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Bartholomäberg ist eine kleine Gemeinde im Montafon (Vorarlberg). Gerne wird der Ort aufgrund seiner Lage auch als Sonnenbalkon des Montafon bezeichnet. Vielleicht ist das auch der Grund, warum Bartholomäberg die älteste Siedlung im Montafon ist. Siedlungsreste weisen darauf hin, dass hier bereits im dritten vorchristlichen Jahrtausend Menschen gewohnt haben. Bartholomäberg war in früheren Jahren bekannt als ein Zentrum des Bergbaus. Kupfer, Eisen und Silber wurden hier gewonnen.

Bartholomäberg ein schöner, geschichtsträchtiger Ort zum Wohlfühlen

Früher hat Bartholomäberg Siedler und Bewohner aufgrund des Bergbaus angezogen, heute stehen der Tourismus und die Lebensqualität im Mittelpunkt. Der kleine Ort befindet sich in bevorzugter Lage über dem vorderen Montafon und verwöhnt seine Besucher und Bewohner mit zahlreichen Sonnenstunden und einem herrlichen Panorama.

Herrliche Wanderungen, Skitouren und Ausflüge sind von hier aus möglich. Eines der wohl schönsten Ziele des kleinen Ortes ist der Hausberg, der Itonskopf (2.089m). Landschaftliche Schönheiten wie der Fritzensee, der Kristberg oder…

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Die schönsten Wanderungen am Arlberg

Der Arlberg ist bekannt als Wintersport-Eldorado. Die Region spielt im Winter – ohne Frage – auch alle Stückchen, die man sich als Wintersportfan wünscht. Im Frühling, Sommer und Herbst scheint er bei vielen in Vergessenheit zu geraten. Das ist schade, denn die Region besticht auch in den anderen Jahreszeiten mit landschaftlicher Schönheit und das Beste daran, sie bietet wirklich für jeden etwas. Grund genug, hier die schönsten Wanderungen und Touren aufzulisten.

Leichte Wanderungen und Touren

 

Maiensee-Rundwanderung

Eine wunderschöne Wanderung, die zwar mit keinem Gipfel aufwarten kann, dafür aber mit vielem anderen aufwarten kann. Eine Wanderung, die nicht nur Naturfreunde, sondern auch Kinder begeistern wird. Wunderschöne, idyllische Seen, eine Schlucht, eine Kapelle und wunderschöne hochalpine Berglandschaft begeistern die Seele.

Wirth, Knödelkopf und Peischlkopf – der Berggeistweg

Der Berggeistweg beginnt in St. Christoph am Arlberg und führt in eine alpine Wunderwelt. Gebirgsseen, herrliche Fauna und drei Gipfel, die mit Weitblick aufwarten können. Eine Wanderung, die keine besonderen Anforderungen (mit Ausnahme: etwas Orientierungssinn) stellt und auch Kinder begeistern wird. Der Hausberg von St. Christoph am Arlberg, der Wirth, wartet mit einem herrlichen Panorama auf. Eine Tour, die vor allem mit ihrer Schönheit beeindruckt.

Anspruchsvolle Touren und Wanderungen

 

Grubenjochspitze (2.659m)

Die Grubenjochspitze befindet sich im Herzen des Lechquellengebirges. Ausgangspunkt ist der Flexenpass beziehungsweise alternativ der Wanderparkplatz bei Zürs. Der Aufstieg zum Grubenjoch ist führt zwar über Schotter in steilem Gelände, dafür wird man aber spätestens auf dem Grubenjoch mit herrlicher Hochgebirgslandschaft verwöhnt. Der Aufstieg zur Grubenjochspitze ist mit leichter Kletterei verbunden, stellt aber ansonsten keine großen Herausforderungen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber Voraussetzung für diese schöne Tour auf diesen herrlichen Aussichtsgipfel.

Mohnenfluh (2.549m)

Die Mohnenfluh ist ein herrlicher Aussichtsgipfel und liegt direkt bei Lech. Der wunderschöne Gipfel kann von Schröcken aus, aber auch von Lech aus begangen werden. Landschaftlich kann die Tour auf den Gipfel punkten, denn sie bietet alles, was das Naturfreundeherz begehrt. Alplandschaft, karge Felsen und herrliche Panoramen und mit dem Butzensee ein Gebirgssee der Extraklasse. Gipfelstürmer sollten Trittsicherheit und Schwindelfreiheit mitbringen.

Große Wildgrubenspitze (2.753m)

Die Große Wildgrubenspitze ist der höchste Gipfel im Lechquellengebirge. Ein Gipfel, der nicht viel begangen wird, aber zu Unrecht ein Mauerblümchen-Dasein führt. Denn der Gipfel kann mit einem einmaligen Panorama aufwarten. Der Aufstieg auf den Gipfel fordert etwas Geschick, aber vor allem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Ab und dann muss man etwas Hand anlegen und sich in leichter Kletterei üben. Aber all dies lohnt sich mehr als, denn wer auf dem Gipfel steht, der hat alle Mühen vergessen.

Östlicher Johanneskopf (2.508m)

Im Herzen des Lechquellengebirges eingebettet zwischen herrlichen Gipfeln liegt der Östliche Johanneskopf. Der Gipfel gehört zu jenen, die nur wenig bestiegen werden, vielleicht auch deshalb, da der Weg auf den Gipfel gesucht werden muss, aber der Gipfelsturm ist mehr als nur lohnend. Der Gipfel liegt westlich der Göppinger Hütte und kann mit einem wunderschönen Panorama aufwarten.

Hochkünzelspitze (2.397m)

Die Hochkünzelspitze ist ein ganz besonderer Gipfel. Er besticht nicht durch seine Höhe, aber durch sein beeindruckendes Gipfelpanorama. Der Aufstieg fordert etwas Kondition und auf dem letzten Stück vielleicht etwas Überwindung, aber hier lohnt sich wirklich jede Mühe. Die Hochkünzelspitze ist ein beliebtes Ziel vieler Tourengeher. Nicht ohne Grund, denn landschaftlich ist sie spätestens ab der Biberacher Hütte kaum mehr zu toppen.

Großer Widderstein (2.533m)

Der Große Widderstein gehört mit Sicherheit zu den beliebtesten Gipfelzielen am Arlberg. Kein Wunder, denn der dank seiner markanten Erscheinung und seinem herrlichen Panorama ist er eine beliebte Trophäe eines jeden Gipfelstürmers. An Wochenenden sollte man Acht geben, denn dann kann es beim schmalen Aufstieg immer wieder mal zu Steinschlag kommen. Der Aufstieg auf den Gipfel ist kurz und knackig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gehören zur Grundausstattung, aber ansonsten ein wunderschöner, leicht zu begehender Gipfel.

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Grubenjochspitze (2.659m) – ein Gipfel, der alles hat …

Die Grubenjochspitze liegt im Herzen des Lechquellengebirges. Ihre Nachbarn, die Wasenspitze, die Flexenspitze und die Große Wildgrubenspitze sind mehr als nur bekannt. Sie gehören zu jenen markanten, beeindruckenden Gipfeln, die jedes Alpinisten Herz höher schlagen lassen. Die Grubenjochspitze bietet dem Gipfelstürmer – der doch etwas Mühsal in Kauf nehmen muss – ein wahrlich fürstliches Panorama.

Ausgangspunkt

 

Ausgangspunkt für diese Tour ist der Wanderparkplatz auf dem Flexenpass. Ein Parkplatz, der mich zuletzt nicht selten begrüßen durfte. Nicht ohne Grund, denn immerhin gibt es hier einige Gipfel zu erklimmen.

Aufstieg entlang dem Flexenbach

 

Vom Flexenpass aus läuft man entweder über Almwiesen oder direkt auf dem Güterweg entlang dem Flexenbach in Richtung Grubenjochspitze und Flexenspitze. Beeindruckend, beinahe  Angst einflößend posieren die Gipfel des hinteren Lechquellengebirges hier vor dem Wanderer. Rechter Hand befindet sich die Hintere und Vordere Hasenfluh. Im Rücken liegt der Trittkopf und die Valluga. Ein Panorama der Sonderklasse.

Beim Ursprung des Flexenbaches in der steinernen Hochebene teilt sich der Weg. Wer weiter nördlich wandert, der erreicht den Muggengrat und kann von hier die Große Wildgrubenspitze erreichen. Wer in Richtung Süden wandert, der erreicht den Erzbergkopf und den Schwarzen Turm. Für diese Tour gilt es sich jedoch westwärts zu halten. Ein Blick hoch zum Grubenjoch zeigt, wohin der Weg führt. Steil bergwärts über Schotter, Kies und Stein. Gamsen und andere Einheimische fühlen sich hier wohl, aber gerade dieses Teil des Weges ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, denn es geht steil zur Sache und Weg oder Markierung gibt es ebenfalls nicht. So heißt es mit Steinen und Orientierung zu kämpfen. Aber eines gleich vorab, es lohnt sich mehr als.

Ich halte mich in solchen Hängen immer am äußersten Rand beim Aufstieg, da ich ohne Stöcke wandere und so immer wieder meine Hände zur Unterstützung einsetzen kann. Bereits beim Aufstieg kann man erahnen, welches Panorama sich auf dem Grubenjoch erschließen wird. Ein Traum. Bereits jetzt hat man einen großen Teil des Arlbergs im Visier.

Das letzte Drittel hinauf zum Grubenjoch ist etwas ganz besonderes, denn hier muss – sorry den Ausdruck – eine „Waschbetonplatte“ überwunden werden. Ein echter Spaß sich hier hoch zu kämpfen! Etwas wirklich Einzigartiges. Das Panorama auf dem Grubenjoch ist ein Traum. Alle namhaften Berge liegen hier vor dem Auge des Betrachters.

Jetzt heißt es sich zu entscheiden Flexenspitze oder Grubenjochspitze. Beide Gipfel buhlen um meine Gunst, leider kann es heute nur einer werden und da die Grubenjochspitze etwas markanter und eindrucksvoller wirkt, erhält sie den Vorzug.

Erneut geht es über Schotter, Stein und Felswüste bergwärts. Allerdings fällt hier der Aufstieg leichter, denn im Gegensatz zu vorher, wird hier die Geröllhalde von großen Felsen gut gestützt. Nach weiteren ein hundert Höhenmeter blickt man direkt auf die Wasenspitze. Ein ebenfalls beeindruckender Gipfel, der es in sich hat.

Nun heißt es zum letzten Gipfelsturm ansetzen. Die letzten Höhenmeter hoch zum Gipfel muss man Hand anlegen. Aber es ist Kletterei mit Spaß. Allerdings auch mit dem Bewusstsein, dass hier Fehler zur Mangelware gehören sollten.

Das Panorama auf dem Gipfel ist einzigartig, beeindruckend und atemberaubend. Ich habe Glück, denn heute habe ich zudem klare Sicht. Der Blick reicht von der Silvretta bis ins Brandnertal und ins Tirol. Einzigartig.

Eine wirklich herrliche Tour, die zu meinen absoluten Lieblingstouren zählt – allerdings absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordert!

 

Wegstrecke 5,5km
Gehzeit 3 ½ – 4 ½ Stunden
Höhenmeter 860m
Höchster Punkt 2.659m (Grubenjochspitze)
Einkehrmöglichkeiten Zürs, unterwegs keine
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Flexenpass

 

Gipfelpanorama:

Gipfelpanorama – Grubenjochspitze

Grubenjochspitze

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Trittkopf (2.720m) –Wanderung in die Einsamkeit …

Der Trittkopf ist vor allem Wintersportbegeisterten ein Begriff, denn im Winter führt die Trittkopfbahn hoch bis unterhalb des Nördlichen Trittkopf. In den Jahreszeiten außerhalb des Skibetriebes steht die Bahn still und deshalb ist es hier nicht nur etwas ruhig, sondern sehr ruhig. Die Wanderung zum Trittkopf ist zwar nicht unter meinen Top 10, aber sie hat sich zumindest ein paar Besucher verdient.

Ausgangspunkt

 

Der Wanderparkplatz unmittelbar vor Zürs ist der Ausgangspunkt für diese Tour. Eines gleich vorab: der Trittkopf wird nicht ohne Grund wenig begangen, die Wege sind nicht markiert und daher ist Orientierungssinn gefragt. Vom Parkplatz aus läuft man bis kurz vor den Flexenpass auf dem Wanderweg retour. Am besten orientiert man sich nun an der Abfahrtspiste der Trittkopfbahn und steigt nun hoch auf die Trasse der der Abfahrt. Wer keine Probleme mit der Orientierung hat, der geht über die Almwiesen und orientiert sich an der Bergstation der Trittkopfbahn.

Aufstieg ohne echte Highlights

 

Vielleicht hatte ich heute nur Pech und die Flora hatte mit dem schlechten Sommerwetter zu kämpfen. Aber außer Murmeltieren war heute wirklich wenig auszumachen. Ich habe mich dazu entschlossen über die Wiesen aufzusteigen. Das macht mehr Spaß und mir geht es leichter von der Hand. Auf etwa 2000m erreicht man die verfallene Ochsenbodenalpe. Idyllisch liegt sie am Fuß des Trittkopf. Von hier aus geht es weiter Richtung Nord-Osten. Die Bergstation der Trittkopfbahn liegt bereits vor meiner Nase und kann nicht verfehlt werden.

Hinter der Bergstation geht es in Serpentinen hoch zum Nördlichen Trittkopf (2.521m), der statt eines Gipfelkreuzes einen Sendemast innehat. Das ist nicht schön, muss aber wohl sein. Dafür ist die Sicht auf die umliegenden Gipfel des Lechquellengebirges und des Arlbergs atemberaubend. Alles was Rang und Namen hat ist hier vertreten.

Entlang des Kammes geht es nun bis zum letzten Anstieg auf den Trittkopf. Immer wieder muss ich Halt machen und das schöne Panorama bewundern. Darunter viele Gipfel, die zu meinen absoluten Lieblingen gehören. Mittlerweile hat sich die Sonne vom Acker gemacht und es ziehen immer dichtere Wolken auf. Aber so kurz vor dem Ziel macht man nicht schlapp. Die letzten Höhenmeter werden auf Schotter zurückgelegt. Da es steil bergab geht, ist vor allem an nassen Tagen Vorsicht geboten.

Rasch habe ich den Gipfel des Trittkopf erreicht – noch bevor die Wolken das Panorama komplett verschleiern können. Auch wenn der Blick nicht wirklich weit reicht, kann man sich ausmalen, welches Panorama sich hier einem an einem schönen Tage erschließt.

Eigentlich hätte ich östlich absteigen wollen und die Pazüelfernerspitze noch mitnehmen wollen, ehe ich via Ulmer Hütte in Richtung Flexenpass absteige. Dieses Unterfangen ist mir aber zu „heiß“, denn mittlerweile kann man nicht mehr von Sicht sprechen, sondern das Gegenteil ist der Fall. Und so erfolgt der Abstieg auf der identen Route.

Eine schöne, rassige Tour. Landschaftlich gibt es mit Sicherheit schönere, aber der Gipfel des Trittkopfes hat etwas.

 

Wegstrecke 6,5km
Gehzeit 4-5 Stunden
Höhenmeter 973hm
Höchster Punkt 2.720m (Trittkopf)
Einkehrmöglichkeiten Zürs, unterwegs keine
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Zürs

 

trittkopf

„Jede starke Empfindung muss

in der Einsamkeit ausreifen.“

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Mondscheinwanderung auf den Goppaschrofen (1.781m)

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Der Goppaschrofen ist ein markanter Felsgipfel im Walgau (Vorarlberg). Er gehört nicht zu den höchsten, aber er steht den Großen in Erlebnis, Schönheit und Erhabenheit in nicht vielem nach. Lediglich das Panorama ist natürlich auf den höheren Gipfeln beeindruckender. Aber für mich gehört er zu den fixen Tourenzielen in jedem schönen Wanderjahr. Dieses Mal habe ich mich dazu entschieden im Mondschein aufzusteigen und es hat sich gelohnt!

Ausgangspunkt

 

Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz im Wald auf der Bazora. Hier kann man seinen PKW kostenfrei abstellen. Wer hier parkt, sollte aber nicht vergessen, das Weidegatter nach der Durchfahrt wieder zu schließen. Bitte daran denken.

Aufstieg

 

Direkt vom Wanderparkplatz aus steigt man auf einem schönen Wiesenweg unterhalb der Skiliftanlagen hoch in Richtung Bazoraalpe. Meine Stirnlampe benötige ich zu meiner Überraschung nicht, denn das Licht des Mondes reicht vollkommen aus. Ein sanftes Licht zeichnet weiche Konturen und verzaubert. Es ist halb fünf Uhr Morgens und die Stille, die hier herrscht, gepaart mit dem Mondlicht haben einen ganz besonderen Zauber. Eine Kraft, die sich nicht beschreiben lässt.

Das Rheintal und der Walgau liegen noch im Dunkeln. Einzelne Lichter lassen erkennen, dass es doch auch noch andere Frühaufsteher gibt, die aber zu meinem Glück den Verbleib im Tal vorgezogen haben .

Die Bazoraalpe ist bald erreicht. Der Boden ist vom vielen Regen noch „matschig“, nass und rutschig. Da ich den Sonnenaufgang auf dem Gipfel genießen möchte, entscheide ich mich kurzerhand die Gurtisspitze beim Abstieg mitzunehmen und wähle den direkten Weg zum Goppaschrofen.

Nach der Bazoraalpe führt der Weg durch den Wald. Der Mond hat hier kaum mehr Kraft und so muss leider meine Stirnlampe herhalten. Das hohe Gestrüpp ist noch nass vom vielen Regen und so bin ich nicht verwundert, dass meine Hose bald bis zu den Schenkeln nass ist.

Bald ist Weggabelung zur Spitztälewiese erreicht. Ab hier geht es nun durch das Latschenkiefer etwas abwärts bis zum Fuße des Goppaschrofen. Über einen steilen Schotterweg muss man sich noch hochkämpfen, ehe man auf dem schönen Joch steht und die Hohen Köpfe und den Goppaschrofen im Visier hat.

Entlang der Südseite geht es nun – teils steil abfallend, aber bei Trittsicherheit und Schwindelfreiheit – in Richtung Goppaschrofen. Das Gipfelkreuz kann bald ausgemacht werden. Hier mutet die Landschaft beinahe hochalpin an. Ein wirklich besonderer Gipfel, der mich immer wieder auf ein Neues verzaubert.

Der schöne Gipfel des Goppaschrofen ist bald erreicht. Steil geht es hier auf allen Seiten talwärts. Der Blick ins Rheintal, die Hohen Köpfe, den Säntis und die Liechtensteiner Gipfel sind beeindruckend. Ich habe Glück, die Sonne hat mit ihrem Erscheinen bis zu meiner Ankunft gewartet. Durch das beeindruckende Wolkenspiel ist der Sonnenaufgang heute etwas ganz Besonderes.

Über die Spitztälewiese und Gurtisspitze zurück

 

Nachdem man den steilen Schotterpfad wieder hinter sich gebracht hat, gabelt sich der Weg im Tale. Hier heißt es Aufsteigen zur Spitztälewiese. Zwischen schönen Latschenkiefern steigt man auf zu dieser schönen Wiese. Von hier aus geht es vorbei an der Zerwas-Heil-Spitze direkt zur Gurtisspitze. Die Sonne entfaltet mittlerweile ihre Kraft. Der Blick ins Tal von der schönen Gurtisspitze ist heute besonders schön.

Durch den Wald geht es in Serpentinen wieder zurück in Richtung Bazoralape. Hier treffe ich auf die ersten Wanderer. Schön, dass sie sich mit dem Aufbruch etwas geduldet haben.

Eine wunderschöne Wanderung, die jedes Mal auf ein Neues verzaubert! Gut zu wissen: wenn es feucht ist, sollte man Acht geben. Das Wurzelwerk, das gequert werden muss ist feucht und rutschig. Für den „Gipfelsturm“ sollte man Trittsicherheit und Schwindelfreiheit mitbringen.

 

Wegstrecke 9,3km
Gehzeit 3 ½ – 4 ½ Stunden
Höhenmeter 901m
Höchster Punkt 1.781m (Goppaschrofen)
Einkehrmöglichkeiten Gurtis
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Bazora

 

 

„Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment

Leuchtet das Leben hindurch.“

Franz Grillparzer

Gurtisspitze - Höhenprofil

Gurtisspitze

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Wenn die Große Wildgrubenspitze Zicken macht…

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Nachdem ich die Große Wildgrubenspitze bereits im Juni aufgrund des unsicheren Wetters durch die Vordere und Hintere Hasenfluh ersetzen musste, habe ich heute erneut einen Versuch gewagt. Bereits am Arlberg lichtet sich der Himmel etwas, immer wieder kämpfen sich Sonnenstrahlen durch, das macht Hoffnung, aber meistens kommt es anders als man denkt.

Ausgangspunkt

 

Da die Wettervorhersagen ab Mittag schlechtes Wetter prognostiziert haben, habe ich mich für den kürzesten Weg in Richtung Große Wildgrubenspitze entschieden. Auf dem Wanderparkplatz unmittelbar vor Zürs wird geparkt und von hier aus als erstes Ziel der Zürsersee ins Auge gefasst. Bereits beim Aufstieg mache ich mir so meine Gedanken, denn immer wieder ziehen dichte Wolken und Nebelfelder auf und wirklich warm ist auch nicht. Letzteres verwundert mich nach diesem Sommer nicht wirklich, aber die Große Wildgrubenspitze kann nicht ausgemacht werden. Ich hoffe darauf, dass es beim Zürser See vielleicht etwas besser aussieht.

Aber auch von hier aus, kann die Große Wildgrubenspitze nicht ausgemacht werden. Ein starker, eisiger Wind bläst mir ins Gesicht. Die Sonne versucht sich zwar immer wieder im Kampf mit den Wolken, aber irgendwie schaut sie chancenlos aus. Leider kann man nicht ausmachen, wie die Schneelage auf der Großen Wildgrubenspitze ist. Weder die steilen Felswände kann man erkennen, noch sonst etwas. Ich betrachte den Himmel und erhoffe, dass ich Chancen für eine Aufhellung erkennen kann, aber über den Zürser See ziehen bereits die nächsten dicken Wolkenschwaden.

Enttäuscht weiß ich was das heißt, wenn ich kein unnötiges Risiko eingehen möchte. Ich muss die Zickerei der Großen Wildgrubenspitze akzeptieren und mir ein anderes Ziel auswählen. Da die Wetterlage immer unsicherer wird, entscheide ich mich für die Hintere und Vordere Hasenfluh. Auch schön, aber natürlich nicht vergleichbar.

Aber spätestens am Gipfel der Vorderen Hasenfluh wird mir klar, dass meine Entscheidung richtig war. Meine Hände sind eingefroren wie im Winter und auch ansonsten bin ich um jedes Kleidungsstück im Rucksack froh und spätestens beim Abstieg bin ich froh um meine innere mahnende Stimme, denn die Wolken werden immer dichter und ab und dann ist die Wegsucherei ein echtes „Katz und Maus“ Spiel. Das hätte es auf der Großen Wildgrubenspitze nicht leiden wollen und so bin ich froh um Zickerei dieses Gipfels.

Tourenbeschreibung

 

Ausführliche Tourenbeschreibung: Vordere und Hintere Hasenfluh

 

„Man muss vom Weg abkommen, um nicht auf der Strecke zu bleiben.“

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6. Unified Turnier des SCR Altach und der Lebenshilfe Vorarlberg

Die „Woche der Herzen“ hat beim SCR Altach bereits Tradition. Eine gute Tradition. In der Länderspielpause widmet sich der SCR Altach dem Herzen und veranstaltet im Rahmen der „Woche der Herzen“ jährlich ein Benefizspiel zu Gunsten eines guten Zwecks, sowie das Unified Turnier. Das Unified Turnier in der Cashpoint Arena ist ein echtes Highlight, das vor allem mit der Begeisterung der Akteure zu begeistern weiß.

 

„Glücklich ist, wer sich auch durch die kleinen Dinge im Leben begeistern lässt.“

 

Ein Fußball Turnier der „bsundrigen“ Art

 

Das Unified Turnier ist ein Fußball Turnier der besonderen Art. Der SCR Altach und die Spieler der 1. Mannschaft veranstalten dieses Turnier jährlich in der Cashpoint Arena. Gemeinsam mit Spielern der Lebenshilfe Vorarlberg und der Caritas werden Mannschaften mit den Stars des SCR Altach und Menschen mit Unterstützungsbedarf gebildet. Das Turnier fand in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt und das bei besten Wetterbedingungen. Kein Wunder, dass die Begeisterung keine Grenzen kannte. Sowohl die sportlichen Akteure, als auch das Publikum waren bestens gelaunt.

Sechs Mannschaften haben in diesem Jahr am Turnier teilgenommen. Bereits im letzten Jahr konnten die Mannschaften mit echtem Tempo-Fußball das Publikum begeistern und das wurde in diesem Jahr sogar noch überboten. Alle Mannschaften waren offensiv eingestellt und spielten beherzt auf. Das Publikum wurde für die stimmungsvolle Unterstützung mit zahlreichen Toren beschenkt.

Die Profis des SCR Altach boten bei den beinahe dauerhaften Angriffsläufen aktive Unterstützung – die Tore selbst, die zahlreich vielen – wurden von den leidenschaftlich aufspielenden Fußballern der Lebenshilfe und der Caritas eingenetzt.

Einige Spieler vielen nebst Toren auch mit einem sehr Körper betontem Spiel auf. Niemals aggressiv, aber beherzt und engagiert. Leidenschaftlicher Fußball eben.

Das Turnier wurde mit einem Elfmeterschießen abgeschlossen. Hier wurden die Zuschauer von erstklassigen Elfern überrascht.

Im Anschluss an das Turnier sorgte das Duo „Hard Beat“ für Stimmung und die Fortsetzung der guten Laune.

Das Unified Turnier ist ein Fußball Turnier der „bsundrigen“ Art. Viele Zuschauer haben den Weg ins Stadion gefunden, aber diese Veranstaltung hätte sich mehr als nur ein volles Haus, mehr als verdient. Ein echtes Highlight der besonderen Art.

Ein Highlight und ein Geschenk des SCR Altach. Eine Veranstaltung im Rahmen der „Woche der Herzen“ die den ohnehin sympathischen Dorf-Club noch sympathischer erscheinen lässt. Aber vor allem die Spieler des SCR Altach haben sich dieses Lob verdient, denn sie waren mit Begeisterung, Herz und Liebe beim Turnier dabei. Man spürte die Freude mit der sie dieses Turnier austrugen.

Vielen Dank an den SCR Altach und deren Spieler, die hier wirklich tolles all jährlich auf die Füße stellen.

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5 tolle Wanderziele, die Kinderherzen höher schlagen lassen…

Kinder sind nicht immer begeistert, wenn es um das Thema wandern geht. Das hat oft gute Gründe. Oft wird die Tourenlänge nicht den Kindern angepasst, ein anderes Mal vergisst man auf kleine „Highlights“ auf dem Weg zum Ziel oder man wandert nicht mit den Kindern, sondern nur für sich. Und dabei ist es gar nicht schwer Kinderherzen von der Natur zu begeistern, wenn man die Tour mit Augenmaß und Herz plant. Ich möchte Euch heute 5 tolle Wandervorschläge für Vorarlberg vorstellen, die jedes Kind begeistern werden.

 

„Mit Kinder zusammen zu sein ist Balsam für die Seele.“

F.M. Dostojewski

 

Die Begeisterung des kühlen Nass – der Pfannensee

Pfannensee

Wer auf Hochgebirge, eine mächtige Gebirgskulisse und schöne Gipfel nicht verzichten möchte, der ist mit dem kleinen Pfannensee im Herzen der Silvretta richtig beraten. Ich habe mit meinen Jungs am Pfannensee übernachtet. Ein Gewitter, wie wir es erlebt haben, wünsche ich Euch nicht, auch wenn es ein unvergessliches Erlebnis war.

Der Pfannensee ist ein kleiner idyllischer Bergsee, der umrahmt ist von einer mächtigen Kulisse. Man blickt auf den Patteriol, die Neue Heilbronner Hütte und in die Gipfelwelt der Silvretta. Bereits die Wanderung zum See bietet viel für Kinder, denn man wandert durch herrliche Alplandschaft und kann, wenn man denn möchte, auf der schönen Verbella Alpe frische Alpprodukte genießen und natürlich Tiere bewundern.

Die Wanderung zum Pfannensee erfordert keine besonderen Erfahrungen oder Anforderungen und ist leicht zu begehen. Die Tiere, die Landschaft und die Bergbächlein werden die Kinder begeistern. Wer nicht unter freiem Himmel übernachten möchte, der kann zur nahe gelegenen, wunderschönen Neuen Heilbronner Hütte aufsteigen. Der Pfannensee und seine Umgebung sind ein echtes Highlight und das mit Sicherheit nicht nur für Kinder!

 

Noch ein See – der Maiensee

Maiensee

Ein weiteres Kleinod, Paradies in den Bergen ist der Maiensee im Herzen des Arlberg. Der Maiensee liegt idyllisch und ist umrahmt von den wunderschönen Gipfel des Arlberg. Die Gegend um den Maiensee beweist, dass der Arlberg auch im Sommer ein echtes Naturerlebnis ist.

Die Wanderung zum Maiensee und durch die Rosannaschlucht ist eine wahre Fundgrube der Entdeckungen für Kinder und so wundert es nicht, dass die Begeisterung keine Grenzen kennt. Der See, die Schlucht und die Gebirgsbäche sorgen für Abwechslung und wecken den Entdeckergeist.

Wer hier mit den Kindern unterwegs ist, der sollte sich, nein vor allem den Kindern Zeit lassen. Denn Natur will erlebt und gespürt werden.

 

Zwei Schluchten, ein Naturdenkmal und viel Wald – Rappenlochschlucht plus

Alpensalamander

Die Rede ist hier von der Alplochschlucht, der Rappenlochschlucht und dem „Kirchle“. In dem hier verlinkten Bericht habe ich noch drei Gipfel angehängt, diese sollte man aber, wenn man mit Kindern hier unterwegs ist ausklammern. Vielleicht nicht vom Anspruch und der Kondition her, sondern vielmehr deshalb, da die Kinder in diesen tollen Naturparadiesen genießen, entdecken und wundern wollen.

Die Rappenlochschlucht ist vielen ein Begriff, nicht ohne Grund, denn sie ist imposant und schön. Die schöne Alplochschlucht, die unmittelbar nach ihr folgt, steht ihr nicht wirklich nach und schließt nahtlos daran an. Das „Kirchle“, das oberhalb der zwei Schluchten liegt ist ein Naturdenkmal. Wilde, eigenwillige Gesteinsformationen laden zum Träumen und Entdecken ein.

Eine Wanderung, die man vor allem auch an heißen Tagen gut machen kann, denn die Schluchten, das Wasser und der Wald sorgen für eine angenehme Frische.

Alles in allem eine wunderschöne Tour, die ideal ist für Familien mit Kindern. An nassen Tagen sollte man an gutes Schuhwerk denken.

 

Ein wild rauschender Bergbach, ein See und herrliche Natur – das Lecknertal

Lecknertal

Das Lecknertal ist für mich ein wahres Highlight an Naturerlebnis. Ein Tal, das zu jeder Jahreszeit zu begeistern kann und immer einen Besuch wert ist. Vor allem aber auch für Kinder.

Ein wunderschöner, kleiner, aber wild rauschender Gebirgsbach macht die Begrüßung zum Anfang. Anschließend wandert man auf herrlichen Wald- und Wiesenwegen vorbei ein beeindruckenden Bäumen. Hier gibt es immer wieder Neues zu entdecken.

Die wunderschöne kleine Kapelle, die auf dem Weg liegt, die vielen kleinen Ställe, alten Schuppen und mehr erzählen Geschichten.

Das Highlight für Kinderherzen ist aber der Lecknersee selbst. Von sanften Gipfeln umgeben, wunderschön eingebettet liegt er in diesem Tal. Ein Traum!

Eine Wanderung, vielleicht auch ein Spaziergang, der Kinder richtig begeistern wird.

Eine erhabene Hütte, ein See und herrliche Bergwelt – der Stubener See

Stubener See

Der Stubener See liegt versteckt, ruhig, aber wunderschön im Herzen des Arlberg. Wer hier mit Kindern unterwegs ist, der sollte die Gipfel der hier verlinkten Tour streichen und etwas mehr Zeit beim See und der Hütte einplanen. Die Kinder werden es ihnen danken.

Der Stubener See ist ein echtes Kleinod. Umrahmt von wunderschönen alpinen Pflanzen und mit herrlichem Blick auf das Lechquellengebirge. Aber ist vor allem auch für Ruhe suchende eine echte Topempfehlung. Für Kinder gibt es um den See herum viel zu entdecken. Frösche, Salamander und vieles mehr tummelt sich hier um diesen schönen See.

Den Anstieg auf die schön gelegene Kaltenberghütte sollten sie unbedingt mit einplanen, denn auch hier werden sich die Kleinen richtig wohl fühlen und die Herren und Frauen Reiseleiter kommen hier ebenfalls auf die Kosten.

Alles in allem eine wirkliche tolle Wanderung für Familien mit Kindern.

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