Blick in den Rätikon

Erzbergkopf (2.421m) – Blick auf Stuben

Die Arlbergregion ist ein wahres Eldorado für Wanderer, Kletterer, Skifahrer und Tourengeher. Egal zu welcher Jahreszeit – hier kommt man auf seine Kosten. Für jeden ist etwas dabei. Für anspruchsvolle Wanderer, Freunde des Kletterns und vieles mehr. Eine Region, die es in sich hat und jede Bergfex so richtig erfreut.

Ausgangspunkt – Wanderparkplatz Flexenpass

 

Egal, ob man auf die Gruppenjochspitze,  die Flexenspitze, die Erzbergspitze oder auf die Wildgrubenspitze wandern möchte, der Flexenpass ist der ideale Ausgangspunkt dafür. Entlang dem Flexenbach steigt man auf in Richtung Muggengrat. Die herrlichen Gipfel liegen bereits vor der Nase. Die Erzbergspitze ganz links, die markante Grubenjochspitze etwas weiter rechts und noch etwas versteckt die Flexenspitze. Rechts liegt die Hasenfluh.

Heimat der Murmeltiere

 

Beim Aufstieg über die Wiesen und den Schotter wird bald klar, wer hier wohnt – die Murmeltiere. Kaum an einem anderen Fleck findet man derart viele Gebirgsfreunde. Neugierig recken sie den Hals und betrachten die seltenen Wanderer. Ein schönes Schauspiel.

Bis zum Ursprung des Flexenbach bleibt man auf dem Pfad. Dort wo der Flexenbach entspringt, blickt man direkt auf den Muggengrat und kann die eindrucksvollen Felsgipfel bewundern. Einer ist atemberaubender als der andere.

Orientierungslos darf hier nicht sein

 

Unmittelbar am Flexenbach Ursprung heißt es Augen offen halten. Ein schmaler Pfad führt nördlich Richtung Muggengrat, westlich über Schutt und Stein kann man ins Jöchle zwischen Erzbergspitze und Grubenjochspitze aufsteigen. Für die hier angeführte Tour schlägt man den Pfad Richtung Süden (Stuben) ein. Er ist nicht markiert, aber eigentlich gut zu finden.

Unterhalb der Erzbergspitze und dem Erzbergkopf wandert man in Richtung Rosskopf, ehe man nach Westen wandert. Ohne große Steigung geht es zum Erzberg, dessen Gipfelkreuz man bereits sehen kann.

Erzberg – Blick auf Stuben

 

Der Aufstieg zum Erzberg ist wenig spektakulär, aber die Aussicht ist ein Gedicht. Stuben unter den steil abfallenden Felswänden tief im Tal. Der Blick auf die umliegende Gebirgswelt ist ein Traum. Alle Gipfel mit Rang und Namen sind hier vertreten. Hier lohnt es sich eine kurze Rast einzulegen, ehe man sich auf die Pfadsuche begibt.

Über kargen Fels hoch zum Erzbergkopf

 

Entlang dem Grat (westlich) steigt man anfänglich hoch in Richtung Erzbergkopf. Lawinenverbauungen säumen den Aufstieg, sie sind nicht schön anzusehen, aber man kann verstehen, dass sie hier für den schönen Ort Stuben benötigt werden und dann und wann sind sie beim Aufstieg behilflich. Ich habe mich hier an keinen Weg gehalten, sondern bin entlang dem äußeren Kamm aufgestiegen.

Immer wieder werde ich mit herrlichen Blicken ins Tal und die Gebirgswelt beschenkt. Mit Erreichen der letzten Lawinenverbauung steigt man ein in den „nackten“ Fels. Immer wieder muss man Hand anlegen. Keine schwierige Kletterei sondern Kraxelei, die einfach Spaß macht. Allerdings muss man Trittsicherheit und Schwindelfreiheit mitbringen.

Ausrutschen sollte man nicht, aber diese Voraussetzung bringt so mancher Gipfel mit. Der Aufstieg macht richtig Freude und der Blick auf dem Erzbergkopf ist ein Traum. Wenngleich man neidisch auf die Erzbergspitze und die Grubenjochspitze blickt. Sie sind einfach noch eine Spur verlockender. Auch die Wasenspitze und die Blisadonaspitze haben ihren Reiz. Aber man kann an einem Morgen eben nicht Bäume ausreißen. Der Blick ist beeindruckend, atemberaubend.

Abstieg über den Rosskopf

 

Bis zum Schwarzen Turm steigt man auf gleichem Wege ab und orientiert sich anschließend am Roßkopf, den man einfach noch mitnehmen sollte. Er ist schnell erreicht und schenkt einen schönen Blick auf Zürs und die dahinter liegende Bergwelt.

Entlang dem Flexenbach geht es retour zum Parkplatz

Eine herrliche, eindrucksvolle Tour, die gut und gerne an einem kurzen Vormittag in Angriff genommen werden kann. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind jedoch Voraussetzung.

 

 

  • Wegstrecke:                     6,6km
  • Gehzeit:                            3 – 4 Stunden
  • Höhenmeter:                     753m
  • Höchster Punkt:                Erzbergkopf (2.421m)
  • Einkehrmöglichkeiten:      die Kräuter in den Alpwiesen
  • Parkmöglichkeiten:           Wanderparkplatz Flexenpass

Erzberg - Karte

Erzberg - Höhenprofil
Quelle: outdooractive.com

Quelle: outdooractive.com

 

 

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4 Kommentare zu “Erzbergkopf (2.421m) – Blick auf Stuben”

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