Vorarlberg – 7-Tage zwischen Sommer und Winter im Lechquellengebirge

Hier kann das Buch erworben werden

7 Tage zwischen Sommer und Winter im Lechquellengebirge. Ein Traum geht in Erfüllung, die mehrtägige Trekking Tour durch das Hochgebirge rund um Lech beginnt. Ein Buch, das nicht die Gefühlswelt und die Erlebnisse beschreibt, vielmehr ein Führer für Wanderungen durch die herrliche Bergwelt des Hinteren Bregenzerwald. Ein Buch, das Lust macht auf mehr und die schönsten Touren in einem Paradies der Bergwelt beschreibt.
 
Ein Buch, das ideal ist für solche, die Ähnliches vorhaben oder aber all jene, die herrliche Touren durch das Hochgebirge rund um Lech suchen, geeignet ist. Ausführliche Tourenbeschreibungen, viele Bilder und Karten beinhaltet.
 
Für Hüttenurlauber werden die schönsten Unterkünfte im Lechquellengebirge ausführlich vorgestellt. Hütten wie die Göppinger Hütte, die Biberacher Hütte, die Schwarzwasserhütte, das Neuhornbachhaus und die Freiburger Hütte wurden besucht und hier dem Leser vorgestellt.
 
Gipfel wie die Mohnenfluh, die Braunaralspitze oder die Wildgrubenspitze gehören zu den fixen Bestandteilen im Buch. Seen wie der Butzensee, der Spullersee oder der Formarinsee werden erwandert und zeigen sich nicht nur in diesem Führer von ihrer schönsten Seite.
 
Neben den ausführlichen Tourenbeschreibungen beinhaltet das Buch eine ausführliche Beschreibung der notwendigen Vorbereitungen für eine Trekking Tour. Packliste, wichtige Hinweise und Verhaltensregeln in den Bergen sind fixer Bestandteil und runden dieses Buch ab. Dass auch das Wetter eine gewichtige Rolle spielt, zeigen die Erlebnisse des Autors während seines Vorhabens.
 
Das etwas andere Tourenbuch, das eine Mischung aus Tourenguide, Fotobericht und der Beschreibung eines Jakobsweg ist.
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Frühlings-Skitour auf die Oberzalimhütte (1.889m)

Frühlingshafte Temperaturen und das bereits um 7 Uhr morgens. Der Schnee muss gesucht werden und im Rheintal schaut es mehr nach einem schönen Frühlingstag, als nach einem Wintertag aus.
 
Mein Weg führt mich nach Brand. Ein beliebtes Familienskigebiet und das mit gutem Recht. Im Ort selbst liegt kaum mehr Schnee. Mehr Grünfläche, als Schneefläche.
 
Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei der Palüdbahn. Links und rechts von der Bahn ist es grün und so steige ich auf der Talabfahrt hoch. Das erste steile Stück ist bald bewältigt und ich komme in die Hochebene der Unterzalimalpe. Von hier geht es eben Richtung Wildberg, der tief verschneit vor mir liegt. 
 
Durch den Wald geht es direkt bei der Unterzalimalpe hoch Richtung Unterbrüggelealpe. Die Sonne kommt hinter dem Mottakopf hervor und sorgt dafür, dass der Aufstieg in angenehmen Temperaturen möglich ist.
 
Bei der Unterbrüggelealpe bietet sich ein herrlich verschneites Panorama. Durch die verschneiten Wiesen geht es hoch zur Oberbrüggelealpe. Die Sonne hat bereits Kraft und der Schnee beginnt schon jetzt feucht zu werden.
 
Über ein lang gezogenes Stück über die verschneiten Alpwiesen geht es mit angenehmer Steigung weiter zur Oberzalimhütte. 
 
Die Pause an der Sonne ist ein Traum und sogar ohne Jacke möglich. Die Abfahrt erfolgt auf gleichem Wege. Allerdings ist der Schnee feucht und schwer.
 
 
Wegstrecke: 12,3km
Höhenmeter: 958m
 

Portlahorn (2.013m) – genialer, neuer Powder …

Eisige Temperaturen, Schneefall und ein trüber Himmel können mich nicht abhalten in den Bregenzerwald zu fahren. Der Neuschnee ist zu verlockend …
 
Mein Ziel ist die Parzelle Egger in Damüls von hier soll es hoch zum Portlahorn und Sünser Spitze gehen. Immer wieder versucht sich die Sonne durch das dichte Wolkennetz zu kämpfen. Noch recht erfolglos. Bei wildem Schneegestöber komme ich zum Ausgangspunkt.
 
Über die ersten Hügel geht es hoch, der frische Neuschnee ist ein Traum und lässt von herrlichen Abfahrten träumen. Immer dichter wird der Schneefall und es bläst ein eisiger Wind. Teilweise ist das Schneetreiben so heftig, dass man die Hand vor den Augen nicht sehen kann. Und manches mal am Kamm bin ich überrascht, als meine Skier talwärts fahren möchten und mich in steilem Gelände ein heftiges Stück talwärts versetzen. Kein Unterfangen für schwieriges Gelände. Nur gut, dass ich hier heimisch bin 🙂
 
Das Portlahorn und die umliegenden Gipfel können nicht ausgemacht werden und Orientierung ist so nur sehr schwer möglich. Mancher Grat, mancher Baum und mancher Fels kommt mir bekannt vor. Gut so 🙂
 
Im Steilgelände unterhalb des Portlahorns – zumindest vermute ich das – wird das Schneetreiben immer wilder und ich kann nichts mehr erkennen. Selbst der letzte Rest an Orientierung ist nun verloren gegangen. Es bleibt nichts anderes über, als mitten im Hang zu pausieren und zu warten. Ein eisiger Wind bläst mir um die Ohren und Gemütlichkeit und Idylle sind definitiv etwas anderes.
 
Endlich kann ich wieder einige Kuppen und Hügel erkennen und steige weiter auf. Und zu meiner Verwunderung komme ich nur knapp unter dem Portlahorn im letzten Steilstück heraus. Auf dem Grat ist der Wind noch deutlich heftiger und das Gipfelkreuz ist mit Eis überzogen. Aber die Wolken beginnen sich zu lichten. An eine lange Pause ist nicht zu denken, denn die Temperaturen und der Wind sind nicht wirklich einladend.
 
Über herrlichen Neuschnee geht es nun talwärts. Häufig im Blindflug. Spannend, aber irgendwie schade. 
 
Und dennoch, es hat sich gelohnt!
 

Vorarlberg – Gipfelglück im Ländle

Einen Teil der hier auf dem Blog vorgestellten Wanderungen kann jetzt im Detail (detailliertere und sachlichere Weg- und Tourenbeschreibungen) als Buch oder e-Book erworben werden. 
 
In diesem Buch habe ich die schönsten Skitouren und Wanderungen zusammenzufassen und detailliert zu beschreiben. Natürlich sind das längst nicht alle, aber mit Sicherheit ein paar ganz besondere „Schmankerl“.
 
Die Berichte sind mit schönen Bildern ausgestattet und sollen Lust auf mehr machen! Wer weiß, vielleicht steckt es den einen oder anderen mit dem Virus der Berge an.
 
Viel Spaß beim Lesen!

Feuerstätter (1.645m) – Eine Tour bei frühlingshaften Temperaturen

In Bregenz hat es 8°C und das am frühen Morgen um 7 Uhr. Der Schnee ist beinahe ganz verschwunden. Mal sehen, was der Bregenzerwald zu bieten hat.

Ich mache mich auf den Weg Richtung Feuerstätter, heute muss es leider eine kurze Tour sein. 

Vor der Parzelle Gschwend in Balderschwang zweige ich rechts ab und fahre bis zum Lappenbach. Hier kann das Auto parkiert werden.

Bei warmen Temperaturen, aber noch gefrorenem Schnee mache ich mich auf den Weg. Die Lichtensteiner Hütte ist rasch erreicht. Durch den Wald geht es in der Sonne, kurz geärmelt hoch bis knapp vor die Stadelmannburstalpe. Von hier steige ich rechter Hand hoch Richtung Obere Galtburstalpe. Die Sonne hat schon eine unheimlich Kraft und macht den Aufstieg bei beinahe frühlingshaften Temperaturen zu einem schönen Erlebnis. 

Der Burstkopf (1.559m) ist rasch erreicht. Ein herrlicher Rundblick offenbart sich mir. Am Himmel zeigen sich bereits die ersten angekündigten Fönwolken. Ein schönes Schauspiel.

Um Zeit zu sparen, steige ich dem Kamm entlang über eisigen Schnee hoch Richtung Feuerstätter. Als ich über den Bergrücken aufsteigend den Kamm erreicht habe, steht vor mir ein Südhang, bei dem die Sonne den Schnee beinahe gänzlich leer geräumt hat. Die Skier in den Rucksack und dem Kamm entlang weiter Richtung Feuerstätter. Erst auf dem Sattel vor dem Feuerstätter kann ich die Skier wieder anschnallen.

Ein letzter Anstieg und der Feuerstätter ist erreicht. Eine herrliche Fernsicht entlohnt für den Aufstieg. 

Die Abfahrt erfolgt über die Burglshütte und die Stadelmannburstalpe. Ein Wechselspiel von gefrorenem Schnee und reinem Matsch.


Wegstrecke: 8,6km
Höhenmeter: 700hm

Fotos der Tour findet ihr hier

Latschätzkopf (2.219m), Kreuzjoch (2.261m) – eine schöne Tour auf dem Golmer Höhenweg

Eine wunderschöne Tour in das Skigebiet des Golm

 
Der Latschätzkopf und das Kreuzjoch werden gerne als einfache Tour von der Golmer Bahn aus begangen. Die hier vorgestellte Variante ist die umgekehrte Variante und fordert doch etwas Kondition. Der Golmer Höhenweg der auf dem Gang begannen wird ist bei schönem Wetter ein Traum, denn auf dem Weg wird man mit dem Blick auf die Drei Türme, die Sulzfluh und das Schwarzhorn belohnt.
 
Die hier beschriebene Tour bietet alles, was das Tourenherz begehrt. Verschneite Wälder, schöne, stete Anstiege, verschneite Alpen und herrliche Abfahrten und Gipfel.
 
Ausgangspunkt für diese Tour ist der Parkplatz bei der Golmer Bahn in Latschau. Von hier aus geht es nur leicht ansteigend in das Gauertal, das ein allseits beliebtes Tourengebiet ist. Nach Erreichen des Gauertalhauses geht es unmittelbar danach in der Parzelle Gauen rechts hoch auf den Latschätzerweg. Ab hier geht es nun steiler zur Sache. Die Route führt über den Sommerwanderweg und sollte auch nicht verlassen werden, da der Ronawald zum Wildschutzgebiet gehört.
 
Mit Erreichen der Waldgrenze erreicht man die Latschätzalpe (1.733m). Die tolle Lage und der herrliche Blick auf die umliegenden Gipfel laden zu einer Pause ein. Direkt vor uns liegt das Kreuzjoch und der Latschätzkopf unsere Gipfelpunkte für diese Tour.
 
Über herrlich verschneite Hänge führt uns die Route hoch zum Hätaberger Joch, das wir kurz unterhalb des Joches schneiden und uns Richtung Kreuzjoch halten. Das Kreuzjoch (2.261m) ist ab hier rasch erreicht. Ein herrliches Panorama entlohnt für jede Mühe. Ab hier geht es entlang dem Kamm zum Latschätzkopf (2.219m). Eine wunderschöne Wanderung auf dem Kamm mit wunderschönen Bildern. 
 
Mit Erreichen des Golmer Joches (2.124m) erreichen wir auch das Skigebiet Golm. Bei guten Schneeverhältnissen lohnt sich die Abfahrt auf gleichem Wege (Achtung: Lawinengefahr beachten!), ansonsten kann direkt über das Skigebiet Golm abgefahren werden.
Talort
Latschau (Schruns/Tschagguns) 994m)
Ausgangspunkt:
Parkplatz bei der Golmerbahn (Latschau)
Anforderung:
Schöne Skitour auf dem Latschätzerweg, die etwas Kondition erfordert
Lawinengefährdung:
Vor allem auf dem Grat der Südhang ist gerne gefährdet – hier unbedingt im Vorfeld bei der Golmer Bahn nachfragen bzw. den Grat umgehen
Wegstrecke:
16,9km
Höhenmeter:
1.310hm
Einstufung:
mittel
Einkehrmöglichkeiten:
Lindauer Hütte, Gauertalhaus und in Schruns/Tschagguns bzw. im Skigebiet

Genuss-Tour an der Sonne – Portlahorn (2.010m) und Portlakopf (1.905m)

Der Nebel im Rheintal und Bregenzerwald treibt mich früh Morgens immer weiter in den Bregenzerwald hinein. Erst ab Au öffnet sich der Himmel und eines ist sofort klar, es wird ein Traumtag in den Bergen werden.
 
Eigentlich war die Klipperen (2.066m) mein Ziel, aber bereits um halb Acht Uhr ist hier der Parkplatz nach der Brücke bereits komplett belegt. Daher fahre ich weiter hoch nach Damüls. Ausgangspunkt für eine Genuss-Tour der besonderen Art ist die Bushaltestelle in Damüls/Egger. Hier gibt es noch genügend Parkplätze. 
 
Links von den Sieben Hügeln geht es langsam steigend hoch Richtung Portlahorn (2.010m). Noch ist der Gipfel nicht auszumachen. Der Blick zurück ist ein Traum, vor mir liegen in der Sonne das Glatthorn, das Damülser Horn und die ganze tief verschneite Walserkammgruppe. Ein Traum! Noch ist es ruhig und die eigentlich normalerweise „überlaufene“ Tour gehört mir allein.
 
Der letzte Anstieg Richtung Gipfel wird etwas steiler, aber ist immer noch leicht zu meistern und für den geübten Tourer, aber auch für Anfänger kein Problem. Der Blick heute auf dem Portlahorn ist ein Traum. Fernsicht pur. Ein richtiger Genuss. Die Skilifte von Damüls/Mellau gehen gerade eben in Betrieb und langsam hat die Ruhe ein Ende.
 
Vom Portlahorn aus zieht es mich entlang dem Grat Richtung Portlakopf. Kein großes Unterfangen. Viele Teilstücke können mit den „Fellen“ abgefahren werden und die kleinen Anstiege sind ohne großen Anspruch. Auch der Portlakopf verwöhnt mich mit einem herrlichen Fernblick. Ein Traumtag.
 
Ab hier fährt man durch traumhaften „Powder“ ab Richtung Jägerstüble. Eine wunderschöne Abfahrt, durch tief verschneite Hänge. Was will man mehr?
 
 
 
Ausgangspunkt:
Damüls / Parzelle Egger
Talort:
Damüls (1.431m)
Anforderungen:
Eine wenig anspruchsvolle, aber dafür umso schönere Tour, die mit schönen Hängen (Abfahrten), traumhaft schönem Panorama und vielem mehr aufwarten kann
Lawinengefährdung:
Selten gefährdet, aber die weiten Hänge erfordern sichere Verhältnisse
Einkehrmöglichkeiten:
Damüls
Wegstrecke:
7 km
Höhenmeter:
Knapp 600m
Einstufung:
leicht