Die schönsten Wanderungen in den westlichen Alpen

Wanderungen

Gipfel Ausgangspunkt Höhemeter Wegstrecke Schwierigkeit Familie Einkehr
Gatschkopf (2.945m) Landeck/Grins 2.168m 13,6km Mittel bis Augsb.H. ja
Wangspitze (1.873m) Buchboden 1.269m 13,3km Einfach ja ja
Mörzelspitze (1.830m) Ebnit/Dornbirn 926m 10,5km Einfach Ja Nein
Peischlkopf (2.412m) St. Christoph a. Arlberg 1.178m 14,5km Mittel Kondition Ja
Toblermann (2.010m) Schoppernau 1.150m Einfach Ja
Glatthorn (2.134m) Faschina 648m Einfach Ja Ja
Örflaschlucht St. Arbogast/Götzis 403m 5,7km Einfach Ja
Östliche Eisentalerspitze (2.753m) Klösterle 1.750m 11,7km Mittel Bis Neue Reutl.H. Ja
Kleine Wildgrubenspitze (2.625m) Lech/Omesberg 1.050m 18,4km Mittel Ja
Rumer Spitze (2.454m) Innsbruck/Seegrube Mittel Ja
Gehrenfalben (1.938m) Furkapass/Altgerachalpe 400m 8,2km Einfach Ja Ja
Furkapass (1.761m) Bad Laterns Einfach Ja
Koppachstein  (1.537m) Hittisau 13,8km Einfach Ja
Hohe Kugel (1.645m) Millrüte Einfach Ja Ja
Sünser Spitze Portlaalpe/Damüls 504m 7,9km Einfach Ja Ja
Löffelspitze (1.962m) Furkapass 316m 3,6km Mittel Ja
Formarinsee 1.070m 13,7km Einfach Ja Ja
Brandner Mittagsspitze Brand/Lünersee 1.293m 10,5km Mittel
Drei Schwestern (2.052m) Amerlügen 1.567m 14,7km Mittel Ja
Schafgafall (2.414m) Brand/Lünersee 1.164m 6,2km Mittel
Widderstein (2.533m) Hochtannbergpass 857m 5,7km Mittel Ja
Monte Corno (1.781m) Neumarkt 1.744m 22,9km Mittel Ja
Seealpsee Wasserauen 1.181m 15,8km Einfach Ja Ja
Seenwanderung im Trentin Rif. .Sette Selle 674m 8,3km Einfach Ja Ja
Kunkelspitze (2.016m) Buchboden 1.167m 10,2km Einfach
Portlakopf (1.905m) Portlaalpe/Damüls Einfach Ja Ja
Gärviserhöhe (1.788m) Bad Laterns 623m 9,2km Einfach Ja Ja
Sette Selle (2.328m) Rif. Sette Selle 797m 7,6km Mittel Ja
Grauner Berg (2.526m) Pedross 1.111m 10,4km Einfach Ja Ja
Monte Croce (2.490m) Rif. Sette Selle 1.826m 19km Mittel Ja
Kromer Spitze (2.865m) Vermuntstausee 1.486m 12km Mittel Ja
Hoch Häderich Alpengasthof Hoch Häderich 642m 10,8km Einfach Ja Ja
Brüggele Kopf (1.182m) Alberschwende/Kaltenbrunnen 408m 5,4km Einfach Ja Ja
Riedberghorn (1.787m) Riedbergpass 504m 7,5km Einfach Ja Ja
Triesten Kopf (1.741m) Schetteregg 716m 8,2km Einfach Ja
Feuerstätter (1.645m) Balderschwand Einfach Ja Ja
Göller Kopf (1.195m) Übersaxen Einfach Ja Ja
Goppaschrofa (1.781m) Gurtis 846m 9,4km Mittel
Breiter Spitze (2.196m) Partenen 1.293m 15,1km Mittel Ja
Glattmar Sonntag/Stein 788m 11km Einfach Ja Ja
Rennknie (1.411m) Sibratsgfäll 484m 7,1km Einfach Ja
Alpwegkopf (1.437m) Furx 573m 11km Einfach Ja Ja
Schillerkopf und Mondspitze Tschengla/Bürserberg 958m 10,3km Mittel Ja
Garsellakopf (2.123m) Maria Grün 1.593hm 17,9km Mittel Ja
Hohe Freschen (2.004m) Unterfluhalpe/Ebnit 995m 11,4km Einfach Ja Nein
Hochgerach (1.985m) Gulmalpe 1.155m 15,9km Mittel Ja Ja
Mottakopf (2.176m) Brand 945m 8,7km Mittel Ja Ja
Hohe Köpfe (2.066m) Gurtis 1.189m 11,1km Mittel
Blisadona (2.053m) Klösterle 1.099m 7,9km Einfach
Kaltenberg (2.896m) Alpe Rauz 1.979m 20,1km Mittel Ja
Große Wildgrubenspitze (2.753m) Flexenpass Mittel
Zitterklapfen (2.403m) Schoppernau 1.719m 19,3km Mittel Ja
Tilsuner Schwarzhorn (2.460m) Tschagguns/Latschau Mittel Ja
Winterstaude  (1.877m) Schetteregg 851m 10,8km Einfach Ja Ja
Besler Riedbergpass 400m 5,4km Einfach Ja Ja

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Die schönsten Wanderungen in den westlichen Alpen

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Andy Holzer – Blind Climber – Stärke, Wille und viel mehr …

 

Andy Holzer
Andy Holzer

Klettern ist an sich schon für viele eine unüberwindbare Herausforderung. Für manch einen gibt es leichteres Gelände und einfachere Einstiegsrouten. Aber immer wieder gibt es kleine Wunder, die man nicht verstehen kann und kaum glauben kann. Andy Holzer ist ohne Frage so ein Wunder. Er ist ein „Blind Climber“, einer, der die Berge blind erklettert. Und nein, er gehört nicht zu jenen, die sich mit leichterem Gelände zufrieden geben, nein, Andy Holzer ist im Himalaya unterwegs. 

Andy Holzer ist ein Osttiroler und das mag so einiges erklären, denn immerhin sollen sie aus härterem Holz geschnitzt sein, als so mancher andere. Andy Holzer ist ein 66iger Jahrgang und kam blind (Diagnose: Retinitis Pigmentosa) zur Welt. Er ist gelernter Heilmasseur und Heilbademeister und seit 2010 selbständig als Bergsteiger, als „Blind Climber“.

In diesem Jahr hat er den biblischen Berg Ararat mit fünf Freunden in Angriff genommen. Der Gipfel des Ararat ist mit 5.137 Höhenmeter der höchste Gipfel auf dem Gebiet der Türkei. Im Gebirge des Ararat soll die Arche Noah entstanden sein. Der Ararat selbst gilt nicht als schwieriger Gipfel, aber alltäglich ist er trotzdem nicht.

Aber Andy Holzer hat auch ganz andere Kaliber in seinem Tourenbuch eingetragen. Immer wieder weiß er mit beeindruckenden Leistungen, die manch Sehender nicht erbringen kann, zu beeindrucken, nein, viel mehr zu begeistern.

Bei der Weltmeisterschaft im Sportklettern in Paris erzielte der „Blind Climber“ den hervorragenden 7. Platz. Bereits zum zweiten Mal hat er den Mount Kenya bezwungen. Der Mount Kenya ist mit 5.199 Höhenmetern der zweithöchste Gipfel in Ostafrika.

Beeindruckend ist auch der Durchstieg der Südkante am Gamsleitenkopf im Hochköniggebiet. Hier hat Andy Holzer eine Route im Schwierigkeitsgrad VI+ bewältigt. Einfach unglaublich. Der Bericht über diesen beeindruckenden Gipfelsturm, kann auf seiner Homepage nachgelesen werden.

Andy Holzer gehört ohne Frage zu den herausragenden Persönlichkeiten im Alpinismus. Immer wieder weiß er mit neuen Besteigungen zu begeistern und zu verwundern. Andy Holzer ist ohne Frage ein lebendes Beispiel für Stärke, Wille und vielem mehr! Scheinbare Grenzen rückt er in die Ferne und macht scheinbar Unmögliches möglich. Wie hat Mahatma Gandhi gemeint: „Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft – vielmehr aus unbeugsamen Willen.“. Wie Recht er doch hat.

Aktueller Bericht über Andy Holzer:

„Blinder Kletterer ohne Angst“ – Volksfreund.de

Homepage von Andy Holzer:

„Blind Climber – Andy Holzer“

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Gatschkopf (2.945m) – Aussichtsreiche Wanderung hoch über Landeck

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Der Gatschkopf ist mit 2.945m der vierthöchste Berg der Lechtaler Alpen und damit einer der höchsten Berge der gesamten Nördlichen Kalkalpen. Eine Begehung des Gatschkopfes von der Augsburger Hütte aus stellt keine Schwierigkeit dar und daher ist der Gipfel ein beliebtes Ziel, da er ein herrlicher Aussichtsberg ist.

 

Ausgangspunkt für diese schöne Hochgebirgswanderung ist der kleine, idyllische Ort Grins oberhalb von Landeck. Das Auto kann direkt hinter dem Freibad (Wanderparkplatz) parkiert werden. Über einen Güterweg wandert man langsam ansteigend hoch an schönen Alpwiesen vorbei.

Auf etwa 1.300 Höhenmeter erreicht man die letzte Alp und ab hier wandert man auf herrlichen Bergwegen, die sich kurvenreich und teilweise steil den Hang empor schlängeln. Links und rechts ist man von rauschenden Gebirgsbächen umgeben und immer wieder wird man mit herrlichen Blicken ins Tal und die umliegende Bergwelt belohnt.

Auf knapp 1.600 Höhenmeter quert man den Gasilbach über eine kleine Brücke. Rechts kann man alternativ über die Ochsenalpe oder den Ochsenkopf in Richtung Augsburger Hütte aufsteigen. Für diese Rundtour wählt man den Weg linker Hand.

Entlang dem Gasilbach geht es nun steil bergauf. Kleine Wasserfälle, kleine Schluchten und eindrucksvolle Felswände vor der Nase machen den anstrengenden Aufstieg zum Erlebnis. Auf knapp 2.100 Höhenmeter quert man nochmals den Gasilbach und hat einen beeindruckenden Blick auf die Augsburger Hütte, das zu Füßen liegende Tal und die umliegende Bergwelt. Ein knackiger letzter Anstieg, erneut die Querung des Gasilbaches und es geht hinüber zur beeindruckend liegenden Augsburger Hütte.

Nicht umsonst wird die Hütte als Perle der Lechtaler Alpen bezeichnet. Beeindruckender und imposanter kann eine Berghütte kaum liegen. Direkt hinter der Hütte führt der Weg hoch zum Gatschkopf. Über felsiges, steiles Gelände steigt man den mächtigen Felsklotz hoch und wird immer wieder mit herrlichen Panoramen beschenkt.

Bei guten Verhältnissen kann man den herrlichen Augsburger Höhenweg und die Parseierspitze in Angriff nehmen. Dafür sollte es aber trocken und schneefrei sein. Der Abstieg vom Gatschkopf erfolgt bis zur Augsburger Hütte auf gleichem Wege. Spätestens jetzt – wenn man denn nicht zu spät unterwegs ist – sollte man sich hier mit einer kleinen Einkehr belohnen.

Der Abstieg ins Tal erfolgt nun linker Hand über die Ochsenalpe und den Ochsenkopf. Dieser Weg ist zwar etwas länger, dafür aber sehr lohnend. Bereits unmittelbar hinter der Hütte verliert der Weg deutlich an Höhenmeter und spätestens wenn man vor der steilen Leiter steht, die gut und gerne 50 Meter die Felsen hinunter stürzt, braucht der Wanderer etwas Überwindung und Mut.

Steil geht es auch nach der kleinen Mutprobe hinab ins Tal. Der schmale, teilweise abfallende Bergweg ist immer wieder mit Stahlseil gesichert, stellt aber den Wanderer vor keine zu großen Herausforderungen. Es sei denn, die Verhältnisse sind sehr naß und rutschig. Bevor man die Ochsenberghütte erreicht, zweigt rechter Hand ein kleiner Pfad in Richtung Grins ab. Diese Variante wählen wir für diese Route und laufen unterhalb der Augsburger Hütte bis zur Querung des Garsilbaches.

Ab hier wandert man wieder auf der Aufstiegsroute bis zum Wanderparkplatz.

Eine konditionell anspruchsvolle Wanderung, die aber jeden Alpinisten glücklich machen wird.

Tourdaten ohne Gatschkopf:

  • Wegstrecke: 11km
  • Höhenmeter: 1.503m

Tourdaten inklusive Gatschkopf:

  • Wegstrecke: 13,6km
  • Höhenmeter: 2.168m
  • Einkehrmöglichkeiten: Augsburger Hütte
  • Parkmöglichkeiten: Wanderparkplatz hinter dem Freibad bei Grins

Weitere Touren:

 Berge in Vorarlberg

Gatschkopf
Gatschkopf

Umrundung der Wangspitze (1.873m)

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Die Tour um die Wangspitze herum kann auf Geschichte zurückblicken. Nicht die Wanderung selbst, aber der schöne Gasthof Bad Rothenbrunnen, der auf dem Weg dieser Tour liegt. Bereits 1460 wurde das Heilwasser von Rothenbrunnen für medizinische Zwecke benutzt. 1643 wurden durch das Kloster Weingarten zwei Badehäuser erbaut, die zur Heilung von Erkrankten dienen sollten. Mehrere Quellen im Gebiet um Rothenbrunnen scheiden Eisen ab. Mehrere Untersuchungen haben ergeben, dass das Wasser heilende/lindernde Wirkung bei leichten Rheumatischen Erkrankungen hat und zudem der Förderung der Gallenbildung in der Leber oder der Linderung bei chronischen Leberschäden dienlich ist. 

Buchboden Ausgangspunkt

Der schöne Ort Buchboden ist Ausgangspunkt für diese schöne Wanderung, die auch mit geübten Kindern gut begangen werden kann. Im Ortszentrum angelangt fährt man noch die kleine Mautstraße weiter bis zum Wanderparkplatz und parkiert hier. Alternativ kann bei dieser Tour auch direkt in Buchboden geparkt werden, da man ohnehin hierher zurückkehrt. Beim Wanderparkplatz angelangt wählt man nicht den Güterweg hoch in Richtung Bad Rothenbrunnen, sondern läuft noch ein Stück weiter entlang dem Lutzbach. Ein kleiner Waldweg zweigt rechter Hand ab in Richtung Bad Rothenbrunen und schlängelt sich durch den schönen Wald über dem rauschenden Bach hoch. Bad Rothenbrunnen ist bald (ca. 15 Minuten) erreicht. Ein wunderschöner, restaurierter, geschichtsträchtiger Gasthof, der zu verzaubern weiß. Wer hier gerne einkehren möchte, was absolut empfehlenswert ist, legt diese Tour umgekehrt an und passiert den Gasthof kurz vor Ende der Tour. Bei der hier beschriebenen Variante macht der Gasthof den Auftakt und für eine Einkehr ist es noch etwas zu früh. Es sei denn, man möchte hier ein Frühstück in schöner Umgebung genießen.

Naturschutzgebiet Gadental

Der schöne Wald- und Wiesenweg führt entlang dem Matonabach weiter durch das Naturschutzgebiet Gadental. Direkt vor der Nase liegen die schönen, felsigen Gipfel des Misthaufen, der Schwarzen Wand und dem sogenannten Gadner Gschröf. Links vom Wanderweg türmen sich die mächtigen Felswände der Diesner Höhe auf und auf der rechten Talseite liegt die schöne Wangspitze. Der Wald lichtet sich zusehends und bald blickt man auf die wunderschön gelegene Gaden Alpe, die sich einen wahrhaft schönen Platz für ihr Dasein ausgesucht hat. Kurz vor der Alpe gabelt sich der Weg. Rechts kann man zum schönen Mutterwang-Joch aufsteigen, von dem aus man in Richtung Göppinger Hütte oder Biberacher Hütte wandern kann. Linker Hand führt der Weg hoch in Richtung Wangsattel.

Wangsattel und Wangspitze

Über schöne Alpwege steigt man hoch in Richtung Sattel und erreicht die Matonaalpe auf 1.673 Höhenmetern. Der Wangsattel ist von hier aus bald erreicht. Wer noch Kraft in den Beinen hat, dem sei der kurze Aufstieg auf die Wangspitze ans Herz gelegt. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf das Große Walsertal und die umliegende Bergwelt. Der Abstieg erfolgt auf der anderen Seite des Sattels über die Wangalpe und Rindereralpe. Ab der Rindereralpe wandert man talwärts Richtung Buchboden auf einem Güterweg. Der Weg in Richtung Buchboden unterhalb der Wangspitze zieht sich noch etwas in die Länge, aber die landschaftliche Schönheit dieser Region lässt die schwindende Kraft in so manchen Beinen vergessen.

Tourdaten ohne Wangspitze:

  • Wegstrecke: 12,6km
  • Höhenmeter: 1.212m

Tourdaten inklusive Wangspitze:

  • Wegstrecke: 13,3km
  • Höhenmeter: 1.269m
  • Einkehrmöglichkeiten: in Buchboden und in Bad Rothenbrunnen
  • Parkmöglichkeiten: Buchboden, Wanderparkplatz unterhalb von Bad Rothenbrunnen

Links und weitere Tourenmöglichkeiten in der Region:

wangspitze

Deutschland – Österreich 1:4 – klare Sache für Österreich

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Zum fünften Mal wurde im Rahmen der Aktion „Woche der Herzen“ vom SCR Altach das Unified Turnier gemeinsam mit der Lebenshilfe Vorarlberg ausgetragen. Einmal mehr wurden die Zuschauer mit fußballerischen Feinheiten und leidenschaftlichem Einsatz verwöhnt. Mit dem Fußballturnier der besonderen Art baut der SCR Altach eine wichtige Brücke. Eine Brücke, die vieles ermöglicht und vor allem verbindet. Herz und Leidenschaft machen dieses Event aus. Ein Event, das deutlich mehr Beachtung verdient hätte. 

Sechs Mannschaften durfte der SCR Altach in der Cashpoint Arena begrüßen. Darunter unter anderem auch eine Mannschaft aus Deutschland von den Werkstätten Lindenberg. Ebenfalls dabei war eine mit fußballerischen Talenten gespickte Mannschaft der Caritas Vorarlberg, sowie vier weitere Mannschaften der Lebenshilfe Vorarlberg.

Strahlend blauer Himmel, ein schönes Stadion und begeisterte Zuschauer sorgten für ein perfektes Ambiente. In der Vorrunde spielten die Mannschaften jeweils zwei Hälften zu jeweils zehn Minuten. Die Mannschaften wurden jeweils durch Profifußballer des SCR Altach ergänzt. Von den Altachern Profi Fußballern war beinahe die komplette Auswahl auf dem Platz, eine Geste, der ganz besonderen Art. Voraussetzung für die Profis am Platz: spielerisch unterstützen, aber das Leder nicht im gegnerischen Tor versenken. Wer nun glaubt, dass die Tore ausgeblieben wären, liegt weit fehl, denn die Fußballer am Platz ließen es an Einsatz und Kampfgeist nicht mangeln. Bereits in der Vorrunde wurden die Zuschauer mit zahlreichen Toren der Extraklasse verwöhnt.

Die Gastmannschaften der Caritas Vorarlberg und der Werkstätten Lindenberg waren ebenbürtige und herausfordernde Gegner. So war es auch weiter nicht verwunderlich, dass das Finale die Vorarlberger Auswahl gegen die deutsche Mannschaft durchzuführen hatte. Die vom Fußball nur wenig verwöhnten Österreicher rechneten bereits mit dem ehrenhaften zweiten Platz. Aber die Vorarlberger Auswahl ging mit Begeisterung an die Sache heran und schien den Respekt vor deutschen Fußballmannschaften, den so mancher österreichischer Profifußballer hat, vergessen zu haben. Bereits nach nur wenigen Minuten ging das österreichische Team mit 1:0 in Führung. Das Publikum ließ sich von der Begeisterung am Platz anstecken und trieb die Mannschaft in einen wahren Spielrausch. Kein Wunder, dass noch vor dem Pausenpfiff durch Ex-FIFA-Schiedsrichter Grabher das 2:0 gelang. Umjubelt durfte die Auswahl der österreichischen Mannschaft in die wohlverdiente Pause gehen.

Auch nach der Pause hatte die österreichische Mannschaft nichts an Kondition, Begeisterung und Elan eingebüßt. Das 3:0 war die logische Folge. Die deutsche Auswahl setzte auf alte Tugenden und kämpfte sich zurück ins Spiel. Immer wieder scheiterten die tollen Angriffe jedoch am ausgezeichneten Tormann der Österreicher. Erst wenige Minuten vor Schluss wurden die Gäste durch das 3:1 erlöst. Der Anschlusstreffer gab weiteren Auftrieb und trieb die Gäste immer wieder gefährlich vor das Tor der Österreicher. Aber einmal mehr konnte sich der Tormann der Österreicher durch Glanzparaden auszeichnen. In der Schlussminute gelang den Österreichern durch einen schnellen Konter das 4:1. Die deutschen Spieler kämpften zwar tapfer, aber der Anschlusstreffer gelang zu spät, um die Partie noch drehen zu können. Die Österreicher gingen mit einem 4:1 als Sieger vom Platz und gewannen das 5. Unified Turnier.

Kleines Trostpflaster für die deutschen Gäste: der goldene Schuh des Torschützenkönigs ging an einen der Ihrigen.

Mit Live-Musik wurde im Anschluss an das Turnier noch richtig gefeiert! Ein Turnier, der ganz besonderen Art, das noch deutlich mehr Beachtung und Teilnahme verdient hätte. Eine absolute Empfehlung für das kommende Jahr. Alle Teilnehmer haben durch ihr Spiel, ihren Einsatz und ihre Begeisterung Werbung für das kommende Jahr gemacht! Es war schön dabei sein zu dürfen! Eine tolle Sache des SCR Altach!

5. Unified Turnier der Lebenshilfe Vorarlberg

Unter dem Motto „Die Woche der Herzen“ engagiert sich der Fußballverein SCR Altach sozial. Ein buntes, nicht alltägliches Programm gehört zum alljährlichen Programm. Der Erlös aus den Veranstaltungen kommt jeweils sozialen Projekten/Einrichtungen zu Gute. Keine selbstverständliche Sache, der sich hier der Club verschrieben hat, aber eine Sache, die vereint und unterstützt und Anerkennung verdient!

Das Unified Turnier ist einer der Höhepunkte! Am 6. September findet heuer zum bereits fünften Mal das Unified Turnier in der Cashpoint Arena statt. Ein Fußball-Turnier der ganz besonderen, weil verbindenden Art. Gemeinsam mit der Lebenshilfe Vorarlberg GmbH veranstaltet der SCR Altach dieses Turnier. Um 14 Uhr wird das Turnier angepfiffen und leitet einen unterhaltsamen und vor allem begeisternden Fußball-Nachmittag ein. Ein sportlicher Nachmittag, der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam vereint. Die „Woche der Herzen“ wird durch die Begeisterung der Teilnehmer erlebbar. Eine Gelegenheit für ALLE etwas ganz Besonderes zu erleben!

Unterstützung und Fans erwünscht

Damit die Spielerinnen und Spieler auf dem Rasen entsprechend Anfeuerung und Wertschätzung erhalten, hofft die Lebenshilfe Vorarlberg und der SCR auf einen hohen Publikumsandrang. Der Eintritt ist frei! Fans mit Transparenten und Fahnen sind erwünscht und der Fantasie soll keine Grenzen gesetzt werden, denn die Euphorie und Begeisterung der Spieler auf dem Rasen soll und darf auf die Fans „überschwappen“.

Ein Fußballturnier der ganz besonderen Art! Ein Nachmittag der vereint und begeistern wird! Für Unterhaltung im Anschluss an das Turnier ist mit Live-Musik gesorgt.

Wann & Wo

6. September 2013, 14 Uhr

Cashpoint Arena Altach

Mörzelspitze – ein Gipfel mit erhabenem Blick über das Rheintal

Mörzelspitze
Mörzelspitze

Die Mörzelspitze mit 1.830m liegt im Herzen des Bregenzerwaldgebirges und stellt die Gemeindegrenze zwischen den beiden Gemeinden Mellau und Dornbirn dar. Der Gipfel gehört mit dem Leuekopf und Salzböden zum Dornbirner First. Die Mörzelspitze bietet an schönen Tagen ein herrliches Panorama, das bis weit über den Bodensee hinweg reicht.

Ausgangspunkt für die Wanderung ist der Wanderparkplatz bei der Unterfluhalpe, die über die Ebniter Straße erreicht werden kann. Achtung unmittelbar nach der Rappenlochbrücke muss man sich rechts halten und Richtung Kobelalpe weiter fahren. Die Unterfluhalpe ist über einen schmalen Güterweg zu erreichen. Im oberen Teil geht er über in einen Schotterweg.

Ab der Unterfluhalpe geht es gleich steil bergauf. Anfänglich über Alpgebiet/-wiesen, später durch einen lichten Wald, der sich ins Felsgelände schmiegt. Für diese Variante wählt man nicht den direkten Weg auf die Mörzelspitze, sondern den Weg Richtung Salzbödenkopf (1.765m). Über wunderschönes alpines, steiniges Gelände geht es die Felswände hoch. Immer wieder wird man mit herrlichen Eindrücken überrascht.

Der Sattel ist nach einem schönen Anstieg bald erreicht. Rechter Hand liegt der Salzbödenkopf, den man unbedingt mitnehmen sollte. Er bietet einen schönen Blick und ist von hier aus rasch erreicht.

Über den Sattel geht es entlang dem Kamm in Richtung Mörzelspitze, die bereits eindrucksvoll vor uns liegt. Über Almwiesen geht es hoch zum Gipfel. Die Mörzelspitze bietet ein wunderschönes Panorama, das sich vom Hinteren Bregenzerwaldgebirge bis zum Bodensee erstreckt. Übrigens: direkt unter dem Gipfel liegt ein kleines Hochplateau, das sich ideal für Freunde einer Übernachtung unter freiem Himmel eignet!

Direkt hinter der Mörzelspitze liegt der Leuekopf (1.830m). Über die östliche Flanke der Mörzelspitze steigt man ab und erreicht den Leuekopf in nur kurzer Zeit. Einmal mehr hat man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge und das Rheintal. An Tagen an denen die Thermik günstig ist, kann man von hier aus viele Ballonfahrer bewundern, die nicht ohne Grund häufig den Dornbirner First streifen.

Im Winter sind die Mörzelspitze und der Leuekopf bekannt als Skitourengebiet.

Eine wunderschöne Wanderung, die landschaftlich vieles zu bieten hat und vor allem mit herrlichen Fernsichten beeindruckt.

  • Koordinaten: 47° 20′ 44″ N, 9° 48′ 39″ O
  • Höhenmeter: 926m
  • Wegstrecke: 10,5km
  • Höchster Punkt: Mörzelspitze (1.830m)
  • Dauer: ca. 4-4 1/2h
  • Gebirgskette: Bregenzerwaldgebirge
  • Einkehrmöglichkeiten: keine
  • Anforderungen: keine

Weitere Touren/Vorschläge im Gebiet:

mörzel