Maroiköpfe (2.522m) – eine herrliche Tour im Herzen der Albona

Die Albona und Stuben am Arlberg sind vor allem den Wintersportfreunden ein Begriff. Die Albona und ihre schönen Abfahrten sind vielen ein Begriff und nicht ohne Grund beliebt. Was aber viele unterschätzen, die Region ist auch in den anderen Jahreszeiten mehr als nur einen Besuch wert. Die Kaltenberghütte, die Maroiköpfe thronen hoch über dem Klostertal und belohnen ihre Besucher mit landschaftlicher Schönheit und herrlichen Panoramen.

Ausgangspunkt – Stuben am Arlberg

 

Der kleine, verträumte, aber mehr noch idyllische Ort Stuben am Arlberg ist der Ausgangspunkt für diese schöne Wanderung. Eine Wanderung die, wenn sie mit Kindern unterwegs sind, bis zur Kaltenberghütte führen kann und wieder retour und dennoch sehr reizvoll ist. Für alle anderen bringt diese Tour landschaftliche Schönheit, herrliche Panoramen und einen schönen Gipfel im Gepäck mit sich.

Aufstieg zum Stubener See

 

Entlang der Alfenz geht es von Stuben in Richtung Langen am Arlberg. Ein schöner Güterweg führt entlang diesem schönen rauschenden Bach. Bei der ersten Weggabelung hält man sich links – also bergwärts. Ab hier führt der Weg zwischen Latschenkiefern und anderem alpinen Gestrüpp hinauf in Richtung Albona. Nach einigen schönen Kehren und einer wunderschönen Kiefernlandschaft erreicht man den idyllisch gelegenen Stubener See. Ein See, der in der Tat ein kleines Paradies ist und dunkel die Berglandschaft in sich spiegelt. Ein Ort, der zum Verweilen und Träumen einlädt, wenn man denn nicht noch einiges vor hätte.

Nach dem Stubener See führt der Weg weiter durch Latschenkiefer ehe man auf knapp 1.800 Höhenmeter die Waldgrenze erreicht und auf alpinen Bergwegen wandert. Über karge, aber wunderschöne alpine Wege geht es hoch zur Kaltenberghütte, die hoch über dem Klostertal thront und einen wunderschönen Blick ins Tal offenbart. Hier sollte man einen Einkehrschwung einplanen, denn die Hütte ist mehr als nur ein kleiner Geheimtipp.

Über den Alpenkopf zum Maroiköpfe

 

Hinter der Hütte führt ein Weg hoch zum Maroijöchle. Dieser wird aber für diese Route nicht gewählt. Erst wandert man in Richtung Kaltenberg weiter, ehe man nach wenigen Metern linker Hand in Richtung Alpenkopf, der schon zum Greifen nahe ist, aufsteigt. Beim Aufstieg passiert man einen schönen Gebirgssee, der oberhalb der Kaltenberghütte liegt. Bereits vom Alpenkopf hat man einen schönen Blick ins Tal. Weiter geht es ostwärts zum höchsten Punkt der Tour, dem Maroiköpfe. In herrlicher alpiner Landschaft steigt man auf und erreicht bald den wunderschönen Gipfel. Ein erhabener Blick ins Klostertal und die imposante Gebirgswelt im Rücken machen diesen, an und für sich, leicht zu erreichenden Gipfel zu einem echten Leckerbissen.

Über die östliche Seite steigt man ab, ehe man nordwärts in Richtung Maroijöchle wandert. Von hier aus ist der Albonagrat, die Bergstation der Skilifte im Winter, rasch erreicht. Noch einmal kann man den herrlichen Blick ins Tal, in das Lechquellengebirge und den Verwall im Rücken genießen, ehe man auf einem schmalen, steil abfallenden Gebirgsweg absteigt, in Richtung Stuben.

Der Weg anfänglich über steinige Wege ins Tal hinab, ehe man erneut zwischen Latschenkiefer im Rücken von Stuben einsteigt.

Eine wunderschöne, sehr lohnende Tour, die lediglich Ausdauer erfordert und den Tüchtigen mit eindrucksvoller Landschaft, wunderschönen Talblicken und einer herrlichen Bergwelt belohnt.

 

Wegstrecke 14,3km
Gehzeit 5 ½ – 6 ½ Stunden
Höhenmeter 1.144m
Höchster Punkt 2.522m (Maroiköpfe)
Einkehrmöglichkeiten Stuben am Arlberg, Kaltenberghütte
Parkmöglichkeiten Stuben am Arlberg

 

maroiköpfe - höhenprofil
Quelle: outdooractive.com
Maroiköpfe
Quelle: outdooractive.com

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2 Kommentare zu “Maroiköpfe (2.522m) – eine herrliche Tour im Herzen der Albona”

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