Outdoorblog-Award 2014 – aktueller Zwischenstand

Die Abstimmung „Beliebtester Outdoorblog 2014“ läuft erst seit wenigen Tagen. 492 Outdoorfans haben bereits ihre Stimme abgegeben für einen der tollen 132 Outdoor-/Wanderblogs.

Unter den Top 20 gibt es einige Überraschungen im Vergleich zum Vorjahr. Zwei Newcomer sind auf dem Weg zum Gipfel:

Aber auch unter den Top 10 liegen einige Blogs, die in diesem Jahr einen deutlich stärkeren Gipfeldrang als im Vorjahr haben. Aber auch einige alt bekannte Gipfelstürmer aus dem Vorjahr sind in diesem Jahr wieder ganz vorne mit dabei.

Die Abstimmung für Euren Lieblingsblog ist  H I E R  noch bis zum 30. 6.2014 möglich.

Hier ein Blick auf die aktuelle Auswertung (nicht irritieren lassen, ich musste leider zweimal den Umfrageanbieter wechseln und habe hier die Ergebnisse der vorherigen Abstimmungen zusammen gezählt):

Aktuelle Platzierung (in Klammer 2013 Endrang) Blog Stimmen
1 (8) Ulligunde 43
2 (2) Wusa on the mountain 42
3 (27) Do geht’s Auffi 37
4 (11) Gewum 29
4 (15) Via-ferrata 29
6 (4) Luftschubers 27
7 (6) Berge in Vorarlberg 24
8 (10) Auf und ab 23
9 Bergtouren im Allgäu 21
10 (3) Wandernbonn 20
11 (9) Outdoorseite 16
12 (24) Wanderzwerg 15
13 (19) Auf den Berg 13
14 (13) Hiking-Blog 12
14 Klimbingkorns 12
14 (17) Gipfelrast 12
17 (12) Hochtourist 8
18 (23) Zwerg am Berg 7
18 (32) Real Adventure 7
20 (86) Sport is Geil 6

 

Es lohnt sich unter den 132 Outdoorblogs zu stöbern. Es sind wirklich hervorragende und vor allem interessante Blogs dabei! Für interessanten Lesestoff ist ausreichend gesorgt und das Wetter spielt ja im Moment richtig mit.

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Die Seele hätte keinen Regenbogen, wenn die Augen nicht weinen könnten.

„Die Seele hätte keinen Regenbogen, wenn die Augen nicht weinen könnten.“

(Indianische Weisheit)

Tourenbericht – Blisadona/Klostertal

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Heilkräuter: Was blüht denn da? Schlüsselblume

Die Schlüsselblume ist eine der ersten Blumen, die sich nach dem Winter ans Tageslicht wagt. Früher waren die Wiesen oft übersäht mit ihr. Heute ist die Schlüsselblume leider seltener und daher steht sie unter Naturschutz und darf nicht mehr gesammelt werden. Wer sich die guten Eigenschaften dieser Heilpflanze aber dennoch zu Nutzen machen möchte, der kann sie im Garten selbst anbauen und dann natürlich auch ernten.

Schlüsselblume
Schlüsselblume

Die Schlüsselblume ist gut erkennbar und kann eigentlich nicht verwechselt werden. Naturheilkundler und Kräuterexperten kennen die Schlüsselblume als ausgezeichnetes Hustenkraut. Die Schlüsselblume fördert vor allem das Abhusten und entlastet dadurch den Kreislauf. Die Schlüsselblume hilft aber auch gegen Nervosität und soll auch gegen Migräne wirksam sein. In der Regel werden die Blüten der Schlüsselblume für Heilzwecke verwendet, verwertbar sind aber auch die Wurzeln der Pflanze.

Eigenschaften:

 

  • Schleimlösend
  • Auswurf fördernd
  • Schweißtreibend
  • Harntreibend
  • Blutreinigend

Anwendung:

Schlüsselblumentee

 

Für den Tee kann man entweder die frischen Blüten, aber auch die Wurzeln verwenden. Wer das ganze Jahr etwas von der Heilkraft haben möchte, kann die Blüten und Wurzeln auch trocknen. Für den Tee nimmt man zwei Teelöffel Blüten oder Wurzeln und übergießt diese mit kochendem Wasser und lässt den Tee 10 Minuten ziehen. 3 Mal täglich je eine Tasse langsam trinken.

Mir persönlich liegt der Geschmack des reinen Schlüsselblumentees nicht. Daher mische ich diesen gerne mit Huflattich, Veilchen, Thymian und Spitzwegerich. Alle samt ebenfalls ausgezeichnete Hustenkräuter und geschmacklich eine hervorragende Kombination.

Die Anwendung des reinen Schlüsselblumentees sollte nicht länger als 6 Wochen erfolgen.

 

Schlüsselblumentinktur

 

Die Tinktur soll gegen Migräne und Schwindelanfälle helfen. Für die Tinktur füllt man in ein Marmeladeglas die Blüten oder Wurzeln der Schlüsselblume (halb voll bzw. nach belieben) und gießt anschließend mit einem guten Obstler auf, bis die Blüten und Pflanzenteile komplett bedeckt sind. Danach das Glas verschließen und die Mischung 1-2 Monate ruhen lassen.

Anschließend wird der Sud abgeseiht und in ein Fläschchen gefüllt. Von dieser Tinktur nimmt man täglich 2-3 Mal je 10-30 Tropfen ein.

Geschichtliches

 

Vor allem die Kelten und Germanen war die Schlüsselblume eine beliebte Heil- und Wunderpflanze. Die Kelten sollen die Schlüsselblume zu kultischen Zwecken eingesetzt haben. Vor allem, wenn die Schlüsselblume um die Weihnachtszeit (Rauhnächte) blühte, wurde sie als besonders kräftig und magisch angesehen. Den Überlieferungen zur Folge soll die Schlüsselblume im Vorgarten Besucher fernhalten. Und die Schlüsselblume in der Westentasche soll die Schönheit erhalten.

Die Schlüsselblume steht unter Naturschutz!

 

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Heilkräuter: Was blüht denn da? Huflattich

Frühling ist die Zeit der Kräuter auf den Almwiesen. Huflattich ist einer der Ersten, der sich durch den noch kühlen Boden durchkämpft. Der Huflattich ist nicht ganz unumstritten, da er im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Allerdings nur in hohen Dosen und wer ihn als hervorragendes Husten-/Bronchialmittel einsetzt, muss sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Wie bei vielen Naturheilmitteln gilt auch hier: „Die Dosis macht das Gift.“.

Huflattich ist leicht erkennbar und kann eigentlich nicht verwechselt werden. Seine gelben Köpfchen sind in einem Husten-/Bronchialtee gern gesehene Gäste. Aber auch das etwas später aus der Erde ragende Kraut der Pflanze wird für Husten-/Bronchialtees verwendet. Wichtig bei der Anwendung ist, dass man Huflattich auch mit anderen Heilpflanzen mischt und wir haben Glück zumeist wachsen diese zur selben Zeit. Schlüsselblumen und Veilchen runden die Teemischung perfekt ab. Wie auch immer der Huflattich angewendet wird, er sollte nicht länger als über 3 Wochen eingenommen werden.

huflattich

Eigenschaften:

  •  Schleimlösend
  • Auswurf fördernd
  • Hustenreiz mildernd
  • Entzündungshemmend

Anwendung:

Huflattichtee

Huflattich wird gerne getrocknet und später als Tee verwendet. Am besten in einer Mischung aus Schlüsselblumen, Veilchen und Thymian. Mit Honig abgeschmeckt, schmeckt dieser Tee auch Kindern.

Der Tee wird 2-3 Mal täglich je eine Tasse getrunken. Die Anwendung erfolgt solange, bis die gewünschte Wirkung erzielt ist, jedoch nicht länger als 3 Wochen.

Wenn die Kräuterteemischung gut gemischt ist (mit anderen Kräutern), dann kann die Anwendung auch um 1-2 Wochen verlängert werden.

Huflattichhonig

Huflattichhonig

Beliebt und ein wirklich hervorragendes Hustenmittel ist der Huflattichhonig.  Auch hierfür verwende ich nicht nur Huflattich, sondern auch Schlüsselblumen und Veilchen. Die Kräuter werden geschnitten und in ein Einweck- bzw. Marmeladeglas gegeben. Danach wird das Glas mit Honig aufgefüllt. Das Glas wird anschließend verschlossen und an einen warmen Platz gestellt. Am besten lässt man den Hönig einige Wochen, besser Monate ziehen. Im Frühling sammeln und ansetzen, über Sommer ziehen lassen und im Herbst anwenden. Durch das Wasser in den Blüten wird der Honig zu einer Art Sirup. Nach dem Sommer das Gemisch durch ein Sieb lassen und die Kräuter entnehmen. Auch hier nimmt man täglich 2-3 Mal je einen Teelöffel voll.

Achtung auch hier gilt: keine Dauereinnahme! Am besten über einen Zeitraum von 2-3 Wochen.

Huflattichzigaretten

Klingt seltsam, schräg und doch wurde der Rauch vom Huflattich früher bei chronischer Bronchitis eingesetzt. Dazu werden die Blätter des Huflattich getrocknet und anschließend geraucht.

Brustteemischung

Mit folgender Mischung hatte ich bislang die besten Erfolge und zudem ist diese Mischung auch sehr schmackhaft:

  • ¼ Huflattichblüten
  • ¼ Spitzwegerichblätter
  • ¼ Thymiankraut
  • ¼ Veilchenblüten

Dazu noch ein paar Schlüsselblumenblüten – nicht zu viel, da diese intensiv nach „Heu“ schmecken, können J

Huflattichsalbe

Aus den Blüten lässt sich auch eine Hustensalbe herstellen. Da der Huflattich auch gute Eigenschaften für die Haut hat, ist diese in der Regel sehr gut verträglich.

Eine Hand voll Blüten wird mit ca. 450 Gramm Butter leicht andünsten und gut vermischen. Die abgekühlte Salbe in einem Glas oder Gefäß am besten an einem kühlen Ort aufbewahren. Vor allem bei Kleinkindern wirkt die Huflattichsalbe oft Wunder.

Persönliche Erfahrung

Ich persönlich schwöre auf Huflattich bei Husten-/Brusterkrankungen und habe immer beste Erfahrungen damit gemacht. Am besten sind natürlich die Kräuter von Bergwiesen J

Das Schöne am Huflattich: im Gegensatz zu manch anderem Kraut ist er ergiebig und rasch gesammelt.

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Outdoorblog-Award 2014: die aktuellen Top 10

Die Abstimmung für den beliebtesten Outdoorblog 2014 läuft erst seit wenigen Tagen. Dennoch sind bereits 235 Stimmen eingegangen. Zeit für einen kurzen Zwischenstand.

Die aktuellen TOP TEN:

top ten

 

Echte Überraschungen gibt es noch keine, aber Unter den aktuellen Top 10 sind 5 Outdoorblogs, die im letzten Jahr diesen Platz an der Sonne nicht genießen durften.

GEWUM, einer davon, habe ich bereits vorgestellt – GEWUM-Geocaching.

Besonders interessant sind aber die vielen neuen Outdoor- und Wanderblogs, die sich in das Outdoorverzeichnis eingetragen haben. Darunter sind wirklich absolut tolle Blogs! Schmökern ist angesagt, nein angebracht.

Details zur aktuell laufenden Abstimmung findet ihr hier.

Wünsche Euch allen auf diesem Wege ein wunderschönes Wochenende in der Natur!

 

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Winterstaude: Gipfelsturm über die östliche Flanke

Die Winterstaude ist der Aussichtsgipfel schlechthin im Vorderen Bregenzerwald. An klaren Tagen hat man eine beeindruckende Fernsicht. Die Winterstaude ist aus diesem Grund sowohl im Winter als auch zu anderen Jahreszeiten ein beliebtes Tourenziel. Nicht ohne Grund!

 

Ausgangspunkt – Egg/Schetteregg

 

Eine herrliche Frühjahrstour über bunt blühende Wiesen ist die Wanderung auf die Winterstaude. Vielleicht im Moment noch 2-3 Wochen zu früh, da noch einige Schneefelder zu bewältigen sind, aber nichtsdestotrotz war die heutige Tour mehr als nur lohnend.

Die Route über die östliche Flanke ist zwar etwas länger, aber mit dem Abstieg über den Hasenstrick kann man hier eine tolle Rundtour einplanen. Über die Eggatsbergvorsäß geht es sanft ansteigend Richtung Allgäu. Herrliche, bunt blühende Alpwiesen säumen den Weg. Huflattich, Löwenzahn, Veilchen und viele andere Blumen sorgen für ein selten gewordenes Landschaftsbild.

Erst mit dem Aufstieg Richtung Untere Falzalpe nimmt die Steigung zu. Noch kann man über die herrlichen Felder aufsteigen und erreicht bald die Obere Falzalpe, die einen herrlichen Blick über den Vorderen Bregenzerwald bietet.

Nun geht es hoch zur Bühlenalpe. Der Weg ist nicht immer einfach zu finden, da immer wieder Schneefelder zu queren sind. Und ja, der Anstieg ist auch nicht immer ganz ohne Mühe zu bewältigen, denn angesichts der warmen Sonne sinkt man teilweise bis zu den Knien im Schnee ein.

Ab der Bühlenalpe, die in einem kleinen Paradies liegt, geht es nun hoch zum Sattel. Der Weg dorthin – immerhin noch 250-300 Höhenmeter – ist ein reines Schneefeld. Spätestens jetzt vermisse ich meine Schneeschuhe J

Auf dem Kamm entlang geht es weiter zum Gipfel der Winterstaude. Auch heute habe ich Glück und werde mit einem herrlichen Panorama für die Mühen belohnt. Über die westliche Flanke steige ich über den Hasenstrick – erneut über Schneefelder – ab Richtung Schetteregg.

Eine herrliche Tour, die alles hat, was sich das Herz des Wanderers wünscht.

 

  • Zeitbedarf: 4-5 Stunden
  • Wegstrecke: 10,5 km
  • Höhenmeter: 897m
  • Einkehrmöglichkeiten: derzeit noch keine, in 3-4 Wochen in Schetteregg, als auch auf den Alpen
  • Parkmöglichkeiten:  Talstation Schetteregg

winterstaude(Quelle: Outdooractive.com)

 

Outdoorblog-Award 2014 – Unter der Lupe GEWUM

deutschland flagge

Im letzten Jahr lag GEWUM beim Outdoorblog Award noch auf Platz 11. In diesem Jahr kämpft er um den Platz an der Sonne mit.

Das Motto vom Blog und Jörg Thamer lautet: „Hauptsache runter vom Sofa!“. GEWUM oder besser Jörg befasst sich mit Geocaching und Wandern. Jörg ist ein Limburger, der sich weit über die Grenzen hinaus wagt und auch in Europa unterwegs ist. Beschrieben werden unter anderem Touren in Südtirol, aber auch in Norwegen.

Die Leidenschaft gehört aber dem Geocaching. Das spürt man förmlich beim Lesen. Wer damit nichts anfangen kann, der sollte GEWUM unbedingt einen Besuch abstatten. Hier findet man alles Wichtige und interessante rund um das Thema Geocaching.

Ich selbst habe diese Leidenschaft bislang nicht entdeckt, aber das Lesen über Themen wie „Waymarking“ oder ganz schräg „Munzee“ haben mein Interesse geweckt und mich neugierig gemacht.

Jörg pflegt auf seinem Blog auch Geocaching Veranstaltungen und Wanderevents ein. Jörg hat sich in der Szene längst einen guten Namen gemacht. Kein Wunder also, dass seine Fanbase ihn in diesem Jahr bei der Wahl zum Outdoorblog des Jahres aktiv unterstützt.

Auf Facebook ist GEWUM mittlerweile ebenfalls zu finden. Auch hier macht er sich unter Outdoor-Freaks einen guten Namen. Und eines ist augenscheinlich seine Fanbase sind keine einsamen Gebirgsjäger, sondern gesellige Outdoor-Freaks, die schöne Erlebnisse gemeinsam teilen möchten.

GEWUM ist ein spannender, andersartiger Blog. Geocacher kennen den Limburger Blog wohl längst, aber auch für Wanderer hat er etwas zu bieten.

Dass Jörg für Technik einen Faible hat, das steht außer Frage, denn die Tourenberichte sind nicht nur mit schönem Bildmaterial ausgestattet, sondern sind meist auch mit gutem Kartenmaterial ausgestattet. Manch einer wird mich dafür schelten, denn von einem Geocacher darf man das durchaus erwarten J

Erscheinungsbild des Blogs Ein klassischer Blogspot J Designer hätten hier durchaus Verbesserungsideen, aber ich finde ihn so wie er ist OK
Anzahl Berichte, Schreibstil Der Blog ist „bunt“ gefüllt – abwechslungsreiche und vor allem interessante Berichte in einem wirklich lesenswerten Schreibstil
Fotos, Beschreibungen Hier kommt die Stärke des Geocachers zum Vorschein – ausreichend Bildmaterial, gute Beschreibungen und häufig gutes Kartenmaterial zeichnen die Berichte aus
Blogger Jörg Thamer ist Limburger und beherzter Geocacher, das spürt man und es ist beinahe ansteckend J

 

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Allgäu: Schöne Wanderungen im Allgäu (2. Teil)

Im ersten Teil meiner Allgäu Reihe habe ich eine schöne Rundtour auf das Riedberghorn vorgestellt. Auch im zweiten Teil möchte ich eine Tour im schönen Gebiet um Balderschwang vorstellen. Die Besler-Runde ist eine ganz besondere Runde, denn sie hat etwas von hochalpinem Charakter und das im Mittelgebirge.

 

2.     Tipp – die Besler-Runde

Besler-Runde – herrliche Tiefblicke auf den Allgäu und beeindruckende Bergwelt

 

Der Besler und seine imposanten Nachbargipfel liegen vis-à-vis vom Riedberghorn. Bereits auf dem Riedbergpass – der Ausgangspunkt dieser Tour – hat man einen wunderschönen Blick auf den Besler, den Beslerkopf und den Schafkopf (der übrigens im Winter ein schönes Tourenziel ist). Wer am frühen Morgen unterwegs ist, der kann an den steinigen Felswenden der Beslergruppe ein schönes Farbenspiel genießen.

Vom Parkplatz geht es leicht fallend hinab zur Schönberger Ach bei der die Schönberg-Alpe liegt. Die Alpe besticht durch die wunderschöne Alplandschaft unterhalb den Felswänden. Im Frühjahr, Sommer und Herbst ist die Alpe bewirtschaftet und lädt zur Einkehr ein.

Ab der Alpe geht es entlang der Felswände östlich hoch in Richtung Besler. Der Weg schlängelt sich anfänglich durch kargen Wald und anschließend über steinige Landschaft hoch bis knapp unterhalb der Felswand des Besler. Achtung: Nicht den Aufstieg über die Nordseite wählen, es lohnt sich, etwas mehr Zeit einzuplanen und auf der östlichen Seite den Gipfel zu stürmen. Mit Erreichen des Hochplateaus erschließt sich dem Wanderer ein herrlicher Blick auf das Allgäu, die umliegende Bergwelt und vor allem den direkten Nachbarn, das Riedberghorn.

Nun heißt es etwas Überwindung zu üben, denn über einen kurzen, aber leichten gesicherten Klettersteig geht es hoch zum Besler (1.679m). Ein Traum! Der Rundblick vom Besler ist beeindruckend und reicht an klaren Tagen schier unendlich! Über die Südseite steigen wir einige Höhenmeter in waldigem Gebiet ab, um über einen letzten Anstieg den Beslerkopf (1.668m) zu erreichen. Der Blick auf die Schönberg-Alpe ist atemberaubend und begeistert. Ein herrlicher Gipfel, der beinahe etwas hochalpinen Charakter hat.

Wer gerne drei Gipfel in einem Aufwasch machen möchte, der steigt über die westliche Flanke leicht ab, um nach nur wenigen Höhenmetern die letzte Erhebung dieser Tour in Angriff zu nehmen. Zurück auf dem Beslerkopf geht es südseitig nun steil abfallend talwärts zur Freiburger Alpe. Über schöne Alplandschaft geht es hier weiter in Richtung Balderschwang zur Alpe Dinjgörgen. Unterhalb dem Schafberg geht es ab hier leicht ansteigend zurück zur Schönberg-Alpe.

Eine wunderschöne Rundtour, die auch geübte Kinder begeistern wird, denn sie ist abwechslungsreich, spannend und bietet alles, was das Gebirgsjäger-Herz begehrt.

 

  • Zeitbedarf: 3-4 Stunden
  • Wegstrecke: 9,1 km
  • Höhenmeter: 678m
  • Einkehrmöglichkeiten: Alpen, die auf dem Weg liegen
  • Parkmöglichkeiten:  Riedbergpaß bzw. auch bei den Grasgehrenliften
Besler
Besler – Tourenplan (Quelle: http://www.outdooractive.com)

 

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Gewinnspiel: Natururlaub in Vorarlberg gewinnen

 

Das Land Vorarlberg bewirbt die Vielfalt der Natur mit einem Gewinnspiel.

Preise:

  • 3x Natururlaub in Vorarlberg
  • 10x Ländle Milch Körbe
  • 100x Eintrittskarten inatura

Ein Gewinnspiel nicht nur für Touristen und Urlauber, sondern für Genießer und Naturfreunde.

—> Naturvielfalt / Gewinnspiel Vorarlberg <—