Archiv der Kategorie: Silvretta

Hochgebirgs-Skitour in der Silvretta

Skitour in der Silvretta

Eine Skitour – egal in welcher Region – ist immer etwas ganz Besonderes! Im frisch verschneiten Hochgebirge, bei herrlichem Wetter ist das ein Highlight, das wirklich Bestand hat und prägend bleibt. Die hier beschriebene Skitour ist eine wunderschöne Skitour, die allerdings ausschließlich bei absolut sicheren Lawinen- und Wetterverhältnissen in Angriff genommen werden sollte!

 

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese eindrückliche, wunderschöne Skitour ist das kleine Örtchen Partenen im hintersten Montafon. Mit der Vermuntbahn geht es hoch zur Bergstation. Ab dort wird man mit dem „Tunnelbus“ idyllisch und beinahe wild romantisch hoch zur Bielerhöhe gefahren. Nachdem man den letzten Tunnel passiert hat, eröffnet sich vor einem eine wahre Winteridylle. Herrliche verschneite Hänge, hohe Gipfel und Schneewände, wie man sie aus alten Zeiten und vielleicht sogar aus Erzählungen nur mehr kennt. Das Tourenherz schlägt unweigerlich höher, denn hier ist man wahrlich im Paradies der Tourengeher gelandet. Aber auch Langläufer kommen hier auf ihre Kosten, denn die Höhenloipe ist ein beliebtes Ziel vieler Sportler. Auf der Bielerhöhe tummeln sich aber auf den Sonnenterassen auch viele „Sonnenanbeter“ – mich wundert es nicht! Man befindet sich hier in einem kleinen Paradies!

Skitour in der Silvretta

Skitour in Richtung Rote Furka

Spätestens dann, wenn man mit dem Bus auf der Bielerhöhe angelangt ist, hält den wahren Tourenfreund nichts mehr zurück. Die verschneiten Gipfel der Silvretta und die wahre Winter-Bilderbuchlandschaft üben ihre magische Anziehung aus. Auch auf mich und daher geht es mit den Skiern in Richtung Süden zum unteren Ende des Silvretta Stausee.

Skitour in der Silvretta

Die Kleine Schattenspitze (2.703m) trennt die Tourenwege. Die beliebteste Tour führt links weg in Richtung Piz Buin, dem höchsten Berg Vorarlbergs, ich bevorzuge die ruhigere Variante rechter Hand ins Klostertal hinein. Nochmals hier die Warnung: diese Tour darf aufgrund der Lawinengefährdung wirklich nur bei absolut sicheren Verhältnissen begangen werden.

Skitour in der Silvretta

Zwischen den steil abfallenden Flanken der Gipfel geht es sanft ansteigend hoch in Richtung Klostertaler Umwelthütte (unbewirtschaftet). Nördlich liegen die beiden Lobspitzen und die Verhupfspitze und südlich die Kleine Schattenspitze und das Klostertaler Egghorn. Erst mit Erreichen der Klostertaler Umwelthütte weitet sich der Horizont etwas und man blickt bereits auf das erste schöne Ziel, die Rote Furka, die die Schweiz und Österreich trennt.

Skitour in der Silvretta

Erst mit dem Anstieg auf die Rote Furka wird der Anstieg etwas anspruchsvoller und intensiver, aber gleichzeitig auch lohnender, denn immer mehr der umliegenden Gipfel sind nun zu erblicken und weiten den Horizont. Spätestens auf der Roten Furka angelangt hat man einen herrlichen Blick auf die umliegende schweizerische und österreichische Bergwelt. Ein wahrer Genuss.

Skitour in der Silvretta

Entlang dem Bergrücken steigt man von hier aus hoch in Richtung Rotflue (3.166m) und Schneeglocke (3.223m). Spätestens jetzt erlebt man einen wahren Hochgebirgstraum!

Wer möchte kann einer der beiden Gipfel noch ersteigen, das sollte aber geübten vorbehalten bleiben. Alle anderen genießen knapp unterhalb der beiden Gipfel die herrliche Wintersonne und pulvern in herrlichem Schnee hinab ins Tal.

Fazit: Eine wahre Traumtour im Hochgebirge!

Details:

 Wegstrecke 18,7km (inkl. Abfahrt)
Gehzeit 4 ½ – 5 ½ Stunden
Höhenmeter 1056m
Höchster Punkt 2.988m (unterhalb Rotflue)
Einkehrmöglichkeiten Auf der Bielerhöhe
Parkmöglichkeiten Partenen (Talstation)

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Karte/Höhenprofil:

Skitour in der Silvretta
Quelle: outdooractive.com
Skitour in der Silvretta
Quelle: outdooractive.com

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Hüttentour durch Rätikon und Silvretta

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Wer eine auf der Suche nach einer mehrtägigen Hüttentour ist und auch etwas Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit mitbringt, für den ist die hier vorgestellte Tour ein echter Leckerbissen! Die Hüttentour führt durch den Rätikon und die Silvretta und beeindruckt durch eine landschaftliche Schönheit, die ihres Gleichen sucht. Echte Gebirgstiger und Kletterfreaks können zudem die Einzeletappen mit herrlichen Berggipfeln abrunden.

1.     Tag – Gargellen – Tübinger Hütte

 

  • Wegstrecke                     12,2km
  • Höhenmeter                    1.267m
  • Dauer                              4 ½ – 5 ½ h

Ausgangspunkt für diese herrliche Hochgebirgswanderung ist der wunderschöne, kleine Gebirgsort Gargellen. Gargellen ist ein Luftkurort und im Winter beliebt bei allen Schneeverrückten, da es als echtes „Schneeloch“ unter den Insidern gilt.

Über das schöne Vergaldental steigt hat man in die hintersten Regionen des Rätikons auf und nähert sich der Staatsgrenze zur Schweiz. Auf dem Weg passiert man wunderschöne Alpen, Alpen wie die Vergaldner Alpe. Stet geht es bergauf, ehe man das Vergaldner Joch mit seinen 2.511 Höhenmetern erreicht.

Ab hier heißt es langsam absteigen in Richtung Tübinger Hütte. Die Silvretta mit ihren markanten Gipfeln rückt immer näher und lässt bereits Vorfreude für den nächsten Tourentag empor steigen. Die Tübinger Hütte liegt herrlich eingebettet zwischen beeindruckenden Gipfeln. Da es – zu Recht – eine sehr beliebte Hütte ist, empfiehlt sich eine telefonische Reservation beim Hüttenwart Thomas (0664/2587804).

Gargellen - Tübinger

2.     Tag – Tübinger Hütte – Klostertaler Umwelthütte

 

  • Wegstrecke                     8,6km
  • Höhenmeter                    1.065m
  • Dauer                              4 – 5 h

Nach einem guten Frühstück auf der Tübinger Hütte führt der Weg östlich der Plattenspitze hoch zum Plattenjoch. Zwischen Östlicher und Westlicher Plattenspitze wandert man hoch bis zum Joch. Der Kleine Litzner, die Kromerspitze, das Große Seehorn und der Große Litzner bilden hier das einmalige Gipfelpanorama.

Auf dem Weg liegt eine kleine, gut versteckte, aber wunderschön idyllische Schutzhütte. Aber für eine Pause ist es noch zu früh. Wer aber einmal hoch erhaben nächtigen möchte, der ist hier richtig. Denn die Schutzhütte (ohne Bewirtung) liegt auf über 2.700 Höhenmeter.

Entlang der Schweizerlücke geht es östlich weiter zur Kromerlücke. Unterhalb des Kleinen Litzner geht es weiter bis zur imposant gelegenen Saarbrückner Hütte, die direkt unter dem Gipfel des Kleinen Litzner wacht und einen herrlichen Blick auf die Gipfel der Silvretta bietet. Ein idealer Platz also, um sich zu stärken und Kraft zu tanken.

Gestärkt geht es unterhalb der Glötterspitze hoch zum Litznersattel auf 2.773 Höhenmeter. Von hier aus blickt man auf den beeindruckenden Großen Litzner. Ein Anblick, den man genießen sollte, ehe man durch das Verhupftäli absteigt.

Auf steinigen Wegen führt der Weg ins Klostertal, wo auch die Klostertaler Umwelthütte liegt. Eine Selbstversorger Hütte (Achtung: vorher Schlüssel organisieren oder alternativ im Winterraum nächtigen) die zwischen herrlichen Gipfeln liegt und als Schutz für die heutige Nacht dienen soll.

tübinger klostertaler

3.     Tag – Klostertaler Umwelthütte – Jamtalhütte

 

  • Wegstrecke                     15,3km
  • Höhenmeter                    1.108m
  • Dauer                              6 – 7 h

Für die bevorstehende Etappe sollte man sich unbedingt kräftig stärken am Morgen,  denn neben einigen Höhenmeter, werden auch einige Kilometer Wegstrecke zurückgelegt. Von der Klostertaler Umwelthütte steigt man nördlich in Richtung Bielerhöhe durch das schöne Klostertal ab.

Am Fuße der Kleinen Schattenspitze schlägt man wieder Richtung Süden ein und wandert zur Wiesbadener Hütte, die bei vielen beliebt ist als Stützpunkt, die sich auf den Weg zum höchsten Gipfel in Vorarlberg, den Piz Buin, machen.

Auf der Wiesbadener Hütte sollte man einen Einkehrschwung vornehmen, so man noch einen Platz findet, ehe man über die Tirolerscharte zu den östlichen Nachbarn, die Tiroler, wandert. Zwischen Ochsenkopf (3.057m) und Tiroler Kopf (3.095m) geht es hoch zur Scharte. Am unteren Ende des Jamtalferners steigt man nun ab zur Jamtalhütte. Eine Hütte, die wie die Wiesbadener Hütte gerne besucht wird und daher sollte man auch hier telefonisch vorreservieren. Lorenz, der Pächter, wird es ihnen danken (05443 8408).

Klostertal - Jamtal

4.     Tag – Jamtalhütte – Friedrichshafner Hütte

 

  • Wegstrecke                     15,5km
  • Höhenmeter                    907m
  • Dauer                              5 – 6 h

Eine Tagestour beginnt, die anfänglich gemütlich und wenig fordernd ist, aber gegen Ende des Tages nochmals an Fahrt aufnimmt und noch einiges abfordert.

Durch das Jamtal wandert man Richtung Norden nach Galtür. Östlich und westlich wird das Jamtal durch mächtige Gipfel begrenzt. Alles Gipfel, die knapp an der 3.000er Mark kratzen und zu begehrten Zielen von „Gipfelstürmern“ zählen.

Entlang dem schönen Jambach geht es vorbei an schönen Alpen, ehe man das hochgelegene Galtür erreicht. Ein Ort, der sich vor allem unter Wintersportlern einen Namen gemacht hat, aber auch zu anderen Jahreszeiten seinen Reiz hat.

Richtung Adamsberg geht es von Galtür aus nun wieder bergwärts. Verlorene Höhenmeter müssen nun wieder gut gemacht werden und so steigt man von Galtür knapp 600 Höhenmeter auf, ehe man die schöne Friedrichshafener Hütte erreicht. Eine Hütte, die wahrlich in einem kleinen Paradies liegt. Ein herrliches Panorama wird mit einem kleinen Bergsee abgerundet. Ein toller Platz, um einen schönen Tag ausklingen zu lassen.

Jamtal - Friedrichshafner

5.     Tag – Friedrichshafner Hütte – Konstanzer Hütte

 

  • Wegstrecke                     10,0km
  • Höhenmeter                    541m
  • Dauer                              3 ½ – 4 h

Über die Muttenalpe geht es am nächsten Morgen hoch in Richtung Schafbichljoch. Dabei steigt man auf 2.636 Höhenmeter hoch und blickt anschließend auf den märchenhaften Schottensee. Ein Anblick der Kraft hat und verzaubert.

Entlang dem Fasulbach geht es in Richtung Norden. Zwischen Vollandspitze und Matnalkopf geht es zur Fasulhütte. Linker Hand liegt der beinahe von überall sichtbare, markante Patteriol. Das Fasultal ist ein echtes Kleinod, nein ein Paradies.

Östlich vom Tal begrenzen die Kuchenspitze und die Faselfadspitze das Tal. Ehe man am Ende des Tales auf die Konstanzer Hütte zu wandert, die auch unser heutiges Etappenziel ist. Von hier aus kann man bei einem ausgezeichneten Abendessen die mächtigen Gipfel nochmals intensiv genießen und bewundern. Was will man mehr nach einem herrlichen Tag im Hochgebirge.

friedrichshafner - konstanzer

6.     Tag – Konstanzer Hütte – Zeinisjochhaus

 

  • Wegstrecke                     15,4km
  • Höhenmeter                    806m
  • Dauer                              5 – 6 h

Durch das Schönverwall geht es auf der westlichen Seite des Patteriol wieder südwärts. Der Anblick des Patteriol erinnert an Südtirol, an die Dolomiten. Sanft ansteigend geht es unterhalb des Patteriol vorbei. Auf knapp 2.000 Höhenmeter erreicht man die Schönverwall-Hütte.

Entlang dem Albonabach geht es hoch zu den Scheidseen. Erneut erreicht man damit ein kleines Paradies auf Erden. Am anderen Ende der Seen liegt die schöne Heilbronner Hütte. Ein idealer Platz, um eine Pause einzulegen.

Der Verbellabach ist nun der stete Begleiter. Wer noch Zeit und Lust hat, sollte unterhalb der Heilbronner Hütte nach dem Pfannensee Ausschau halten. Ein Abstecher, der mehr als lohnend ist. Anschließend steigt man ab zu einer der wohl schönsten Alpen, der Verbellaalpe. Wer bei der Heilbronner nicht zugekehrt ist, der sollte dies spätestens hier nachholen!

Von der Verbellaalpe geht es sanft abfallend – unterhalb der Fluhspitzen – zum Zeinissee. Das Zeinisjoch Haus liegt direkt am Stausee Kops und ist ein idealer Platz für den Tagesausklang. Im Rücken die Fluhspitzen und der Blick auf die schöne Ballunspitze gerichtet. Was will man mehr erwarten?

konstanzer - zeinisjoch

7.     Tag – Zeinisjochhaus – Gaschurn

 

  • Wegstrecke                     12,1km
  • Höhenmeter                    456m
  • Dauer                              4 – 5 h

Es ist schwer nach derart herrlichen Eindrücken mit dem Gedanken in den Tag zu starten, dass eine schöne Tour zu Ende geht. Aber zumindest kann auch die letzte Etappe mit schönen Eindrücken aufwarten, so dass ein Abschied vielleicht etwas leichter fällt.

Unser erstes Ziel ist erneut die Verbellaalpe. Von hier wandern wir unter der Versalspitze in Richtung Wiegensee. Zwei herrliche Bergseen, die nochmals mit aller Schönheit, die die Natur zu bieten hat, für uns aufwarten.

Erst ab dem Wiegensee gilt es sukzessive Höhenmeter abzugeben. Immer wieder wird man mit herrlichen Blicken auf das Montafon und die umliegende Bergwelt beschenkt. Eine Bergwelt, die man mit dieser Tour umwandert hat.

Oberhalb von Partenen geht es langsam in Richtung Gaschurn. Das letzte Ziel einer Hochgebirgstour, die ihres Gleichen sucht.

zeinisjoch - gaschurn

Empfehlungen

 

  • Nehmen sie nicht zu viel Gepäck mit (maximal 20kg inkl. Trinkwasser – besser jedoch 15kg)
  • Packen sie Handwaschmittel ein, um Kleidung während der Tour auf den Hütten zu reinigen
  • Sorgen sie für ausreichend Trinkwasser (2-3l), nicht immer sind Gebirgsbäche verfügbar
  • Führen sie Bargeld mit, nicht auf jeder Hütte kann mit Karte gezahlt werden
  • Achten Sie auf die Wettervorhersage
  • Lieber weniger Kleidung, dafür aber hochwertige, vor allem auch Regenbekleidung ist angezeigt
  • Planen sie genügend Pausen ein, denn 8 Tage auf den Füßen ist nicht ohne
  • Erkundigen sie sich bei den erfahrenen Hüttenwirten nach den Verhältnissen
  • Notieren oder speichern sie sich Notrufnummern und die Telefonnummern der hier angeführten Hütten – für den Fall der Fälle
  • Eine Notfallausrüstung (Erste Hilfe) sollte obligat sein
  • Gutes Schuhwerk ist Voraussetzung für die hier angeführte Tour
  • Trittsicherheit, Kondition und Schwindelfreiheit sind für die hier angeführte Tourenbeschreibung erforderlich
  • Eine gute Softshelljacke, die wasserabweisend und winddicht ist – von der Jack Wolfskin Assembly bin ich persönlich begeistert
  • Gutes Kartenmaterial (Empfehlung: OEAV)
  • Einen guten Rucksack (hoher Tragekomfort) und einem Fassungsvolumen von 35-45l – meine Empfehlung: Tatonka Pacy 35 EXP

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Silvretta Montafon – das sportlichste Skigebiet

Silvretta Montafon
Silvretta Montafon

Die Alpen sind auch im Winter, vielleicht dann ganz besonders, ein Magnet für Sportfreunde. Die Möglichkeiten sind vielfältig und vor allem abwechslungsreich. Auf meinem Blog findet ihr bereits viele Berichte über Skitouren und andere Aktivitäten abseits der typischen Touristenströme. Kein Wunder, denn eigentlich bin ich kein großer Freund von Publikumsmagneten. Und trotzdem zieht es mich immer wieder auf die Piste. Meine Erfahrungen und Eindrücke werde ich hier zusammentragen.

 

silvretta

 

Silvretta Montafon – ein Skigebiet der Superlative:

 

Silvretta Montafon gehört nicht ohne Grund zu den TOP-Skigebieten in Österreich. In den letzten Jahren wurde viel Geld investiert und das hat sich gelohnt. Man hat sich hier den Superlativen verschrieben.

  • Die längste Talabfahrt Vorarlbergs – Hochjoch Totale
  • Die Graf Hugo Piste – eine Piste der besonderen Art für Kinder
  • Hochjoch Totale – Sonnenaufgangs Abfahrt jeden Mittwoch

Durch den Zusammenschluß mit dem Hochjoch vereinte die Region die Wintersportorte Schruns/Tschagguns, St. Gallenkirch und Gaschurn. Das alleine klingt bereits nach einem lohnenden Projekt, aber vor allem beim Pistenangebot wird die Erweiterung spürbar.

Nun aber zum eigentlichen Kern der Sache, dem Skigebiet. Hier die Facts:

  • 8 Schlepplifte
  • 19 Sesselbahnen
  • 10 Kabinenbahnen

37 Bahnen befördern den Gast auf herrlich präparierte Skipisten. Komfort wird auch im Montafon hoch geschrieben und so verwundert es nicht, daß die Bahnen auf dem neusten Stand der Technik sind. Die Pisten und Varianten lassen keine Wünsche offen und so verwundert es nicht, daß auch der Weltcup (Snowboard-Cross) hier gerne haltmacht. Ein Blick auf den interaktiven Pistenplan läßt von herrlichen Abfahrten im Hochgebirge träumen.

Mit 140 Pistenkilometern wartet das Skigebiet Silvretta Montafon auf. Damit reiht man sich unmittelbar hinter den großen Mitbewerbern am Arlberg ein. .

  • 56 km “blaue” Pisten (leicht)
  • 49 km “rote” Pisten (mittel)
  • 8 km “schwarze” Pisten (schwer)
  • 27km Freeride/Skirouten 

Das Skigebiet setzt vor allem auf sportliche Skifahrer und das nicht ohne Grund, denn wer hier einen Tag auf der Piste verbringt, sollte durchaus etwas „Puste“ mitbringen. Die anspruchsvollen Pisten sind in der Tat solche und fordern auch versierte Fahrer. Für Familien mit Kindern gibt es ausreichend leichtere Abfahrten.

Für den Snowboard Weltcup hat die Region gemeinsam mit Nike den größten Funpark in Europa umgesetzt. Nike soll auch in der kommenden Saison Partner bleiben und so darf man einiges erwarten im „Nike Snowpark“. Der Park hat seine „Kanten“ und erfordert einiges an Mut (27 Meter Gap). Aber für „Fun“ ist gesorgt!

Silvretta Montafon setzt stark auf Fun und Action. Ein rundes Angebot an Möglichkeiten fesselt den nach Action suchenden Besucher. Die Hochjoch Totale hat sich längst einen Namen unter den Skisportbegeisterten gemacht und der Slogan („Willkommen im sportlichsten Skigebiet“) dem sich das Skigebiet verschrieben hat, wird man mehr als gerecht.

Das Angebot für den Gast läßt keine Wünsche offen und so stehen Preis/Leistung in einem guten Verhältnis.

Preise:

  • Tageskarte/Erwachsene € 45,90
  • Tageskarte/Kinder € 26,10

Preislich liegt man damit niedriger, als die Mitbewerber am Arlberg und nur unwesentlich höher, als andere Skigebiete in der Region. Der „bunte“ Mix, die guten Pisten und die vielen Varianten lassen die Preise im Vergleich zu anderen als fair und gerechtfertigt erscheinen.

Die Region setzt auch abseits des Skisports auf Action und Abwechslung. Auch hier bleiben kaum Wünsche offen.

Sportmöglichkeiten im Winter:

  • Nike Snowpark
  • Nachtrodeln (5,5 km lang)
  • Fackelwanderung
  • Fußgängersafari
  • Langlaufloipen (Höhenloipe und im Tal)
  • Paragleiten
  • Eislaufen, Eisstockschießen
  • Pferdeschlittenfahrten
  • Winterwanderwege (8km)

Damit fährt die Region ein Angebot auf, das auch den größten in nichts nachsteht und beinahe alle Wünsche erfüllt.

Saisonstart in der Silvretta Montafon ist am 5. Dezember 2013!

Wissenswertes:

  • 1420 kam Schruns, wie auch das übrige Montafon, zu Österreich
  • Zwischen 1805 und 1814 gehörte das Montafon zu Bayern
  • 3701 Einwohner (Schruns)
  • 1925 und 1926 gehörte Ernest Hemmingway zu den Wintersportgästen
  • 1.104.390 Nächtigungen im Montafon (2010/2011)

Luxus-Herbergen in der Region:

Die absoluten Luxusherbergen im 5-Sterne Bereich, sind hier Fehlanzeige, aber es gibt genügend Unterkünfte, die jedem Anspruch gerecht werden. Im 4-Sterne und 4-Sterne Superior Bereich wird dem Gast ein breites Angebot geboten, das keine Wünschen offen läßt.

 

Haubenlokale in der Region:

Gault Millau ist auch im Montafon fündig geworden. Neben ausgezeichneter gut bürgerlicher Küche werden besonders anspruchsvolle Gäste in folgenden Haubenlokalen verwöhnt:

2 Hauben

1 Haube

Regionale Qualität wird auch in anderen Lokalen groß geschrieben und so hat der Gast die Qual der Wahl. Neben den hier angeführten ausgezeichneten Haubenlokalen, gibt es eine Vielzahl an Restaurants, die auch gehobenen Ansprüchen gerecht werden.

Nightlife in der Region:

 

Auch in Bezug auf das Nachleben hat das Montafon einiges zu bieten. Neben zahlreichen Bars kommen auch Discogänger auf ihre Kosten.

Après-Ski:

  • Ausrutscher Après-Ski
  • Heuboda
  • Bella Nova
  • Urmonti Après Ski Bar
  • S’Vrwäga in Tschagguns
  • Kurvahüsli in Tschagguns
  • Zamang Bar in Schruns
  • Seitenschwung in St. Gallenkirch
  • Après Red Bull Schirmbar in Gaschurn
  • Lammhütta in Gaschurn
  • Valisera Hüsli
  • Nova Stoba
  • Chill-area im Funpark
  • Seitensprung in Gaschurn

Fazit:

Silvretta Montafon gehört ohne Frage zu den Großen der Skiregionen. Neben einem umfangreichen Pisten- und Liftangebot, stehen dem Sportbegeisterten zahlreiche andere sportliche Aktivitäten zur Verfügung. Auch für die Kleinsten ist umfangreich gesorgt. Kurz um: es fehlt an nichts.

Die Gastronomie ist hervorragend und das Angebot ähnlich umfangreich, wie das Pistenangebot.

Auch für Nachtschwärmer ist gesorgt und so verwundert es nicht, daß Silvretta Montafon zu den beliebten Feriendestinationen im Winter gehört.

Auch für Tourengeher gibt es ausreichend Möglichkeiten abseits des „Rummels“.

Bewertung: 

Bewertungskriterien  
Größe des Skigebietes ««««
Pistenangebot, Pistenzustand und Variationen «««««
Liftangebot, Komfort der Lifte, Bahnen «««««
Schneesicherheit ««««
Anfahrt, Parkmöglichkeiten ««««
Pistenplan, Ausschilderung, Beschreibung «««««
Gastronomie, Hotel, Unterkünfte ««««
Après-Ski «««««
Unterkünfte direkt an den Liften ««««
Angebot für Familien mit Kindern «««««
Freerider, Tourengeher ««««
Pisten für Anfänger «««««
Langlauf, Loipen ««««
Snowparks «««««
Anspruchsvolle Pisten, Abfahrten ««««
Nightlife ««««
Wintersportangebot abseits der Pisten ««««
Rodeln, Snowtubing ««««
 
  79/90

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Lech/Zürs – Skigebiet im Fokus

Damüls, Mellau & Faschina – das größte Skigebiet im Bregenzerwald

Luxusurlaub im Montafon

Kromer Spitze (2.865m) – herrliche Tour im Spätsommer

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Die Kromerspitze mit ihren 2.865 Höhenmetern liegt in der Silvretta. Sie liegt an der unmittelbaren Grenze zwischen Österreich und Schweiz. Die Kromerspitze ist umgeben von herrlichen Gipfeln, wie zB dem Großen Litzner, dem Seehorn und dem Kleinen Litzner. Alle samt echte Gustostückerl für Bergsteigerherzen.

Ausgangspunkt

Ein herrlicher Morgen lockt für eine, vielleicht letzte, Hochtour in die Silvretta. Noch hat es 24° in Partennen und nur wenige Wolken scheinen den bevorstehenden Wetterumschwung ankündigen zu wollen. Ich starte beim Vermuntstauwerk und wandere hoch Richtung Saarbrückner-Hütte.

Die Landschaft präsentiert sich in herbstlichen Farben und die Sonne sorgt für eine angenehme Wärme. Überall hört man das Rauschen der Bäche und der Blick ins Tal ist ungetrübt.

Das ehemalige Zollwachhaus liegt auf halbem Weg zur Saarbrückner Hütte, die man von hier aus bereits sehen kann. Eindrucksvoll und imposant liegt sie am Fuße des Kleinen Litzner. Ein beeindruckender Anblick.

Vor mir liegen der Große Litzner, das Große Seehorn und mein Ziel die Kromerspitze. Der Kleine Litzner verliert immer mehr von seinem imposanten Eindruck, den er beim Anstieg auf mich gemacht hatte.

Egal aus welcher Perspektive der Große Litzner und das Große Seehorn verlieren nichts von ihrem erhabenen Anblick. Links von mir liegen die Götterspitze, die Lobspitze und der Lobturm.

Die Saarbrückner Hütte ist rasch erreicht und von hier geht es hoch zur Kromerlücke. Anfänglich noch eher gemütlich, aber gegen Ende immer steiler. Ab hier ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Unterhalb der Kromerspitze geht es entlang Richtung Seelücke.

Herrliche Fernsicht auf dem Gipfel

Kurz vor der Seelücke zweigt ein steiler Pfad Richtung Östlicher Kromerspitze ab, die in wenigen Minuten erreicht ist. Endlich ist mein Ziel, die Östliche Kromerspitze erreicht. Der Blick von hier ist atemberaubend und beeindruckend.

Ich steige über die Seelücke ab zur Saarbrückner Hütte. Mein Vorhaben bei der Seelücke im Unterschlupf zu verweilen verwerfe ich, da die Wolken immer dichter werden und den prognostizierten Wetterumschwung zu bestätigen scheinen.

Die Hütte ist rasch erreicht!

  • Wegstrecke: 12km
  • Höhenmeter: 1486hm
  • Einkehrmöglichkeiten: Saarbrückner Hütte
  • Parkmöglichkeiten: Vermunt-Stauwerk

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Eine hektische Nacht am Pfannensee

Blick auf das Zeinisjoch Haus
 
Mit ungewohnt großer Mannschaft, 3 Jungs und meinem Bruder, mache ich mich auf den Weg zum Pfannensee. Bereits bei der Fahrt zum Zeinisjoch zeichnet sich ein traumhaft schöner Sommertag ab und die Stimmung der Mannschaft ist herrlich. Alles freuen sich auf die Nacht unter dem freien Himmel. Der Aufstieg erfolgt vom Kops aus über den Zeinissee. Herrliche Blumen- und Moorwiesen säumen den Weg.
 
Blick auf die Ballun-Spitze
Blick in Richtung Hochmaderer
Das Wetter ist grandios und kaum ein Wölkchen trübt den Himmel. Die Jungs sind begeistert, denn in den Moorwiesen finden sie Frösche, Molche und Eidechsen. Ermüdungserscheinungen sind keine zu erkennen. 
 
Nicht für Jeden ist der Anstieg leicht …
Die Verbella Alpe ist nicht mehr weit von uns entfernt und der alpine Wiesenweg führt mit leichtem Anstieg um den Fuß der Fluh. Den Zeinissee haben wir aufgrund unserer Abkürzung durch eine tolle Moorlandschaft nicht passiert. Aber da wir beim Pfannensee ohnehin campieren werden, spielt das keine Rolle.
 
Die wunderschöne Verbella Alpe
Unser letzter Anstieg vor dem Ziel
Ein herrlicher Blick zum Patteriol
Der letzte Anstieg nach der Verbella Alpe hat es noch in sich, dafür werden wir mit einem herrlichen Blick auf den Patteriol und seine Freunde belohnt. Allerdings sammeln sich erste Wolken am Himmel, aber die Freude auf den See kann nicht getrübt werden.
 
Endlich beim Pfannensee
Manches Getier schwimmt mit
Traumhaft schöne Stimmung am Pfannensee
Der See hat eine angenehme Temperatur und die etwas härteren unter uns genießen das Bad bis um halb Acht Abends. Viele Frösche, Molche und Eidechsen tummeln sich um den See und Murmeltiere sorgen für eine schöne Geräuschkulisse.

Langsam dunkelt es ein…
Erste Wolken am Patteriol

Die Wolken um uns werden langsam dichter. Über der Silvrette blitzt und donnert es. Es scheint, als zieht alles an uns vorbei.

Faszinierendes Farbenspiel über der Neuen Heilbronner…
Immer dichtere Wolken in der Silvretta
Noch trübt nichts die Freude
Die Wolken werden immer dunkler und hinter dem Patteriol schaut es langsam aber sicher ungemütlich aus. Wir entschließen uns um 21 Uhr dazu, unsere Sachen zu packen und zur Verbella Alpe ab zu steigen. Aber das Wetter hat ein etwas besseres Tempo als wir und holt uns auf halbem Wege ein. Die Mannschaft legt sich hinter einem Hügel flach auf den Boden und ich bemühe mich, das Zelt so rasch wie möglich auf zu stellen und unser Schlafzeug halbwegs trocken zu lagern. Mittlerweile ist das Zentrum über uns, zieht aber Gott sei Dank ähnlich rasch weiter, wie es gekommen ist. Endlich können wir wieder in unser Zelt … gegen 22 Uhr findet die Mannschaft in Schlaf. Ich halte Wache und der Himmel scheint sich zu ergießen bis knapp 3 Uhr Morgens. Aber das Schlimmste ist überstanden.

Erneut trübe Stimmung am Morgen
Die rasche Flucht



6 Uhr Morgens. Frühstücks-Zeit. Ein heißer Kaffee, ein warmer Kakao und schon wieder donnert es am Himmel. Erneut scheint uns eine Front zu jagen, wir machen uns rasch auf den Weg. Ab der Verbella Alpe hat es uns eingeholt. Wir sind Waschel nass. Triefend erreichen wir das Zeinisjoch hier gönnen wir uns ein tolles Frühstück … unser Urteil: trotz der zittrigen Nacht-Partie war es ein herrliches Erlebnis.

Beeindruckend Stimmung beim Patteriol
Unser Platz am See
…interessante Begleiter…
Tiefflieger über uns…
Straßensperre 🙂

 

 

Breiter Spitze … hoch über Partenen

Die Breiter Spitze liegt hoch über Partenen und ist quasi der Wächter der Silvretta. Der Gipfel ist wenig begangen, was angesichts der herrlichen Fernsicht wenig verständlich ist. Die Tour ist ohne große Schwierigkeiten zu meistern und erfordert lediglich etwas Konditon, entlohnt dafür aber mit landschaftlichen Höhepunkten, die ihres Gleichen suchen. Ein Gipfel, der wirklich mit allem aufwarten kann, was das Alpinistenherz begehrt.
Der frühe Vogel fängt den Wurm 🙂 und so mache ich mich kurz nach 5 Uhr von Partenen auf den Weg hoch Richtung Kops. Der Anstieg erfolgt steil durch den Wald und zieht sich mehr als gedacht, das spielt aber keine Rolle, denn das Panorama und die Aussicht auf perfektes Bergwetter kennen keine Bremse.
Ab der Außergarnier geht es beinahe eben bis kurz vor die imposante Staumauer des Kops. Ab hier geht es wieder steilt in Kurven hoch zum Damm. Bevor man die Mauer erreicht passiert man linker Hand einen schönen Wasserfall. Auf der Staumauer halten wir uns rechts Richtung Ballun Spitze.
Nach Überquerung der Staumauer geht es wieder etwas mehr zur Sache. Der anfängliche Forstweg geht nach weiteren 100 Höhenmetern über in einen alpinen Steig, der eingebettet ist in Alpenrosen und prächtigem Blumen Dekor. Ein Traum. Kleinere Seelein und Schneeüberreste säumen den herrlichen Weg.
Mit Erreichen der Höhe der Breiter Spitze geht es beinahe Eben auf die Spitze zu, die sich aber bis zum Schluss zu verstecken weiß. Vor dem schönen Gipfelkreuz liegt ein kleiner See. Ein Traum. Der Blick auf Partenen ist einfach gigantisch, im Rücken die Ballun Spitze und neben mir die Vallüla.
Der Abstieg erfolgt über die Vallüla Alpen entlang dem tosenden Vallüla Bach. Ab der Alpe geht es richtig steil bergab, quer durch den Wald.
Eine herrliche Wanderung, die auch ohne große alpine Erfahrung gemeistert werden kann, aber etwas Kondition erfordert.
  • Höhenmeter: 1.293m
  • Höchster Punkt: 2.196m (Breiter Spitze)
  • Wegstrecke: 15,1km
  • Einkehrmöglichkeiten: in Partenen
  • Parkplatz: in Partenen

Ballun Spitze
Kops
Ballun
Kops
Gipfel Breiter Spitze
Gipfel Breiter Spitze
Blick auf Partenen
Vermunt Stausee
Blick auf Kops

Skitour auf die Schneeglocke (3.223m)/ Silvretta

 

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Ein Bilderbuch Wintermorgen lädt zu einer Skitour im Hochgebirge ein. Neuschnee am Vortag, strahlender Sonnenschein und erträgliche Temperaturen locken …

Ausgangspunkt – Partenen


Ausgangspunkt ist Partenen im Montafon. Von hier aus geht es hoch mit der Tafamuntbahn auf 1723m. Hier wartet der „Tunnelbus“ auf uns, der uns zur Bielerhöhe bringen wird. Erste Tourengänger befinden sich bereits im Bus und träumen gemeinsam mit den anderen von den bevorstehenden Hochtouren in der Silvretta. Meine erträumte Tour bleibt aber für diesen Tag ein Soloausflug., denn die anderen zieht es Richtung Wiesbadener Hütte, Hohes Rad & Co, schön so 🙂

Tourenstart auf der Bielerhöhe


Auf der Bielerhöhe geht es über den zu gefrorenen Silvrettasee der Sonne entgegen. Die meisten Tourengänger entscheiden sich hier für den Weg Richtung Wiesbadener Hütte und die Gipfel rund um den Piz Buin. Ich habe mich für die einsamere Variante ins Klostertal entschieden. Entlang der kleinen Egghörner schlängle ich mich hoch zur unbewirtschafteten Klostertaler Umwelthütte. 

Herrliche Winterlandschaft und Neuschnee


Durch wunderschönen Neuschnee geht es hoch zum Sattel vorbei am ehemaligen Zollhäuschen.  Die Rotfluhlücke ist mein nächstes Ziel. Die letzten paar Meter muss es ohne Skier weiter gehen … ein lohnender Aufstieg, da das Panorama heute seines Gleichen sucht. Sonne, angenehme Temperaturen und eine herrliche Weitsicht beeindrucken mich.

Auf gleichem Wege geht es retour. Leider hat die Sonne bereits den Schnee schwer gemacht und so ist die Abfahrt nicht ganz wie erträumt. Aber das Kaiserwetter entlohnt für jede Anstrengung.

Bei der Klostertalhütte mache ich noch einen kleinen Abstecher auf den Litznersattel, die Abfahrt von dort ist einfach zu verlockend …

Bilder gibt es hier

Ausgangspunkt:
Partenen (1.051m)
Talort:
Bielerhöhe (2.036m) – mit der Vermuntbahn nach Tromenier und mit dem Tunnelbus zur Bielerhöhe
Anforderungen:
Bis zum Fuß der Schneeglocke einfaches Gelände mit steten Anstiegen; für den Gipfelanstieg können je nach Schneeverhältnissen Pickel und Steigeisen nützlich sein
Lawinengefährdung:
Häufig gefährdet; sichere Verhältnisse sind für diese Tour erforderlich und Grundvoraussetzung
Einkehrmöglichkeiten:
Bielerhöhe
Wegstrecke:
15,4 km
Höhenmeter:
1.103 m
Einstufung:
mittel


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