Skigebiete – Lech & Zürs im Fokus

Hoch über Lech - Mohnenfluh
Hoch über Lech – Mohnenfluh

Die Alpen sind auch im Winter, vielleicht dann ganz besonders, ein Magnet für Sportfreunde. Die Möglichkeiten sind Vielfältig und vor allem abwechslungsreich. Auf meinem Blog findet ihr bereits viele Berichte über Sktiouren und andere Aktivitäten abseits der typischen Touristenströme. Kein Wunder, denn eigentlich bin ich kein großer Freund von Publikumsmagneten. Und trotzdem zieht es mich immer wieder auf die Piste. Meine Erfahrungen und Eindrücke werde ich hier zusammentragen.

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Lech/Zürs – Powderparadies am Arlberg:

Wenn man von Skigebieten spricht, dann fällt ein Name sehr häufig, das ist das Skigebiet Lech/Zürs am Arlberg. Der Arlberg, explizit St. Christoph am Arlberg, ist die Wiege des Skisports und so verwundert es nicht, dass es bis heute ein beliebter Magnet unter den Fanatikern des Skisports ist. Zürs/Lech bietet dem modernen Wintersportfan so ziemlich alles was das Herz begehrt. Luxushotelerie, eine Vielzahl an Skipisten und für alle jung gebliebenen ausreichend Party vor/während und nach dem Sport im schönen weiß.

Nun aber zum eigentlichen Kern der Sache, dem Skigebiet. Hier die Fact’s:

  • 32 Schlepplifte
  • 51 Sesselbahnen
  • 11 Kabinenbahnen

In Summe 94 Beförderungsmittel auf den Berg und die Pisten. Modernste Technik und Komfort stehen im Mittelpunkt. Zürs/Lech gehört mit Sicherheit zu jenen Wintersportorten, die den höchsten Komfort auch bei der Beförderung ihrer Gäste bieten. Beheizte Sesselbahnen, große Fördermengen und vieles mehr lassen die Zeit kurzweilig erscheinen. Kein Wunder also, dass Zürs/Lech viele Wintersportfreund alljährlich anzieht.

Aber nicht nur bei den Bahnen glänzt dieser bekannte Skiort, sondern auch bei den Pisten. Hier geht es zum interaktiven Pistenplan.

In Summe bietet das Skigebiet 340 Pistenkilometer! Das sucht seines Gleichen.

  • 145 km „blaue“ Pisten (leicht)
  • 140 km „rote“ Pisten (mittel)
  • 55 km „schwarze“ Pisten (schwer)
  • 200 km Freeride/Touren 

Im Gegensatz zu anderen Skigebieten sind in Lech/Zürs die anspruchsvollen Pisten in der Tat solche und fordern Erfahrung und vor allem Können.

Preise:

  • Tageskarte/Erwachsene € 48,–
  • Tageskarte/Kinder € 29,–

Nicht wirklich billig, aber wer am Arlberg auf die Piste geht, sollte ohnehin nicht mit dem „Sparstrumpf“ unterwegs sein. Allerdings und auch das muss gesagt werden, gerade die Preise für die Skilifte werden dem Angebot mehr als gerecht. Gerade im Vergleich zu anderen Gebieten, mit deutlich weniger Pistenkilometern und Liften ausgestatteten Gebieten, erscheint der Preis dann wieder mehr als fair.

Neben dem wirlklich ausgezeichneten Pisten-/Liftangebot bietet Zürs/Lech eine bunte, vielfältige Beherbergungsindustrie. Für alle, die gerne, wie die Adeligen und Reichen, im Luxus schwelgen, zahlreiche Tempel, die keinen Komfort vermissen lassen und für alle „Otto Normalverbraucher“ ein breites Angebot, das vom guten Hotel, bis zum schönen Privatzimmer reicht (Buchung/Zimmersuche).

Wer glaubt, dass es in Lech/Zürs nur auf der Piste Sportmöglichkeiten im Winter gibt, liegt weit gefehlt. Die Region bietet auch Freeridern und Skitourengehern mehr als nur einige wenige Möglichkeiten. Auch für diese Spezies ist Arlbergregion ein echtes Eldorado.

Weitere Sportmöglichkeiten im Winter:

  • Langlaufen (eine der wohl landschaftlich schönsten Loipen in Vorarlberg)
  • viele Winterwanderwege
  • beleuchtete Rodelbahn in Oberlech
  • Eislaufplatz
  • Pferdeschlittenfahrt
  • Tandemgleitflüge
  • Wildfütterung
  • Kletterwand

Zürs/Lech ist mehr als nur ein Skigebiet, es bietet dem begeisterten Wintersporttouristen alles, was das Herz begehrt. Nicht ohne Grund kann das Gebiet am Arlberg auf zahlreiche namhafte Gäste verweisen, die zu den alljährlichen Stammgästen gehören.

Zürs/Lech hat seinen Preis, aber angesichts der Möglichkeiten erscheint dieser wiederum als gerechtfertigt.

Das Wintersportgebiet rund um Lech/Zürs gehört mit Sicherheit zum Besten, was Österreich zu bieten hat!

Übrigens: ein ganz besonderes Event ist der „Weiße Ring“ – wer ein Event der besonderen Art sucht, der ist hier richtig!

Saisonstart in Lech/Zürs ist am 5. Dezember 2013!

Und nun viel Spaß auf der Piste!

Wissenswertes:

  • Gründung von Lech im 13./14. Jahrhundert durch Walser
  • 1.627 Einwohner (Stand: 2011)
  • Nächtigungen Winter 2013: 852.779
  • Urlaubsgäste Winter 2013: 166.299
  • Höchster Schneestand seit 2011: 3,85m Berg, 1,85m Tal (2012)

Luxus-Herbergen in Lech/Zürs:

Gault Millau Empfehlung: Genuß-Hotel Brunnenhof (16 Punkte, 2 Hauben und in tollem Ambiente nächtigen)

Haubenlokale in Lech/Zürs:

3 Hauben

  • Griggeler Stuba in Lech – 18 Punkte

2 Hauben

  • La Venice in Lech – 16 Punkte
  • Lechtaler Stube – 16 Punkte
  • Murmeli in Lech – 16 Punkte
  • Goldener Berg in Lech – 15 Punkte
  • Rote Wand in Lech – 15 Punkte
  • Post-Stuben in Lech – 15 Punkte
  • Albona Nova in Zürs – 15 Punkte

1 Haube

  • Krone Stuben in Lech – 14 Punkte
  • Zur Kanne in Lech – 14 Punkte
  • Rud-Alpe in Lech – 14 Punkte
  • Kristiania – 14 Punkte
  • Almhof Schneider – 13 Punkte
  • Fux in Lech – 12 Punkte

Man könnte sich beinahe Fragen, ob Gault Millau hier zu Hause ist. Die hier angeführte Bepunktung stammt aus dem Jahr 2013!

Nightlife in Lech/Zürs:

  • Zürserl – mit Sicherheit einer der schönsten, wenn nicht der schönste Club am Arlberg
  • Vernissage – stylisch und angesagt
  • K Club in Lech

Après-Ski:

  • Tanzcafé Arlberg – Après-Ski wie damals
  • Rud Alpe
  • Kriegeralpe
  • Schneggarei
  • Panoramagasthof Rüfikopf
  • Frozen Icebar
  • Berghaus Trittalpe
  • Schröfli Alm
  • Hirlanda Bar
  • Toni’s Einkehr

Ein tolles Angebot mit dem Lech/Zürs seine Gäste verwöhnt – man könnte beinahe den Eindruck gewinnen der Wintersport ist Nebensache.

Fazit:

Lech/Zürs am Arlberg bietet nicht nur ausgezeichnete Skipisten, sondern auch für Tourengeher und Freerider ausreichend Möglichkeiten, die ihres Gleichen suchen. Die Pisten sind hervorragend präpariert und Wartezeiten an den Liftanlagen sind so gut wie nicht bekannt. Frieren auf den Liftanlagen wie anderer Orts ist hier ein Fremdwort, die Anlagen sind auf modernstem Niveau und erfüllen die höchsten Ansprüche. Auch das restliche Winterangebot ist ausgezeichnet und läßt an nichts mangeln. Herrliche Loipen und viels mehr gehören zu einem rundem Angebot.

Gastronomisch scheint man hier in der Heimat von Gault Millau zu sein, denn hier reiht sich Haube an Haube. Für alle mit ganz besonderen Ansprüchen gibt es zudem ausreichend Unterkünfte der Extraklasse.

Auch das Nachleben und das Après-Ski Programm lassen es an nichts mangeln. Lech/Zürs gehören nicht ohne Grund zu den beliebtesten, gefragtesten Skigebieten in den Alpen.

Bewertung: 

Bewertungskriterien  
Größe des Skigebietes «««««
Pistenangebot, Pistenzustand und Variationen «««««
Liftangebot, Komfort der Lifte, Bahnen «««««
Schneesicherheit «««««
Anfahrt, Parkmöglichkeiten ««
Pistenplan, Ausschilderung, Beschreibung «««««
Gastronomie, Hotel, Unterkünfte ««««
Après-Ski ««««
Unterkünfte direkt an den Liften «««««
Angebot für Familien mit Kindern «««««
Freerider, Tourengeher «««««
Pisten für Anfänger «««««
Langlauf, Loipen ««««
Snowparks ««««
Anspruchsvolle Pisten, Abfahrten «««««
Nightlife ««««
Wintersportangebot abseits der Pisten ««««
Rodeln, Snowtubing «««
 
  79/90

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Damüls, Faschina und Mellau – ein Tunnel für ein Skigebiet der Extraklasse

Outdoor- und Wanderblogs – Hiking-Blog.de unter der Lupe

outdoorblogs

Erst vor wenigen Tagen habe ich mit der Sammlung von „Gleichgesinnten“ begonnen. Aktuell umfasst mein Verzeichnis bereits 73 Outdoor- und Wanderblogs. Ich hoffe, dass es bis Ende des Jahres noch viele Blogs mehr werden. Unter folgendem Link könnt ihr für Eure Favoriten stimmen und natürlich weitere Blogs einmelden.

Ich möchte nun laufend die jeweils in der Abstimmung vorne liegenden Blogs unter die Lupe nehmen und hier auf meinem Blog vorstellen. Die „Top Five“ sind derzeit:

  1. Hiking Blog
  2. Outdoormädchen
  3. Via-ferrata
  4. Schlenderer
  5. Auf den Berge

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Der Hiking Blog schreibt über sich selbst, dass er rund um die Themen Wandern, Trekking und Outdoor berichtet. Schwerpunkte bilden Artikel über Ausrüstung, Bekleidung, Ernährung, Technik, Praxistests, Tipps und Tourenberichte.

Jens ist der aktive Blogger und dass er ein sportlich aktiver Mensch ist, muss hier nicht eigens erwähnt werden. Seine Berichte auf seinem Blog zeugen davon. Der Hiking-Blog ist auch in meiner Abstimmung derzeit der beliebteste Blog. Grund genug, dass er hier mit einem kleinen Bericht seine Anerkennung findet.

Der Blog ist gelistet bei Alexa.com und kann auch hier punkten. Aktuelles Ranking in Deutschland: 44.533.

Jens berichtet über seine Touren sehr ausführlich und vor allem absolut lesenswert. Seine Beiträge sind stets mit vielen, schönen Bildern versehen und meistens noch zur Orientierung mit einer Karte ausgestattet. Da kann sich mancher professionelle Dienst hinten anstellen.

Besonders interessant und vor allem nicht überall zu finden sind seine Produkttests, die beinahe schon mehr Platz im Blog einnehmen, als die Berichte über Wanderungen selbst. Kein Wunder, denn gerade solche Erfahrungsberichte, die sie zumeist sind, sind gesucht und gern gesehen.

Jens hat hier einen Blog der Extraklasse ins Leben gerufen und kann vor allem auch optisch überzeugen – gemeint ist hier der Blog 🙂 das andere überlasse ich jedem selbst. Die Navigation und Menüstruktur ist einfach und übersichtlich. Die farbliche Gestaltung dezent und der Blog vor allem nicht überladen. Ein gelungenes Zusammenspiel.

Mit Sicherheit ein Blog unter den Outdoor-/Wanderblogs, der zu begeistern weiß.

Zusammenfassung:

  • Erscheinungsbild des Blogs:

 ein gelungener Auftritt – ein Vorzeige-Blog

  • Anzahl Berichte, Schreibstil:

viele Berichte, eine bunte Vielfalt und ein angenehmer Schreibstil

  • Fotos, Beschreibung:

viele schöne Fotos und ausführliche Beschreibungen

  • Blogger:

Jens – vor dem man nur den Hut ziehen kann …

Den nächsten Blog (derzeit wäre das Outdoormädchen) stelle ich demnächst vor 🙂

Berge in Vorarlberg – Erholung in den Alpen 

Berghütten, Berggasthäuser, Alpen und mehr Uriges

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Herbstliches Morgenerwachen auf der Millrütte

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Die Millrütte ist bei vielen bekannt für den Berggasthof Millrütte. Nicht ohne Grund, denn sein uriges Ambiente, die herrliche Aussicht und die gute Küche haben ihren Ruf. Aber die Millrütte ist auch schöner Ausgangspunkt für viele schöne Wanderungen.

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim Berggasthof Millrütte. Rechter Hand geht es hoch zur Hohen Kugel, die aber bei dieser Tour nicht das erklärte Ziel ist. Die heutige Tour ist vor allem für den gemütlichen Wanderer oder aber für Familien mit Kindern gedacht. Eine kleine Rundtour auf der Millrütte in herrlicher Umgebung.

Beim Gasthof Millrütte hält man sich links und geht auf einem Forstweg hoch in Richtung Wiesle. Entlang der sogenannten Schneiderwies.

Mit Erreichen des Wiesle muss man etwas Orientierungssinn mitbringen, vor allem dann, wenn man zu früher Stunde unterwegs ist. Rechts führt ein kleiner Weg hoch in den Wald hinein. Nur ein kurzes, etwas steileres Stück gilt es zu bewältigen. Am Weg entlang liegen verträumt liegende Bänklein, die einen herrlichen Blick auf die Hohe Kugel bieten.

Durch einen schönen Waldweg geht es weiter hoch zum Aussichtspunkt, der bald erreicht ist. Ein herrlicher Blick auf das Rheintal, den Bodensee und die schweizer Berge erschließt sich.

Ab hier geht es nun wieder abwärts – immer auf dem Kamm bleiben und Richtung Gsohlalpe abwärts wandern. Bis man den Wanderweg zur bekannten Gsohlalpe erreicht hat. Ab hier hält man sich rechts und wandert zum Älpele hoch.

Ab dem Älpele geht es unterhalb der Hohen Kugel wieder retour in Richtung Bergasthof Millrütte.

Eine wunderschöne, landschaftlich herrliche Wanderung, die ohne große Anstrengungen zu meistern ist, aber dennoch vieles zu bieten hat.

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—> Die besten Wander- und Outdoorblogs

Wander-/Outdoorblogs – eine aktuelle Liste der deutschsprachigen Blogs

Mein Versuch eine Sammlung von Outdoor-/Wanderblogs zu erstellen, hat mehr als nur ein großes Echo hervorgerufen. Damit hatte ich nicht gerechnet, als ich meine Liste an Lieblingsblogs, die ich gerne lese, veröffentlicht hatte.

Warum soll diese Liste/Sammlung nicht „leben“? Daher habe ich mir gedacht, ich versuche mit Eurer Mithilfe die Liste zu ergänzen und später in einer schönen übersichtlichen Form zu veröffentlichen. Quasi als Outdoor-Blog Verzeichnis.

Mit Hilfe der hier angeführten Umfrage könnt ihr zum einen für Euren Liebling stimmen, aber zum anderen auch neue, hier noch nicht erwähnte Blogs, ergänzen.

Per Ende des Jahres werde ich dann die neue, übersichtliche Liste wieder auf meinem Blog veröffentlichen!

Freue mich schon auf eine rege Teilnahme und viele neue Blogs zum Thema Wandern und Outdoor! Vielen Dank!

—> hier gibt es über 70 Wander-/Outdoorblogs – inklusive Möglichkeit der Abstimmung

—> die komplette Liste (Stand: 25.10.13), sowie die Möglichkeit zur Abstimmung findet ihr hier 

******Bitte hier abstimmen für Deinen Favoriten******

WICHTIG: viel wichtiger als die Abstimmung hier, ist die Übermittlung des Blogs per Mail via Formular an mich! Nur so ist gewährleistet, dass er am Jahresende auf der Gesamtliste gelistet ist!  

Der Zitterklapfen (2.403m) – nichts für schwache Nerven, aber für echte Feinschmecker

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Der Zitterklapfen (2.403m) hoch ist ein markanter, felsigere Gipfel im Lechquellengebirge. Sein Gipfelgrat ist zwei Kilometer lang. Der Name soll angeblich auf das Schwanken der dürren Wetterbäume zurückzuführen sein. Klapfen kommt aus der Mundart und bedeutet Felskopf.  

 

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese herrliche Wanderung, die mit Sicherheit zu den schönsten im Ländle zählt, ist der ursprüngliche Ort Schoppernau. Das Ortsbild von Schoppernau ist gezeichnet von schönen, alten Wälder Bauernhöfen. Ein Ort, der ohne Frage, zum Verweilen einlädt.

Wer hier gerne ein paar schöne Tage verbringen möchte, dem sei als Unterkunft der Schrannenhof empfohlen. Ursprünglich ein Bauernhof, der aber auch heute noch seinen Wurzeln treu geblieben ist, aber seine Gäste mit hohem Komfort verwöhnt.

 

Schöne Alpen und herrliche Bergkulisse

 

Über den schönen Ortsteil Gräsalp steigt man auf. In diesem Ortsteil dürften sich die ältesten Bauernhöfe des Ortes befinden. Geschindelt und aufwendig vor vielen Jahren erbaut stehen sie auch heute noch in diesem schönen Ortsteil. Von hier aus geht es hoch in Richtung Tobel Alpe. Anfangs führt ein Güterweg die Almwiesen hoch. Immer wieder wird man mit schönen Blicken auf Schoppernau belohnt.

Kurz vor Erreichen der Tobelalpe geht der Weg über in einen wunderschönen, alpinen Wald und Wiesenweg. Entlang dem Dürrenbach geht es weiter hoch in Richtung Annalperau Alpe. Von hier aus geht es weiter zur Töbele Alp. Der Zitterklapfen liegt mittlerweile eindrucksvoll und mächtig vor den Augen. Noch befindet man sich in herrlicher Alplandschaft des Bregenzerwaldes. Aber die Landschaft wird immer karger und steiniger.

Ein beeindruckender Gipfel, der Mut erfordert

Der Weg wird immer steiniger und steiler und führt immer Nähe an den steil abfallenden Fuß des Zitterklapfen. Der Toblermann (2.040m) liegt auf der linken Seite des Weges und auf der rechten Seite bildet der Annalper Stecken die Grenze.

Am Fuße der Ostwand des Zitterklapfen weist eine Markierung hoch zum Ziel. Steil geht es nun hier bergauf. Trittsicherheit ist bereits hier von Vorteil, aber noch nicht unabdingbar. Kurvenreich schlängelt sich der Weg zwischen Felsen und Steinen hoch zum Hochplateau, zur Terrasse unterhalb des Zitterklapfen. Spätestens jetzt – beim Stehen vor der mehrere hundert Meter steil abfallenden Felswand – wird einem bewußt, dass man spätestens ab hier ohne Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nicht mehr weiterkommt.

Am Ende des Hochplateaus, direkt vor der Felswand, befindet sich eine Biwakhöhle. Leider erkennt man, dass hier schon der eine oder andere Bergfex übernachtet hat und sich leider nicht die Mühe gemacht, den Müll wieder mit ins Tal zu nehmen. Schade.

Ab hier ist das Gelände nichts mehr für Ungeübte oder schwache Nerven. Linker Hand geht es anspruchsvoll und mit einiger Kletterei hoch zum südlichen Ende des Gipfelgrates. Rechter Hand heißt es ebenfalls klettern, aber deutlich weniger anspruchsvoll, aber ausreichend um etwas Übung vorauszusetzen. Bei der hier beschriebenen Variante wählt man den Weg zur rechten Hand. Teilweise ist der Aufstieg Stahlseil gesichert, an anderen Stellen heißt es auf eigene Kraft vertrauen. 250 Höhenmeter sind auf diese Art zu überwinden und der Blick nach Unten, der hat es in sich. In der Tat nichts für schwache Nerven.

Mit Erreichen des Sattels erschließt sich dem Wanderer ein herrliches Panorama, das schier unendlich zu sein scheint. Richtung Norden geht es zum schönen Gipfelkreuz diese stolzen Gipfels. Ein Gipfel, der eine längere Pause verdient hat! Ein Panorama, das seines Gleichen sucht.

Der Abstieg nach Schoppernau erfolgt auf dem gleichen Weg.

Variante für den Abstieg

Abstieg bis zur Annalperau Alpe und dieses Mal nicht auf die Seite der Tobelalpe, sondern auf der linken Seite des Tales bleiben. Der Abstieg führt an der schönen Bodenvorsäß vorbei. Wer Hunger hat, der kann hier bei der Jausenstation Bergkristall zukehren. Ein lohnender Einkehrschwung. Entlang dem Dürrenbach geht es steil abfallenden zurück nach Schoppernau.

 

Tourenkarte:

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Höhenprofil:

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Tilisuna Schwarzhorn (2.460m) und Tilisuna Mittagsspitze (2.168m) – zwei eindrucksvolle Gipfel im Montafon

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Das Tilisuna Schwarzhorn (2.460m) ist ein Gipfel der Sulzfluhgruppe und gehört damit zum Rätikon in den westlichen Zentralalpen. Das Schwarzhorn trägt seinen Namen nicht von ungefähr, denn dunkles vulkanisches Gestein nennt er sein Eigen. Die Tilisuna Mittagsspitze (2.168m) liegt östlich vom Tilisuna Schwarzhorn und ist der markante Hausberg von Tschagguns.

Ausgangspunkt

 

Ausgangspunkt für diese anspruchsvolle und vor allem konditionell fordernde Tour ist Latschau/Tschagguns. Hier gibt es genügend Parkplätze für den eigenen PKW, aber die Talstation der Golmer Bahn kann auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Tschagguns aus erreicht werden.

Bereits in Latschau hat man einen herrlichen Blick auf das Tilisuna Schwarzhorn und die Tilisuna Mittagsspitze. Der Stausee der Vorarlberger Illwerke AG im Rücken, die Golmerbahnen und der Blick auf das Montafon verzaubern bereits von Beginn an.

Anfänglich führt der Weg Richtung Lindauer Hütte durch das schöne Gauertal. Alte Bauernhöfe und eine schöne Almlandschaft säumen den Weg in Richtung Vollspora. Kurz vor der Vollsporaalpe gabelt sich der Weg. Der Weg hoch zur Tilisuna Mittagsspitze führt links hoch. Steil ansteigend führt der Weg anfänglich durch den Wald kurvenreich nach Oben.

 

Erstes Etappenziel – Alpilaalpe

 

Nach anstrengenden siebenhundert Höhenmetern erreicht man mit der Waldgrenze die wunderschön gelegene Alpilaalpe. Die Alpilaalpe liegt am Fuße der Tilisuna Mittagsspitze und bietet einen schönen Blick auf das Tilisuna Schwarzhorn und das zu den Füßen liegende Gauertal.

Über den nördlichen Bergrücken geht es weiter steil ansteigend über schöne Bergwiesen hoch in Richtung Tilisuna Mittagsspitze. Der Sattel ist nach einem schönen Anstieg bald erreicht.

Tilisuna Mittagsspitze – ein erhabener Blick

Wer den Gipfelsturm auf die Terrasse von Tschagguns wagen möchte, der sollte schwindelfrei und trittsicher sein, denn die letzten Höhenmeter auf den Gipfel muß Hand angelegt werden. Das Panorama auf dem Gipfel kann seines Gleichen suchen. Denn quasi das gesamte Montafon liegt zu Füßen des Alpinisten. Der Blick auf die umliegenden Gipfel ist nicht weniger beeindruckend und entlohnt für jede Mühe.

Über die westliche Flanke geht es entlang dem Grat zum Schwarzhornsattel.

Tilisuna Schwarzhorn – die Suche nach dem Pfad

Ab hier ist für all jene, die auch das herrliche Schwarzhorn erklimmen wollen, Orientierungssinn gefragt, denn der Weg ist nur sporadisch markiert und lediglich „Steinmanderl“ weisen eifrig den Weg hoch zum Gipfel. Der Aufstieg über die östliche Flanke zum Gipfel erfordert immer wieder leichte Kraxelei ist aber nicht von weiteren Schwierigkeiten geprägt.

Der Gipfel des Tilisuna Schwarzhorn beeindruckt mit einem wunderschönen Gipfelkreuz und einem nicht minder schönen und beeindruckenden Panorama auf die umliegende Bergwelt. Ein Traum, der zum Verweilen einlädt.

Der Abstieg erfolgt über die westliche Flanke und diese wiederum erfordert absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, denn immer wieder müssen Felsen mit leichter Kletterei überwunden werden. Die Felswände fallen hier beinahe senkrecht ab und verzeihen keine Leichtsinnigkeit oder schlechte Bodenverhältnisse.

 

Der Lohn – die Einkehr in der Tilisunahütte

Die schwarze Scharte ist bald erreicht und spätestens hier erkennt man, warum der Berg seinen Namen trägt. Dunkles Stein macht den Gipfel zu einem Blickfang.

Ab hier steigt man ab in Richtung Tilisuna Hütte, die zu einer gemütlichen Einkehr in schönster landschaftlicher Umgebung einlädt. Von hier geht es unterhalb des Schwarzhorns zurück in Richtung Schwarzhornsattel. Allerdings empfiehlt sich ab hier der Abstieg über den wunderschönen Tobelsee. Über alpine Bergwege kehrt man zurück zur Alpilaalpe und steigt hier wieder auf gleichem Wege ab bis nach Latschau.

 

Tilisuna Schwarzhorn und Tilisuna Mittagsspitze
Tilisuna Schwarzhorn und Tilisuna Mittagsspitze

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Winterstaude (1.877m) – Erhaben über Rheintal und Vorderer Bregenzerwald

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Die Winterstaude mit ihren 1.877 Höhenmetern liegt im Vorderen Bregenzerwald und gehört zu den größeren Erhebungen im Vorderen Bregenzerwald. Auf der nördlichen Seite des Berges liegt der Ort Egg/Schetteregg, der im Winter vor allem als schönes Skigebiet bekannt ist. Auch bei Skitourengehern ist die Winterstaude und der Nachbarkopf, der Bullerschkopf (1.761m), ein beliebtes Ziel.

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese schöne Wanderung (im Winter Skitour – allerdings mit alternativen Routen) ist der kleine Ort Egg/Schetteregg. Hier gibt es in der Regel ausreichend Parkplätze, aber der Ausgangspunkt ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Entlang den Liftanlagen führt der Wanderweg hoch in Richtung Brongen Alpe. Ab hier geht der Wanderweg über in einen schönen Weg, der anfänglich über Alpwiesen und später durch den Wald hoch in Richtung Winterstaude und Triestenkopf führt.

Mit Erreichen der Waldgrenze erreicht man alpines Gelände und hat sein Tagesziel bereits vor Augen. Über steile Bergpfade schlängelt sich der Weg hoch zum „Hasenstrick“.

Alternative Route

Wer nicht den kürzesten/schnellsten Weg hoch zur Winterstaude sucht, der steigt über den Triestenkopf auf und wird mit herrlichen Blicken (die einem natürlich von der Winterstaude aus auch nicht verschlossen bleiben) ins Tal belohnt. Durch diese Variante steigt man vor dem Gipfelsturm in der westlichen Flanke der Winterstaude auf.

Gipfelsturm mit herrlichem Panorama als Lohn

Über den teilweise gesicherten „Hasenstrick“ erfolgt der Aufstieg zum Grat. Bereits hier hat der Wanderer ein herrliches Panorama vor sich. Über die westliche Flanke erfolgt der Aufstieg zum Gipfel, der von hier aus in kurzer Zeit erreicht ist. Der Gipfel der Winterstaude bietet dem Besucher ein herrliches Panorama, was nicht weiter verwunderlich ist, da der Gipfel zu den höchsten Erhebungen im Vorderen Bregenzerwald gehört.

Abstiegsvarianten

Der Abstieg kann auf gleichem Wege erfolgen, aber alternativ auch über die westliche Flanke über den Triestenkopf bzw. über die östliche Flanke und hier über den schönen Bullerschkopf. Der kürzeste Weg ins Tal führt über die Aufstiegsroute.

  • Ausgangspunkt: Egg/Schetteregg
  • Parkmöglichkeiten: direkt in Schetteregg/Wanderparkplatz
  • Gehzeit: ca. 3 Stunden (für die hier vorgestellte Variante)
  • Höhenmeter: 851m
  • Wegstrecke: 10,8km
  • Höchster Punkt: Winterstaude (1.877m)
  • Einkehrmöglichkeiten: Egg/Schetteregg
  • Für Kinder: Ja, schöne abwechslungsreiche Tour, etwas Vorsicht ist beim Hasenstrick geboten

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