Archiv der Kategorie: Montafon

Hochgebirgs-Skitour in der Silvretta

Skitour in der Silvretta

Eine Skitour – egal in welcher Region – ist immer etwas ganz Besonderes! Im frisch verschneiten Hochgebirge, bei herrlichem Wetter ist das ein Highlight, das wirklich Bestand hat und prägend bleibt. Die hier beschriebene Skitour ist eine wunderschöne Skitour, die allerdings ausschließlich bei absolut sicheren Lawinen- und Wetterverhältnissen in Angriff genommen werden sollte!

 

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese eindrückliche, wunderschöne Skitour ist das kleine Örtchen Partenen im hintersten Montafon. Mit der Vermuntbahn geht es hoch zur Bergstation. Ab dort wird man mit dem „Tunnelbus“ idyllisch und beinahe wild romantisch hoch zur Bielerhöhe gefahren. Nachdem man den letzten Tunnel passiert hat, eröffnet sich vor einem eine wahre Winteridylle. Herrliche verschneite Hänge, hohe Gipfel und Schneewände, wie man sie aus alten Zeiten und vielleicht sogar aus Erzählungen nur mehr kennt. Das Tourenherz schlägt unweigerlich höher, denn hier ist man wahrlich im Paradies der Tourengeher gelandet. Aber auch Langläufer kommen hier auf ihre Kosten, denn die Höhenloipe ist ein beliebtes Ziel vieler Sportler. Auf der Bielerhöhe tummeln sich aber auf den Sonnenterassen auch viele „Sonnenanbeter“ – mich wundert es nicht! Man befindet sich hier in einem kleinen Paradies!

Skitour in der Silvretta

Skitour in Richtung Rote Furka

Spätestens dann, wenn man mit dem Bus auf der Bielerhöhe angelangt ist, hält den wahren Tourenfreund nichts mehr zurück. Die verschneiten Gipfel der Silvretta und die wahre Winter-Bilderbuchlandschaft üben ihre magische Anziehung aus. Auch auf mich und daher geht es mit den Skiern in Richtung Süden zum unteren Ende des Silvretta Stausee.

Skitour in der Silvretta

Die Kleine Schattenspitze (2.703m) trennt die Tourenwege. Die beliebteste Tour führt links weg in Richtung Piz Buin, dem höchsten Berg Vorarlbergs, ich bevorzuge die ruhigere Variante rechter Hand ins Klostertal hinein. Nochmals hier die Warnung: diese Tour darf aufgrund der Lawinengefährdung wirklich nur bei absolut sicheren Verhältnissen begangen werden.

Skitour in der Silvretta

Zwischen den steil abfallenden Flanken der Gipfel geht es sanft ansteigend hoch in Richtung Klostertaler Umwelthütte (unbewirtschaftet). Nördlich liegen die beiden Lobspitzen und die Verhupfspitze und südlich die Kleine Schattenspitze und das Klostertaler Egghorn. Erst mit Erreichen der Klostertaler Umwelthütte weitet sich der Horizont etwas und man blickt bereits auf das erste schöne Ziel, die Rote Furka, die die Schweiz und Österreich trennt.

Skitour in der Silvretta

Erst mit dem Anstieg auf die Rote Furka wird der Anstieg etwas anspruchsvoller und intensiver, aber gleichzeitig auch lohnender, denn immer mehr der umliegenden Gipfel sind nun zu erblicken und weiten den Horizont. Spätestens auf der Roten Furka angelangt hat man einen herrlichen Blick auf die umliegende schweizerische und österreichische Bergwelt. Ein wahrer Genuss.

Skitour in der Silvretta

Entlang dem Bergrücken steigt man von hier aus hoch in Richtung Rotflue (3.166m) und Schneeglocke (3.223m). Spätestens jetzt erlebt man einen wahren Hochgebirgstraum!

Wer möchte kann einer der beiden Gipfel noch ersteigen, das sollte aber geübten vorbehalten bleiben. Alle anderen genießen knapp unterhalb der beiden Gipfel die herrliche Wintersonne und pulvern in herrlichem Schnee hinab ins Tal.

Fazit: Eine wahre Traumtour im Hochgebirge!

Details:

 Wegstrecke 18,7km (inkl. Abfahrt)
Gehzeit 4 ½ – 5 ½ Stunden
Höhenmeter 1056m
Höchster Punkt 2.988m (unterhalb Rotflue)
Einkehrmöglichkeiten Auf der Bielerhöhe
Parkmöglichkeiten Partenen (Talstation)

Lust auf Urlaub im Südtirol …

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Karte/Höhenprofil:

Skitour in der Silvretta
Quelle: outdooractive.com
Skitour in der Silvretta
Quelle: outdooractive.com

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Sonnen-Skigebiet Golm im Montafon

Weiterführende Informationen gibt es hier:

Kurz-Skiurlaub mit dem besonderen Etwas

Skigebiet Golm – der erste Berg im Montafon

Eine schöne Skitour auf dem Golmer Höhenweg

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Wandern kann man auch im Winter

Viele verbinden Wandern mit Frühling, Sommer und Herbst. Aber Wandern ist auch in der kalten Jahreszeit mehr als nur schön und erholsam. Die schönen, weißen Schneekristalle verzaubern die Seele und die Ruhe der verschneiten Landschaft hüllt die oftmals von Stress geplagte Seele in einen warmen, behaglichen Schleier, der wahre Wunder wirkt. 

Auf in das Wintermärchen Österreichs

Funkelnde Eiskristalle, blitzblauer Himmel und die strahlende Wintersonne, so empfangen die Wanderdörfer in Österreich ihre Besucher. In beinahe allen Wintersportregionen treffen dabei die Wanderbegeisterten auf gut präparierte Winterwanderwege. Viele herrliche Tipps und Routen findet ihr hier. Wer es einmal probiert hat, das wohltuende Gehen, der kann den Winter auch gut ohne Skier überstehen.

(c) Ötztal Tourismus, Ewald Schmid
(c) Ötztal Tourismus, Ewald Schmid

Der Winter, mit seinem Schnee, seiner klaren Luft und dem Eis hat für Geist und Seele eine wohltuende Wirkung. Wer einmal einen Winterurlaub genossen hat, der weiß, welchen Erholungswert diesem inne wohnt. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du Dich mit Schneeschuhen, Skiern, Langlaufskiern oder Bergschuhen durch das schöne Weiß bewegst, denn Spaß macht hier wirklich alles und wo der Spaß Einzug hält, da lacht das Herz.

Winterwandern
Bregenzerwaldgebirge

Mit Kindern macht zum Beispiel der Ausflug auf eine Rodelbahn so richtig Spaß. Die Begeisterung der Kleinen kennt dabei keine Grenzen. Nach ausgiebiger sportlicher Betätigung wärmt das romantisch knisternde, offene Feuer in der Hütte oder der Unterkunft. Die wohlige Wärme des Feuers, der dampfende Punsch oder Tee in der Hand runden einen rundum gelungenen, aber vor allem gesunden Tag an der frischen Bergluft ab.

Wandern über den Wolken…

In der Region Schladming-Dachstein geht’s rauf auf die Hochwurzen, die Planai, den Dachstein und den Galsterberg. Keine Sorge für Winterwanderer gibt es hier eine kostengünstige Alternative zu den herkömmlichen Liftkarten für Skifahrer. Und endlich oben angelangt? Wartet eine Winterlandschaft wie aus dem Bilderbuch. Nicht weit von hier entfernt, in der Ramsau, wird ebenfalls dem Winterwandern gefrönt. Hoch oben auf dem Sonnenplateau warten hier 70 Kilometer markierte und bestens präparierte Winterwanderwege auf Sportbegeisterte.

(c) Ötztal Tourismus, Ewald Schmid
(c) Ötztal Tourismus, Ewald Schmid

Von den Bärentatzen zur Winterauszeit…

„Auf die Bärentatzen, fertig, los!“, heißt es im Montafon. Die atemberaubenden Gipfel des Rätikon, der Silvretta und des Verwall begeistern wirklich jeden. Schneeschuhwanderer freuen sich hier auf 150 Kilometer an Routen. Winterwanderer dürfen sich über 290 Kilometer präparierte Winterwanderwege freuen. Für all jene, die es besonders romantisch mögen, gibt es sogar geführte Wanderungen bei Nacht. Eine Abenteuernacht auf dem Golm mit Lagerfeuer und einer rasanten Abfahrt mit dem Flying Fox haben es in sich.

Montafoner Winterbergwelt
Montafoner Winterbergwelt

Wintermärchen im Großarltal

Nicht weniger verzaubert das Großarltal am Eingang zum Nationalpark Hohe Tauern. Auch hier kann man den Winter abseits der Skipisten in voller Pracht genießen. Egal, ob Du eine geführte Schneeschuhwanderung machen möchtest oder ob Du auf einsamen Pfaden mit Deinen Liebsten wandern möchtest, hier bist Du richtig. Glitzernde, tief verschneite Gipfel sorgen für das richtige Ambiente. Wer etwas Besonderes erleben möchte, der geht mit Guides zum Eisklettern und durchsteigt gefrorene Wasserfälle. Der Verein „Berg-Gesund“ bietet ein tolles Programm für all jene, die sanft in den Wintertraum einsteigen möchten.

Wandern für die Gesundheit

Viele von uns können mit dem Wort „Seele“ nicht mehr wirklich etwas anfangen. Für all jene, kann und soll aber die Gesundheit (sorry: hängt auch mit dem Wohlbefinden der Seele zusammen) im Vordergrund stehen. Das schöne am Winterwandern ist, dass jeder die für sich richtige Dosis wählen kann. Jeder kann hier für sich die optimale Dosis bestimmen und das soll man auch. Denn schlussendlich hängt der gesundheitliche Effekt stark davon ab, dass man sich auch nicht überfordert. Durch das Wandern wird der Bewegungsapparat gestärkt und gleichzeitig Kondition aufgebaut. Das Bergwandern fördert zudem die Trittsicherheit, also den Gleichgewichtssinn.

Bregenzerwaldgebirge
Bregenzerwaldgebirge

Entscheidend für den Erfolg, aber auch die Freude am Wandern ist, dass man die Tour gut vorbereitet und plant und vor allem gut auf sich abstimmt. Wanderst Du mit Freunden, dann stimme die Tour auf den am wenigsten trainierten ab!

Plane Pausen, ausreichend davon, ein, um Dein Herz-Kreislaufsystem nicht zu überfordern. Viele Unfälle in den Bergen passieren, weil man eben dieses überfordert.

Montafoner Winterbergwelt
Montafoner Winterbergwelt

Wenn Du Deine erste Bergwanderung planst und Du nicht ganz so viel in Deinen Rucksack packen möchtest, dann mache eine Hüttenwanderung („Von Hütte zu Hütte“). Dein Gepäck wird dadurch leichter und Du kannst zudem die Gastfreundschaft und gute Küche in den Bergen genießen!

Stimme und gewinne …

Stimme für Deinen Lieblings Outdoor-/Wanderblog und gewinne einen der tollen Sachpreise. Zur Wahl stehen in diesem Jahr über150 deutschsprachige Outdoorblogs. Neben tollen Outdoor-Ideen wirst Du auf diesen tollen Blogs auch Vieles andere lesenswerte finden. Mit persönlichen Tipps, Tricks und Vorschlägen wird nicht gespart. Ein wahrer Fundus für echte Outdoor-Freaks.

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Hüttentour durch Rätikon und Silvretta

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Wer eine auf der Suche nach einer mehrtägigen Hüttentour ist und auch etwas Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit mitbringt, für den ist die hier vorgestellte Tour ein echter Leckerbissen! Die Hüttentour führt durch den Rätikon und die Silvretta und beeindruckt durch eine landschaftliche Schönheit, die ihres Gleichen sucht. Echte Gebirgstiger und Kletterfreaks können zudem die Einzeletappen mit herrlichen Berggipfeln abrunden.

1.     Tag – Gargellen – Tübinger Hütte

 

  • Wegstrecke                     12,2km
  • Höhenmeter                    1.267m
  • Dauer                              4 ½ – 5 ½ h

Ausgangspunkt für diese herrliche Hochgebirgswanderung ist der wunderschöne, kleine Gebirgsort Gargellen. Gargellen ist ein Luftkurort und im Winter beliebt bei allen Schneeverrückten, da es als echtes „Schneeloch“ unter den Insidern gilt.

Über das schöne Vergaldental steigt hat man in die hintersten Regionen des Rätikons auf und nähert sich der Staatsgrenze zur Schweiz. Auf dem Weg passiert man wunderschöne Alpen, Alpen wie die Vergaldner Alpe. Stet geht es bergauf, ehe man das Vergaldner Joch mit seinen 2.511 Höhenmetern erreicht.

Ab hier heißt es langsam absteigen in Richtung Tübinger Hütte. Die Silvretta mit ihren markanten Gipfeln rückt immer näher und lässt bereits Vorfreude für den nächsten Tourentag empor steigen. Die Tübinger Hütte liegt herrlich eingebettet zwischen beeindruckenden Gipfeln. Da es – zu Recht – eine sehr beliebte Hütte ist, empfiehlt sich eine telefonische Reservation beim Hüttenwart Thomas (0664/2587804).

Gargellen - Tübinger

2.     Tag – Tübinger Hütte – Klostertaler Umwelthütte

 

  • Wegstrecke                     8,6km
  • Höhenmeter                    1.065m
  • Dauer                              4 – 5 h

Nach einem guten Frühstück auf der Tübinger Hütte führt der Weg östlich der Plattenspitze hoch zum Plattenjoch. Zwischen Östlicher und Westlicher Plattenspitze wandert man hoch bis zum Joch. Der Kleine Litzner, die Kromerspitze, das Große Seehorn und der Große Litzner bilden hier das einmalige Gipfelpanorama.

Auf dem Weg liegt eine kleine, gut versteckte, aber wunderschön idyllische Schutzhütte. Aber für eine Pause ist es noch zu früh. Wer aber einmal hoch erhaben nächtigen möchte, der ist hier richtig. Denn die Schutzhütte (ohne Bewirtung) liegt auf über 2.700 Höhenmeter.

Entlang der Schweizerlücke geht es östlich weiter zur Kromerlücke. Unterhalb des Kleinen Litzner geht es weiter bis zur imposant gelegenen Saarbrückner Hütte, die direkt unter dem Gipfel des Kleinen Litzner wacht und einen herrlichen Blick auf die Gipfel der Silvretta bietet. Ein idealer Platz also, um sich zu stärken und Kraft zu tanken.

Gestärkt geht es unterhalb der Glötterspitze hoch zum Litznersattel auf 2.773 Höhenmeter. Von hier aus blickt man auf den beeindruckenden Großen Litzner. Ein Anblick, den man genießen sollte, ehe man durch das Verhupftäli absteigt.

Auf steinigen Wegen führt der Weg ins Klostertal, wo auch die Klostertaler Umwelthütte liegt. Eine Selbstversorger Hütte (Achtung: vorher Schlüssel organisieren oder alternativ im Winterraum nächtigen) die zwischen herrlichen Gipfeln liegt und als Schutz für die heutige Nacht dienen soll.

tübinger klostertaler

3.     Tag – Klostertaler Umwelthütte – Jamtalhütte

 

  • Wegstrecke                     15,3km
  • Höhenmeter                    1.108m
  • Dauer                              6 – 7 h

Für die bevorstehende Etappe sollte man sich unbedingt kräftig stärken am Morgen,  denn neben einigen Höhenmeter, werden auch einige Kilometer Wegstrecke zurückgelegt. Von der Klostertaler Umwelthütte steigt man nördlich in Richtung Bielerhöhe durch das schöne Klostertal ab.

Am Fuße der Kleinen Schattenspitze schlägt man wieder Richtung Süden ein und wandert zur Wiesbadener Hütte, die bei vielen beliebt ist als Stützpunkt, die sich auf den Weg zum höchsten Gipfel in Vorarlberg, den Piz Buin, machen.

Auf der Wiesbadener Hütte sollte man einen Einkehrschwung vornehmen, so man noch einen Platz findet, ehe man über die Tirolerscharte zu den östlichen Nachbarn, die Tiroler, wandert. Zwischen Ochsenkopf (3.057m) und Tiroler Kopf (3.095m) geht es hoch zur Scharte. Am unteren Ende des Jamtalferners steigt man nun ab zur Jamtalhütte. Eine Hütte, die wie die Wiesbadener Hütte gerne besucht wird und daher sollte man auch hier telefonisch vorreservieren. Lorenz, der Pächter, wird es ihnen danken (05443 8408).

Klostertal - Jamtal

4.     Tag – Jamtalhütte – Friedrichshafner Hütte

 

  • Wegstrecke                     15,5km
  • Höhenmeter                    907m
  • Dauer                              5 – 6 h

Eine Tagestour beginnt, die anfänglich gemütlich und wenig fordernd ist, aber gegen Ende des Tages nochmals an Fahrt aufnimmt und noch einiges abfordert.

Durch das Jamtal wandert man Richtung Norden nach Galtür. Östlich und westlich wird das Jamtal durch mächtige Gipfel begrenzt. Alles Gipfel, die knapp an der 3.000er Mark kratzen und zu begehrten Zielen von „Gipfelstürmern“ zählen.

Entlang dem schönen Jambach geht es vorbei an schönen Alpen, ehe man das hochgelegene Galtür erreicht. Ein Ort, der sich vor allem unter Wintersportlern einen Namen gemacht hat, aber auch zu anderen Jahreszeiten seinen Reiz hat.

Richtung Adamsberg geht es von Galtür aus nun wieder bergwärts. Verlorene Höhenmeter müssen nun wieder gut gemacht werden und so steigt man von Galtür knapp 600 Höhenmeter auf, ehe man die schöne Friedrichshafener Hütte erreicht. Eine Hütte, die wahrlich in einem kleinen Paradies liegt. Ein herrliches Panorama wird mit einem kleinen Bergsee abgerundet. Ein toller Platz, um einen schönen Tag ausklingen zu lassen.

Jamtal - Friedrichshafner

5.     Tag – Friedrichshafner Hütte – Konstanzer Hütte

 

  • Wegstrecke                     10,0km
  • Höhenmeter                    541m
  • Dauer                              3 ½ – 4 h

Über die Muttenalpe geht es am nächsten Morgen hoch in Richtung Schafbichljoch. Dabei steigt man auf 2.636 Höhenmeter hoch und blickt anschließend auf den märchenhaften Schottensee. Ein Anblick der Kraft hat und verzaubert.

Entlang dem Fasulbach geht es in Richtung Norden. Zwischen Vollandspitze und Matnalkopf geht es zur Fasulhütte. Linker Hand liegt der beinahe von überall sichtbare, markante Patteriol. Das Fasultal ist ein echtes Kleinod, nein ein Paradies.

Östlich vom Tal begrenzen die Kuchenspitze und die Faselfadspitze das Tal. Ehe man am Ende des Tales auf die Konstanzer Hütte zu wandert, die auch unser heutiges Etappenziel ist. Von hier aus kann man bei einem ausgezeichneten Abendessen die mächtigen Gipfel nochmals intensiv genießen und bewundern. Was will man mehr nach einem herrlichen Tag im Hochgebirge.

friedrichshafner - konstanzer

6.     Tag – Konstanzer Hütte – Zeinisjochhaus

 

  • Wegstrecke                     15,4km
  • Höhenmeter                    806m
  • Dauer                              5 – 6 h

Durch das Schönverwall geht es auf der westlichen Seite des Patteriol wieder südwärts. Der Anblick des Patteriol erinnert an Südtirol, an die Dolomiten. Sanft ansteigend geht es unterhalb des Patteriol vorbei. Auf knapp 2.000 Höhenmeter erreicht man die Schönverwall-Hütte.

Entlang dem Albonabach geht es hoch zu den Scheidseen. Erneut erreicht man damit ein kleines Paradies auf Erden. Am anderen Ende der Seen liegt die schöne Heilbronner Hütte. Ein idealer Platz, um eine Pause einzulegen.

Der Verbellabach ist nun der stete Begleiter. Wer noch Zeit und Lust hat, sollte unterhalb der Heilbronner Hütte nach dem Pfannensee Ausschau halten. Ein Abstecher, der mehr als lohnend ist. Anschließend steigt man ab zu einer der wohl schönsten Alpen, der Verbellaalpe. Wer bei der Heilbronner nicht zugekehrt ist, der sollte dies spätestens hier nachholen!

Von der Verbellaalpe geht es sanft abfallend – unterhalb der Fluhspitzen – zum Zeinissee. Das Zeinisjoch Haus liegt direkt am Stausee Kops und ist ein idealer Platz für den Tagesausklang. Im Rücken die Fluhspitzen und der Blick auf die schöne Ballunspitze gerichtet. Was will man mehr erwarten?

konstanzer - zeinisjoch

7.     Tag – Zeinisjochhaus – Gaschurn

 

  • Wegstrecke                     12,1km
  • Höhenmeter                    456m
  • Dauer                              4 – 5 h

Es ist schwer nach derart herrlichen Eindrücken mit dem Gedanken in den Tag zu starten, dass eine schöne Tour zu Ende geht. Aber zumindest kann auch die letzte Etappe mit schönen Eindrücken aufwarten, so dass ein Abschied vielleicht etwas leichter fällt.

Unser erstes Ziel ist erneut die Verbellaalpe. Von hier wandern wir unter der Versalspitze in Richtung Wiegensee. Zwei herrliche Bergseen, die nochmals mit aller Schönheit, die die Natur zu bieten hat, für uns aufwarten.

Erst ab dem Wiegensee gilt es sukzessive Höhenmeter abzugeben. Immer wieder wird man mit herrlichen Blicken auf das Montafon und die umliegende Bergwelt beschenkt. Eine Bergwelt, die man mit dieser Tour umwandert hat.

Oberhalb von Partenen geht es langsam in Richtung Gaschurn. Das letzte Ziel einer Hochgebirgstour, die ihres Gleichen sucht.

zeinisjoch - gaschurn

Empfehlungen

 

  • Nehmen sie nicht zu viel Gepäck mit (maximal 20kg inkl. Trinkwasser – besser jedoch 15kg)
  • Packen sie Handwaschmittel ein, um Kleidung während der Tour auf den Hütten zu reinigen
  • Sorgen sie für ausreichend Trinkwasser (2-3l), nicht immer sind Gebirgsbäche verfügbar
  • Führen sie Bargeld mit, nicht auf jeder Hütte kann mit Karte gezahlt werden
  • Achten Sie auf die Wettervorhersage
  • Lieber weniger Kleidung, dafür aber hochwertige, vor allem auch Regenbekleidung ist angezeigt
  • Planen sie genügend Pausen ein, denn 8 Tage auf den Füßen ist nicht ohne
  • Erkundigen sie sich bei den erfahrenen Hüttenwirten nach den Verhältnissen
  • Notieren oder speichern sie sich Notrufnummern und die Telefonnummern der hier angeführten Hütten – für den Fall der Fälle
  • Eine Notfallausrüstung (Erste Hilfe) sollte obligat sein
  • Gutes Schuhwerk ist Voraussetzung für die hier angeführte Tour
  • Trittsicherheit, Kondition und Schwindelfreiheit sind für die hier angeführte Tourenbeschreibung erforderlich
  • Eine gute Softshelljacke, die wasserabweisend und winddicht ist – von der Jack Wolfskin Assembly bin ich persönlich begeistert
  • Gutes Kartenmaterial (Empfehlung: OEAV)
  • Einen guten Rucksack (hoher Tragekomfort) und einem Fassungsvolumen von 35-45l – meine Empfehlung: Tatonka Pacy 35 EXP

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Skifahren im Hochgebirge – Gargellen

gargellen

Gargellen liegt im Hochmontafon und ist ein kleines Bergparadies. Abseits von Rummel, Hektik und typischem Tourismus. Auf 1.423 Metern gelegen ist es im Sommer ein wahres Wanderparadies und im Winter ein herrliches Gebiet zum Touren und Skifahren. Zugegeben der kleine Ort ist verkehrstechnisch nicht am besten gelegen, aber die Reise nach Gargellen lohnt sich. Im Winter ist vor allem bei der Rückreise durch das Montafon mit starkem Verkehr ab Schruns/Tschagguns zu rechnen.

Nun aber zum eigentlichen Kern der Sache, dem Skigebiet. Hier die Facts:

  • 4 Schlepplifte
  • 3 Sesselbahnen
  • 1 Kabinenbahn

Mit der Kabinenbahn geht es hoch in das herrliche Skigebiet um den Schafberg. Skifahren auf 2.300 Höhenmeter. An gut besuchten Wintertagen kann es bei der Gondelbahn im Tal durchaus zu Wartezeiten kommen, denn einen anderen Weg hoch ins Skigebiet gibt es nicht, es sei denn, man hat die Feller im Rucksack.

39 Pistenkilometer nennt die Region sein Eigen. Darunter Pisten für Einsteiger, Ambitionierte und Anspruchsvolle. Die echten „Kracher“ für die absoluten Profis fehlen zwar, aber das Gesamtangebot ist rund. Auch Tourengeher und Freerider werden sich hier wohlfühlen.

  • 21 km “blaue” Pisten (leicht)
  • 10 km “rote” Pisten (mittel)
  • 2 km “schwarze” Pisten (schwer)
  • 6 km Freeride/Routen

Preise:

  • Tageskarte/Erwachsene € 43,–
  • Tageskarte/Kinder € 25,50

Mit diesen Preisen liegt man im guten Mittelfeld. Man ist weder günstig, noch extrem teuer.

Sportmöglichkeiten im Winter:

  • Winterwandern (8,8km)
  • Höhenwanderweg (1,5km)
  • Funpark (Jumps, Corner, Boxen, Slides)

Das Angebot ist klein und beschaulich gehalten.

Für Tourengeher ist die Region ein echter Traum – lediglich die Lawinensituation gilt es hier besonders gut zu beachten.

Wissenswertes:

  • 145 Einwohner
  • 1411 erstmals urkundlich erwähnt

Luxus-Herbergen in der Region:

Hotels der Luxuskategorie sucht man hier vergeblich. Aber Gargellen hat ausgezeichnete Unterkünfte im gehobenen Bereich zu bieten.

Hier ein paar ausgewählte Unterkünfte:

Haubenlokale in der Region:

Eigentlich hätte man hier ein Haubenlokal kaum erwartet, aber Gargellen hat selbst das zu bieten.

Hier geht es zur Haubenküche in Gargellen:

Nightlife in der Region:

Sogar für das Nachtleben wird etwas geboten – nicht die riesige Auswahl, aber immerhin. Im Hotel Madrisa befindet sich die Tanzbar Chaverna, die für lange Nächte sorgt!

Après-Ski

Auch im Bereich des Après-Ski ist man hier bemüht.

  • Obwaldhütte
  • Kessl-Hütte
  • D’r Schirm
  • S’näscht
  • Schmalzbergschöpfle
  • Ganda Keller
  • Schmugglerstöbli

Daneben gibt es das Schafberg Hüsli, die Schirmbar und die Barga.

Fazit:

Gargellen ist vor allem landschaftlich ein herrliches Skigebiet. Im herrlichen Hochgebirge zieht man hier seine Kurven in das Tal.

Tourengeher und Freerider fühlen sich hier wohl und haben zahlreiche Variationsmöglichkeiten im unterschiedlichen Schwierigkeitsgard.

Der Ort selbst ist idyllisch und verträumt gelegen. Ein ruhiges, kleines und verträumtes Wintersportörtchen. Das Wintersportangebot ist zwar nicht prall gefüllt wie an anderen Orten, aber es reicht aus und bietet einiges.

Insgesamt ist Gargellen ein wunderschöner Wintersportort, der vor allem mit Schneesicherheit zu überzeugen weiß.

Bewertung: 

Bewertungskriterien  
Größe des Skigebietes ««
Pistenangebot, Pistenzustand und Variationen ««
Liftangebot, Komfort der Lifte, Bahnen ««
Schneesicherheit «««««
Anfahrt, Parkmöglichkeiten ««
Pistenplan, Ausschilderung, Beschreibung «««««
Gastronomie, Hotel, Unterkünfte «««
Après-Ski ««««
Unterkünfte direkt an den Liften «««
Angebot für Familien mit Kindern ««
Freerider, Tourengeher «««««
Pisten für Anfänger «««««
Langlauf, Loipen
Snowparks ««
Anspruchsvolle Pisten, Abfahrten ««
Nightlife ««
Wintersportangebot abseits der Pisten ««
Rodeln, Snowtubing
 
  48/90

skigebiete

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Skigebiet Golm – der erste Berg im Montafon

golm-gross

Schruns/Tschagguns kann im Winter einiges bieten. Auf der östlichen Talseite startet man in das große Skigebiet Silvretta Montafon und macht hier das Hochjoch und Umgebung unsicher. Die westliche Seite ist die Seite für Familien und so verwundert es nicht, dass man auf dem Golm sehr viele Junge und jung gebliebene antrifft. Aber nicht nur Familien fühlen sich hier richtig wohl, auch Tourengeher lieben und schätzen die Gipfel oberhalb des Gauertal. Die Lindauer Hütte am hinteren Ende des Tales ist Stützpunkt für viele schöne Touren (zB Latschätzkopf, uvm.) auf aussichtsreiche Gipfel.

Nun aber zum eigentlichen Kern der Sache, dem Skigebiet. Hier die Facts:

  • 2 Schlepplifte
  • 4 Sesselbahnen
  • 3 Kabinenseilbahnen

Die Liftanlagen am Golm sind top-modern und bieten jeden erdenklichen Komfort. Mit der Kabinenbahn geht es ab Latschau oder Tschagguns hoch ins Skigebiet. Die Talstation ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erreichbar.

35 Pistenkilometer laden zum Kurven ein. Für ganz Anspruchsvolle und Geübte fehlt zwar die letzte Herausforderung, aber für alle anderen wird geboten, was das Skifahrerherz begehrt. Die Diabolo Piste ist zwar schwarz und hat bis zu 70 % Gefälle, aber sie ist eben nur 312 Meter lang und für die echten Pistenjäger dann doch zu wenig.

  • 12 km “blaue” Pisten (leicht)
  • 14 km “rote” Pisten (mittel)
  • 1 km “schwarze” Pisten (schwer)
  • 8 km Freeride, Routen

Preise:

  • Tageskarte/Erwachsene € 43,–
  • Tageskarte/Kinder € 25,–

Mit den Preisen orientiert man sich am oberen Ende der Mitbewerber. Dafür bekommt man aber ausgezeichnete Liftanlagen und bestens präparierte Pisten geboten.

Sportmöglichkeiten im Winter:

  • Naturrodelbahn (3 km / auch Nachtrodeln ist hier am mittwochs und freitags möglich)
  • Alpine Coaster Golm (2,6 km)
  • Eislaufen, Eisstockschießen
  • Höhenwanderweg (3km)
  • Winterwanderweg (3 km)
  • Boardercross (Jumps)
  • Langlaufloipen

Der Golm bietet ein „buntes“ Programm, das beinahe für jeden etwas enthält. Wer hier nicht das Auslangen findet, der wandert nur wenige Schritte weiter und fährt auf der östlichen Talseite mit dem Lift in das jetzt verbundene Skigebiet Hochjoch – Silvretta Montafon.

Wissenswertes:

  • 2171 Einwohner (Tschagguns)
  • 1431 erstmals als Liebfrauenpfarre Montafon erwähnt
  • Christian Orlainsky (Skirennläufer)

Luxus-Herbergen in der Region (Schruns/Tschagguns):

Schruns/Tschagguns bietet für den anspruchsvollen Gast eine schöne und umfangreiche Auswahl an ausgezeichneten Hotels. Die absoluten Luxusherbergen im 5-Sterne-Bereich sucht man hier vergeblich, aber im 4-Sterne-Bereich steht man anderen Destinationen in nichts nach.

Die Hotels bieten jeden erdenklichen Komfort und verfügen in der Regel über ausgezeichnete Wellnessbereiche.

Haubenlokale in der Region:

Auch Gourmets kommen in Schruns/Tschagguns auf ihre Kosten. Gault Millau hat einige ganz besondere Küchen mit Hauben bedacht.

2. Hauben

Weitere Haubenlokale sind im Montafon verteilt und mit dem Auto, aber auch öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Nightlife in der Region:

Schruns/Tschagguns sind das Herz des Montafon und so verwundert es nicht, dass man hier auch abends und sogar zu nächtlichen Stunden auf seine Kosten kommt. Natürlich kann es immer etwas mehr sein, aber man hat es hier nicht auf Nachtgeister, sondern Wintersportler und Familien abgesehen.

Après-Ski

Der Golm ist kein echter „Knaller“ in Sachen klassischem Après-Ski, aber er bietet urige Hütten und die eine oder andere Schirmbar, die es in sich hat. Tourengeher sollten einen Abstecher in die Lindauer Hütte einplanen.

Fazit:

Der Golm ist ein klassisches Familienskigebiet. Traumhaft schönes Bergpanorama, bestens präparierte Pisten und herrliche Abfahrten ins Tal zeichnen dieses Skigebiet aus. Die Liftanlagen sind auf dem modernsten Stand und abseits der Piste kann man sich in urigen Berggasthäusern verweilen.

Schruns/Tschagguns ist das Herz des Montafon und so wird dem Gast einiges geboten. Das Angebot für Nicht-Skifahrer kann sich sehen lassen und bietet beinahe für jeden etwas.

Das Unterkunftsangebot ist ausgezeichnet und auch Gourmets kommen hier auf ihre Kosten. Eine schöne Wintersportregion, die beinahe keine Wünsche offen läßt.

Bewertung: 

Bewertungskriterien  
Größe des Skigebietes ««
Pistenangebot, Pistenzustand und Variationen «««
Liftangebot, Komfort der Lifte, Bahnen «««
Schneesicherheit ««««
Anfahrt, Parkmöglichkeiten «««««
Pistenplan, Ausschilderung, Beschreibung «««««
Gastronomie, Hotel, Unterkünfte ««««
Après-Ski «««
Unterkünfte direkt an den Liften ««««
Angebot für Familien mit Kindern «««««
Freerider, Tourengeher ««««
Pisten für Anfänger «««««
Langlauf, Loipen ««««
Snowparks «
Anspruchsvolle Pisten, Abfahrten ««
Nightlife ««««
Wintersportangebot abseits der Pisten ««««
Rodeln, Snowtubing ««««
 
  66/90

Silvretta Montafon startet mit Wochenendbetrieb

Berge in Vorarlberg
Berge in Vorarlberg

Während die einen dem Sommer nachtrauern und den Sommer in südlichen Gefilden verlängern, haben die anderen schon die Skier gewachst und warten auf den lang ersehnten Start der Wintersaison. Das Skigebiet Silvretta Montafon öffnet mit diesem Wochenende (16./17.11.) in den Winterbetrieb.

Mit der Zamang Bahn oder der Seebliga Bahn geht es dann auf über 2.000m und das Beste daran, die Skikarten kosten bis zum 20.12. nur € 20,–.

Das Skigebiet Silvretta Montafon hat viel zu bieten … Details dazu können hier abgerufen werden: Silvretta Montafon – das sportliche Skigebiet …

Weitere Skigebiete im Test gibt es hier: Top-Skigebiete in Vorarlberg

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Silvretta Montafon – das sportlichste Skigebiet

Silvretta Montafon
Silvretta Montafon

Die Alpen sind auch im Winter, vielleicht dann ganz besonders, ein Magnet für Sportfreunde. Die Möglichkeiten sind vielfältig und vor allem abwechslungsreich. Auf meinem Blog findet ihr bereits viele Berichte über Skitouren und andere Aktivitäten abseits der typischen Touristenströme. Kein Wunder, denn eigentlich bin ich kein großer Freund von Publikumsmagneten. Und trotzdem zieht es mich immer wieder auf die Piste. Meine Erfahrungen und Eindrücke werde ich hier zusammentragen.

 

silvretta

 

Silvretta Montafon – ein Skigebiet der Superlative:

 

Silvretta Montafon gehört nicht ohne Grund zu den TOP-Skigebieten in Österreich. In den letzten Jahren wurde viel Geld investiert und das hat sich gelohnt. Man hat sich hier den Superlativen verschrieben.

  • Die längste Talabfahrt Vorarlbergs – Hochjoch Totale
  • Die Graf Hugo Piste – eine Piste der besonderen Art für Kinder
  • Hochjoch Totale – Sonnenaufgangs Abfahrt jeden Mittwoch

Durch den Zusammenschluß mit dem Hochjoch vereinte die Region die Wintersportorte Schruns/Tschagguns, St. Gallenkirch und Gaschurn. Das alleine klingt bereits nach einem lohnenden Projekt, aber vor allem beim Pistenangebot wird die Erweiterung spürbar.

Nun aber zum eigentlichen Kern der Sache, dem Skigebiet. Hier die Facts:

  • 8 Schlepplifte
  • 19 Sesselbahnen
  • 10 Kabinenbahnen

37 Bahnen befördern den Gast auf herrlich präparierte Skipisten. Komfort wird auch im Montafon hoch geschrieben und so verwundert es nicht, daß die Bahnen auf dem neusten Stand der Technik sind. Die Pisten und Varianten lassen keine Wünsche offen und so verwundert es nicht, daß auch der Weltcup (Snowboard-Cross) hier gerne haltmacht. Ein Blick auf den interaktiven Pistenplan läßt von herrlichen Abfahrten im Hochgebirge träumen.

Mit 140 Pistenkilometern wartet das Skigebiet Silvretta Montafon auf. Damit reiht man sich unmittelbar hinter den großen Mitbewerbern am Arlberg ein. .

  • 56 km “blaue” Pisten (leicht)
  • 49 km “rote” Pisten (mittel)
  • 8 km “schwarze” Pisten (schwer)
  • 27km Freeride/Skirouten 

Das Skigebiet setzt vor allem auf sportliche Skifahrer und das nicht ohne Grund, denn wer hier einen Tag auf der Piste verbringt, sollte durchaus etwas „Puste“ mitbringen. Die anspruchsvollen Pisten sind in der Tat solche und fordern auch versierte Fahrer. Für Familien mit Kindern gibt es ausreichend leichtere Abfahrten.

Für den Snowboard Weltcup hat die Region gemeinsam mit Nike den größten Funpark in Europa umgesetzt. Nike soll auch in der kommenden Saison Partner bleiben und so darf man einiges erwarten im „Nike Snowpark“. Der Park hat seine „Kanten“ und erfordert einiges an Mut (27 Meter Gap). Aber für „Fun“ ist gesorgt!

Silvretta Montafon setzt stark auf Fun und Action. Ein rundes Angebot an Möglichkeiten fesselt den nach Action suchenden Besucher. Die Hochjoch Totale hat sich längst einen Namen unter den Skisportbegeisterten gemacht und der Slogan („Willkommen im sportlichsten Skigebiet“) dem sich das Skigebiet verschrieben hat, wird man mehr als gerecht.

Das Angebot für den Gast läßt keine Wünsche offen und so stehen Preis/Leistung in einem guten Verhältnis.

Preise:

  • Tageskarte/Erwachsene € 45,90
  • Tageskarte/Kinder € 26,10

Preislich liegt man damit niedriger, als die Mitbewerber am Arlberg und nur unwesentlich höher, als andere Skigebiete in der Region. Der „bunte“ Mix, die guten Pisten und die vielen Varianten lassen die Preise im Vergleich zu anderen als fair und gerechtfertigt erscheinen.

Die Region setzt auch abseits des Skisports auf Action und Abwechslung. Auch hier bleiben kaum Wünsche offen.

Sportmöglichkeiten im Winter:

  • Nike Snowpark
  • Nachtrodeln (5,5 km lang)
  • Fackelwanderung
  • Fußgängersafari
  • Langlaufloipen (Höhenloipe und im Tal)
  • Paragleiten
  • Eislaufen, Eisstockschießen
  • Pferdeschlittenfahrten
  • Winterwanderwege (8km)

Damit fährt die Region ein Angebot auf, das auch den größten in nichts nachsteht und beinahe alle Wünsche erfüllt.

Saisonstart in der Silvretta Montafon ist am 5. Dezember 2013!

Wissenswertes:

  • 1420 kam Schruns, wie auch das übrige Montafon, zu Österreich
  • Zwischen 1805 und 1814 gehörte das Montafon zu Bayern
  • 3701 Einwohner (Schruns)
  • 1925 und 1926 gehörte Ernest Hemmingway zu den Wintersportgästen
  • 1.104.390 Nächtigungen im Montafon (2010/2011)

Luxus-Herbergen in der Region:

Die absoluten Luxusherbergen im 5-Sterne Bereich, sind hier Fehlanzeige, aber es gibt genügend Unterkünfte, die jedem Anspruch gerecht werden. Im 4-Sterne und 4-Sterne Superior Bereich wird dem Gast ein breites Angebot geboten, das keine Wünschen offen läßt.

 

Haubenlokale in der Region:

Gault Millau ist auch im Montafon fündig geworden. Neben ausgezeichneter gut bürgerlicher Küche werden besonders anspruchsvolle Gäste in folgenden Haubenlokalen verwöhnt:

2 Hauben

1 Haube

Regionale Qualität wird auch in anderen Lokalen groß geschrieben und so hat der Gast die Qual der Wahl. Neben den hier angeführten ausgezeichneten Haubenlokalen, gibt es eine Vielzahl an Restaurants, die auch gehobenen Ansprüchen gerecht werden.

Nightlife in der Region:

 

Auch in Bezug auf das Nachleben hat das Montafon einiges zu bieten. Neben zahlreichen Bars kommen auch Discogänger auf ihre Kosten.

Après-Ski:

  • Ausrutscher Après-Ski
  • Heuboda
  • Bella Nova
  • Urmonti Après Ski Bar
  • S’Vrwäga in Tschagguns
  • Kurvahüsli in Tschagguns
  • Zamang Bar in Schruns
  • Seitenschwung in St. Gallenkirch
  • Après Red Bull Schirmbar in Gaschurn
  • Lammhütta in Gaschurn
  • Valisera Hüsli
  • Nova Stoba
  • Chill-area im Funpark
  • Seitensprung in Gaschurn

Fazit:

Silvretta Montafon gehört ohne Frage zu den Großen der Skiregionen. Neben einem umfangreichen Pisten- und Liftangebot, stehen dem Sportbegeisterten zahlreiche andere sportliche Aktivitäten zur Verfügung. Auch für die Kleinsten ist umfangreich gesorgt. Kurz um: es fehlt an nichts.

Die Gastronomie ist hervorragend und das Angebot ähnlich umfangreich, wie das Pistenangebot.

Auch für Nachtschwärmer ist gesorgt und so verwundert es nicht, daß Silvretta Montafon zu den beliebten Feriendestinationen im Winter gehört.

Auch für Tourengeher gibt es ausreichend Möglichkeiten abseits des „Rummels“.

Bewertung: 

Bewertungskriterien  
Größe des Skigebietes ««««
Pistenangebot, Pistenzustand und Variationen «««««
Liftangebot, Komfort der Lifte, Bahnen «««««
Schneesicherheit ««««
Anfahrt, Parkmöglichkeiten ««««
Pistenplan, Ausschilderung, Beschreibung «««««
Gastronomie, Hotel, Unterkünfte ««««
Après-Ski «««««
Unterkünfte direkt an den Liften ««««
Angebot für Familien mit Kindern «««««
Freerider, Tourengeher ««««
Pisten für Anfänger «««««
Langlauf, Loipen ««««
Snowparks «««««
Anspruchsvolle Pisten, Abfahrten ««««
Nightlife ««««
Wintersportangebot abseits der Pisten ««««
Rodeln, Snowtubing ««««
 
  79/90

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Luxusurlaub im Montafon

Tilisuna Schwarzhorn (2.460m) und Tilisuna Mittagsspitze (2.168m) – zwei eindrucksvolle Gipfel im Montafon

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Das Tilisuna Schwarzhorn (2.460m) ist ein Gipfel der Sulzfluhgruppe und gehört damit zum Rätikon in den westlichen Zentralalpen. Das Schwarzhorn trägt seinen Namen nicht von ungefähr, denn dunkles vulkanisches Gestein nennt er sein Eigen. Die Tilisuna Mittagsspitze (2.168m) liegt östlich vom Tilisuna Schwarzhorn und ist der markante Hausberg von Tschagguns.

Ausgangspunkt

 

Ausgangspunkt für diese anspruchsvolle und vor allem konditionell fordernde Tour ist Latschau/Tschagguns. Hier gibt es genügend Parkplätze für den eigenen PKW, aber die Talstation der Golmer Bahn kann auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Tschagguns aus erreicht werden.

Bereits in Latschau hat man einen herrlichen Blick auf das Tilisuna Schwarzhorn und die Tilisuna Mittagsspitze. Der Stausee der Vorarlberger Illwerke AG im Rücken, die Golmerbahnen und der Blick auf das Montafon verzaubern bereits von Beginn an.

Anfänglich führt der Weg Richtung Lindauer Hütte durch das schöne Gauertal. Alte Bauernhöfe und eine schöne Almlandschaft säumen den Weg in Richtung Vollspora. Kurz vor der Vollsporaalpe gabelt sich der Weg. Der Weg hoch zur Tilisuna Mittagsspitze führt links hoch. Steil ansteigend führt der Weg anfänglich durch den Wald kurvenreich nach Oben.

 

Erstes Etappenziel – Alpilaalpe

 

Nach anstrengenden siebenhundert Höhenmetern erreicht man mit der Waldgrenze die wunderschön gelegene Alpilaalpe. Die Alpilaalpe liegt am Fuße der Tilisuna Mittagsspitze und bietet einen schönen Blick auf das Tilisuna Schwarzhorn und das zu den Füßen liegende Gauertal.

Über den nördlichen Bergrücken geht es weiter steil ansteigend über schöne Bergwiesen hoch in Richtung Tilisuna Mittagsspitze. Der Sattel ist nach einem schönen Anstieg bald erreicht.

Tilisuna Mittagsspitze – ein erhabener Blick

Wer den Gipfelsturm auf die Terrasse von Tschagguns wagen möchte, der sollte schwindelfrei und trittsicher sein, denn die letzten Höhenmeter auf den Gipfel muß Hand angelegt werden. Das Panorama auf dem Gipfel kann seines Gleichen suchen. Denn quasi das gesamte Montafon liegt zu Füßen des Alpinisten. Der Blick auf die umliegenden Gipfel ist nicht weniger beeindruckend und entlohnt für jede Mühe.

Über die westliche Flanke geht es entlang dem Grat zum Schwarzhornsattel.

Tilisuna Schwarzhorn – die Suche nach dem Pfad

Ab hier ist für all jene, die auch das herrliche Schwarzhorn erklimmen wollen, Orientierungssinn gefragt, denn der Weg ist nur sporadisch markiert und lediglich „Steinmanderl“ weisen eifrig den Weg hoch zum Gipfel. Der Aufstieg über die östliche Flanke zum Gipfel erfordert immer wieder leichte Kraxelei ist aber nicht von weiteren Schwierigkeiten geprägt.

Der Gipfel des Tilisuna Schwarzhorn beeindruckt mit einem wunderschönen Gipfelkreuz und einem nicht minder schönen und beeindruckenden Panorama auf die umliegende Bergwelt. Ein Traum, der zum Verweilen einlädt.

Der Abstieg erfolgt über die westliche Flanke und diese wiederum erfordert absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, denn immer wieder müssen Felsen mit leichter Kletterei überwunden werden. Die Felswände fallen hier beinahe senkrecht ab und verzeihen keine Leichtsinnigkeit oder schlechte Bodenverhältnisse.

 

Der Lohn – die Einkehr in der Tilisunahütte

Die schwarze Scharte ist bald erreicht und spätestens hier erkennt man, warum der Berg seinen Namen trägt. Dunkles Stein macht den Gipfel zu einem Blickfang.

Ab hier steigt man ab in Richtung Tilisuna Hütte, die zu einer gemütlichen Einkehr in schönster landschaftlicher Umgebung einlädt. Von hier geht es unterhalb des Schwarzhorns zurück in Richtung Schwarzhornsattel. Allerdings empfiehlt sich ab hier der Abstieg über den wunderschönen Tobelsee. Über alpine Bergwege kehrt man zurück zur Alpilaalpe und steigt hier wieder auf gleichem Wege ab bis nach Latschau.

 

Tilisuna Schwarzhorn und Tilisuna Mittagsspitze
Tilisuna Schwarzhorn und Tilisuna Mittagsspitze

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Drei Türme und ein Traum von einer Hütte – Lindauer Hütte

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Urlaub in den Alpen

Die Lindauer Hütte ist ein wahrer Magnet auf 1.708m. Kein Wunder, denn landschaftlich kann man schöner nicht liegen. Umgeben von namhaften Gipfeln der Region. Die Drei Türme, die Sulzfluh, die Drusenfluh und das Tilsuner Schwarzhorn, um nur einige zu nennen. Alles Ziele, die beinahe jeder Alpinist auf seiner Wunschliste stehen hat.

Die Hütte ist nicht nur im Sommer ein beliebtes Ziel für Wanderer und Kletterer, sondern auch im Winter ein attraktives Ziel für Tourengeher. Wer im Winter in der Nebensaison unterwegs ist, der kann den gemütlichen Winterraum benützen, der zu den wohl schönsten seiner Art gehört. Wer etwas mehr Komfort schätzt und liebt, der sollte die Winteröffnungszeiten für einen Besuch der Hütte nützen.

Thomas Beck und sein Team verwöhnen den Gast nach aller Kunst der Bewirtung. Freundlichkeit schreibt man sich nicht nur auf die Fahnen, sondern sie wird gelebt.

Die Hütte ist auch bestens für Familien mit Kindern geeignet.

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