Kleine (Obere) Wildgrubenspitze (2.625m) – im Herzen des Lechquellengebirges

Blick zur Rohn Spitze
Blick zur Rohn Spitze

Die Kleine (Obere) Wildgrubenspitze mit ihren 2.625 Höhenmetern liegt im Herzen des Lechquellengebirges und ist umgeben von den kargen, mächtigen Felsgipfeln der Region. Im Gegensatz zu ihrem Nachbarn, der Großen Wildgrubenspitze (2.753m) ist sie verhältnismäßig leicht zu erreichen. 

Ausgangspunkt für diese vor allem konditionell anspruchsvolle Tour ist der Ortsteil Omesberg in Lech. Lech bekannt als Paradies für Wintersportfans, hat auch im Sommer viel zu bieten und kann mit anspruchsvollen und vor allem wunderschönen Hochtouren aufwarten.

Entlang der Lech wandert man anfänglich gemütlich Richtung Zug. Noch ist diese Wanderung mehr Spaziergang, als Wanderung, aber keine Sorge, das wird sich schon bald ändern.

Blick zum Spullersee
Blick zum Spullersee

Mit Erreichen von Zug wandert man entlang dem Stierlochbach hoch zur Stierlochalpe. Bis hierher legt man knapp über dreihundert Höhenmeter zurück. Mit jedem Höhenmeter, den man zurücklegt, wird die Gegend karger und alpiner. Spätestens ab der Stierlochalpe befindet man sich in alpinem, steinigen Gelände. Mächtige Gipfel säumen den Weg. Der Stierlochkopf, die Rohn-Spitze, der Spullers Schafberg und viele andere mächtige Spitzen machen Lust auf mehr.

Bevor man bei der Brazer Staffel den Weg hoch zum Madlochjoch einschlägt, sollte man sich nicht weit von hier, in der schönen Ravensburger Hütte eine kleine Rast gönnen. Ein herrlicher Blick auf die Gipfel des Verwalls und der Umgebung, sowie eine Traumsicht auf den Spullersee geben ein Bilderbuchpanorama.

Auf dem Gipfel der Kleinen Wildgrubenspitze
Auf dem Gipfel der Kleinen Wildgrubenspitze

Nach einer ausgiebigen Rast geht es zurück zur Brazer Staffel und ab hier steil bergauf in Richtung Madlochjoch. Für Wintersportler ist diese Joch ein Begriff. Mit Erreichen des Madlochjoch heißt es etwas gemütlicher zu Wandern, denn der Pfad hoch zur Kleinen (Oberen) Wildgrubenspitze muss gesucht werden. Über den westlichen Kamm geht es über schroffen Fels steil aufwärts. Rechter Hand thront mächtig die Rohn Spitze. Immer wieder wird man mit tiefen Blicken ins darunter liegende Tobel beschenkt. Der Blick auf den kleinen Alpsee und den Spullersee sind von hier aus einzigartig.

Spullersee am frühen Morgen
Spullersee am frühen Morgen

Mit leichter Kraxelei – ohne größere Schwierigkeiten – erreicht man den Gipfel der Kleinen (Oberen) Wildgrubenspitze. Das Panorama scheint von Unendlichkeit erfüllt zu sein. Im Rücken der größte Gipfel des Lechquellengebirges, die Große Wildgrubenspitze. Vor der Nase quasi der Spullers Schafberg. Aber der Blick reicht bis ins Brandnertal und Tirol.

Der Abstieg bis zum Madlochjoch erfolgt auf gleichem Wege. Mit Erreichen des Jochs steigt man idyllisch entlang eines kleinen Baches ab zum Zürsersee. Der See selbst ist umgeben von den Liftanlagen, die hier im Winter riesige Mengen an Wintersportlern hoch transportieren.

Über die schöne Madlochalpe geht es zurück nach Lech/Omesberg.

  • Wegstrecke: 18,4km
  • Höhenmeter: ca. 1.050m
Steiler Abstieg - Steinwild
Steiler Abstieg – Steinwild
Kleine Wildgrubenspitze - Panorama
Kleine Wildgrubenspitze – Panorama

 

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3 Kommentare zu “Kleine (Obere) Wildgrubenspitze (2.625m) – im Herzen des Lechquellengebirges”

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