Archiv der Kategorie: Mit Kindern

Eine Tour, die jedem Wetter trotzt… – Gurtisspitze

Schönes Wetter ist nicht selbstverständlich und daher braucht es für die etwas „dunkleren“ Tage schöne Alternativen. Die drei Gipfel im Walgau, Gurtisspitze, Zäwas Heil und Goppaschrofa, sind eine ideale Tour, die auch bei Regenwetter in Angriff genommen werden kann und dazu noch einiges zu bieten haben. Eine ideale Tour auch für Familien mit Kindern (vielleicht den Goppaschrofa dann einfach weglassen), denn es gibt viel zu entdecken.

Ausgangspunkt

Hinter dem kleinen Ort Gurtis, der oberhalb von Frastanz liegt, versteckt sich das Alpgebiet Bazora. Hinter dem Weidegatter befindet sich ein kleiner Wanderparkplatz. Allerdings stellt man hier sein Auto auf eigene Gefahr ab. Wer also dem Weidevieh nicht vertraut, sollte sein Auto noch vor dem Weidegatter parkieren.

3 Gipfel – herrliche Wanderwege und bei schönem Wetter ein herrliches Panorama

Vom Wanderparkplatz geht es über herrliche Wiesen, die im Winter eine kleine, aber feine Liftanlage beheimaten, hoch in Richtung Bazoralpe. In der Regel tummelt sich hier sehr viele Kühe, wer also Respekt davor hat, der sollte nicht den Weg über die Wiesen, sondern den Güterweg wählen. Allerdings verpasst man dadurch herrliche Blicke in den Walgau und auf Feldkirch.

Die Stimmung heute ist trotz der dunklen Wolken, oder vielleicht gerade deshalb, traumhaft schön und beeindruckend. Einzelne Sonnenstrahlen suchen immer wieder ihren Weg durch die dichten Wolken, sind aber heute chancenlos. Einzelne Nebelschwaden und Wolkenfelder ziehen durch den Wald und hüllen die meisten Gipfel in einen Mantel der Überraschung.

Blick in den Walgau
Blick in den Walgau

Entlang dem Skilift schlängelt sich der Weg hoch zur Bazoraalpe, die mit einem schönen Blick in den Walgau aufwarten kann. Eine schöne, alte Alpe. Eine Alpe, die es mir angetan hat. Hinter der Alpe führt der Weg in den Wald hinein. Hier gabelt sich der Weg. Linker Hand geht es nun in vielen Serpentinen hoch in Richtung Goppaschrofa. Mittlerweile bin ich auf der Höhe der Wolkenfelder angelangt und die Sicht wird im schlechter und gleichzeitig mystischer.

Salamander
Alpen Salamander

Salamander säumen den Weg und der Nieselregen, der mittlerweile eingesetzt hat zaubert eine herrliche Stimmung in den Wald. Immer felsiger wird das Terrain, der erste Gipfel ist nicht mehr weit. Mit einem letzten Anstieg geht es hoch zur Gurtisspitze, die ansonsten mit einem herrlichen Panorama und schönen Tiefblicken aufwarten kann. Heute ist alles in „Watte“ gehüllt. Am Gipfelkreuz ist eine Gebetsfahne angebracht. Und die hier angeführten zehn Gebote haben was.

Zehn Gebote
Zehn Gebote

Zurück auf den Sattel und an einer kurzen mit Stahlseil gesicherten Stelle geht es hoch zur nächsten Erhebung, die nicht einmal zehn Minuten von der Gurtisspitze entfernt ist, sich aber gut zu verstecken weiß und auch nicht angeschrieben ist. Das Kleinod, die Zäwas Heilspitze. Ein Örtchen an dem man Verweilen kann. Ein Blick ins Gipfelbuch bestätigt die Vermutung, eine Spitze, die von Stammgästen besucht wird. Kein Wunder.

Zäwas Heilspitze
Zäwas Heilspitze

Von hier geht es entlang einer Felswand zur Spitzlewiese. Auch hier tummeln sich viele Kühe. Die Sicht ist nach wie vor sehr schlecht und der Regen hat mittlerweile etwas zugenommen. Ab hier geht es hinunter zum Fuße des Goppaschrofen. Ein letzter heftiger, kurvenreicher und heute etwas rutschiger Anstieg führt hoch zum Sattel und entlang der südlichen Flanke etwas ausgesetzt hoch zum Gipfel des Goppaschrofen. Ein Felskoloss der mich immer schon irgendwie beeindruckt hat. Gott weiß warum. Der ansonsten beängstigende Blick ins Tal fällt heute sehr sanft aus, denn auch hier ist alles in einen dicken Schleier gehüllt.

Von hier geht es zurück zur Bazoralpe. Ein wunderschöne Tour, die nicht sehr anspruchsvoll ist (Ausnahme vielleicht der Goppaschrofa für die etwas weniger Geübten) und mit viel Abwechslung und herrlicher Landschaft aufwarten kann. Bei nassen Verhältnissen wie heute, heißt es die Schritte vorsichtig zu setzen, denn der Boden ist rutschig und teilweise steil.

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Details

 

Wegstrecke 9,9km
Gehzeit 4 – 5 Stunden
Höhenmeter 923m
Höchster Punkt 1.781m Goppaschrofa
Einkehrmöglichkeiten Auf dem Weg keine
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Bazora

 

Weitere Bilder zur Tour

Gibt es auf Facebook.

Karte und Höhenprofil

gurtisspitze wanderkarte
Quelle: Outdooractive.com
gurtisspitze höhenprofil
Quelle: Outdooractive.com

 

 

„Wenn der Weg schön ist,

dann frag dich nicht,

wohin er führt. Geh in

einfach.“ 

   

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5 Wanderungen und Bergtouren für den Frühsommer

Der Frühling lockt mit seiner Farbenpracht. Bergwiesen erwachen aus ihrem Winterschlaf und sind übersäht mit herrlichem Enzian, Berg Anemonen und anderen herrlichen Frühlingsbooten. Und doch gilt es im Frühjahr Vorsicht walten zu lassen. Alt-Schneefelder, nasse Wiesen und andere unliebsame Begleiter können den Ausflug in die schöne Bergwelt sehr schnell zum Albtraum werden lassen. Daher ist die Tourenplanung gerade zu dieser Jahreszeit besonders wichtig. Die hier angeführten Touren sind bei „normalen“ Wetterverhältnissen, also wenn das Wetter keine Kapriolen schlägt, ein wahrer Frühlingstraum

1.     Mottakopf im Brandnertal

Mottakopf

Der Hausberg vom kleinen, idyllischen Bergdorf Brand steht wie ein Wächter im Süden von Brand. Der Aufstieg erfolgt von der Südseite des Gipfels über herrliche Wiesen und immer wieder an herrlichen rauschenden Gebirgsbächlein. Die Tour auf den Mottakopf ist ein wahres Naturerlebnis und entlohnt den fleißigen Naturfreund mit einem beeindruckenden Gipfelpanorama. Im April beziehungsweise Mai kann es, je nach Wetterlage, immer wieder kleine Reste von Schneefeldern geben, die aber in der Regel keine große Gefahr darstellen. Der Mottakopf ist so gesehen ein echter Gipfel des Frühsommers.

Brand von Oben – Hausberg Mottakopf

2.     Zafern Horn im Großen Walsertal

Zafern Horn

Das Zafern Horn ist quasi der Hausberg der Faschina. Zugegeben auf den ersten Blick kein beeindruckender Gipfel, aber er hat einiges zu bieten und kann gerade gegen Ende Mai und Anfang Juni mit herrlich blühenden Wiesen und einer Artenvielfalt aufwarten, die zu begeistern weiß. Die Tour auf das Zafern Horn kann auch als Rundtour oder im Kombipack mit dem Hochlicht angelegt werden. Der Aufstieg erfolgt entlang wunderschöner alpiner Bergwege und gewinnt an Reiz, wenn man entlang des südlichen Grates aufsteigt. Das Panorama auf dem Gipfel lässt nichts vermissen und bietet einen Blick bis zum Bodensee und tief in den Rätikon hinein.

Zafernhorn – Blick auf die Riesen in Vorarlberg

3.     Drei Schwestern am Eingang des Rätikon

Drei Schwestern

Die Drei Schwestern sind quasi der Hausberg von Feldkirch. Was man hier kaum erwartet, wird Wirklichkeit, sobald man die Alpwege verlassen hat und auf alpinen Wegen empor zu den lieblichen Schwestern steigt. Man befindet sich, man kann es kaum glauben, in einer alpinen, beinahe hochalpinen Landschaft. Die Drei Schwestern sind zudem Teil einer Sage und wenn man dieser glauben darf, in ihrer schroffen Art, sogar weiblich. Das Gipfelpanorama auf dem Gipfel ist sagenhaft und die herrlichen Alpwiesen sind vor allem im Frühsommer ein wahres Naturerlebnis.

Die Drei Schwestern und der Garsellakopf

4.     Winterstaude im Vorderen Bregenzerwald

Winterstaude

Die Winterstaude ist beinahe zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert. Nicht ohne Grund gehört er zu einem beliebten Ziel vieler Bergfexen. Je nach Schnee- und Wetterlage kann man bei der Aufstiegsvariante variieren, denn der von mir geliebte Aufstieg über den „Hasenstrick“ ist gerade bei Alt-Schneefeldern nicht empfehlenswert. Die Wiesen, die dem Gipfel zu den Füßen liegen, warten mit einer herrlichen Artenvielfalt auf und sind ein wahrer Genuss für die Seele. Der Gipfel der Winterstaude bietet zudem einen herrlichen Blick auf die umliegenden Gipfel des Vorderen Bregenzerwaldes und reicht bis zum Bodensee.

Winterstaude – Gipfelsturm über die östliche Flanke

5.     Riedberhorn, das Tor zum Allgäu

Riedberghorn

Auch das Riedberghorn gehört zu jenen Gipfeln, die zu jeder Jahreszeit zu begeistern wissen und zudem auch für weniger Geübte geeignet ist. Für mich gehört er zudem zu jenen Gipfeln, auf denen der Sonnenaufgang einen besonderen Reiz ausübt. Im Frühling wartet der Aufstieg zum Gipfel mit wunderschönen Alpenblumen auf. Zudem beeindruckt das Panorama, was man kaum erwarten würde, auf dem Gipfel. Die Wanderung kann beliebig ausgedehnt und verkürzt werden und eignet sich daher auch ideal für einen Ausflug mit Kindern in die Bergwelt des Allgäu.

Morgenerwachen auf dem Riedberghorn

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Bei den Walsern zu Gast – Novaspitze und Marul

Eine schöne Wanderung im hinteren Walsertal beginnt bei der der Hubertuskapelle in Marul. Ein schmaler, dicht bewachsener Weg führt hinab zum rauschenden Marul Bach. Wer möchte, der kann sich dieses Stück des Weges auch sparen und noch ein Stückchen mit dem Auto bis zum Wanderparkplatz fahren. Aber irgendwie wäre es schade darum …

 

Von hier geht es durch den schönen Waldweg, entlang dem Marul Bach (Achtung: nicht auf dem Fahrweg bleiben, sondern den schönen Wanderweg entlang dem Marul Bach wählen) in Richtung Untere Nova Alpe. Auch hier bleibt man auf der rechten Seite des Baches, bis man entlang dem Faludrigbach in Richtung Weisses Rössle (2.214m) wandert.

Von hier geht es entlang dem tosenden Bächlein hoch zur Alpe. Ein schöner Anstieg, der immer wieder durch schöne Blicke auf den Bach und das Tobel zu beeindrucken weiß. Bei der Faldudriga Alpe zweigt sich der Weg. Links führt er hoch zum Schwarzen Fürkele, wir halten uns rechts in Richtung Fürkele und steigen nun im Rücken der Novaspitze hoch. Vor uns liegt die Gamsfreiheit (2.211m), der Novakopf (2.093m) und das Weiße Rössle (2.214m). In unserem Rücken der schöne Schafberg (2.413m) und der Blick auf das Schwarze Fürkele, das das Tor zur Roten Wand (2.704m) darstellt.

Ab dem Fürkele (1.937m) geht es bergab Richtung Novaalpe und Marul. Ein schöner Alp- und Wiesenweg führt hinab zum Lasanggabach.
 
Eine schöne Rundtour, die angesichts der vielen schönen Bächlein und Eindrücke auch gut mit Kindern gegangen werden kann.
 
Gerade am Marul Bach lässt sich der Tag herrlich mit einem schönen kühlen Bad ausklingen.

 Details:

 Wegstrecke 16,3km
Gehzeit 6 1/2 – 7 1/2 Stunden
Höhenmeter 1.121m
Höchster Punkt 1.937m Fürkele
Einkehrmöglichkeiten Walserklause in Marul
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Marul

 Karte/Höhenprofil:

novaspitze
Quelle: outdooractive.com

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Feuerstätter & Renknie – zwischen Frühling und Winter

Falken und Hochhäderich

Eine Wanderung, die man beinahe zu jeder Jahreszeit in Angriff nehmen kann, steht heute auf dem Programm. Der schöne Wanderweg über das Hochries, Renknie zum Feuerstätter. Eine wunderschöne Wanderung, die vor allem mit viel Abwechslung, schönen Aussichten und landschaftlicher Schönheit aufwarten kann. Eine Wanderung, die man auch mit Kindern gut unternehmen kann!

Schneelage

Die letzten Tage hat es wieder etwas abgekühlt und die Schneegrenze ist wieder etwas talwärts gerutscht. Ab knapp 1.300 Höhenmeter liegt Schnee und die Gipfel sind wieder mit dem schönen weiß angezuckert. Auf der hier beschriebenen Route stellt die Schneelage kein Problem dar, im Gegenteil, der schöne Wechsel zwischen frisch erwachender Natur, dem Frühling, und dem eisigen Winter tut der Seele gut und sorgt für Abwechslung.

Blick auf Sibratsgfäll

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese schöne Wanderung im Vorderen Bregenzerwald ist die Parzelle Sausteig in Sibratsgfäll. Hier findet man einige, rare Parkplätze. Der Ausgangspunkt kann aber ausgezeichnet mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden, denn beim Gasthof Waldrast befindet sich eine Bushaltestelle. Die Anbindung ist an das öffentliche Netz ist gut.

Vom Frühling in den Winter

Die Wanderung führt anfänglich durch wunderschönen Wald im Vorderries. Der Frühling hat hier bereits ganze Arbeit geleistet. Die Blumen (Schlüsselblumen, Veilchen und Huflattich) sprießen bereits aus dem vom Regen feuchten Boden und die Vögel sorgen für ein angenehmes morgendliches Konzert. Dank des Regens der Vortage riecht es hier angenehm nach Wald, Boden und Gras. Im Gegensatz zum Tal leistet hier die Sonne bereits gute Arbeit und ich kann mit meinem T-Shirt aufsteigen und die Jacke im Rucksack verstauen.

Stet geht es bergauf. Immer wieder wird man mit schönen Blicken auf die umliegende Bergwelt und ins Tal belohnt. Über einen grasigen Hügel steigt man nun auf zum wunderschönen Aussichtspunkt Renknie (1.411m). Von hier aus hat man einen herrlichen Rundblick, der von der Nagelfluhkette, zur Winterstaude bis hin ins Rheintal reicht.

Von hier aus steigt man über das Hochries ab zur wunderschön gelegenen Hochriesalpe. Von hier aus geht es weiter zur Neuburgalpe und weiter zu Gmeiner’s Burstalpe. Ab hier geht es nun hoch zum Feuerstätter (.1645m). Der Feuerstätter ist eigentlich für mich normalerweise der Einstieg in den Tourenwinter. Heuer habe ich ihn ausgelassen, umso mehr freut es mich, dass ich ihn zumindest jetzt mit Bergschuhen besuchen kann, denn irgendwie hat es mir hier die Landschaft einfach angetan. Mit etwas Wehmut denke ich an meine Tourenskier, die zu Hause geblieben sind. Obwohl der Feuerstätter mehr Höhenmeter als das Renknie aufweisen kann, kann er aufgrund der vielen Bäume, die ihn umgeben, nicht mit einem ähnlichen Panorama aufwarten. Aber nichts desto trotz genieße ich die Sonne in meinem Gesicht, die verschneite Natur und die wunderschönen Eindrücke, die von herrlichem Vogelgesang abgerundet werden.

Der Rückweg führt auf gleichen Pfaden zurück zum Ausgangspunkt.

 

Details:

 

 Wegstrecke 12,5km
Gehzeit 4 ½ – 5 ½ Stunden
Höhenmeter 804m
Höchster Punkt 1.645m Feuerstätterkopf
Einkehrmöglichkeiten Zu dieser Jahreszeit keine!
Parkmöglichkeiten Parknische Sausteig

 

Karte/Höhenprofil:

rennknie
Quelle: outdooractive.com

rennknie - höhenprofil

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Genuss-Skitour auf den Koppachstein (1.537m)

Lecknertal - St. Antonius
St. Antonius Kapelle

Nach wie vor ist die Lawinenlage kritisch in den Bergen und so gilt es eine sichere Tour auszuwählen. Die Skitour auf den Koppachstein vom Lecknertal aus, ist eine richtige Genuss-Skitour, die gut und gerne auch mit Kindern begangen werden kann, aber nicht wirklich etwas vermissen lässt! Eine echte Genuss-Tour eben.

Schneelage

Das Lecknertal präsentiert sich frisch verschneit. Eingehüllt in ein herrliches weißes Kostüm. Tief winterlich, idyllisch und schön. Knie-hohes Pulver bedeckt die Bäume und Wiesen – was will man mehr. Eisige Kälte und ein frischer Wind bläst mir um die Ohren. Die Gebirgsbächlein sind größtenteils zugefroren. Ja, da kann das Wochenende kommen.

Lecknertal in Eis gehüllt

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese schöne Tour ist das Lecknertal. Bei Hittisau fährt man Richtung Riefensberg und zweigt nach der Brücke über die Bolgenach nach rechts ab. Im Winter ist der Fahrweg bis kurz vor das Mauthäuschen geräumt. Je nach Schneelage sind hier in der Regel auch einige, wenige Parkplätze frei geräumt.

Reinstes Pulver im Lecknertal

Eine Genuss-Skitour – auch ideal für Kinder und Anfänger

Die Skitour auf den Koppachstein ist eine landschaftlich schöne Skitour, die ideal ist vor allem auch für den Einstieg in den Skitouren-Himmel oder für Tourengeher, die ihre Kinder für das Tourengehen begeistern möchten.

Tief verschneite Winterlandschaft

Vom Parkplatz aus geht es auf dem tief verschneiten Güterweg in Richtung St. Antonius Kapelle. Kurz vor der Kapelle (hier findet man auch eine große Tafel auf der die Tour beschrieben ist – und bitte wirklich auf den markierten Wegen bleiben, denn das Wild hat hier seine Ruhezeit – und diese ist mehr als verdient!) führen die Spuren durch das tief verschneite Almgeländer bergwärts. Stet ansteigend geht es über die Felder hoch.

Aufstieg über Pulver

Nach einigen Höhenmetern taucht man in den Wald ein und spurt kurvig hoch in Richtung Ochsenlageralpe. Erst kurz vor der Alpe verlässt man das waldige Gebiet und spurt erneut auf Almwiesen durch das tiefe Pulver. Die tief verschneite Ochsenlageralpe liegt rechter Hand. Nach einem kurzen, recht ebenen Stück geht es wieder etwas steiler zur Sache und nun endgültig in Richtung Koppachstein.

Schöne Tiefschneeabfahrten

Das schöne Pulver lässt bereits von herrlichen Abfahrten träumen. Der Koppachstein ist bald erreicht und empfängt den fleißigen Tourengeher mit einer schönen Aussicht. Balderschwang, die Nagelfluhkette und der Vordere Bregenzerwald sind von hier aus bestens zu sehen. Der eisige Wind lässt die Pause sehr kurz ausfallen und so werden die Skier vorbereitet für das Gleiten durch das Pulver.

Die Abfahrt durch die schön verschneiten Nordhänge ist noch schöner als erwartet. Heute gleitet man quasi auf Federn ins Tal! Ein echter Genuß!

Eine herrliche Tour, die auch versierte Tourengeher begeistern wird und mal ehrlich, es muss nicht immer ein 3.000er oder der nächste Höhenrausch sein, um die Seele zu begeistern!

Details:

 Wegstrecke 7,2km
Gehzeit 3 ½ – 4 ½ Stunden
Höhenmeter 633m
Höchster Punkt 1.537m Koppachstein
Einkehrmöglichkeiten Keine
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Lecknertal

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Karte/Höhenprofil:

Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
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Eine leichte, aber schöne Schneeschuhtour auf dem Pfänderrücken

An Tagen wie diesen – mit viel Schnee und herrlichem Wetter, muss man nicht unbedingt ins Hochgebirge ziehen, um schöne Schneeschuhtouren zu machen. Die hier beschriebene Tour, die jederzeit ausgebaut, aber auch verkürzt werden kann, ist ideal für den Einstieg in die Schneeschuhtourenwelt. Denn sie hat kaum Höhenmeter, kann aber landschaftlich mehr als nur beeindrucken und sie macht richtig Spaß auf mehr.

Ausgangspunkt

Als Ausgangspunkt für diese Tour kann entweder Möggers Dorf oder aber die Parzelle Oberschwenden in Scheidegg ausgewählt werden. An beiden Orten sind ausreichend Parkplätze für den PKW vorhanden. Möggers Dorf kann auch bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden, was an Wintertagen bei Schneefahrbahn sicherer und bequemer ist.

Durch Wälder, Wiesen und Schnee

Direkt vom Parkplatz in Oberschwenden kann man auf dem Wanderweg in Richtung Pfänder in die Winterwelt eintauchen. Wenn es nicht gerade frisch geschneit hat und man nicht sehr früh am Morgen unterwegs ist, findet man hier in der Regel Spuren, denen man folgen kann. Hier kann man im Übrigen auch in die wunderschöne Langlaufloipe von Scheidegg einsteigen. Unmittelbar neben der Loipe verläuft der gespurte Winterwanderweg.

Durch tiefen Schnee geht es vom Parkplatz aus in Richtung Wald und Pfänder. Durch das sogenannte „Kapellenholz“ führt die Tour durch den tief verschneiten Wald. Auf der Südseite des Tatzen (1.024m) durchwandert man in idyllischer Landschaft sanft ansteigend den Winterwald. Den vorhergesagten Wetterumschwung kann man heute bereits spüren, denn der Schnee fällt nass und schwer von den Bäumen ab. Schade um diese Bilderbuchlandschaft.

Am höchsten Punkt dieser Tour erreicht man den Höhenweg Pfänder-Möggers, der auch Teil des Jakobsweges ist. Ab hier wandert man wieder retour in Richtung Möggers. Auch hier führt der Weg, bis knapp vor Möggers Dorf durch den Wald.

An der schönen Kirche von Möggers vorbei führt der Weg wieder Richtung Scheidegg in den Wald hinein. Mit leichtem Gefälle wandert man hier wieder in Richtung Oberschwenden. Mitten im schönen Wald erreicht man die idyllische Bilderbuch Kapelle St. Ulrich. Die Kapelle ist bekannt für ihren Brunnen, dessen Wasser nachgesagt wird, dass es Heilkräfte für Augenleiden hat.

Ab hier geht es über tief verschneite Wiesen wieder retour zum Parkplatz in Oberschwenden.

Tourdaten

Wegstrecke: 8,3km
Höhenmeter: 275m
Parkplatz: Parzelle Oberschwenden in Scheidegg oder Möggers Dorf
Einkehrmöglichkeiten: Auf dem Weg keine – Ausnahme: Sky Walk in Scheidegg oder mit einem Abstecher ins Gasthof Riedstüble

ulrichs kapelle

ulrichs kapelle höhenprofil

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Die günstigsten Skigebiete in Vorarlberg

Skifahren ist längst kein Breitensport mehr. Tageskarten in den beliebten Skigebieten erhält man in der Regel nicht mehr unter € 40,–. Wer also mit Familie unterwegs ist und das vielleicht sogar einen ganzen Tag lang, muss ganz schön tief in die Tasche greifen. Essen, Benzin, Trinken und Skikarte wollen bezahlt sein, damit liegt man nicht selten über € 200,– pro Tag. Das ist mehr, als so mancher Geldbeutel vertragen mag.

Günstige Alternativen zum Skifahren

 

Bitte nicht sofort kritisieren! Aber auch dieser Punkt gehört in den Artikel. Es gibt Alternativen! Allerdings sind sie nicht immer für kleine Kinder geeignet beziehungsweise machen diesen auch entsprechend Spaß. Aber so manch einer kann mit den Alternativen sein Glück versuchen. Das Langlaufen ist mittlerweile mehr als nur gefragt. Nicht ohne Grund, es ist gesund und günstig und man ist in herrlicher Landschaft sportlich unterwegs. Aber auch das Tourengehen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Und mal ehrlich, was gibt es Schöneres, als nach einem anstrengenden Gipfelsturm über frisches Pulver ins Tal zu gleiten?

Für beide Alternativen gibt es in Vorarlberg, im Allgäu, im Tirol und in der Schweiz ausreichend Möglichkeiten.

Günstige Skigebiete in Vorarlberg

 

Wer aber auf das Skifahren aus guten Gründen nicht verzichten möchte, der kann, wenn ihm das nötige Kleingeld fehlt auf die kleinen Skigebiete ausweichen. Natürlich muss man im Komfort Abstriche machen. Häufig fährt man noch mit dem Schlepplift hoch und auch die Pistenauswahl ist kleiner, als in den Riesen der Region. Aber all dies tut dem Spaß im schönen Weiß in der Regel keinen Abbruch.

Die günstigsten Angebote in Vorarlberg – Ski-Tageskarten

 

Skigebiet TageskarteErwachsene/Kinder PistenkilometerLeicht/Mittel/Schwer
Sulzberg / Dorflift € 9,–/€ 7,50 0,40/0,00/0,00
Nenzing € 11,– / € 8,00 1,20/0,00/0,00
Reuthe € 12,50 / € 7,00 0,00/0,30/0,40
Hohenems / Schuttanen € 14,– / € 8,50 3,00/7,00/0,00
Dalaas / Paluda € 15,– / € 10,00 2,00/1,50/1,20
Hittisau / Hittisberg € 15,– / € 10,50 1,00/0,90/0,00
Gurtis / Bazora € 15,– / € 9,00 2,00/2,00/1,00
Ebnit / Heumöser € 15,70 / € 10,60 0,00/3,00/0,00
Bregenz / Pfänder € 16,60 / € 10,00 6,00/0,00/0,00
Übersaxen € 17,00 / € 10,00 1,50/1,50/0,00
Sulzberg € 18,00 / € 15,00 0,20/4,20/0,00
Buch / Schneiderkopf € 18,00 / € 11,50 1,00/0,50/0,00
Furx € 19,00 / € 14,00 2,00/0,50/0,00

 

Erfasst sind hier nur Skigebiete, deren Tageskarte unter € 20,– für Erwachsene liegt.

Wer etwas andere Sprüche stellt, der findet hier ausführliche Informationen:

Günstige Unterkünfte in den Skigebieten

 

Wer sich neben dem Pistenspaß auch etwas Erholung gönnen möchte, ist in den zuvor genannten Orten ebenfalls am richtigen Platz.

Hier eine Übersicht von wirklich günstigen Unterkünften:

Sulzberg – Frisenhof Blank

frisenhof sulzberg

Sulzberg – Lindenhof

lindenhof sulzberg

Gasthof Hirschen – Langenegg

Natürlich handelt es sich hierbei nicht um Luxusherbergen oder Wellnesstempel, aber für einen schönen, erholsamen Urlaub ist gesorgt. Und mal ehrlich: Kinder kommen auch ganz gut ohne Luxus zu Recht. Ihnen ist die Zeit mit den Eltern am wichtigsten, wenn sie es denn nicht verlernt haben 🙂

TIPP: Adventsurlaub mit der Familie in Vorarlberg

Schlussbemerkung

 

Leider hält der Trend an und die großen Skigebiete werden immer größer und komfortabler. Das hat seinen Preis und der schlägt sich durch. Aus einem Breitensport ist ein Sport für finanziell gut abgesicherte geworden. Familien mit Kindern und dem üblichen durchschnittlichen Einkommen fällt es immer schwerer an diesem schönen Sport teil zu haben. Natürlich spielt auch die Klimaerwärmung eine Rolle und in wärmeren Wintern schauen die kleineren Skigebiete, die in der Regel ohne Schneekanonen den Winter herbeizaubern, etwas blass aus. Vielleicht müssen sich viele von uns doch mit anderen Alternativen im schönen Weiß zufrieden geben … aber noch gibt es Möglichkeiten am Spaß mit zu naschen …

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Die schönsten Wanderungen im Bregenzerwald

 

Der Bregenzerwald ist bekannt für seine Ursprünglichkeit, seine schönen Dörfer, seine Tradition und seine Gastfreundlichkeit. Fast scheint es so, als ob man in einer anderen Welt gelandet ist. Einer Welt, in der die Uhren noch anders ticken, als anderswo. Der Bregenzerwald kann vor allem mit Vielfalt und Herzlichkeit aufwarten. Wer hier die schönste Zeit des Jahres verbringt – seinen Urlaub – dem ist Erholung gewiss.

Leichte Wanderungen und Touren

 

Mörzelspitze (1.830m)

Morgenerwachen auf der Mörzelspitze
Morgenerwachen auf der Mörzelspitze

Die Mörzelspitze ist vielleicht einer der schönsten Aussichtsberge, wenn es darum geht, den Bodensee und seine Umgebung von seiner schönsten Seite zu betrachten. Nämlich von Oben. Die Mörzelspitze kann von vielen Seiten her erreicht werden. Mir persönlich gefällt der Anstieg über die Unterfluhalpe am besten. Zudem ermöglich diese Variante, für all jene, die noch nicht genug haben, auch den Gipfelsturm des Hohen Freschen (2.004m).

Winterstaude (1.877m)

Winterstaude - hoch über der Nebelgrenze
Winterstaude – hoch über der Nebelgrenze

Die Winterstaude ist ein wunderschöner Gipfel im Vorderen Bregenzerwald. Viele kennen sie vom Winter her – denn Egg/Schetteregg ist als Skigebiet vor allem bei Familien sehr beliebt. Die Winterstaude ist aber auch bei Wanderern beliebt. Sie bietet wunderschöne Varianten und Möglichkeiten für eine Rundtour. Das Schönste aber ist der herrliche Blick den der Gipfel dem Gipfelstürmer bietet. Egal, ob sie über den Hasenstrick, den Tristenkopf oder die östliche Flanke aufsteigen, sie werden es nicht bereuen, denn landschaftlich steht die Winterstaude kaum einem anderen Gipfel in etwas nach.

Drei Gipfel – herrliche Bergseen und wunderschöne Panoramen

Sünser See von Oben
Sünser See von Oben

Eine Wanderung, die auch Kinder begeistern wird, denn sie lässt keine Wünsche offen. Allerdings sollten ihre Kinder das Wandern gewöhnt sein, denn etwas Ausdauer ist erforderlich. Das Ziel sind drei wunderschöne Gipfel – die Sünser Spitze, der Portlakopf und das Portlahorn. Für Kinder liegt der wunderschöne Sünser See als Attraktion am Fuße der Sünser Spitze. Landschaftlich eine wunderschöne Tour, die mit der Sünser Spitze einen herrlichen Aussichtsgipfel zum Ziel hat.

Hoch Häderich (1.565m)

Hoch Häderich - Kleinod
Hoch Häderich – Kleinod

Die Nagelfluhkette und das Hochmoor am Hoch Häderich sind landschaftlich eine Besonderheit. Arten- und Pflanzenvielfalt sind kaum zu überbieten. Für alle, die nicht zu den Gipfelstürmern gehören, gibt es herrliche Rundwege durch das schöne Hochmoor. Alle anderen sollten den Hoch Häderich und den Falken in Angriff nehmen. Es sind keine echte Größen unter den Gipfeln Vorarlbergs, aber sie beeindrucken, sind landschaftlich schön und bietet schöne Blicke ins Tal. Kurzum eine Tour, die man gemacht haben sollte als Wanderfreund. Eine Tour, die man auch gut mit Kindern in Angriff nehmen kann. Übrigens: der Hädrich ist auch im Winter ein schönes Skigebiet für Familien.

Schönenbach – Käsknöpfle, Gipfel und Alplandschaft

Schönenbach - sanfte Berglandschaft
Schönenbach – sanfte Berglandschaft

Eine Wanderung, die vor allem mit Kindern immer ein schönes Highlight ist. Schönenbach ist eine herrliche Alp-/Almlandschaft und ist umrahmt von schönen Gipfeln. Schöne Touren sind von hier aus möglich – zB zum Hohen Ifen und dem Gottesackerplateau. Wer aber mit seinen Kindern unterwegs ist, der sollte die Idylle hier genießen und den Rundweg in Angriff nehmen. Immer wieder gibt es schöne Bäche, Pfützen und vieles mehr zu entdecken. Hier lässt es sich verweilen, denn Schönenbach ist in der Tat ein kleines Paradies. Nach einem ausgedehnten Tag an der frischen Luft bieten sich die allseits bekannten Käsknöpfle im Gasthof Egender an. Diese sollten sie auf keinen Fall verpassen. Sie sind ein Gedicht!

Anspruchsvolle Touren und Wanderungen

 

Zitterklapfen (2.403m)

Zitterklapfen Panorama
Der erhabene Zitterklapfen

Zugegeben, der Zitterklapfen ist kein echter Riese, wenn man es rein auf die Höhenmeter absieht. Aber gehört zu den ganz Großen Zielen, die jeder Alpinist und Bergsteiger auf seiner Karte stehen hat, wenn er in Vorarlberg unterwegs ist. Die Tour verlangt einiges ab. Neben Ausdauer und Kondition sind für den Zitterklapfen Trittsicherheit und absolute Schwindelfreiheit unabdingbar. Wer sich aber erfolgreich überwunden hat, der wird mit herrlicher landschaftlicher Schönheit beschenkt und einem Panorama, das schöner nicht sein könnte. Für jeden anspruchsvollen Bergfreund ist der Zitterklapfen ein Muss.

Hochkünzelspitze (2.397m)

Hochkünzelspitze
Hochkünzelspitze

Die Hochkünzelspitze ist ein ganz besonderer Gipfel. Er besticht nicht durch seine Höhe, aber durch sein beeindruckendes Gipfelpanorama. Der Aufstieg fordert etwas Kondition und auf dem letzten Stück vielleicht etwas Überwindung, aber hier lohnt sich wirklich jede Mühe. Die Hochkünzelspitze ist ein beliebtes Ziel vieler Tourengeher. Nicht ohne Grund, denn landschaftlich ist sie spätestens ab der Biberacher Hütte kaum mehr zu toppen.

Großer Widderstein (2.533m)

Großer Widderstein
Großer Widderstein

Der Große Widderstein gehört mit Sicherheit zu den beliebtesten Gipfelzielen am Arlberg. Kein Wunder, denn der dank seiner markanten Erscheinung und seinem herrlichen Panorama ist er eine beliebte Trophäe eines jeden Gipfelstürmers. An Wochenenden sollte man Acht geben, denn dann kann es beim schmalen Aufstieg immer wieder mal zu Steinschlag kommen. Der Aufstieg auf den Gipfel ist kurz und knackig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gehören zur Grundausstattung, aber ansonsten ein wunderschöner, leicht zu begehender Gipfel.

Vier Walser und ein Kamm

Walserkamm
Walserkamm

Eine wunderschöne Wanderung zwischen dem Laternsertal, dem Großen Walsertal und mit Blick auf den Bregenzerwald. Keine wirklich schwierige Tour, aber eine Tour, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Eine Tour, die einen herrlichen Blick auf das Rheintal, das Große Walsertal, aber vor allem auf die umliegende Bergwelt Vorarlbergs erschließt. Eine Tour im Herzen von Vorarlberg, die landschaftlich beeindruckt und wirklich kaum einen Wunsch offen lässt. Aufgrund einzelner ausgesetzter Stellen, sollten diese Tour aber nur geübte Wanderer unternehmen und last but not least: bei feuchten Verhältnissen sollten sie diese Tour nicht machen.

Weiterführende Links zum Thema

 

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Morgenerwachen auf dem Riedberghorn (1.787m)

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Wanderung auf das Riedberghorn

Das Riedberghorn – ein Traum für JEDERMANN

Schöne Wanderungen im Allgäu

 Weitere Bilder findet ihr hier

Morgenerwachen auf dem Riedberghorn

„Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut.“

Mark Aurelius

 

 

 

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5 tolle Wanderziele, die Kinderherzen höher schlagen lassen…

Kinder sind nicht immer begeistert, wenn es um das Thema wandern geht. Das hat oft gute Gründe. Oft wird die Tourenlänge nicht den Kindern angepasst, ein anderes Mal vergisst man auf kleine „Highlights“ auf dem Weg zum Ziel oder man wandert nicht mit den Kindern, sondern nur für sich. Und dabei ist es gar nicht schwer Kinderherzen von der Natur zu begeistern, wenn man die Tour mit Augenmaß und Herz plant. Ich möchte Euch heute 5 tolle Wandervorschläge für Vorarlberg vorstellen, die jedes Kind begeistern werden.

 

„Mit Kinder zusammen zu sein ist Balsam für die Seele.“

F.M. Dostojewski

 

Die Begeisterung des kühlen Nass – der Pfannensee

Pfannensee

Wer auf Hochgebirge, eine mächtige Gebirgskulisse und schöne Gipfel nicht verzichten möchte, der ist mit dem kleinen Pfannensee im Herzen der Silvretta richtig beraten. Ich habe mit meinen Jungs am Pfannensee übernachtet. Ein Gewitter, wie wir es erlebt haben, wünsche ich Euch nicht, auch wenn es ein unvergessliches Erlebnis war.

Der Pfannensee ist ein kleiner idyllischer Bergsee, der umrahmt ist von einer mächtigen Kulisse. Man blickt auf den Patteriol, die Neue Heilbronner Hütte und in die Gipfelwelt der Silvretta. Bereits die Wanderung zum See bietet viel für Kinder, denn man wandert durch herrliche Alplandschaft und kann, wenn man denn möchte, auf der schönen Verbella Alpe frische Alpprodukte genießen und natürlich Tiere bewundern.

Die Wanderung zum Pfannensee erfordert keine besonderen Erfahrungen oder Anforderungen und ist leicht zu begehen. Die Tiere, die Landschaft und die Bergbächlein werden die Kinder begeistern. Wer nicht unter freiem Himmel übernachten möchte, der kann zur nahe gelegenen, wunderschönen Neuen Heilbronner Hütte aufsteigen. Der Pfannensee und seine Umgebung sind ein echtes Highlight und das mit Sicherheit nicht nur für Kinder!

 

Noch ein See – der Maiensee

Maiensee

Ein weiteres Kleinod, Paradies in den Bergen ist der Maiensee im Herzen des Arlberg. Der Maiensee liegt idyllisch und ist umrahmt von den wunderschönen Gipfel des Arlberg. Die Gegend um den Maiensee beweist, dass der Arlberg auch im Sommer ein echtes Naturerlebnis ist.

Die Wanderung zum Maiensee und durch die Rosannaschlucht ist eine wahre Fundgrube der Entdeckungen für Kinder und so wundert es nicht, dass die Begeisterung keine Grenzen kennt. Der See, die Schlucht und die Gebirgsbäche sorgen für Abwechslung und wecken den Entdeckergeist.

Wer hier mit den Kindern unterwegs ist, der sollte sich, nein vor allem den Kindern Zeit lassen. Denn Natur will erlebt und gespürt werden.

 

Zwei Schluchten, ein Naturdenkmal und viel Wald – Rappenlochschlucht plus

Alpensalamander

Die Rede ist hier von der Alplochschlucht, der Rappenlochschlucht und dem „Kirchle“. In dem hier verlinkten Bericht habe ich noch drei Gipfel angehängt, diese sollte man aber, wenn man mit Kindern hier unterwegs ist ausklammern. Vielleicht nicht vom Anspruch und der Kondition her, sondern vielmehr deshalb, da die Kinder in diesen tollen Naturparadiesen genießen, entdecken und wundern wollen.

Die Rappenlochschlucht ist vielen ein Begriff, nicht ohne Grund, denn sie ist imposant und schön. Die schöne Alplochschlucht, die unmittelbar nach ihr folgt, steht ihr nicht wirklich nach und schließt nahtlos daran an. Das „Kirchle“, das oberhalb der zwei Schluchten liegt ist ein Naturdenkmal. Wilde, eigenwillige Gesteinsformationen laden zum Träumen und Entdecken ein.

Eine Wanderung, die man vor allem auch an heißen Tagen gut machen kann, denn die Schluchten, das Wasser und der Wald sorgen für eine angenehme Frische.

Alles in allem eine wunderschöne Tour, die ideal ist für Familien mit Kindern. An nassen Tagen sollte man an gutes Schuhwerk denken.

 

Ein wild rauschender Bergbach, ein See und herrliche Natur – das Lecknertal

Lecknertal

Das Lecknertal ist für mich ein wahres Highlight an Naturerlebnis. Ein Tal, das zu jeder Jahreszeit zu begeistern kann und immer einen Besuch wert ist. Vor allem aber auch für Kinder.

Ein wunderschöner, kleiner, aber wild rauschender Gebirgsbach macht die Begrüßung zum Anfang. Anschließend wandert man auf herrlichen Wald- und Wiesenwegen vorbei ein beeindruckenden Bäumen. Hier gibt es immer wieder Neues zu entdecken.

Die wunderschöne kleine Kapelle, die auf dem Weg liegt, die vielen kleinen Ställe, alten Schuppen und mehr erzählen Geschichten.

Das Highlight für Kinderherzen ist aber der Lecknersee selbst. Von sanften Gipfeln umgeben, wunderschön eingebettet liegt er in diesem Tal. Ein Traum!

Eine Wanderung, vielleicht auch ein Spaziergang, der Kinder richtig begeistern wird.

Eine erhabene Hütte, ein See und herrliche Bergwelt – der Stubener See

Stubener See

Der Stubener See liegt versteckt, ruhig, aber wunderschön im Herzen des Arlberg. Wer hier mit Kindern unterwegs ist, der sollte die Gipfel der hier verlinkten Tour streichen und etwas mehr Zeit beim See und der Hütte einplanen. Die Kinder werden es ihnen danken.

Der Stubener See ist ein echtes Kleinod. Umrahmt von wunderschönen alpinen Pflanzen und mit herrlichem Blick auf das Lechquellengebirge. Aber ist vor allem auch für Ruhe suchende eine echte Topempfehlung. Für Kinder gibt es um den See herum viel zu entdecken. Frösche, Salamander und vieles mehr tummelt sich hier um diesen schönen See.

Den Anstieg auf die schön gelegene Kaltenberghütte sollten sie unbedingt mit einplanen, denn auch hier werden sich die Kleinen richtig wohl fühlen und die Herren und Frauen Reiseleiter kommen hier ebenfalls auf die Kosten.

Alles in allem eine wirkliche tolle Wanderung für Familien mit Kindern.

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