtenburg am Kalterer See (Lago di Caldaro)

 

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Der Kalterer See ist vielen ein Begriff. Kein Wunder ist er doch bekannt für seinen herrlich, leichten Wein. Der Kalterer See ist ein kleiner See, der lediglich 1,8km lang und 0,9km breit ist. Er liegt zwischen zwei – für ihren Wein bekannten Orte – nämlich Kaltern und Tramin. Der Kalterer See gilt neben dem Klopainer See als einer der wärmsten Seen in den Alpen. In den Sommermonaten erreicht seine Temperatur gerne 28°C. Der See, so die Sage, geht auf eine Begebenheit mit Jesus und seinen Jüngern zurück.

Der Kalterer See und seine Geschichte

 

Wenn man den Erzählungen bzw. Sagen glauben darf, dann geht die Entstehung des Kalterer See auf eine Begebenheit mit Jesus zurück. Dort wo sich heute der See befindet, soll in frühen Jahren eine Ortschaft mit boshaften und unbarmherzigen Menschen gewesen sein. Jesus soll mit seinen Jüngern genau dort Halt gemacht haben. Er bat einen alten Mann um Wasser und Brot, der man selbst war aber so arm, dass er Jesus und den Jüngern nur Wasser reichen konnte. So ging Petrus in die Ortschaft und wollte dort um Essen bitten. Er kehrte aber ohne etwas zurück, da die Menschen im Ort nichts abgeben wollten. Jesus soll in seinem Zorn das Wasser verschüttet haben, das zu einem reißenden Strom wurde und die Ortschaft versenkte. Der alte Mann, der Wasser gereicht hatte, überlebte und wurde dank der Fischerei im See zu einem wohlhabenden Mann.

Leuchtenburg – kein mächtiger Gipfel, aber eine schöne Ruine auf einem schönen Aussichtspunkt

 

Ausgangspunkt für diese schöne Wanderung am östlichen Ufers des Kalterer See ist die Parzelle Geier am See. Hier befindet sich auch ein Freibad für all jene, die im warmen See ein Bad genießen möchten. Entlang dem Seerundweg geht es an das östliche Ufer des Kalterer See.

Von dort geht es über die Parzelle Kreith in den schönen Wald der Leuchtenburg. Zwischen farblich wunderschönen Laubbäumen geht es sanft steigend bergwärts. Immer wieder wird man mit wunderschönen Blicken auf den See belohnt. Schon bald hat man die ersten Höhenmeter hinter sich und blickt auf den Kreither Sattel mit seinem schönen, alten Hof, der im Hintergrund die schöne Laimburg versteckt.

Der schöne Weg führt weiter durch wunderschönen Wald, der mit herrlichen Farben aufwarten kann. Ein Traum. Über Serpentinen schlängelt sich der Weg hoch zur Leuchtenburg. Eine wirklich wunderschön gelegene Ruine, die zudem mit einem erhabenen Rundumblick aufwarten kann. Es besteht kein Zweifel, warum gerade hier eine Burg errichtet wurde, denn der Blick erschließt die gesamte Umgebung.

Von der Leuchtenburg steigt man wieder ab und kehrt zurück auf den Aufstiegsweg. Sobald man den Forstweg wieder erreicht hat, läuft man weiter nach Süden in Richtung Mitterberg. Entlang dem Grat, mancher Orts leicht unterhalb, geht es zu den Rosszähnen, der höchsten Erhebung auf dieser schönen Tour. Auch hier wird man mit einem schönen Blick belohnt. Der Abstieg erfolgt in Richtung Süden. Ehe man nach einem kurzen Abstieg eine Weggabelung erreicht, bei der man sich wieder Richtung Norden hält. Durch herrliche, bunte Wälder geht es retour in Richtung Leuchtenburg.

Schon bald hat man den ursprünglichen Weg wieder erreicht und kann so zum Kalterer See zurückkehren und hier bei einem herzhaften Glas Wein den Tag ausklingen lassen.

Ein wunderschöner Spaziergang in herrlicher Natur, der wirklich für jeden Naturliebhaber und Genießer bestens geeignet ist.

 

Wegstrecke 11,4km
Gehzeit 3 ½ – 4 ½ Stunden
Höhenmeter 519m
Höchster Punkt Rosszähne (608m)
Einkehrmöglichkeiten St. Josef am Kalterer See, sowie andere Lokale um den See herum
Parkmöglichkeiten Parzelle (Freibad) Geier am Kalterer See

 

Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
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Monte Slimber (2.204m) – Bilderbuch im Fersental

Das Fersental (Val Fersina) ist eine sogenannte „Sprachinsel“ der Zimbern in Oberitalien. Das schöne, ursprüngliche Tal liegt in der Region Trentino-Südtirol und ist nicht nur sprachlich und landschaftlich betrachtet eine Besonderheit. Im Fersental wird fersentalerisch gesprochen – auch heute noch. Zwar nur von rund tausend Menschen, aber immerhin. Das Tal selbst gehörte während des Ersten Weltkrieges noch zu Österreich-Ungarn, wurde aber nach dem Ersten Weltkrieg zusammen mit Welschtirol den Italienern zugesprochen.

Ausgangspunkt – Palù del Fersina

 

Ausgangspunkt für diese herrliche Wanderung ist der Hauptort am Ende des Fersentales, Palù del Fersina. Ein kleiner, ursprünglicher Ort, der in der Tat aufgrund der alten Gehöfte eine wahre Augenweide ist. Die Gegend hier entspricht dem üblichen Bild der Gebirgslandschaften im Südtirol. Vegetation und Farben sind ident. Die Gipfel und Felsmassive erinnern an die Dolomiten. Kein Wunder sind sie doch so weit nicht entfernt.

Über das Val Tasàineri steigt man durch einen herrlichen Waldweg auf zum Maso Auzertol. Südlich liegt der Monte Stanga und nördlich liegt der Monte Conca. Steht geht es bergauf, bis man den Passo di Palù di Calamento erreicht hat. Am Passo treffen viele herrliche Wanderrouten aufeinander und so trifft man hier nicht selten den einen oder anderen Wandersfreund.

Hier hält man sich südlich in Richtung Rifugio Sette Selle – immer mit Blick auf das Hauptziel den Monte Slimber, der linker Hand oder östlich von uns liegt.

Monte Slimber – Aussichtskanzel mit herrlichem Blick

 

Der Monte Slimber ist von hier rasch erreicht und eröffnet einen beeindruckenden Blick über die umliegende Bergwelt. Der Blick reicht bis in die Dolomiten und man kann von hier aus den einen oder anderen beeindruckenden und bekannten Dolomitengipfel erspähen. Vis-à-vis liegt die Sette Selle und ihr Felsmassiv. Ein wirklich herrlicher Anblick.

Über den Grat geht es über steiniges Gelände weiter unterhalb des Cima Cagnon vorbei. Die Landschaft hier wird immer karger und geht erst wieder ab dem Sattel in Grün über. Oberhalb des Lago d’Ezze und direkt unter der Felswand geht es retour in Richtung Cima di Sette Selle. Spätestens hier hat man den Eindruck in den Dolomiten zu wandern.

Der Sattel unterhalb der Cima di Sette Selle ist bald erreicht. Wer noch Kraft, Ausdauer und Lust auf einen wirklich beeindruckenden Gipfel hat, der nimmt den Gipfel der Sette Selle mit. Mit leichter Kraxelei, die hier wirklich Spaß macht, kann man hier einen wirklich schönen Gipfel erklimmen. Alle anderen steigen ab in Richtung Rifugio Sette Selle. Erst kurz vor der schönen, idyllisch gelegenen Hütte erreichen wir wieder die Waldgrenze. Die Hütte liegt dem Monte Slimber zu Füßen. Eingebettet in eine wahrhaft beeindruckende Natur.

Hier sollten sie unbedingt einen Einkehrschwung machen – denn Lorenzo und Monika wissen ihre Gäste zu verzaubern! Eine der wohl angenehmsten und schönsten Berghütten in den Alpen. Soll heißen, wer hier nicht zu kehrt, der ist selbst schuld.

Ab der Hütte geht es durch den schönen Bosco Laner retour nach Palù. Immer wieder wird man von herrlichen Blicken ins Tal überwältigt. Rauschende Bergbäche und eine bunte Artenvielfalt runden das Bild ab. Einfach nur schön.

Eine der wohl schönsten Touren im schönen Trentino. Eine Tour für Genießer und solche, die dem Zauber der Südtiroler Alpen nicht wiederstehen können.

Daten :

  • Wegstrecke: 8,7km
  • Dauer: 4 – 5 Stunden
  • Höhenmeter: 994m
  • Höchster Punkt: 2.204m
  • Parkmöglichkeit: Palu del Fersina
  • Einkehrmöglichkeiten: Rifugio Sette Selle

höhenprofil

monte slimber

 

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Bellavista (1.676m) – eine Wanderung entlang dem Mendelkamm

Kalterer See
Kalterer See

Der Mendelkamm ist eine 35 Kilometer lange Gebirgsgruppe im Südtirol und Trentino. Der Mendelkamm gehört zu den südlichen Kalkalpen. Der Mendelkamm führt oberhalb der Weinstraße entlang und bietet nicht nur einen traumhaft schönen Blick auf die Weinstraße, sondern auch auf die gegenüberliegenden Südtiroler und Trentiner Gebirgsgruppen. Der Mendelkamm ist häufig in Wolken gehüllt. Mit seinen hohen Gipfeln fängt er häufig die Wolken ab und so kann es vorkommen, dass man bei strahlendem Sonnenschein im Kalterer See baden kann und auf dem Mendelkamm in ein dichtes Paket von Wolken gehüllt ist.

Ausgangspunkt für die hier beschriebene Wanderung ist St. Nikolaus bei Kaltern. Hier liegt die Talstation der Zahnradbahn, die auf den schönen Mendelpass (1.363m) führt. Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist, sollte man sich diese schöne Fahrt mit der Bahn nicht nehmen lassen. Bereits auf dem Mendelpass hat man einen schönen Blick auf die im Tal liegende Weinstraße. Ein kleines Nest der Ort Mendel beim Pass, aber irgendwie schön.

Über den Mendelsteig geht es durch schöne Waldwege langsam steigend hoch. Eine bunte Vegetation, die sich hier dem Wanderer erschließt. Der Weg führt zum Rifugio Genzianella (Enzianhütte), die auf 1.450 Höhenmetern liegt. Etwas nach der Hütte zweigt ein kleiner Pfad ab in Richtung Kalterer Berg (Monte Caldaro, 1.488m). Durch den Wald führt ein schmaler Pfad hoch zum Gipfel. Kaltern liegt zu Füßen und erneut hat man das Gefühl alle Berge Südtirols überblicken zu können.

Nach einer kurzen Rast geht es zurück auf den ursprünglichen Waldweg, der weiter dem Kamm entlang führt.

Mendelkamm - Blick auf die Südtiroler Berge
Mendelkamm – Blick auf die Südtiroler Berge

Wer erneut eine schöne Aussicht genießen möchte und noch genügend Ausdauer für den Rest des Weges hat, der steigt zum Glockenbühel (1.554m). Ein Aufstieg, der sich lohnt, denn dieser Aussichtspunkt bietet ein herrliches Panorama.

Ab hier geht es leicht steigend zur beliebten und viel besuchten Halbweghütte (Rifugio Mezzavia). Die Hütte ist bei Wanderern und Bikern gleichermaßen beliebt und hat zudem einen Buszubringer. Kein Wunder, dass sich an diesem Kleinod also kleine Menschenmassen an schönen Tagen sammeln. Kurz vor dem Abstieg zum Kalterer See geht es hoch zur höchsten Erhebung dieser Tour, der Bellavista (1.676m). Einmal mehr wird man mit einem herrlichen Rundumblick belohnt.

Über einen steil abfallenden Gebirgspfad geht es nun talwärts. Herrliche Eindrücke und Blicke ins Tal und auf den Kalterer See wechseln sich hier ab. Erst mit Erreichen des Prazoll wird der Weg etwas flacher und geht am unteren Ende des Weges in einen Güter-/Forstweg über, der nach Ziegelstadel führt. Ab hier ist es nicht mehr weit nach Altenburg mit dem schönen Kirchlein St. Peter.

Unterhalb der heutigen Kirche liegen die Überreste der alten Kirche St. Peter. Eine der ältesten Kirchen hier in der Region. Die Überreste befinden sich in einem herrlich, beinahe Urwald ähnlichen Waldgebiet. Eindrucksvoll.

Über die Rastenbachklamm geht es über Stufen, Stiegen und Brücken talwärts. Die Rastenbachklamm ist vor allem für Kinderaugen ein Erlebnis. Wasserfälle, Wildwuchs und unendlich viel Schönes, das es zu entdecken gilt. Am Ende des Weges geht der Weg über in die typische Welt der Weinstraße. Zwischen Weingärten und alten Weingütern geht es in Richtung Kalterer See. Von hier kann man mit dem Bus zurück nach Kaltern fahren.

Eine herrliche, eindrucksvolle und abwechslungsreiche Tour. Die zwar nicht kurz ist, aber für jeden Schritt entlohnt und zudem überschaubare Höhenmeter abverlangt. Auch ideal für Kinder!

 

Wegstrecke: 13,7km

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Zwischen Peitlerkofel und Geisler-Puez…

Schlüterhütte
Schlüterhütte

Die Schlüterhütte liegt auf einem herrlichen Hochplateau zwischen zwei markanten, bekannten Gipfelgebirgsgruppen. Umrahmt vom Geisler-Puez und dem Peitlerkofel kann sie den Besucher mit einem traumhaft schönen Panorama beeindrucken.

Die Schutzhütte wurde 1898 erbaut und liegt auf beachtlichen 2.306m. Mitten in der Wiege des Reinhold Messners. Anton und Katharina Messner führen das Rifugio Genova, wie es im italienischen genannt wird.

Der Aufstieg zur Hütte erfolgt in der Regel ab der Zanser Alm. Hier kann das Auto parkiert werden. Über den idyllischen Heuweg geht es hoch zur Bilderbuch-Alm, der Caseril Alm. Wer schon etwas Hunger verspürt, dem sei die Einkehr hier ans Herz gelegt.

Ab der Caseril Alm geht es rund 300 Höhenmeter steil über Wiesen hoch zur Schlüterhütte.

Das Panorama, das sich dem Fleißigen hier erschließt gleicht einem Bilderbuch. Der Peitlerkofel, der Geisler-Puez Stock und der Tullen bilden eine prächtige Kulisse.

Factbox:

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Küche:

auf der Schlüterhütte wird der Besucher mit einer gutbürgerlichen, typisch südtirolerischen Küche bekocht. Auf der Karte fehlt es an nichts!

Lage:

das Rifugio liegt herrlich eingebettet auf einem Hochplateau zwischen Geisler-Puez und Peitlerkofel. Ein beeindruckendes Panorama ist garantiert.

Wirtsleute:

trotz des großen Anstrums und der großen Beliebtheit bewahren die Wirtsleute die Nerven und lassen den Gast das „bunte“ Treiben nicht spüren.

Zimmer:

wunderschöne Zimmer und Lager. Teilweise mit herrlichem Blick und mit viel Holz. Was will man mehr. Warmwasser zum Duschen gibt es gegen Wertmünzen.

Das Haus:

ein großes Haus, das sich trotzdem gut in die Landschaft fügt und auch für mächtige „Anstürme“ gut gerüstet ist.

Wer mehr Eindrücke möchte, den Kontakt suchen möchte oder gar sofort buchen möchte, der findet alle wichtigen Kontaktdaten hier:

Schlüterhütte / Rifugio Genova

Ein herrlicher Urlaub ist hier vorprogrammiert!

Interessante Wandervorschläge in der Region:

Schöne Wanderungen im Südtirol

Südtirol ist das Wanderparadies der Alpen schlechthin. Sowohl Genußwanderer, als auch ambitionierte Bergsteiger kommen hier auf ihre Kosten! Das liegt an der Vielfalt der Südtiroler Landschaft, der Gastfreundschaft und der südlichen Lebensfreude. Das Südtirol bietet dem Naturfreund alles was das Herz begehrt.
 
In meinem Führer habe ich Touren vom Fersental bis zum Reschenpass zusammengetragen. Darunter finden sich anspruchsvolle Touren im Geisler-Puez Gebirge, sowie schöne Wanderungen um das Gebiet des Kalterer Sees. Touren mit südlichem Flair im Fersental und Routen in der Wiege des Reinhold Messmer, dem Villnössertal.
 
Alle Touren habe ich ausführlich beschrieben, mit schönen Bildern versehen. Natürlich ist jede Tour mit besonderen Hinweisen zu Schwierigkeitsgrad und Anspruch versehen. Bei allen Touren sind auch die Einkehrschwünge und die Kindereignung berücksichtigt 🙂