Kaiserwetter, Kaisergipfel – Widderstein (2.533m)

 
Der Große Widderstein gehört topografisch zu den Allgäuer Alpen. Er ist der höchste Berge der Südöstlichen Walsertaler Berge. Der Große Widderstein trennt die Gemeinden Mittelberg und Warth. Namentlich wurde der Widderstein erstmals 1069 erwähnt. Die Bedeutung soll auf den „Stein des Widder“ zurückgehen, was gleichbedeutend mit Steinbock oder männlichem Schaf zu setzen ist. Der Widderstein ist ein viel besuchter Gipfel, der ein herrliches Panorama zu bieten hat.
Ein herrlicher Herbstmorgen ruft! Mein Weg führt mich dieses Mal auf den Hochtannberg.
Imposant und beeindruckend steht der Widderstein vor einem, wenn man aus dem Auto aussteigt. Von vielen anderen Gipfeln aus habe ich diesen Gipfel bewundert. Aber im Hochsommer ist er leider das Ziel von Massen. Das ist nichts für mich.
 
Heute habe ich Glück! Kein einziges Auto auf dem Parkplatz. Kein einziger Wanderer auf dem Weg. Die Chance heute den Widderstein zu machen.
 
Das Wetter ist wunderschön. Die Sonne strahlt und die restlichen Wolkenfelder der Nacht ziehen durch das Tal.
 
Der Weg führt hoch zur Widdersteinhütte, die einen erhabenen Platz erhalten hat. Die Hütte ist rasch erreicht. Noch vor der Hütte zweigt ein Weg links ab, der zu einem Wegweiser am Fuße des Berges führt.
 
Ab hier heißt es, mit leichter Kraxelei über Fels und Schotter steil zum Gipfel empor steigen. Herrlich! Einfach nur schön. Meine einzigen Begleiter sind das Steinwild, die immer wieder Steine lösen, die donnernd zu Tale gehen.
 
Die Blicke ins Tal und die umliegenden Gipfel sind ein Traum. Immer wieder muss ich verweilen, da der Anblick einfach zu schön ist. Ein Traum von einem Tag.
 
Der Gipfel ist bald erreicht! Es bläst ein kalter Wind und restliche Schneefelder umgeben den Gipfel. Das Panorama ist einzigartig. Ja, einfach wunderschön.
 
Der Abstieg erfolgt auf gleichem Wege und macht Spaß. Erst jetzt verkommen mir die ersten Gipfelstürmer. Glück gehabt 🙂
Wegstrecke: 5,7km
Höhenmeter: 857m
Parkplatz: Hochtannberg
Einkehrmöglichkeiten: Widderstein Hütte
Zeit: Aufstieg 1 ½ h und Abstieg ¾ h bei sportlichem Wandern

 
Höhenprofil:
 
Wegstrecke:
Blick nach Warth
Blick ins Bregenzerwaldgebirge
Blick zum Kalbelesee
Blick zum Kleinen Widderstein
Blick zum Körbersee
Blick zur Widderstein Hütte
Eisblumen
Blick ins Tal
Widderstein
Steinwild
Am Gipfel – Widderstein

Monte Corno – auf das Trudner Horn (1.781m)

Im südlichen Südtirol bei Neumarkt befindet sich das Naturschutzgebiet des Trudner Horns. Eine herrliche Gegend. Eine Gegend, die von Obst- und Weinbauch geprägt ist.
 
Von Neuarmarkt (Egna) geht es hoch zur Kanzel (970m). Von hier aus genießt man einen herrlichen Blick. Das Tal kann von Trentino bis Bozen eingesehen werden und die gegenüberliegende Gebirgskette liegt als Abschluss schön vor den Augen.
 
Stetig steigend durch schöne Waldwege geht es hoch Richtung Hackeboden (1.418m). Von hier geht es zum letzten Anstieg hoch zum Trudner Horn. Eine herrliche Landschaft, die sich hier offenbart. Das Rifugio Agritu-Monte Corno liegt am Fuße des Gipfels. Hätte ich noch etwas Zeit gehabt, hätte ich den Lago Nero mit erwandert. Aber das bleibt für ein anderes Mal vorbehalten.
 
Der Abstieg erfolgt auf gleichem Weg erst kurz vor der Kanzel schlage ich den rechten Pfad Richtung Masso del Cucco (Kuckuckshof) und Mazzon ein. Ein herrlicher Pfad führt vorbei an der verfallenen, aber noch gut erhaltenen Ruine. Immer laden die herrlichen Talblicke zum Verweilen ein. Eine herrliche Gegend.
 
Eine wunderschöne und eindrucksvolle Tour, die unschwierig ist, aber aufgrund der Wegstrecke Kondition erfordert.
Wegstrecke: 22,9km
Höhenmeter: 1.744m
 
Karte:
 
 
Höhenprofil:
 
 
 
Kanzel

Am schönsten Fleck im Appenzell – der Seealpsee

Wer ein Fest der Sinne erleben möchte, dem sei ein Besuch des schönen Seealpsee im Appenzell an das Herz gelegt. In Wasserauen wird das Auto parkiert und von hier geht es stetig hoch zum herrlich gelegenen Seealpsee.
 
Entlang dem Schwendibach geht es knapp 200hm hoch zum See. Der Gasthof Seealpsee sticht als erstes hervor und thront vor dem herrlichen See. Der Säntis im Hintergrund wirft seine Schatten auf den See und das Wasser ist kristallklar.
 
Entlang dem See geht es weiter Richtung Säntis. Allerdings soll dieser heute nicht unser Ziel sein, denn heute gilt es die schönen Eindrücke aufzusaugen. Über das „Leiterfeld“ geht es hoch zum unteren Messmer. Herrliche Tiefblicke auf den See und die geniale alpine Umgebung verzaubern die Sinne.
 
Über den Chessi und das Lötxliälpli geht es weiter zur Altenalp. Eine traumhaft schön gelegene Alp von der es wieder heißt abzusteigen Richtung Seealpsee. Herrliche Tiefblicke auf den See und ein gigantisches Panorama lassen einen hier träumen.
 
Auf der anderen Seite des Sees geht es zurück Richtung Wasserauen. Der Katzensteig hinunter nach Wasserauen beendet diese herrliche Wanderung.
 
 
Wegstrecke: 15,8km
Höhenmeter: 1.181m
Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Seealpsee
Parkmöglichkeiten: Wasserauen
 
Karte:
Höhenprofil:
 
 

Vom Rif. Sette Selle zum Lago di Erdemolo

Ein herrlicher Weg führt direkt vom Rifugio Sette Selle talwärts entlang einem kleinen rauschenden Bächlein (Torrente Laner). Nach einem nur kurzen Fußmarsch zweigt rechts ein Weg ab Richtung Tal und links ab ebenfalls Richtung Tal, aber auch zum Lago di Erdemolo.
 
Ich halte mich an diesen Weg und laufe unterhalb des Bergrückens Richtung Lago di Erdemolo. Ein schöner Wald- und Gebirgsweg führt in einem steten auf- und ab zu meinem Ziel. Nach nur einem kurzen Weg, der hinter mir liegt, vergabelt sich der Weg erneut. Ich entschließe mich den Weg zu meiner linken, der leicht bergwärts führt zu wählen. 
 
Mit steter Steigung geht es durch die herrliche Landschaft hoch zum Cima di Cave (2.292m). Kurz vor dem letzten Anstieg (etwas 150hm) zweigt jedoch mein Weg rechts ab und führt leicht fallend zum Lago di Erdemolo. Der Weg zieht sich noch etwas, aber die herrliche Landschaft entschädigt für jede Mühe.
 
Der Lago di Erdemolo lässt sich nicht blicken, erst als ich kurz vor dem See nochmals eine leichte Steigung hinter mich bringe, liegt der wunderschöne See und das alte Rifugio vor mir. Der Hunger zieht mich zum Rifugio. Allerdings lässt mich der Geruch, der mir in die Nase steigt etwas vorsichtiger werden. Und so entscheide ich mich für eine Minestrone, die ich aber auf der Terrasse zu mir nehme, da es im Rifugio selbst nicht wirklich appetitlich roch. 
 
Die Suppe mundet trotz großem Hunger kaum. Selten habe ich hier in dieser Gegend eine ähnlich schwächelnde Minestrone gegessen. Diese hier kam, so viel war für mich sicher, aus einer billigen Dose. Der See, die Landschaft und die idyllische Umgebung entschädigen jedoch ausreichend und so mache ich mich auf den Weg zurück.
 
Dieses Mal halte ich mich auf dem linken Weg, der von hier noch etwas weiter talwärts führt und erst später wieder zum Rifugio Sette Selle abzweigt. Am Abend wurde mir erst bewusst, wie köstlich gutes Essen, das frisch zubereitet wird, schmecken kann.
 
 
Wegstrecke: 8,3km
Höhenmeter: 674hm
Einkehrmöglichkeit: Rif. Sette Selle, Rif. Lago di Erdemolo
 
Plan:
 
 
Höhenprofil:
Fotos:
 

Durch das Giretobel hoch zur Kunkelspitze (2.016m)

Giretobel
Kunkelspitze (2.016m)
Wegbeschreibung:
Ein herrlicher Herbstmorgen lädt zu einer Wanderung ein. Früh Morgens mache ich mich auf den Weg nach Buchboden. Als Ziel habe ich das Rothorn ausgewählt. Ab Buchboden fahre ich noch 2km weiter zum Wanderparkplatz. Von hier aus geht es auch hoch zum idyllischen Gasthof Bad Rothenbrunnen.

Ich wähle den Weg Richtung Ischkarnaifürgele und steige durch den herrlich, herbstlichen Waldweg hoch. Immer wieder quere ich rauschende Bächlein, die sich ins Tale stürzen.

Als ich das Giretobel quere, ist die Wasserrinne derart verlockend, dass ich beschließe entlang dem Bach hochzusteigen. Ein Unterfangen, dass nicht empfehlenswert ist, zumal es steil bergauf geht, Kraft braucht und Trittsicherheit erfordert.

Nichts desto trotz ist für mich der Anblick so verlockend, dass ich nicht anders kann. Der Aufstieg ist mühsam, immer wieder kämpfe ich mit glitschigen Steinen. Als Lohn erhalte ich immer wieder herrliche Eindrücke vom rauschenden Bächlein und den umliegenden Bergen geschenkt.

Nach jedem erklommenen Hügel rechne ich damit, dass ich es geschafft habe. Aber ich werde immer wieder enttäuscht. Dennoch kämpfe ich mich durch. Die herrliche herbstliche Natur, die bunten Farben und die tollen Eindrücke ziehen mich förmlich nach oben.
 
Nach einem mühsamen Aufstieg habe ich mein Ziel endlich erreicht und stehe vor der Kunkelspitze. Mein ursprüngliches Ziel, das Rothorn musste ich durch den Aufstieg im Giretobel verwerfen.
Der Zitterklapfen liegt mächtig vor mir. Nur noch einen „Sprung“ entfernt, aber mir fehlt die Kraft für diesen letzten Aufstieg und so begnüge ich mich mit der Kunkelspitze.

Der Abstieg erfolgt über den Alpweg nach Buchboden und von hier zurück zum Parkplatz.


Wegstrecke: 10,2km

Höhenmeter: 1.167m
Parpkplatz: Wanderparkplatz Buchboden
Einkehrmöglichkeiten: Bad Rothenbrunnen und in Buchboden

Karte:


 
Höhenprofil:
 
 

 

Blick zum Rothorn
Blick zum Garmil, dem Glattmahr und anderen Gipfeln


Hochschereweg
Kunkelspitze
Blick zum Rothorn und der Braunarl Spitze
Fels um Fels
Herrliche Herbststimmung

Herbstlicher Sonnenaufgang auf dem Portlakopf (1.905m)

Blick zum Furkajoch
Ein herrlicher Sonnenaufgang auf dem Portlakopf (1.905m) hat mich dazu verleitet, in Ruhe das Erwachen des Morgens zu betrachten und auf eine „richtige“ Tour zu verzichten.
 
Denn der Portlakopf ist von der Portlaalpe aus in 15 Minuten leicht erreicht. Wer eine richtige Tour genießen möchte, der wandert gleich anschließend auf das Portlahorn und von dort weiter hoch zur Sünser Spitze. Der Rückweg über den Sünser See und den Blauen See ist sehr lohnend.
 
Wer immer noch nicht genug hat, steigt anschließend hoch zum Gehrenfalben und von hier ab zum Furkapass.
 
Mir hat heute der herrliche, beinahe einmalige Sonnenaufgang Genüge getan.
Portlaalpe

Durch den Schnee hoch zur Gärviserhöhe (1.788m)

Ein eisiger, aber sonniger lockt mich vor die Haustür. Die Bergspitzen sind in ein weißes Kleid gehüllt und so entscheide ich mich für eine Tour im Mittelgebirge.
Von Bad Innerlaterns geht es hoch Richtung Gehrenfalben. Die Außentemperatur liegt bei 3° und verleitet dazu das Tempo zu erhöhen, um etwas Wärme zu spüren.
Der Wald liegt unter einer eisigen Decke, die Heidelbeeren sind tief gefroren und immer wieder sind dünne Schneefelder zu sehen. 
Zügig geht es hoch Richtung Gärviseralpe. Die Schneedecke wird immer dichter und macht beinahe Lust auf eine Skitour. Die Fernsicht ist ein Traum und das Wolkenspiel um die umliegenden Gipfel beeindruckend.
Schön verschneit liegt die Gärviseralpe vor mir, von hier sind es nur noch wenige Schritte hoch zur Gärviserhöhe. Der Gehrenfalben, die Hohe Matona und die Sünser Spitze liegen herrlich verschneit vor mir. Ein herrlicher Anblick.
Über den Güterweg steige ich nach einer schönen Pause ab nach Bad Innerlaterns.
Wegstrecke: 9,2km
Höhenmeter: 623m
Einkehrmöglichkeiten: zu dieser Jahreszeit nur im Wald mit frischen Beeren

Plan:

Quer durch die Nordkette …

Geier Walli’s Hütte
Heute möchte ich mir einen Kindheitstraum erfüllen und die Nordkette oberhalb von Innsbruck queren. Mit der Bahn fahre ich hoch bis zur Seegrube. Ein herrlicher Blick offenbart sich auf Innsbruck und der typische Fön bei Innsbruck verwöhnt mich mit einem warmen „Lüfterl“.
Unterhalb der Nordkette, hoch über Innsbruck, steuere ich auf mein erstes Ziel, die Gleirschspitze (2.317m) zu. Von hier geht es weiter zur Mandelspitze, die einen herrlichen Rundblick auf die Nordkette und das herrliche Felsgebirge gibt. Ich umrunde die Mandelspitze und mache mich auf den Weg zu meinem Hauptziel in dieser Gebirskette, der Rumer Spitze (2.454m). Das Panorama, die Sicht und der Rundblick sind gigantisch.
Auf gleichem Wege gehe ich zurück zur Hafelekarspitze (2.334m). Eine Spitze, die ich nur der Form halber mitnehme, denn eigentlich sind mir hier zu viele Touristen, die dank der Bahn hier leicht hochkommen.
Über die Höttinger Alm, die ein echter Traum ist, steige ich ab zur Talstation der Bahn. Eine herrliche Wanderung, die Kondition erfordert, aber mit allem entschädigt, was eine Wanderung so zu bieten hat.
Wegstrecke: 19,3km
Höhenmeter: 1.320m
Plan:
Bergstation Seegrube
Rumer Spitze
Blick auf Innsbruck

Umrundung des Sas Rigais (3.025m)

Ausgangspunkt dieser Tour ist das Rif. Genova (Schlütterhütte). Von hier aus steigen wir auf das Bronsoijoch auf (2421m). Auf dem hinteren Bergrücken geht es zum Kreuzjoch (2293m), alles auf wunderschönen, beeindruckenden Berg- und Wiesenwegen.

Vor uns taucht bereits das Bergmassiv des Sass Rigais auf. Wir halten uns Richtung Wasserscharte (2642m) und laufen entlang des beeindruckenden und imposanten Sass Rigais. Hinter dem Rücken des Col da la Crusc nähern wir uns langsam unserem Ziel, der Mittagsscharte (2597m), die gleichzeitig für den Kletterer den Einstieg zum Sass Rigais und zur Furchetta darstellt.

Von hier aus haben wir einen herrlichen Blick auf das komplette Villnösstal, sowie den wunderschönen Sass Rigais.

Ab hier geht es talwärts. Auf der vorderen Seite des Sass Rigais laufen wir wieder retour zur Schlütterhütte. Eine landschaftlich wunderschöne Tour, die lediglich konditionell einiges abfordert, aber ansonsten anspruchslos ist.

 
Wegstrecke: 17km
Höhenmeter: 1.525m
Einkehrmöglichkeiten: Schlütterhütte

Sette Selle (2.328m) und Sasso Rotto (2.305) – herrliche Gipfel im Trentino

Gestärkt nach einem wunderbaren Frühstück bei Monica und Lorenzo im Rif. Sette Selle geht es Richtung „Hausberg“ des Rifugios. Die Sette Selle thront über das Rifugio und beeindruckt mit schönster Felsenpracht. Lorenzo selbst liebt diesen Berg, da es für ihn noch ein richtiger Berg ist, da es nicht durch ein Gipfelkreuz entstellt wird.


Der Aufstieg führt über schöne alpine Wege hoch bis zum Sattel. Ab hier geht es mit leichter, wunderschöner und abwechslungsreicher Kletterei Richtung Gipfel der Sette Selle. Der Aufstieg ist leicht, erfordert aber Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Sicherung gibt es keine, ist aber auch nicht notwendig. Der Blick hinunter ins Fersental ist beeindruckend und unser Rifugio liegt wunderschön vor uns. Einfach traumhaft. Auf dem Gipfel der Sette Selle hat man einen wunderschönen Rundblick. Der Aufstieg hat sich gelohnt. Von hier aus sieht man auch hungrig auf unser nächstes Ziel den Sasso Rotto. Der Blick hinunter zum Lago d’Ezze ist landschaftlich kaum zu übertreffen.

Über den südlichen Grat geht es hinunter zum Sattel, der Sette Selle und Sasso Rotto trennt. Ab dem Sattel ändert sich unser Weg deutlich, keine Kletterei mehr, keine alpinen Wege mehr. Es geht über „gesprengte“ Steinplatten hoch zum Gipfel der Sasso Rotto. Immer wieder muss man nach dem Weg suchen, wir orientieren uns immer wieder am Gipfelkreuz der Spitze. Auf dem Weg hoch zum Gipfel heißt es immer wieder höchste „Konzentration“, da es schöne Spalten gibt, die zumindest für unangenehme Verletzung gut genug wären.

Der Gipfel des Sasso Rotto präsentiert sich, wie auch der Weg hoch zum Gipfel, ganz anders, als die Sette Selle. Ein roter Tiroler Adler überrascht uns nebst dem Gipfelkreuz. Es ist dies, so Lorenzo, die ehemalige Grenze Österreich/Italien. Ich fühle mich sofort heimisch :).

Der Abstieg erfordert etwas Trittsicherheit, da es über große Steinplatten, Schiefer und Schotter steil nach unten geht.

Die einstigen Gebirgsposten der Truppen aus dem Weltkrieg laden zum staunen ein. Der Aufwand, der für diese Befestigungsanlagen betrieben wurde, war einfach gigantisch und beeindruckend. Von hier aus steige ich ab zum wunderschönen Lago d’Ezze, der zu einer Pause einlädt.

Auf dem Rückweg habe ich leider die Markierungen nicht gefunden, die mich nebst die Sette Selle auf den Sattel hätten führen sollen, daher machte ich einen kleinen Umweg nebst die Cima Cagnon. Hätte ich noch etwas mehr Lust und Laune gehabt, hätte dieser Gipfel sehr einladend ausgesehen. Die aufziehenden dunklen Wolken haben mich aber Richtung Monte Slimber und in die nähe meines Rifugios getrieben.

Eine wunderschöne, sehr abwechslungsreiche und landschaftlich beeindruckende Tour! Wir kommen wieder und das vor allem auch wegen Lorenzo und Monica, dem Wirtepaar, auf dem Rifugio.

 
Wegstrecke: 7,6km
Höhenmeter: 797m
Einkehrmöglichkeiten: Rif. Sette Selle
Auf dem Gipfel der Sette Selle
Sasso Rotto
Blick von der Sette Selle auf das Rif. Sette Selle