Wenn die Große Wildgrubenspitze Zicken macht…

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Nachdem ich die Große Wildgrubenspitze bereits im Juni aufgrund des unsicheren Wetters durch die Vordere und Hintere Hasenfluh ersetzen musste, habe ich heute erneut einen Versuch gewagt. Bereits am Arlberg lichtet sich der Himmel etwas, immer wieder kämpfen sich Sonnenstrahlen durch, das macht Hoffnung, aber meistens kommt es anders als man denkt.

Ausgangspunkt

 

Da die Wettervorhersagen ab Mittag schlechtes Wetter prognostiziert haben, habe ich mich für den kürzesten Weg in Richtung Große Wildgrubenspitze entschieden. Auf dem Wanderparkplatz unmittelbar vor Zürs wird geparkt und von hier aus als erstes Ziel der Zürsersee ins Auge gefasst. Bereits beim Aufstieg mache ich mir so meine Gedanken, denn immer wieder ziehen dichte Wolken und Nebelfelder auf und wirklich warm ist auch nicht. Letzteres verwundert mich nach diesem Sommer nicht wirklich, aber die Große Wildgrubenspitze kann nicht ausgemacht werden. Ich hoffe darauf, dass es beim Zürser See vielleicht etwas besser aussieht.

Aber auch von hier aus, kann die Große Wildgrubenspitze nicht ausgemacht werden. Ein starker, eisiger Wind bläst mir ins Gesicht. Die Sonne versucht sich zwar immer wieder im Kampf mit den Wolken, aber irgendwie schaut sie chancenlos aus. Leider kann man nicht ausmachen, wie die Schneelage auf der Großen Wildgrubenspitze ist. Weder die steilen Felswände kann man erkennen, noch sonst etwas. Ich betrachte den Himmel und erhoffe, dass ich Chancen für eine Aufhellung erkennen kann, aber über den Zürser See ziehen bereits die nächsten dicken Wolkenschwaden.

Enttäuscht weiß ich was das heißt, wenn ich kein unnötiges Risiko eingehen möchte. Ich muss die Zickerei der Großen Wildgrubenspitze akzeptieren und mir ein anderes Ziel auswählen. Da die Wetterlage immer unsicherer wird, entscheide ich mich für die Hintere und Vordere Hasenfluh. Auch schön, aber natürlich nicht vergleichbar.

Aber spätestens am Gipfel der Vorderen Hasenfluh wird mir klar, dass meine Entscheidung richtig war. Meine Hände sind eingefroren wie im Winter und auch ansonsten bin ich um jedes Kleidungsstück im Rucksack froh und spätestens beim Abstieg bin ich froh um meine innere mahnende Stimme, denn die Wolken werden immer dichter und ab und dann ist die Wegsucherei ein echtes „Katz und Maus“ Spiel. Das hätte es auf der Großen Wildgrubenspitze nicht leiden wollen und so bin ich froh um Zickerei dieses Gipfels.

Tourenbeschreibung

 

Ausführliche Tourenbeschreibung: Vordere und Hintere Hasenfluh

 

„Man muss vom Weg abkommen, um nicht auf der Strecke zu bleiben.“

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