Tilisuna Schwarzhorn (2.460m) und Tilisuna Mittagsspitze (2.168m) – zwei eindrucksvolle Gipfel im Montafon

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Das Tilisuna Schwarzhorn (2.460m) ist ein Gipfel der Sulzfluhgruppe und gehört damit zum Rätikon in den westlichen Zentralalpen. Das Schwarzhorn trägt seinen Namen nicht von ungefähr, denn dunkles vulkanisches Gestein nennt er sein Eigen. Die Tilisuna Mittagsspitze (2.168m) liegt östlich vom Tilisuna Schwarzhorn und ist der markante Hausberg von Tschagguns.

Ausgangspunkt

 

Ausgangspunkt für diese anspruchsvolle und vor allem konditionell fordernde Tour ist Latschau/Tschagguns. Hier gibt es genügend Parkplätze für den eigenen PKW, aber die Talstation der Golmer Bahn kann auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Tschagguns aus erreicht werden.

Bereits in Latschau hat man einen herrlichen Blick auf das Tilisuna Schwarzhorn und die Tilisuna Mittagsspitze. Der Stausee der Vorarlberger Illwerke AG im Rücken, die Golmerbahnen und der Blick auf das Montafon verzaubern bereits von Beginn an.

Anfänglich führt der Weg Richtung Lindauer Hütte durch das schöne Gauertal. Alte Bauernhöfe und eine schöne Almlandschaft säumen den Weg in Richtung Vollspora. Kurz vor der Vollsporaalpe gabelt sich der Weg. Der Weg hoch zur Tilisuna Mittagsspitze führt links hoch. Steil ansteigend führt der Weg anfänglich durch den Wald kurvenreich nach Oben.

 

Erstes Etappenziel – Alpilaalpe

 

Nach anstrengenden siebenhundert Höhenmetern erreicht man mit der Waldgrenze die wunderschön gelegene Alpilaalpe. Die Alpilaalpe liegt am Fuße der Tilisuna Mittagsspitze und bietet einen schönen Blick auf das Tilisuna Schwarzhorn und das zu den Füßen liegende Gauertal.

Über den nördlichen Bergrücken geht es weiter steil ansteigend über schöne Bergwiesen hoch in Richtung Tilisuna Mittagsspitze. Der Sattel ist nach einem schönen Anstieg bald erreicht.

Tilisuna Mittagsspitze – ein erhabener Blick

Wer den Gipfelsturm auf die Terrasse von Tschagguns wagen möchte, der sollte schwindelfrei und trittsicher sein, denn die letzten Höhenmeter auf den Gipfel muß Hand angelegt werden. Das Panorama auf dem Gipfel kann seines Gleichen suchen. Denn quasi das gesamte Montafon liegt zu Füßen des Alpinisten. Der Blick auf die umliegenden Gipfel ist nicht weniger beeindruckend und entlohnt für jede Mühe.

Über die westliche Flanke geht es entlang dem Grat zum Schwarzhornsattel.

Tilisuna Schwarzhorn – die Suche nach dem Pfad

Ab hier ist für all jene, die auch das herrliche Schwarzhorn erklimmen wollen, Orientierungssinn gefragt, denn der Weg ist nur sporadisch markiert und lediglich „Steinmanderl“ weisen eifrig den Weg hoch zum Gipfel. Der Aufstieg über die östliche Flanke zum Gipfel erfordert immer wieder leichte Kraxelei ist aber nicht von weiteren Schwierigkeiten geprägt.

Der Gipfel des Tilisuna Schwarzhorn beeindruckt mit einem wunderschönen Gipfelkreuz und einem nicht minder schönen und beeindruckenden Panorama auf die umliegende Bergwelt. Ein Traum, der zum Verweilen einlädt.

Der Abstieg erfolgt über die westliche Flanke und diese wiederum erfordert absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, denn immer wieder müssen Felsen mit leichter Kletterei überwunden werden. Die Felswände fallen hier beinahe senkrecht ab und verzeihen keine Leichtsinnigkeit oder schlechte Bodenverhältnisse.

 

Der Lohn – die Einkehr in der Tilisunahütte

Die schwarze Scharte ist bald erreicht und spätestens hier erkennt man, warum der Berg seinen Namen trägt. Dunkles Stein macht den Gipfel zu einem Blickfang.

Ab hier steigt man ab in Richtung Tilisuna Hütte, die zu einer gemütlichen Einkehr in schönster landschaftlicher Umgebung einlädt. Von hier geht es unterhalb des Schwarzhorns zurück in Richtung Schwarzhornsattel. Allerdings empfiehlt sich ab hier der Abstieg über den wunderschönen Tobelsee. Über alpine Bergwege kehrt man zurück zur Alpilaalpe und steigt hier wieder auf gleichem Wege ab bis nach Latschau.

 

Tilisuna Schwarzhorn und Tilisuna Mittagsspitze
Tilisuna Schwarzhorn und Tilisuna Mittagsspitze

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