Mondspitze - Winterwanderung

Was alles in die Wanderapotheke gehört…

Zugegeben in Sachen Natur und Wandern denkt man nur ungerne an unangenehme Zwischenfälle und Erkrankungen, aber neben kleinen Blessuren kann es bei jeder Tour zu unerwarteten Zwischenfällen kommen. Damit das wunderbare Naturerlebnis auch das ist, was es sein soll, sollte man auf ein paar wichtige Dinge in der Wanderapotheke nicht verzichten.

Die Wanderapotheke – erste Hilfe in den Bergen …

Gerade bei Touren in die Bergwelt ist es wichtig, dass man eine Wanderapotheke für die Erste Hilfe mit sich führt. Nicht nur für die eigene Versorgung im Fall der Fälle, sondern um auch anderen helfen zu können, wenn Not am Mann ist. Neben der richtigen Ausrüstung ist die Wanderapotheke fixer Bestandteil eines jeden Rucksacks.

Leicht kann es beim Wandern oder Skitourengehen zu Stürzen kommen, die Schürfwunden nach sich ziehen. Oder zu Blasenbildungen kommen, weil man neues oder falsches Schuhwerk trägt. Desinfektion und Erstversorgung sind hier besonders wichtig.

Was gehört in die Wanderapotheke?

  • Verbandmaterial: Pflaster, elastische Binde, Wundauflage
  • Desinfektionsmittel
  • Blasenpflaster (zB.: dieses hier)
  • Taschenmesser (zB.: LeatherMan), kleine Schere
  • Zeckenzange
  • Insektenmittel (Gel, Lotion, etc.)
  • Schmerztabletten
  • Wundsalbe, Sonnenschutz
  • Pinzette
  • Mittel gegen Bauchkrämpfe (z.B Buscopan)

Wenn man mehrere Tage unterwegs ist, dann sollte man auch an ein Mittel gegen Durchfall beziehungsweise Magen-/Darmerkrankungen denken. Zu wenig abgekochtes Wasser und andere Keime können hier mitunter für Probleme sorgen.

Mein persönlicher Tipp: ich habe immer MediHoney im Rucksack – das ist ein antibakterieller medizinischer Honig, der auf Wunden wahre Wunder wirkt. Er ist nicht billig, aber ein echtes Wundermittel.

Vermeidung von Blasen …

Hier sind die Schuhe von besonderer Bedeutung. Die perfekte Passform muss hier gefunden werden! Daher gilt bei der Schuhauswahl: Probieren, probieren, probieren …

Wer hier Zeit investiert, der wird es nicht bereuen, denn eine gute Passform gibt Sicherheit im steilen Gelände und beugt der Blasenbildung vor.

Blasen entstehen durch Reibung der oberen Hautschichten. Sie entstehen vor allem bei Wärme, Feuchtigkeit oder eben schlecht sitzenden Schuhen oder Socken. Viele sind der Meinung, dass man Blasen aufstechen sollten, mach das aber nicht, denn die Heilung wird dadurch gestört.

Wie kann man entgegen wirken?

  • Füße mit Hirschtalg einschmieren (= Pflege & Schutz)
  • Blasen mit Blasenpflaster bekleben
  • Blasenstick verwenden

Selbstgemachte Wunderheiler …

Neben einer kleinen Wanderapotheke kann man sich aber auch selber einige kleine Helferlein aus der besten Apotheke der Welt, der Natur, zu Nutze machen. Ein Beispiel dafür ist die Ringelblumen-Tinktur. Bei unseren Vorfahren noch mehr als nur beliebt!

Die Ringelblume ist bekannt für ihre entzündungshemmende, heilende Wirkung. Ein rascher Wundverschluss wird durch die Ringelblume gefördert. Die Tinktur kann wie folgt selbst angesetzt werden:

  • Eine Handvoll Ringelblumenblütten (am besten frisch)
  • 200ml 40%iger Alkohol
  • Größeres, helles Glas mit Verschluss

Das Gemisch wird dann an einen Fensterplatz gestellt und am besten täglich einmal leicht geschüttelt. So werden die ätherischen Öle der Ringelblume im ganzen Glas verteilt. Rund drei Wochen lang wird dieses Prozedere wiederholt. Danach wird alles durch ein Sieb gefiltert.

Für den Rucksack ist in der Regel das hier verwendete Glas zu groß, das macht aber nichts, denn die Flüssigkeit kann jetzt in z. B. kleine Fläschchen (z. B. von ätherischen Ölen) umgefüllt werden.

Und nicht vergessen …

eine längere Tour im Gebirge unter freiem Himmel muss geplant werden! Und mal ganz ehrlich, was gibt es Schöneres, als sich im Vorfeld intensiv mit diesem Naturerlebnis auseinanderzusetzen?

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4 Kommentare zu “Was alles in die Wanderapotheke gehört…”

  1. Glaub ich muss aufrüsten. Sehr interessanter Artikel. Hab bisher immer nur ein FirstAid-Kit dabei mit Pflastern (Wunde oder Blasen), Binden und einer Wund- bzw. Jodsalbe. Taschenmesser ist Brotzeitbedingt immer im Rucksack 😉

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