Rückblick auf eine schöne Wandersaison 2014

„Erinnerungen,die unser Herz berühren, gehen niemals verloren…“

Die Wandersaison 2014 im Hochgebirge dürfte abgeschlossen sein. Jetzt dürfen wir uns auf einen hoffentlich wunderschönen, mit viel „weiß“ ausgestatteten Winter freuen.

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Langlaufen in Vorarlberg

 

Skilanglauf fristet längst kein „Maublümchen“-Dasein mehr. Viele haben das Langlaufen als nicht nur günstige Alternative zum alpinen Skifahren entdeckt, sondern haben auch die anderen Vorzüge dieses schönen Sports entdeckt. Kein Wunder, dass das Angebot an tollen Loipen immer größer wird. In diesem Beitrag möchte ich Euch die schönsten Loipen in Vorarlberg vorstellen.

 

Hittisau (Bregenzerwald) – das Langlauf-Mekka im Ländle

 

Hittisau, ein kleiner, ursprünglicher Ort im Bregenzerwald hat sich als Langlauf-Mekka einen Namen gemacht. Kein Wunder, denn auch in der Allgäuer Nachbar-Gemeinde Balderschwang wird der Langlaufsport seit vielen Jahren hochgelebt.

Hittisau verwöhnt seine Besucher mit 55 Loipen-Kilometer – sowohl klassisch, als auch Skating. Auf den Geschmack kommen hier sowohl Anfänger, als auch Profis.

Bekannt ist vor allem die Grenzlandloipe zwischen Hittisau und Balderschwang, die insgesamt 70 Kilometer lang ist. Wer nur einen Weg zurücklegen möchte, was durchaus möglich ist, der kann auf das gut ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz zurückgreifen. Die Buse verkehren zwischen Balderschwang und Hittisau regelmäßig.

  • Loipen-Kilometer: 55km
  • Preis: € 4,50/Tag

€ 3,00/Halbtag (ab 14 Uhr)

 

Au/Schoppernau (Bregenzerwald) – Langlaufen am Fuße des Diedamskopf

 

Auch in Au/Schoppernau kommen Langläufer auf ihre Kosten. Das Netz ist 50 Kilometer lang und verfügt zudem über 12 Kilometer Skatingloipen.

Insgesamt hat Au/Schoppernau 8 Loipen für die unterschiedlichsten Ansprüche.

Die Loipe für hohe Ansprüche ist die bekannte Dörflerloipe mit 13,6 Kilometer Länge.

  • Loipen-Kilometer: 50km

 

Kleinwalsertal – auf den Langlaufskiern durch das Tal

 

Das Kleine Walsertal ist nicht nur für Skifahrer ein Paradies, sondern auch für Langläufer. Mit insgesamt 41 Loipenkilometer verwöhnt man den Sportler.

Gäste, die auch im Tal nächtigen, können die Loipen kostenlos benützen. Alle anderen bezahlen für die Benützung der Loipen € 5,–/Tag.

Wer hier auf den Loipen spurt, der genießt Freiluftsport auf über 1.000m Seehöhe.

  • Loipen-Kilometer: 41km
  • Preis: € 5,–/Tag

Lech/Zürs – nicht nur für Skifahrer ein Paradies

 

Lech/Zürs und die Arlbergregion sind vor allem für das alpine Skifahren bekannt und beliebt. Aber auch die Loipen hier können beeindrucken und zählen für mich zu den absoluten Highlights im Ländle. Landschaftlich beeindruckend und stets erstklassig präperiert.

Insgesamt kann man mit 30 Loipenkilometern aufwarten, davon 17,5 Kilometer auch für Sakter.

  • Loipen-Kilometer: 30km

 

Weitere Loipen in Vorarlberg

 

Ort/Region KilometerKlassisch/Skating Tagespreis Anmerkung
Hochmontafon 16km/0 Kostenlos St. Gallenkirch –Partenen
Silvretta/Bielerhöhe 15km/0 Kostenlos Schneegarantie
Feldkirch 25km/0
Sibratsgfäll 22km/3km € 4,50 Hittisau und Balderschwang im Preis inklusive
Mellau 21km/21km
Brandnertal 20,5km/6km
Sulzberg 20km/20km € 4,00 Landschaftlich schön
Alpenregion Bludenz 18,5km/15km
Warth/Schröcken 17km/4,5km
Übersaxen 15km Kostenlos
Kristberg 14,5km
Schruns/Tschagguns 13km/6km
Hochhäderich 12km/12km Traumhaft schön!
Großes Walsertal 10,5km
Bezau 9km/9km
Bödele 9km kostenlos
Bizau 8,5km/8,5km
Klösterle 8km/8km
Andelsbuch 7km/4km
Alberschwende 7km
Damüls 6km/11km
Egg 6km/6km

 

Weiterführende Informationen:

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Ski-Opening 2014 – die besten in Österreich

Die ersten Gipfel sind bereits „angezuckert“ und in einigen höher gelegenen Regionen liegt bereits eine erhebliche Menge Schnee. Der Sommer war kurz, der Altweibersommer schön und mit der Zeitumstellung an diesem Woche verspürt so mancher Wintersportfanatiker wieder Lust auf den gewachsten Skiern die Hänge unsicher zu machen. In einigen Skigebieten ist das keine Träumerei, denn die Ski-Openings stehen kurz bevor.

Silvretta Montafon – „Fanta Vier“ mit am Start

 

Silvretta Montafon ist vielleicht das sportlichste Skigebiet, aber auch jenes, das in Vorarlberg mit Sicherheit die meisten jungen beziehungsweise jung gebliebenen Wintersportler anzieht. So verwundert es nicht, dass das Skigebiet mit dem Snowboard Weltcup und den Fantastischen Vier in die neue Saison startet. Neben Fanta Vier ist über dies noch die britische Kultband Bastille mit am Start. Fanta Vier stehen am 6.12. auf dem Programm und Bastille am 13. Dezember. Beide Bands spielen in Schruns dem Talort des Skigebietes auf und läuten das Ski-Opening ein.

Informationen zum Skigebiet und zur Region:

Silvretta Montafon – das sportlichste Skigebiet

Günstiger Familienurlaub in den Skigebieten

Ski Arlberg – starten mit The Boss Hoss

 

St. Anton, Ski Arlberg, starten am 5.-7.12. in die Wintersaison. The Boss Hoss soll dabei am 6.12. mächtig einheizen. Das Konzert wird mit Manfred Mann’s Earth Band und The Weight abgerundet. Für all jene, die einen Skipass haben, der sich auf 2 Tage erstreckt, ist das Konzert kostenlos. Um Schnee muss man sich am Arlberg in der Regel keine Sorge machen, denn normalerweise ist die Region schneesicher und falls der Wettergott nicht mitspielt, helfen zahlreiche Schneekanonen aus.

Informationen zum Skigebiet und zur Region:

St. Anton am Arlberg – Skifahren auf der Kandahar

Sölden – Start mit der Skielite

 

Sölden startet am 25.10. d. J. mit der Weltelite des Skisports. Ein Auftakt nach Maß. Sowohl die Herren, als auch die Damen starten an diesem Wochenende mit ihren ersten Rennen in die noch junge Skisaison. Die KRONE Weltcup Party und das ORF Radio Tirol feiern mit. Kann man besser in die neue Wintersaison starten?

Ski Opening’s – wo geht es wann los?

 

Skigebiet            Ski-Opening
Skischaukel Schladming/Reiteralm-Hochwurzen-Planai       25.10.2014
Altaussee/Loser 25.10.2014
Kitzbühel 25.10.2014
Ramsau/Dachstein 25.10.2014
Obergurgl/Hochgurgl 13.11.2014
Jungholz 15.11.2014
Obertauern 19.11.2014
Egg/Schetteregg 22.11.2014
Golm 22.11.2014
Lackenhof/Oetscher 22.11.2014
Zauchensee/Flachauwinkl 22.11.2014
Ischgl/Samnaun 27.11.2014
Axamer Lizum 28.11.2014
Flachau/Wagrain 28.11.2014
Mauterndorf/St. Michael 28.11.2014
Saalbach Hinterglemm Leogang 28.11.2014
Steinach am Brenner 28.11.2014
Bad Mitterndorf 28.11.2014
Bregenz/Pfänder 29.11.2014
Donnersbach/Planeralm 29.11.2014
Donnersbachwald/Riesneralm 29.11.2014
Fieberbrunn 29.11.2014
Gaal 29.11.2014
Großarltal 29.11.2014
Grünau/Kasberg 29.11.2014
Hinterstoder 29.11.2014
Alpenarena Hochhäderich 29.11.2014
Nordkette Innsbruck 29.11.2014
Kaltenbach/Hochzillertal 29.11.2014
Katschberg 29.11.2014
Klippitztörl 29.11.2014
Kühtai 29.11.2014
Laterns/Gapfohl 29.11.2014
Mayrhofen/Penken 29.11.2014
Modriach 29.11.2014
Mönichwald 29.11.2014
Riefensberg/Hochlitten 29.11.2014
Sportgastein 29.11.2014
St. Lambrecht 29.11.2014
Turracher Höhe 29.11.2014
Walchsee 29.11.2014
Zell am See 29.11.2014
Silvretta Montafon 04.12.2014
Annaberg 05.12.2014
Bad Hofgastein 05.12.2014
Brandnertal 05.12.2014
Damüls/Mellau 05.12.2014
Galtür/Ballunspitze 05.12.2014
Gargellen/Schafberg 05.12.2014
Klösterle/Sonnenkopf 05.12.2014
Lech/Zürs/Warth 05.12.2014
Bödele/Schwarzenberg 05.12.2014
Alberschwende/Brüggelekopf 06.12.2014
Andelsbuch/Niedere 06.12.2014

 

Der alternative Start in den Winter…

 

Für mich gibt es nichts Schöneres, als die ersten Spuren mit meinen Tourenskiern einsam in den Schnee zu ziehen. Klar es fehlt an Action, es fehlt an „Rummel“ und Party, aber mal ehrlich, vermisst man das wirklich?

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100 jähriger Kalender – Prognose für Winter 2014

100 jähriger kalender

(Grafik klicken, um zu vergrößern)

„Sonnenschein wirkt köstlich, 

Regen erfrischend,

Wind aufrüttelnd, 

Schnee erheiternd.

Wo bleibt da das schlechte Wetter?“

John Huskin

Weiterführende Informationen:

Ein Sommer nach Plan – 100 jähriger Kalender

 

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Es herbstelt … Eindrücke vom Herbst in den Bergen

 

Gehrenfalben: Was hilft aller Sonnenaufgang,…

Gehrenfalben: Drei Alpen und ein schöner Gipfel

 

„Der Herbst ist ein zweiter Frühling,

wo jedes Blatt zur Blüte wird.“

Albert Camus

 

 

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Die schönsten Wanderungen im Bregenzerwald

 

Der Bregenzerwald ist bekannt für seine Ursprünglichkeit, seine schönen Dörfer, seine Tradition und seine Gastfreundlichkeit. Fast scheint es so, als ob man in einer anderen Welt gelandet ist. Einer Welt, in der die Uhren noch anders ticken, als anderswo. Der Bregenzerwald kann vor allem mit Vielfalt und Herzlichkeit aufwarten. Wer hier die schönste Zeit des Jahres verbringt – seinen Urlaub – dem ist Erholung gewiss.

Leichte Wanderungen und Touren

 

Mörzelspitze (1.830m)

Morgenerwachen auf der Mörzelspitze
Morgenerwachen auf der Mörzelspitze

Die Mörzelspitze ist vielleicht einer der schönsten Aussichtsberge, wenn es darum geht, den Bodensee und seine Umgebung von seiner schönsten Seite zu betrachten. Nämlich von Oben. Die Mörzelspitze kann von vielen Seiten her erreicht werden. Mir persönlich gefällt der Anstieg über die Unterfluhalpe am besten. Zudem ermöglich diese Variante, für all jene, die noch nicht genug haben, auch den Gipfelsturm des Hohen Freschen (2.004m).

Winterstaude (1.877m)

Winterstaude - hoch über der Nebelgrenze
Winterstaude – hoch über der Nebelgrenze

Die Winterstaude ist ein wunderschöner Gipfel im Vorderen Bregenzerwald. Viele kennen sie vom Winter her – denn Egg/Schetteregg ist als Skigebiet vor allem bei Familien sehr beliebt. Die Winterstaude ist aber auch bei Wanderern beliebt. Sie bietet wunderschöne Varianten und Möglichkeiten für eine Rundtour. Das Schönste aber ist der herrliche Blick den der Gipfel dem Gipfelstürmer bietet. Egal, ob sie über den Hasenstrick, den Tristenkopf oder die östliche Flanke aufsteigen, sie werden es nicht bereuen, denn landschaftlich steht die Winterstaude kaum einem anderen Gipfel in etwas nach.

Drei Gipfel – herrliche Bergseen und wunderschöne Panoramen

Sünser See von Oben
Sünser See von Oben

Eine Wanderung, die auch Kinder begeistern wird, denn sie lässt keine Wünsche offen. Allerdings sollten ihre Kinder das Wandern gewöhnt sein, denn etwas Ausdauer ist erforderlich. Das Ziel sind drei wunderschöne Gipfel – die Sünser Spitze, der Portlakopf und das Portlahorn. Für Kinder liegt der wunderschöne Sünser See als Attraktion am Fuße der Sünser Spitze. Landschaftlich eine wunderschöne Tour, die mit der Sünser Spitze einen herrlichen Aussichtsgipfel zum Ziel hat.

Hoch Häderich (1.565m)

Hoch Häderich - Kleinod
Hoch Häderich – Kleinod

Die Nagelfluhkette und das Hochmoor am Hoch Häderich sind landschaftlich eine Besonderheit. Arten- und Pflanzenvielfalt sind kaum zu überbieten. Für alle, die nicht zu den Gipfelstürmern gehören, gibt es herrliche Rundwege durch das schöne Hochmoor. Alle anderen sollten den Hoch Häderich und den Falken in Angriff nehmen. Es sind keine echte Größen unter den Gipfeln Vorarlbergs, aber sie beeindrucken, sind landschaftlich schön und bietet schöne Blicke ins Tal. Kurzum eine Tour, die man gemacht haben sollte als Wanderfreund. Eine Tour, die man auch gut mit Kindern in Angriff nehmen kann. Übrigens: der Hädrich ist auch im Winter ein schönes Skigebiet für Familien.

Schönenbach – Käsknöpfle, Gipfel und Alplandschaft

Schönenbach - sanfte Berglandschaft
Schönenbach – sanfte Berglandschaft

Eine Wanderung, die vor allem mit Kindern immer ein schönes Highlight ist. Schönenbach ist eine herrliche Alp-/Almlandschaft und ist umrahmt von schönen Gipfeln. Schöne Touren sind von hier aus möglich – zB zum Hohen Ifen und dem Gottesackerplateau. Wer aber mit seinen Kindern unterwegs ist, der sollte die Idylle hier genießen und den Rundweg in Angriff nehmen. Immer wieder gibt es schöne Bäche, Pfützen und vieles mehr zu entdecken. Hier lässt es sich verweilen, denn Schönenbach ist in der Tat ein kleines Paradies. Nach einem ausgedehnten Tag an der frischen Luft bieten sich die allseits bekannten Käsknöpfle im Gasthof Egender an. Diese sollten sie auf keinen Fall verpassen. Sie sind ein Gedicht!

Anspruchsvolle Touren und Wanderungen

 

Zitterklapfen (2.403m)

Zitterklapfen Panorama
Der erhabene Zitterklapfen

Zugegeben, der Zitterklapfen ist kein echter Riese, wenn man es rein auf die Höhenmeter absieht. Aber gehört zu den ganz Großen Zielen, die jeder Alpinist und Bergsteiger auf seiner Karte stehen hat, wenn er in Vorarlberg unterwegs ist. Die Tour verlangt einiges ab. Neben Ausdauer und Kondition sind für den Zitterklapfen Trittsicherheit und absolute Schwindelfreiheit unabdingbar. Wer sich aber erfolgreich überwunden hat, der wird mit herrlicher landschaftlicher Schönheit beschenkt und einem Panorama, das schöner nicht sein könnte. Für jeden anspruchsvollen Bergfreund ist der Zitterklapfen ein Muss.

Hochkünzelspitze (2.397m)

Hochkünzelspitze
Hochkünzelspitze

Die Hochkünzelspitze ist ein ganz besonderer Gipfel. Er besticht nicht durch seine Höhe, aber durch sein beeindruckendes Gipfelpanorama. Der Aufstieg fordert etwas Kondition und auf dem letzten Stück vielleicht etwas Überwindung, aber hier lohnt sich wirklich jede Mühe. Die Hochkünzelspitze ist ein beliebtes Ziel vieler Tourengeher. Nicht ohne Grund, denn landschaftlich ist sie spätestens ab der Biberacher Hütte kaum mehr zu toppen.

Großer Widderstein (2.533m)

Großer Widderstein
Großer Widderstein

Der Große Widderstein gehört mit Sicherheit zu den beliebtesten Gipfelzielen am Arlberg. Kein Wunder, denn der dank seiner markanten Erscheinung und seinem herrlichen Panorama ist er eine beliebte Trophäe eines jeden Gipfelstürmers. An Wochenenden sollte man Acht geben, denn dann kann es beim schmalen Aufstieg immer wieder mal zu Steinschlag kommen. Der Aufstieg auf den Gipfel ist kurz und knackig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gehören zur Grundausstattung, aber ansonsten ein wunderschöner, leicht zu begehender Gipfel.

Vier Walser und ein Kamm

Walserkamm
Walserkamm

Eine wunderschöne Wanderung zwischen dem Laternsertal, dem Großen Walsertal und mit Blick auf den Bregenzerwald. Keine wirklich schwierige Tour, aber eine Tour, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Eine Tour, die einen herrlichen Blick auf das Rheintal, das Große Walsertal, aber vor allem auf die umliegende Bergwelt Vorarlbergs erschließt. Eine Tour im Herzen von Vorarlberg, die landschaftlich beeindruckt und wirklich kaum einen Wunsch offen lässt. Aufgrund einzelner ausgesetzter Stellen, sollten diese Tour aber nur geübte Wanderer unternehmen und last but not least: bei feuchten Verhältnissen sollten sie diese Tour nicht machen.

Weiterführende Links zum Thema

 

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Morgenerwachen auf dem Riedberghorn (1.787m)

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Wanderung auf das Riedberghorn

Das Riedberghorn – ein Traum für JEDERMANN

Schöne Wanderungen im Allgäu

 Weitere Bilder findet ihr hier

Morgenerwachen auf dem Riedberghorn

„Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut.“

Mark Aurelius

 

 

 

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Flexenspitze (2.627m) – markant, karg, aber schön …

Die Flexenspitze liegt im Lechquellengebirge und da ich heute nur am Vormittag Zeit für einen Gipfelsturm hatte, durfte die markante Flexenspitze herhalten. Damit schließen sich langsam meine Lücken im Lechquellengebirge. Viele Nachbarn habe ich bereits besucht: Große Wildgrubenspitze, Grubenjochspitze, Erzbergkopf, Schwarzer Turm und die Hasenfluh.

Ausgangspunkt

 

Ausgangspunkt für diese Tour ist der Wanderparkplatz auf dem Flexenpass. Ein Parkplatz, der mich zuletzt nicht selten begrüßen durfte. Nicht ohne Grund, denn immerhin gibt es hier einige Gipfel zu erklimmen.

Aufstieg entlang dem Flexenbach

 

Vom Flexenpass aus läuft man entweder über Almwiesen oder direkt auf dem Güterweg entlang dem Flexenbach in Richtung Grubenjochspitze und Flexenspitze. Beeindruckend, beinahe Angst einflößend posieren die Gipfel des hinteren Lechquellengebirges hier vor dem Wanderer. Rechter Hand befindet sich die Hintere und Vordere Hasenfluh. Im Rücken liegt der Trittkopf und die Valluga.

Beim Ursprung des Flexenbaches in der steinernen Hochebene teilt sich der Weg. Wer weiter nördlich wandert, der erreicht den Muggengrat und kann von hier die Große Wildgrubenspitze erreichen. Wer in Richtung Süden wandert, der erreicht den Erzbergkopf und den Schwarzen Turm. Für diese Tour gilt es sich jedoch westwärts zu halten. Ein Blick hoch zum Grubenjoch zeigt, wohin der Weg führt. Steil bergwärts über Schotter, Kies und Stein. Gamsen und andere Einheimische fühlen sich hier wohl, aber gerade dieses Teil des Weges ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, denn es geht steil zur Sache und Weg oder Markierung gibt es ebenfalls nicht. So heißt es mit Steinen und Orientierung zu kämpfen. Aber eines gleich vorab, es lohnt sich mehr als.

Kurz vor dem Grubenjoch heißt es eine herrliche Steinwand, die mit Rillen durchzogen ist, zu überwinden. Das macht Spaß und ist etwas anderes. Wer dem Aufstieg über die Wand nicht traut, der kann rechter Hand (unterhalb des Sendemastes) über moosige Felsen aufsteigen. Das ist nicht schwer, aber Hand anlegen ist angesagt.

Auf dem Grubenjoch hält man sich rechts und läuft unterhalb der Flexenspitze einen kaum erkennbaren Pfad bis unter die westliche Flanke der Flexenspitze. Einzelne „Steinmandl“, die aber nicht gut zu sehen sind, weißen den Pfad hoch zur Spitze. Von hier aus steigt man bei leichter Kletterei leicht südlich orientiert auf, bis man die südwestliche Flanke der Flexenspitze erreicht. Ab hier kann man dem Grat/der Flanke entlang aufsteigen. Auch hier ist leichte Kletterei angesagt, aber wer etwas geübt ist, für den stellt der Aufstieg kein Problem dar. Allerdings sind Schwindelfreiheit und Trittsicherheit natürlich Voraussetzung. Angesichts des losen Gesteins, das sich hier tummelt und der vielen einheimischen Bewohner (Wild) ist zudem ein Helm empfehlenswert.

Den Gipfel hat man bald erreicht. Die Flexenspitze bietet – wie beinahe alle Gipfel hier – ein wunderschönes Panorama. Allerdings schaut die Grätlisgratspitze, die von hier aus scheinbar zum Greifen nahe ist, sehr verlockend aus. Über den Grat kann diese von hier aus erreicht werden. Heute reicht leider meine Zeit nicht und so heißt es die Flexenspitze in vollen Zügen genießen. Auch nicht schlecht.

Der Abstieg erfolgt über die gleiche Route. Ein sehr lohnender Gipfel, der ein schönes Panorama bietet und mit leichter Kletterei Lust auf mehr macht.

 

Wegstrecke 6,1km
Gehzeit 3 ½ – 4 ½ Stunden
Höhenmeter 959m
Höchster Punkt 2.627m (Flexenspitze)
Einkehrmöglichkeiten Zürs, unterwegs keine
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Flexenpass

 

flexenspitze - höhenprofil

flexenspitze

 

 

 

 

Karte zum Ausdrucken für die Tour als PDF

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Innsbruck eine Stadt auch für Alpinisten …

Rumer Spitze
Rumer Spitze

Innsbruck wird gerne auch als die Hauptstadt der Alpen bezeichnet. Das hat seinen guten Grund, denn neben dem typischen Stadtflair ist die Stadt von herrlichen Gipfeln umrahmt und schmiegt sich sanft an deren Füße. Die Tiroler Landeshauptstadt kann mit einer schönen Liste von bekannten Alpinisten aufwarten und so ist es kein Wunder, dass sich ebensolche hier tummeln und sichtlich auch wohlfühlen. Vielleicht nicht auf den üblichen Touristenpfaden, aber nur ein paar Sprünge davon entfernt.

Innsbruck – Hauptstadt des Wintersport

 

Innsbruck ist jene Stadt Österreichs die als einziger Veranstaltungsort die einzigen Olympischen Winterspiele ausgetragen hat. Und diese Ehre wurde Innsbruck 1964 und 1976 gleich zweimal zu Teil. Mit der Bergiselschanze beheimatet die schöne Stadt zudem einen der vier Austragungsorte der bekannten Vier-Schanzen-Tournee.

Für Wintersportfans bietet Innsbruck zudem drei herrliche Skigebiete in unmittelbarer Umgebung:

  • Seegrube – Nordkette
  • Patscherkofel (Hausberg von Innsbruck)
  • Axamer Lizum

Innsbruck bietet dem Wintersportfreak viele Möglichkeiten und vor allem Abwechslung. Die Hauptstadt der Alpen kombiniert Sport, Kultur, Sehenswürdigkeiten und Night-Life und so verwundert es nicht, dass sie sich jährlich über zahlreiche Gäste freuen kann.

Innsbruck – eine Stadt für Alpinisten

 

Dass Innsbruck auch im Sommer beeindrucken kann, erlebt man, wenn man eine ausgedehnte Wanderung durch die Nordkette in Angriff nimmt. Spätestens, wenn man auf den Gipfeln der Nordkette steht, versteht man, warum sich hier Alpinisten wohlfühlen. Karger Fels, herrliche hochalpine Landschaften, aber vor allem ein atemberaubender Blick auf die Hauptstadt der Alpen begeistern jeden.

Geier Wally's Hütte
Geier Wally’s Hütte

Selbst Kletterbegeisterte kommen hier auf ihre Kosten. Die gebirgige Umgebung von Innsbruck bietet für jeden etwas. Ja, sie wird jedem Anspruch und Wunsch gerecht.

Herrliche Berggasthäuser, aber vor allem schöne Almen, wie die Höttinger Alm lassen die Besucher auf ihre Kosten kommen.

Im Herzen der Nordkette
Im Herzen der Nordkette

Tiroler Gastfreundschaft und Gaumenfreude

 

Innsbruck empfängt seine Gäste mit der berühmten Tiroler Gastfreundschaft. Die Unterkünfte bietet für jede Preisklasse etwas. Aber auch Genussspechte kommen in der Hauptstadt der Alpen nicht zu kurz. Man wartet nicht nur mit Tiroler Köstlichkeiten auf, sondern verwöhnt den Gaumen der Gäste auch mit internationalen Spezialitäten und Leckereien.

Das Hotel Best Western Mondschein ist einer meiner geheimen Favoriten. Vielleicht auch deshalb, da man von hier aus rasch in die schöne Gebirgswelt der Tiroler Hauptstadt abstechen kann. Aber auch die Innenstadt (Altstadt) mit ihrem Goldenen Dachl ist nur einen Katzensprung entfernt.

Innsbruck – eine Stadt, die ….

 

zu begeistern weiß und wirklich für jeden Besucher das bietet, was er sucht. Selbst Fußball-Begeisterte können am schönen Tivoli (Austragungsort der EM 2008) die berühmt berüchtigte Stimmung der fanatischen Tiroler Fans genießen. Erstklassig ist der Fußball hier zwar nicht mehr, aber man arbeitet daran. Und mal ehrlich, eine Mannschaft aus dem schönen Tirol sollte im Oberhaus Österreichs mitspielen.

Seegrube - Nordkettenbahn
Seegrube – Nordkettenbahn

Für mich gehört Innsbruck zu jenen Städten Österreichs, die ich immer wieder gerne besuche. Ich für meinen Teil liebe die Nordkette hier, manch anderer tummelt sich derweilen lieber in der schönen, hektischen Altstadt mit seinem Goldenen Dachl.

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Herbsterwachen

In trauter Verborgenheit

Ade, ihr Sommertage,
Wie seid ihr so schnell enteilt,
Gar mancherlei Lust und Plage
Habt ihr uns zugeteilt.

Wohl war es ein Entzücken,
Zu wandeln im Sonnenschein,
Nur die verflixten Mücken
Mischten sich immer darein.

Und wenn wir auf Waldeswegen
Dem Sange der Vögel gelauscht,
Dann kam natürlich ein Regen
Auf uns hernieder gerauscht.

Die lustigen Sänger haben
Nach Süden sich aufgemacht,
Bei Tage krächzen die Raben,
Die Käuze schreien bei Nacht.

Was ist das für ein Gesause!
Es stürmt bereits und schneit.
Da bleiben wir zwei zu Hause
In trauter Verborgenheit.

Kein Wetter kann uns verdrießen.
Mein Liebchen, ich und du,
Wir halten uns warm und schließen
Hübsch feste die Türen zu.

(Wilhelm Busch)

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