Schillerkopf (2.006m) – auf zur größten Doline in Vorarlberg

Der Schillerkopf ist ein markanter Gipfel am Eingang des Brandnertal. Er ist nicht nur für seine schroffe Erscheinung und landschaftliche Schönheit bekannt, sondern auch für die größte Doline in Vorarlberg. Der Schillerkopf ist ein Gipfel mit herrlichem Panorama, aber gehört zu jenen, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern.

Ausgangspunkt – Wanderparkplatz Tschengla

 

Bei Bürserberg fährt man hoch bis zum Wanderparkplatz Tschengla. Über einen Schotterweg geht es ein paar Hundert Meter hoch bis zur ersten Weggabelung. Rechts geht es zur Alpe Rona (Schausennerei), links zum Loischekopf und über den Wiesenweg in der Mitte hoch in Richtung Mondspitze und Schillerkopf.

Wanderung über schöne Alpwiesen

 

Über wunderschöne Alpwiesen führt der Weg sanft ansteigend hoch bis auf das Hochplateau unterhalb der Mondspitze und dem Schillerkopf. Zwischen Latschenkiefer und bunt blühenden Wiesen geht es weiter bergwärts zwischen den beiden Gipfeln durch. Zwei Gipfel, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Mondspitze die grüne, sanfte mit Latschenkiefer bewachsene und der Schillerkopf, der schroffe, felsige und markante.  Beide haben ihren Zauber und Reiz.

Der Schillerkopf selbst hieß früher Kessikopf wurde aber aufgrund seiner großen Felsnase, die Friedrich Schiller ähneln soll, in Schillerkopf umbenannt. Ab dem Hochplateau geht es direkt auf den Schillersattel, der das Verbindungsstück zwischen Mondspitze und Schillerkopf ist, zu. Der letzte Anstieg auf den Sattel ist etwas steiler, dafür wird man aber auf dem Sattel mit einem herrlichen Blick in den Walgau, das Rheintal und die umliegende Bergwelt belohnt.

Über steiniges Gelände geht es über die westliche Seite um den Schillerkopf herum. Dabei passiert man die größte Doline Vorarlbergs, das Kessiloch. Das Kessiloch hat 300m Durchmesser und ist etwas 100m tief. Beeindruckend.

Nach Umrundung der Doline geht es nun steil, über felsiges Gelände hoch bis knapp unterhalb des Gipfels des Schillerkopfes. Das letzte Stück wandert man steil abfallend, aber gesichert hoch zum Gipfel. Der Blick ins Tal und die umliegende Bergwelt ist fantastisch und entlohnt für die Mühe. Der schmale Platz um das Gipfelkreuz herum und die steil abfallenden Felswände mögen den einen oder anderen erschaudern oder staunen lassen. Ja, der Schillerkopf ist allemal ein Erlebnis.

Der Abstieg vom Gipfel erfolgt diesmal auf der östlichen Seite, den Tälisteig. Steil geht es hinunter auf das Hochplateau. Von hier geht es wieder zurück zum Wanderparkplatz.

Wer Hunger bekommen hat oder guten Käse mit nach Hause nehmen möchte, der macht noch einen Abstecher zur Schausennerei Alpe Rona. Hier gibt es mehrfach prämierten Käse. Kein Wunder bei diesen prächtigen Wiesen.

Interessant sind aber auch die Steinkreise auf der Tschengla. Die neolithischen Steinkreise gelten als Kraft Ort und erzählen Geschichte. Ein Abstecher, der sich lohnt!

 

  • Gehzeit: 4-5 Stunden
  • Wegstrecke: 8,4km
  • Höhenmeter: 862m
  • Höchster Punkt: 2.006m
  • Parkmöglichkeiten: Wanderparkplatz Tschengla
  • Einkehrmöglichkeit: Alpe Rona

schillerkopf

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