5 schöne Schneeschuhtouren auf und um den Pfänder

Pfänder im Winter

Es müssen nicht immer Touren im Hochgebirge sein, die bezaubern! Wenn es frisch angezuckert hat, dann ist eine schöne Schneeschuhwanderung auch in den Niederungen oder Mittelgebirge schön. Mein Hausberg, der Pfänder bietet einige schöne Möglichkeiten dem Schneeschuhwandern zu frönen. Ich möchte Euch heute fünf wunderschöne, leichte Touren vorstellen!

Tatzen, Trögerhöhe und St. Ulrich

Diese schöne Schneeschuhtour beginnt in Möggers Dorf. Also am nördlichsten Teil des Pfänderrückens. Parken kann man hier direkt bei der Kirche beziehungsweise knapp darunter (gebührenpflichtig!). Von Möggers Dorf aus geht es sanft ansteigend hoch in Richtung Wald. Unterhalb des Tatzen (1.024m) geht es durch wunderschönen Wald in Richtung Trögerhöhe (1.039m). Frisch verschneit ist die Landschaft hier am Schönsten. Ein wahres Bilderbuch erwartet Dich dann hier! Kurz vor der Trögerhöhe zweigt ein Weg ab in Richtung Bromatsreute. Ab hier geht es nun leicht abfallend zum schön gelegenen Bromatsreute. Nur kurz lichtet sich hier der Wald, ehe man wieder durch den verschneiten Wald wandert. Sobald man den kleinen Fahrweg erreicht, wandert man am besten quer Feld ein in Richtung Scheidegg. Bald erreicht man den Kapellenweg, der zur schönen St. Ulrichs Kapelle führt. Ein Platz, der immer zum Verweilen und Innehalten einlädt. Ab hier geht es leicht ansteigend wieder retour nach Möggers.

Eine wunderschöne, leichte Tour, die sich ideal für den Einstieg ins Schneeschuhen eignet oder einfach eine Tour für richtige Genießer!

 Wegstrecke 6,4km
Gehzeit 2-2 ½ Stunden
Höhenmeter 276m
Höchster Punkt 1.063m
Einkehrmöglichkeiten
Parkmöglichkeiten Parkplatz in Möggers (Dorf)

Pfänder im Winter

Durch Wald und über Wiesen

Diese Tour beginnt in Lutzenreute. Bevor es in Richtung Gasthaus Paradies geht, gibt es hier in der Regel am Rande des Fahrwegs einige wenige Parkmöglichkeiten. Achtung: bitte nicht entlang dem Fahrweg wandern, sondern in Richtung Gasthaus Paradies aufsteigen und links am Gasthaus vorbei durch lichten Wald. Nach wenigen Schritten im Schnee wandert man hier entlang dem herrlichen Bergrücken. Dies ist weitaus schöner, als die Route entlang dem Fahrweg. Über die verschneiten Felder erreicht man hier die Parzelle Geigers. Ab Geigers läuft man ein kleines Stück neben der Fahrstraße entlang, bis das Hinweisschild den Weg in Richtung Riedstüble weist. Ab hier steigt man nun durch den Wald ab zum idyllisch gelegenen Riedstüble. Das übrigens jederzeit für eine Einkehr zu empfehlen ist. Durch die schöne Wiesen geht es nun hier hoch in Richtung Möggers Dorf. Ab hier wandert man (wie bei der ersten Tour beschrieben) durch schönen Wald in Richtung Trögerhöhe. Wer möchte, der kann hier zum Trögerstüble absteigen und dort den Einkehrschwung machen. Alle anderen wandern nördlich am Hochberg (1.069m) vorbei und wandern vorbei am schönen Fesslerhof zurück nach Lutzenreute.

Eine wunderschöne Route, die vor allem mit einigen Einkehrmöglichkeiten aufwarten kann! Einkehrmöglichkeiten, die in der Regel auch im Winter geöffnet haben. Vielleicht auch so etwas wie eine Genuss-Tour 😉

 Wegstrecke 8,5km
Gehzeit 2 ½ -3 Stunden
Höhenmeter 317m
Höchster Punkt 1.064m
Einkehrmöglichkeiten Ried Stüble, Ghf. Paradies
Parkmöglichkeiten Lutzenreute

Pfänder im Winter

Vom Bodensee hoch zur Ruggburg und Lutzenreute

Ausgangspunkt für diese Wanderung ist die Parzelle Backenreute in Hörbranz. Achtung: hier gibt es nur wenig Parkmöglichkeiten, dafür ist der Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel hier sehr gut. Durch schönes Waldgebiet geht es hier sofort bergauf. Keine Sorge, diese Route schreckt vielleicht am Anfang die weniger Geübten etwas mit ihrer Steigung ab, lässt aber hernach immer wieder Ruhephase mit moderater Steigung zu. Richtig idyllisch und schön wird diese Wanderung ab dem Weingärtle, das man nach einigen Serpentinen durch den Wald erreicht. Ab hier geht es beinahe hoch oberhalb vom Bodensee in Richtung Ruggburg. Kurz bevor es über die Brücke zur verfallenen Ruine Ruggburg geht, zweigt man links ab in Richtung Lutzenreute. Erneut geht es hier wieder steil zur Sache und hier gilt es aufpassen, denn bei guter Schneelage ist das hier eine beliebte und genauso berüchtigte Rodelstrecke! Also lieber am Rand entlang wandern. Kurz bevor man Lutzenreute erreicht zweigt unterhalb der kleinen Parzelle ein Weg rechter Hand in den Wald ab. Über eine Brücke geht es hier nun leicht abfallend in Richtung Eichenberg. Kaum zu glauben, in früheren Jahren war das hier die Gemeindestraße. Erneut wollen wir das Dorf Eichenberg nicht sehen und zweigen noch im Wald in Richtung Ruggburg und Hörbranz talwärts ab. Steil geht es nun bergab in Richtung Ruggburg. Diese kann – auf Voranmeldung – auch besichtigt werden. Über einen wunderschönen Weg geht es hier erneut steil bergab nach Hörbranz. Auch hier gilt es wieder achtsam sein, denn erneut wandern wir auf der rassigen Rodelstrecke. Bald ist die Parzelle Backenreute erreicht. Ab hier ist man nur noch einen Steinwurf vom Ausgangspunkt entfernt.

Eine schöne Tour, die immer wieder schöne Blicke auf den Bodensee erlaubt. Allerdings auch jene Route, die im Jahr – aufgrund von Schneemangel – am seltensten in Angriff genommen werden kann.

 Wegstrecke 8,1km
Gehzeit 2 ½ – 3 ½ Stunden
Höhenmeter 397m
Höchster Punkt 841m
Einkehrmöglichkeiten Ghf. Paradies
Parkmöglichkeiten Hörbranz (Backenreute)

Vollmondwanderung im Winter

Der Klassiker …

Nicht ohne Grund ist diese Wanderung der viel begangene Klassiker unter den Routen am Pfänder. Er führt zum einen durch eine wunderschöne Landschaft und zum anderen bietet diese Wanderung die schönsten Blicke auf den wunderschönen Bodensee! Ein Traum! Auch bei Vollmond sehr empfehlenswert. Parken kann man hier direkt auf der Fluh. Unmittelbar bei den ersten Häusern ist in der Regel ein Parkplatz frei geräumt. Über einen Teil des Jakobsweg (Einsiedeln-Bregenz-Möggers) geht es hoch in Richtung Pfänder. Immer wieder lichtet sich der Wald und man wird mit wunderschönen Blicken auf den Bodensee belohnt. Hier kann es dann und wann sehr eisig sein und in guten Wintermonaten herrscht hier auch Rodelbetrieb. Also entweder immer wieder über die Felder im tiefen Schnee hochsteigen oder am Rande des Weges wandern. Die Pfänderdohle – ein beliebtes, uriges Gasthaus – ist bald erreicht. Entlang dem Fahrweg wandert man unterhalb der Bergstation der Pfänderbahn in Richtung Eichenberg/Möggers. Direkt beim Wanderparkplatz, dort wo auch die Straße in Richtung Eichenberg/Möggers führt, wandert man rechter Hand talwärts in Richtung Langen/Wirthatobel. Nach einigen Serpentinen gabelt sich hier der Weg. Hier hält man sicher rechts und wandert oberhalb von Grasreute zurück nach Fluh.

Der Klassiker am Pfänder, vielleicht auch die schönste der Touren, dafür aber nicht selten überlaufen. Wer es also lieber etwas ruhiger mag, der wählt eine der anderen Alternativen.

 Wegstrecke 9,1km
Gehzeit 3- 3 ½ Stunden
Höhenmeter 412m
Höchster Punkt 1.052m
Einkehrmöglichkeiten
Parkmöglichkeiten Fluh

Pfänder im Winter

Wanderung zum Nachbarn des Pfänders – Hirschberg

Für diese Variante startet man am besten vom Gasthof Stollen (Traube) in Langen aus. Direkt bei der Kapelle Stollen beziehungsweise beim Gasthof gibt es einige, wenige Parkmöglichkeiten. Über den Fahrweg geht es hier anfänglich hoch in Richtung Geserberg (939m). Ab hier geht es beinahe eben weiter nach Ahornbach. Ab hier wird es nun endlich wieder etwas ernster, aber vor allem auch schöner und eindrucksvoller. Unterhalb des Hirschberg wandert man durch den schönen Wald in Richtung Hinteregg. Beim alten Sägewerk hält man sich wieder rechts und wandert durch den Wald hoch zum Hirschberg und dessen schön gelegenen Alpe. Vorbei an der schönen Kapelle geht es hier über die Wiese hoch zum Gipfel. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf den Vorderen Bregenzerwald und das Allgäu. Von hier steigt man direkt (südlich) ab in Richtung Ausgangspunkt.

Eine schöne Tour, die vor allem durch ein schönes Panorama beeindrucken kann. Ein Tour, die sich ideal auch für Sonnenaufgangs-Jäger eignet, denn die Sonne geht hier traumhaft schön auf.

 Wegstrecke 9,3km
Gehzeit 3 – 3 ½ Stunden
Höhenmeter 380m
Höchster Punkt 1.092m  Hirschberg
Einkehrmöglichkeiten Ghf. Stollen
Parkmöglichkeiten Langen (Stollen)

 

Weitere Tipps und Empfehlungen für die Region

 

Stimme und gewinne …

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Frisches Pulver in den Bergen – Hochhäderich

Lecknertal im Winter

Der Winter hat endlich wieder zugeschlagen und in den letzten Tagen – so hoffe ich – die schönen Gipfel mit herrlichem Pulver bedeckt. Das Wetter heute ist zwar nicht optimal, denn es windet stark und immer wieder herrscht starkes Schneetreiben, aber wer weiß, wie lange uns der Schnee erhalten bleibt und so gibt es heute natürlich nichts anderes, als raus aus der guten Stube und ab in den Schnee.

Schneesituation

Im Lecknertal liegt etwa ein halber Meter Neuschnee. Wunderschönes Pulver und die Landschaft ist herrlich verschneit. Nichts desto trotz herrscht Lawinenwarnstufe 3 – auch ein Grund, warum ich mich heute für das Lecknertal entschieden habe. Gerade die letzten Tage haben gezeigt, dass die Situation nicht unterschätzt werden darf, denn in Vorarlberg sind innert drei Tagen drei Lawinen abgegangen. Also bitte, Schnee und Natur genießen ja, aber keine Risiken eingehen und im Zweifelsfall erfahrende Bergführer vor Ort fragen!

Lecknertal im Winter

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese schöne Tour ist das Lecknertal. Bei Hittisau fährt man Richtung Riefensberg und zweigt nach der Brücke über die Bolgenach nach rechts ab. Im Winter ist der Fahrweg bis kurz vor das Mauthäuschen geräumt. Je nach Schneelage sind hier in der Regel auch einige, wenige Parkplätze frei geräumt.

Lecknertal im Winter

Die Tour und …

Herrlich verschneite Bäume, in weiß gehüllte, alte Bauernhöfe, stürmischer Wind und Schneetreiben wecken Vorfreude! Unendliche Vorfreude. Vorfreude, die aber auch verfliegen kann, wenn man den Kofferraum öffnet und feststellen muss, dass einige wesentliche Dinge fehlen. Stöcke und Feller liegen zu Hause in der warmen Stube. Ein kurzer Anflug von Wut auf mich selbst macht sich breit. Aber es hilft nichts, also werden die Schneeschuhe ausgepackt …

Lecknertal im Winter

Entlang dem kleinen Bächlein geht es durch den tief verschneiten Wald leicht ansteigend hoch zum Mauthäuschen. Hier muss ich mich entscheiden … hoch auf den Koppachstein oder doch lieber in Richtung Häderich. Mich zieht es auf den Hohen Häderich. Durch tiefen Schnee stapfe ich langsam hoch. Durch wildes Schneetreiben kämpfe ich mich einsam hoch in Richtung Ohligschwendalpe. Der Schnee, schönes Pulver, wird vom Wind durch die Luft gewirbelt. Ein herrliches Schauspiel.

Lecknertal im Winter

Zugegeben, der Aufstieg ist heute etwas mühsam, denn der Schnee ist tief. Aber es macht Spaß. Richtig Spaß. Der Aufstieg wird immer steiler und ja, langsam aber sicher auch deutlich mühsamer. Tempo drosseln heißt es jetzt. Die tief verschneiten Bäume, die dunklen Wolken am Himmel, die weißen Flocken, die mir ins Gesicht wehen, lassen für das Wochenende gutes erhoffen. Die Wetterprognose ist ein Traum!

Lecknertal im Winter

Da das Schneetreiben immer heftiger wird, packe ich nicht nur meine Kamera in den Rucksack, sondern auch mich zusehends immer mehr ein. Das heutige Wetter hat etwas von Sibirien denke ich. Gut, die bissige Kälte fehlt, aber alles andere ist nicht weit entfernt.

Den Gipfel des Hohen Häderich erspare ich mir, immerhin ist mir doch etwas kalt und so gehe ich unterhalb des Gipfels linker Hand Richtung Westen, um über die Lochalpe absteigen zu können.

Der heutige Wind und das Schneetreiben erinnern mich stark an die Zeit, als ich am Hohen Häderich meine Skiwoche verbracht habe. Nein, Skifahren möchte ich heute definitiv nicht und insgeheim bin ich froh über die Dinger an meinen Füßen, die Schneeschuhe.

Lecknertal im Winter

Durch tiefen Schnee steige ich über die Lochalpe zurück in Richtung Lecknertal ab. Und das macht jetzt nun wirklich richtig Spaß, denn der Schnee ist leicht, zwar tief, aber wunderschön, um abwärts mit den Schneeschuhen an den Beinen in das Tal zu steigen.

Eine wunderschöne Tour in herrlicher Winterlandschaft. Die Fotos heute sind aufgrund des Wetters zwar kein Traum und auch Mangelware, aber es hat sich gelohnt, heute die gute Stube zu verlassen.

Lecknertal im Winter

Empfehlung für das Wochenende: hinaus in die Berge! Schöner wird es nicht mehr…

Details:

 

 Wegstrecke 7,8km
Gehzeit 3-4 Stunden
Höhenmeter 662m
Höchster Punkt 1.566m (Hoher Häderich)
Einkehrmöglichkeiten Berggasthaus Hochhäderich
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Lecknertal

Eindrücke in Ton und Bild von der Region:

 

Hittisau und der Hoch Häderich

Karte/Höhenprofil:

Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com
Quelle: outdooractive.com

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Wandern kann man auch im Winter

Viele verbinden Wandern mit Frühling, Sommer und Herbst. Aber Wandern ist auch in der kalten Jahreszeit mehr als nur schön und erholsam. Die schönen, weißen Schneekristalle verzaubern die Seele und die Ruhe der verschneiten Landschaft hüllt die oftmals von Stress geplagte Seele in einen warmen, behaglichen Schleier, der wahre Wunder wirkt. 

Auf in das Wintermärchen Österreichs

Funkelnde Eiskristalle, blitzblauer Himmel und die strahlende Wintersonne, so empfangen die Wanderdörfer in Österreich ihre Besucher. In beinahe allen Wintersportregionen treffen dabei die Wanderbegeisterten auf gut präparierte Winterwanderwege. Viele herrliche Tipps und Routen findet ihr hier. Wer es einmal probiert hat, das wohltuende Gehen, der kann den Winter auch gut ohne Skier überstehen.

(c) Ötztal Tourismus, Ewald Schmid
(c) Ötztal Tourismus, Ewald Schmid

Der Winter, mit seinem Schnee, seiner klaren Luft und dem Eis hat für Geist und Seele eine wohltuende Wirkung. Wer einmal einen Winterurlaub genossen hat, der weiß, welchen Erholungswert diesem inne wohnt. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du Dich mit Schneeschuhen, Skiern, Langlaufskiern oder Bergschuhen durch das schöne Weiß bewegst, denn Spaß macht hier wirklich alles und wo der Spaß Einzug hält, da lacht das Herz.

Winterwandern
Bregenzerwaldgebirge

Mit Kindern macht zum Beispiel der Ausflug auf eine Rodelbahn so richtig Spaß. Die Begeisterung der Kleinen kennt dabei keine Grenzen. Nach ausgiebiger sportlicher Betätigung wärmt das romantisch knisternde, offene Feuer in der Hütte oder der Unterkunft. Die wohlige Wärme des Feuers, der dampfende Punsch oder Tee in der Hand runden einen rundum gelungenen, aber vor allem gesunden Tag an der frischen Bergluft ab.

Wandern über den Wolken…

In der Region Schladming-Dachstein geht’s rauf auf die Hochwurzen, die Planai, den Dachstein und den Galsterberg. Keine Sorge für Winterwanderer gibt es hier eine kostengünstige Alternative zu den herkömmlichen Liftkarten für Skifahrer. Und endlich oben angelangt? Wartet eine Winterlandschaft wie aus dem Bilderbuch. Nicht weit von hier entfernt, in der Ramsau, wird ebenfalls dem Winterwandern gefrönt. Hoch oben auf dem Sonnenplateau warten hier 70 Kilometer markierte und bestens präparierte Winterwanderwege auf Sportbegeisterte.

(c) Ötztal Tourismus, Ewald Schmid
(c) Ötztal Tourismus, Ewald Schmid

Von den Bärentatzen zur Winterauszeit…

„Auf die Bärentatzen, fertig, los!“, heißt es im Montafon. Die atemberaubenden Gipfel des Rätikon, der Silvretta und des Verwall begeistern wirklich jeden. Schneeschuhwanderer freuen sich hier auf 150 Kilometer an Routen. Winterwanderer dürfen sich über 290 Kilometer präparierte Winterwanderwege freuen. Für all jene, die es besonders romantisch mögen, gibt es sogar geführte Wanderungen bei Nacht. Eine Abenteuernacht auf dem Golm mit Lagerfeuer und einer rasanten Abfahrt mit dem Flying Fox haben es in sich.

Montafoner Winterbergwelt
Montafoner Winterbergwelt

Wintermärchen im Großarltal

Nicht weniger verzaubert das Großarltal am Eingang zum Nationalpark Hohe Tauern. Auch hier kann man den Winter abseits der Skipisten in voller Pracht genießen. Egal, ob Du eine geführte Schneeschuhwanderung machen möchtest oder ob Du auf einsamen Pfaden mit Deinen Liebsten wandern möchtest, hier bist Du richtig. Glitzernde, tief verschneite Gipfel sorgen für das richtige Ambiente. Wer etwas Besonderes erleben möchte, der geht mit Guides zum Eisklettern und durchsteigt gefrorene Wasserfälle. Der Verein „Berg-Gesund“ bietet ein tolles Programm für all jene, die sanft in den Wintertraum einsteigen möchten.

Wandern für die Gesundheit

Viele von uns können mit dem Wort „Seele“ nicht mehr wirklich etwas anfangen. Für all jene, kann und soll aber die Gesundheit (sorry: hängt auch mit dem Wohlbefinden der Seele zusammen) im Vordergrund stehen. Das schöne am Winterwandern ist, dass jeder die für sich richtige Dosis wählen kann. Jeder kann hier für sich die optimale Dosis bestimmen und das soll man auch. Denn schlussendlich hängt der gesundheitliche Effekt stark davon ab, dass man sich auch nicht überfordert. Durch das Wandern wird der Bewegungsapparat gestärkt und gleichzeitig Kondition aufgebaut. Das Bergwandern fördert zudem die Trittsicherheit, also den Gleichgewichtssinn.

Bregenzerwaldgebirge
Bregenzerwaldgebirge

Entscheidend für den Erfolg, aber auch die Freude am Wandern ist, dass man die Tour gut vorbereitet und plant und vor allem gut auf sich abstimmt. Wanderst Du mit Freunden, dann stimme die Tour auf den am wenigsten trainierten ab!

Plane Pausen, ausreichend davon, ein, um Dein Herz-Kreislaufsystem nicht zu überfordern. Viele Unfälle in den Bergen passieren, weil man eben dieses überfordert.

Montafoner Winterbergwelt
Montafoner Winterbergwelt

Wenn Du Deine erste Bergwanderung planst und Du nicht ganz so viel in Deinen Rucksack packen möchtest, dann mache eine Hüttenwanderung („Von Hütte zu Hütte“). Dein Gepäck wird dadurch leichter und Du kannst zudem die Gastfreundschaft und gute Küche in den Bergen genießen!

Stimme und gewinne …

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Outdoorblog-Award 2015 – erste Verlosung und aktueller Zwischenstand

Der Outdoorblog-Award feiert heuer sein drei jähriges Jubiläum. Grund genug, daraus etwas Besonderes zu machen! Viele Sponsoren haben sich bereit erklärt, den Award mit tollen Preisen zu unterstützen. Jeder Leser, der in diesem Jahr seine Stimme für seinen Lieblingsblog abgibt, nimmt automatisch auch an allen Verlosungen teil.

 

Aktueller Zwischenstand

In nur wenigen Tagen haben 170 Leser bereits Ihre Stimme Ihrem persönlichen Favoriten gegeben. Aus aktuell 159 ausgezeichneten Outdoorblogs kannst Du dabei wählen. Was aber am erfreulichsten ist, der Award zieht immer wieder neue, tolle Blogger aus dem Bereich Outdoor an! Die Auswahl an tollen Blogs wächst und wächst!

Die aktuellen Top 3 sind:

ulligunde

 

wildurb

wusa

 

Wer auf dem Laufenden bleiben möchte bezüglich dem aktuellen Zwischenstand, der findet hier laufende Informationen zum Outdoorblog-Award 2015.

Die aktuelle Verlosung

Die Preise der aktuellen Ziehung wurden von Bergans of Norway gesponsort. Folgende Warenpreise wurden in dieser Runde verlost:

Bergans Istinden, 26l, schwarz

istinden

 

Istinden 26 L ist ein innovativer, stilechter Skitourenrucksack mit minimalistischem Design. Beim Aufstieg werden die Skier diagonal am Packsack befestigt, der schnelle, einfache Zugriff auf die Lawinenausrüstung erhöht die Sicherheit . Das körpernahe Design gewährleistet auch beim Abfahren perfekten Sitz. Tragesystem Leichter, weich gepolsterter Rücken. Hauptfach RV-Öffnung oben und am Rücken Taschen/Fächer Lawinenschaufeltasche. Separate Tasche für die Lawinenausrüstung. Skibrillentasche. RV-Fronttasche. Feste Tasche mit Reißverschluss am Hüftgurt. Innenseitiges RV-Fach in der Fronttasche für Wertsachen und Utensilien. Weitere Funktionen: Ski-Befestigung an der Front. Zahlreiche Befestigungspunkte für u.a. Pickel und Skistöcke. Abnehmbares, elastisches Helmnetz. Trinksystemvorbereitet. Tragegriff am Rücken. Schlüsselbefestigung. Verstellbarer Brustgurt. YKK-Reißverschlüsse Einsatzbereich: Eigens für Skitourengeher entwickelt. Volumen: 26 L Gewicht: 1,15 kg Körpergröße: 170–195 cm Material: Nylon 420 D Velocity/Nylon 840 D Ballistic

Bergans Glittertind Lady, Größe S

glittertind lady

 

Bergans Glittertind schwarz, Größe L

glittertind

 

Sie lieben Touren im Gebirge, stehen gern auf Gletschern und Gipfeln? Dann ist die Bergans Glittertind Jacket die ideale Jacke für Sie! Sie ist ein treuer Begleiter, auf den Sie sich voll und ganz verlassen können. Das Modell aus 3-lagigem Dermizax™ NX Stretchmaterial schützt optimal vor Wind und Wetter und weist eine hervorragende Atmungsaktivität auf. Da die Jacke zudem durch ihr geringes Gewicht und Packvolumen überzeugt, ist sie bestens für bewegungsintensive Aktivitäten geeignet.

 

bergans-logo

 

Bergans of Norway ist ein führender Anbieter von Outdoor-Ausrüstung und technischer Kleidung. Schon seit der Firmengründung von Bergans of Norway ist der Ausrüster beliebter Begleiter von vielen Outdoorfans auf Touren, Expeditionen und anderen Freizeitvergnügen in der freien Natur.

Bergans of Norway hat Tradition und gehört zu jenen Unternehmen im Bereich Outdoor, die auf einen großen Erfahrungsschatz verweisen können. Das Unternehmen wurde 1908 vom begeisterten Fahrradfabrikant, Ole F. Bergan, durch ein bahnbrechendes Tragegestell für Rucksäcke aus der Taufe gehoben! Damit kann Bergans of Norway im Bereich von Rucksäcken auf einen Erfahrungsschatz von über 100 Jahren verweisen!

Heute ist Bergans vor allem für Qualität und Zuverlässigkeit bei anspruchsvollen Aufgaben in der freien Natur bekannt. Seine Produkte bestechen durch hohe Qualität, Komfort und durchdachte Systeme.

Bergans ist aber auch ein Unternehmen das sich seiner sozialen Verpflichtungen bewusst ist und mit dem Projekt „Mountain People“ unterstützt Bergans Kinder in Nepal mit dem Bau von Kindergärten und Schulen.

Wer möchte, der kann mit Bergans aber auch auf den Spuren des Bergpioniers William Cecil Slingsby wandeln. Vom 16.-19. April 2015 kann man, wenn man die Zusage erhält, durch die Bergwelt Norwegens touren. Ein wunderschöner Urlaub, ein geniales Erlebnis und viele tolle Eindrücke sind gesichert. Bewerben kann man sich hier.

And the winner is …

Die Gewinner der aktuellen Verlosung sind:

Gewinner Preis Lieblings-Blog Kommentar
Gregor B. Bergans Glittertind, schwarz, L Ulligunde.com Sehr schöne Idee die ihr hier ja jetzt schon zum dritten mal umsetzt. Vielleicht schaffe ich es in den nächsten Wochen meine Seite auch fertigzustellen um dann spätestens bei der Auflage 2016 ebenfalls teilnehmen zu können.
Ullrich K. Bergans Glittertind, Lady, S Outdoorseite
Leonie C. Bergans Istinden 26l, schwarz Ein Blog namens Wander Einblognamenswander 😉

Die Ziehung ist HEUTE (18.1.2015) um 18 Uhr erfolgt. Die gesamten Teilnehmer wurden bei Random.org eingepflegt und per Zufall sortiert. Jeder Preis dieser Verlosung wurde EINZELN verlost. Jeweils der, der nach Sortierung auf Platz 1. war, erhielt den Zuschlag für den Preis.

An ALLE, die dieses MAL kein Glück hatten: keine Sorge, es folgen noch viele Verlosungen mit wirklich tollen Preisen! 

Details zum Gewinnspiel und zum Award

Eure Stimme könnt Ihr bis zum 30. Juni für Euren Lieblingsblog abgeben. Bis dahin gibt es für jeden Teilnehmer auch zahlreiche Chancen um schöne Preise zu gewinnen.

Details zum Award und zum Gewinnspiel findet Ihr hier.

Die Berge laden zum Träumen ein – Bilder bringen strahlende Erinnerungen

Die Schönheit des Augenblicks, das ist es, was die Faszination der Berge ausmacht. Wenn die Sonne die Täler beleuchtet oder die Berggipfel durch die Wolken dringen, sollte die Kamera am Besten nicht fehlen. Hier ein paar Tipps, wie man die Berge und Touren noch schöner in Erinnerung behält.

Das passende Motiv

Die gute Nachricht; alles kann das passende Motiv sein, die schlechte – jedes Motiv kann schlecht fotografiert werden. Zum passenden Motiv gehört nämlich vor allem auch der richtige Standpunkt. Der entscheidet, ob das Foto einfach nur geknipst oder perfekt wird. Wer mag, kann sich auch gerne mal durch meine Bilder klicken.

Es gibt einen einfachen Trick, um Motiv und Standpunkt zu finden. Formen Sie mit den Fingern ein Viereck und schauen sie sich die Landschaft, die Sie gerne fotografieren wollen, durch dieses Viereck an. Manchmal hilft es, einen intensiven Vordergrund zu haben, wie beispielsweise ein Ast mit den letzten Hagebutten, vor einer Schneelandschaft. Es kann aber auch sein, dass ein Objekt im Hintergrund, ein grünlich schimmernder See zwischen den Gipfeln der Berge, dem Foto den letzten Schliff gibt.

Sonnenaufgang in den Bergen

Das Licht macht den Augenblick

Wenn das Motiv stimmt, ist Geduld gefragt. Geduld ist nicht jedermanns Sache, meine leider auch nicht immer. Wann ist das richtige Licht, um genau diesen Augenblick festzuhalten. In der Regel ist das in den frühen Morgenstunden oder während der Abenddämmerung. Dann sind die Schatten lang und die Kontraste entsprechend intensiv. Doch manche Fotos leben vom gnadenlosen Licht der Mittagssonne. Dies gilt beispielsweise für Winterlandschaften unter strahlender Sonne. Wer sein Lieblingsmotiv in der Nähe seiner Wohnung, oder Ferienwohnung gefunden hat, der sollte sich die Freude erlauben es zu verschiedenen Jahres- und Tageszeiten abzulichten. Manchmal kommen hierbei erstaunliche Ergebnisse heraus.

Die Könige des Lechquellengebirges
Die Könige des Lechquellengebirges

Über allen Gipfeln ist …

… nicht immer nur Ruh‘. Wer fotografiert, lichtet immer auch den Himmel mit ab. Ein perfektes Foto bringt eine Verbindung zu dem, was die Landschaft aussagt und der Himmel zu bieten hat. Gerade wer Gebirgslandschaften fotografiert, kennt das Phänomen. Die gleiche Bergwiese sieht unter blauem Himmel lieblich und unter grauen Wolken furchterregend aus. Ist gar die Wolkenformation von einem grünlichen Gelb durchzogen, eine Farbe die immer auf Unwetter und Hagel hinweist, kann so eine Gebirgslandschaft rasch einen beinahe apokalyptischen Eindruck erwecken.

Drei Schwestern (2.052m) - Halbtagstour auf den Hausberg von Feldkirch

Es ist also der Himmel, der die Stimmung eines Bildes macht. Diese kann durch eine gute Bildbearbeitungssoftware noch unterstrichen werden. Die Grundlagen jedoch muss noch immer der Fotograf selbst schaffen.

Der letzte Schliff mit Bildbearbeitung

Es ist durchaus erlaubt, seine Bilder mit der passenden Bildbearbeitungssoftware zu optimieren. Das schmälert die eigene Leistung keineswegs, im Gegenteil. Je nach Bedarf und Anspruch gibt es eine Fülle von Softwareprogrammen, die zur Bildbearbeitung herangezogen werden können. Auch preislich variieren die Programme sehr stark. Doch der Preis ist nicht unbedingt ausschlaggebend, um seine Bilder zu optimieren. Bei Netzsieger findet man z. B. eine praktische Übersicht der verschiedenen Anbieter und was die einzelnen Programme voneinander unterscheidet.

Das Riedberghorn (1.787m) - ein Traum für JEDERMANN

Für eine optimale Bearbeitung gilt es, einige wichtige Dinge zu beachten. Die erste und beinahe wichtigste Regel lautet: niemals mit der Originaldatei arbeiten. Die Originaldatei ist unantastbar. Duplizieren diese und arbeiten sie mit den Duplikaten. Dort können Sie nach Herzenslust ausprobieren. Die zweite Regel lautet: Weniger ist mehr. Die modernen Bildbearbeitungsprogramme laden zum Spielen und ausprobieren ein. Das dürfen Sie auch gerne tun, doch Sie werden sehr schnell feststellen, dass die Bilder, die am dezentesten bearbeitet wurden, letztlich am aussagekräftigsten sind.

Murmeltier beim Blumenpflücken

Bildbearbeitung am Beispiel der Farbkorrektur

Eine der wichtigsten und häufigsten Bildbearbeitungen ist die Farbkorrektur, vor allem wenn es um Fotos geht, die im Hochgebirge aufgenommen worden sind. Zunächst ist es notwendig, den sogenannten Weißabgleich vorzunehmen. Dies geht bei Fotoshop, indem die Datei mit Camera Row geöffnet wird. Andere Bildbearbeitungssysteme bieten hierbei die „Farbinformation“ an.

Grauner Berg (2.526m) und Pedrosee - hoch über dem Reschensee

Als Erstes messen Sie mit der Pipette den hellsten Punkt auf ihrem Foto. Die Farbe Weiß hat den RGB Wert von 255,255,255. Anhand der Verschiebung der einzelnen Rot, Gelb und Blau Wert erkennen Sie nun den Farbbereich, der verringert, bzw erhöht werden soll. Bei Bildern im Hochgebirge ist das der Cyan-Bereich, also der Blau Bereich. Öffnen sie nun die Farbregler und arbeiten Sie in ganz kleinen Schritten.

Gute Fotos und ergänzende Bildbearbeitung

Ein Foto ist immer so gut, wie sein Fotograf. Daran ändern auch die modernsten Bildbearbeitungsprogramme nichts. Diese jedoch können unterstützend wirken. Dabei profitieren sowohl Profis, als auch Anfänger.

Schafgafall (2.414m) - ein einsamer Gipfel hoch über dem Lünersee

 

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Schnee pfui, Tour hui – Mondspitze

Manchmal kommt es anders als man denkt. Nach meiner gestrigen Skitour im Allgäu habe ich mir heute eine Tour im Brandnertal vorgenommen. Aber ich habe die Rechnung ohne das liebe Wetter gemacht. Über Nacht ist der Frühling eingekehrt und hat den Schnee „alt“ aussehen lassen. Schade darum.

Aktuelle Schneelage

Über Nacht hat die warme Luftströmung erneut ganze Arbeit geleistet. In Bürserberg ist die Schneedecke mehr als dünn und immer wieder schaut die Wiese zwischen dem schönen Weiß hervor. Der Schnee ist – was nur schwer zu erraten ist – nur noch selten richtig weiß, sondern schaut schwer gezeichnet aus. Auf der Tschengla schaut es etwas besser aus, aber für eine schöne Skitour ist die Schneedecke einfach zu dünn. Vielleicht auch nur für meinen Geschmack.

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese Tour ist der Wanderparkplatz auf der Tschengla, der auch im Winter geräumt ist. Von hier aus kann man in der Regel herrliche Winterwanderungen (Winterwanderwege sind präpariert) oder mit den Schlittenhunden von Husky Toni schöne Touren unternehmen.

Die Tour

Die Schneedecke ist mir zu dünn, um meine Tourenskier in Betrieb zu nehmen. Und auch für die Schneeschuhe ist es mir eindeutig zu wenig Schnee. Schade darum, normalerweise ein Grund, den Kopf hängen zu lassen, aber vielleicht sind die gestrigen Shiatsu Künste von Gertrud, die ich genießen durfte, Schuld daran, dass ich Gelassen und gut gestimmt bleibe. Und so mache ich mich mit meinen Allwetter-Schuhen (Bergschuhe) auf den Weg in Richtung Mondspitze.

Anfänglich noch auf dem schönen Winterweg vorbei an der Heimat von Husky Toni schlage ich schon bald die vereisten, sehr dünnen Spuren der einstigen Tourengeher ein und steige auf in Richtung Mondspitze. Die Bäume tragen keinen Schnee mehr und immer wieder kommen apere Stellen durch. Spätestens jetzt hätte es mich gereut, wenn ich die Tourenskier angeschnallt hätte.

Dunkle Wolken hängen bereits auf den umliegenden Gebirgsketten und ja es sieht leider nach Fön aus. Die Wetterfrösche werden wohl Recht behalten und Morgen dürfte der Rest vom Schnee dem Warmwettereinbruch zum Opfer fallen.

Nichts desto trotz ist der Aufstieg zur Furklaalpe wunderschön und er hat etwas Beruhigendes. Noch ist niemand auf dem Weg und so kann ich einsam hochsteigen und den Vögeln lauschen. Spechte sind bereits aktiv.

Da der Nordhang der Mondspitze im Winter nicht unkritisch ist (Lawinen), wandere ich auf der Hochebene zur östlichen Flanke der Mondspitze und steige von hier aus zwischen Latschenkiefern auf. Hier wäre es mit Schneeschuhen etwas leichter gewesen, zugegeben, aber wer möchte schon unnötiges Gepäck dabei haben.

Von der Mondspitze aus steige ich wieder auf meinen Spuren ab und steige auf der Hochebene auf dem Schillerkopfweg ab in Richtung Tschengla.

Skitour war es keine und auch mit Schneeschuhen und vielleicht auch mit Winter hatte es nicht wirklich viel zu tun, aber es war schön und hat Spaß gemacht. Was will man mehr?

Lawinengefahr

Für Lawinen war heute eindeutig zu wenig Schnee vorhanden. Vielleicht hätte es für eine Schneeballschlacht gereicht. Kritisch war dennoch die nördliche Flanke der Mondspitze, die ich aber umgangen bin. Was man wirklich jedem nur empfehlen kann.

Tourendaten

Wegstrecke: 6,7km
Höhenmeter: 707m
Einstufung: Leicht / Einsteigertour
Zeitaufwand: 3 ½ – 4 ½
Parkmöglichkeiten: Wanderparkplatz Tschengla

mondspitze höhenprofil

mondspitze

Stimme und gewinne …

Outdoorblog Award 2015 - Stimme und gewinne...
Outdoorblog Award 2015 – Stimme und gewinne…

Der Outdoorblog-Award 2015 läuft bereits seit einigen Tagen und mittlerweile haben bereits viele Leser ihren Favoriten gewählt. Die erste Auslosung von Sachpreisen erfolgt in der kommenden Woche. Jede Stimme nimmt automatisch an der Verlosung teil. Ich danke Euch für Eure Unterstützung und Teilnahme und wünsche Euch bei der Verlosung viel Glück.

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Die erste Skitour 2015 – leichter Einstieg mit dem Riedberghorn

Endlich ist es soweit! Die Schneelage ist noch OK und die Arbeit gibt einen freien Tag her. Also nichts wie ab mit den Tourenskiern in die schöne Bergwelt. Da die Lawinenlage derzeit sehr kritisch ist, ist die Auswahl der Ziele eingeschränkt, das tut aber der Freude keinen Abbruch und für den Einstieg in den Tourenwinter ist eine leichte Tour ohnehin ideal.

Aktuelle Schneelage

Bereits bei der Anfahrt in den Vorderen Bregenzerwald wird klar, dass der Föhn sehr vieles vom schönen Weiß in den letzten Tagen wieder verschwinden lassen hat. Schade darum. Die Hänge in Alberschwende haben nur wenig Schnee und die Situation wird auch in Hittisau nicht wirklich besser. Auch Balderschwang passt zu diesem Bild. Erst auf dem Riedbergpass sieht es etwas besser aus. Hier liegen etwas 20-30cm Schnee. Allerdings kein Pulver, sondern eine „harschige“ Geschichte. Damit ist für mich klar, dass ich über die Pisten von Grasgehren zum Parkplatz zurückkehren werde, denn immerhin soll das Abfahren ja auch richtig Spaß machen.

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese Tour ist der Wanderparkplatz auf dem Riedbergpass. Unmittelbar bei der Bushaltestelle befindet sich der Parkplatz. Von hier aus steigt man auf der westlichen Seite des Riedberghorns, angenehm steigend hoch zum Gipfel.

Die Tour

Vom Riederbergpass aus geht es in Richtung Hörnle Alpe. Am Anfang auf einem schönen, gepflegten Winterwanderweg. Bei der ersten Weggabelung steigt man mit den Skiern zwischen den zwei sich gabelnden Wegen Richtung Riedberghorn hoch. Suchen muss man hier in der Regel nicht lange, denn in der Regel führt eine Tourenskispur hoch, der man gut folgen kann.

Durch lichten Wald geht es sanft ansteigend hoch in Richtung Riedberghorn. Der Schnee hier ist harschig, was aber einem angenehmen Aufstieg keinen Abbruch tut.

Bald hat man die Bergstation des Grasgehrenliftes erreicht. Linker Hand geht es hoch Richtung Riedberghorn. Dem Rücken des Riedberghorns entlang geht es hoch zum Gipfel. Die Aussicht von hier aus ist immer ein Genuss. Die Wolken am Himmel kündigen die erneut bevorstehende warme Wetterfront an. Schade um den Rest von Schnee.

Da mir der Schnee für die Abfahrt vom Gipfel nicht gefällt, toure ich weiter Richtung Osten dem Rücken des Riedberghorns entlang. Eine schöne Landschaft, die nicht umsonst im Herzen des Naturpark Allgäuer Nagelfluhkette liegt.

Über den Kamm geht es auf die andere Seite der Grasgehrenlifte zum sogenannten Bolgen (1.687m). Die Bergstation der Bolgengratbahn ist bald erreicht. Hier fahre ich auf der Piste zur Talstation ab. Die Piste ist übrigens bestens präpariert und so macht die Abfahrt richtig Spaß! Ein Traum.

Von der Talstation aus geht es auf dem Winterwanderweg zurück zum Wanderparkplatz.

Eine wunderschöne, leichte Tour, die ideal ist für den Einstieg.

Lawinengefahr

Das Gebiet um das Riedberghorn ist in der Regel nicht anfällig für Lawinen. Man sollte sich jedoch, wenn man wenig Erfahrung hat, an die Spuren der geübten Tourenskigeher halten und im Zweifelsfall lieber über die präparierten Pisten abfahren. So wie ich die Schneelage heute hier vorgefunden habe, würde ich die Situation als wenig kritisch einstufen. Insbesondere dann, wenn man die Tour so anlegt, wie hier beschrieben. Übrigens: im Zweifelsfall sollte man immer beim Liftbetreiber Informationen über die aktuelle Lawinensituation einholen.

Tourendaten

Wegstrecke: 7,3km
Höhenmeter: 478m
Einstufung: Leicht / Einsteigertour
Zeitaufwand: 2 ½ – 3 ½ Stunden
Parkmöglichkeiten: Wanderparkplatz Riedbergpass

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Outdoorblog Award 2015 – Stimme und gewinne…

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Vollmondwanderung in einer Rauhnacht – Pfänder

Wer etwas Besonderes erleben möchte, der muss nicht unbedingt in ferne Länder reisen, hohe Gipfel erklimmen oder mit anderem Programm aufwarten. Ab und dann reicht eine Vollmondnacht ganz und gar aus. Wie die heutige Vollmondwanderung in einer Rauhnacht (Nacht der Transformation) etwas ganz Besonderes, Mystisches und Beeindruckendes hatte.

Der ideale Gipfel für eine Vollmondnacht

Gibt es den idealen Gipfel, die ideale Stelle für eine gelungene Vollmondwanderung überhaupt? Ich glaube, in einer Nacht wie dieser, in der der Vollmond derart zu überzeugen weiß, spielt es keine große Rolle, wo man seine Wanderung anlegt beziehungsweise unternimmt. Ich persönlich liebe aber die Berge, den Blick auf einen See und die wunderschönen Konturen in den Wäldern. Von daher bin ich durchaus etwas wählerisch. Für die heutige Vollmondnacht, die übrigens eine der letzten Rauhnächte (Nacht der Transformation) war, habe ich mir eine Rundtour auf dem Pfänder ausgewählt. Der Pfänder ist der Hausberg und gleichzeitig die Aussichtskanzel der Bodenseeregion.

Die Tour/Wegbeschreibung

Um den Vollmond in dieser Jahreszeit in vollen Zügen genießen zu können, sollte man die Startzeit für den Abmarsch auf 5 Uhr 30 beziehungsweise 6 Uhr legen. Ausgangspunkt ist das Kloster Thalbach in Bregenz. Von hier aus wandert man in Richtung Fluh. Der Weg führt direkt entlang der wunderschönen Rodelbahn, die leider nur noch sehr selten ausreichend Schnee hat, um befahren werden zu können. In früheren Jahren, konnte man hier beinahe an zwei Monaten durchgehend vom Pfänder auf den Kufen in das Tal rutschen.

Der Weg führt durch wunderschönen Wald hoch auf die Bregenz Fluh. Der Vollmond wirft bereits seine Strahlen durch die Baumwipfel und kann bereits jetzt verzaubern. Noch liegt er hoch über dem Bodensee und sein Licht schimmert bezaubernd im Wasser. Mit Erreichen der Fluh eröffnet sich auch ein herrlicher Blick auf Bregenz und den Bodensee. Der Vollmond ist nun in seiner vollen Pracht zu erkennen. Mystisch spiegelt sich sein Licht im schönen Bodensee. Ein schönes, beeindruckendes Naturschauspiel, das ich heute Morgen hier bewundern darf.

Der wenige Schnee, der noch liegen geblieben ist, ist gefroren und so geht es auf hartem, teilweise rutschigem Untergrund weiter bergwärts. Immer wieder darf ich das schöne Bild vom Vollmond und dem Bodensee erhaschen. Einfach beeindruckend.

Übrigens: man wandert hier auf einem Teil des Jakobsweges, der über den Pfänderrücken führt. Der Hennenbühel, die lichte Stelle auf der Mitte des Weges, sollten sie für eine Pause nützen und den Blick auf den See und den Vollmond genießen.

Hernach geht es weiter bergwärts durch schönen Wald. Vorbei an der schönen Pfänderdohle und schon steht man vor der Bergstation der Pfänderbahn. Erneut, wenn man denn zügig und zeitig genug unterwegs war, kann man von hier aus einen herrlichen Blick auf den See und den Vollmond genießen.

Der Abstieg erfolgt etwas direkter, knackiger, aber vielleicht mit noch besserer Aussicht. Wer möchte kann natürlich die Route auch auf den Kopf stellen. Bei der Pfänderdohle (Gasthaus) geht es dieses Mal nicht Richtung Fluh weiter, sondern rechter Hand direkt nach Bregenz. Entlang dem Maldonalift (auch Winterbetrieb, wenn denn Schnee liegt) steigt man hier mit beeindruckendem Blick ab in Richtung Bregenz. Orientieren Sie sich beim Abstieg an der Pfänderbahn, denn der Weg führt entlang dieser talwärts und zweigt erst kurz vor erreichen von Bregenz wieder in Richtung Bregenz Thalbach ab.

Eine herrliche Tour, die auch mit Kindern gut begangen werden kann und vor allem mit dem schönen Blick auf den Bodensee zu beeindrucken weiß. Allerdings: in den Sommermonaten ist hier reger Betrieb, denn der Pfänder ist beliebt und kann bequem per Bahn erreicht werden. Sprich: wer die Ruhe sucht, sollte dann andere Varianten wählen.

Weiterführende Informationen

Informationen zu den Rauhnächten

Tourdaten

Wegstrecke: 9,8km
Höhenmeter: 672m
Parkplatz: Oberstadt Bregenz, Berg Isel bzw. Kirche St. Gallus
Einkehrmöglichkeiten: Um die hier angeführte Uhrzeit keine 😉 – ansonsten auf der Fluh, direkt auf dem Pfänder beziehungsweise in Bregenz

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Alt, aber bewährt – Wettervorhersage nach dem 100 jährigen Kalender

Der 100 jährige Kalender ist zwar alt, aber er bewährt sich nach wie vor. Die Prognosen für den letzten Sommer und für den bisherigen Winter waren treffend, was vor allem für die Monate Januar und Februar für Wintersportfreaks hoffen lässt. Grund genug, einen Blick auf die Monate März bis Mai zu werfen.

Ausblick für März 2015

1.März Heftige Winde – Schnee teilweise bis in die Tallagen
2.-3. März Schönes Winterwetter
4.-7. März Regnerisches Wetter
8. März Windiges, sehr trübes Wetter
9. März Deutlich wärmer, regnerisch
10. März Erneut Schneefall
11.-13. März Kaltes, aber schönes Wetter
14. März Regnerisches Wetter; teilweise Schnee bis in tiefere Lagen
15.-16. März Deutlich kälter, aber klar
17.-18. März Stark windig, tlw. sehr heftige Böen
19.-20. März Kalt und windig und es fällt erneut Schnee (tlw. sehr ergiebig)
21.-23. März Kaltes Winterwetter
24.-31. März Frost am Morgen, am Tag Tauwetter

Ausblick für April 2015

1.-2. April Erneut kalt
3.-5. April Warmes und sehr schönes Wetter
6.-7. April Windig und regnerisch
8.-11. April Schönes, warmes Wetter
12. April Starker Regen, teilweise heftige Gewitter
13.-14. April Schönes Wetter
15.-21. April Regnerisches Wetter und teilweise gewittrig
22.-25. April Sehr kalt und windig
26.-29. April Kaltes und trübes Wetter
29.-30. April Regnerisches Wetter

Ausblick für Mai2015

1.-2. Mai Raues, kaltes und windiges Wetter
3.-14. Mai Schönes Frühlingswetter, das nur zeitweise von leichtem Regen unterbrochen wird
15.-22. Mai Kaltes und regnerisches Wetter, zeitweise sogar Hagel möglich
24.-26. Mai Sehr schönes Frühlingswetter
27.-29. Mai Erneut kalt und leichter Regen
30. Mai Der Winter kehrt zurück – es fällt tlw. Schnee bis in die Tallagen

Vorhersage für Januar und Februar 2015

Die Vorhersage nach dem 100 jährigen Kalender für die Monate Januar und Februar findet ihr hier.

Weiterführende Informationen

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