Früh Morgens auf dem Glatthorn (2.133m) … dem höchsten Gipfel im Bregenzerwald Gebirges …

Gipfelkreuz auf dem Glatthorn

Es ist kurz vor 6 Uhr Morgens und ich stehe auf dem Parkplatz des Faschinajoch. Die dichten Wolken hängen noch über den Gipfeln des Zafernhorn und dem Glatthorn, aber da und dort zeichnen sich kleine Fenster in den Wolken ab, die den einen oder anderen Sonnenstrahl der Morgensonne durchlassen wollen.

Die östliche Flanke des Glatthorns
Heute habe ich das Glatthorn (2.133m), ehemals Damülser Horn, als Ziel ausgewählt. Das Glatthorn ist der höchste Gipfel des Bregenzerwald Gebirges und vielleicht auch deshalb immer wieder Anziehungspunkt vieler Wanderer. Oftmals wird es unterschätzt, denn der Auf- und Abstieg gerade bei nassen Verhältnissen wie zB heute, können die Wanderung rasch zum Abenteuer werden lassen. Für geübte Alpinisten, die Trittsicher und Schwindelfrei sind, stellt das Glatthorn aber keine all zu große Herausforderung dar.
Gut versteckt, der kleine See auf dem Weg zum Gipfel
Ich wähle heute den Aufstieg über die Ostflanke des Berges und nehme beim Anstieg das schöne Sonnenköpfle (1.877m) gerade noch mit. Immerhin liegt es nicht weit abseits meines eigentlichen Pfades. Danach heißt es auf dem östlich gelegen Grat aufsteigen. Heute bin ich froh um die Drahtseilsicherung, denn der Boden ist rutschig und meine Bergschuhe scheinen vom Profil her eine Pause einlegen zu wollen. Herrlich thront das mächtige Gipfelkreuz vor mir. Rasch ist der Gipfel erreicht. Normalerweise hat man von hier Oben Kaisersicht, auf diese muss ich heute leider verzichten, aber die Wolken bieten ein nicht weniger attraktives Schauspiel.
Der Abstieg erfolgt über die nord-westliche Flanke des Glatthorns und führt am Schluchtenjoch vorbei. Auf den Alpen herrscht bereits hektische Betriebsamkeit. Beim Abstieg lichten sich die Wolken immer mehr und kündigen einen schönen Sommertag an. Der Abstieg auf dieser Seite ist schön angelegt und bietet dem Interessierten viel Information über die hier herrschende Flora.
Eine schöne Tour, die einen halben Tag bei etwas Pause und gemütlichen Gehen füllen kann, aber gut und gerne auch in knapp mehr als 2 Stunden durchgezogen kann.

Wegstrecke: 9,8 km
Höhenmeter: 651m
Einkehrmöglichkeiten: Faschina und auf den Alpen, die auf dem Weg liegen
Parkmöglichkeit: auf dem Faschinajoch
Blick zur Damülser Mittagsspitze
Faschina am frühen Morgen
Steinwild in Hülle und Fülle
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