Archiv der Kategorie: Rheintal

Vollmondwanderung in einer Rauhnacht – Pfänder

Wer etwas Besonderes erleben möchte, der muss nicht unbedingt in ferne Länder reisen, hohe Gipfel erklimmen oder mit anderem Programm aufwarten. Ab und dann reicht eine Vollmondnacht ganz und gar aus. Wie die heutige Vollmondwanderung in einer Rauhnacht (Nacht der Transformation) etwas ganz Besonderes, Mystisches und Beeindruckendes hatte.

Der ideale Gipfel für eine Vollmondnacht

Gibt es den idealen Gipfel, die ideale Stelle für eine gelungene Vollmondwanderung überhaupt? Ich glaube, in einer Nacht wie dieser, in der der Vollmond derart zu überzeugen weiß, spielt es keine große Rolle, wo man seine Wanderung anlegt beziehungsweise unternimmt. Ich persönlich liebe aber die Berge, den Blick auf einen See und die wunderschönen Konturen in den Wäldern. Von daher bin ich durchaus etwas wählerisch. Für die heutige Vollmondnacht, die übrigens eine der letzten Rauhnächte (Nacht der Transformation) war, habe ich mir eine Rundtour auf dem Pfänder ausgewählt. Der Pfänder ist der Hausberg und gleichzeitig die Aussichtskanzel der Bodenseeregion.

Die Tour/Wegbeschreibung

Um den Vollmond in dieser Jahreszeit in vollen Zügen genießen zu können, sollte man die Startzeit für den Abmarsch auf 5 Uhr 30 beziehungsweise 6 Uhr legen. Ausgangspunkt ist das Kloster Thalbach in Bregenz. Von hier aus wandert man in Richtung Fluh. Der Weg führt direkt entlang der wunderschönen Rodelbahn, die leider nur noch sehr selten ausreichend Schnee hat, um befahren werden zu können. In früheren Jahren, konnte man hier beinahe an zwei Monaten durchgehend vom Pfänder auf den Kufen in das Tal rutschen.

Der Weg führt durch wunderschönen Wald hoch auf die Bregenz Fluh. Der Vollmond wirft bereits seine Strahlen durch die Baumwipfel und kann bereits jetzt verzaubern. Noch liegt er hoch über dem Bodensee und sein Licht schimmert bezaubernd im Wasser. Mit Erreichen der Fluh eröffnet sich auch ein herrlicher Blick auf Bregenz und den Bodensee. Der Vollmond ist nun in seiner vollen Pracht zu erkennen. Mystisch spiegelt sich sein Licht im schönen Bodensee. Ein schönes, beeindruckendes Naturschauspiel, das ich heute Morgen hier bewundern darf.

Der wenige Schnee, der noch liegen geblieben ist, ist gefroren und so geht es auf hartem, teilweise rutschigem Untergrund weiter bergwärts. Immer wieder darf ich das schöne Bild vom Vollmond und dem Bodensee erhaschen. Einfach beeindruckend.

Übrigens: man wandert hier auf einem Teil des Jakobsweges, der über den Pfänderrücken führt. Der Hennenbühel, die lichte Stelle auf der Mitte des Weges, sollten sie für eine Pause nützen und den Blick auf den See und den Vollmond genießen.

Hernach geht es weiter bergwärts durch schönen Wald. Vorbei an der schönen Pfänderdohle und schon steht man vor der Bergstation der Pfänderbahn. Erneut, wenn man denn zügig und zeitig genug unterwegs war, kann man von hier aus einen herrlichen Blick auf den See und den Vollmond genießen.

Der Abstieg erfolgt etwas direkter, knackiger, aber vielleicht mit noch besserer Aussicht. Wer möchte kann natürlich die Route auch auf den Kopf stellen. Bei der Pfänderdohle (Gasthaus) geht es dieses Mal nicht Richtung Fluh weiter, sondern rechter Hand direkt nach Bregenz. Entlang dem Maldonalift (auch Winterbetrieb, wenn denn Schnee liegt) steigt man hier mit beeindruckendem Blick ab in Richtung Bregenz. Orientieren Sie sich beim Abstieg an der Pfänderbahn, denn der Weg führt entlang dieser talwärts und zweigt erst kurz vor erreichen von Bregenz wieder in Richtung Bregenz Thalbach ab.

Eine herrliche Tour, die auch mit Kindern gut begangen werden kann und vor allem mit dem schönen Blick auf den Bodensee zu beeindrucken weiß. Allerdings: in den Sommermonaten ist hier reger Betrieb, denn der Pfänder ist beliebt und kann bequem per Bahn erreicht werden. Sprich: wer die Ruhe sucht, sollte dann andere Varianten wählen.

Weiterführende Informationen

Informationen zu den Rauhnächten

Tourdaten

Wegstrecke: 9,8km
Höhenmeter: 672m
Parkplatz: Oberstadt Bregenz, Berg Isel bzw. Kirche St. Gallus
Einkehrmöglichkeiten: Um die hier angeführte Uhrzeit keine 😉 – ansonsten auf der Fluh, direkt auf dem Pfänder beziehungsweise in Bregenz

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Eine leichte, aber schöne Schneeschuhtour auf dem Pfänderrücken

An Tagen wie diesen – mit viel Schnee und herrlichem Wetter, muss man nicht unbedingt ins Hochgebirge ziehen, um schöne Schneeschuhtouren zu machen. Die hier beschriebene Tour, die jederzeit ausgebaut, aber auch verkürzt werden kann, ist ideal für den Einstieg in die Schneeschuhtourenwelt. Denn sie hat kaum Höhenmeter, kann aber landschaftlich mehr als nur beeindrucken und sie macht richtig Spaß auf mehr.

Ausgangspunkt

Als Ausgangspunkt für diese Tour kann entweder Möggers Dorf oder aber die Parzelle Oberschwenden in Scheidegg ausgewählt werden. An beiden Orten sind ausreichend Parkplätze für den PKW vorhanden. Möggers Dorf kann auch bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden, was an Wintertagen bei Schneefahrbahn sicherer und bequemer ist.

Durch Wälder, Wiesen und Schnee

Direkt vom Parkplatz in Oberschwenden kann man auf dem Wanderweg in Richtung Pfänder in die Winterwelt eintauchen. Wenn es nicht gerade frisch geschneit hat und man nicht sehr früh am Morgen unterwegs ist, findet man hier in der Regel Spuren, denen man folgen kann. Hier kann man im Übrigen auch in die wunderschöne Langlaufloipe von Scheidegg einsteigen. Unmittelbar neben der Loipe verläuft der gespurte Winterwanderweg.

Durch tiefen Schnee geht es vom Parkplatz aus in Richtung Wald und Pfänder. Durch das sogenannte „Kapellenholz“ führt die Tour durch den tief verschneiten Wald. Auf der Südseite des Tatzen (1.024m) durchwandert man in idyllischer Landschaft sanft ansteigend den Winterwald. Den vorhergesagten Wetterumschwung kann man heute bereits spüren, denn der Schnee fällt nass und schwer von den Bäumen ab. Schade um diese Bilderbuchlandschaft.

Am höchsten Punkt dieser Tour erreicht man den Höhenweg Pfänder-Möggers, der auch Teil des Jakobsweges ist. Ab hier wandert man wieder retour in Richtung Möggers. Auch hier führt der Weg, bis knapp vor Möggers Dorf durch den Wald.

An der schönen Kirche von Möggers vorbei führt der Weg wieder Richtung Scheidegg in den Wald hinein. Mit leichtem Gefälle wandert man hier wieder in Richtung Oberschwenden. Mitten im schönen Wald erreicht man die idyllische Bilderbuch Kapelle St. Ulrich. Die Kapelle ist bekannt für ihren Brunnen, dessen Wasser nachgesagt wird, dass es Heilkräfte für Augenleiden hat.

Ab hier geht es über tief verschneite Wiesen wieder retour zum Parkplatz in Oberschwenden.

Tourdaten

Wegstrecke: 8,3km
Höhenmeter: 275m
Parkplatz: Parzelle Oberschwenden in Scheidegg oder Möggers Dorf
Einkehrmöglichkeiten: Auf dem Weg keine – Ausnahme: Sky Walk in Scheidegg oder mit einem Abstecher ins Gasthof Riedstüble

ulrichs kapelle

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Wald, Schlucht und Wasser – eine Tour für Kinderherzen

 

Kinderherzen sind nicht immer leicht für Wanderungen zu begeistern. Es will etwas erlebt werden, etwas entdeckt und gesehen werden. Und natürlich sollte jede Tour auf die Ansprüche und Möglichkeiten der Kinder ausgelegt sein. Eine Überforderung führt zu einem negativen Erlebnis, das die Lust an der Natur für lange Zeit nehmen kann. Die hier vorgestellte Route ist eine Tour, die zum einen von der länge her ideal ist, vieles zu bieten hat und zudem jederzeit verkürzt werden kann. Aber die Krönung ist das Grillen am Bach und das Staudamm bauen.

 

Ausgangspunkt Wanderparkplatz Alplochschlucht

 

Wer mit dem eigenen PKW anreist, der fährt auf der Fahrstraße Richtung Ebnit über die neu errichtete Rappenlochschlucht Brücke. Nach etwa 500 Metern führt diese rechts weiter in Richtung Ebnit, hier hält man sich links und fährt eine schmale Straße in den Wald hoch (im Winter gibt es hier oft kein Durchkommen, da nicht geräumt wird). Nach einigen Fahrmetern – direkt in der links Kurve – befindet sich ein Schotterplatz, hier kann man das Auto abstellen bzw. auch 500 Meter später. Wer die erste Parklücke wählt, läuft die 500 Meter entlang der Straße bis zur nächsten rechts Kurve hoch und läuft von hier den Schotterweg in Richtung Kobelbach hinab.

Eine kleine Brücke führt über den schön rauschenden Fluß und auf der anderen Seite wieder hoch. Nach nur wenigen Wegmetern, zweigt ein wunderschöner Waldweg rechts ab. Über diesen geht es hoch zum Kobelwald.

Durch den Kobelwald zur Kobelalp

 

Durch den schönen Kobelwald geht es durch herrlichen Mischwald (im Herbst ein echter Traum) hoch zu in Richtung Kobelalpe. Unterhalb rauscht der wilde Kobelbach an dem nicht selten gegrillt wird und vor allem für Kinder ein kleines Paradies ist. Ein Abstecher – etwas später – lohnt sich auf alle Fälle und sie werden sehen die Kinderherzen werden begeistert sein.

Hat es am Vortrag geregnet, dann ist aber auch der Kobelwald für Kinder eine Entdeckungsreise, denn dann tummeln sich hier Weinbergschnecken, Salamander und andere Tiere. Und man muss sie nicht einmal suchen, sie kreuzen den Weg, selbstverständlich und einfach so.

Gerade die Salamander begeistern Kinderhände und nehmen die Angst vor der Natur und ihren Bewohnern.

Mit Erreichen der Lichtung blickt man auch schon auf die wunderschöne Kobelalpe. Eine kleine, aber sehr feine Alpe. Wer bereits Hunger hat, der kann sich hier mit einer hervorragenden Jause verwöhnen lassen.

Hinter der Kobelalpe führt der Schotter-/Güterweg weiter in Richtung Rappenlochschlucht und zurück in Richtung Kobelbach. Genau auf dieser Route bleibt man nun, wenn man es mit den jungen Begleitern gut meint.

Bevor man Richtung Unterfluhalpe hoch läuft, lädt der schöne Kobelbach zum Grillen ein. Eine Einladung, die man im Sinne der Kinder unbedingt annehmen sollte, denn der Bach liegt idyllisch, ist nicht wirklich gefährlich und lädt zudem zum „Baumeistern“ ein. Eine perfekte Kombination und eine schöne Stelle für das Abenteuer ist hier rasch gefunden, wenn man sich vor etwas Gestrüpp nicht scheut.

Anschließend geht es dem Güterweg entlang hoch in Richtung Unterfluhalpe, der Hoher Knopf (1.092m) ist rechter Hand die höchste Erhebung. Wer möchte kann von hier aus auch ausgedehntere Touren in Angriff nehmen. Da diese Tour aber vor allem Kinder begeistern soll, die noch nicht so geübt sind, gilt es hier keine Erweiterungen vorzunehmen.

Bei der nächsten Weggabelung hält man sich rechts und wählt den Waldweg unterhalb des Hoher Knopf geht es in einem wunderschönen Wald zurück in Richtung Ausgangspunkt. Unterhalb rauscht der rauscht schon bald wieder der schöne Kobelbach und auf den schönen Waldwegen gibt es erneut viel für die Kleinsten zu entdecken.

Bald schon hat man den Ausgangspunkt wieder erreicht. Eine wunderschöne, sehr leichte, aber interessante Tour. Natürlich vor allem für Kinder, aber auch für Genießer, die einfach gerne einmal etwas Abschalten möchten. Außer dem Rauschen des Baches vernimmt man hier nicht viel. Also ein wahrer Ort der Einkehr.

Mit der angeführten Grill- und Bauarbeiterpause am Kobelbach kann man sich hier gut und gerne auch einen Tag verweilen. Den Kleinen geht hier das Programm so schnell nicht aus und für gute Stimmung und Laune ist so bei allen gesorgt!

Für Kinder kann ich zudem ein kleines, günstiges Fernglas wärmstens empfehlen. Zumindest bei meiner Mannschaft hat sich diese Investition mehr als nur gelohnt. Günstige Ferngläser gibt es bereits ab € 25,–. Keine Sorge, diese erfüllen bereits ihren Zweck. Das kleine Fernglas von Hama (Hama Optec 12×25) ist leicht, kostengünstig, passt beinahe in jede kleine Tasche und beispielsweise in der Outdoorrubrik von Otto zu haben.. Ein Begleiter, den die Kinder nur sehr selten vergessen werden, denn im Gegensatz zu vielen größeren Naturfreunden, haben sie noch Geduld und Ausdauer im Beobachten der Tierwelt.

 

Wegstrecke 6km
Gehzeit 2-3 Stunden
Höhenmeter 339m
Höchster Punkt 1.024m
Einkehrmöglichkeiten Kobelalpe
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz (Alplochschlucht)

 

Quelle: outdooractive.com
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Quelle: outdooractive.com

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Pfänderstock – auf alten Wegen

Der Pfänder, Hausberg von Bregenz und Aussichtsgipfel am Bodensee, ist auf „herkömmlichen“ Pfaden kein Ziel nach meinem Geschmack, da er richtig überlaufen ist. Die schöne Aussicht, die Schwebeseilbahn, die Adlerwarte und der Wildpark ziehen jährlich viele Besucher an. Kein Wunder, denn schön ist es hier ja. Ich bevorzuge es ruhiger und wenn ich mal keinen richtigen Gipfel erklimmen kann und will, dann geht es auf „alten“ Pfaden (alter Schulweg) quer durch den Wald.

Ausgangspunkt – Kapelle Giggelstein

Die Kapelle in Giggelstein ist ein kleines Idyll und gleichzeitig hat sie Geschichten zu erzählen. Die St. Rochus Kapelle, so ihr Name, am Giggelstein ist eine Pestkapelle und so verwundert es auch nicht, dass es die eine oder andere Geschichte zu erzählen gibt. Die Hörbranzer folgen jährlich ihrem Versprechen und halten als Dank für die Befreiung der „Pestplage“ eine Prozession ab. Die Kapelle selbst ist, wenn nicht gerade ein Gottesdienst stattfindet, verschlossen. Aber einen Besuch ist sie alle mal wert. Direkt vor der Kapelle kann man das Auto parkieren, denn von hier aus führt der „alte“ Lutzenreuter Schulweg durch den Wald hoch in den Pfänderstock.

Wanderung auf „alten“ Wegen

 

Achtung: hier wandert man auf unbeschilderten Wegen, wer dies vermeiden möchte, fährt mit dem Auto etwas weiter bis nach Backenreute und folgt hier dem beschilderten Weg oder wählt zum Beispiel als Alternative die Wanderung auf dem Pfänderrücken. Auf dem hier beschriebenen Weg muss man sich zudem ab und dann durch dichtes Gebüsch kämpfen. Das ist nicht jedermanns Sache und zudem sollte man sich nach der Wanderung intensiv auf Zecken untersuchen!

Bei der Kapelle Giggelstein wandert man vorab entlang dem ausgetrockneten Bach in den Wald hinan. Dieser kleine Forstweg nimmt bald sein Ende, hier hält man sich nun rechts und steigt auf einem schmalen Waldweg etwas steiler auf. Hier lässt sich der Pfad sehr gut finden und wer diesem folgt, gelangt später auf den zuvor beschilderten Forstweg der nach Lutzenreute bzw. Eichenberg führt.

Entlang diesem Forstweg läuft man durch das Weingärtle in Richtung Eichenberg. Bis man die Kreuzung erreicht an der sich der Weg Richtung Lutzenreute und Eichenberg gabelt. Übrigens: hier befindet man sich unmittelbar hinter der Ruine Ruggburg. Damit auf geschichtsträchtigem Boden.

Wer möchte, der kann ab hier den Forstweg Richtung Lutzenreute weitergehen, mein Pfad führt mich zurück durch das Weingärtle bis zur kleinen Brücke, die über den seichten Bach führt. Kurz vor der Brücke hält man sich rechts und steigt auf einem schmalen Waldpfad hoch in Richtung Lutzenreute. Der Pfad ist gut auszumachen, aber echter Weg ist es keiner mehr J

Mit Erreichen der Waldgrenze erreicht man auch den zuvor erwähnten Forstweg, bevor sich dieser scharf links windet, führt ein kleiner Forstweg wieder in den Wald hinein. In das sogenannte Niederhaus-Bocherttobel. Diesem Weg folgt man bis man an den Bach gelangt. Hier nimmt der Weg nun auch sein Ende und man muss den Waldpfad entlang der Alpwiese suchen, bahnen und finden. Wer es angenehmer möchte, der steigt zum Bauernhof in Stegen auf und folgt dem Wald- und Wiesenweg der Stegerwiese. Diesem folgt man bis man auf die Stegerwiese gelangt. Eine Wiese, die mit einer herrlichen Artenvielfalt aufwarten kann.

Ich nehme an dieser Stelle immer noch den Aussichtspunkt mit, der rasch erreicht ist und einen herrlichen Blick auf den Bodensee bietet. Kurz nachdem man die Stegerwiese wieder Richtung Lutzenreute verlassen hat, führt links ein schmaler Pfad den Fels hoch. Achtung: hier ist es gerne rutschig und der Pfad ist dicht bewachsen.

Nach einem kurzen steilen Anstieg durch den Wald gelangt man zu einer kleinen Wiese, von hier aus kann man bereits einen Bauernhof ausmachen. Entlang dieser Wiese führt ein kleiner Pfad zum Aussichtspunkt. Zurück geht es wieder auf gleichem Wege bis zum Ausgangspunkt bei der Stegerwiese. Hier heißt es etwas genauer schauen, denn hier führt ein schmaler Waldpfad hinab durch den Wald. Über einen steileren, dicht bewachsenen Pfad geht es nun durch den Wald zurück bis auf den Forstweg, der nach Lutzenreute führt. Ab hier folgt man wieder dem Aufstiegsweg zurück zur Kapelle Giggelstein.

Eine schöne Wanderung, auf Pfaden, die früher als Schulweg gedient hat. Allerdings muss man heute etwas Leidenschaft mitbringen, denn viele Stellen sind dicht bewachsen und manches Mal muss man den Weg leidenschaftlich suchen. Also Orientierungssinn ist gefragt. Ab und dann muss man etwas Hand am Wurzelwerk anlegen, um die eine oder andere Hürde zu überwinden, aber insgesamt eine tolle Wanderung im Wald. Wer etwas die Augen offen hält, der kann zwei kleine Wasserfälle, die Ruine Ruggburg und vieles mehr entdecken.

In jedem Falle sollte man nach der Wanderung – so man die hier vorgestellte Route wählt – duschen und sich intensiv auf Zecken untersuchen. Ich bringe immer wieder solche ungeliebten Geister mit nach Hause und das obwohl ich diese Tour immer in einem schönen Tempo renne und nicht wandere J

Wegstrecke 8km
Gehzeit 3 ½ – 4 ½ Stunden (als Wanderung)
Höhenmeter 650m
Höchster Punkt Aussichtspunkt (Känzele) 841m
Einkehrmöglichkeiten Lutzenreute Ghf. Paradies oder Riedstüble in Möggers
Parkmöglichkeiten Kapelle Giggelstein

 

Quelle: outdooractive.com
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Vier Walser und nur ein Kamm …

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Keine Sorge das hier ist kein Bericht über vier seltsame Walser „Buaba“ oder gar „Meigga“, die auf der Suche sind, sondern ein Bericht über vier schöne Gipfel im Walserkamm. Sie gehören zusammen, wie die Faust auf das Auge oder ähnlich. Wie auch immer, schön sind sie alle mal.

Ausgangspunkt – Furkajoch

Ausgangspunkt für diese schöne Tour ist der Wanderparkplatz auf dem Furkajoch (Verbindungspass zwischen Damüls und Laterns).

Aufstieg zur Löffelspitze

 

Über die Löffelspitze und das Pfrondhorn, die hier direkt um das Eck liegen, habe ich bereits öfters geschrieben. Der Aufstieg vom Furkajoch zum Sattel ist einfach und ohne Probleme zu bewältigen. Für den Weg hoch zur Löffelspitze geht es jetzt nun dem Kamm entlang. Manch einer würde sagen Grat, das ist es für mich noch nicht. Aber dennoch: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollte man für diese Tour mitbringen, denn der Weg führt am Kamm entlang und ist nicht immer von schlechten Eltern. Die „kritischen“ Stellen sind allerdings mit Stahlseil versehen, wenn auch die Optik nicht immer vertrauenserweckend ist, mit etwas Achtsamkeit stellt aber keine Stelle ein echtes Problem dar.

Die Löffelspitze ist über den Kamm bald erreicht. Von hier aus blickt man bereits auf die nächsten Ziele: Mutabellspitze, Gerenspitz und Kreuzspitz. Der Blick ins Rheintal ist ein Traum und der weitere Weg kann von hier aus bestens eingesehen werden, denn er führt weiter dem Kamm entlang.

 

Auf zur Mutabellspitze

 

Das nächste Ziel, die Mutabellspitze ist ein Grashügel, kaum der Rede wert, aber gehört zum Walserkamm, also auch zu dieser Tour und der Übergang von der Löffelspitze zur Mutabellspitze ist der schönste Teil der Tour, denn er beinhaltet leichte Kraxelei.

Kurz steigt man auf dem normalen Bergweg ab, bevor dieser aber an Höhe verliert und zur Sentum Alpe hinab führt, zweigt man rechts auf den Kamm ab und geht diesem weiter entlang. In der Mitte des Kamms gilt es einen Felsschrofen zu überwinden, der leichte Kraxelei erfordert. Es sind Stahlseile vorhanden, aber einen wirklich sicheren Eindruck machen sie nicht. Aber der Fels, der sich in den Weg stellt, kann auch so gut überwunden werden.

Der anschließende Aufstieg ist dann rasch bewältigt und man steht schon auf der Mutabella.

Übergang zur Gerenspitz

 

Dem Kamm entlang geht es nun hinab auf den Sattel. Hier schenkt man einige Höhenmeter her, hat aber einen herrlichen Blick auf das Laternsertal und die umliegenden Gipfel. Vom Sattel aus geht es nun auf einem schönen Gebirgsweg hoch zur Gerenspitz. Eigentlich für mich ein toller Skitourenberg, da er herrliche Hänge für Abfahrten im Pulver bietet. Aber er kann auch im Frühsommer etwas.

Ab zur Kreuzspitze

 

Im Rücken der Gerenspitz thront bereits die Kreuzspitze. Erneut heißt es nicht den üblichen Wegen folgen, sondern über den Kamm aufsteigen. Ähnlich wie zur Löffelspitze muss man dann und wann etwas Hand anlegen, aber auch hier gilt, wer Achtsam ist und etwas Übung hat, für den stellt der Gipfelsturm kein Problem dar. Dennoch: Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind auch hier Voraussetzung.

Mit Erreichen des Gipfelkreuzes erreicht man auch einen herrlichen Aussichtspunkt, der zu einer kleinen Rast einlädt.

Eigentlich wollte ich die Tour als Rundtour anlegen, aber mir hat die Begehung des Walserkammes so gut gefallen, dass ich über gleichem Wege zurück wandere.

Tipp für eine Rundtour

 

Wer die Tour aber lieber als Rundtour macht, der steigt zwischen Mutabella und Gerenspitz zur Oberen Frutz Alpe ab und wandert von dort unterhalb des Kammes über die Gampernest Alpe zurück zum Furkajoch.

 

Wegstrecke 8,6km
Gehzeit 3-4 Stunden
Höhenmeter 677m
Höchster Punkt Löffelspitze (1.962m)
Einkehrmöglichkeiten bei der Rundtour auf den Alpen, ansonsten auf dem Furkajoch
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Furkajoch
Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com

 

Quelle: outdooractive.com
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Staufen (1.456m) – der erhabene Hausberg von Dornbirn

Der Staufen (1.456m) ist der Hausberg von Dornbirn und befindet sich am westlichsten Rand des Bregenzerwald Gebirges. Der Staufen steht erhaben vor dem Rheintal und bietet einen herrlichen Blick auf Dornbirn und die Bodenseeregion. Eigentlich müssen sich die Dornbirner den Staufen mit den Hohenemsern teilen, aber wem gehört schon ein Berg?

Ausgangspunkt – Berggasthof Schuttanen

 

Der Ausgangspunkt für diese schöne und vor allem aussichtsreiche Tour ist der Berggasthof Schuttanen. Dieser kann über Hohenems über eine schmale Straße erreicht werden. Direkt beim Gasthof gibt es für Wanderfreunde einen Parkplatz. Die hier vorgestellte Runde ist nicht die klassische Staufenrunde, sondern die etwas gedehntere Form, die mir persönlich besser gefällt.

Über herrliche Alpwiesen steigt man auf der südlichen Flanke auf zum Unteren Staufen. Knapp unterhalb des Gipfels geht es etwas felsiger zur Sache. Bereits der Untere Staufen bietet einen herrlichen Blick. Zur östlichen Seite liegt das schöne Bregenzerwald Gebirge, nördlich liegt der Staufen und westlich blickt man in das Rheintal.

Über eine kleine Leiter geht es den Fels hinab, ehe man erneut aufsteigt in Richtung Staufen. Es geht dem Grat entlang, keine schwierige Übung, aber immer wieder muss Fels überwunden werden und dann und wann geht es links und rechts etwas steiler hinab. Nicht eines jeden Sache, aber sehr lohnend und mit etwas Vorsicht unkritisch.

Staufen – Blick zum Bodensee

 

Der Staufen selbst bietet einen beeindruckenden Blick für einen Gipfel dieser Höhe. Dornbirn liegt zu Füßen und der Blick reicht weit bis über den Bodensee. Ein Traum! Hier lässt es sich verweilen. Über den „Wurzelweg“ steigen man ab Richtung Karren. Der Weg ist wunderschön, führt aber, wie der Name bereits sagt, über Wurzelwerk. An feuchten Tagen oder früh morgens kann es hier ganz schön rutschig sein. Also Acht geben. Nach einem schönen, rassigen Abstieg erreicht man den eigentlichen Staufenrundweg. Hier nicht den Weg Richtung Staufenalpe einschlagen (es sei denn man möchte die Rundtour verkürzen), sondern den Weg Richtung Ebnit einschlagen.

Durch den Hackwald geht es entlang auf einem Forstweg. Herrliche Pflanzenvielfalt und an feuchten Tagen viele Echsen beeindrucken das Auge. Der Weg führt bis zur schön gelegenen Spätenbachalpe. Ab hier geht es zurück in Richtung Ausgangspunkt, Berggasthof Schuttanen.

Eine Wanderung, die gut mit Kindern in Angriff genommen werden kann und für die Kleinen einiges zu bieten hat. Eine Tour, die auch bei mangelnder Höhe, herrliche Blicke ins Tal eröffnet und vor allem mit einer bunten Artenvielfalt zu beeindrucken weiß.

 

Daten :

  • Wegstrecke: 9,3km
  • Dauer: 3 ½ – 4 ½ Stunden
  • Höhenmeter: 878m
  • Höchster Punkt: 1.456m
  • Parkmöglichkeit: Ghf. Schuttanen
  • Einkehrmöglichkeiten: Ghf. Schuttanen

staufen wanderkarte

staufen höhenprofil

 

 

 

 

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Hohe Matona: Wo die Liebe hinfällt…

Wer meinem Blog liest, der weiß, dass ich die Hohe Matona liebe. Sie macht es mir nicht leicht, auch das kann man aus den bisherigen Berichten herauslesen. Aber Liebe ist nicht einfach, vielleicht gehört das Leiden dazu. Auch heute hat sie mich nicht liebevoll empfangen und doch … manch anderer würde sagen Zeit das Thema aufzuarbeiten …

Therapiearbeit

 

Vielleicht bedarf es wirklich einer kleinen Aufarbeitung des Themas. Die Hohe Matona ist kein Riese unter den Bergen in den Alpen. Sie ist gerade mal 1998m hoch, aber sie hat etwas an sich, das fasziniert. Dazu braucht es offenbar nicht immer Größe. Sie ist keine schmale beeindruckende Zinne, sondern ein etwas breiterer Felsblock, aber wer das Ziel erreicht hat, der ist beeindruckt. Ja, sie hat etwas. Sie hat zwei Gesichter, zur nördlichen Seite liegt das viel besuchte Freschenhaus, auf der anderen Seite die ruhige Landschaft um die Gärviser Alpe herum. Sie flößt keine Angst ein, wie andere Gipfel, aber sie ist, herausfordernd. Die Seite zur Gärviser Alpe ist ihre sanfte Seite, kantig und schroff ist zeigt sie sich Richtung Hoher Freschen. Vielleicht sind das die Gründe, warum sie das Herz vieler ihr Eigen nennen darf und es scheint ihr zu gefallen. Mit mir spielt sie, der Himmel lichtet sich und sie lockt mich an und kurz vor Erreichen des Gipfels hüllt sie sich in Wolken, eisiger Wind und Regen prasseln auf mich herab. Ja, sie ist zickig, die Hohe Matona. Zum einen legt sie einen Zauber über ihre Verehrer, zum anderen zeigt sie ihnen ihre Zähne. Aber dennoch, wo die Liebe hinfällt … oder ist es doch Zeit eine neue Liebe zu suchen. Wer weiß …

Zum Eigentlichen, die Tourenbeschreibung

 

Heute habe mich für eine Rundtour entschieden. Meine letzte Tour auf die Hohe Matona war etwas anders ausgelegt. Von Bad Innerlaterns steige ich auf Richtung Gärviser Alpe. Bereits nach einigen Höhenmeter lässt strömender Regen auf mich nieder. Aber immer wieder lichtet sich der Himmel leicht und so verschwende ich keinen Gedanken daran, umzukehren. Wie so oft empfängt mich die Gärviser Alpe mit eisigem Wind und beinahe Eisregen. Und nicht zuletzt sind die letzten Meter zur Alpe auf Schneefeldern zurückzulegen. Herrlich. Die Hohe Matona hüllt sich in dichte Wolken und zeigt mir einmal mehr ihre kalte Schulter. Ausgefroren wechsle ich meine Kleidung und bin froh, dass ich meiner Vorahnung vertraut habe und auf wirklich alles vorbereitet bin.

Den Anstieg auf die Gärviser Höhe  darf ich ohne Regen, aber mit eisigem Wind in Angriff nehmen. Immer wieder kämpfen sich einzelne Sonnenstrahlen durch und lassen die Gipfel in der Schweiz traumhaft schön erscheinen. Da ist es wieder. Die Hohe Matona scheint mich herauszufordern wollen. Und ja, sie hat es geschafft. Heute soll sie mein sein.

Dem Grat entlang geht es weiter Richtung Hohe Matona. Noch hat sie ihren Mantel um sich gehüllt. Aber heute spielen wir nicht. Eisern kämpfe ich mich durch die Kälte hoch. Unterhalb des Gipfels empfängt mich eine Gams. Nur eine Handlänge ist sie von mir entfernt und posiert vor meiner Kamera. Das ist der Zauber und das Geheimnisvolle, dass ich eingangs beschrieben habe. Kein Wunder, dass mir eine Trennung schwerfällt. Als ich den Gipfel erreiche, hebt sich der Schleier und ich darf meine Hohe Matona bewundern, so wie ich sie liebe.

Beim Gärviser Joch steige ich auf die nördliche Seite, Richtung Freschenhaus ab. Das mache ich nur heute, denn an schönen Tagen ist mir hier eindeutig zu viel los. Über die Untere Saluveralpe und die Hintere und Vordere Garnitzalpe geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Für alle, die meine Liebe nicht teilen…

 

…was ich durchaus verstehen kann, empfehle ich im Tale den Rauch Club in Feldkirch. Am Donnerstag teilt man hier meine Liebe, denn das Motto lautet „love is in the air“. Mit Cocktails, vielen gut gelaunten Menschen und dem zauberhaften Ambiente der Feldkircher Innenstadt, erlebt man hier eine etwas andere Liebe. Sorry, mich hat die Hohe Matona erwischt und irgendwie war ja heute auch bei mir und ihr „love in the air“. Soll heißen: mir meine Hohe Matona, allen anderen das Treiben im Tal. Es sei Euch gegönnt 🙂 … egal was man liebt, man sollte dazu stehen und ich tue es hiermit.

  • Zeitbedarf: normales Tempo: 5h zügig: 3h
  • Wegstrecke: 13,7 km
  • Höhenmeter: 962m
  • Einkehrmöglichkeiten:  Bädle in Bad Innerlaterns
  • Parkmöglichkeiten:  direkt beim Bädle
hohe matona
Quelle: outdooractive.com

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Pfänder: Wanderung entlang dem Pfänderrücken – Bodensee im Visier

Der Pfänder, der Hausberg von Bregenz, ist vielen ein Begriff. Das hat seine guten Gründe, denn an klaren Tagen bietet er eine herrliche Sicht auf den traumhaft schönen Bodensee und an so manchen „geheimen“ Plätzchen kann man hier einen der schönsten Sonnenuntergänge überhaupt bewundern. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Da eine Kabinenseilbahn und auch eine Fahrstraße auf den Pfänder führt, ist er nicht selten beinahe „überbevölkert“. Dass man nicht im „Stau“ wandern muss, beweist die hier vorgestellte Variante abseits der der Hauptrouten.

Ausgangspunkt:

 

Bereits der Ausgangspunkt für diese Wanderung ist etwas Besonderes. Wir starten beim Kloster Maria Stern in Hohenweiler. Wie auch viele andere Klöster liegt auch dieses Kloster traumhaft schön. Neben „Einkehrtagen“, Meditationen, Hildegardfasten und anderen Angeboten, kann man auch im Hofladen des Klosters einkaufen. Sympathisch anders. Nun aber zum eigentlichen Anliegen, der Wanderung. Das Auto kann hier parkiert werden beziehungsweise wer mit dem Bus unterwegs ist, kann direkt an der Straße, die unterhalb des Klosters vorbeiführt, aussteigen (Haltestelle: Gwiggen/Reitmoos).

Über das Klostergelände …

 

Durch das Klostergelände hindurch führt uns unsere Wanderung. Obstgärten, Gemüsegärten und andere Lebensmittel werden hier im Auftrag des Klosters angebaut. Noch bevor der Wald beginnt, halten wir uns links und wandern nicht weiter in Richtung Andreute, sondern in Richtung Hohenweiler. Über einen kleinen Steg führt der Weg nun in den Wald hinein. Nur wenige Höhenmeter und wir zweigen erneut links ab in Richtung Hohenweiler und gehen vorab beinahe eben entlang der Waldgrenze weiter. Erst bei der nächsten Weggabelung halten wir uns nun bergwärts und nehmen den rasanten Anstieg durch den Wald in Angriff. Bis wir in Möggers die Parzelle Finken erreichen. Entlang der schmalen Fahrstraße geht es nun weiter in Richtung Geigers.

Durch schöne Natur in Richtung Pfänder

 

Über die Parzelle Geigers erreichen wir die Parzelle Ried. Über einen schönen, ebenen Forstweg geht es nun Richtung Lutzenreute. Der Weg ist eingebettet in sanfte Hügellandschaft und wird umrahmt von saftigen Wiesen. Im Herzen dieser schönen Landschaft befindet sich auch das wunderschöne Riedstüble. Ein Kleinod, ein Paradies und die Heimat von Genießern, die auf bodenständige regionale Küche stehen. Nach einer Stärkung geht es weiter nach Lutzenreute. Übrigens: wer im Riedstüble nicht zugekehrt ist, kann hier einen Abstecher ins Gasthof Paradies machen. Neben guter Küche erhält man hier eine wahrhaft schöne Aussicht auf den Bodensee geschenkt.

Auf zum höchsten Punkt der Tour …

 

Über Schüssellehen geht es in Richtung Hochberg, dem höchsten Punkt dieser Wanderung. Übrigens: Schüssellehen (Fesslerhof) ist bekannt für seine ausgezeichneten Wurst- und Fleischwaren. Diese können hier genossen werden, aber auch auf Vorrat eingekauft werden. Der Fesslerhof hat einen erhabenen Standort hoch über dem Bodensee. Der Hochberg mit seinen 1.069 Höhenmeter ist zwar nicht der Pfänder, aber er steht diesem in gar nichts nach und immerhin kann man diesen von hier erblicken.

Östlich geht es nun weiter in Richtung Trögerhöhe. Entlang dem Möggers Jakobsweg geht es nach Möggers. Ein herrlicher Weg durch den schönen Wald ist unser Begleiter. Erst kurz vor Möggers erreichen wir die Waldgrenze und damit das kleine idyllische Örtlein Möggers. Bereits nach den ersten Häusern zweigt unser Weg wieder links ab. Über herrliche Wiesen steigen wir wieder ab in Richtung Ried. Mit erreichen unsere ursprünglichen Aufstiegsweges im Ried wandern wir weiter Richtung Geigers, halten uns aber mit Erreichen der ersten Höfe links. Wir queren die Verbindungsstraße zwischen Eichenberg und Möggers und wandern unterhalb der Parzelle Höflings bis zur nächsten Weggabelung. Ab jetzt geht es wieder durch Wald hindurch zurück zum Kloster Maria Stern (Gwiggen).

  • Zeitbedarf: 4 ½ – 5 ½ Stunden
  • Wegstrecke: 18,3 km
  • Höhenmeter: 920m
  • Einkehrmöglichkeiten:  Riedstüble, Berggasthof Stadler, Gasthof Paradies, Schüssellehen (Fesslerhof)
  • Parkmöglichkeiten:  direkt beim Kloster Maria Stern in Hohenweiler

Öffnungszeiten Klosterladen Maria-Stern: Di-Sa 14:00-17:00

Wanderung - Pfänder / Bodensee

 

Wanderung – Pfänder / Bodensee

 

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Skigebiet Bödele – Schnee vor der Haustüre …

Winterzauber am Bödele
Winterzauber am Bödele
Berge in Vorarlberg
Berge in Vorarlberg

Ich habe hier bewußt den Slogan „Schnee vor der Haustüre“ direkt von der Homepage entnommen, denn er ist treffend. Das Bödele mit seinen beiden Talorten Dornbirn und Schwarzenberg ist eine der ersten Destinationen, wenn es um Skifahren geht. Bequem ist das Skigebiet ab Dornbirn in weniger als fünfzehn Minuten erreichbar. Auch die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel ist günstig, denn ab dem Dornbirner Bahnhof verkehrt ein regelmäßiger Linienverkehr auf das Bödele. Das Bödele ist – zugegeben – kein Riese unter den Skigebieten, aber es hat Charme. Charme, den auch die Punktekarten (wo gibt es denn das sonst noch?) versprühen. Hier versucht man sich bewußt in Nischen zu bewegen, die andere nicht befüllen können und wollen. Auch mit den Tourenski oder Schneeschuhen kommt man hier auf die Kosten.

Nun aber zum eigentlichen Kern der Sache, dem Skigebiet. Hier die Facts:

  • 8 Schlepplifte
  • 1 Sesselbahnen

Die Anzahl der Lifte und die nicht mehr ganz zeitgemäßen Schlepplifte mögen den einen oder anderen abschrecken, aber jeder, der hier einmal einen Skitag verbracht hat, weiß die Vorzüge des Bödele’s zu schätzen. Hier geht es zum  interaktiven Pistenplan.

Rund 24 Pistenkilometer gehören zum Angebot. Dabei kommen sowohl Anfänger/Einsteiger als auch erfahrene Skifahrer auf ihre Kosten.

  • 8,5 km “blaue” Pisten (leicht)
  • 12 km “rote” Pisten (mittel)
  • 3,5 km “schwarze” Pisten (schwer)

Preise:

  • Tageskarte/Erwachsene € 29,60
  • Tageskarte/Kinder € 16,30

Das Besondere am Bödele ist ein Relikt aus alten Zeiten – die beliebte Punktekarte aus alten Tagen. Die Punktekarte gibt es in folgenden Variationen:

  • 50 Punkte – Kinder: € 9,50/Erwachsene: € 17,20
  • 100 Punkte – Kinder: € 18,30/Erwachsene: € 33,40
  • 200 Punkte – Kinder: € 34,80/Erwachsene: € 63,30
  • 300 Punkte – Kinder: € 49,70/Erwachsene: € 89,80

Sportmöglichkeiten im Winter:

  • Langlauf (9km)
  • Pferdeschlittenfahrt
  • Höhenwanderweg (1,5km)
  • Winterwanderweg (15km)
  • 2 Rodelbahnen (0,5km)

Vor allem Familien mit Kindern werden sich in dieser schönen Winterlandschaft richtig wohlfühlen und kommen bei dem Gesamtangebot auf ihre Kosten. Zudem für Familien optimal sind die Punktekarten.

Wissenswertes:

  • Das Bödele war früher ein Vorsäß
  • Um 1900 kaufte der Fabrikant Otto Hämmerle 12 Vorsäß-Hütten und funktionierte die Hütten um in Ferienhäuser
  • Das Bödele war bereits in frühen Jahren als Tourenziel beliebt
  • 1907 wurde der erste Skilift Mitteleuropas am Bödele in Betrieb genommen
  • Marc Giradelli (mehrfacher Weltcupsieger) trainierte am Bödele

Luxus-Herbergen in Balderschwang:

Direkt auf dem Bödele sucht man vergeblich nach Luxus Herbergen, aber das ist auch nicht das, wofür man hier am Hausberg von Dornbirn stehen möchte. Wer hier urlaubt, der urlaubt anders. Drei urige Skihütten laden zum Übernachten ein! Skiurlaub der ganz besonderen Art.

Quasi im Herzen des Bödele liegt der bekannte

Wer sich von der Schneelage einen Eindruck machen möchte, der kann auf die Webcam des Berhof Fetz zurückgreifen – Webcam. Der Berghof ist für seine ausgezeichnete Küche bekannt und so verwundert es nicht, daß man auch im aktuellen Gault Millau seinen Platz erhalten hat.

Direkt am Skilift liegt auch das

Haubenlokale in der Region:

Wer gerne auf hohem Niveau speist, der ist im Berghof Fetz gut aufgehoben. Im aktuellen Gault Millau hat man zwar keine Haube erkocht, aber immerhin die Auszeichnung „gehobene regionale Küche“ erhalten.

Wer auf Hauben nicht verzichten möchte, der findet in nächster Umgebung eine große Auswahl an ausgezeichneten Restaurants:

1 Haube

Nightlife in der Region:

 Da das Bödele kein Ort im eigentlichen Sinn ist, fehlt hier natürlich das Nightlife. Große Gruppen können sich im Felsenkeller (im Berghof Fetz) einmieten und ihren Spaß haben. Der Rest muß sich an Dornbirn (ca. 15 Autofahrminuten entfernt) halten.

Après-Ski

Auch im Après-Ski hält man sich am Bödele zurück. Was aber nicht heißt, daß man auf ausgelassene Stimmung verzichten muß, denn die bereits oben angeführten Hütten bieten ausreichend uriges und herzliches Ambiente, um einen stimmungsvollen Urlaub zu garantieren.

Fazit:

Das Bödele ist ein kleines, sympathisches Skigebiet, das zudem noch mit den früher üblichen Punktekarten aufwarten kann. Das Pistenangebot ist gut und ermöglicht einige Variationen. Das Sport- und Freizeitangebot am Bödele orientiert sich an Familien und so verwundert es auch nicht, daß man an schönen Wochenenden hier kaum mehr einen Parkplatz findet.

Vor allem landschaftlich kann man punkten und mit 3 urigen Hütten im Skigebiet ist auch für Stimmung, Erholung und das leibliche Wohl gesorgt.

Im Vergleich zu den anderen bisher erwähnten Skigebieten fehlt hier der Ort und somit auch das Leben, wer darauf wert legt und die Pisten hier unsicher machen möchte, der sollte sich in Schwarzenberg einquartieren. Bis zum Skilift ist es nicht weit und Schwarzenberg, das für die Schubertiade bekannt ist, ist ein kleiner, aber sehr feiner Ort im Bregenzerwald.

Bewertung: 

Bewertungskriterien  
Größe des Skigebietes «
Pistenangebot, Pistenzustand und Variationen ««
Liftangebot, Komfort der Lifte, Bahnen «««
Schneesicherheit ««
Anfahrt, Parkmöglichkeiten «««««
Pistenplan, Ausschilderung, Beschreibung «««««
Gastronomie, Hotel, Unterkünfte ««««
Après-Ski «
Unterkünfte direkt an den Liften ««
Angebot für Familien mit Kindern ««««
Freerider, Tourengeher «««
Pisten für Anfänger «««««
Langlauf, Loipen «««
Snowparks
Anspruchsvolle Pisten, Abfahrten ««
Nightlife
Wintersportangebot abseits der Pisten ««««
Rodeln, Snowtubing «««
 
  49/90

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Herbstliches Morgenerwachen auf der Millrütte

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Die Millrütte ist bei vielen bekannt für den Berggasthof Millrütte. Nicht ohne Grund, denn sein uriges Ambiente, die herrliche Aussicht und die gute Küche haben ihren Ruf. Aber die Millrütte ist auch schöner Ausgangspunkt für viele schöne Wanderungen.

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim Berggasthof Millrütte. Rechter Hand geht es hoch zur Hohen Kugel, die aber bei dieser Tour nicht das erklärte Ziel ist. Die heutige Tour ist vor allem für den gemütlichen Wanderer oder aber für Familien mit Kindern gedacht. Eine kleine Rundtour auf der Millrütte in herrlicher Umgebung.

Beim Gasthof Millrütte hält man sich links und geht auf einem Forstweg hoch in Richtung Wiesle. Entlang der sogenannten Schneiderwies.

Mit Erreichen des Wiesle muss man etwas Orientierungssinn mitbringen, vor allem dann, wenn man zu früher Stunde unterwegs ist. Rechts führt ein kleiner Weg hoch in den Wald hinein. Nur ein kurzes, etwas steileres Stück gilt es zu bewältigen. Am Weg entlang liegen verträumt liegende Bänklein, die einen herrlichen Blick auf die Hohe Kugel bieten.

Durch einen schönen Waldweg geht es weiter hoch zum Aussichtspunkt, der bald erreicht ist. Ein herrlicher Blick auf das Rheintal, den Bodensee und die schweizer Berge erschließt sich.

Ab hier geht es nun wieder abwärts – immer auf dem Kamm bleiben und Richtung Gsohlalpe abwärts wandern. Bis man den Wanderweg zur bekannten Gsohlalpe erreicht hat. Ab hier hält man sich rechts und wandert zum Älpele hoch.

Ab dem Älpele geht es unterhalb der Hohen Kugel wieder retour in Richtung Bergasthof Millrütte.

Eine wunderschöne, landschaftlich herrliche Wanderung, die ohne große Anstrengungen zu meistern ist, aber dennoch vieles zu bieten hat.

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