Morgenerwachen auf dem Gehrenfalben…

Einmal mehr liegt das Rheintal unter einer dichten Nebeldecke. Lichte Momente am Himmel lassen erkennen, dass es in den Bergen einmal mehr anders sein könnte.
 
Mein Ziel ist heute der Gehrenfalben. Allerdings nicht auf den üblichen Pfaden, sondern über den Kamm, der ab dem Furkajoch beginnt. Eine herrliche Route, die vor allem Ruhe verspricht.
 
Bereits als ich die ersten Höhenmeter hinter mich gebracht habe, erstrahlen die Spitzen der schweizer Berge in der Morgensonne. Zwischen Pfrondhorn und Zitterklapfen kämpft sich die Sonne langsam hoch. Heute ein besonders beeindruckendes Schauspiel.
 
Der Weg führt entlang dem Kamm und immer wieder müssen kleine, aber leichte Klettereien überwunden werden. Dafür wird man mit herrlichen Blicken ins Tal belohnt. Hier gilt es ruhig zu sein, denn hier fühlt sich das Steinwild richtig wohl.
 
Mein erstes Etappenziel ist bald erreicht und von hier aus geht es erneut über den Grat hinweg zum Gehrenfalben, der ansonsten eigentlich eines meiner Lieblings Skitourenziele ist. Langsam ziehen Fönwolken durch, noch ist aber nichts von Wärme zu spüren, im Gegenteil, es ist eisig kalt und so gilt es, nur ein kurzes Päuschen zu machen.
 
Der Rückweg führt über den gleichen Weg zurück. Eine schöne, abwechslungsreiche und vor allem leichte Tour.
 
 

Sünser Spitze, Portlahorn und Portlakopf auf einen Streich

Nebel liegt über dem Rheintal und es ist eisig kalt. Aber bereits ab Zwischenwasser gelange ich aus dem dichten Nebel heraus. Heute starte ich von der Portlaalpe, die sich knapp hinter dem Furkajoch zum Fuße des Portlakopfes befindet.
 
Den Sonnenaufgang habe ich knapp verpasst. Schade. Mein erstes Ziel ist der gefrorene und mit dichtem Eis überzogene „Blaue See“. Von hier geht es hoch Richtung Sünser Spitze, die von hier recht bald erreicht ist. Ein herrliches Panorama und eine tolle Fernsicht belohnen für jede Mühe. Den Gipfel der schönen Sünser Spitze habe ich bald erreicht. Die Sonne strahlt in voller Kraft und wärmt. Das lädt zum Pausieren ein.
 
Der Blick auf den Sünser See ist ein Traum. Auf dem Rückweg entschließe ich mich, das Portlahorn und den Portlakopf noch mitzunehmen. Gott sei Dank. Denn dieser Abstecher war mehr als lohnend. Der viele Schnee der letzten Woche ist schon fast verschwunden und so ist auch der Aufstieg kein Problem.
 
Eine herrliche Tour für einen Vormittag, die jedem Wanderer das Herz höher schlagen lässt.
Wegstrecke: 7,9km
Höhenmeter: 504m
Parkmöglichkeiten: Portla Alpe
Einkehrmöglichkeiten: in Laterns und Damüls
 
Karte:
 

 

Wegstrecke:
 
Portlakopf
Sünser See
Sünser Spitze

Winterliche Wanderung auf die Löffelspitze (1.962m)

Aufstieg zur Löffelspitze
Eine Sternen klare Nacht liegt hinter mir. Der Himmel klart auf und kündigt einen traumhaft schönen Morgen an. Die schweizer Berge, die Spitze im Bregenzerwald und Walgau sind „angezuckert“ und laden zu einer schönen, rassigen Tour durch den Schnee ein.
 
Ich entschließe mich die Löffelspitze zu besteigen. Ein herrlicher Berg, mit schönem Panorama und ideal für eine halbtägige Wanderung geeignet. Auf dem Furkajoch liegt bereits erheblich Schnee und ich bereue es, dass ich meine Schneeschuhe nicht in den Kofferraum gepackt habe.
 
Durch Knie hohe Schneefelder kämpfe ich mich langsam hoch auf den Sattel. Nur Steinwild scheint ähnliche Routen wie ich heute ins Auge gefasst haben. Menschliche Spuren sind Fehlanzeige. Das Pfrondhorn liegt bereits in der Sonne und auf dem Sattel erreichen auch mich die ersten wärmenden Strahlen.
 
Auf dem Kamm kämpfe ich mich durch die Schneewehen und immer wieder rutschen einzelne Schneebretter den steilen Hang hinab. Die Sonne wird immer wärmer, fein, aber der Schnee gleichzeitig immer schwerer, weniger fein.
 
Nach einem mühsamen Aufstieg habe ich mein Ziel endlich erreicht und lege mich vor das Gipfelkreuz. Mittlerweile dürfte das Thermometer von 0 auf 10 Grad gestiegen sein. Ein Traum. Noch ist der Himmel klar, aber erste Fönwolken kündigen einen bevorstehenden Umschwung an.
 
Nach einer kurzen Pause steige ich wieder ab und genieße die wärmende Sonne im Gesicht. Ein Gedicht von einem Morgen. Etwas streng, der hohe und schwere Schnee, aber alle mal lohnend.
Wegstrecke: 3,6km
Höhenmeter: 316m
Parkmöglichkeit: Furkajoch, Kiosk
Einkehrmöglichkeiten: zu dieser Jahreszeit keine
Blick zum Pfrondhorn
Löffelspitze
Löffelspitze