Kleinod über dem Rheintal – Emser Hütte

Kleinod über dem Rheintal – Emser Hütte.

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Trans Vorarlberg Triathlon – die Superlative

Der Trans Vorarlberg Triathlon hat sich längst einen Namen gemacht und zieht Athleten der Sonderklasse ins Ländle. Kein Wunder, denn die Streckenführung, die Herausforderung und das Profil dieses Triathlon suchen ihres Gleichen. Morgen, am 25. 8. d. J., heißt es einmal mehr für die Athleten eintauchen in die Herausforderung der besonderen Art.

Gestartet wird am frühen Morgen in Bregenz bei der Molo. Von hier werden im Wasser 1,2km zurückgelegt. Kurz nach der Seebühne heißt es „landen“. Ab auf das Bike! 102km gilt es nun zurücklegen im schönen Bregenzerwald. Über den 1.675m hohen Hochtannberg nach Lech. Insgesamt bewältigen die Athleten hier mit dem Bike über 2.000 Höhenmeter. Nicht im Reisetempo, sondern im Renntempo.

Ein Blick auf das Radstrecke zeigt, wozu die Athleten zu Leisten im Stande sind.

In Lech angekommen müssen 12 Kilometer in herrlicher Bergwelt bewältigt werden. Auch hier müssen wieder Anstiege und Bergpassagen bewältigt werden.

Insgesamt haben sich mehr als 500 Athleten angemeldet. Neuer Teilnehmerrekord 🙂

Ein Event der Sonderklasse!

Hier geht es zur Homepage des TransVorarlberg

Wunder gibt es immer wieder – Felix Brunner

felix brunner
Felix Brunner

Noch am 29. Juli 2013 schreibt Felix Brunner auf seiner Homepage, dass er sich das Ziel gesetzt hat 480 Kilometer und 12.000 Höhenmeter zurückzulegen. Von Füssen nach Riva am Gardasee in zehn Tagen. Zugegeben, das klingt nicht einmal so verrückt, aber vielen wird alleine schon von den Zahlen/Fakten schwummrig vor Augen. Was aber, wenn Felix Brunner all dies mit dem Rollstuhl bewältigen möchte? Irrsinn, ja vielleicht, aber vielmehr ein Wunder und vor allem bewundernswert.

Noch im Juli schrieb er, dass er seit Monaten trainiere und eher damit zu rechnen sei, dass sein Handbike schlapp machen würde, als er. Überzeugung und Wille können Berge versetzen, das hat sich Felix Brunner nicht nur sich, sondern auch uns allen bewiesen. Warum? Er hat es geschafft. Er hat sein persönliches Ziel erreicht. Ein Ziel, das vielen ohne an den Rollstuhl gebunden zu sein, zu viel gewesen wäre.

Auf seiner Page hat er damals geschrieben, dass sein Handbike ein Prototyp sei. Ja, auch das wird eine Rolle gespielt haben bei seinem Erfolg, aber schlußendlich hat nur eines gezählt, sein Wille und sein Kampfgeist.

Seine Erlebnisse und Berichte von der Tour, die er zu einem großen Teil über unasphaltierte Wege zurücklegte, können auf seinem Blog abgerufen werden. Die Tour über die Alpen spricht Bände! Sie beschreibt einen Mann, der uns allen beweist, was möglich ist!

Seine Lebensgeschichte liest sich wie ein billiger Roman. Ein Kassenschlager. Kaum zu glauben und doch wahr. Eine Geschichte, die das Leben schreibt. Ohne Kompromiss, ohne Gnade und doch hoffnungsvoll.

Der 17. November 2009 hat das Leben von Felix Brunner verändert. Auf den Kopf gestellt. Mit Freunden macht er sich auf den Weg zu einer Kraxelei bei einem vereisten Wasserfall. Eine Tour, die für ihn und seinem Leistungsvermögen nicht schwierig erscheint. Beim Rückweg, nicht an einer Schlüsselstelle, kommt er zu Fall und stürzt 30 Meter ins Tal. Der Rettungshubschrauber bringt ihn in die Klinik. Die Ärzte sind davon überzeugt, dass er die Nacht nicht überleben wird. Die linke Körperhälfte ist zerquetscht, viele Trümmerbrüche ziehen sich über den Körper und Felix verliert 4 Liter Blut. Die Ärzte versetzen ihn in Tiefschlaf.

Nach fünf Monaten wacht Felix aus seinem Koma auf. Er schmiedet – trotz der schier trostlosen Lage – neue Pläne. Und doch, die Wunden wollen nicht heilen und er liegt für weitere vier Monate im Koma. Immer wieder befindet er sich in lebensbedrohlichem Zustand. Innerhalb kürzester Zeit benötigt er 360 Blutkonserven.

Nach einem Jahr Krankenhausaufenthalt holen ihn seine Eltern nach Hause! Er selbst ist davon überzeugt, dass er im Krankenhaus gestorben wäre. Aber er fand den Weg zurück und wie!

Sein Ziel der Alpenüberquerung hat er geschafft! 12.000 Höhenmeter und zahlreiche Pässe liegen hinter ihm. Unglaublich. Der höchste Pass weist 2.604 Höhenmeter auf. Die Aktion betitelte er selbst mit dem Namen „Von der Transfusion zur Transalp“.

Eine bewundernswerte Leistung. Nein, eine unvorstellbare Leistung, die Felix hier vollbracht hat. Eine Leistung, die einem Wunder in nichts nachsteht. Eine Leistung, die mehr als nur Beachtung verdient!

Vielen Dank für das Licht am Ende des Tunnels lieber Felix!

Der aktuelle Gipfelstürmer ist erschienen…

Der Gipfelstürmer ist ein wöchentlich erscheinender Newsletter, der über Interessantes aus den Alpen berichtet. Neben schönen Berichten, werden hier ausgewählte Bilder und Videos veröffentlicht.

Der Gipfelstürmer kann hier bestellt werden:

Der Gipfelstürmer

Der Newsletter ist für ALLE ideal, die nicht täglich im Netz der Netze unterwegs sind, aber dennoch gerne auf schöne Tipps und Anregungen für sportliche Aktivitäten in den Bergen nicht verzichten möchten.

 

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Die besten Outdoor- und Wander Blogs

Auf dem Gipfel des Gehrenfalben
Auf dem Gipfel des Gehrenfalben

Am Morgen am Gipfel auf den Sonnenaufgang warten, dem Frühlingserwachen im Walde lauschen oder aber einfach nur die Seele in der Natur sanft streicheln lassen. Die Berge, die Wälder und Natur haben eine Kraft, die viele längst nicht mehr kennen und schätzen. Wen aber einmal das Fieber erfasst hat, den lässt es nicht mehr los. Der muss Kamine durchklettern, hohe Gipfel erklimmen und die Ruhe in der Natur genießen. Nicht zuletzt auch deshalb gibt es im Netz der Netze eine Vielzahl von Bloggern, die von ihrer Leidenschaft berichten. In diesem Beitrag möchte ich Euch einige jener Blogs vorstellen, die es mir angetan haben!

—> die aktualisierte Liste der Outdoor-/Wanderblogs gibt es hier

—> neue Blogs anmelden und Blogs bewerten könnt ihr hier

  • Matthias Kehles Wander-Blog – Matthias Kehle ist von Beruf Journalist und Schriftsteller. Mit Leidenschaft berichtet er über seine Freizeit-Leidenschaft. Sein Blog ist längst kein Geheimtipp mehr – er gehört zu jenen Bloggern, die man regelmäßig und gerne besucht.
  • Molldu.at – leidenschaftliche und irgendwie scheinbar süchtige Bergtiger, die ihre Tourenberichte mit schönen Bildern und guter Beschreibung ausstatten. Ein Blog, den ich immer wieder gerne „durchstöbere“. Gelebte Leidenschaft …
  • Wandergeschichten – mit spürbarer Begeisterung berichtet Christine Weber über ihre Wanderungen und Touren in den Bergen. Gute Berichte, schöne Bilder und eine besondere persönliche Note – was will man mehr?
  • sehn-sucht Berge – Magdalena und Christoph sind leidenschaftliche Bergfexen, die vor allem über Touren im Südtirol berichten. Name ist hier Programm, ein schöner, gut gemachter Blog.
  • Alp-Träume Südtirol – wer auf der Suche nach einem Blog ist, der sich mit schönen und vielen einfachen Wanderungen im Südtirol befasst, der ist hier richtig! Bei Monika und Hannes – die Blogger – greift das Feuer auf den Leser über. Zudem sind die Artikel mit schönen Bildern gerahmt!
  • Super-gsi – ein Blog von Beate und Mark – hier wird über alles geschrieben, was mit Bergen und Gipfeln zu tun hat. Ein bunter und interessanter Blog, der zum Verweilen einlädt.
  • Die Wanderer – wieder ein Blog, der sich mit dem schönen Südtirol beschäftigt. Dietmar ist der Autor, der mit sicherer Schreibe über seine schönen Wanderungen berichtet.
  • AbufdBerg – ein Blog dem man anmerkt, dass die Schreiberlinge vom Fieber erfasst wurden. Viele schöne Berichte und Erfahrungen über Bergerlebnisse und -eindrücke.
  • Ufwaerts.ch – hier geht es längst nicht mehr „nur“ um’s Wandern, das Fieber hat um sich gegriffen und so findet man hier einfach alles … Klettern, Biken, Skitouren & Co … laß Dich einfach anstecken!
  • Wandersuechtig – eigentlich kein klassischer Blog mehr! Aber eine Site, die interessant ist für Einsteiger, Erfahrene und Erkrankte.
  • Via-ferrata – Ralf Stute hat sich längst einen Namen gemacht und das nicht ohne Grund. Wer seine Site besucht hat, der wird sie zu seinen Favoriten legen! Auch eine Art von Sucht …
  • Schlenderer – Motto: „Vom Wandern habe ich genug, nun schlendere ich!“ – ein vor allem herrlich geschriebener Blog, der bereits beim lesen zum Träumen einlädt.
  • Wanderreporter – ein nicht nur optisch schöner Blog. Hier haben sich Bergfexen gefunden, die über ihre Erlebnisse berichten. Ein bunter, vielseitiger Blog.
  • Auf den Berg – ein ansprechender Blog mit vielen Eindrücken von schönen Wanderungen.
  • Der Wanderfreund – Thomas Schulte gehört zu jenen Berg- und Wanderfreunden, die mit Leidenschaft und Freude über ihre schönen Erlebnisse und Touren berichten. Ein schöner und gut aufgemachter Blog.
  • Sport ist Geil – Alfred Walser gehört zu den Erkrankten im Spätstadium. Heilung dürfte hier nicht mehr möglich sein. Auf seinem Blog berichtet er über Touren, Biken, Laufen und Wandern.
  • Outdoormädchen – Corinna Bendereit schreibt mit viel Leidenschaft über ihr Hobby und das sind die Berge! Ein wirklich schöner Blog, der mit Stil und Erscheinung besticht!
  • Erlebnis Berge – ein Blog von Pierre Behrens – er berichtet über Touren und Klettereien in Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien. Ein Blog, den ich immer wieder gerne besuche.
  • Gewum – ein Blog der etwas anderen Art, ob das auch auf Jörg Thamer zutrifft? In jedem Fall ein Blog, der zum Verweilen einlädt.
  • Gipfelglück – Stefanie Dehler und ihr Blog gehören zu den fixen Lesezeichen. Schöne Berichte, viele Bilder und die spürbare Freude an den Bergen fesseln einfach!
  • Verwandern – Grisu und Dirk führen diesen Blog, der beinahe schon einem Magazin ähnelt! Ein Blog, der mit Ausrufezeichen erwähnt gehört.
  • Arlberg-friends – Emil Lassnig ist ein Kenner der Region! Für ALLE, die sich am Arlberg tummeln ein unentbehrlicher Blog!
  • Tourenspuren – ein toller Blog aus dem Ländle, der viele Touren und Routen beschreibt! Auch hier ist das Bergfieber spürbar …
  • xitrail – der Bruder oder die Schwester von Tourenspuren 🙂 – ein Blog für Biker!
  • Goht scho – Sergej’s Blog – ein Blog, der sich mit Klettern, Skitouren und Wandern befasst.
  • bergauf/bergab – ein Blog aus der Schweiz – schöne Touren, Bikerouten und mehr sind hier zu finden.
  • Gipfelstürmer – ein toller Blog, der auch via Videos von Klettereien berichtet. Thorsten Liborius merkt man das Fieber an. Dazu gehört auch die Gipfelstürmerin – ein Blog von Janina.
  • Chmoser – Chris Moser berichtet hier leidenschaftlich über seine Touren und Klettereien. Ein Blog, der nicht ohne Grund viele Freunde hat.
  • Kraxl – ein Blog, der keine Wünsche offen lässt! Hier sieht und spürt man die Leidenschaft für die Berge.
  • bergzeckn – ein erfrischender Blog, der mit viel Engagement betrieben wird.
  • Biwak – ein Blog von einem Freak für Freak’s 🙂
  • Hugs for hikers – ein besonderer Blog, den hier Fabian mit Leben füllt. Er darf in keinem Lesezeichen fehlen!
  • Alpinfieber – „irgendwann packt’s jeden“ – wie Recht Christian hat
  • WandernBonn – Angelica betreibt hier einen herrlichen Blog, der zum Träumen einlädt! Ein Blog, den man immer wieder gerne besucht!
  • Seilschaft – ein toller Blog über die Dolomiten und Südtirol
  • Wandern mit Kind – für alle die Wanderungen für und mit Kindern suchen eine Fundgrube
  • Mountix – ein Blog, den man in der Szene kennt – nicht ohne Grund – eine tolle Fundgrube für Touren & mehr
  • Luftschubser – der Blog von Alex ist absolut lesenswert – eine bunte Mischung an Touren auch in Regionen wie die Pyrenäen
  • Freiluft Blog – ein Blog der sich nicht nur mit Bergen befasst … ein Eldorado für Sportler im Allgemeinen
  • Traumsteige – ein Blog über den Rhein, die Mosel & Co … kaum zu glauben, was hier alles möglich ist
  • Berggeflüster – Rebecca und Christ führen diesen Blog mit Leidenschaft
  • Guiders – hier haben sich Gleichgesinnte gefunden. Ein schöner Blog mit tollen Inhalten.
  • MyClimb – Name ist Programm – hier geht es um Klettern und Kraxeln – wirklich sehenswerter Blog!
  • Kletterlaune– wie MyClimb ein Blog über Klettern und mehr … für Kraxelfreunde ein MUSS
  • Helfer – Martin führt hier sein Tourenbuch mit viel Liebe und Leidenschaft. Ein feiner Blog!
  • Dreitausender – Willy Kreuzer sammelt 3000er wie andere Briefmarken – ein Kerl, den das Fieber vollends erfasst hat
  • Hochtouren – ein Blog, der viele herrliche Touren sein Eigen nennen darf! Hier lohnt sich der Klick!
  • Bergfloh – hier blogt Toni der Bergfloh. Allerdings sind seine Touren alles anderes als für Flöhe 🙂 tolle Berichte, geniale Aufnahmen …
  • KritzelKraxel – Bernd Limbach’s Blog – viele schöne Bilder, tolle Berichte … einfach nur schön!
  • Outdoorseite – Axel Jansen pflegt seinen Blog bereits seit 2009 – hier findet man nicht nur Tourenberichte, sondern auch Ausrüstungstests …
  • Fotografische Reisen – Elke Bitzer wurde mir von Jörg (Gewum) und Rainer empfohlen, zu RECHT – ein wirklich schöner Blog mit vielen tollen Bildern und Eindrücken von schönen Wanderungen und Reisen – sehenswert 🙂
  • Rainer & Claudia – ein herrlicher Blog von Rainer & Claudia, den ich bislang nicht kannte – hier gibt es auch mehrtägige Trekkingtouren und tolle andere Ideen – dieser Blog darf hier nicht fehlen! Viele Bilder sind kleine Kunstwerke!

Für alle, die auf der Suche nach was BESONDEREM sind, sprich Crazy, die sollten einen Blick auf Markus Büchel’s Blog (Bergeinrad) werfen :).

Natürlich handelt es sich hier nur um eine kleine Auswahl an Blogs im Netz der Netze und ähnlich klar dürfte sein, dass die Auswahl sehr subjektiv erfolgte. Aber ich habe versucht einige Blogs, die ich gerne besuche anzuführen. Weitere folgen … nicht heute, nicht morgen, aber bald … denn jetzt geht es wieder in die Berge!

Viel Spaß beim Schmökern 🙂

Berge in Vorarlberg

Wer noch eine Anregung für einen tollen Blog hat – nur her damit 🙂 auch bei mir ist das Fieber ausgebrochen und ich bekomme nicht genug davon 🙂

Schwammerl- und Beerenzeit in den Bergen – Fuchsbandwurm im Vormarsch

Gegen Ende Sommer bzw. im „Altweibersommer“ sind in den Wäldern der heimischen Berge Schwammerl- und Beerensucher auf dem Weg. Nicht ohne Grund, denn gerade die Früchte aus den Bergen und dem Wald haben ein unvergleichliches Aroma – nicht zu vergleichen mit den Früchten und Pilzen aus den hiesigen Läden. Aber auch der Fuchsbandwurm hat Hochsaison und die Gefahren dürfen nicht unterschätzt werden.

Früher waren die Füchse vor allem wegen der Tollwut gefürchtet – diese konnte aber weitestgehend eingedämmt werden. Durch die präventiven Maßnahmen der Jäger und Förster konnte die Gefahr der Tollwut beinahe komplett beseitigt werden. Die Rotfüchse danken es uns damit, daß sie sich in den letzten Jahren überproportional vermehrt haben. So soll sich die Population in den letzten Jahren vervierfacht haben.

Der Fuchsbandwurm – fachsprachlich: „alveoläre Echinokokkose“ – ist eine vor allem in Mitteleuropa vorkommende Infektionskrankheit, die einen heimtückischen Verlauf ihr Eigen nennen darf. Heimtückisch deshalb, da ab dem Zeitpunkt der Infektion bis hin zu den ersten Krankheitsanzeichen fünf bis teilweise 15 Jahre vergehen können. In dieser Zeit hat der Parasit genügend Zeit in der Leber zu einem schwammartigen Gebilde heranzuwachsen und Teile der Leber zu zerstören. Wie auch ein Tumor Tochtergeschwülste bildet, können auch die Finnen genannten Parasitenformen in andere Organe eindringen und sich dort wie Metastasen ausbreiten. Die Erkrankung kann bis zum gänzlichen Funktionsverlust der Leber führen.

Die Übertragung erfolgt perorale Aufnahme von Wurmeiern durch kontaminierten Kot. Diese können zB bei verunreinigten „Schmankerln“ (Waldbeeren, Pilze, etc.) aus dem Wald vorkommen. Aber die Infektion kann auch durch Hunde und Katzen übertragen werden. Daher sollten gerade Haustiere, die in der Nähe von bewaldetem Gebiet wohnen regelmäßig entwurmt werden.

Vorbeugende Maßnahmen

 

  • Bodennah wachsende Waldfrüchte (Beeren, Pilze, etc.), aber auch Gemüse, Salate und Beeren aus Freilandbau gründlich waschen und sogar kochen (Tieffrieren ist wirklungslos!)
  • Angemessene Hygiene im Umgang mit Hunden und Katzen (regelmäßige – alle 2 Monate – Entwurmung)
  • Nach der Arbeit im Wald und Garten immer gründlich die Hände waschen oder aber Handschuhe tragen
  • Ungewaschene Früchte aus Wald und Garten meiden
  • Der Einsatz von handelsüblichen Desinfektionsmitteln tötet die Eier des Fuchsbandwurmes nicht ab!

Die Behandlung bei fortgeschrittener Erkrankung ist sehr schwierig. Die Zysten werden – soweit möglich – operativ entfernt. Die Entfernung der Finnen allein ist bei alveolärer Echinokokkose aufgrund des invasiven Wachstums meist schwierig. In sehr komplexen Fällen muß sogar eine Lebertransplantation durchgeführt werden.

Wer ist gefährdet?

 

Die Hauptanzahl der Fälle wurde bei Personen beobachtet, die beruflich oder privat in der Land- und Forstwirtschaft zu tun hatten. In 70 % aller gemeldeten Fälle waren Hunde- und Katzenbesitzer davon betroffen. Experten gehen daher davon aus, daß bei den meisten Fällen erst eine Dauerexposition zur Infektion führt und nicht die einmalige Aufnahme der Eier.

Der Mensch ist im Lebenszyklus des Fuchsbandwurmes nicht vorgesehen und ist ein klassischer Fehlwirt. Wird der Mensch aber dennoch vom Bandwurm befallen, dann nimmt er nicht den Platz des Fuchses ein, sondern den Platz der Maus. Aus verschluckten Wurmeiern entwickeln sich Larven, diese gelangen durch den Magen-Darm-Trakt in die Leber. Von dort ist grundsätzlich eine Wanderung über den venösen Kreislauf auch in andere Organe möglich. Zumeist verbleibt der Parasit aber in der Leber. Sobald sich die Larve in einem Organ festgesetzt hat, beginnt sie sich zu vermehren. Die Larven bilden zum Leidwesen des Menschen keine Zysten aus, sondern breitet sich wie Metastasen aus, wodurch die betroffenen Organe schleichend zerstört werden. Der Bandwurm selbst ist für den Menschen nicht gefährlich, jedoch dessen Eier.

Anteil der befallenen Füchse nach Region

 

  • Vorarlberg                         34 %
  • Tirol                                     15,2 %
  • Oberösterreich                12 %
  • Burgenland                       7 %
  • Steiermark                        3,6 %
  • Niederösterreich            2,4 %
  • Kärnten                              0,50 %

Quelle: http://jagd-tirol.at

Grundsätzlich kann festgehalten werden, daß es in Österreich vergleichsweise wenige Infektionsfälle mit alveoläre Echinokokkose gibt. Jährlich werden im Schnitt 2,5 Neuinfektionen gezählt, das sind 0,034 Infektionen auf 100.000 Einwohner. In der Schweiz sind es 0,18 Infektionen auf 100.000 Einwohner.

Die Diagnose Fuchsbandwurm ist entgegen der Meinung vieler kein Todesurteil. Wird die Erkrankung erkannt und behandelt, dann liegen die Überlebenschancen bei 85 %. Die Diagnose selbst ist über eine Blutuntersuchung möglich.

Weit gefehlt, wenn man der Meinung ist, daß nur Waldfrüchte vom Bandwurm betroffen sind. Die Füchse dringen immer weiter in den ländlichen Bereich vor, da sie ihre Nahrung leichter auf Feldern und in Gärten finden. Damit sind insbesondere auch dem Wald nahe Wohngebiete von dieser Gefahr betroffen.

Trotz der aufgezählten Gefahren sollte man nicht in Panik geraten! Wer sich an die Vorsichtsmaßnahmen hält, der kann eine Infektion mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen!

Weiterführende Informationen

Drei Türme und ein Traum von einer Hütte – Lindauer Hütte

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Urlaub in den Alpen

Die Lindauer Hütte ist ein wahrer Magnet auf 1.708m. Kein Wunder, denn landschaftlich kann man schöner nicht liegen. Umgeben von namhaften Gipfeln der Region. Die Drei Türme, die Sulzfluh, die Drusenfluh und das Tilsuner Schwarzhorn, um nur einige zu nennen. Alles Ziele, die beinahe jeder Alpinist auf seiner Wunschliste stehen hat.

Die Hütte ist nicht nur im Sommer ein beliebtes Ziel für Wanderer und Kletterer, sondern auch im Winter ein attraktives Ziel für Tourengeher. Wer im Winter in der Nebensaison unterwegs ist, der kann den gemütlichen Winterraum benützen, der zu den wohl schönsten seiner Art gehört. Wer etwas mehr Komfort schätzt und liebt, der sollte die Winteröffnungszeiten für einen Besuch der Hütte nützen.

Thomas Beck und sein Team verwöhnen den Gast nach aller Kunst der Bewirtung. Freundlichkeit schreibt man sich nicht nur auf die Fahnen, sondern sie wird gelebt.

Die Hütte ist auch bestens für Familien mit Kindern geeignet.

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Wenn das Schaf zum Gebirgsjäger wird ….

Wer in den Bergen unterwegs ist, der kennt sie, die Grünerle oder auch als Laublatsche bekannt. Sie hat eine Wuchshöhe zwischen drei und sechs Meter und gehört – wen wunderts, wohnt sie doch in den Bergen – zu den robusten Pflanzen in den Alpen. Bislang war sie gern gesehen in den Bergen, denn sie verhindert Hangrutschungen und ist vor allem in lawinengefährdeten Gebieten (häufig Nordhänge) häufig die einzige Baumart. 

Wer im Gebirge mit offenen Augen unterwegs ist, kann jetzt feststellen, dass viele Hänge von Schafherden bewandert werden. Allerdings nicht die allseits bekannten weißen, sondern ein beinahe, quasi, schwarzes Schaf macht sich an den Hängen zu schaffen. Das Engadiner Schaf gehört, wie auch die Grünerle, zu den robusteren seiner Art und macht sich an den Hängen im Auftrag der Menschen zu schaffen. Das hat seinen Grund, denn die Grünerle, die ja eigentlich sehr nützlich ist, verbreitet sich rascher, als uns Menschen lieb ist. Das soll auf Dauer der Umwelt, dem Klima und der Wirtschaft schaden.

Man könnte jetzt fragen: „Wer hat’s erfunden?“. Ja, die Schweizer, denn die Schweizer haben bereits Erfahrung in der Zusammenarbeit mit ihren Schafen. Diese machen ihre Arbeit gründlich – auch das ist nicht weiter verwunderlich, denn immerhin kommt ja auch das Uhrwerk aus der Schweiz – und spätestens nach zwei Jahren ist der Grünerle Einhalt geboten. Das Schaf macht sich nicht nur am Grün der Sträucher zu schaffen, sondern auch an der Rinde und das geht den Büschen unter die Haut.

Auch manche Ziege setzt der Grünerle zu, aber die effizienteste Art der Bekämpfung ist das Engadiner Schaf. Die weißen Schafe, die man häufiger sieht (was nicht weiter verwunderlich ist, denn es wirft mehr Fleisch ab), lassen die Grünerle links liegen. Und selbst der Mensch konnte mit dem braunen Schaf nicht mithalten, denn abgeholzte Grünerlen haben wieder ausgeschlagen.

Die Grünerle ist ein Egoist, denn neben ihr kann und darf nicht mehr viel wachsen. Zudem benötigt die Grünerle deutlich mehr Wasser als andere Bergpflanzen. Anscheinend (Quelle: Schweizerbauer) soll sie damit mit verantwortlich dafür sein, dass die Flüsse im Sommer weniger Wasser führen. Und genau hier meldet sich die Wirtschaft zu Wort, denn dadurch entgehen der Stromwirtschaft mögliche Erträge. Wo möglich mehr Erträge, als das Mehr an Fleisch des weißen Schafes abwerfen würde?

Interessant und vielleicht auch etwas verwegen, die Ergebnisse einer anderen Studie, denn die Grünerle soll überschüssigen Stickstoff als Lachgas in die Luft abgeben. Wer das lustig findet, dem setzt das Gas bereits zu, denn Lachgas ist alles andere als lustig, denn es sei als Treibhausgas dreihundertmal stärker als CO2.

Ein Grund für das Wachstum der Grünerle: viele Alpweiden wurden mangels Wirtschaftlichkeit aufgegeben und damit hat sich das Grünzeug Platz geschaffen. Seltsam irgendwie, denn es scheint sich alles im Kreis zu drehen. Hängt womöglich doch alles zusammen?

Bericht auf Schweizerbauer

Übrigens: dort wo sich die Schafe an die Sache gemacht haben, werden die Hänge vorab braun, wie das Vieh, das dafür verantwortlich ist 🙂 … wer sich auf die Suche machen möchte, muss nicht weit gehen, ein Blick vom Glatthorn zu den Hängen der Löffelspitze und man weiß wovon die Rede ist.

Breithornhütte – genießen auf der Alpe Oberpartnom

Urlaub in den Alpen

 

Die Breithornhütte liegt stolz am Fuße des Breithorn (2.081m) und dem Glattmar (1.930m) auf 1.652m.

Die Hütte gehört zur Alpe Oberpartnom und ist nicht ohne Grund allseits beliebt. Im Winter liegt sie direkt am Skigebiet im Sommer im herrlichen Wander- und Bikeparadies. Die Familie Bickel ist zudem ein freundlicher und herzlicher Gastgeber, der den Besucher nach aller Kunst verwöhnt.

Für Kinder gibt es auf der Alpe viel zu sehen und zu erleben und so ist auch ein angenehmer, erlebnisreicher Familienurlaub vorprogrammiert.

Die Hütte bietet Platz für 20 Übernachtungsgäste. Die urige Gaststuben lädt zum Verweilen ein und auch auf der Terrasse läßt es sich mit Blick auf das Breithorn gut leben. Auch die Zimmer und die Lager sind urig und romantisch!

Auf der Alpe Partnom wurde zudem der Film „Der Atem des Himmels“ gedreht. Für alle, die gerne am Schauplatz sind, ein guter Grund für einen Besuch der…

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