Archiv der Kategorie: Skitour

Hinteres Jöchle (Brandnertal) – Skitour

Schneelage:

Die Sonne hat in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet. Auch heute liegen die Temperaturen am frühen Morgen bei gerade null Grad. Pulver gehört der Vergangenheit an, der Schnee ist feucht und schwer. Was auch die Lawinengefahr deutlich erhöht! Bitte daher die Touren gut planen und im Zweifelsfall mit dem örtlichen Tourismusverband die Routen abstimmen.

Route:

Die Tour auf das Hintere Jöchle ist eine wunderschöne Tour, die vor allem durch landschaftliche Reize besticht. Der Anstieg ist steht und nimmt gegen Ende etwas Fahrt auf.

Bis zur Unterzalimalpe steigt man entweder entlang der Skipiste auf oder geht, wie ich, über den Glingaweg hoch. Bis zur Unterbrüggelealpe geht es nun beinahe flach weiter, ehe es heißt: Luft holen für den Anstieg. Durch den Wald geht es nun hoch zur Oberbrüggelealpe. Hier erreicht man zum einen die Waldgrenze und den ersten lohnenden Aussichtspunkt. Eine Alpe, die wirklich traumhaft schön gelegen ist. Und hier fange ich auch die ersten Sonnenstrahlen heute ein.

Aber der Oberbrüggelealpe geht es linker Hand hoch in Richtung Oberzalimhütte, rechter Hand Richtung Hinteres Jöchle. Ab hier steigt man in der Sonne hoch und links und rechts von mir sieht man den Hängen die liebe Mühe mit der Sonne an.

Der letzte Anstieg auf das Jöchle ist der steilste, aber schlußendlich lohnt sich, denn das Panorama ist ein Traum! Und die bevorstehende Abfahrt lässt ja das Herz auch höher schlagen.

Bis zur Oberbrüggelealpe erfolgt die Abfahrt entlang ab dem Aufstieg. Oberhalb der Oberbrüggelealpe links halten und den Spuren durch den Tiefschnee folgen. Es lohnt sich ab hier nicht mehr der Aufstiegsroute zu folgen!

Tourendaten:

Höhenmeter: 1085m

Länge: 12,5km

Einkehrmöglichkeiten: nur in Brand

Die detaillierte Route könnt ihr auch hier abrufen!

Weiterer Tourenbericht zur Region:

Frühlings-Skitour auf die Oberzalimhütte

 

 

Hinweis:

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Auf dem Falken – Powder-Genuss pur

Schneelage:

Herrlicher Neuschnee! Die meisten Abfahrten können am Vormittag in reinstem Pulver abgefahren werden! Ein Traum. Eine Schneedecke, die man nur selten so vorfindet! Also raus und ab auf die Skier.

Route:

Am Ende des Lecknertales befindet sich ein geräumter Parkplatz für Winterfreunde. Von hier aus geht es den Spuren folgend linker Hand hoch in Richtung Hochhäderich und auf den Falken. Diese Seite des Lecknertales ist vor allem am frühen Morgen ein Genuss, da man hier in der Regel in den Genuss der Morgensonne kommt.

Der Aufstieg auf den Falken ist einfach und wenig anspruchsvoll. Immer wieder gibt es flache Passagen, die auch Anfänger durchatmen lassen.

Mir gefällt die Tour in Richtung Falken besser, da sie für die Abfahrt mehrere Varianten, aber vor allem längere Abfahrten ermöglicht.

Tourendaten:

Höhenmeter: 667m

Länge: 9,8km

Einkehrmöglichkeiten: keine

Weiterer Tourenbericht zur Region:

Frisches Pulver in den Bergen – Hochhäderich

Hinweis:

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Nepal-Hilfe

 

Bilderbuch Abschied vom Winter – Laternsertal

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Hochgebirgs-Skitour in der Silvretta

Skitour in der Silvretta

Eine Skitour – egal in welcher Region – ist immer etwas ganz Besonderes! Im frisch verschneiten Hochgebirge, bei herrlichem Wetter ist das ein Highlight, das wirklich Bestand hat und prägend bleibt. Die hier beschriebene Skitour ist eine wunderschöne Skitour, die allerdings ausschließlich bei absolut sicheren Lawinen- und Wetterverhältnissen in Angriff genommen werden sollte!

 

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese eindrückliche, wunderschöne Skitour ist das kleine Örtchen Partenen im hintersten Montafon. Mit der Vermuntbahn geht es hoch zur Bergstation. Ab dort wird man mit dem „Tunnelbus“ idyllisch und beinahe wild romantisch hoch zur Bielerhöhe gefahren. Nachdem man den letzten Tunnel passiert hat, eröffnet sich vor einem eine wahre Winteridylle. Herrliche verschneite Hänge, hohe Gipfel und Schneewände, wie man sie aus alten Zeiten und vielleicht sogar aus Erzählungen nur mehr kennt. Das Tourenherz schlägt unweigerlich höher, denn hier ist man wahrlich im Paradies der Tourengeher gelandet. Aber auch Langläufer kommen hier auf ihre Kosten, denn die Höhenloipe ist ein beliebtes Ziel vieler Sportler. Auf der Bielerhöhe tummeln sich aber auf den Sonnenterassen auch viele „Sonnenanbeter“ – mich wundert es nicht! Man befindet sich hier in einem kleinen Paradies!

Skitour in der Silvretta

Skitour in Richtung Rote Furka

Spätestens dann, wenn man mit dem Bus auf der Bielerhöhe angelangt ist, hält den wahren Tourenfreund nichts mehr zurück. Die verschneiten Gipfel der Silvretta und die wahre Winter-Bilderbuchlandschaft üben ihre magische Anziehung aus. Auch auf mich und daher geht es mit den Skiern in Richtung Süden zum unteren Ende des Silvretta Stausee.

Skitour in der Silvretta

Die Kleine Schattenspitze (2.703m) trennt die Tourenwege. Die beliebteste Tour führt links weg in Richtung Piz Buin, dem höchsten Berg Vorarlbergs, ich bevorzuge die ruhigere Variante rechter Hand ins Klostertal hinein. Nochmals hier die Warnung: diese Tour darf aufgrund der Lawinengefährdung wirklich nur bei absolut sicheren Verhältnissen begangen werden.

Skitour in der Silvretta

Zwischen den steil abfallenden Flanken der Gipfel geht es sanft ansteigend hoch in Richtung Klostertaler Umwelthütte (unbewirtschaftet). Nördlich liegen die beiden Lobspitzen und die Verhupfspitze und südlich die Kleine Schattenspitze und das Klostertaler Egghorn. Erst mit Erreichen der Klostertaler Umwelthütte weitet sich der Horizont etwas und man blickt bereits auf das erste schöne Ziel, die Rote Furka, die die Schweiz und Österreich trennt.

Skitour in der Silvretta

Erst mit dem Anstieg auf die Rote Furka wird der Anstieg etwas anspruchsvoller und intensiver, aber gleichzeitig auch lohnender, denn immer mehr der umliegenden Gipfel sind nun zu erblicken und weiten den Horizont. Spätestens auf der Roten Furka angelangt hat man einen herrlichen Blick auf die umliegende schweizerische und österreichische Bergwelt. Ein wahrer Genuss.

Skitour in der Silvretta

Entlang dem Bergrücken steigt man von hier aus hoch in Richtung Rotflue (3.166m) und Schneeglocke (3.223m). Spätestens jetzt erlebt man einen wahren Hochgebirgstraum!

Wer möchte kann einer der beiden Gipfel noch ersteigen, das sollte aber geübten vorbehalten bleiben. Alle anderen genießen knapp unterhalb der beiden Gipfel die herrliche Wintersonne und pulvern in herrlichem Schnee hinab ins Tal.

Fazit: Eine wahre Traumtour im Hochgebirge!

Details:

 Wegstrecke 18,7km (inkl. Abfahrt)
Gehzeit 4 ½ – 5 ½ Stunden
Höhenmeter 1056m
Höchster Punkt 2.988m (unterhalb Rotflue)
Einkehrmöglichkeiten Auf der Bielerhöhe
Parkmöglichkeiten Partenen (Talstation)

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Karte/Höhenprofil:

Skitour in der Silvretta
Quelle: outdooractive.com
Skitour in der Silvretta
Quelle: outdooractive.com

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Sonnen-Skigebiet Golm im Montafon

Weiterführende Informationen gibt es hier:

Kurz-Skiurlaub mit dem besonderen Etwas

Skigebiet Golm – der erste Berg im Montafon

Eine schöne Skitour auf dem Golmer Höhenweg

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Genuss-Skitour auf den Koppachstein (1.537m)

Lecknertal - St. Antonius
St. Antonius Kapelle

Nach wie vor ist die Lawinenlage kritisch in den Bergen und so gilt es eine sichere Tour auszuwählen. Die Skitour auf den Koppachstein vom Lecknertal aus, ist eine richtige Genuss-Skitour, die gut und gerne auch mit Kindern begangen werden kann, aber nicht wirklich etwas vermissen lässt! Eine echte Genuss-Tour eben.

Schneelage

Das Lecknertal präsentiert sich frisch verschneit. Eingehüllt in ein herrliches weißes Kostüm. Tief winterlich, idyllisch und schön. Knie-hohes Pulver bedeckt die Bäume und Wiesen – was will man mehr. Eisige Kälte und ein frischer Wind bläst mir um die Ohren. Die Gebirgsbächlein sind größtenteils zugefroren. Ja, da kann das Wochenende kommen.

Lecknertal in Eis gehüllt

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese schöne Tour ist das Lecknertal. Bei Hittisau fährt man Richtung Riefensberg und zweigt nach der Brücke über die Bolgenach nach rechts ab. Im Winter ist der Fahrweg bis kurz vor das Mauthäuschen geräumt. Je nach Schneelage sind hier in der Regel auch einige, wenige Parkplätze frei geräumt.

Reinstes Pulver im Lecknertal

Eine Genuss-Skitour – auch ideal für Kinder und Anfänger

Die Skitour auf den Koppachstein ist eine landschaftlich schöne Skitour, die ideal ist vor allem auch für den Einstieg in den Skitouren-Himmel oder für Tourengeher, die ihre Kinder für das Tourengehen begeistern möchten.

Tief verschneite Winterlandschaft

Vom Parkplatz aus geht es auf dem tief verschneiten Güterweg in Richtung St. Antonius Kapelle. Kurz vor der Kapelle (hier findet man auch eine große Tafel auf der die Tour beschrieben ist – und bitte wirklich auf den markierten Wegen bleiben, denn das Wild hat hier seine Ruhezeit – und diese ist mehr als verdient!) führen die Spuren durch das tief verschneite Almgeländer bergwärts. Stet ansteigend geht es über die Felder hoch.

Aufstieg über Pulver

Nach einigen Höhenmetern taucht man in den Wald ein und spurt kurvig hoch in Richtung Ochsenlageralpe. Erst kurz vor der Alpe verlässt man das waldige Gebiet und spurt erneut auf Almwiesen durch das tiefe Pulver. Die tief verschneite Ochsenlageralpe liegt rechter Hand. Nach einem kurzen, recht ebenen Stück geht es wieder etwas steiler zur Sache und nun endgültig in Richtung Koppachstein.

Schöne Tiefschneeabfahrten

Das schöne Pulver lässt bereits von herrlichen Abfahrten träumen. Der Koppachstein ist bald erreicht und empfängt den fleißigen Tourengeher mit einer schönen Aussicht. Balderschwang, die Nagelfluhkette und der Vordere Bregenzerwald sind von hier aus bestens zu sehen. Der eisige Wind lässt die Pause sehr kurz ausfallen und so werden die Skier vorbereitet für das Gleiten durch das Pulver.

Die Abfahrt durch die schön verschneiten Nordhänge ist noch schöner als erwartet. Heute gleitet man quasi auf Federn ins Tal! Ein echter Genuß!

Eine herrliche Tour, die auch versierte Tourengeher begeistern wird und mal ehrlich, es muss nicht immer ein 3.000er oder der nächste Höhenrausch sein, um die Seele zu begeistern!

Details:

 Wegstrecke 7,2km
Gehzeit 3 ½ – 4 ½ Stunden
Höhenmeter 633m
Höchster Punkt 1.537m Koppachstein
Einkehrmöglichkeiten Keine
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Lecknertal

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Karte/Höhenprofil:

Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
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Die erste Skitour 2015 – leichter Einstieg mit dem Riedberghorn

Endlich ist es soweit! Die Schneelage ist noch OK und die Arbeit gibt einen freien Tag her. Also nichts wie ab mit den Tourenskiern in die schöne Bergwelt. Da die Lawinenlage derzeit sehr kritisch ist, ist die Auswahl der Ziele eingeschränkt, das tut aber der Freude keinen Abbruch und für den Einstieg in den Tourenwinter ist eine leichte Tour ohnehin ideal.

Aktuelle Schneelage

Bereits bei der Anfahrt in den Vorderen Bregenzerwald wird klar, dass der Föhn sehr vieles vom schönen Weiß in den letzten Tagen wieder verschwinden lassen hat. Schade darum. Die Hänge in Alberschwende haben nur wenig Schnee und die Situation wird auch in Hittisau nicht wirklich besser. Auch Balderschwang passt zu diesem Bild. Erst auf dem Riedbergpass sieht es etwas besser aus. Hier liegen etwas 20-30cm Schnee. Allerdings kein Pulver, sondern eine „harschige“ Geschichte. Damit ist für mich klar, dass ich über die Pisten von Grasgehren zum Parkplatz zurückkehren werde, denn immerhin soll das Abfahren ja auch richtig Spaß machen.

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese Tour ist der Wanderparkplatz auf dem Riedbergpass. Unmittelbar bei der Bushaltestelle befindet sich der Parkplatz. Von hier aus steigt man auf der westlichen Seite des Riedberghorns, angenehm steigend hoch zum Gipfel.

Die Tour

Vom Riederbergpass aus geht es in Richtung Hörnle Alpe. Am Anfang auf einem schönen, gepflegten Winterwanderweg. Bei der ersten Weggabelung steigt man mit den Skiern zwischen den zwei sich gabelnden Wegen Richtung Riedberghorn hoch. Suchen muss man hier in der Regel nicht lange, denn in der Regel führt eine Tourenskispur hoch, der man gut folgen kann.

Durch lichten Wald geht es sanft ansteigend hoch in Richtung Riedberghorn. Der Schnee hier ist harschig, was aber einem angenehmen Aufstieg keinen Abbruch tut.

Bald hat man die Bergstation des Grasgehrenliftes erreicht. Linker Hand geht es hoch Richtung Riedberghorn. Dem Rücken des Riedberghorns entlang geht es hoch zum Gipfel. Die Aussicht von hier aus ist immer ein Genuss. Die Wolken am Himmel kündigen die erneut bevorstehende warme Wetterfront an. Schade um den Rest von Schnee.

Da mir der Schnee für die Abfahrt vom Gipfel nicht gefällt, toure ich weiter Richtung Osten dem Rücken des Riedberghorns entlang. Eine schöne Landschaft, die nicht umsonst im Herzen des Naturpark Allgäuer Nagelfluhkette liegt.

Über den Kamm geht es auf die andere Seite der Grasgehrenlifte zum sogenannten Bolgen (1.687m). Die Bergstation der Bolgengratbahn ist bald erreicht. Hier fahre ich auf der Piste zur Talstation ab. Die Piste ist übrigens bestens präpariert und so macht die Abfahrt richtig Spaß! Ein Traum.

Von der Talstation aus geht es auf dem Winterwanderweg zurück zum Wanderparkplatz.

Eine wunderschöne, leichte Tour, die ideal ist für den Einstieg.

Lawinengefahr

Das Gebiet um das Riedberghorn ist in der Regel nicht anfällig für Lawinen. Man sollte sich jedoch, wenn man wenig Erfahrung hat, an die Spuren der geübten Tourenskigeher halten und im Zweifelsfall lieber über die präparierten Pisten abfahren. So wie ich die Schneelage heute hier vorgefunden habe, würde ich die Situation als wenig kritisch einstufen. Insbesondere dann, wenn man die Tour so anlegt, wie hier beschrieben. Übrigens: im Zweifelsfall sollte man immer beim Liftbetreiber Informationen über die aktuelle Lawinensituation einholen.

Tourendaten

Wegstrecke: 7,3km
Höhenmeter: 478m
Einstufung: Leicht / Einsteigertour
Zeitaufwand: 2 ½ – 3 ½ Stunden
Parkmöglichkeiten: Wanderparkplatz Riedbergpass

Stimme und gewinne …

Outdoorblog Award 2015 - Stimme und gewinne...
Outdoorblog Award 2015 – Stimme und gewinne…

Der Outdoorblog-Award 2015 läuft bereits seit einigen Tagen und mittlerweile haben bereits viele Leser ihren Favoriten gewählt. Die erste Auslosung von Sachpreisen erfolgt in der kommenden Woche. Jede Stimme nimmt automatisch an der Verlosung teil. Ich danke Euch für Eure Unterstützung und Teilnahme und wünsche Euch bei der Verlosung viel Glück.

riedberghorn

riedberghorn - höhenprofil

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Ski-Opening 2014 – die besten in Österreich

Die ersten Gipfel sind bereits „angezuckert“ und in einigen höher gelegenen Regionen liegt bereits eine erhebliche Menge Schnee. Der Sommer war kurz, der Altweibersommer schön und mit der Zeitumstellung an diesem Woche verspürt so mancher Wintersportfanatiker wieder Lust auf den gewachsten Skiern die Hänge unsicher zu machen. In einigen Skigebieten ist das keine Träumerei, denn die Ski-Openings stehen kurz bevor.

Silvretta Montafon – „Fanta Vier“ mit am Start

 

Silvretta Montafon ist vielleicht das sportlichste Skigebiet, aber auch jenes, das in Vorarlberg mit Sicherheit die meisten jungen beziehungsweise jung gebliebenen Wintersportler anzieht. So verwundert es nicht, dass das Skigebiet mit dem Snowboard Weltcup und den Fantastischen Vier in die neue Saison startet. Neben Fanta Vier ist über dies noch die britische Kultband Bastille mit am Start. Fanta Vier stehen am 6.12. auf dem Programm und Bastille am 13. Dezember. Beide Bands spielen in Schruns dem Talort des Skigebietes auf und läuten das Ski-Opening ein.

Informationen zum Skigebiet und zur Region:

Silvretta Montafon – das sportlichste Skigebiet

Günstiger Familienurlaub in den Skigebieten

Ski Arlberg – starten mit The Boss Hoss

 

St. Anton, Ski Arlberg, starten am 5.-7.12. in die Wintersaison. The Boss Hoss soll dabei am 6.12. mächtig einheizen. Das Konzert wird mit Manfred Mann’s Earth Band und The Weight abgerundet. Für all jene, die einen Skipass haben, der sich auf 2 Tage erstreckt, ist das Konzert kostenlos. Um Schnee muss man sich am Arlberg in der Regel keine Sorge machen, denn normalerweise ist die Region schneesicher und falls der Wettergott nicht mitspielt, helfen zahlreiche Schneekanonen aus.

Informationen zum Skigebiet und zur Region:

St. Anton am Arlberg – Skifahren auf der Kandahar

Sölden – Start mit der Skielite

 

Sölden startet am 25.10. d. J. mit der Weltelite des Skisports. Ein Auftakt nach Maß. Sowohl die Herren, als auch die Damen starten an diesem Wochenende mit ihren ersten Rennen in die noch junge Skisaison. Die KRONE Weltcup Party und das ORF Radio Tirol feiern mit. Kann man besser in die neue Wintersaison starten?

Ski Opening’s – wo geht es wann los?

 

Skigebiet            Ski-Opening
Skischaukel Schladming/Reiteralm-Hochwurzen-Planai       25.10.2014
Altaussee/Loser 25.10.2014
Kitzbühel 25.10.2014
Ramsau/Dachstein 25.10.2014
Obergurgl/Hochgurgl 13.11.2014
Jungholz 15.11.2014
Obertauern 19.11.2014
Egg/Schetteregg 22.11.2014
Golm 22.11.2014
Lackenhof/Oetscher 22.11.2014
Zauchensee/Flachauwinkl 22.11.2014
Ischgl/Samnaun 27.11.2014
Axamer Lizum 28.11.2014
Flachau/Wagrain 28.11.2014
Mauterndorf/St. Michael 28.11.2014
Saalbach Hinterglemm Leogang 28.11.2014
Steinach am Brenner 28.11.2014
Bad Mitterndorf 28.11.2014
Bregenz/Pfänder 29.11.2014
Donnersbach/Planeralm 29.11.2014
Donnersbachwald/Riesneralm 29.11.2014
Fieberbrunn 29.11.2014
Gaal 29.11.2014
Großarltal 29.11.2014
Grünau/Kasberg 29.11.2014
Hinterstoder 29.11.2014
Alpenarena Hochhäderich 29.11.2014
Nordkette Innsbruck 29.11.2014
Kaltenbach/Hochzillertal 29.11.2014
Katschberg 29.11.2014
Klippitztörl 29.11.2014
Kühtai 29.11.2014
Laterns/Gapfohl 29.11.2014
Mayrhofen/Penken 29.11.2014
Modriach 29.11.2014
Mönichwald 29.11.2014
Riefensberg/Hochlitten 29.11.2014
Sportgastein 29.11.2014
St. Lambrecht 29.11.2014
Turracher Höhe 29.11.2014
Walchsee 29.11.2014
Zell am See 29.11.2014
Silvretta Montafon 04.12.2014
Annaberg 05.12.2014
Bad Hofgastein 05.12.2014
Brandnertal 05.12.2014
Damüls/Mellau 05.12.2014
Galtür/Ballunspitze 05.12.2014
Gargellen/Schafberg 05.12.2014
Klösterle/Sonnenkopf 05.12.2014
Lech/Zürs/Warth 05.12.2014
Bödele/Schwarzenberg 05.12.2014
Alberschwende/Brüggelekopf 06.12.2014
Andelsbuch/Niedere 06.12.2014

 

Der alternative Start in den Winter…

 

Für mich gibt es nichts Schöneres, als die ersten Spuren mit meinen Tourenskiern einsam in den Schnee zu ziehen. Klar es fehlt an Action, es fehlt an „Rummel“ und Party, aber mal ehrlich, vermisst man das wirklich?

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Aufstieg hui, Abfahrt pfui – Skitour auf die Hohe Matona (1.997m)

Aktuelle Schneelage (17.01.2014)

Regen im Rheintal. 5° Plus und die Hoffnung, dass sich in den Bergen ein etwas anderes Bild eröffnet, als Grau in Grau, wie hier im Tal. Ich habe mich für das Laternsertal entschieden. Aber bereits bei der Hinfahrt schwindet meine Hoffnung auf eine schöne Skitour zusehends. Auch in Laterns regnet es und es hat nach wie vor 3° Plus. Erst in Höhe Bad Laterns geht der Regen in nassen Schnee über. Auch nicht schön, aber deutlich besser. Aber es liegen hier knapp 40cm Schnee, die das Tiefdruckgebiet der letzten Woche hier abgeladen hat. Richtig schöner Schneefall und gute Schneeverhältnisse eröffnen sich auf der Garnitza Alpe, die auf 1.272m liegt. Aber auch hier sind die vorhandenen 40cm noch nicht optimal, denn es ist schwerer, feuchter Schnee, der hier vielschichtig liegt. Erst auf Höhe der Unteren Saluver Alpe, die auf 1.565m liegt, geht der Schnee in echten Powder über! Daher meine Empfehlung an alle, die für das Wochenende eine Skitour planen: plant eine Tour oberhalb von 1.500m!

 

Die Tour

Ausgangspunkt für diese Tour ist der Wanderparkplatz bei Bad Laterns. Mein Ziel ist die Hohe Matona, allerdings habe ich dieses Mal eine andere Aufstiegsroute geplant, die sich etwas mehr zieht und ja, vielleicht auch etwas mehr fordert, da mit einigen Spitzkehren gearbeitet werden muss. Entlang dem Garnitzenweg geht es hoch in Richtung Vorderer- und Hinterer Garnitza Alpe. Beide Alpen liegen auf einem wunderschönen Hochplateau, das von herrlichen Bergen umgeben ist. Ein Gebiet, das mir sowohl im Winter, als auch im Sommer immer sehr gut gefällt. Ab der Hinteren Garnitza Alpe geht es steil bergauf durch tiefen Schnee hoch in Richtung Untere Saluver Alpe und Lusbühel. Die immer wieder auftauchenden aperen Stellen machen mir etwas Sorgen in Hinblick auf die Abfahrt. Ab der Unteren Saluver Alpe spure ich nicht mehr auf dem üblichen Weg, denn mich reizt der Aufstieg entlang des felsigen Grat hoch zur Hohen Matona. Ein Fehler, wie sich aber leider erst weiter oben herausstellt, denn zwischen den Bäumen liegt kaum Schnee und so ist es kaum eine echte Genusstour, wie man sich das wünschen würde. Aber der Blick auf die umliegenden Gipfel entschädigt für einiges, aber nicht für alles. Mühsam geht es hoch in Richtung Hohe Matona. Allerdings wird es immer felsiger und so muss ich die Skier an den Nagel Rucksack hängen. Der Aufstieg durch die immer wieder bis zu den Knie reichenden Schneefeldern ist mühsam. Aber lohnend alle mal. Das Wetter ist zwar nicht optimal, aber die tief verschneite Landschaft ist einfach schön. Das erste Stück muss ich wieder mit den Skischuhen absteigen, es ist mir einfach zu schade um meine Skier. Aber ab dem Sattel kann ich bis zur Waldgrenze wunderschön abfahren. Aber bereits bei den ersten Kehren durch das bewaldete Gebiet ist klar, mit Skiern geht hier kaum mehr was und so schnalle ich die Skier wieder an den Rucksack und steige mühsam ab in Richtung Vordere Garnitzen Alpe. Eine mühsame Tour, die einen schönen Aufstieg bot, aber einen schrecklichen Abstieg. Erkenntnis: Touren geht im Moment erst ab 1.500 Höhenmeter wirklich gut!

  • Höhenmeter: `923m
  • Wegstrecke: 11,4km
  • Höchster Punkt: Hohe Matona (1.997m)

Fotos zur Tour gibt es wie immer auf Berge in Vorarlberg auf Facebook.

hohe matona

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Tallifte Kleinwalsertal – für Kleine ganz Groß

tallifte

Zugegeben der Name klingt nicht verlockend, aber wer geht nur auf den ersten Eindruck geht, der verpaßt so Einiges im Leben und das gilt auch für die Tallifte im Kleinwalsertal. Natürlich ist das Skigebiet kein Riese, aber vor allem für Familien eine wirklich gute Adresse. Das Kleinwalsertal hat aber auch abseits der Pisten Vieles zu bieten und so verwundert es nicht, dass man hier viele Touristen antrifft. Die Region kann zudem mit einer sehr hohen Schneesicherheit aufwarten.

Nun aber zum eigentlichen Kern der Sache, dem Skigebiet. Hier die Facts:

  • 16 Schlepplifte
  • 3 Sesselbahnen
  • 1 Kabinenbahn

Mit rund 20 Anlagen gehört das Liftangebot bereits zu den Größeren. Für Kinder gibt es Tellerlifte und bequeme Sesselbahnen.

Rund 30,5 Pistenkilometer bietet man dem Skifahrer. Darunter vor allem leichte Hänge für Anfänger und Kinder. Aber auch etwas Geübtere kommen nicht zu kurz und finden hier einige Möglichkeiten und Variationen.

  • 20 km “blaue” Pisten (leicht)
  • 7 km “rote” Pisten (mittel)
  • 2 km “schwarze” Pisten (schwer)

Preise:

  • Tageskarte/Erwachsene € 30,50
  • Tageskarte/Kinder € 15,50

Mit diesen Preisen darf man sich zu den günstigeren Skigebieten zählen – auch beim Vergleich des Preises gerechnet auf die Pistenkilometer liegt man im besseren Drittel.

Sportmöglichkeiten im Winter:

  • Funpark (Jumps, Corner, Boxen, Slides, WaveRides)
  • Snow Tubing
  • 5 (!) Rodelbahnen (3,3km)
  • Eisstockschießen
  • Pferdeschlittenfahrt
  • Höhenwanderwege (30km)
  • Winterwanderwege (50km)
  • Nachtskifahren
  • Funpark (Jumps, Corner, Boxen, Slides)
  • Skitouren
  • Eislaufen
  • 4 klassische Loipen (41km)
  • 2 Skatingloipen (8km)

Das Angebot im Kleinwalsertal ist „bunt“ und vor allem Vielfältig. Das muß es auch sein, wenn man mit den ganz Großen mithalten will. Und das möchte man …

Luxus-Herbergen in der Region:

Der Gast soll sich auch abseits der Pisten richtig wohlfühlen und so verwundert es nicht, dass man hier einige Luxus-Herbergen findet, die höchsten Ansprüchen gerecht werden.

Hier ein paar ausgewählte Unterkünfte:

Haubenlokale in der Region:

Auch die Gaumenfreuden kommen im Kleinwalsertal nicht zu kurz. Gault & Millau war auf der Suche nach dem besonderen Etwas mehr als nur erfolgreich:

2 Hauben

1 Haube

Mit diesem Angebot an Gourmetküche kann man sich mehr als nur sehen lassen. Neben diesen ausgezeichneten Küchen gibt es zudem zahlreiche sehr gute gut bürgerliche Restaurants.

Nightlife in der Region:

Für das Nachtleben wird ebenfalls etwas geboten. Nicht ganz so ausgiebig wie anderer Orts, aber ausreichend, um „abfeiern“ zu können.

Après-Ski

Das Talskigebiet begnügt sich im Bereich Après-Ski mit Urigem und Gemütlichem. Aber mal ehrlich, es fehlt nicht wirklich etwas. Wer etwas mehr Wert auf Party legt, der orientiert sich in der Region an den anderen Skigebieten.

  • Schöntalhof
  • Walserblick
  • Werner’s Einkehrschwung

Fazit:

Das Skigebiet Tallifte Kleinwalsertal ist ein kleines, aber feines Skigebiet, das vor allem Familien richtig Freude bereiten wird.

Für die anspruchsvolleren, sportlicheren Skifahrer gibt es im Tal genügend Alternativen, die hier aber nicht bewertet wurden. Tourengeher und Freerider kommen in diesen Gebieten ebenfalls auf ihre Kosten.

Das Tal bietet sowohl dem verwöhnten Gaumen, als auch jenen, die gerne wie Gott in Frankreich übernachten schöne Möglichkeiten.

Insgesamt kann sich das Kleinwalsertal mehr als nur sehen lassen und so verwundert es nicht, dass man zahlreiche Stammgäste jährlich auf ein Neues begrüßen kann.

Bewertung: 

Bewertungskriterien  
Größe des Skigebietes ««
Pistenangebot, Pistenzustand und Variationen ««
Liftangebot, Komfort der Lifte, Bahnen ««
Schneesicherheit «««««
Anfahrt, Parkmöglichkeiten ««««
Pistenplan, Ausschilderung, Beschreibung «««««
Gastronomie, Hotel, Unterkünfte ««««
Après-Ski ««
Unterkünfte direkt an den Liften «««««
Angebot für Familien mit Kindern «««««
Freerider, Tourengeher «««««
Pisten für Anfänger «««««
Langlauf, Loipen ««««
Snowparks «««
Anspruchsvolle Pisten, Abfahrten «
Nightlife «««
Wintersportangebot abseits der Pisten ««««
Rodeln, Snowtubing «««««
 
  66/90

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