Hochkünzelspitze (2.397m) mit seinen 3 Biotopen

Hochkünzelspitze
Hochkünzelspitze

Die Hochkünzelspitze gehört zum Zitterklapfenstock und von daher verwundert es auch nicht, dass sie ähnlich Vieles zu bieten hat. Im Winter ist die Hochkünzelspitze ein beliebtes Skitourenziel. Im Sommer zieht sie viele Besucher aufgrund des herrlichen Panoramas und der schönen Fernsicht an. Der Gipfel der Hochkünzelspitze wird über einen drahtseilversicherten, schrofigen Aufstieg erreicht. Die Hochkünzelspitze setzt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraus.

Ausgangspunkt für diese schöne Wanderung ist der Parkplatz an der Bregenzerach nach Bad Hopfreben. Über einen steilen Laub- und Forstweg steigt man auf bis zur Laubaalpe. Richtig schön wird die Wanderung erst mit Erreichen des kleinen Wasserfalles. Ab hier taucht man in die herrliche Gebirgswelt rund um die Biberacher Hütte (1.846m) ein.

Mit Erreichen der Höhe der Laubaalpe erreicht man auch die Baumgrenze. Ab hier wandert man auf älpischem Gebiet über herrlich, bunt bewachsene Blumen- und Bergwiesen hoch in Richtung Biberacher Hütte. Die Biberacher Hütte am südlich gelegenen Schadonapass ist quasi der Stützpunkt für die Besteigung der Hochkünzelspitze. Ab der Biberacher Hütte geht es langsam zum steilen Gipfelaufbau der Hochkünzelspitze hin. Der Bergweg führt vorbei am Giglturm(2.112m). Ab hier geht es deutlich steiler zur Sache. Immer wieder ist der Weg drahtseilversichert bis man den Vorgipfel erreicht.

Über einen kurzen, schmalen Grat, der einen waghalsigen Tiefblick in den Bregenzerwald beschert, geht es Richtung Hauptgipfel. Spätestens jetzt sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung für den Gipfelsturm. Der Gipfel der Hochkünzelspitze bietet einen erhabenen Blick über den Bregenzerwald und die umliegenden Gipfel. Ein traumhaft schönes Panorama!

Der Abstieg erfolgt auf gleichem Wege. Beim Rückweg sollte man die drei Biotope ins Auge fassen, die sich rund um den Giglturm angesammelt haben. Auf der südlichen Seite des Giglturm befindet sich das erste. Hier wachsen gefährdete Arten wie das Gefleckte Knabenkraut, der Gelbe Enzian und der Bach-Nelkenwurz. Am Glattjöchl (2.106m) und zwischen dem Kar zwischen Hochkünzelspitze und dem Schöneberg (2.282m) befindet sich das zweite Biotop. Hier kann Wollgras, Blaugras und das Hellerkraut bewundert werden. Ein Traum, der nur selten wahr wird.

Im Quellgebiet zwischen Niederer und Hoher Künzel liegt das dritte Biotop auf Höhe der Obere Gautalpe. Ein herrliches Alp- und Quellgebiet. Auch hier wartet die Natur mit seltenen Schätzen wie dem dem Wiesen-Goldhafer auf.

Nach einer Einkehr in der Biberacher Hütte erfolgt der Abstieg Richtung Bad Hopfreben!

Eine herrliche Wanderung in wunderschöner Umgebung, die etwas Kondition, aber vor allem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfodert!

  • Höhenmeter: ca. 1.300m
  • Zeitbedarf: ca.  5 1/2 Stunden
  • Einkehrmöglichkeiten: Biberacher Hütte

Weitere Touren im Lechquellen- bzw. Bregenzerwaldgebirge findest Du hier

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Die wilde Örflaschlucht

Örflaschlucht
Örflaschlucht

Abseits der Touristenströme und ideal für Kinder Die Wanderung durch die Örflaschlucht ist sowohl für Familien mit Kindern bestens geeignet als auch für Wanderer, die gerne Wege abseits der großen Touristenströme gehen. Die eindrucksvolle Schlucht und wunderschöne Wald- und Wiesenwege sorgen für ausreichend Abwechslung. Zusätzlich werden wir mit schönen Blicken ins Tal belohnt. Eine wenig anstrengende, aber sehr lohnende Wanderung im Rheintal!

Die Wanderung führt durch eine wenig begangene, aber eindrucksvolle, wilde Schlucht – und dabei fast ausschließlich durch wunderschöne Wälder. Die Tour ist somit auch für den Hochsommer und sehr „heiße“ Tage bestens geeignet.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei der Kirche St. Arbogast. Über einen Güterweg folgt man den Wegweisern Richtung Örflaschlucht/Meschach. Der Güterweg, der aber immer wieder durch Waldwege abgekürzt werden kann, führt weiter durch den Wald Richtung Meschach/Örflaschlucht. Nach einem halbstündigen Marsch steht man vor dem „Tor“ zur Örflaschlucht, die eindrucksvoll und imposant zu beeindrucken weiß.

Ein schmaler Waldweg führt weiter Richtung Meschach – entlang der Schlucht, die immer wieder beeindruckende Einblicke bietet. Es geht weiter stet steigend aufwärts durch wild bewachsene Waldwege nach Meschach. Nebst Waldameisen, Feldmäusen und Raupen kann man hier auch Eichhörnchen entdecken und beobachten. Meschach empfängt einen mit einer wunderschön gelegenen kleinen Dorfkirche, die durch ihre Schönheit auch Nicht-Kirchgänger beeindrucken wird.

Der Kirchplatz – ein idyllischer Platz mit Bäumen bewachsen – lädt zum Verweilen ein. Von Meschach geht es zurück nach St. Arbogast. Für den Rückweg wählt man die Route auf der anderen Schluchtenseite. Hier geht es zunächst über wunderschöne Wiesenwege (Achtung: die Beschilderung muss etwas gesucht werden; nach der Kirche geht es rechts durch das Feld, dann über die Straße und beim alten Häuschen direkt links vorbei auf die Wiesenwege). Doch schon bald taucht man wieder in die Schluchtenwelt ein! Das „Rauschen“ läßt die Wildheit erahnen.  Nach einer kurzen Wegstrecke erreicht man die Schlucht, die man auf einer Brücke überquert. Wer noch Kraft genug hat, kann alternativ entlang der Schlucht Richtung Millrüti laufen.

Nach Überquerung der Brücke führt der Weg auf der anderen Talseite zurück nach St. Arbogast. Das Ziel erreicht man nach einer wunderschönen, abwechlungsreichen Walddurchquerung –  nach einem ca. 1-stündigen Marsch. Eine Wanderung, die leicht zu gehen ist und mit landschaftlicher Vielfalt zu beeindrucken weiß. Eine Wanderung ideal für Familien mit Kindern und anderen Entdeckern 🙂

  • Wegstrecke: 5,7km
  • Höhenmeter: 403m

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Bürser Schlucht – ein Paradies nicht nur für Kinder

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Die Bürser Schlucht ist ein Naturdenkmal von besonderer Schönheit. In diesem kleinen Naturparadies fühlen sich nicht nur Kinder wohl, sondern Naturfotografen, Wanderer und solche, die einfach nur die eindrucksvolle Schönheit der Natur genießen wollen. Der Weg durch die Schlucht wird liebevolle gepflegt und so wechseln sich schöne Naturpfade, mit Stegen, Treppen und Brücken ab. 

Im kleinen und verträumten Ort Bürs befindet sich der Ausgangspunkt für diese abwechslungsreiche und stimmungsvolle Wanderung durch die Bürser Schlucht. Bereits zu Beginn der Wanderung wird man mit ersten Eindrücken verwöhnt. So führt der Weg zu Beginn durch ein Labyrinth von Felsblöcken, die zu Tale gestürzt sind. Wer bei dieser Wanderung auch noch etwas lernen möchte, der achtet auf die interessante Beschilderung. Geologische Hintergründe werden dem Interessierten auf spannende Art und Weise näher gebracht.

Der Weg führt anfänglich direkt am Bach entlang und bietet vielfältige, interessante Eindrücke. Im Sommer ist hier ein beliebter Treffpunkt von Besuchern, die bei stimmungsvoller Umgebung den Tag ausklingen lassen wollen. Was angesichts der Schönheit hier nicht weiter verwunderlich ist. Kinder werden begeistert sein, denn ist es mal der reißende Bach der fasziniert, so ist es ein anderes Mal der Fels, unter dem man sich durchwenden muss. Aber auch die Tierwelt hier hat einiges zu bieten. Für Kinderaugen ein wahres Eldorado für Entdeckungen.

Mit Erreichen der ersten Brücken kommt man in den rauheren, alpineren Bereich der Schlucht. Der zuvor noch etwas gemütlich anmutende Gebirgsbach rauscht in ungeahnte Tiefen und verzaubert durch Kalktuffrinnen, durch die das Wasser seinen Weg bahnt und findet. Bald erreicht man den Wasserfall, der wie wild ins Tal rauscht. Wer zuvor von der Schönheit der Schlucht nicht beeindruckt war, der ist es spätestens hier.

Ab dem Wasserfall geht es nun steil bergauf durch den wild verwachsenen Wald. Bald wird die Weggabelung erreicht. Ein schmaler Weg führt steil durch den Wald hinauf nach Bürserberg. Für jeden, der eine ausgedehntere Wanderung sucht, der wählt diesen Weg, alle anderen halten sich rechts und wandern auf dem etwas breiteren Forstweg zurück Richtung Bürs. Auf dem Weg nach Bürs passiert man eine trockene Klamm, die liebevoll als „Kuhloch“ bezeichnet wird. Nun ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt dieser schönen Schluchtenwanderung.

  • Wegstrecke: ca. 4,5km
  • Dauer: ca. 2 Stunden
  • Höhenunterschied: ca. 200m

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Unfreundlicher Empfang auf der Üntschenspitze (2.135m)

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Die Üntschenspitze ist der Hausberg von Schoppernau. Bei schönem Wetter bietet der Gipfel der Üntschenspitze eine herrliche Fernsicht über den Bregenzerwald. Woher der Name der Üntschenspitze kommt, ist unklar. Die Üntschenspitze ist keine echte Herausforderung was die Technik und Erfahrung angeht, hier ist man bei der Hinteren Üntschenspitze, die gerne mal einfach so mitgenommen wird, etwas mehr gefordert.

 

Ausgangspunkt

 

Als Ausgangspunkt für die Tour wurde bei dieser Variante Vorder Hopfreben gewählt. Ein kleines, verträumtes Nest ca. 3 km nach Schoppernau. Direkt bei der Bushaltestelle gibt es eine kleine Nische, bei der die Autos parkiert werden können. Noch besser natürlich – und vor allem aus Sicht der möglichen Varianten bei der Route – wäre natürlich die Anreise mit dem Bus. Tipp: Auto in Schoppernau stehen lassen und mit dem Bus nach Vorder Hopfreben. Dadurch kann der Abstieg entweder direkt über Hopfreben erfolgen oder auf der anderen Seite über zB die Güntlespitze direkt nach Schoppernau.

 

Wunderschönes Alpgebiet …

 

Vorder Hopfreben liegt in einem wunderschönen Alpgebiet. Herrliche Wiesen, sanfte Landschaften und ein Rahmen aus schroffen Bergen und schönem Wald. Über einen Forstweg führt der Weg hoch. Anfänglich über schöne Wiesen, später übergehend in den Wald. Nach den ersten Kehren durch den Wald erschließt sich bald der Blick auf das schöne Hinter Hopfreben. Spätestens jetzt wird dem Wanderer klar, hier, auf diesem Weg, geht es sofort zur Sache. Denn die Höhenmeter, die für die Erklimmung des Gipfels notwendig sind, müssen stet absolviert und gemeistert werden.

Noch habe ich Hoffnung, dass das Wetter umschlagen könnte, die Wolken lichten sich und träume bereits von einem sonnigen Platz auf der Spitze. Rasch geht es hoch über schönes Alpgebiet zur Üntschenvorsäß, die bereits auf 1.249m liegt. Verträumt liegt sie da und hat einen erhabenen Blick über das Tal und die umliegenden Gipfel. Glücklich darf sich schätzen, wer hier seine Arbeit verrichten kann.

Immer steiler wird der Güterweg. Kein Wunder, denn die Vordereüntschenalpe liegt auf 1.759m und sollte rasch erreicht sein. Kein Wunder, dass es also zur Sache geht. Wieder führt der Weg durch Wald und nur selten über Alpwiesen. Spätestens jetzt wird mir bewusst, dass ich mich im Wetter getäuscht hatte, denn Nieselregen setzt ein und es wird Zeit für meine Regenbekleidung.

Mit Erreichen der Vorderüntschenalpe erreicht man auch die Waldgrenze. Endlich. Über alpines bzw. älpisches Gelände führt der Bergweg hoch zum Höferjoch (1.979m). Durch den Regen ist der Weg rutschig und nass. Nicht jedermanns Sache und in einem Wanderführer würde ich wohl schreiben, nur bei trockenen Verhältnissen zu empfehlen.

Auf zum letzten Gipfelsturm

 

Das Häfnerjoch ist noch umgeben von einzelnen Schneefeldern und die Sicht wird immer schlechter. Über den Grat, der unschwierig ist und heute angesichts der Sichtverhältnisse 🙂 keine Schwindelfreiheit erfordert geht es hoch zum Gipfel der Üntschenspitze. Unfreundlich präsentiert sie sich heute. In tiefen Wolken gehüllt, Nebelschwaden, die vorbeiziehen und einsetzender Schneefall machen sie heute nicht zum sympathischen Tourenziel. Aber eine kurze Pause muss möglich sein. Normalerweise erschließt sich hier ein herrliches Panorama mit Sicht über den Bregenzerwald. Schade darum.

Beim Häfnerjoch entschließe ich mich über die Hintere Üntschenspitze abzusteigen! Achtung: spätestens jetzt erfordert der Weg Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und ja auch gute Verhältnisse. Nichts desto trotz steige ich über glitschigen Fels auf zu meinem nächsten Ziel. Vielleicht ist es heute ganz gut, dass man nicht ins Tal blicken kann und die Abgründe, die unter einem liegen nicht sieht.

Die Sicht wird leider immer schlechter. Das ist wirklich schade, denn auch hier auf dem Grat und der Hinteren Üntschenspitze hat man normalerweise eine traumhaft schöne Sicht. Auf eine Pause beim Gipfel verzichte ich. Es ist kalt, nebelig und der Schnee fällt mir mitten im Sommer auf die Nase.

Über den Üntschenpass und die Hintereüntschenalpe steige ich steige ich ab, bis ich mit der Üntschenbergvorsäß meinen ursprünglichen Weg wieder erreiche.

Eine Tour, die vor allem etwas Kondition, auf dem Grat zur Hinteren Üntschenspitze Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und beim Abstieg idealerweise trockene Verhältnisse erfordert, wenn man sie denn erwartet :). Der erste Teil der Strecke auf dem Güterweg ist etwas langatmig, dafür wird man im oberen Teil der Route mit herrlichen Bergwiesen, toller Fernsicht und herrlich alpiner Landschaft belohnt.

Ein lohnender Berg für den, der die Aussicht liebt und sucht (bitte dann aber wirklich bessere Verhältnisse abwarten 🙂 ).

 

  • Wegstrecke: 16,7km
  • Höhenmeter: ca. 1300m

Bilder zur Tour

TOP Empfehlungen für Unterkünfte in der Region

Route:

route

 

 

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Mountain Wilderness – die Partei der Berge

Mountain Wilderness
Mountain Wilderness

Mountain Wilderness ist eine international tätige Naturschutzorganisation, die ihre Hauptaufgabe im Schutze der ursprünglichen Lebensräume der Erde sieht. 1987 wurde Mountain Wilderness gegründet von vielen bekannten Alpinistinnen und Alpinisten.

Die Organisation finanziert sich ausschließlich über private Spenden und die Mitgliedschaften.

Aktuell macht Mountain Wilderness mobil gegen die Verdrahtung unserer Berge. Nicht zu unrecht, denn wie so vieles, ist nun auch die Kraxelei entlang dem Stahl zu einem echten Boom geworden. Damit das so bleibt, lassen sich die Initiatoren von solchen Klettersteigen häufig ganz besondere Dinge einfallen, die weniger mit Berg, dafür aber mehr mit Action zu tun haben. Schade eigentlich. In Deutschland, Schweiz und Österreich wurden in den letzten 5 Jahren mehr als 100 Klettersteige eröffnet.

Das Hauptproblem liegt aber häufig die Sicherheit. Nicht selten führen diese Steige auch durch Steinschlaggebiet.

Moutain Wilderness ist eine Organisation, die man unterstützen sollte, wenn man für die Erhaltung der Ursprünglichkeit der Berge ist.

Wer sich dafür interessiert, der kann sich hier von der Arbeit ein Bild machen – Mountain Wilderness.

Für nur € 25,– pro Jahr kann man unterstützendes Mitglied werden.

Mountain Wilderness nennt sich selbst die Partei der Berge. Im Gegensatz zu vielen anderen Parteien nimmt sie ihre Aufgabe sehr ernst.

Ich oute mich nur ungern, aber bei Mountain Wilderness mache ich das gerne! images (1)

 

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Schutzhütten und Bergwege in Gefahr! Jede Hilfe zählt!

Ohne Förderung keine Sicherheit
Ohne Förderung keine Sicherheit

Auf meinem Blog berichte ich über Schutzhütten, Wanderungen, Touren und Klettereien. Auf meinen vielen sportlichen Aktivitäten in den Bergen habe ich mich in sie verliebt. Was wäre eine schöne Wanderung ohne schöne Rast an einem schönen Ort mit liebevoller Versorgung, die man einem zu Teil werden läßt? Aber Bergfreunde, das ist längst nicht ALLES, die Hüttenwirte kümmern sich um die Erhaltung der Schutzwege. Nur durch ihre Arbeit ist die Sicherheit in den Bergen gewährleistet!

Die Hüttenwirte machen dies mit Liebe und Begeisterung. Sie machen das für uns, für die Natur und unsere Nachkommen. Und mal ehrlich: Millionäre werden sie dadurch nicht!

Damit wir ALLE die Berge und unsere Hütten weiter genießen können, sind Mittel notwendig. Mittel, die nicht zuletzt in die Erhaltung dieser Einrichtungen, die Erhaltung und Pflege der Wege und auch einen ökologisch sinnvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen fließen!

Details könnt ihr direkt auf der Homepage des österreichischen Alpenvereines abrufen:

Schutzhütten und Bergwege am Rande des Abgrunds

Freunde der Berge setzt Eure Unterschrift auf die Petition.

Diese ist unter petition.prohuettenwege.at abrufbar.

Vielen Dank!

Schutzhütten in den westlichen Alpen

Freizeit im Ländle – Die schönsten Ausflugsziele im Ländle

Die schönsten Ausflugsziele in Vorarlberg
Die schönsten Ausflugsziele in Vorarlberg

Für alle, die ihren nächsten Urlaub im Ländle planen und vor allem für jene, die mit Kindern unterwegs sind, ist das im Mai 2013 erschienene Buch – „Die schönsten Ausflugsziele im Ländle“ von Georg Kessler eine echte Empfehlung.

Gerade mit Kindern sollte man immer etwas im Ärmel haben, falls der „Lagerkoller“ droht! Georg Kessler, selbst Vorarlberger, hat in diesem Buch viele Ideen und Anregungen für einen gelungenen Urlaub zusammengetragen.

Weitere Buchempfehlungen für die Region Vorarlberg, Tirol und Südtirol findet ihr unter:

 

Wanderführer, Tourenführer & mehr für die westlichen Alpen

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim schmökern, aber noch mehr Spaß und Freude beim Urlaub hier in den westlichen Alpen!

So ein Berggeist hat es schön – Bergeistweg bei St. Christoph

St. Christoph am Arlberg
St. Christoph am Arlberg

St. Christoph am Arlberg ist durch seine wichtige Rolle in der Entwicklung des alpinen Skilaufs bekannt geworden. Die Bundes Ski Akademie unter der Leitung des österreichischen Skiverbandes (ÖSV) ist hier beheimatet. In St. Christoph befindet sich unter anderem auch das im 14. Jahrhundert erbaute Hospiz St. Christoph. Es hatte lange Zeit Charakter einer Schutzhütte. Heute befindet sich hier der Sitz der Bruderschaft St. Christoph und beherbergt einige exklusive Hotels und gemütliche Gasthäuser. Am bekanntesten ist das 5-Sterne Grand Hotel Arlberg Hospiz.

St. Christoph am Arlberg hat nicht nur im Winter etwas zu bieten – zugegeben, dann ist es ein wahres Eldorado für Wintersportfans – aber auch der Sommer hat hier seine Reize. Herrliche Wanderungen, die bereits auf 1.765m beginnen und in das Hochgebirge führen, sind von hier aus möglich. Ja, St. Christoph spielt hier alle Stückchen und bieten für jeden etwas. Für Familien mit Kindern, für anspruchsvolle Wanderer und auch für richtige Kletterfexen.

Der Berggeistweg ist einer der Wege, die auch mit Kindern gut zu machen sind und vieles zu bieten hat. Direkt von St. Christoph aus steigt man Richtung Wirt, der Hausberg von St. Christoph, auf und kann schon bald einen herrlichen Blick auf St. Christoph genießen. Geht es am Arlbergpass noch richtig hektisch zu, so kann man hier bereits die Ruhe der Berge genießen. Wasserrauschen von herrlichen Gebirgsbächen, Vögel, die durch die Lüfte ziehen und eine eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft bilden den herrlichen Rahmen.

Nach nur wenig Anstrengung ist der Albonasee bald erreicht. Hier können Kinder verweilen und an kleinen Bächlein oder direkt am See spielen. Einstweilen lassen die Eltern ihre Seele in dieser schönen Gegend „baumeln“. Ein Traum.

Ab hier geht es unterhalb des Wirt (2.339m) weiter auf dem Berggeistweg. Ein herrlicher Blick auf die Gipfel rund um St. Anton erschließt sich. Eindrucksvoll liegen der Trittkopf und die Valluga vor der Nase. Einfach schön.

Über einen herrlichen alpinen Pfad erreicht man den Bergrücken des Wirt. Ab hier steigt man nun steiler steigend hoch. Der Gipfel ist bald erreicht und der Wanderfreund wird mit einem herrlichen Panorama belohnt! Hier muss man einfach pausieren.

Eine wunderschöne Wanderung, die viel Abwechslung bietet und auch für Familien mit Kindern geeignet ist. Die verdiente Einkehr erfolgt in der guten Gastronomie in St. Christoph, die wirklich für jeden etwas zu bieten hat.

Wegstrecke: 6,5km

Höhenmeter: ca. 450m

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Der Albonasee
Der Albonasee
Der Berggeistweg
Der Berggeistweg

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Klettersteige in den Vorarlberger Alpen

Die Anzahl der Klettersteige in den Alpen nahm in den letzten Jahren deutlich zu und der Trend hält an. Klettersteige erfreuen sich auch deshalb großer Beliebtheit, weil man mit guter Ausrüstung so manchen Gipfel erklimmen kann, den man ansonsten nur mit guter Technik und Erfahrung erringen hätte können. Zugegeben, das ist nicht ganz ungefährlich. Ein paar grundlegende Dinge sollten daher in den Klettersteigen beachtet werden.

Sicherungstechnik:

Das wichtigste ist, dass man zu jeder Zeit gesichert ist! Auch bei vermeintlich sicheren Passagen sollte auf eine Sicherung nicht verzichtet werden. Sichere mit Ruhe und Bedacht, jeder Flüchtigkeitsfehler kann fatal bzw. tödlich sein. Klettersteig ist nicht Klettersteig. Sind die Klettersteige hierzulande gut gewartet, so muss das in anderen Ländern nicht der Fall sein.

Die Drahtseile sind mit Verankerungsstiften aus Eisen am Felsen befestigt. Normalerweise sind diese etwa drei bis zehn Meter voneinander entfernt und verhindern das Weiterschieben der Klettersteigkarabiner. Bei diesen Verankerungsstiften muss umgehängt werden. Ein Karabiner wird vor, der andere nach diesem Verankerungsstift befestigt. Löse niemals beide Karabiner – einer ist zur Sicherung während dem Umhängen vorgesehen.

Anleitungen mit Bild gibt es bei Bergzeit – hier findet ihr auch weitere Tipps!

Übrigens: das Thema Klettersteige in den Bergen wird auch zunehmend kritisch betrachtet – mehr Informationen hierzu gibt es hier!

Ort Schwierig-keit Dauer Beschreibung
Arlberger Klettersteig(Lechtaler Alpen) D 6h Wunderschöner, hochalpiner Klettersteig, der allen Ansprüchen gerecht wird
Blodigrinne(Tschagguns) C 6h Ein viel begangener Klettersteig auf die Drusenfluh. Ausgangspunkt ist die Lindauer Hütte.
Brand/Lünersee(Brandnertal) C/D+ 1h Ein schöner Klettersteig, der etwas versteckt liegt, aber einiges zu bieten hat
Gaschurn(Montafon) B-D Ein idealer Trainingsklettersteig, der sogar über eine Hängebrücke verfügt
Hängender Stein(Nüziders) C/D 1h Trainingsklettersteig
Karhorn(Warth) B+ 4h Wunderschöner Klettersteig mit herrlicher Fernsicht.
Kleiner Litzner(Silvrette/Montafon) A-C 3-4h Ein toller Klettersteig in wunderschöner Umgebung – quasi die Haus-Kletterei der Saarbrückner Hütte
Latschau(Montafon) B-C Übungsklettersteig mit Hängebrücke im Herzen des Montafon
Saulakopf(Brandnertal) C/D 6h Ein anspruchsvoller, sehr schöner Klettersteig mit herrlichem Panorama. Ein überhängender Fels ist die Schlüsselstelle
Schmugglerklettersteig(Gargellener Köpfe/Montafon) C 3-4h Ein Klettersteig mit verschiedenen Schwierigkeitsvarianten in schöner hochalpiner Landschaft
Sulzfluh(Montafon) C 7h Ausgangspunkt für diesen schönen Klettersteig ist die Lindauer Hütte. Wirklich genialer Klettersteig für jung und alt
Rongg-Wasserfall(St. Gallenkirch) C 1h Sportklettersteig in erfrischender Umgebung
Via Örfla, Via Kapf, Via Kessi(Götzis/Örflaschlucht) C/D 1h Sportklettersteige mit tlw. Blick auf das Rheintal und den Bodensee

Olympus SP-810UZ – eine kleine ganz groß

Olympus SP-810UZ
Olympus SP-810UZ

Mit der Olympus SP-810UZ kauf man sich Flexibilität – ob ein Alpenenzian aus der Ferne oder der Kölner Dom aus der Nähe – bei der Auswahl des Motives bietet die Olympus SP-810UZ mit ihrem 36-fach Weitwinkelzoom nahezu grenzenlose Freiheit. Keine Kompaktkamera von Olympus hatte bislang so eine Zoompower. Das Zoomobjektiv ist mit 1:2.9-5.7/24-864-mm extrem lichtstark und verfügt über einen 14-Megapixel-Sensor – damit ist die Olympus SP-810UZ eine Klasse für sich. Derzeit ist sie die kleinste Kamera mit einem Zoomfaktor über 30 auf dem Markt² – also ein idealer Reisebegleiter.

 

Für alle, die in die Fotografie einsteigen wollen, gibt es derzeit ein absolut tolles Angebot. Die Olympus SP-810UZ gibt es hier um € 145,99 statt um bisher € 221,20. Laut Geizhals liegt das günstigste deutsche Angebot bei € 164,90.

Um diesen Preis ist Olympus SP-810UZ eine absolute Schnäppchen-Bridgekamera. Natürlich darf man um dieses Geld kein High-End Gerät erwarten. Das Gehäuse – aus Plastik – macht nicht den Eindruck von hoher Qualität. Erfüllt aber seinen Zweck.

Die Bildbetrachtung erfolgt über ein 3“ großes Display mit einer Auflösung von 230.000. Pixeln. Das entspricht dem Standard in dieser Preiskategorie.

Ungewöhnlich ist die ausgezeichnete, vollautomatische Bedienung der Olympus SP-810UZ. Hier macht ihr niemand so schnell etwas vor. Manuelle Belichtungseinstellungen oder Halbautomatik gibt es nicht – aber in dieser Kamerakategorie ist erwartet das wohl auch kaum jemand, denn es geht darum einfach, rasch und unkompliziert schöne Bilder zu schießen. Hier möchte man nicht „tüffteln“.

Wirklich toll ist der größe 36-fache Zoom mit der die Olympus SP-810UZ daher kommt. Dieser geht über 24-864mm. In dieser Preisklasse sucht man lange, um eine ähnliche Ausstattung zu finden. Auch der 24-mm Weitwinkel ist echt stark. Toll ist auch die Lichtstärke der Optik. Hier bietet die Olympus Digitalkamera f2,9 bis f5,7. Das haben sogar manch teurere Geräte nicht. Etwas enttäuschend ist der Makromodus mit einem Nahbereichsgrenzwert von 5 cm.

Natürlich hat die Kamera einen Bildstabilisator.

Mit 14 Megapixel kommt die Kamera mit einem guten Sensor auf den Markt. Die  Bildqualität ist gut, aber durch einen Weichzeichner, der kameraintern Bilder nachbearbeitet, verlieren sie dann und wann etwas an Schärfe. Dies soll durch einen Schärfefilter, der über das Bild gelegt wird, ausgeglichen werden. Bei Tageslicht macht die Digitalkamera wirklich gute Bilder, im Nachtmodus gibt die Bildqualität nach oben hin noch einiges her.

In dieser Preisklasse, mit dieser Ausstattung ist die Olympus SP-810UZ mit Sicherheit erste Wahl. Wer sehr hohe Ansprüche an die Fotografie legt, der muss in einer anderen Preiskategorie Ausschau halten! In Summe ist die Kamera aber um diesen Preis ein absolutes Schnäppchen und für den Hobby-Fotografen eine ideale Anschaffung.

Hier die technischen Details:

14.0 Megapixel CCD (1/2.3″)• max.4288×2416(16:9)/4288×3216(4:3) Pixel • 36x optischer Zoom (24-864mm, 1:2.9-1:5.7) • 4x digitaler Zoom • optischer und elektronischer Bildstabilisator (Dual IS) • 3.0″ Farb-LCD-TFT (230000 Pixel) • integrierter Blitz • PictBridge • Videofunktion: MPEG4 (max.1280×720(16:9)/640×480(4:3) mit Ton) • Audiofunktion: AAC • Lichtempfindlichkeit (ISO): 80-3200 • 14MB interner Speicher • SD-Card Slot (SDHC-/SDXC-kompatibel) • Anschlüsse: USB 2.0, HDMI (Out), Audio/Video (Out) • Li-Ionen-Akku (LI-50B) • Abmessungen (BxHxT): 106x76x74mm • Gewicht: 413g • Besonderheiten: 3D-Fotos, Highspeed-Serienbildaufnahme (max.60 Bilder/Sek.), Bridge-Kamera

Hier kann die Kamera um € 145,99 erworben werden!

 

 ²Stand:07/2011