Flexenspitze

Flexenspitze (2.627m) – markant, karg, aber schön …

Die Flexenspitze liegt im Lechquellengebirge und da ich heute nur am Vormittag Zeit für einen Gipfelsturm hatte, durfte die markante Flexenspitze herhalten. Damit schließen sich langsam meine Lücken im Lechquellengebirge. Viele Nachbarn habe ich bereits besucht: Große Wildgrubenspitze, Grubenjochspitze, Erzbergkopf, Schwarzer Turm und die Hasenfluh.

Ausgangspunkt

 

Ausgangspunkt für diese Tour ist der Wanderparkplatz auf dem Flexenpass. Ein Parkplatz, der mich zuletzt nicht selten begrüßen durfte. Nicht ohne Grund, denn immerhin gibt es hier einige Gipfel zu erklimmen.

Aufstieg entlang dem Flexenbach

 

Vom Flexenpass aus läuft man entweder über Almwiesen oder direkt auf dem Güterweg entlang dem Flexenbach in Richtung Grubenjochspitze und Flexenspitze. Beeindruckend, beinahe Angst einflößend posieren die Gipfel des hinteren Lechquellengebirges hier vor dem Wanderer. Rechter Hand befindet sich die Hintere und Vordere Hasenfluh. Im Rücken liegt der Trittkopf und die Valluga.

Beim Ursprung des Flexenbaches in der steinernen Hochebene teilt sich der Weg. Wer weiter nördlich wandert, der erreicht den Muggengrat und kann von hier die Große Wildgrubenspitze erreichen. Wer in Richtung Süden wandert, der erreicht den Erzbergkopf und den Schwarzen Turm. Für diese Tour gilt es sich jedoch westwärts zu halten. Ein Blick hoch zum Grubenjoch zeigt, wohin der Weg führt. Steil bergwärts über Schotter, Kies und Stein. Gamsen und andere Einheimische fühlen sich hier wohl, aber gerade dieses Teil des Weges ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, denn es geht steil zur Sache und Weg oder Markierung gibt es ebenfalls nicht. So heißt es mit Steinen und Orientierung zu kämpfen. Aber eines gleich vorab, es lohnt sich mehr als.

Kurz vor dem Grubenjoch heißt es eine herrliche Steinwand, die mit Rillen durchzogen ist, zu überwinden. Das macht Spaß und ist etwas anderes. Wer dem Aufstieg über die Wand nicht traut, der kann rechter Hand (unterhalb des Sendemastes) über moosige Felsen aufsteigen. Das ist nicht schwer, aber Hand anlegen ist angesagt.

Auf dem Grubenjoch hält man sich rechts und läuft unterhalb der Flexenspitze einen kaum erkennbaren Pfad bis unter die westliche Flanke der Flexenspitze. Einzelne „Steinmandl“, die aber nicht gut zu sehen sind, weißen den Pfad hoch zur Spitze. Von hier aus steigt man bei leichter Kletterei leicht südlich orientiert auf, bis man die südwestliche Flanke der Flexenspitze erreicht. Ab hier kann man dem Grat/der Flanke entlang aufsteigen. Auch hier ist leichte Kletterei angesagt, aber wer etwas geübt ist, für den stellt der Aufstieg kein Problem dar. Allerdings sind Schwindelfreiheit und Trittsicherheit natürlich Voraussetzung. Angesichts des losen Gesteins, das sich hier tummelt und der vielen einheimischen Bewohner (Wild) ist zudem ein Helm empfehlenswert.

Den Gipfel hat man bald erreicht. Die Flexenspitze bietet – wie beinahe alle Gipfel hier – ein wunderschönes Panorama. Allerdings schaut die Grätlisgratspitze, die von hier aus scheinbar zum Greifen nahe ist, sehr verlockend aus. Über den Grat kann diese von hier aus erreicht werden. Heute reicht leider meine Zeit nicht und so heißt es die Flexenspitze in vollen Zügen genießen. Auch nicht schlecht.

Der Abstieg erfolgt über die gleiche Route. Ein sehr lohnender Gipfel, der ein schönes Panorama bietet und mit leichter Kletterei Lust auf mehr macht.

 

Wegstrecke 6,1km
Gehzeit 3 ½ – 4 ½ Stunden
Höhenmeter 959m
Höchster Punkt 2.627m (Flexenspitze)
Einkehrmöglichkeiten Zürs, unterwegs keine
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Flexenpass

 

flexenspitze - höhenprofil

flexenspitze

 

 

 

 

Karte zum Ausdrucken für die Tour als PDF

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