Der Zitterklapfen (2.403m) – nichts für schwache Nerven, aber für echte Feinschmecker

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Der Zitterklapfen (2.403m) hoch ist ein markanter, felsigere Gipfel im Lechquellengebirge. Sein Gipfelgrat ist zwei Kilometer lang. Der Name soll angeblich auf das Schwanken der dürren Wetterbäume zurückzuführen sein. Klapfen kommt aus der Mundart und bedeutet Felskopf.  

 

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese herrliche Wanderung, die mit Sicherheit zu den schönsten im Ländle zählt, ist der ursprüngliche Ort Schoppernau. Das Ortsbild von Schoppernau ist gezeichnet von schönen, alten Wälder Bauernhöfen. Ein Ort, der ohne Frage, zum Verweilen einlädt.

Wer hier gerne ein paar schöne Tage verbringen möchte, dem sei als Unterkunft der Schrannenhof empfohlen. Ursprünglich ein Bauernhof, der aber auch heute noch seinen Wurzeln treu geblieben ist, aber seine Gäste mit hohem Komfort verwöhnt.

 

Schöne Alpen und herrliche Bergkulisse

 

Über den schönen Ortsteil Gräsalp steigt man auf. In diesem Ortsteil dürften sich die ältesten Bauernhöfe des Ortes befinden. Geschindelt und aufwendig vor vielen Jahren erbaut stehen sie auch heute noch in diesem schönen Ortsteil. Von hier aus geht es hoch in Richtung Tobel Alpe. Anfangs führt ein Güterweg die Almwiesen hoch. Immer wieder wird man mit schönen Blicken auf Schoppernau belohnt.

Kurz vor Erreichen der Tobelalpe geht der Weg über in einen wunderschönen, alpinen Wald und Wiesenweg. Entlang dem Dürrenbach geht es weiter hoch in Richtung Annalperau Alpe. Von hier aus geht es weiter zur Töbele Alp. Der Zitterklapfen liegt mittlerweile eindrucksvoll und mächtig vor den Augen. Noch befindet man sich in herrlicher Alplandschaft des Bregenzerwaldes. Aber die Landschaft wird immer karger und steiniger.

Ein beeindruckender Gipfel, der Mut erfordert

Der Weg wird immer steiniger und steiler und führt immer Nähe an den steil abfallenden Fuß des Zitterklapfen. Der Toblermann (2.040m) liegt auf der linken Seite des Weges und auf der rechten Seite bildet der Annalper Stecken die Grenze.

Am Fuße der Ostwand des Zitterklapfen weist eine Markierung hoch zum Ziel. Steil geht es nun hier bergauf. Trittsicherheit ist bereits hier von Vorteil, aber noch nicht unabdingbar. Kurvenreich schlängelt sich der Weg zwischen Felsen und Steinen hoch zum Hochplateau, zur Terrasse unterhalb des Zitterklapfen. Spätestens jetzt – beim Stehen vor der mehrere hundert Meter steil abfallenden Felswand – wird einem bewußt, dass man spätestens ab hier ohne Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nicht mehr weiterkommt.

Am Ende des Hochplateaus, direkt vor der Felswand, befindet sich eine Biwakhöhle. Leider erkennt man, dass hier schon der eine oder andere Bergfex übernachtet hat und sich leider nicht die Mühe gemacht, den Müll wieder mit ins Tal zu nehmen. Schade.

Ab hier ist das Gelände nichts mehr für Ungeübte oder schwache Nerven. Linker Hand geht es anspruchsvoll und mit einiger Kletterei hoch zum südlichen Ende des Gipfelgrates. Rechter Hand heißt es ebenfalls klettern, aber deutlich weniger anspruchsvoll, aber ausreichend um etwas Übung vorauszusetzen. Bei der hier beschriebenen Variante wählt man den Weg zur rechten Hand. Teilweise ist der Aufstieg Stahlseil gesichert, an anderen Stellen heißt es auf eigene Kraft vertrauen. 250 Höhenmeter sind auf diese Art zu überwinden und der Blick nach Unten, der hat es in sich. In der Tat nichts für schwache Nerven.

Mit Erreichen des Sattels erschließt sich dem Wanderer ein herrliches Panorama, das schier unendlich zu sein scheint. Richtung Norden geht es zum schönen Gipfelkreuz diese stolzen Gipfels. Ein Gipfel, der eine längere Pause verdient hat! Ein Panorama, das seines Gleichen sucht.

Der Abstieg nach Schoppernau erfolgt auf dem gleichen Weg.

Variante für den Abstieg

Abstieg bis zur Annalperau Alpe und dieses Mal nicht auf die Seite der Tobelalpe, sondern auf der linken Seite des Tales bleiben. Der Abstieg führt an der schönen Bodenvorsäß vorbei. Wer Hunger hat, der kann hier bei der Jausenstation Bergkristall zukehren. Ein lohnender Einkehrschwung. Entlang dem Dürrenbach geht es steil abfallenden zurück nach Schoppernau.

 

Tourenkarte:

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Höhenprofil:

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3 Kommentare zu “Der Zitterklapfen (2.403m) – nichts für schwache Nerven, aber für echte Feinschmecker”

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