Hochkünzelspitze (2.397m) mit seinen 3 Biotopen

Hochkünzelspitze
Hochkünzelspitze

Die Hochkünzelspitze gehört zum Zitterklapfenstock und von daher verwundert es auch nicht, dass sie ähnlich Vieles zu bieten hat. Im Winter ist die Hochkünzelspitze ein beliebtes Skitourenziel. Im Sommer zieht sie viele Besucher aufgrund des herrlichen Panoramas und der schönen Fernsicht an. Der Gipfel der Hochkünzelspitze wird über einen drahtseilversicherten, schrofigen Aufstieg erreicht. Die Hochkünzelspitze setzt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraus.

Ausgangspunkt für diese schöne Wanderung ist der Parkplatz an der Bregenzerach nach Bad Hopfreben. Über einen steilen Laub- und Forstweg steigt man auf bis zur Laubaalpe. Richtig schön wird die Wanderung erst mit Erreichen des kleinen Wasserfalles. Ab hier taucht man in die herrliche Gebirgswelt rund um die Biberacher Hütte (1.846m) ein.

Mit Erreichen der Höhe der Laubaalpe erreicht man auch die Baumgrenze. Ab hier wandert man auf älpischem Gebiet über herrlich, bunt bewachsene Blumen- und Bergwiesen hoch in Richtung Biberacher Hütte. Die Biberacher Hütte am südlich gelegenen Schadonapass ist quasi der Stützpunkt für die Besteigung der Hochkünzelspitze. Ab der Biberacher Hütte geht es langsam zum steilen Gipfelaufbau der Hochkünzelspitze hin. Der Bergweg führt vorbei am Giglturm(2.112m). Ab hier geht es deutlich steiler zur Sache. Immer wieder ist der Weg drahtseilversichert bis man den Vorgipfel erreicht.

Über einen kurzen, schmalen Grat, der einen waghalsigen Tiefblick in den Bregenzerwald beschert, geht es Richtung Hauptgipfel. Spätestens jetzt sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung für den Gipfelsturm. Der Gipfel der Hochkünzelspitze bietet einen erhabenen Blick über den Bregenzerwald und die umliegenden Gipfel. Ein traumhaft schönes Panorama!

Der Abstieg erfolgt auf gleichem Wege. Beim Rückweg sollte man die drei Biotope ins Auge fassen, die sich rund um den Giglturm angesammelt haben. Auf der südlichen Seite des Giglturm befindet sich das erste. Hier wachsen gefährdete Arten wie das Gefleckte Knabenkraut, der Gelbe Enzian und der Bach-Nelkenwurz. Am Glattjöchl (2.106m) und zwischen dem Kar zwischen Hochkünzelspitze und dem Schöneberg (2.282m) befindet sich das zweite Biotop. Hier kann Wollgras, Blaugras und das Hellerkraut bewundert werden. Ein Traum, der nur selten wahr wird.

Im Quellgebiet zwischen Niederer und Hoher Künzel liegt das dritte Biotop auf Höhe der Obere Gautalpe. Ein herrliches Alp- und Quellgebiet. Auch hier wartet die Natur mit seltenen Schätzen wie dem dem Wiesen-Goldhafer auf.

Nach einer Einkehr in der Biberacher Hütte erfolgt der Abstieg Richtung Bad Hopfreben!

Eine herrliche Wanderung in wunderschöner Umgebung, die etwas Kondition, aber vor allem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfodert!

  • Höhenmeter: ca. 1.300m
  • Zeitbedarf: ca.  5 1/2 Stunden
  • Einkehrmöglichkeiten: Biberacher Hütte

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4 Kommentare zu “Hochkünzelspitze (2.397m) mit seinen 3 Biotopen”

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