Archiv der Kategorie: Seen

5 tolle Wanderziele, die Kinderherzen höher schlagen lassen…

Kinder sind nicht immer begeistert, wenn es um das Thema wandern geht. Das hat oft gute Gründe. Oft wird die Tourenlänge nicht den Kindern angepasst, ein anderes Mal vergisst man auf kleine „Highlights“ auf dem Weg zum Ziel oder man wandert nicht mit den Kindern, sondern nur für sich. Und dabei ist es gar nicht schwer Kinderherzen von der Natur zu begeistern, wenn man die Tour mit Augenmaß und Herz plant. Ich möchte Euch heute 5 tolle Wandervorschläge für Vorarlberg vorstellen, die jedes Kind begeistern werden.

 

„Mit Kinder zusammen zu sein ist Balsam für die Seele.“

F.M. Dostojewski

 

Die Begeisterung des kühlen Nass – der Pfannensee

Pfannensee

Wer auf Hochgebirge, eine mächtige Gebirgskulisse und schöne Gipfel nicht verzichten möchte, der ist mit dem kleinen Pfannensee im Herzen der Silvretta richtig beraten. Ich habe mit meinen Jungs am Pfannensee übernachtet. Ein Gewitter, wie wir es erlebt haben, wünsche ich Euch nicht, auch wenn es ein unvergessliches Erlebnis war.

Der Pfannensee ist ein kleiner idyllischer Bergsee, der umrahmt ist von einer mächtigen Kulisse. Man blickt auf den Patteriol, die Neue Heilbronner Hütte und in die Gipfelwelt der Silvretta. Bereits die Wanderung zum See bietet viel für Kinder, denn man wandert durch herrliche Alplandschaft und kann, wenn man denn möchte, auf der schönen Verbella Alpe frische Alpprodukte genießen und natürlich Tiere bewundern.

Die Wanderung zum Pfannensee erfordert keine besonderen Erfahrungen oder Anforderungen und ist leicht zu begehen. Die Tiere, die Landschaft und die Bergbächlein werden die Kinder begeistern. Wer nicht unter freiem Himmel übernachten möchte, der kann zur nahe gelegenen, wunderschönen Neuen Heilbronner Hütte aufsteigen. Der Pfannensee und seine Umgebung sind ein echtes Highlight und das mit Sicherheit nicht nur für Kinder!

 

Noch ein See – der Maiensee

Maiensee

Ein weiteres Kleinod, Paradies in den Bergen ist der Maiensee im Herzen des Arlberg. Der Maiensee liegt idyllisch und ist umrahmt von den wunderschönen Gipfel des Arlberg. Die Gegend um den Maiensee beweist, dass der Arlberg auch im Sommer ein echtes Naturerlebnis ist.

Die Wanderung zum Maiensee und durch die Rosannaschlucht ist eine wahre Fundgrube der Entdeckungen für Kinder und so wundert es nicht, dass die Begeisterung keine Grenzen kennt. Der See, die Schlucht und die Gebirgsbäche sorgen für Abwechslung und wecken den Entdeckergeist.

Wer hier mit den Kindern unterwegs ist, der sollte sich, nein vor allem den Kindern Zeit lassen. Denn Natur will erlebt und gespürt werden.

 

Zwei Schluchten, ein Naturdenkmal und viel Wald – Rappenlochschlucht plus

Alpensalamander

Die Rede ist hier von der Alplochschlucht, der Rappenlochschlucht und dem „Kirchle“. In dem hier verlinkten Bericht habe ich noch drei Gipfel angehängt, diese sollte man aber, wenn man mit Kindern hier unterwegs ist ausklammern. Vielleicht nicht vom Anspruch und der Kondition her, sondern vielmehr deshalb, da die Kinder in diesen tollen Naturparadiesen genießen, entdecken und wundern wollen.

Die Rappenlochschlucht ist vielen ein Begriff, nicht ohne Grund, denn sie ist imposant und schön. Die schöne Alplochschlucht, die unmittelbar nach ihr folgt, steht ihr nicht wirklich nach und schließt nahtlos daran an. Das „Kirchle“, das oberhalb der zwei Schluchten liegt ist ein Naturdenkmal. Wilde, eigenwillige Gesteinsformationen laden zum Träumen und Entdecken ein.

Eine Wanderung, die man vor allem auch an heißen Tagen gut machen kann, denn die Schluchten, das Wasser und der Wald sorgen für eine angenehme Frische.

Alles in allem eine wunderschöne Tour, die ideal ist für Familien mit Kindern. An nassen Tagen sollte man an gutes Schuhwerk denken.

 

Ein wild rauschender Bergbach, ein See und herrliche Natur – das Lecknertal

Lecknertal

Das Lecknertal ist für mich ein wahres Highlight an Naturerlebnis. Ein Tal, das zu jeder Jahreszeit zu begeistern kann und immer einen Besuch wert ist. Vor allem aber auch für Kinder.

Ein wunderschöner, kleiner, aber wild rauschender Gebirgsbach macht die Begrüßung zum Anfang. Anschließend wandert man auf herrlichen Wald- und Wiesenwegen vorbei ein beeindruckenden Bäumen. Hier gibt es immer wieder Neues zu entdecken.

Die wunderschöne kleine Kapelle, die auf dem Weg liegt, die vielen kleinen Ställe, alten Schuppen und mehr erzählen Geschichten.

Das Highlight für Kinderherzen ist aber der Lecknersee selbst. Von sanften Gipfeln umgeben, wunderschön eingebettet liegt er in diesem Tal. Ein Traum!

Eine Wanderung, vielleicht auch ein Spaziergang, der Kinder richtig begeistern wird.

Eine erhabene Hütte, ein See und herrliche Bergwelt – der Stubener See

Stubener See

Der Stubener See liegt versteckt, ruhig, aber wunderschön im Herzen des Arlberg. Wer hier mit Kindern unterwegs ist, der sollte die Gipfel der hier verlinkten Tour streichen und etwas mehr Zeit beim See und der Hütte einplanen. Die Kinder werden es ihnen danken.

Der Stubener See ist ein echtes Kleinod. Umrahmt von wunderschönen alpinen Pflanzen und mit herrlichem Blick auf das Lechquellengebirge. Aber ist vor allem auch für Ruhe suchende eine echte Topempfehlung. Für Kinder gibt es um den See herum viel zu entdecken. Frösche, Salamander und vieles mehr tummelt sich hier um diesen schönen See.

Den Anstieg auf die schön gelegene Kaltenberghütte sollten sie unbedingt mit einplanen, denn auch hier werden sich die Kleinen richtig wohl fühlen und die Herren und Frauen Reiseleiter kommen hier ebenfalls auf die Kosten.

Alles in allem eine wirkliche tolle Wanderung für Familien mit Kindern.

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Maiensee – eine Tour ohne Gipfel, aber eine Tour für die Seele

 

Viele meinen, dass nur eine Wanderung mit einem Gipfelsturm begeistern und verzaubern kann. Dass dem nicht so ist, beweist die Maiensee Runde, die auf einem Teil des Jakobsweges führt und vor allem landschaftlich zu verzaubern weiß. Eine Tour im Herzen des Arlbergs, die schöner und eindrucksvoller nicht sein könnte. Eine Tour, die auch für Kinder bestens geeignet ist!

 

Ausgangspunkt – St. Christoph am Arlberg

St. Christoph am Arlberg ist ein Ort mit Geschichte. Hier befindet man sich in Mitten der Wiege des Skisports. Aber St. Christoph am Arlberg und die Arlbergregion können auch in den anderen Jahreszeiten begeistern. Ausgangspunkt für diese schöne Tour ist der Wanderparkplatz in St. Christoph.

Entlang dem Jakobsweg, der durch St. Christoph am Arlberg durchführt, wandert man hoch in Richtung Maiensee und Maienköpfe (1.905m). Wie bereits eingangs geschrieben kommt diese Tour gut ohne Gipfel aus, wer darauf aber nicht verzichten kann und will, der kann entweder einen Abstecher auf den Maienköpfe oder später dann auf den Wirth machen. Ich bin der Meinung, dass es dies bei dieser Wanderung nicht benötigt, sie ist vielmehr eine Wanderung für die Seele.

Anfänglich läuft man auf einem Güterweg hoch, der später in einen wunderschönen alpinen Wanderweg übergeht und direkt zum wunderschönen Maiensee führt. Ein herrlich gelegener See, der zum Träumen und Verweilen einlädt. Landschaftlich wunderschön im Hochgebirge gelegen und doch sanft eingebettet in die schöne Natur hier am Arlberg.

Entlang dem Jakobsweg geht es nun talwärts. Lichter Wald und ein schöner Waldweg sind die Begleiter durch das Latschenkiefer und die anderen alpinen Pflanzen. Nachdem man etwa 400 Höhenmeter abgegeben hat, quert man die Arlbergpassstraße und wechselt die Talseite. Erneut geht es durch schönen Wald, nun jedoch wieder leicht steigend, etwas bergwärts. Ehe man die schöne, alte Stiegeneck Kapelle oberhalb der Rosannaschlucht erreicht. Ein Ort der Ruhe, ein Ort der Einkehr und ein Ort der Stille, der es verdient hat, ein paar Minuten Pause einzulegen.

Oberhalb der Rosannaschlucht geht es nun weiter in Richtung Rasthaus Verwall. Allerdings auf einem etwas höher gelegenen Weg, als diese üblicherweise durchwandert wird und so kommt man auch nicht am Rasthaus Verwall vorbei, sondern wandert etwa 150 Höhenmeter darüber vorbei. Wer möchte beziehungsweise wer Hunger hat, der kann mit einem kleinen Umweg hier seinen Einkehrschwung anlegen.

Oberhalb des Verwallsee wandert man nun wieder deutlich steiler bergwärts durch das schöne Maroital. Der rauschende Maroibach ist dabei der stete Begleiter.

Auch bei der ersten Weggabelung wandert man weiter in Richtung Wirt, dem Hausberg von St. Christoph. Erst etwas später wandert man wieder ostwärts in Richtung Tobelhütte. Unterhalb des Peischelkopf und des Wirt wandert man zurück in Richtung St. Christoph am Arlberg. Ehe man auf der Ostseite des Wirt wieder absteigt nach St. Christoph.

Wer möchte, der kann bevor der Abstieg nach St. Christoph am Arlberg vorgenommen wird, noch aufsteigen auf den Wirt. Ein herrlicher Aussichtsgipfel, dessen Panorama immer einen Aufstieg wert ist. Wer jedoch mit Kindern unterwegs ist, sollte für heute genug haben und nach St. Christoph absteigen. Wer Kinder mit noch etwas Elan hat, für den empfiehlt sich hingegen ein kleiner Umweg bevor der Abstieg erfolgt. Wandern sie zu den kleinen Seen oberhalb von St. Christoph am Arlberg und legen sie in diesem kleinen Paradies eine kleine Pause ein. Sie werden sehen es ist mehr als nur lohnend! Und die Kinder werden es ihnen danken.

Eine wunderschöne Tour, die mit Sicherheit alle Teilnehmer begeistern wird, denn sie hat wirklich alles was das Herz begehrt.

Wegstrecke 12,2km
Gehzeit 4 ½ – 5 ½ h
Höhenmeter 729m
Höchster Punkt 2.024m
Einkehrmöglichkeiten St. Christoph am Arlberg
Parkmöglichkeiten St. Christoph (Wanderparkplatz)
Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com

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Kaltern – das Frühlingstal und die Montiggler Seen

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Wer im schönen Kaltern seinen Urlaub verbringt, der kommt an dieser wunderschönen Tour nicht vorbei. Landschaftlich besticht sie durch Arten- und Pflanzenvielfalt. Wunderschöne Seen, alte Dörfer mit ursprünglichem Charakter und Blütenpracht machen diese Wanderung zu einem echten Highlight. Zugegeben, es fehlt an einem Gipfel, aber das macht die wunderschöne Natur in dieser Gegend ohne Probleme weg.

Ausgangspunkt Kalterer See

 

Ausgangspunkt für diese schöne Wanderung am östlichen Ufers des Kalterer See ist die Parzelle Geier am See. Hier befindet sich auch ein Freibad für all jene, die im warmen See ein Bad genießen möchten. Entlang dem Seerundweg geht es an das östliche Ufer des Kalterer See.

Durch einen schönen Waldweg geht es oberhalb der schmalen Fahrstraße in Richtung Kaltern. Hier ist es noch sehr flach und so ist genügend Zeit, um hier die Pflanzenvielfalt und den schönen Blick auf die Weingärten zu genießen.

Frühlingstal und Montiggler Seen

 

Bei Erreichen der Fahrstraße erreicht man auch das Tor zum eigentlichen Highlight dieser Wanderung, nämlich dem Frühlingstal. Einheimische empfehlen diese Wanderung gerne als absolutes Highlight und sie sollen Recht behalten, denn das Frühlingstal wartet mit allem auf, was sich der Naturliebhaber erträumt. Kleine Bächlein, die sich durch den Wald schlängeln. Vögel, die ihr Konzert unverdrossen singen und viele verschiedene blühende Blumen und Bäume. Entlang dem Angelbach geht es durch diesen schönen, ja einzigartigen Wald.

Als bald sich der Wald lichtet, erschließt sich dem Wandersfreund ein schöner Blick auf das urige, ursprüngliche Örtlein Montiggl. Hier fühlt man sich beinahe in eine andere Zeit versetzt. Unterhalb der Ortschaft geht es entlang der Waldgrenze zum ersten der Montiggler Seen. Schilf bewachsen und mit dem alten Schlössl stößt man auch hier wieder auf eine wahre Augenweide. Entlang dem südlichen Ufer führt ein kleiner verträumter Weg ans östliche Ufer des Sees. Einmal mehr führt ein idyllischer Waldweg über Wurzeln östlich weiter zum Kleinen Montiggler See, der beinahe noch mehr verzaubert.

Ein wunderschöner Waldweg führt um den See herum und so wandert man um den Kleinen Montiggler See herum und läuft am nördlichen Ufer der beiden Seen zurück in Richtung Montiggl. Wer möchte, der kann am westlichen Ufer des Großen Montiggler See eine Pause einlegen und ein Bad im schönen Freibad genießen. Zurück beim Schlössl am See führt von hier ein Weg zum Langmoos.

Einmal mehr gilt es herrliche Natur und Landschaft zu bewundern, ehe man den See erreicht. Ab hier geht es nun zum ersten Mal bergauf. Der Jagenberg liegt auf knapp 600 Höhenmeter. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum höchsten Punkt der Wanderung, dem Mitterberg (Sasso di Mezzo). Östlich vom Zwölferbühl (Dosso Dodici) geht es zurück in Richtung Kalterer See.

Eine ausgedehnte Wanderung, die mit Sicherheit landschaftlich zu den schönsten gehört und nie langweilig wird. Hier sollte man sich Zeit nehmen, um die ursprüngliche Schönheit richtig genießen zu können. Die Tour ist auch bestens für Kinder geeignet, denn hier gibt es wirklich viel zu entdecken!

 

Wegstrecke 16,6km
Gehzeit 4 ½ – 5 ½ Stunden
Höhenmeter 481m
Höchster Punkt Mitterberg (661m)
Einkehrmöglichkeiten Montiggel, Kalterer See, Kaltern
Parkmöglichkeiten Parzelle (Freibad) Geier am Kalterer See

 

Frühlingstal - Höhenprofil

Frühlingstal

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Hundstein (2.157m) – hopp Schwiiz

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Viel zu selten besuche ich die schöne Schweiz. Aber warum in die Ferne schweifen, wenn es auch zu Hause schön ist. Allerdings können die Alpen in der Schweiz was. Herrliche Landschaften gepaart mit kargem Fels lassen viele Wanderungen zu einem wahren Bilderbuch werden. Die Kombination, die man hier vorfindet, ist nicht einzigartig, aber selten.

Ausgangspunkt – Wasserauen

Ausgangspunkt für die diese Tour ist Wasserauen im schönen Appenzell. Direkt bei der Talstation der Lifte kann man hier sein Fahrzeug stehen lassen und in die herrliche schweizer Alpwelt vordringen. Über das Rässenaueli geht es hoch in Richtung Seealpsee. Entlang dem Schwendibach fällt der Aufstieg nicht schwer, denn das Rauschen und das klare Wasser verzaubern. Bis zum Seealpsee müssen einige Höhenmeter auf einem Schotterweg bewältigt werden, aber der Anstieg lohnt sich allemal, denn der See ist wahrlich ein kleines Paradies.

Aufstieg zum Hundstein

 

Entlang dem östlichen Ufer – mit Blick auf den Säntis – geht es am See vorbei.  Am Ende des Sees – Spitzigstein – geht es in Richtung Osten. Anfänglich durch den Wald, später über Stein und Fels hoch in alpine Welten. Bis zum Widderalpsattel müssen einige Höhenmeter bewältigt werden, die nicht jedermanns Sache sind. Aber der Anstieg ist landschaftlich schön und bietet vor allem schöne Blicke auf die umliegende Bergwelt.

Einige steigen von hier aus zuerst auf die Freiheit auf und machen von hier aus – mit leichter Kletterei – den Gipfel des Hundstein. Auch das ist nicht jedermanns Sache. Wer dies umgehen möchte, der steigt direkt vom Widderalpsattel auf den Hundstein auf und verzichtet auf die Freiheit. Mit Freiheit kann ohnehin nicht jeder umgehen.

Der direkte Aufstieg auf den Hundstein stellt keine große Herausforderung dar – etwas Orientierungssinn, Trittsicherheit und Ausdauer sind aber erforderlich. Im letzten Drittel muss etwas Hand angelegt werden, aber das macht Spaß und stellt für den geübten Berggeher keine große Herausforderung dar. Trittsicherheit, Übung und Schwindelfreiheit sind aber auch hier gute Begleiter. Der Blick auf dem Gipfel ist beeindruckend und lädt zu einer Pause ein. Wer sie hier nicht macht, der macht wohl nie mehr eine. Ein lohnender, einsamer und ruhiger Gipfel. Ein Gipfel nach meinem Geschmack.

Abstieg über die Bogartenlücke

 

Zurück zum Widderalpsattel. Allerdings geht es nun von hier nicht bergab, sondern beinahe eben Richtung Bogartenlücke. Unterhalb des Bogartenfirst erfolgt erst der richtige Abstieg und ab hier werden nun wirklich Federn, nein Höhenmeter, gelassen. Über das Hüttentobel geht es zurück nach Wasserauen.

Eine wunderschöne Tour, die landschaftlich nicht schöner und abwechslungsreicher sein könnte, aber durchaus etwas Kondition und Ausdauer erfordert. Achtung: die Schweiz ist nicht wirklich für den kleinen Geldbeutel zu haben, daher sollte man an eine gute eigene Jause denken, wenn man etwas sparsamer unterwegs sein möchte.

 

Wegstrecke 14,6km
Gehzeit 6 ½ – 7 ½  Stunden
Höchster Punkt Hundstein (2.135m)
Einkehrmöglichkeiten Seealpsee, Wasserauen
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Wasserauen

 

HUNDSTEIN

HUNDSTEIN WEG

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Aktivurlaub am Bodensee – der Bodensee Radwanderweg (1. Teil)

Im Dreiländereck am Bodensee kann man nicht nur wunderschönen Bade- und Kultururlaub verbringen, nein, die Region bietet weitaus mehr. Vor allem Sportbegeisterte kommen hier auf ihren Geschmack und können einen Aktivurlaub der Sonderklasse verbringen. Der Bodensee ist für Wanderer und Biker ein wahres Eldorado. 

Urlaub mit dem Rad am Bodensee

Radeln am See – Der Bodensee-Radwanderweg

Bregenzer Bodenseeufer
Bregenzer Bodenseeufer

Der Bodensee ist bekannt für sein gut ausgebautes Netz an Radwege rund um den See. Hier können Familien mit Kindern den See auf dem Rad umrunden und die Tagesetappen ganz auf jeden Geschmack und Anspruch abstimmen. An den Radwegen liegen wunderschöne Orte (Überlingen, Meersburg, Lindau, Bregenz, …), die auch für jeden Anspruch Übernachtungsangebote anbieten.

Wer mit Kindern unterwegs ist, der ist hier genau richtig, denn der Radweg ist gesäumt mit schönen Freibädern. Warum also nicht zwischendurch einen Sprung ins kühle Nass wagen? Auf der österreichischen Seite des Bodensee gibt es zudem frei zugängliche Uferstellen, die in herrlicher Natur zu einem ausgedehnten Bad einladen.

Eine Radtour macht natürlich hungrig! Die Gastronomie um den See herum ist ausgezeichnet und bietet für jeden Geschmack und jede Geldbörse etwas. Egal, ob sie gerne in einem Haubenlokal speisen oder doch lieber den Italiener um die Ecke bevorzugen. Es fehlt an nichts.

Auf dem Radweg liegen zudem viele Möglichkeiten für die Übernachtung. Neben privaten Unterkünften, gibt es viele Möglichkeiten für einen erholsamen und schönen Urlaub am Bodensee. In der Hochsaison sollten sie aber vorbuchen oder sich am umliegenden Hinterland orientieren – hier gibt es immer freie Zimmer! Wer lieber à la Natur nächtigt, der kann auf einen der schönen Campingplätze ausweichen.

Der Radweg rund um den Bodensee ist 260 Kilometer lang und erfreut sich jährlich an über 220.000 Radfahrern. Er gehört damit – nicht ohne Grund – zu den beliebtesten Radwegen Europas.

Der klassische Verlauf des Bodensee Radwanderweges

 

Gleich vorab: die Route kann jedem Geschmack und Anspruch angepasst werden. Wem die Etappen zu lang sind, der kann auf die Bodenseeschifffahrt ausweichen und so jede Route verkürzen. Die Kleinen werden für einen derartigen Ausgleich immer dankbar sein!

Konstanz bis Stein am Rhein (29km)

 

Wo sie mit ihrer Tour um den See beginnen, spielt nicht wirklich eine Rolle! Das ist Geschmacksache. Bei dieser Variante startet der Radurlaub in Konstanz. Die vielleicht heimliche Hauptstadt des Bodensee? Zumindest Universitätsstadt ist sie und an südländischem Flair fehlt es nicht.

Von Konstanz aus geht es in die Schweiz und entlang dem Untersee vorbei an Ermatingen, Salenstein, Steckborn, Mammern bis nach Stein am Rhein. Allein in Konstanz gibt es bereits viel zu sehen und zu entdecken, aber auch auf dem Weg nach Stein am Rhein kommt man aus dem Staunen nicht heraus:

  • Schloss Wolfsberg in Ermatingen
  • Die fünf Schlösser in Salenstein
  • Die Ruine Neuburg in Mammern
  • Die Altstadt von Stein am Rhein

Die Nächtigung in Stein am Rhein hat es in sich und ist empfehlenswert – wer aber mit etwas dünnerem Geldbeutel unterwegs ist, der sollte bei Ennetbruck die Schweiz verlassen und am deutschen Seeufer nächtigen!

 

Bodensee Radwanderweg
Quelle: outdooractive.com

Stein am Rhein bis Konstanz (43km)

 

Auf der anderen Uferseite geht es am nächsten Tag zurück in Richtung Konstanz. Ab Öhningen fährt man auf der Halbinsel Höri, die auch als Gottesgarten am See bezeichnet wird. Kleine, schöne Orte wie Wangen, Hemmenhofen oder Gaienhofen werden passiert ehe man über das Naturschutzgebiet am Zeller See nach Radolfzell gelangt. Ein Städtchen mit Geschichte. Über Allensbach geht es vis-à-vis der Gemüseinsel Reichenau durch das Wollmatinger Ried zurück nach Konstanz.

Auch entlang dieser Etappe gibt es viel zu Bestaunen:

  • Die Gemüseinsel Reichenau
  • Die Altstadt mit dem Münster in Radolfzell
  • Der Wildpark Bodanrück bei Allensbach
  • UNESCO-Weltkulturerbe auf der Reichenau
  • Das paradiesische Wollmatinger Ried mit vielen Hunderten von Vogelarten

Am Abend empfiehlt sich ein Spaziergang durch Konstanz oder vielleicht sogar noch der Besuch des Sea Life!

Bodensee Radwanderweg
Quelle: outdooractive.com

Konstanz bis Überlingen (40km)

 

Konstanz verlässt man über die alte Rheinbrücke in Richtung Fährhafen bei Staat (hier könnte man die Tour mit einer Überfahrt nach Meersburg deutlich verkürzen). Danach passiert man die Blumeninsel Mainau, die immer einen Abstecher wert ist. Nachdem man Litzelstetten, Dingelsdorf und Wallhausen hinter sich gelassen hat, geht es nun leicht aufwärts zum Bodanrück. Anschließend kann man auf das Treten verzichten, denn es geht abwärts nach Bodman-Ludwigshafen. Auf der anderen Seite des Überlinger Sees geht es über Sipplingen, Hödingen und Goldbach nach Überlingen. Überlingen ist ein wunderschöner, verwinkelter Ort mit besonderem Flair. Ein idealer Ort, um eine Pause einzulegen.

Sehenswürdigkeiten und Attraktionen entlang dieser Etappe:

  • Schloss auf der Blumeninsel Mainau und natürlich die schöne Insel selbst
  • Die Marienschlucht bei Langenrain (wirklich sehenswert)
  • Die Altstadt von Überlingen

Diese Etappe ist von der Steigung her die anspruchsvollste – daher sollten sie, wenn sie mit nicht so geübten Kindern unterwegs sind, in Betracht ziehen, diese Etappe auszulassen und mit der Fähre von Konstanz nach Meersburg überzufahren.

Bodensee Radwanderweg
Quelle: outdooractive.com

Fortsetzung folgt ….

 

Die nächsten Etappen des Bodensee-Radwanderweges stelle ich Euch demnächst vor. Wer bereits mehr wissen möchte, der kann sich auch hier bereits einlesen.

Rheindelta
Rheindelta

 

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Eine aussichtsreiche Tour im Herzen des Arlberg

Auf dem Gipfel des Wirt
Auf dem Gipfel des Wirt

St. Christoph am Arlberg und Stuben sind vor allem im Winter als Eldorada für Skifans und Freerider bekannt. St. Christoph am Arlberg ist zudem bekannt für die „Vereinigung christlicher Nächstenlieben“ und mit 18.000 Mitgliedern eine große rein karitative Vereinigung. Klangvolle Namen wie Juan Carlos von Spanien, Beatrix aus Niederlande oder Mitglieder des Fürstenhauses in Liechtenstein gehören zu den Mitgliedern. Die Vereinigung wurde 1386 von Heinrich dem Findelkind gegründet, um Geld für den Bau des Hospiz auf dem Arlbergpass als Schutzhaus für in Not geratene Reisende zu sammeln. Heute unterstützt die Bruderschaft am Arlberg vornehmlich Kinder und Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind.

Ausgangspunkt für diese herrliche Wanderung hoch über St. Christoph und Stuben ist St. Christoph. Von hier führt der schöne Gebirgsweg hoch zum Albonasee, der bereits nach wenigen Kehren erreicht ist. Idyllisch liegt er am Fuße des Hausberges von St. Christoph, dem Wirt. Ein Kleinod, das zum Träumen und Verweilen einlädt.

Entlang dem „Berggeistweg“ geht es unterhalb des Bergrückens des Wirt langsam hoch entlang dem Peischlmähder. Der Pfad hoch zum Wirt ist nicht leicht zu finden und nur ein kleiner Hinweis auf einem Stein weist den Weg hoch zum Gipfel. Ab hier ist Orientierungssinn gefragt. Am besten man orientiert sich am Gipfel und steigt über die Südflanke des Gipfels hoch. Der Wirt (2.339m) bietet einen herrlichen Blick auf die umliegende Bergwelt (Valluga, Trittkopf, Wildgrubenspitze, Kaltenberg und Pateriol). Der Blick auf St. Christoph ist beeindruckend. Der nächste Gipfel der Tour kann bereits erspäht werden und liegt scheinbar einen „Steinwurf“ entfernt.

Knapp hundert Höhenmeter müssen abgegeben werden, bevor man sich den Weg hoch zum Peischlkopf (2.412m) bahnen kann. Auch hier gibt es keine Markierungen, aber der Gipfel liegt vor der Nase und kann nicht verfehlt werden. Einmal mehr wird der Wanderer mit einem herrlichen Blick auf das Lechquellengebirge und den Verwall beschenkt.

Bevor man zum dritten Gipfel im Bunde aufsteigen kann, muss man erneut zweihundert Höhenmeter absteigen. Vom Knödelkopf (2.400m) blickt man bereits auf die Bergstation der Albonagratbahn und der Kaltenberg, die Maroiköpfe und der Stubener Albonakopf sind scheinbar zum Greifen nahe. Ab hier steigt man ab auf den „Berggeistweg“, der einige hundert Höhenmeter unter dem Gipfel zur Kaltenberghütte führt.

Entlang dem Albonagrat geht es zum Oberen Maroijoch (2.380m). Hier kann man sich entscheiden, ob man über die Kaltenberghütte absteigt (ca. 3 Stunden bis nach St. Christoph) oder ob man über den Berggeistweg zurückkehrt zum Ausgangspunkt. Da die Landschaft und das Panorama auf der südlichen Seite des Albonagrates einfach traumhaft sind, empfiehlt sich der Abstieg über den „Berggeistweg“, wer eine Rundtour mit einer gemütlichen Einkehr in einer ausgezeichneten Hütte bevorzugt, dem sei die Variante über die Kaltenberghütte ans Herz gelegt.

Eine wunderschöne Tour mit drei herrlichen Gipfeln, die vor allem durch landschaftliche Schönheit und traumhafte Panoramen beeindrucken kann. Eine Tour, die vor allem für Ruhe suchende ideal ist, denn diese Gipfel werden kaum begangen. Das scheinen auch „Ottern“ zu schätzen, denn diese sind hier immer wieder zu sehen. Eine Tour, die auch Kinder mit Kondition begeistern wird, denn auf dem Weg liegen viele kleine Seen und es gibt auch viele Tiere (Ottern, Gamsen, Kröten und mehr) zu entdecken!

Maroj See
Maroj See

Der Berggeistweg

Hoch über dem Klostertal – die Kaltenberghütte

Herrliche Seen in den westlichen Alpen

Blick auf den Gasthof Seealpsee
Blick auf den Gasthof Seealpsee

 

Auf meinem Blog finden sich viele Wanderungen, Touren und Ideen vor allem für geübte und ausdauernde Wanderer. Natürlich sind auch einige kleinere Gustostückerl für Familien darunter – mit etwas Suchen wird man fündig.

Unter der Rubrik Seen und Gewässer möchte ich nun einige herrliche Wanderungen für Familien mit Kindern präsentieren! Viele davon sind landschaftlich an Schönheit kaum zu überbieten und werden es auch so manchem anderen ohne Kinder antun 🙂

Heute möchte ich Euch den Seealpsee im schönen Appenzellerland vorstellen. Der Seealpsee liegt auf 1.143hm und liegt idyllisch eingebettet zwischen herrlichen Gipfeln. Einer davon ist der Säntis.

Wer den Seealpsee besuchen möchte, der parkt in Wasserauen sein Auto und geht von hier zu Fuß hoch. Der Marsch zum See nimmt etwa 50 Minuten in Anspruch und es geht an einigen Stellen durchaus schön zur Sache. Aber keine Angst, der Anstieg ist kurz und knackig und mehr als lohnend.

Zwei Berggasthäuser am See sorgen für das leibliche Wohl. Achtung: schweizer Preise nicht vergessen!

Der See blitzt mit kristallklarem Wasser entgegen und verfügt über ein herrliches Ufer, das so manchen „Kaltbader“ zum schwimmen einlädt.

Bergasthaus Seealpsee

Bergasthaus Forelle

Wer seine Kinder tatsächlich zum weiterlaufen bewegen kann, der kann von hier aus herrliche Bergtouren (zB auf den Säntis) machen. Allerdings wird es dann schon ein wenig anspruchsvoller.

Der Seealpsee bietet für Kinder so ziemlich alles, was das Herz begehrt! Hier lässt es sich Verweilen! Weitere Vorschläge für Ausflüge in den Bergen mit Kindern folgen …

 

Seealpsee
Seealpsee

Vom Rif. Sette Selle zum Lago di Erdemolo

Ein herrlicher Weg führt direkt vom Rifugio Sette Selle talwärts entlang einem kleinen rauschenden Bächlein (Torrente Laner). Nach einem nur kurzen Fußmarsch zweigt rechts ein Weg ab Richtung Tal und links ab ebenfalls Richtung Tal, aber auch zum Lago di Erdemolo.
 
Ich halte mich an diesen Weg und laufe unterhalb des Bergrückens Richtung Lago di Erdemolo. Ein schöner Wald- und Gebirgsweg führt in einem steten auf- und ab zu meinem Ziel. Nach nur einem kurzen Weg, der hinter mir liegt, vergabelt sich der Weg erneut. Ich entschließe mich den Weg zu meiner linken, der leicht bergwärts führt zu wählen. 
 
Mit steter Steigung geht es durch die herrliche Landschaft hoch zum Cima di Cave (2.292m). Kurz vor dem letzten Anstieg (etwas 150hm) zweigt jedoch mein Weg rechts ab und führt leicht fallend zum Lago di Erdemolo. Der Weg zieht sich noch etwas, aber die herrliche Landschaft entschädigt für jede Mühe.
 
Der Lago di Erdemolo lässt sich nicht blicken, erst als ich kurz vor dem See nochmals eine leichte Steigung hinter mich bringe, liegt der wunderschöne See und das alte Rifugio vor mir. Der Hunger zieht mich zum Rifugio. Allerdings lässt mich der Geruch, der mir in die Nase steigt etwas vorsichtiger werden. Und so entscheide ich mich für eine Minestrone, die ich aber auf der Terrasse zu mir nehme, da es im Rifugio selbst nicht wirklich appetitlich roch. 
 
Die Suppe mundet trotz großem Hunger kaum. Selten habe ich hier in dieser Gegend eine ähnlich schwächelnde Minestrone gegessen. Diese hier kam, so viel war für mich sicher, aus einer billigen Dose. Der See, die Landschaft und die idyllische Umgebung entschädigen jedoch ausreichend und so mache ich mich auf den Weg zurück.
 
Dieses Mal halte ich mich auf dem linken Weg, der von hier noch etwas weiter talwärts führt und erst später wieder zum Rifugio Sette Selle abzweigt. Am Abend wurde mir erst bewusst, wie köstlich gutes Essen, das frisch zubereitet wird, schmecken kann.
 
 
Wegstrecke: 8,3km
Höhenmeter: 674hm
Einkehrmöglichkeit: Rif. Sette Selle, Rif. Lago di Erdemolo
 
Plan:
 
 
Höhenprofil:
Fotos:
 

Grauner Berg (2.526m) und Pedrosee – hoch über dem Reschensee

Ausgangsort für diese landschaftlich wunderschöne Tour ist Pedross im Langtauferertal. Bereits die Anfahrt über den Reschenpass ist idyllisch und weiß zu beeindrucken. Bei Graun geht es zwischen zwei beeindruckenden Bergmassiven ins Langtauferertal. In Pedross können wir direkt beim schönen Kirchlein parken und gehen zuerst entlang dem Pedrossbach hoch zu Roßböden Alm.
 
Die Roßböden Alm liegt stolz und erhaben über dem Reschensee und bietet den mit Sicherheit glücklichen Hirten einen wunderschönen Blick über den Reschensee und den Haidersee. Das unterschiedliche Farbenspiel der beiden Seen ist faszinierend. Direkt dahinter rahmt König Ortler das Bild in feinem weiß ein. Schöner geht es kaum.
 
Von der Roßböden Alm geht es hoch zu unserem ersten Ziel dem Grauner Berg. Der Hausberg von Graun liegt wunderschön eingebettet zwischen der imposanten Plamort Spitze im Norden, dem Reschensee im Westen, der Weißkogelspitze im Osten und dem Ortler im Süden. Das Panorama lasst jedes Alpinisten Herz höher schlagen und lädt zum Verweilen ein.
 
Entlang dem Kamm gehen wir hoch bis wir den Weg – kommend von der Roßböden Alm – hoch zum Pedross See queren. Entlang dem imposanten Bergmassiv geht es auf schönen Wiesen- und Bergwegen Richtung See. Noch kann man nichts erkennen, urplötzlich und überraschend liegt er aber vor uns, eingebettet in eine idyllische Felslandschaft liegt der Pedross See mit kristallklarem Wasser vor uns. Wer sich hier zur Ruhe legt, kann ein herrliches Panorama genießen.
 
Über schöne Almwege führt es uns zurück zur Roßböden Alm. Von hier aus steigen wir wieder ab nach Pedross! Eine Wanderung, die vor allem landschaftlich beeindruckt, etwas Kondition erfordert, aber keine Schwierigkeiten in sich birgt. Eine Wanderung, die auch Kinder begeistern kann und wird!
Wegstrecke: 10,4km
Höhenmeter: 1111m
Am Reschensee
Reschensee
Pedrosee

Eine hektische Nacht am Pfannensee

Blick auf das Zeinisjoch Haus
 
Mit ungewohnt großer Mannschaft, 3 Jungs und meinem Bruder, mache ich mich auf den Weg zum Pfannensee. Bereits bei der Fahrt zum Zeinisjoch zeichnet sich ein traumhaft schöner Sommertag ab und die Stimmung der Mannschaft ist herrlich. Alles freuen sich auf die Nacht unter dem freien Himmel. Der Aufstieg erfolgt vom Kops aus über den Zeinissee. Herrliche Blumen- und Moorwiesen säumen den Weg.
 
Blick auf die Ballun-Spitze
Blick in Richtung Hochmaderer
Das Wetter ist grandios und kaum ein Wölkchen trübt den Himmel. Die Jungs sind begeistert, denn in den Moorwiesen finden sie Frösche, Molche und Eidechsen. Ermüdungserscheinungen sind keine zu erkennen. 
 
Nicht für Jeden ist der Anstieg leicht …
Die Verbella Alpe ist nicht mehr weit von uns entfernt und der alpine Wiesenweg führt mit leichtem Anstieg um den Fuß der Fluh. Den Zeinissee haben wir aufgrund unserer Abkürzung durch eine tolle Moorlandschaft nicht passiert. Aber da wir beim Pfannensee ohnehin campieren werden, spielt das keine Rolle.
 
Die wunderschöne Verbella Alpe
Unser letzter Anstieg vor dem Ziel
Ein herrlicher Blick zum Patteriol
Der letzte Anstieg nach der Verbella Alpe hat es noch in sich, dafür werden wir mit einem herrlichen Blick auf den Patteriol und seine Freunde belohnt. Allerdings sammeln sich erste Wolken am Himmel, aber die Freude auf den See kann nicht getrübt werden.
 
Endlich beim Pfannensee
Manches Getier schwimmt mit
Traumhaft schöne Stimmung am Pfannensee
Der See hat eine angenehme Temperatur und die etwas härteren unter uns genießen das Bad bis um halb Acht Abends. Viele Frösche, Molche und Eidechsen tummeln sich um den See und Murmeltiere sorgen für eine schöne Geräuschkulisse.

Langsam dunkelt es ein…
Erste Wolken am Patteriol

Die Wolken um uns werden langsam dichter. Über der Silvrette blitzt und donnert es. Es scheint, als zieht alles an uns vorbei.

Faszinierendes Farbenspiel über der Neuen Heilbronner…
Immer dichtere Wolken in der Silvretta
Noch trübt nichts die Freude
Die Wolken werden immer dunkler und hinter dem Patteriol schaut es langsam aber sicher ungemütlich aus. Wir entschließen uns um 21 Uhr dazu, unsere Sachen zu packen und zur Verbella Alpe ab zu steigen. Aber das Wetter hat ein etwas besseres Tempo als wir und holt uns auf halbem Wege ein. Die Mannschaft legt sich hinter einem Hügel flach auf den Boden und ich bemühe mich, das Zelt so rasch wie möglich auf zu stellen und unser Schlafzeug halbwegs trocken zu lagern. Mittlerweile ist das Zentrum über uns, zieht aber Gott sei Dank ähnlich rasch weiter, wie es gekommen ist. Endlich können wir wieder in unser Zelt … gegen 22 Uhr findet die Mannschaft in Schlaf. Ich halte Wache und der Himmel scheint sich zu ergießen bis knapp 3 Uhr Morgens. Aber das Schlimmste ist überstanden.

Erneut trübe Stimmung am Morgen
Die rasche Flucht



6 Uhr Morgens. Frühstücks-Zeit. Ein heißer Kaffee, ein warmer Kakao und schon wieder donnert es am Himmel. Erneut scheint uns eine Front zu jagen, wir machen uns rasch auf den Weg. Ab der Verbella Alpe hat es uns eingeholt. Wir sind Waschel nass. Triefend erreichen wir das Zeinisjoch hier gönnen wir uns ein tolles Frühstück … unser Urteil: trotz der zittrigen Nacht-Partie war es ein herrliches Erlebnis.

Beeindruckend Stimmung beim Patteriol
Unser Platz am See
…interessante Begleiter…
Tiefflieger über uns…
Straßensperre 🙂