Garmisch-Partenkirchen – die Kehrseite der Medaille

Garmisch-Partenkirchen hat 26.000 Einwohner und ist Heilklimatischer Kurort in Bayern. Es ist ein Magnet des Tourismus – kein Wunder – liegt man doch am Rande der allseits bekannten Zugspitzarena. Durch die Austragung der Olympischen Winterspiele 1936 und 1996, sowie der Alpinen Skiweltmeisterschaften 1978 und 2011 machte man sich als Wintersportort der Extraklasse einen Namen. Grund genug davon auszugehen, dass Garmisch-Partenkirchen auf der Sonnenseite des Lebens liegt.

Garmisch-Partenkirchen bietet dem modernen Touristen alles, was das Herz begehrt. Im Winter unzählige Pistenkilometer, im Sommer erstklassig bewirtschaftete Alpen und schön angelegte Wanderwege. Aber auch neben den sportlichen Möglichkeiten fehlt es an nichts, ein Kongresszentrum, viele hunderte Hotels und Pensionen, unzählige Bars und Geschäfte, sowie eine Spielbank sorgen dafür, dass jährlich über 1,3 Millionen Gäste in Garmisch-Partenkirchen nächtigen.

Dass das Ganze ökologisch seine Folgen hat, steht außer Frage und ist augenscheinlich. Im Sommer wandert man über schlammige, kahle Skihänge. Etwas, das nicht nur in Garmisch-Partenkirchen auf der Rechnung des Winterskisports zu verbuchen ist.

Was jedoch der Beitrag des WDR zum Tageslicht führt, ist längst nicht so bekannt, denn die Armut nimmt gerade in diesen Regionen zu. Eine Entwicklung, die man so nicht erwarten würde, aber die Folge des Massentourismus ist. Laut dem Bericht leben in Garmisch-Partenkirchen 20 Prozent aller Haushalte von weniger als 1.100 Euro im Monat. Das sind doppelt so viele wie im restlichen Bayern. Der Grund dafür ist ganz einfach erklärt, die meisten der Saisonkräfte arbeiten zum Billiglohn im vermeintlichen Schlaraffenland. Von der Goldgrube Massentourismus ist man weit entfernt.

Der Ort ist mittlerweile zwei geteilt. Die einen wollen immer mehr Tourismus und die anderen fordern ein radikales Umdenken. Der Bericht des WDR zeigt deutlich, dass der Massentourismus in den Alpen nicht nur ökologische Folgen hat, sondern vor allem auch soziale. Ein Grund mehr Farbe zu bekennen und sich der Partei der Berge anzuschließen – Mountain Wilderness.

 Bericht des WDR:

Alpen abgezockt – Berge, Schnee und Billiglohn

Filmbericht des WDR – von Johannes Höflich und Jo Angerer

Weiterführende Berichte:

Gletscher zu verkaufen

Berg oder Vergnügungspark

Wie bei allem gilt auch hier, die goldene Mitte ist das, was uns allen gut tun würde. Aber Mittelmaß ist nicht gefragt, es sind die Extreme die verlockend sind.

Factbox Garmisch-Partenkirchen

Sport- und Freizeitparks/-möglichkeiten in Vorarlberg

Was tun, wenn im Urlaub die „Kleinen“ etwas mehr Action wollen?

Hier eine Auflistung von schönen Möglichkeiten in Vorarlberg. Natürlich ist die Auflistung längst nicht vollständig, aber sie gibt einen schönen Überblick über schöne Möglichkeiten im Ländle.

Ich wünsche Euch viel Spaß und viel Action!

Burmiweg an der Breitach

Lamaranch Dornbirn

Silberpfad und Silberspielwelt

Flying Fox Warth

Seewaldsee

Freizeitpark Schoppernau

Familienspielpark Buxbaum

Alpincoaster Golm

Kletterhalle K1

Schattenburgmuseum

Tiererlebnispfad Brand

Kartbahntreff Feldkirch

Affenberg Salem

Reptilienzoo Scheidegg

Ravensburger Spieleland

Golmis Forschungspfad

Käsestrasse Bregenzerwald

Barfussweg Bizauer Moos

Flying Fox Golm

Aktivzentrum Bregenzerwald

Seewaldseezügle

Bärenland am Sonnenkopf

Wälderbähnle

Rhein-Schauen

Waldseilpark Golm

Abenteuerpark Schröcken

Breitachklamm

Sommerrodelbahn Hirschberg

Sommerrodelbahn Laterns

Adlerwarte Pfänder

Spielzeugmuseum

Inatura

Wildpark Feldkirch

Schmugglerland am Schafberg

Doppelmayr Zoo

Örflaschlucht

Bürserschlucht

Pfannensee

Seealpsee

Aktivpark Montafon

Alpenwildpark Pfänder

Walderlebnispfad Möggers

Bergschau Walserhaus

Propstei St. Gerold

Dampfschiff Hohentwiel

Frei- und Strandbäder

Wanderungen mit Kindern

Freibäder in Vorarlberg – Badespaß im Ländle

Endlich ist der Sommer da 🙂

Für alle, die Abkühlung suchen oder einfach nur Badespaß genießen möchten, habe hier die Frei- bzw. Strandbäder in Vorarlberg aufgelistet.

Ich wünsche allen viel Spaß im kühlen Nass – ich selbst ziehe die Berge vor!

 

Östliche Eisentalerspitze (2.753m) – ein Gipfel mit herrlichem Panorama

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Das Nenzigasttal ist ein wenig begangenes Tal im Klostertal. Zu Unrecht, denn das lang gezogene Tal entlang dem Nenzigastbach hat Vieles zu bieten. Herrliche Gebirgsbäche, schöne Naturseen, herrliche Alpen und nicht zuletzt traumhaft schöne Gipfel, die es zu erklimmen gilt.

Ausgangspunkt für diese schöne, aber konditionell vor allem fordernde Tour ist Klösterle im Klostertal. Beim Campingplatz bzw. Freibad kann der PKW parkiert werden. Ab hier geht es zuerst entlang der Alfenz Richtung Langen. Nach einem kurzen Stück zweigt der Weg rechts ab. Der Wegweiser zeigt bis zur Neuen Reutlinger Hütte eine Wanderung von vier Stunden an.

Über einen steilen Waldweg geht es nun hoch zum Nenzigasttal. Knapp zweihunderfünfzig Höhenmeter führt der Weg hoch, ehe man den Güterweg erreicht, der zur Nenzigastalpe führt. Der wunderschöne Gebirgsbach, die herrlichen Wiesen und Wälder sind Begleiter beim Aufstieg zur Alpe, die wunderschön eingebettet in herrlicher Bergwelt liegt. Die Alpe liegt auf knapp 1.476m und ist an schönen Tagen vor allem ein beliebtes Ziel von Bikern.

Die Alpe lädt zu einer kleinen Stärkung mit Produkten aus der eigenen Sennerei ein. Der Blick auf die umliegende Gebirgswelt sucht seines Gleichen. Die Alpe beheimatet über zwanzig Kühe, Hennen und auch einige Schweine.

Aber der Alpe führt der Weg nun wieder steiler hoch in Richtung Neue Reutlinger Hütte. Achtung: die Hütte ist eine Selbstversorgerhütte und ist nur mit AV-Schlüssel zugänglich. Das Tal wird immer enger und links und rechts rauschen von den steilen Hängen die Bäche wild rauschend ins Tal. Mittlerweile hat man die Waldgrenze hinter sich gelassen und steigt steil steigend in schöner Gebirgslandschaft auf, die immer karger wird.

Auf knapp 1.900m quert man den Gebirgsbach und wandert in Richtung Bettleralpe. Die eigentlich verfallen ist, aber soeben erneuert wird. Kurz vor der Bettleralpe führt ein schmaler Gebirgsweg in Richtung Neue Reutlinger Hütte. Der Weg ist nun alpin. Zwei herrliche Gebirgsseen liegen am Weg zur Hütte und laden zu einer ausgedehnten Rast ein.

Ab dem letzten See ist es nicht mehr weit zur Hütte und zum Sattel bzw. zur Wildebene. Auf 2.395m liegt die wunderschöne Neue Reutlinger Hütte des DAV Reutlingen. Der Blick von hier auf die umliegenden Gipfel ist herrlich und reicht von der Pflunspitze, zur Östlichen Eisentalerspitze und zum Pateriol. An schönen Tagen mit guter Fernsicht überblickt man hier das gesamte hintere Montafon.

Ab der Hütte gibt es hoch zur Östlichen Eisentalerspitze keine Wegmarkierung mehr. Aber die schönen, gut platzierten Steinmanderln weisen den Weg hoch zum Gipfel. Über die Wildebene, die heute noch von vielen Schneefeldern gesäumt ist, steigt man hoch in Richtung Gipfel, der bereits jetzt seine magische Anziehung auf den Gipfelstürmer ausübt.

Bis zum Gipfel gilt es nochmals knapp 353 Höhenmeter zu bewältigen, die aber angesichts der landschaftlichen Schönheit kaum mehr ins Gewicht fallen. Der Blick auf den zurück gelegten Weg, die schönen Alpen, den Kaltenberg und die umliegende Bergwelt ermuntern für den letzten Gipfelsturm.

Das Panorama auf dem Gipfel ist einmalig und scheint schier endlos zu sein. Ein Traum! Ein Traum, der jedes Alpinisten Herz höher schlagen läßt.

Der Abstieg zur Neuen Reutlinger Hütte erfolgt auf gleichem Wege. Wir haben uns hier für eine Nacht in herrlicher Umgebung entschieden, denn immerhin sollen die Jungs (vier an der Zahl) auch an weiteren Wanderungen ihre Freude finden.

Die Hütte bietet alles, was das Herz begehrt und ist der ideale Ort in alpiner Bergwelt, um sich von einer strengen Wanderung zu erholen.

  • Höhenmeter: ca. 1.750m
  • Wegstrecke: 11,7km
  • Anforderungen: gute Kondition, Trittsicherheit und Sicherheit bei Begehung von Schneefeldern
  • Höchster Punkt: 2.753m – Östliche Eisentalerspitze

Bilder zur Tour gibt es hier!

Details zur Neuen Reutlinger Hütte

Variante 1 für Tagestourengeher:

Wer keine Nacht in der schönen Reutlinger Hütte verbringen möchte, der kann über den Stubener Höhenweg absteigen. Eine herrliche Variante für den Abstieg nach Klösterle. Insgesamt muss man dafür etwa drei zusätzliche Stunden einplanen. Dieser Weg führt hoch oberhalb der Nenzigastalpe in Richtung Klösterle. Unterhalb des Pflunspitze und dem Kaltenberg wandert man entlang in schönem hochalpinen Gebiet. Alpen-Salamander, Steinwild und Murmeltiere geben sich bei dieser Variante die Hand. Im Gebiet vor der Satteinser Alpe erreicht man einen wunderschönen Gebirgssee, der zum Verweilen einlädt. Ab hier ist die Satteinser Alpe bald erreicht. Diese bietet einen schönen Blick auf den Spullersee und die umliegenden Gipfel. Ab hier geht es steil bergab Richtung Klösterle. Ganze siebenhundert Höhenmeter müssen hier auf kurzer Distanz bis nach Klösterle abgegeben werden. Eine schöne Variante, die aus der oben beschriebenen Tour eine echte konditionelle Herausforderung machen. Mit Kindern nicht mehr ideal, aber für den geübten Tourengeher eine schöne, fordernde Tour.

Bergsee bei der Satteinser Alpe
Bergsee bei der Satteinser Alpe

Variante 2 für konditionelle starke Tourengeher:

 Für konditionell starke Tourengeher, die vor allem ohne Kinder unterwegs sind, ist im Rahmen einer Tagestour die Ergänzung mit dem Rückweg über die Kaltenberghütte eine echte Empfehlung. Bei der Neuen Reutlinger Hütte wandert man in Richtung Konstanzer Hütte unterhalb des Fußes der Pflunspitze. Passiert das Gafluner Winterjöchle und steigt etwas zweihundert Höhenmeter ab.  Auf etwas 2.100 Höhenmeter zweigt man linker Hand in Richtung Gstansjöchli/Kaltenberghütte ab. Das Jöchli auf 2.573m ist bald erreicht und man blickt bereits auf den Kaltenberg und und die schönen, klaren Kaltenbergseen in der Kaltenbergmoräne. Vorbei an den beiden Seen (ein Gipfelsturm ist angesichts der ohnehin langen Tour nicht mehr empfehlenswert) steigt man hoch zur Krachelspitze (2.686m). Über den Krachel steigt man zur schön gelegenen Kaltenberghütte ab. Hier lohnt sich die Einkehr, denn die Küche hier ist ein Traum! Nach einer ausgedehnten Rast – wenn denn noch genügend Zeit verbleibt – steigt man über die Obere- und Untere Bludenzer Alpe nach Langen ab und fährt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück nach Klösterle. Eine wunderschöne Ergänzung der Tour, die aber vor allem konditionell einiges abverlangt!

Panorama auf der Neuen Reutlinger Hütte
Panorama auf der Neuen Reutlinger Hütte

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Gehrenfalben (1.938m) – drei Alpen und ein schöner Gipfel

Auf dem Gipfel des Gehrenfalben
Auf dem Gipfel des Gehrenfalben

Der Gehrenfalben (1.938m) ist vor allem im Winter ein beliebtes und schönes Skitourenziel. Mit seinen freien Hängen und dem relativ einfachen Aufstieg zieht er viele Tourengänger an. Der Gehrenfalben ist aber auch im Sommer ein traumhaft schönes Wanderziel, das vor allem mit landschaftlicher Schönheit und einer herrlichen Artenvielfalt aufwarten kann. Die hier angeführte Wanderung ist ideal auch für Familien mit Kindern, denn die Höhenmeter halten sich in Grenzen und auf dem Weg gibt es vieles zu entdecken.

Ausgangspunkt für diese Wanderung ist der kleine Parkplatz unterhalb der Altgerachalpe (kurz vor dem Furkapass). Nur leicht steigend geht es ab hier auf einem Güterweg hoch zur Altgerachalpe. Der Weg ist in den Sommermonaten von weidendem Almvieh gesäumt. Viele herrliche Alprosen und andere seltene Pflanzen wachsen hier. Nicht ohne Grund bewegt man sich hier im Naturschutzgebiet. Die Altgerachalpe bietet einen herrlichen Blick und für all jene, die bereits jetzt hungrig sind, die Möglichkeit einer kleinen Pause (Tipp: hier gibt es frischen Ziegenkäse – auch zum Mitnehmen!).

Guten Morgen auf der Altgerachalpe
Guten Morgen auf der Altgerachalpe

Ab der Altgerachalpe wandert man auf herrlichen Alp- und Wiesenweg hoch in Richtung Gehrenfalben. Natur- und Pflanzenliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, denn hier wird Artenvielfalt groß geschrieben. Über einige Serpentinen erreicht man bald das Gipfelkreuz des Gehrenfalben. Ein herrlicher Rundumblick ist der Lohn für die Mühe. An schönen Tagen blickt man hier vom Bodensee bis zur Schesaplana. Die herrlichen Gipfel des Bregenzerwaldgebirges sind obligat.

Über den Bergrücken steigt man ab und wandert weiter zur Gärviseralpe, die herrlich am Fuße des Gehrenfalben liegt. Ein Abstecher auf die Gärviserhöhe ist lohnenswert, denn auch hier wird man mit einem schönen Blick ins Tal und die Gebirgsgegend belohnt.

Auf dem gleichen Weg geht es zurück. Allerdings steigt man dieses mal nicht ab zur Altgerachalpe, sondern zur Neugerachalpe. Oberhalb der Furkapassstraße geht es wieder zurück in Richtung Altgerachalpe.

Eine leichte Wanderung in herrlicher Umgebung, die vor allem auch für Kinder gut zu meistern ist und viel Abwechslung und Interessantes zu bieten hat.

 

  • Wegstrecke: 8,2km
  • Höhenmeter: ca. 400m

 

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Vom Hafelekar zur Rumer Spitze (2.454m)

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Hoch über Innsbruck erstreckt sich die beeindruckende Nordkette. Die Hafelekarspitze ist ein beliebter Ausgangspunkt für wunderschöne, nicht all zu schwierige Bergwanderungen und -touren. Besonders beliebt ist der Goetheweg zur Gleirschspitze (2.317m), zur Mandelspitze (2.366m) und die Rumer Spitze (2.454m). Wer seine Tour etwas ausdehnen möchte, der kann auf der schönen Pfeishütte (direkt unterhalb der Rumer Spitze) nächtigen und den Rosskopf (2.670m) oder den Großen Lafatscher (2.696m) besuchen.

Bei dieser Tour geht es nicht so sehr um viele Höhenmeter und das Erreichen von konditionellen Grenzen, sondern viel mehr um den Genuss der herrlichen Berglandschaft hoch über Innsbruck. Eine Wanderung im herrlichen Karwendel, die an landschaftlicher Schönheit kaum zu überbieten ist. Ein Stück schönes Tirol, das man hier genießen darf.

Die Seegrube als Ausgangspunkt

Mit der Bergbahn geht es hoch bis zur Mittelstation auf der Seegrube. Wer möchte, kann für diese Tour auch bis zur Bergstation fahren, aber der Aufstieg ab der Mittelstation ist schön und bietet schöne Blicke auf Innsbruck. Top motivierte Wanderer oder Biker können natürlich bereits bei der Hungerburg zu Fuß oder per Bike starten. Die Tour wird dadurch zu einem vor allem konditionell fordernden Ausflug in die Nordkette.

Im Herzen der Nordkette
Im Herzen der Nordkette

Hafelekarspitze (2.334m)

Über einen steinigen Bergpfad geht es unterhalb der Nordkettenbahn hoch in Richtung Bergstation. Knapp vierhundert Höhenmeter sind zu bewältigen, bevor man auf der Hafelekarspitze die schöne Aussicht genießen darf. Kurvenreich und steil geht es zur Sache und da die meisten Besucher die Bahn bevorzugen steigt man hier noch in schöner Ruhe auf. Die Berge und Felsformationen werden zusehends schroffer und man fühlt sich bald wie ein Tiroler Gebirgsjäger. Mit Erreichen der Bergstation mischt man sich auch wieder unter Menschen. Buntes Publikum tummelt sich hier hoch über Innsbruck. Sandalentouristen, die die Aussicht genießen, Kletterer, die den anspruchsvollen Klettersteig auf die Seegrubenspitze in Angriff nehmen und Wanderlustige, die den Karwendel abwandern wollen. Die Hafelekarspitze, aber auch die Hütte der Geierwally (Anna Stainer-Knittel, Malerin) sind nur einen Steinwurf entfernt. Die Hafelekarspitze bietet ein herrliches Panorama, aber dem wahren Genießer dürften sich hier zu viele Menschen tummeln.

Das Karwendelgebirge
Das Karwendelgebirge

Gleirschspitze – im Naturpark Karwendel

Über den Goetheweg geht es dem Kamm entlang weiter. Landschaftliche Gegensätze prägen das Bild – tief zu den Füßen des Wanderers die Stadt Innsbruck und nebst die kargen Felswände und Felsgipfel des Karwendel. Die Gleirschspitze liegt bereits vor den Augen und ist bald erreicht. Einmal mehr wird man mit einem einzigartigen Panorama beschenkt und im Gegensatz zur Hafelekarspitze ist es hier deutlich ruhiger. Zeit für eine kleine Pause und den Genuss dieser herrlichen Landschaft.

Über den östlichen Kamm der Gleirschspitze steigt man ab in Richtung Mandlspitze. Vorbei an der Biwackschachtel geht es hoch zu diesem beinahe sanft anmutenden Gipfel in dieser kargen Gebirgslandschaft. Die Nachbargipfel zeichnen ein deutlich anderes Bild, als man es hier erlebt. Auf der nördlichen Seite steigt man von der Mandelspitze ab und umrundet diesen Gipfel.

Über das Rumer Joch geht es nun zum eigentlichen Hauptziel dieser Tour – der Rumer Spitze (2.454m). Eine Spitze die mächtig anmutet und herrliche Tiefblicke bereits beim Anstieg vermuten lässt. Rum, Hall und Innsbruck liegen zu den Füßen der Rumer Spitze und man ist weit entfernt von den Touristenströmen, die sich hier täglich tummeln. Die Rumer Spitze bietet einen tollen Rundumblick und lädt zum Verweilen ein.

Bis zur Gleirschspitze folgt man dem gleichen Weg zurück. Ab hier steigt man nun direkt zur Mittelstation ab und wandert unterhalb der Seegrubenspitze und dem Kemacher in Richtung Höttinger Alm. Eine Alm, die nicht ohne Grund viele Besucher anzieht. Wunderbar gelegen bietet die schöne Alm einen herrlichen Blick ins Tal und zu allem Überdruss wird der Gast mit feiner Gastlichkeit verwöhnt. Ein idealer Ort, um sich nach den Anstrengungen dieser Wanderung zu stärken.

Ab der Höttinger Alm führt ein schöner Wald- und Wiesenweg zur Hungerburg.

Eine Wanderung, die vor allem durch herrliche landschaftliche Eindrücke zu beeindrucken weiß und auch mit konditionell geübten Kindern in Angriff genommen werden kann. Mit 18,1km durchaus fordernd, aber eine Verkürzung der Route ist jederzeit durch die Bahn möglich.

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Gletscher zu verkaufen …

In einem aktuellen Artikel titelt der ORF, dass ein Gletscherskigebiet zum Verkauf steht. Eine nicht zu unterschätzende Tragweite, die hinter diesem Vorhaben steht, gilt es zu beachten. Die Recherche des ORF hat zwar ergeben, dass es sich um kein Gletschergebiet in Österreich handelt, aber immerhin um einen Gletscher in Südtirol. Das mag zwar den Österreicher etwas beruhigen, aber dennoch ist das ein Signal, das es nicht zu unterschätzen gilt.

Eines ist klar, so lange die Gletscherskigebiete ihren lieben Profite abwerfen, dürfte an einen Verkauf nicht zu denken sein, es sei denn einer der Oligarchen liebäugelt mehr mit einem Gletscher, als mit einem Fußballverein. Übrigens: auch hier gibt es von Seiten der FIFA bereits Überlegungen, Ängste und Sorgen, die nicht unbegründet sind. Aber in diesem Bereich geht es – man verzeihe – „nur“ um den lieben Fußball, bei den Gletschern geht es um ein Gut, das eigentlich uns allen gehören sollte und – viel wichtiger – auch als schützenswert einzustufen ist. Dies gilt auch für das Wasser und die Berge im Allgemeinen.

In den letzten Tagen habe ich bereits vom „Vergnügungspark“ Nassfeld geschrieben. Nicht auszudenken, was passiert, wenn solche Regionen vom großen Kapital heimgesucht werden. Vielleicht kurzfristig ein Segen für die Landes-/Gemeindekassen, aber langfristig nicht abschätzbar, womit wir ALLE dann zu rechnen haben. In Zeiten, in denen das Geld in den Haushalten der Staaten immer knapper wird eine latente Gefahr, der es vorzubeugen gilt.

Mountain Wilderness, die Partei der Berge, wird nicht müde Gefahren aufzuzeigen und zu bekämpfen. Eine Organisation, die nicht nur an heute denkt, sondern vor allem auch das Morgen sieht.

Liebe Bergfreunde, liebe Leser meines Blogs, gerade solche Entwicklungen können nur aufgehalten werden, wenn die breite Masse der müden Politik die Grenzen aufzeigt. Malen sie sich aus, sie wollen den Großglockner erklimmen und sie müssen feststellen, dass der Gipfel zB umzäunt ist und in Privatbesitz ist. Oder unsere Gletscherskigebiete werden in riesige Erlebnis- und Funparks umfunktioniert. Dem lieben Geld zu liebe. Keine Frage, manch Investition würde den Toursimus fördern und damit die Staatskassen auffüllen, aber die Flurschäden wären unter Umständen nicht auszumalen.

Jede Stimme, die sich gegen solche Entwicklungen erhebt, ist eine Stimme für die Natur, für die Natürlichkeit und die Ursprünglichkeit. Es ist eine Stimme für den verantwortungsvollen und schonenden Umgang mit unserer Natur. Eine Stimme für unsere Kinder und die nächsten Generationen.

Berg oder Vergnügungspark

Mountain Wilderness – die Partei der Berge

Kleine (Obere) Wildgrubenspitze (2.625m) – im Herzen des Lechquellengebirges

Blick zur Rohn Spitze
Blick zur Rohn Spitze

Die Kleine (Obere) Wildgrubenspitze mit ihren 2.625 Höhenmetern liegt im Herzen des Lechquellengebirges und ist umgeben von den kargen, mächtigen Felsgipfeln der Region. Im Gegensatz zu ihrem Nachbarn, der Großen Wildgrubenspitze (2.753m) ist sie verhältnismäßig leicht zu erreichen. 

Ausgangspunkt für diese vor allem konditionell anspruchsvolle Tour ist der Ortsteil Omesberg in Lech. Lech bekannt als Paradies für Wintersportfans, hat auch im Sommer viel zu bieten und kann mit anspruchsvollen und vor allem wunderschönen Hochtouren aufwarten.

Entlang der Lech wandert man anfänglich gemütlich Richtung Zug. Noch ist diese Wanderung mehr Spaziergang, als Wanderung, aber keine Sorge, das wird sich schon bald ändern.

Blick zum Spullersee
Blick zum Spullersee

Mit Erreichen von Zug wandert man entlang dem Stierlochbach hoch zur Stierlochalpe. Bis hierher legt man knapp über dreihundert Höhenmeter zurück. Mit jedem Höhenmeter, den man zurücklegt, wird die Gegend karger und alpiner. Spätestens ab der Stierlochalpe befindet man sich in alpinem, steinigen Gelände. Mächtige Gipfel säumen den Weg. Der Stierlochkopf, die Rohn-Spitze, der Spullers Schafberg und viele andere mächtige Spitzen machen Lust auf mehr.

Bevor man bei der Brazer Staffel den Weg hoch zum Madlochjoch einschlägt, sollte man sich nicht weit von hier, in der schönen Ravensburger Hütte eine kleine Rast gönnen. Ein herrlicher Blick auf die Gipfel des Verwalls und der Umgebung, sowie eine Traumsicht auf den Spullersee geben ein Bilderbuchpanorama.

Auf dem Gipfel der Kleinen Wildgrubenspitze
Auf dem Gipfel der Kleinen Wildgrubenspitze

Nach einer ausgiebigen Rast geht es zurück zur Brazer Staffel und ab hier steil bergauf in Richtung Madlochjoch. Für Wintersportler ist diese Joch ein Begriff. Mit Erreichen des Madlochjoch heißt es etwas gemütlicher zu Wandern, denn der Pfad hoch zur Kleinen (Oberen) Wildgrubenspitze muss gesucht werden. Über den westlichen Kamm geht es über schroffen Fels steil aufwärts. Rechter Hand thront mächtig die Rohn Spitze. Immer wieder wird man mit tiefen Blicken ins darunter liegende Tobel beschenkt. Der Blick auf den kleinen Alpsee und den Spullersee sind von hier aus einzigartig.

Spullersee am frühen Morgen
Spullersee am frühen Morgen

Mit leichter Kraxelei – ohne größere Schwierigkeiten – erreicht man den Gipfel der Kleinen (Oberen) Wildgrubenspitze. Das Panorama scheint von Unendlichkeit erfüllt zu sein. Im Rücken der größte Gipfel des Lechquellengebirges, die Große Wildgrubenspitze. Vor der Nase quasi der Spullers Schafberg. Aber der Blick reicht bis ins Brandnertal und Tirol.

Der Abstieg bis zum Madlochjoch erfolgt auf gleichem Wege. Mit Erreichen des Jochs steigt man idyllisch entlang eines kleinen Baches ab zum Zürsersee. Der See selbst ist umgeben von den Liftanlagen, die hier im Winter riesige Mengen an Wintersportlern hoch transportieren.

Über die schöne Madlochalpe geht es zurück nach Lech/Omesberg.

  • Wegstrecke: 18,4km
  • Höhenmeter: ca. 1.050m
Steiler Abstieg - Steinwild
Steiler Abstieg – Steinwild
Kleine Wildgrubenspitze - Panorama
Kleine Wildgrubenspitze – Panorama

 

Garsellikopf (2.105m) – hoch über dem Geldadel in Liechtenstein

Blick zum Garsellikopf
Blick zum Garsellikopf

Das schöne Fürstentum zwischen Schweiz und Österreich ist vielen ein Begriff. Vieles wird damit verbunden, aber nur selten wunderschöne, alpine Wanderungen. Dabei hat das Fürstentum so viele schöne herrliche Wandermöglichkeiten zu bieten.

Ausgangspunkt für eine eindrucksvolle und vor allem abwechslungsreiche Wanderung ist Gaflei, das hoch über Vaduz liegt. Über den Triesnerberg erreicht man diese kleine Bergparzelle, in der man sich in der Zeit beinahe zurückversetzt vorkommt. Kleine aus Stein gemauerte Häuser, alte schöne Höfe aus Holz und Almen, die mit einer bunten Blumenvielfalt übersäht sind, empfangen hier den Besucher auf knapp 1.500m.

Die hier beschriebene Tour erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und sollte bevorzugt bei trockenem Wetter in Angriff genommen werden. Die Tour führt hat drei herrliche Gipfel und einen wunderschönen Steig im Fels hoch über dem Rheintal als „Schmankerln“ zu bieten, die ihres Gleichen suchen.

Über einen schönen Güterweg führt der Weg ab dem Wanderparkplatz hoch zur Abzweigung. Übrigens: Wer möchte, kann bis hierher auch mit dem Bus fahren. Bei der Abzweigung wählt man den schmalen Waldweg, der in Richtung „Fürstensteig“ führt. In Serpentinen führt der Weg durch herrliche Latschenkiefer langsam hoch unter die Felswände, die hoch über Vaduz und Schaan thronen. Noch läßt der Weg nicht vermuten, daß er schon bald etwas mehr vom Wanderer fordert, als dies bis jetzt der Fall war. Die Bäume werden lichter und schon langsam nähert man sich der schroffen und kargen Berglandschaft um die Felswände über Liechtenstein.

Mit Erreichen der Baumgrenze geht der Weg über in einen teilweise gesicherten Steig direkt in der Felswand. Aus der Ferne kann man sich kaum vorstellen, daß man hier die Wand durchwandern kann. Teilweise senkrecht geht es ins Tal hinab, herrliche Tiefblicke und den Dolomiten ähnliche Perspektiven erschließen sich dem Alpinisten. Kleine Leitern, Brücken aus Holz und mit Stahlseil gesicherte Passagen wechseln sich ab und sind zu überwinden.

Am Ende des Durchstieges erreicht man den Gafleisattel. Über den Kamm geht es weiter, stet steigend hoch zum Gafleispitz (2.000m). Zwischen Latschenkiefer führt der Weg langsam steigend hoch. Der Blick auf Liechtenstein und das Rheintal entlohnt für jede Mühe. Hinter der Gafleispitz erspäht man bereits das eigentliche Hauptziel dieser Tour, den Garsellikopf mit 2.105m. Rechts vom Gipfel des Garsellikopf ragen die Garsellitörm in die Höhe. Links vom Gipfel geht es steil ins Tal hinab. Scheinbar nur einen Steinwurf entfernt sind die Drei Schwestern (2.052m), die quasi den Grenzposten zu Österreich markieren.

Bis zum Gafleisattel folgt man dem gleichen Weg zurück. Ab hier geht es über den Kamin hoch zur Alpsitz (1.942m). Mit Erreichen des Kamin wechselt die Landschaft. Karger Stein geht über in älpische Landschaft. Die Bargälla Alp liegt zu den Füßen, rechter Hand geht es hoch in Richtung Alpsitz. Durch Latschenkiefer steigt man langsam hoch zum Gipfel mit dem schönen Gipfelkreuz. Das Panorama auf der Alpspitz ist einmalig. Von hier aus kann man beinahe die gesamte Tour einblicken. Herrlich und mit stolz erfüllt kann man nun Richtung Gaflei absteigen.

Eine herrliche Wanderung, die durch herrliche Panoramen, wunderschöne Alplandschaften und schroffe Berg- und Steinwelt alles zu bieten hat, was man sich von einer schönen Tour wünscht.

Auf den immerhin 13km Wegstrecke geht es steht auf und ab und so erfordert diese Tour eine gewisse Kondition. Eine sehr lohnende Tour im Herzen von Liechtenstein!

Der östliche Johanneskopf (2.508m) im Lechquellengebirge

Morgenerwachen auf der Göppinger Hütte
Morgenerwachen auf der Göppinger Hütte

Wenn man die Göppinger Hütte besucht, dann denkt man an die Hochlichtspitze, die Braunarlspitze oder an die Löffelspitze. Die zwei Johannesköpfe – westlich und östlich – vergisst man gern. Schade eigentlich, denn die zwei Gipfel stehen den anderen in nichts nach. Wer die hier beschriebene Tour in Angriff nehmen möchte, der sollte früh am Morgen unterwegs sein. Denn der Weg ist lang und der Aufstieg hat es in sich! Eine Tour, die hochalpinen Charakter hat, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert!

Idealer Ausgangspunkt für die Tour ist das Untere Älpele bei Zug. Von Lech aus gibt es einen Buszubringer der hier hält. Ab hier steigt man Richtung Göppinger Hütte auf. Der Weg führt über anfänglich über schöne, bunt blühende Alpwiesen und später über Stock und Stein. Es geht sofort ordentlich zur Sache und bereits bis zum Oberen Älpele, das bald erreicht ist, müssen zweihundert Höhenmeter zurückgelegt werden.

Ab dem Oberen Älpele wird der Weg alpin und man wandert zwischen Stein und Fels bergauf. Eine herrliche Landschaft und vor den Augen liegen die mächtigen Gipfel des Lechquellengebirge. Die Göppinger Hütte liegt auf 2.245m und man hat bereits bis hierhin knappe siebenhundert Höhenmeter zurückgelegt.

Göppinger Hütte
Göppinger Hütte

Die schön zwischen hohen Felswänden eingebettete Hütte lädt zum Verweilen ein. Von der Terrasse blickt man auf die gegenüberliegenden Gipfel des Lechquellengebirge. Spullers Schafberg und Co verzaubern mit ihrer imposanten Erscheinung. Die Hochlichtspitze und die Johannesköpfe bilden so etwas wie den schützenden Rahmen für die Hütte. Die Hütte liegt auf dem sogenannten Gamsboden, unmittelbar beim Gamsbodenjoch.

Panorama beim Aufstieg
Panorama beim Aufstieg

Von der Göppinger Hütte aus wandert man nun Richtung Formarinsee und Schwarze Wand. Dabei umwandert man bereits den östlichen Johanneskopf, der von mächtigen, steil abstürzenden Felswänden umgeben ist. Auf der westlichen Seite – Achtung: kaum zu finden und gut zu übersehen – weisen „Steinmanderl“ den Weg hoch zum Gipfel. Die alten Markierungen sind kaum mehr zu sehen, aber die Orientierung anhand der „Steinmanderl“ funktioniert bestens. Über felsiges, steiles Gelände steigt man hoch bis zur letzten Gipfelwand. Bei der Scharte, die den östlichen und westlichen Johanneskopf zu trennen scheint, steigt man – teilweise mit leichter Kletterei – hoch zum Gipfel. Der Gipfel selbst schenkt dem Wanderer ein herrliches Gipfelpanorama! Wahrhaftig ein Traum!

Auf dem Gipfel des östlichen Johanneskopf

Blick zum Formarinsee
Blick zum Formarinsee

Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg. Hier ist Vorsicht geboten, denn der lose Fels lädt zum Abrutschen ein. Wieder zurück auf dem ursprünglichen Bergweg Richtung Formarinsee wandert man unterhalb der Schwarzen Wand Richtung Schönbühel. Ein kleiner, unscheinbarer Gipfel, den man noch auf dem Wege mitnehmen sollte, denn der Blick auf die Rote Wand ist von hier aus besonders schön.

Die Schwarze Wand
Die Schwarze Wand

Ab dem Schönbühel geht es nun wieder richtig talwärts. Der Abstieg erfolgt über das Obere Johannesjoch. Ein herrlich, hochalpine Landschaft wird durchwandert, die mit einer herrlichen Artenvielfalt aufwarten kann. Bald erschließt sich dem Wanderer der Blick auf den traumhaft schönen Formarinsee. Zuvor passiert man noch das Untere Johannesjoch und wandert weiter zur Formarinalpe. Wer bereits müde ist, kann von hier aus mit dem Bus zurück nach Lech fahren. Für alle anderen gibt es noch den Abstecher zur schönen Freiburger Hütte. Bitte hier den schmalen Weg auf der linken Uferseite wählen. Dieser ist etwas anspruchsvoller, aber um ein vieles schöner, als der breitere Weg auf der rechten Seite.

Nach einer ausgiebigen Pause wandert man auf gleichem Wege zurück, vorbei an der Formarinalpe entlang der Lech auf rechten Flußseite. Ein herrlicher Spaziergang, durch wunderschöne Landschaft steht als Ausklang für eine anstrengende, aber sehr lohnende Tour bereit. Genuß und Abwechslung pur. Die Wanderung erfordert Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Aber man wird für jede Mühe entlohnt. Herrliche Panoramen, schöne Gipfel und ein Bilderbuch von einer Landschaft.

  • Wegstrecke: 23,3km
  • Höhenmeter: ca. 1.200m

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