Archiv der Kategorie: Großes Walsertal

Bei den Walsern zu Gast – Novaspitze und Marul

Eine schöne Wanderung im hinteren Walsertal beginnt bei der der Hubertuskapelle in Marul. Ein schmaler, dicht bewachsener Weg führt hinab zum rauschenden Marul Bach. Wer möchte, der kann sich dieses Stück des Weges auch sparen und noch ein Stückchen mit dem Auto bis zum Wanderparkplatz fahren. Aber irgendwie wäre es schade darum …

 

Von hier geht es durch den schönen Waldweg, entlang dem Marul Bach (Achtung: nicht auf dem Fahrweg bleiben, sondern den schönen Wanderweg entlang dem Marul Bach wählen) in Richtung Untere Nova Alpe. Auch hier bleibt man auf der rechten Seite des Baches, bis man entlang dem Faludrigbach in Richtung Weisses Rössle (2.214m) wandert.

Von hier geht es entlang dem tosenden Bächlein hoch zur Alpe. Ein schöner Anstieg, der immer wieder durch schöne Blicke auf den Bach und das Tobel zu beeindrucken weiß. Bei der Faldudriga Alpe zweigt sich der Weg. Links führt er hoch zum Schwarzen Fürkele, wir halten uns rechts in Richtung Fürkele und steigen nun im Rücken der Novaspitze hoch. Vor uns liegt die Gamsfreiheit (2.211m), der Novakopf (2.093m) und das Weiße Rössle (2.214m). In unserem Rücken der schöne Schafberg (2.413m) und der Blick auf das Schwarze Fürkele, das das Tor zur Roten Wand (2.704m) darstellt.

Ab dem Fürkele (1.937m) geht es bergab Richtung Novaalpe und Marul. Ein schöner Alp- und Wiesenweg führt hinab zum Lasanggabach.
 
Eine schöne Rundtour, die angesichts der vielen schönen Bächlein und Eindrücke auch gut mit Kindern gegangen werden kann.
 
Gerade am Marul Bach lässt sich der Tag herrlich mit einem schönen kühlen Bad ausklingen.

 Details:

 Wegstrecke 16,3km
Gehzeit 6 1/2 – 7 1/2 Stunden
Höhenmeter 1.121m
Höchster Punkt 1.937m Fürkele
Einkehrmöglichkeiten Walserklause in Marul
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Marul

 Karte/Höhenprofil:

novaspitze
Quelle: outdooractive.com

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Zafernhorn (2.107m) – Blick auf die Riesen in Vorarlberg

Der Wonnemonat Mai und ein freier Tag ziehen mich bei herrlichem Frühlingswetter in die Berge. Die Planung hätte mich auf das Karhorn bei Warth geführt, der Schnee auf den Gipfeln des Rätikon hat mich aber davon abgehalten. Vom Schnee habe ich eindeutig genug und daher geht es ab in Richtung Faschina. Die Berge hier sind – mit Ausnahme einzelner Schneefelder – im Frühlingsgewand, genau so wie es sein soll.

Schneelage

Auf der Ostseite des Zafernhorn muss man noch einzelne Schneefelder queren. Wie auch der Grat beim Aufstieg in Richtung Hochlicht noch teilweise mit Schnee bedeckt ist. Mit etwas Vorsicht stellen diese Schneefelder aber kein Problem für den Auf- und Abstieg dar. Wer es etwas vorsichtiger anlegen möchte, der wählt den Normalweg auf beide Gipfel und ist damit auf der sicheren Seite.

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese Tour ist Faschina. Direkt bei der Talstation der Liftanlagen kann man hier sein Auto parkieren oder aber auch gemütlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Der Bus verkehrt regelmäßig und direkt beim Ausgangspunkt befindet sich eine Haltestelle.

Strahlender Sonnenschein, blühende Wiesen

Von der Faschina aus wandert man Richtung Osten. Mit mäßigem Anstieg geht es auf einem Schotterweg hoch zur Bartholomäus Alpe. Die steil abfallende Nordflanke des Zafernhorn hat man dabei immer vor Augen. Bereits von der Bartholomäus Alpe aus hat man einen herrlichen Blick auf Damüls und das Bregenzerwald Gebirge.

Der mächtige Zitterklapfen
Der mächtige Zitterklapfen

Ab der Alpe wandert man endlich auf schönen alpinen Pfaden. Der Pfad schlängelt sich hoch zum Joch. Latschenkiefer, herrliche Wiesen, die bereits mit Enzian, Huflattich und Schlüsselblumen übersäht sind, und einzelne kleine Schneefelder wechseln sich ab. Bereits auf dem Joch lässt sich das Panorama auf dem Zafernhorn erahnen. Denn bereits hier blickt man auf den mächtigen Zitterklapfen, das Gräshorn und die anderen herrlichen Gipfel dieser Region.

Schneefelder auf der Ostflanke des Zitterklapfen
Schneefelder auf der Ostflanke des Zitterklapfen

Unterhalb der Ostseite des Zafernhorn geht es nun über Schneefelder hinüber zum anderen Sattel. Die Querung ist kein Problem. Allerdings sind hier Gamaschen von Vorteil. Immer wieder kann man erahnen, welche Schneemengen hier im Winter gelegen sind. Auf dem Sattel, den man über einen gesicherten Steig (unproblematisch, auch für weniger Geübte) erreicht, entscheide ich mich direkt von hier über die südliche Flanke entlang dem Grat aufzusteigen. Damit wird der Gipfelsturm etwas wild romantischer und abwechslungsreicher.

Blick ins Bregenzerwald Gebirge
Blick ins Bregenzerwald Gebirge

Entlang dem Grat blühen bereits die Alpenblumen und sattes gelb, blau und weiß wechseln sich im schönen Farbspiel ab. Der Gipfel des Zafernhorn ist bald erreicht. Das Panorama und die Fernsicht sind heute ein Traum! Die mächtige Nordseite der Roten Wand, der Zitterklapfen in seiner vollen Pracht, die Gipfel im Rätikon und im Großen Walsertal liegen hier direkt vor der Nase. Auf der anderen Seite blickt man beinahe (gefühlt) bis zum Bodensee und hat die schönen Gipfel des Bregenzerwald Gebirges vor sich.

Rote Wand
Rote Wand

Das schöne Wetter lässt mich hier etwas verweilen. Über den Normalweg steige ich ab zur kleinen Kapelle auf dem Sattel. Der Fahrweg zur Zafera Alpe wurde frei gefräßt und die Wände stehen noch mit 2 Metern Höhe links und rechts von mir.

Kapelle auf dem Sattel
Kapelle auf dem Sattel

Von hier aus steige ich entlang dem Kamm hoch in Richtung Hochlicht. Immer wieder muss ich am Grat Schneewehen und Schneefelder ausweichen und so bin ich dann doch irgendwie froh, dass ich bald den Normalweg erreicht habe und von hier den Gipfelsturm machen kann. Auch wenn das Hochlicht kaum begangen wird, da es umgeben ist von beeindruckenden Gipfeln, hat man von hier einen wunderschönen, lohnenden Blick auf die umliegende Gebirgswelt.

Blick zum mächtigen Zitterklapfen
Blick zum mächtigen Zitterklapfen

Der Rückweg zurück zur Faschina erfolgt auf gleichem Weg. Vielleicht auch deshalb, weil ich jetzt in Bezug auf die Schneefelder etwas auf den Geschmack gekommen bin J

 

Details:

 

 Wegstrecke 12,5km
Gehzeit 4 ½ – 5 ½ Stunden
Höhenmeter 877m
Höchster Punkt 2.109m Hochlicht
Einkehrmöglichkeiten Zu dieser Jahreszeit keine!
Parkmöglichkeiten Faschina

 

Karte/Höhenprofil:

 

Wegstrecke
Quelle: Outdooractive.com
Höhenprofil
Quelle: outdooractive.com

Outdoorblog Award 2015 – auf zum Gipfelsturm

Der Outdoorblog Award wird heuer zum dritten Mal vergeben. Nur noch bis Ende Juni können die Leser für Ihren Favoriten stimmen und dabei tolle Preise gewinnen.

Für ALLE, die beim Outdoorblog-Award noch nicht mitgemacht haben – noch könnt ihr mitmachen und tolle Outdoor-Preise gewinnen! Hier geht es zur Abstimmung und zum Gewinnspiel.

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Vier Walser und nur ein Kamm …

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Keine Sorge das hier ist kein Bericht über vier seltsame Walser „Buaba“ oder gar „Meigga“, die auf der Suche sind, sondern ein Bericht über vier schöne Gipfel im Walserkamm. Sie gehören zusammen, wie die Faust auf das Auge oder ähnlich. Wie auch immer, schön sind sie alle mal.

Ausgangspunkt – Furkajoch

Ausgangspunkt für diese schöne Tour ist der Wanderparkplatz auf dem Furkajoch (Verbindungspass zwischen Damüls und Laterns).

Aufstieg zur Löffelspitze

 

Über die Löffelspitze und das Pfrondhorn, die hier direkt um das Eck liegen, habe ich bereits öfters geschrieben. Der Aufstieg vom Furkajoch zum Sattel ist einfach und ohne Probleme zu bewältigen. Für den Weg hoch zur Löffelspitze geht es jetzt nun dem Kamm entlang. Manch einer würde sagen Grat, das ist es für mich noch nicht. Aber dennoch: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollte man für diese Tour mitbringen, denn der Weg führt am Kamm entlang und ist nicht immer von schlechten Eltern. Die „kritischen“ Stellen sind allerdings mit Stahlseil versehen, wenn auch die Optik nicht immer vertrauenserweckend ist, mit etwas Achtsamkeit stellt aber keine Stelle ein echtes Problem dar.

Die Löffelspitze ist über den Kamm bald erreicht. Von hier aus blickt man bereits auf die nächsten Ziele: Mutabellspitze, Gerenspitz und Kreuzspitz. Der Blick ins Rheintal ist ein Traum und der weitere Weg kann von hier aus bestens eingesehen werden, denn er führt weiter dem Kamm entlang.

 

Auf zur Mutabellspitze

 

Das nächste Ziel, die Mutabellspitze ist ein Grashügel, kaum der Rede wert, aber gehört zum Walserkamm, also auch zu dieser Tour und der Übergang von der Löffelspitze zur Mutabellspitze ist der schönste Teil der Tour, denn er beinhaltet leichte Kraxelei.

Kurz steigt man auf dem normalen Bergweg ab, bevor dieser aber an Höhe verliert und zur Sentum Alpe hinab führt, zweigt man rechts auf den Kamm ab und geht diesem weiter entlang. In der Mitte des Kamms gilt es einen Felsschrofen zu überwinden, der leichte Kraxelei erfordert. Es sind Stahlseile vorhanden, aber einen wirklich sicheren Eindruck machen sie nicht. Aber der Fels, der sich in den Weg stellt, kann auch so gut überwunden werden.

Der anschließende Aufstieg ist dann rasch bewältigt und man steht schon auf der Mutabella.

Übergang zur Gerenspitz

 

Dem Kamm entlang geht es nun hinab auf den Sattel. Hier schenkt man einige Höhenmeter her, hat aber einen herrlichen Blick auf das Laternsertal und die umliegenden Gipfel. Vom Sattel aus geht es nun auf einem schönen Gebirgsweg hoch zur Gerenspitz. Eigentlich für mich ein toller Skitourenberg, da er herrliche Hänge für Abfahrten im Pulver bietet. Aber er kann auch im Frühsommer etwas.

Ab zur Kreuzspitze

 

Im Rücken der Gerenspitz thront bereits die Kreuzspitze. Erneut heißt es nicht den üblichen Wegen folgen, sondern über den Kamm aufsteigen. Ähnlich wie zur Löffelspitze muss man dann und wann etwas Hand anlegen, aber auch hier gilt, wer Achtsam ist und etwas Übung hat, für den stellt der Gipfelsturm kein Problem dar. Dennoch: Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind auch hier Voraussetzung.

Mit Erreichen des Gipfelkreuzes erreicht man auch einen herrlichen Aussichtspunkt, der zu einer kleinen Rast einlädt.

Eigentlich wollte ich die Tour als Rundtour anlegen, aber mir hat die Begehung des Walserkammes so gut gefallen, dass ich über gleichem Wege zurück wandere.

Tipp für eine Rundtour

 

Wer die Tour aber lieber als Rundtour macht, der steigt zwischen Mutabella und Gerenspitz zur Oberen Frutz Alpe ab und wandert von dort unterhalb des Kammes über die Gampernest Alpe zurück zum Furkajoch.

 

Wegstrecke 8,6km
Gehzeit 3-4 Stunden
Höhenmeter 677m
Höchster Punkt Löffelspitze (1.962m)
Einkehrmöglichkeiten bei der Rundtour auf den Alpen, ansonsten auf dem Furkajoch
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Furkajoch
Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com

 

Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com

 

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A piedi – ein Gipfel im Dezember ohne Tourenski – Portlahorn (1.949m)

Aktuelle Schneelage (20.12.2013)

Heute Mittag wird die Verbindung Laterns / Damüls, das Furkajoch, gesperrt. Wintersperre. Grund genug heute nochmals eine Tour vom Pass aus in Angriff zu nehmen. Die Schneelage macht es aber unmöglich an eine Skitour zu denken und der Schnee ist zu hart für Schneeschuhe. Die Sonnenseiten der Gipfel sind bereits wieder grün, nur die Schattenseiten haben noch Knie hoch Schnee. Die Skilifte in Damüls sind zwar in Betrieb, aber richtig schön stelle ich mir das im Moment nicht vor. Aber ab heute Mittag soll es ja Nachschub vom Schönen weiß geben.

 

Die Tour

Ich parkiere mein Auto beim Furkajoch. Die morgendliche Stimmung ist ein Traum. Richtung Bregenzerwald ist der Himmel beinahe klar, im Tal liegt Nebel und von der Schweiz her sind bereits mit kräftigem Wind dunkle Wolken unterwegs. Die Stimmung könnte nicht eindrucksvoller sein. Durch tiefen Schnee kämpfe ich mich auf der westlichen Seite hoch in Richtung Löffelspitze. Immer wieder sinke ich bis zu den Knien im Schnee ein und manches Mal heißt es, auf allen Vieren weiter zu kämpfen. Anstrengend, aber schön. Nach einem mühevollen Aufstieg habe ich den Sattel endlich erreicht. An einen weiteren Aufstieg Richtung Löffelspitze möchte ich nicht denken, denn das würde bedeuten, den Grat auf allen Vieren zu bewältigen. Spätestens hier wäre ich dankbar um meine Schneeschuhe, die sich gemütlich im Auto ausruhen. Die Löffelspitze mit ihrer Sonnenseite ist aper und so beschließe ich, diesen Gipfel in Angriff zu nehmen. Die wenigen Schneefelder, die hier noch auf den Wiesen liegen, sind eisig und hart. Immer wieder rutsche ich mit den Bergschuhen etwas talwärts und so ist der Aufstieg nicht weniger mühsam als zuvor. Aber spätestens als ich den Gipfel erreiche bin ich froh, das ich mich entschieden habe durchzuhalten, denn das Wetterspiel ist heute einzigartig. Mit starkem Wind zieht der Nebel langsam über die Gipfel hinweg und die dunklen Wolken aus der Schweiz kommen in einem Höllentempo auf den Gipfel zu. Ein Traum! Ein Traum, den man selten so erleben darf. Der Abstieg erfolgt in dichtem Nebel und bei starkem Wind. Und er ist nicht weniger anstrengend als der Aufstieg, aber es hat sich einmal mehr gelohnt!

  • Höhenmeter: 225m
  • Wegstrecke: 2,5km
  • Höchster Punkt: Pfrondhorn (1.949m)

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Drei wunderschöne Skitouren im Laternsertal

Hohe Matona - Panorama
Hohe Matona – Panorama

Damüls/Mellau & Faschina glänzen auf der einen Talseite mit einem echten Skiparadies, das fast keine Wünsche offen läßt. Auf der anderen Seite liegt das Laternsertal. Ja, auch Laterns hat Skilifte, aber vor allem für Tourengeher ist es ein kleines Paradies. Unzählige Möglichkeiten und Varianten in unberührter Natur. Touren für Einsteiger und Varianten für Fortgeschrittene ziehen mittlerweile viele Tourengeher an.

Der aktuelle Neuschnee (ich war bereits vergangene Woche auf den Fellern unterwegs) lädt zu einer Auftakttour ein.

Gehrenfalben (1.938m)

Der Gehrenfalben ist einer der bekannteren Tourenberge in diesem schönen Eck. Die Tour auf den Falben ist vor allem landschaftlich schön und abwechslungsreich. Der Aufstieg kann entweder südseitig oder aber westseitig erfolgen. Beide Varianten haben ihren Reiz und ihre Besonderheiten. 945 Höhenmeter gilt es zu bewältigen und 12,1km Wegstrecke zu absolvieren. Die Anstiege sind stet und nie extrem, die Abfahrt erfolgt über die herrliche Südflanke, die bei entsprechendem Schnee ein herrliches Powderparadies ist.

Details zur Tour auf den Gehrenfalben

Gehrenspitze (1.871m)

Direkt gegenüber, auf der anderen Talseite im Herzen des Walserkammes, liegt die Gehrenspitz. Sie weist zwar weniger Höhenmeter auf, aber sie hat es in sich. Der Aufstieg ist etwas weniger ausgeglichen, wie auf den Gehrenfalben, denn der erste Teil der Wegstrecke weist beinahe keine Steigung auf und im letzten Teil muß dieses Manko natürlich aufgeholt werden. Steigt man zum Gehrenfalben durchwegs über bewaldetes Gebiet auf, so bewegt man sich hier im freien Gelände. Das verspricht herrliche Abfahrten, und da man nordseitig abfährt, hält die Gehrenspitz ihr versprechen in Hinblick auf das Abfahren. 818 Höhenmeter und 11,4km Wegstrecke gilt es für den Gipfelsturm zu bewältigen.

Details zur Tour auf die Gehrenspitze

Hohe Matona (1.997m)

Der nördliche Nachbar des Gehrenfalben ist ein wunderschöner Tourenberg. Über herrlich freies Gelände steigt man auf zu diesem Gipfel und wird immer wieder mit wunderschönen Blicken auf die umliegende Gebirgswelt belohnt. 847 Höhenmeter und immerhin 9,4km gilt es hier zu bewältigen. Etwas weniger, als bei den zuvor angeführten Tourenzielen, aber keinesfalls weniger lohnend. Die Hohe Matona bietet vor allem für die Abfahrt einige Varianten und das macht diesen Gipfel zu einem beliebten Tourenziel.

Details zur Tour auf die Hohe Matona

tourenparadies laterns
Tourenparadies Laterns

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Vielleicht die letzte Wanderung in diesem Jahr – Pfrondhorn …

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…kaum zu glauben, Anfang November und mit T-Shirt auf knapp 2.000m. Aber vielleicht auch die letzte Gelegenheit in diesem Jahr.

Anbei ein paar Eindrücke vom heutigen Tag in den Bergen.

Wer sich für die Tour interessiert, der kann hier weitere Details abrufen und Varianten ins Auge fassen:

Umrundung der Wangspitze (1.873m)

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Die Tour um die Wangspitze herum kann auf Geschichte zurückblicken. Nicht die Wanderung selbst, aber der schöne Gasthof Bad Rothenbrunnen, der auf dem Weg dieser Tour liegt. Bereits 1460 wurde das Heilwasser von Rothenbrunnen für medizinische Zwecke benutzt. 1643 wurden durch das Kloster Weingarten zwei Badehäuser erbaut, die zur Heilung von Erkrankten dienen sollten. Mehrere Quellen im Gebiet um Rothenbrunnen scheiden Eisen ab. Mehrere Untersuchungen haben ergeben, dass das Wasser heilende/lindernde Wirkung bei leichten Rheumatischen Erkrankungen hat und zudem der Förderung der Gallenbildung in der Leber oder der Linderung bei chronischen Leberschäden dienlich ist. 

Buchboden Ausgangspunkt

Der schöne Ort Buchboden ist Ausgangspunkt für diese schöne Wanderung, die auch mit geübten Kindern gut begangen werden kann. Im Ortszentrum angelangt fährt man noch die kleine Mautstraße weiter bis zum Wanderparkplatz und parkiert hier. Alternativ kann bei dieser Tour auch direkt in Buchboden geparkt werden, da man ohnehin hierher zurückkehrt. Beim Wanderparkplatz angelangt wählt man nicht den Güterweg hoch in Richtung Bad Rothenbrunnen, sondern läuft noch ein Stück weiter entlang dem Lutzbach. Ein kleiner Waldweg zweigt rechter Hand ab in Richtung Bad Rothenbrunen und schlängelt sich durch den schönen Wald über dem rauschenden Bach hoch. Bad Rothenbrunnen ist bald (ca. 15 Minuten) erreicht. Ein wunderschöner, restaurierter, geschichtsträchtiger Gasthof, der zu verzaubern weiß. Wer hier gerne einkehren möchte, was absolut empfehlenswert ist, legt diese Tour umgekehrt an und passiert den Gasthof kurz vor Ende der Tour. Bei der hier beschriebenen Variante macht der Gasthof den Auftakt und für eine Einkehr ist es noch etwas zu früh. Es sei denn, man möchte hier ein Frühstück in schöner Umgebung genießen.

Naturschutzgebiet Gadental

Der schöne Wald- und Wiesenweg führt entlang dem Matonabach weiter durch das Naturschutzgebiet Gadental. Direkt vor der Nase liegen die schönen, felsigen Gipfel des Misthaufen, der Schwarzen Wand und dem sogenannten Gadner Gschröf. Links vom Wanderweg türmen sich die mächtigen Felswände der Diesner Höhe auf und auf der rechten Talseite liegt die schöne Wangspitze. Der Wald lichtet sich zusehends und bald blickt man auf die wunderschön gelegene Gaden Alpe, die sich einen wahrhaft schönen Platz für ihr Dasein ausgesucht hat. Kurz vor der Alpe gabelt sich der Weg. Rechts kann man zum schönen Mutterwang-Joch aufsteigen, von dem aus man in Richtung Göppinger Hütte oder Biberacher Hütte wandern kann. Linker Hand führt der Weg hoch in Richtung Wangsattel.

Wangsattel und Wangspitze

Über schöne Alpwege steigt man hoch in Richtung Sattel und erreicht die Matonaalpe auf 1.673 Höhenmetern. Der Wangsattel ist von hier aus bald erreicht. Wer noch Kraft in den Beinen hat, dem sei der kurze Aufstieg auf die Wangspitze ans Herz gelegt. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf das Große Walsertal und die umliegende Bergwelt. Der Abstieg erfolgt auf der anderen Seite des Sattels über die Wangalpe und Rindereralpe. Ab der Rindereralpe wandert man talwärts Richtung Buchboden auf einem Güterweg. Der Weg in Richtung Buchboden unterhalb der Wangspitze zieht sich noch etwas in die Länge, aber die landschaftliche Schönheit dieser Region lässt die schwindende Kraft in so manchen Beinen vergessen.

Tourdaten ohne Wangspitze:

  • Wegstrecke: 12,6km
  • Höhenmeter: 1.212m

Tourdaten inklusive Wangspitze:

  • Wegstrecke: 13,3km
  • Höhenmeter: 1.269m
  • Einkehrmöglichkeiten: in Buchboden und in Bad Rothenbrunnen
  • Parkmöglichkeiten: Buchboden, Wanderparkplatz unterhalb von Bad Rothenbrunnen

Links und weitere Tourenmöglichkeiten in der Region:

wangspitze

Breithornhütte – genießen auf der Alpe Oberpartnom

Urlaub in den Alpen

 

Die Breithornhütte liegt stolz am Fuße des Breithorn (2.081m) und dem Glattmar (1.930m) auf 1.652m.

Die Hütte gehört zur Alpe Oberpartnom und ist nicht ohne Grund allseits beliebt. Im Winter liegt sie direkt am Skigebiet im Sommer im herrlichen Wander- und Bikeparadies. Die Familie Bickel ist zudem ein freundlicher und herzlicher Gastgeber, der den Besucher nach aller Kunst verwöhnt.

Für Kinder gibt es auf der Alpe viel zu sehen und zu erleben und so ist auch ein angenehmer, erlebnisreicher Familienurlaub vorprogrammiert.

Die Hütte bietet Platz für 20 Übernachtungsgäste. Die urige Gaststuben lädt zum Verweilen ein und auch auf der Terrasse läßt es sich mit Blick auf das Breithorn gut leben. Auch die Zimmer und die Lager sind urig und romantisch!

Auf der Alpe Partnom wurde zudem der Film „Der Atem des Himmels“ gedreht. Für alle, die gerne am Schauplatz sind, ein guter Grund für einen Besuch der…

Ursprünglichen Post anzeigen 105 weitere Wörter

Glatthorn (2.134) – eine Wanderung, die keine Wünsche offen läßt

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Das Faschinajoch (1.486m) ist vor allem bei Wintersportlern bekannt und ein wahres Eldorado für Skisportfans. Mit Schneesicherheit und vielen herrlichen Pistenkilometern werden jährlich viele Skisportfans auf die Faschina gelockt. Aber auch im Sommer hat die Region um das Faschinajoch einiges zu bieten.

Eine wunderschöne Tour führt auf das Glatthorn (2.134m) auch bekannt als Damülser Horn. Das Glatthorn ist der höchste Gipfel im Bregenzerwaldgebirge und bietet ein herrliches Panorama.

Ausgangspunkt für diese schöne alpine Wanderung ist der Wanderparkplatz auf dem Faschinajoch. Für alle, die sich einige Höhenmeter ersparen möchten (was allerdings angesichts der schönen Landschaft hier schade wäre), gibt es die Möglichkeit mit dem Hahnenkopfsessellift bis zur Bergstation zu fahren (ab  9 Uhr Morgens).

Die Hotel- und Gastroanlagen läßt man bald hinter sich und wandert auf schönen Feld- und Wiesenwegen hoch in Richtung Staffel Alpe. Eine Alpe, die in einer herrlichen Umgebung eingebettet ist und am Fuße des Glatthorns liegt.

Kurz nach erreichen der Alpe zweigt ein kleiner Pfad links ab Richtung Glatthorn und Glattjöchle. Über einen schönen, schmalen Bergweg geht es hoch zum Jöchle. Bereits hier wird man mit einer herrlichen Fernsicht beschenkt. Zum Gipfel ist es ab hier nicht mehr weit. Steil geht es über einen gesicherten Steig hoch zum Gipfel. Auf dem Gipfel selbst erschließt sich dem Wanderer ein herrliches Panorama, das von der Silvretta bis zum Bodensee reicht! Ein Traum! Vor allem für Frühaufsteher, die hier das Morgenerwachen genießen möchten.

Der Abstieg erfolgt über den Ostgrat des Gipfels. Erneut heißt es steil absteigen bis man die Weggabelung, die auf der einen Seite zum Kleinen Damülser Horn (1.926m) und auf der anderen Seite weiter zum Hahnenkopf (1.777m) führt. Auf dem ungefährlichen, aber sehr schönen Grat geht es weiter in Richtung Hahnenkopf (1.777m). Herrliche Pflanzenvielfalt und wunderschöne Blicke ins Tal sind der Lohn für die Mühe.

Ab dem Hahnenkopf geht es unterhalb des Sesselliftes wieder zurück zum Faschinajoch.

Eine wunderschöne Wanderung, die viel zu bieten hat und auch mit geübten Kindern gut gegangen werden kann.

  • Höhenmeter: 648m
  • Höchste Erhebung: Glatthorn (2.134m)
  • Einkehrmöglichkeiten: auf der Faschina und den Alpen auf dem Weg
  • Parkplatz: Faschinajoch
  • Fotos zur Tour

Tipp für Familien:

Wer nach dieser schönen Wanderung die Abkühlung im schönen Nass sucht, der sollte bei der Rückfahrt über Fontanella einen Abstecher beim idyllischen Seewaldsee machen. Ein kleiner, aber feiner Bergsee in herrlicher Umgebung! Ganz sicher der ideale Ausklang für Kinder und Wasserfreunde nach dieser Wanderung! Ab dem Parkplatz verkehrt regelmäßig das „Seewaldzüglein“ und führt die müden Wanderer zum See 🙂

Weitere Informationen zum See gibt es hier!

Bilder zur Tour gibt es hier!

Weitere Touren, die ideal für Familien mit Kindern sind

 

 

Furkapass (1.761m) – der Wintersperre zum Trotz

Furkapass
Furkaspass

Das Furkajoch ist ein Pass (1.761m) in Vorarlberg. Er trennt oder verbindet Laterns und Damüls. Bereits in frühen Jahren wurde dieser Übergang als Verbindungsstück genutzt. Allerdings wurde die Verbindung verkehrstechnisch erst in jüngster Zeit erschlossen. Die schöne Höhenstraße ist vor allem bei Bikern und Motorradfahrern beliebt. Allerdings wird die Route im Winter nicht geräumt und ist daher mit einer Wintersperre versehen.

 

Noch ist der Furkapass mit Wintersperre versehen! Nicht mehr lange 🙂 heute Nachmittag um 16 Uhr soll auch auf dem Furkapass der übliche Sommerbetrieb Einzug halten. Endlich! Mehr als verdient.

Das schöne Wetter nach vielen Tagen dunkler Wolken hat mich nach Bad Laterns gezogen. Eigentlich in der Hoffnung vom Pass aus den Walserkamm ablaufen zu können. Das wollte nicht sein. Aber strahlend blauer Himmel, warme Sonne und die herrlich duftende Bergwelt hat mich dazu ermuntert zu Fuß auf den Pass hoch zu steigen.

Auf den Alpen herrsch bereits rege Triebigkeit. Alles wird für den endlich einkehrenden Sommer vorbereitet. Ein schönes Schauspiel, wenn man selbst nicht Hand anlegen braucht.

Der Garnitzabach rauscht wie wild ins Tal. Die letzten Regenfälle scheinen hier kräftig mitgespielt zu haben.

Über den Wald entlang der Furkapassstraße steige ich hoch bis zur Agtawaldalpe, die sich bereits in der Sonne badet. Ab hier steige ich den Sacksteig hoch bis ich beinahe wieder die Straße erreiche. Nur Vögel erfreuen mein Ohr, die ansonsten bei Bikern beliebte Route auf den Furkapass schläft noch. Eine Wohltat.

Immer mehr Schneefelder queren meinen Weg. Die Löffelspitze, die Gerenspitze und der Walserkamm hüllen sich noch in einem weißen Kleid. Für diese Jahreszeit ungewöhnlich. Aber schön anzusehen.

Der Pass ist nun bald erreicht. Nach knapp 600 Höhenmeter. Die Sonne hat bereits ihre volle Kraft, es ist warm und das Wolkenspiel um die Gipfel herum ist bezaubernd.

Der Abstieg erfolgt auf gleichem Wege. Eine kurze, knackige Tour mit 600hm und insgesamt 8km Gehweg. Eine Frühlingstour für den Einstieg. Perfekt. Was will man mehr?

Bilder zur Tour gibt es hier –> Bilder

Genießt das Sommerwochenende, wer weiß, wie lange das Wetter noch so bleibt 🙂

 

Weitere Touren in diesem Gebiet:

Skitour auf die Gerenspitze

Gehrenfalben

Portlakopf

Gärviserhöhe