Archiv der Kategorie: Skigebiete

Sonnen-Skigebiet Golm im Montafon

Weiterführende Informationen gibt es hier:

Kurz-Skiurlaub mit dem besonderen Etwas

Skigebiet Golm – der erste Berg im Montafon

Eine schöne Skitour auf dem Golmer Höhenweg

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Die erste Skitour 2015 – leichter Einstieg mit dem Riedberghorn

Endlich ist es soweit! Die Schneelage ist noch OK und die Arbeit gibt einen freien Tag her. Also nichts wie ab mit den Tourenskiern in die schöne Bergwelt. Da die Lawinenlage derzeit sehr kritisch ist, ist die Auswahl der Ziele eingeschränkt, das tut aber der Freude keinen Abbruch und für den Einstieg in den Tourenwinter ist eine leichte Tour ohnehin ideal.

Aktuelle Schneelage

Bereits bei der Anfahrt in den Vorderen Bregenzerwald wird klar, dass der Föhn sehr vieles vom schönen Weiß in den letzten Tagen wieder verschwinden lassen hat. Schade darum. Die Hänge in Alberschwende haben nur wenig Schnee und die Situation wird auch in Hittisau nicht wirklich besser. Auch Balderschwang passt zu diesem Bild. Erst auf dem Riedbergpass sieht es etwas besser aus. Hier liegen etwas 20-30cm Schnee. Allerdings kein Pulver, sondern eine „harschige“ Geschichte. Damit ist für mich klar, dass ich über die Pisten von Grasgehren zum Parkplatz zurückkehren werde, denn immerhin soll das Abfahren ja auch richtig Spaß machen.

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese Tour ist der Wanderparkplatz auf dem Riedbergpass. Unmittelbar bei der Bushaltestelle befindet sich der Parkplatz. Von hier aus steigt man auf der westlichen Seite des Riedberghorns, angenehm steigend hoch zum Gipfel.

Die Tour

Vom Riederbergpass aus geht es in Richtung Hörnle Alpe. Am Anfang auf einem schönen, gepflegten Winterwanderweg. Bei der ersten Weggabelung steigt man mit den Skiern zwischen den zwei sich gabelnden Wegen Richtung Riedberghorn hoch. Suchen muss man hier in der Regel nicht lange, denn in der Regel führt eine Tourenskispur hoch, der man gut folgen kann.

Durch lichten Wald geht es sanft ansteigend hoch in Richtung Riedberghorn. Der Schnee hier ist harschig, was aber einem angenehmen Aufstieg keinen Abbruch tut.

Bald hat man die Bergstation des Grasgehrenliftes erreicht. Linker Hand geht es hoch Richtung Riedberghorn. Dem Rücken des Riedberghorns entlang geht es hoch zum Gipfel. Die Aussicht von hier aus ist immer ein Genuss. Die Wolken am Himmel kündigen die erneut bevorstehende warme Wetterfront an. Schade um den Rest von Schnee.

Da mir der Schnee für die Abfahrt vom Gipfel nicht gefällt, toure ich weiter Richtung Osten dem Rücken des Riedberghorns entlang. Eine schöne Landschaft, die nicht umsonst im Herzen des Naturpark Allgäuer Nagelfluhkette liegt.

Über den Kamm geht es auf die andere Seite der Grasgehrenlifte zum sogenannten Bolgen (1.687m). Die Bergstation der Bolgengratbahn ist bald erreicht. Hier fahre ich auf der Piste zur Talstation ab. Die Piste ist übrigens bestens präpariert und so macht die Abfahrt richtig Spaß! Ein Traum.

Von der Talstation aus geht es auf dem Winterwanderweg zurück zum Wanderparkplatz.

Eine wunderschöne, leichte Tour, die ideal ist für den Einstieg.

Lawinengefahr

Das Gebiet um das Riedberghorn ist in der Regel nicht anfällig für Lawinen. Man sollte sich jedoch, wenn man wenig Erfahrung hat, an die Spuren der geübten Tourenskigeher halten und im Zweifelsfall lieber über die präparierten Pisten abfahren. So wie ich die Schneelage heute hier vorgefunden habe, würde ich die Situation als wenig kritisch einstufen. Insbesondere dann, wenn man die Tour so anlegt, wie hier beschrieben. Übrigens: im Zweifelsfall sollte man immer beim Liftbetreiber Informationen über die aktuelle Lawinensituation einholen.

Tourendaten

Wegstrecke: 7,3km
Höhenmeter: 478m
Einstufung: Leicht / Einsteigertour
Zeitaufwand: 2 ½ – 3 ½ Stunden
Parkmöglichkeiten: Wanderparkplatz Riedbergpass

Stimme und gewinne …

Outdoorblog Award 2015 - Stimme und gewinne...
Outdoorblog Award 2015 – Stimme und gewinne…

Der Outdoorblog-Award 2015 läuft bereits seit einigen Tagen und mittlerweile haben bereits viele Leser ihren Favoriten gewählt. Die erste Auslosung von Sachpreisen erfolgt in der kommenden Woche. Jede Stimme nimmt automatisch an der Verlosung teil. Ich danke Euch für Eure Unterstützung und Teilnahme und wünsche Euch bei der Verlosung viel Glück.

riedberghorn

riedberghorn - höhenprofil

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Skifahren, Skitouren: wo kann man derzeit Wintersportvergnügen erleben?

Der wenige Niederschlag und die warmen Temperaturen lassen viele Gebirgsregionen nach wie vor eher herbstlich, als winterlich erscheinen. Nur einige wenige handverlesene Regionen können in die Skisaison starten. Die Aussichten, dass sich das kurzfristig ändert sind nicht rosig. Wo aber kann man derzeit Winterspaß genießen?

Mittelfristige Wetteraussichten

Sowohl der 100 jährige Kalender (Ein Winter ohne Schnee?), als auch hoch moderne Wetterstationen lassen derzeit keine Hoffnungen auf Schnee in absehbarer Zeit zu. Große Skiregionen hätten eigentlich normalerweise dank guter Ausstattung mit Schneekanonen kein Problem damit, doch in diesem Jahr machen ihnen die warmen Temperaturen und der anhaltende Fön Sorgen. Die Inbetriebnahme der Schneekanonen ist derzeit kaum möglich beziehungsweise zielführend. Die mittelfristigen Prognosen sehen keine Änderung der aktuellen Wetterlage vor. Fön und Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad gehören auch in den nächsten Tagen zum Adventsprogramm.

Wo kann man sich derzeit ins Schneevergnügen stürzen?

Eigentlich sollten mit diesem Wochenende beinahe alle Skiregionen in eine schneereiche Ski- und Wintersaison starten. Allerdings musste der Saisonstart vielen Orts verschoben werden. Darunter sind selbst schneesichere Gebiete wie zum Warth.

Im Bregenzerwald ist Damüls/Mellau in die Saison gestartet. Am Arlberg hat Zürs/Lech seine Pforten geöffnet. Im Montafon haben einige höher gelegene Skigebiete den Saisonstart wie geplant durchgeführt. Nichts desto trotz fehlt es auch in diesen Gebieten an einer schönen, ausreichenden Decke des schönen Weiß.

Skitouren?

Konnte man im letzten Advent zu dieser Zeit bereits zahlreiche Touren in Angriff nehmen, so zeigt sich das Bild in diesem Jahr umgekehrt. Derzeit fehlt es an ausreichend Schnee, damit eine Skitour richtig Spaß macht. Derzeit fehlt es in beinahe allen Gebieten an Schnee. Daher warten auch meine Tourenskier (bereits vorbereitet auf die Saison) noch im Keller auf ihren Einsatz.

 

Bleibt zu hoffen, dass der 100 jährige Kalender RECHT behält und zumindest der Januar und Februar schneereiche Monate werden.

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Die günstigsten Skigebiete im Allgäu

Nachdem ich zuletzt die günstigsten Skigebiet in Vorarlberg vorgestellt habe, möchte ich Euch in diesem Bericht die billigsten im Allgäu vorstellen. Klein, aber fein ist hier das Motto. Mal sehen, vielleicht ist für den einen oder anderen etwas dabei, um die Geldbörse zu schonen.

Günstige Skigebiete im Allgäu

 

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Skigebiete im Allgäu tendenziell günstiger sind, als die Skigebiete in den Nachbarregionen wie Tirol oder Vorarlberg. Das liegt zum einen an der Größe der Skigebiete, den gebotenen Pistenkilometern und dem Angebot abseits der Pisten. Nichts desto trotz gibt es im schönen Allgäu wirklich wunderschöne Skigebiete, die eigentlich nicht viel vermissen lassen.

Die günstigsten Angebote im Allgäu – Ski-Tageskarten

 

Skigebiet Tageskarte

Erwachsene/Kinder

Pistenkilometer

Leicht/Mittel/Schwer

Mindelheim € 6,– / € 4,– 0,40 / 0 / 0
Sonthofen / Schwäbeleholzlift € 9,– / € 7,– 0,30 / 0 / 0
Oy-Mittelberg / Gerhalde € 9,– / € 8,– 1,50 / 0 / 0
Roßhaupten € 9,– / € 6,– 0,50 / 0 / 0
Sulzberg – Moosbach € 9,– / € 7,50 1,00 / 0 / 0
Oy Mittelberg / Petersthal € 9,– / € 8,– 0,50 / 0 / 0
Oy Mittelberg / Ellegg € 9,50 / € 9,– 1,10 / 0 /0
Ronsberg € 10,– / € 8,– 0,20 / 0,10 / 0
Wangen / Berger Höhe € 10,– / € 8,– 0,20 / 0 / 0
Weitnau € 11,– / € 9,– 0,50 / 0,90 / 0
Isny / Felderhalde € 12,– / € 10,– 0,30 / 0 / 0
Missen Aigis € 12,– / € 9,– 1,00 / 0 / 0
Missen Wilhams € 13,– / € 12,– 2,00 / 0 / 0
Weiler / Simmerberg € 13,– / € 11,– 0,60 / 0,40 / 0
Weitnau / Argental € 13,– / € 11,– 1,00 / 0 / 0
Scheidegg / Luggi Leitner € 14,– / € 10,– 1,50 / 0 / 0
Isny / Fluckenlifte € 15,– / € 10,– 0,50 / 0 / 0
Missen / Stixner Lifte € 15,– / € 12,– 0 / 1,00 / 0,20
Oberreute € 15,– / € 10,– 0,80 / 0,50 / 0
Oberstaufen / Sinswang € 15,50 / € 11,50 1,80 / 0,20 / 0
Buchenberg / Herrnberg € 16,– / € 12,– 2,00 / 0 / 0
Hopfen / Panoramalifte € 16,– / € 14,– 2,00 / 0 / 0
Missen / Thalerhöhe € 16,50 / € 13,– 4,00 / 0 / 0
Fischen / Stinesser Lifte € 17,50 / € 11,– 0,60 / 0,40 / 0
Isny / Riedholz € 17,50 / € 13,50 0,70 / 1,60 / 0,20
Eschach / Schwärzenlifte € 19,– / € 13,– 3,50 / 0,50 / 0
Kranzegg am Grünten € 18,50 / € 12,40 6,00 / 4,00 / 0
Wertach / Buron € 20,– / € 17,00 4,50 / 2,50 / 1,00
Tipp knapp über € 20,–/ Preis-/Leistungstiger:
Oberstaufen / Steibis € 25,– / € 16,– 0 / 11,50 / 4,00
Balderschwang / Schelpen € 28,– / € 15,50 10,00 / 12,00 / 8,00
Oberstaufen / Hündle € 29,– / € 16,50 5,00 / 10,00 / 2,00

 

Erfasst sind hier nur Skigebiete, deren Tageskarte unter € 20,– für Erwachsene liegt.

Details zum Familien-Skigebiet Hündle gibt es hier:

Wer etwas andere Sprüche stellt, der findet hier ausführliche Informationen:

Weiterführende Artikel zum Thema:

 

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Die günstigsten Skigebiete in Vorarlberg

Skifahren ist längst kein Breitensport mehr. Tageskarten in den beliebten Skigebieten erhält man in der Regel nicht mehr unter € 40,–. Wer also mit Familie unterwegs ist und das vielleicht sogar einen ganzen Tag lang, muss ganz schön tief in die Tasche greifen. Essen, Benzin, Trinken und Skikarte wollen bezahlt sein, damit liegt man nicht selten über € 200,– pro Tag. Das ist mehr, als so mancher Geldbeutel vertragen mag.

Günstige Alternativen zum Skifahren

 

Bitte nicht sofort kritisieren! Aber auch dieser Punkt gehört in den Artikel. Es gibt Alternativen! Allerdings sind sie nicht immer für kleine Kinder geeignet beziehungsweise machen diesen auch entsprechend Spaß. Aber so manch einer kann mit den Alternativen sein Glück versuchen. Das Langlaufen ist mittlerweile mehr als nur gefragt. Nicht ohne Grund, es ist gesund und günstig und man ist in herrlicher Landschaft sportlich unterwegs. Aber auch das Tourengehen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Und mal ehrlich, was gibt es Schöneres, als nach einem anstrengenden Gipfelsturm über frisches Pulver ins Tal zu gleiten?

Für beide Alternativen gibt es in Vorarlberg, im Allgäu, im Tirol und in der Schweiz ausreichend Möglichkeiten.

Günstige Skigebiete in Vorarlberg

 

Wer aber auf das Skifahren aus guten Gründen nicht verzichten möchte, der kann, wenn ihm das nötige Kleingeld fehlt auf die kleinen Skigebiete ausweichen. Natürlich muss man im Komfort Abstriche machen. Häufig fährt man noch mit dem Schlepplift hoch und auch die Pistenauswahl ist kleiner, als in den Riesen der Region. Aber all dies tut dem Spaß im schönen Weiß in der Regel keinen Abbruch.

Die günstigsten Angebote in Vorarlberg – Ski-Tageskarten

 

Skigebiet TageskarteErwachsene/Kinder PistenkilometerLeicht/Mittel/Schwer
Sulzberg / Dorflift € 9,–/€ 7,50 0,40/0,00/0,00
Nenzing € 11,– / € 8,00 1,20/0,00/0,00
Reuthe € 12,50 / € 7,00 0,00/0,30/0,40
Hohenems / Schuttanen € 14,– / € 8,50 3,00/7,00/0,00
Dalaas / Paluda € 15,– / € 10,00 2,00/1,50/1,20
Hittisau / Hittisberg € 15,– / € 10,50 1,00/0,90/0,00
Gurtis / Bazora € 15,– / € 9,00 2,00/2,00/1,00
Ebnit / Heumöser € 15,70 / € 10,60 0,00/3,00/0,00
Bregenz / Pfänder € 16,60 / € 10,00 6,00/0,00/0,00
Übersaxen € 17,00 / € 10,00 1,50/1,50/0,00
Sulzberg € 18,00 / € 15,00 0,20/4,20/0,00
Buch / Schneiderkopf € 18,00 / € 11,50 1,00/0,50/0,00
Furx € 19,00 / € 14,00 2,00/0,50/0,00

 

Erfasst sind hier nur Skigebiete, deren Tageskarte unter € 20,– für Erwachsene liegt.

Wer etwas andere Sprüche stellt, der findet hier ausführliche Informationen:

Günstige Unterkünfte in den Skigebieten

 

Wer sich neben dem Pistenspaß auch etwas Erholung gönnen möchte, ist in den zuvor genannten Orten ebenfalls am richtigen Platz.

Hier eine Übersicht von wirklich günstigen Unterkünften:

Sulzberg – Frisenhof Blank

frisenhof sulzberg

Sulzberg – Lindenhof

lindenhof sulzberg

Gasthof Hirschen – Langenegg

Natürlich handelt es sich hierbei nicht um Luxusherbergen oder Wellnesstempel, aber für einen schönen, erholsamen Urlaub ist gesorgt. Und mal ehrlich: Kinder kommen auch ganz gut ohne Luxus zu Recht. Ihnen ist die Zeit mit den Eltern am wichtigsten, wenn sie es denn nicht verlernt haben 🙂

TIPP: Adventsurlaub mit der Familie in Vorarlberg

Schlussbemerkung

 

Leider hält der Trend an und die großen Skigebiete werden immer größer und komfortabler. Das hat seinen Preis und der schlägt sich durch. Aus einem Breitensport ist ein Sport für finanziell gut abgesicherte geworden. Familien mit Kindern und dem üblichen durchschnittlichen Einkommen fällt es immer schwerer an diesem schönen Sport teil zu haben. Natürlich spielt auch die Klimaerwärmung eine Rolle und in wärmeren Wintern schauen die kleineren Skigebiete, die in der Regel ohne Schneekanonen den Winter herbeizaubern, etwas blass aus. Vielleicht müssen sich viele von uns doch mit anderen Alternativen im schönen Weiß zufrieden geben … aber noch gibt es Möglichkeiten am Spaß mit zu naschen …

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Langlaufen in Vorarlberg

 

Skilanglauf fristet längst kein „Maublümchen“-Dasein mehr. Viele haben das Langlaufen als nicht nur günstige Alternative zum alpinen Skifahren entdeckt, sondern haben auch die anderen Vorzüge dieses schönen Sports entdeckt. Kein Wunder, dass das Angebot an tollen Loipen immer größer wird. In diesem Beitrag möchte ich Euch die schönsten Loipen in Vorarlberg vorstellen.

 

Hittisau (Bregenzerwald) – das Langlauf-Mekka im Ländle

 

Hittisau, ein kleiner, ursprünglicher Ort im Bregenzerwald hat sich als Langlauf-Mekka einen Namen gemacht. Kein Wunder, denn auch in der Allgäuer Nachbar-Gemeinde Balderschwang wird der Langlaufsport seit vielen Jahren hochgelebt.

Hittisau verwöhnt seine Besucher mit 55 Loipen-Kilometer – sowohl klassisch, als auch Skating. Auf den Geschmack kommen hier sowohl Anfänger, als auch Profis.

Bekannt ist vor allem die Grenzlandloipe zwischen Hittisau und Balderschwang, die insgesamt 70 Kilometer lang ist. Wer nur einen Weg zurücklegen möchte, was durchaus möglich ist, der kann auf das gut ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz zurückgreifen. Die Buse verkehren zwischen Balderschwang und Hittisau regelmäßig.

  • Loipen-Kilometer: 55km
  • Preis: € 4,50/Tag

€ 3,00/Halbtag (ab 14 Uhr)

 

Au/Schoppernau (Bregenzerwald) – Langlaufen am Fuße des Diedamskopf

 

Auch in Au/Schoppernau kommen Langläufer auf ihre Kosten. Das Netz ist 50 Kilometer lang und verfügt zudem über 12 Kilometer Skatingloipen.

Insgesamt hat Au/Schoppernau 8 Loipen für die unterschiedlichsten Ansprüche.

Die Loipe für hohe Ansprüche ist die bekannte Dörflerloipe mit 13,6 Kilometer Länge.

  • Loipen-Kilometer: 50km

 

Kleinwalsertal – auf den Langlaufskiern durch das Tal

 

Das Kleine Walsertal ist nicht nur für Skifahrer ein Paradies, sondern auch für Langläufer. Mit insgesamt 41 Loipenkilometer verwöhnt man den Sportler.

Gäste, die auch im Tal nächtigen, können die Loipen kostenlos benützen. Alle anderen bezahlen für die Benützung der Loipen € 5,–/Tag.

Wer hier auf den Loipen spurt, der genießt Freiluftsport auf über 1.000m Seehöhe.

  • Loipen-Kilometer: 41km
  • Preis: € 5,–/Tag

Lech/Zürs – nicht nur für Skifahrer ein Paradies

 

Lech/Zürs und die Arlbergregion sind vor allem für das alpine Skifahren bekannt und beliebt. Aber auch die Loipen hier können beeindrucken und zählen für mich zu den absoluten Highlights im Ländle. Landschaftlich beeindruckend und stets erstklassig präperiert.

Insgesamt kann man mit 30 Loipenkilometern aufwarten, davon 17,5 Kilometer auch für Sakter.

  • Loipen-Kilometer: 30km

 

Weitere Loipen in Vorarlberg

 

Ort/Region KilometerKlassisch/Skating Tagespreis Anmerkung
Hochmontafon 16km/0 Kostenlos St. Gallenkirch –Partenen
Silvretta/Bielerhöhe 15km/0 Kostenlos Schneegarantie
Feldkirch 25km/0
Sibratsgfäll 22km/3km € 4,50 Hittisau und Balderschwang im Preis inklusive
Mellau 21km/21km
Brandnertal 20,5km/6km
Sulzberg 20km/20km € 4,00 Landschaftlich schön
Alpenregion Bludenz 18,5km/15km
Warth/Schröcken 17km/4,5km
Übersaxen 15km Kostenlos
Kristberg 14,5km
Schruns/Tschagguns 13km/6km
Hochhäderich 12km/12km Traumhaft schön!
Großes Walsertal 10,5km
Bezau 9km/9km
Bödele 9km kostenlos
Bizau 8,5km/8,5km
Klösterle 8km/8km
Andelsbuch 7km/4km
Alberschwende 7km
Damüls 6km/11km
Egg 6km/6km

 

Weiterführende Informationen:

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Ski-Opening 2014 – die besten in Österreich

Die ersten Gipfel sind bereits „angezuckert“ und in einigen höher gelegenen Regionen liegt bereits eine erhebliche Menge Schnee. Der Sommer war kurz, der Altweibersommer schön und mit der Zeitumstellung an diesem Woche verspürt so mancher Wintersportfanatiker wieder Lust auf den gewachsten Skiern die Hänge unsicher zu machen. In einigen Skigebieten ist das keine Träumerei, denn die Ski-Openings stehen kurz bevor.

Silvretta Montafon – „Fanta Vier“ mit am Start

 

Silvretta Montafon ist vielleicht das sportlichste Skigebiet, aber auch jenes, das in Vorarlberg mit Sicherheit die meisten jungen beziehungsweise jung gebliebenen Wintersportler anzieht. So verwundert es nicht, dass das Skigebiet mit dem Snowboard Weltcup und den Fantastischen Vier in die neue Saison startet. Neben Fanta Vier ist über dies noch die britische Kultband Bastille mit am Start. Fanta Vier stehen am 6.12. auf dem Programm und Bastille am 13. Dezember. Beide Bands spielen in Schruns dem Talort des Skigebietes auf und läuten das Ski-Opening ein.

Informationen zum Skigebiet und zur Region:

Silvretta Montafon – das sportlichste Skigebiet

Günstiger Familienurlaub in den Skigebieten

Ski Arlberg – starten mit The Boss Hoss

 

St. Anton, Ski Arlberg, starten am 5.-7.12. in die Wintersaison. The Boss Hoss soll dabei am 6.12. mächtig einheizen. Das Konzert wird mit Manfred Mann’s Earth Band und The Weight abgerundet. Für all jene, die einen Skipass haben, der sich auf 2 Tage erstreckt, ist das Konzert kostenlos. Um Schnee muss man sich am Arlberg in der Regel keine Sorge machen, denn normalerweise ist die Region schneesicher und falls der Wettergott nicht mitspielt, helfen zahlreiche Schneekanonen aus.

Informationen zum Skigebiet und zur Region:

St. Anton am Arlberg – Skifahren auf der Kandahar

Sölden – Start mit der Skielite

 

Sölden startet am 25.10. d. J. mit der Weltelite des Skisports. Ein Auftakt nach Maß. Sowohl die Herren, als auch die Damen starten an diesem Wochenende mit ihren ersten Rennen in die noch junge Skisaison. Die KRONE Weltcup Party und das ORF Radio Tirol feiern mit. Kann man besser in die neue Wintersaison starten?

Ski Opening’s – wo geht es wann los?

 

Skigebiet            Ski-Opening
Skischaukel Schladming/Reiteralm-Hochwurzen-Planai       25.10.2014
Altaussee/Loser 25.10.2014
Kitzbühel 25.10.2014
Ramsau/Dachstein 25.10.2014
Obergurgl/Hochgurgl 13.11.2014
Jungholz 15.11.2014
Obertauern 19.11.2014
Egg/Schetteregg 22.11.2014
Golm 22.11.2014
Lackenhof/Oetscher 22.11.2014
Zauchensee/Flachauwinkl 22.11.2014
Ischgl/Samnaun 27.11.2014
Axamer Lizum 28.11.2014
Flachau/Wagrain 28.11.2014
Mauterndorf/St. Michael 28.11.2014
Saalbach Hinterglemm Leogang 28.11.2014
Steinach am Brenner 28.11.2014
Bad Mitterndorf 28.11.2014
Bregenz/Pfänder 29.11.2014
Donnersbach/Planeralm 29.11.2014
Donnersbachwald/Riesneralm 29.11.2014
Fieberbrunn 29.11.2014
Gaal 29.11.2014
Großarltal 29.11.2014
Grünau/Kasberg 29.11.2014
Hinterstoder 29.11.2014
Alpenarena Hochhäderich 29.11.2014
Nordkette Innsbruck 29.11.2014
Kaltenbach/Hochzillertal 29.11.2014
Katschberg 29.11.2014
Klippitztörl 29.11.2014
Kühtai 29.11.2014
Laterns/Gapfohl 29.11.2014
Mayrhofen/Penken 29.11.2014
Modriach 29.11.2014
Mönichwald 29.11.2014
Riefensberg/Hochlitten 29.11.2014
Sportgastein 29.11.2014
St. Lambrecht 29.11.2014
Turracher Höhe 29.11.2014
Walchsee 29.11.2014
Zell am See 29.11.2014
Silvretta Montafon 04.12.2014
Annaberg 05.12.2014
Bad Hofgastein 05.12.2014
Brandnertal 05.12.2014
Damüls/Mellau 05.12.2014
Galtür/Ballunspitze 05.12.2014
Gargellen/Schafberg 05.12.2014
Klösterle/Sonnenkopf 05.12.2014
Lech/Zürs/Warth 05.12.2014
Bödele/Schwarzenberg 05.12.2014
Alberschwende/Brüggelekopf 06.12.2014
Andelsbuch/Niedere 06.12.2014

 

Der alternative Start in den Winter…

 

Für mich gibt es nichts Schöneres, als die ersten Spuren mit meinen Tourenskiern einsam in den Schnee zu ziehen. Klar es fehlt an Action, es fehlt an „Rummel“ und Party, aber mal ehrlich, vermisst man das wirklich?

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Der Weiße Ring – ein Stück Ski-Arlberg

Der Weiße Ring ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken vom Ski-Arlberg. Jährlich zieht er viele Besucher und prominente Teilnehmer in seinen Bann. Ja, er ist ein Stück Ski-Arlberg geworden.

Der Weiße Ring führt die Teilnehmer durch beinahe das gesamte Skigebiet von Zürs, Lech und Zug. Die Teilnehmer legen 22 rassige Abfahrtskilometer zurück. Mit der Rüfikopfbahn geht es hoch zum Start für dieses einzigartige Rennen. Über die südliche Flanke geht es nach Zürs und von dort wieder hoch, um nach Zug abzufahren. Über die Kriegeralpe geht es auf der anderen Talseite von Zug wieder Richtung Lech. Ein Spektakel, ein Leckerbissen, wenn man den „Rummel“ und den Wettkampf an sich mag.

Unbestritten ist, dass der Weiße Ring seine Teilnehmer mit herrlichen Gipfelpanoramen zu beeindrucken weiß. Die frisch verschneiten Gipfel des Arlbergs haben ihren Zauber und so verwundert es nicht, dass sich auf der Teilnehmerliste the who-is-who des Skisports der vergangenen Tage finden.

Der Weiße Ring ist eng verbunden mit dem Ski Pionier Sepp Bildstein. Als leidenschaftlicher Skifahrer und Skispringer hat er für den ersten Skiliftbau am Arlberg gesorgt und er war es, der sich in den Bergen von Lech und Zürs mit jedem messen wollte, der ihn herausforderte. Sepp Bildstein ist vielleicht – wenn man so mag – der Vater des Skisports in Zürs/Lech. Übrigens: er war auch der erste Österreicher, der am Holmenkollen gesprungen ist.

Auf der Teilnehmerliste finden sich Namen wie Olympiasieger Patrick Ortlieb, Skilegende Marc Giradelli oder Pepi Strobl. Wer meint, dass diese den Sieg (Klasse „overall“) unter sich ausgemacht haben, geht fehl, denn die Plätze auf dem Treppchen hat sich „Otto Normalverbraucher“ gebucht. Die Ergebnisliste erinnert an alte Wettkampftage des alpinen Skisports. Nostalgisch. Bei den Damen hat einmal mehr die Hausherrin Angelika Kaufmann gewonnen.

Ein Rennen, das begeistert und von Jahr zu Jahr mehr Zuschauer und Teilnehmer anzieht. Kein Wunder, denn die wo ist Wintersport schöner, als am Ski-Arlberg. Nicht ohne Grund wurde der Ski-Arlberg zum weltbesten Skigebiet gekürt.

Als einsamer Skitourengeher gehe ich dem Spektakel zwar aus dem Weg, wer aber auf der Suche nach etwas Besonderem ist, der ist hier richtig und sollte spätestens 2015 zu den Gästen oder Teilnehmern gehören.

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Aktueller Blick auf die Schneelage in den Skigebieten

Pünktlich mit dem Ende der Weihnachtsferien setzt der Schneefall ein. Wer Zeit hat, der sollte den Dreikönigstag noch für eine Skitour oder einen Skitag nützen. Schönes Wetter und Neuschnee garantieren einen tollen Tag. Leider kann ich davon nur träumen …

Hier ein Blick auf einige Skigebiete:

Insgesamt also endlich wieder bessere Verhältnisse … ab auf die Skier. Vor allem die höher gelegenen Skigebiete haben jetzt endlich mehr vom schönen „Weiß“ und zur Not helfen hier die zahlreichen Schneekanonen nach. Ich muss leider Morgen auf den Schnee verzichten baue aber auf das bald schon nahende Wochenende …

Weitere Livecams findet ihr hier und weitere Skigebiete im Test hier.

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Auenfeldjet – die Verbindung der Skigebiete Lech/Zürs und Warth/Schröcken

Daten und Fakten

Länge: 2.071,66 Meter
Seehöhe Talstation: 1.719 Meter ü. M.
Seehöhe Bergstation: 1.786 Meter ü. M.
Seilbahntyp: 10er-Gondel-Einseil-Umlaufbahn, Fa. Doppelmayr
Beförderungskapazität: 1.490 Personen in der Stunde
Investitionsvolumen: 12 Mio. Euro inkl. Lawinensicherung
Eigentümer: Auenfeldjet GmbH & Co KG

Auenfeldjet in der Praxis

Der Auenfeldjet seit Eröffnung der Skisaison 2013/2014 in Betrieb. Das Investitionsvolumen von 12 Millionen ist beachtlich, hat sich aber für die Skigebiete Lech/Zürs und Warth/Schröcken bereits rentiert, denn auch dank dieser Verbindung wurden sie zum weltbesten Skigebiet gekürt. Nicht ohne Grund, denn das Freeride Eldorado Warth/Schröcken ist jetzt verbunden mit dem Pistenwunder Lech/Zürs. Die Möglichkeiten für die Skifahrer sind dadurch erheblich gestiegen und eröffnen je nach Witterungs- und Schneelage ein ideales Skivergnügen.

Der Aufpreis dafür hält sich mit € 4,50/Erwachsenen-Tageskarte in einem überschaubaren Rahmen. Kein Wunder also, dass viele diese Gelegenheit auch nützen.

Wir, mein Sohn, meine Nichte und ich haben den Auenfeldjet in dieser Saison getestet. Die Fahrt von Lech über den landschaftlich schönen Auenfeldsattel war wunderschön. Allerdings hätten wir uns an diesem Tag die Überfahrt sparen können, denn aufgrund der Schneelage waren die Pistenverhältnisse in Warth/Schröcken nicht optimal. Kein Wunder also, dass bei der Rückfahrt von Warth/Schröcken die Warteschlange vor der Liftanlage sehr lang war. Insgesamt haben wir zwanzig Minuten mit Warten verbracht. Etwas, das man vom Skigebiet Lech/Zürs in dieser Form nicht kennt.

Fazit

Der Auenfeldjet wertet vor allem das Skigebiet Warth/Schröcken auf und ermöglicht insbesondere an Tagen an denen die Schneeverhältnisse nicht optimal sind, den Einstieg in den Arlberg. Umgekehrt sorgt der Auenfeldjet für Lech/Zürs an Tagen, an denen frischer Powder für Freeridespaß sorgt für eine tolle Ergänzung des Angebotes. Wir werden es aber künftig wie bisher halten und je nach Wetter- und Schneelage die Tageskarten und die Skiregion auswählen. Für alle, die hier einen längeren Skiurlaub machen, lohnt sich aber das Kombiticket.

Der ausführliche Bericht über den Skitag am Ski-Arlberg gibt es demnächst auf Schneehöhen.

Weitere Informationen zu den Skigebieten:

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